Archiv für die Kategorie ‘Unsere Helden’

Streicheleinheiten für den A-Junior

Frans am Montag den 8. November 2004

Hat wohl Köbi Kuhn bei Guus Hiddink vorgesprochen? Der Trainer des PSV Eindhoven tut in diesen Wochen jedenfalls vieles, was Köbi entzückt. Nach dem ausdrücklichen Lob für Johann Vogel gab es kürzlich vor den Medien Streicheleinheiten für Jungstürmer Johan Vonlanthen: Der Johan entwickle sich immer besser, nachdem ihm die Erfolge an der EM-Endrunde offenbar den Kopf verdreht hatten. Man dürfe halt nicht vergessen, dass Vonlanthen faktisch noch ein A-Junior sei, der an sich arbeiten müsse. Der Durchbruch des Neunzehnjährigen aber ist gemäss Hiddink bloss noch eine Frage der Zeit.
Hiddink liess es nicht bei Worten bewenden und gönnte Vonlanthen im Auswärtsspiel gegen Den Bosch (3:0) ein bisschen Auslauf. Zwar nur 24 Minuten. Doch im YB-Dress spielte er meistens auch nicht länger.


Applaus für Johan – und keiner schaut hin

Boxen im San Siro

Rrr am Mittwoch den 3. November 2004

Der Brasilianer Adriano (Inter Mailand) ist neuer Fussballbox-Weltmeister im Halbschwergewicht. Vorbildlich seine Technik im Fight gegen Valencias Herausforderer Marco Antonio Simoes Caneira: Angetäuschter Treffer mit der Linken, raffinierter Kinnhaken mit rechts. Dass Caneira für sein mädchenhaftes Umklammern nicht bestraft wurde, ist völlig unverständlich.

Mini-Golf

Rrr am Sonntag den 31. Oktober 2004

Freude im hohen Norden: Rosenborg Trondheim ist zum 13.Mal norwegischer Meister! Das freut auch uns Berner, denn einer der berühmtesten Söhne der Stadt ist der legendäre Mini Jakobsen, der in den 90er Jahren die YB-Fans verzückte. Der wieselflinke Stürmer ist sogar auf einem ZüriWest-Song verweigt (“Hütt hei sie wieder mau gwunne”).

Mini hing übrigens seine Fussballschuhe vor vier Jahren an den Nagel. Heute ist er unter anderem als rasender TV-Reporter unterwegs und vergnügt sich in der Freizeit auf dem Golfplatz. Unvergessen bleibt sein Kommentar zur Ausland-Karriere: “Ich habe 2 1/2 Jahre bei YB gespielt, 6 Monate bei Lierse und 53 Minuten bei Duisburg.” Alles Gute, Mini!

Stiel im Vibrationstraining

Rrr am Sonntag den 24. Oktober 2004

“Was macht eigentlich Jörg Stiel, unser langjähriger Nationalgoalie, der diesen Sommer die Fussballschuhe an den Nagel gehängt hat?”

Diese Frage erreicht uns aus unserer weiblichen Leserschaft, und wir haben keine Mühe gescheut, dem Verbleib des langjährigen St.Gallen- und Gladbach-Stars nachzuspüren.

Die Anstrengungen verliefen zunächst erfolglos, bis wir per Zufall auf die Homepage der Firma Power Plate aus Wollerau stiessen.

Dort ist Stiel jetzt offenbar als Vertreter für die Vibrationstrainings-Maschine “Power Plate” im Einsatz. Das sieht in etwa so aus:

Freunde, Power Plate ist echt krass! Lockere zehn Minuten auf dem High-Tech-Gerät ersetzen anstrengende Stunden schweisstreibendes Krafttraining! Ausserdem beschleunigt das Teil die Fettverbrennung, fördert die Blutzirkulation, erhöht die Beweglichkeit und – jetzt kommt das beste – schüttet Glückshormone aus.

Kurz und gut: Stiel geht es prima, und dieses Gerät sollten auch Sie jetzt sofort kaufen (Tel 01 687 48 88, Jörg verlangen).

Grosis Fussfehler

Rrr am Freitag den 22. Oktober 2004

In unserer kleinen Fussballschule üben wir heute den Torabstoss, bekanntlich das A und O für jeden Goalie. Wobei O möglicherweise für Orthopädie steht. (mpg, 356 kb)

Schöne Bescherung

Rrr am Donnerstag den 21. Oktober 2004

Der TSV Eintracht Wulften aus dem deutschen Bundesland Niedersachsen feiert sein 100-jähriges Bestehen. Das bräuchte uns nicht weiter zu kümmern, hätten nicht die Fussballerinnen ein besonderes Geburtstagsgeschenk auf Lager: Zum Jubiläum liessen sie die Hüllen fallen.

«Wir haben einen Kalender mit erotischen Fotos produziert», berichtete Mannschaftsführerin Jenny Missfeld. 8 Euro kostet das Teil, und den Gewinn hat der Vereins-Chef schon verplant: «Die Frauen bekommen neue Trainingsanzüge.»

Miss März im Wulftener Kalender: Innenverteidigerin Stefanie Ludwig.

Unabsteigbar

Rrr am Sonntag den 17. Oktober 2004

Dieser flotte Mann heisst Martin Burri, spielt in der Viertliga-Mannschaft des FC Schönbühl, und wenn seine Kollegen auch so formvollendete Fallrückzieher beherrschen würden, läge das Team vielleicht nicht auf dem letzten Tabellenplatz der Gruppe 4.

Immerhin beweist das trinkfeste Team Galgenhumor: Die eigene Website trägt den Titel Die Unabsteigbaren. Toi toi toi!

Zwei Frauen für Rony

Rrr am Donnerstag den 14. Oktober 2004

Ronaldos Flamme Daniela Cicarelli (links) und seine Mutter Sonia Nazario drückten diese Nacht gemeinsam die Daumen in Maceio – genützt hat es nichts: Brasilien erreichte gegen Kolumbien in der WM-Ausscheidung nur ein schlappes 0:0, bleibt aber Tabellenführer.

Die Brasilianer müssen durch die Mühlen der Qualifikation, weil es Sepp Blatter so wollte – früher war der Weltmeister immer automatisch qualifiziert, aber Sepp hat herausgefunden, dass man eine Menge Kohle verdienen kann, wenn man die Seleçao durch die Ausscheidung hetzt.

Das Team der Stunde

Rrr am Mittwoch den 13. Oktober 2004

Das ist unsere neue Lieblings-Mannschaft: Liechtenstein hält Kurs auf die WM 2006! Noch im September setzte es eine deprimierende 0:7-Schlappe in der Slowakei, doch inzwischen sorgen die Kicker aus dem Fürstentum für Furore in der Gruppe 3.

Am Samstag trotzten sie Vize-Europameister Portugal ein 2:2 ab, am Mittwoch legten sie nach und schlugen Luxemburg auswärts 4:0. Ein historischer Erfolg – es war erst der dritte Sieg seit 1982 …

Was macht eigentlich …

Rrr am Dienstag den 12. Oktober 2004

… Cristiano Ronaldo? Der sexy Portugiese, der an der EM im Juni die Teenager-Herzen von Helsinki bis Palermo brach? Der den ganzen Sommer durch an irgendwelchen Turnieren herumtingelte, sich an den Olympischen Spielen von den Irakern vorführen liess, seither in einem Formtief steckt und sich bei ManU von Alex Ferguson beschimpfen lassen muss?

Was macht er eigentlich? Na ja, auch egal.

Jossis Spaziergang

Rrr am Sonntag den 10. Oktober 2004

Was gibt es Schöneres am Samstagabend als ein gemütlicher Spaziergang im Freien? Das sagte sich auch der Israeli Jossi Benayoun – und seine Schweizer Freunde Patrick Müller, Murat Yakin und Zubi Zuberbühler sahen fasziniert zu. Jossis Spaziergang zum 1:0 nochmals zum Geniessen:


Dribbel dribbel …


… dribbel dribbel …


… Zubi umdribbel ….


… fertig dribbel!

Köbi kein Rassist

Rrr am Freitag den 8. Oktober 2004

Der gebürtige Kongolese Blaise N’Kufo hat Köbi Kuhn einst Rassismus vorgeworfen und darf seither nicht mehr für die Nati kicken.

Köbi ein Rassist? So ein Schwachsinn! Köbi Kuhn ist hart, aber gerecht, und er behandelt alle gleich. Ausserdem herrscht im Training eine super Stimmung.

Unser Funkbild aus dem Trainingslager vor dem Israel-Spiel: Köbi Kuhn gibt seiner Stürmerperle Johan Vonlanthen einige taktische Tipps.