Archiv für die Kategorie ‘Transfermarkt’

Bienvenue, Bernard!

Herr Shearer am Montag den 8. April 2013

Liebe Schiedsrichter, fertig Ruhe – er ist wieder da!

Bernard Challandes hat beim BSC Young Boys einen Vertrag bis Ende dieser Saison unterschrieben, wie der Verein soeben mitgeteilt hat. Als Assistenztrainer wird Jöel Magnin walten, der bereits heute das Training der ersten Mannschaft geleitet hat. Ziel und Aufgabe des Interimstrainers wird es sein, den BSC YB in den verbleibenden Spielen auf einen Europacup-Platz zu führen; damit kann er gleich nächsten Sonntag anfangen, im Duell gegen seinen letzten Arbeitgeber, den FC Thun. Für die neue Saison wird weiterhin ein neuer Trainer gesucht, für allfällige Gerüchte konsultieren Sie bitte bis auf weiteres laufend die lokale und nationale Boulevardpresse.

Der als impulsiv bekannte 62-jährige Jurassier Neuenburger war bereits 1994 – 1995 bei den Bernern engagiert.

Verliebte Fussballer

Rrr am Donnerstag den 4. April 2013

Heftige Frühlingsgefühle bei Mario Balotelli und Ronaldo Lima.

Supermario hat sich ins belgische Fotomodel Fanny Neguesha verliebt. “Ich habe sie in Brüssel kennengelernt”, berichtete Balotelli, “damals spielte ich noch in Manchester. Ich habe ihr viel telefoniert und ihr SMS geschickt, aber das hat nicht gereicht, um sie zu erobern. Ich musste einen Privatjet mieten und rasch rüberfliegen.”

Inzwischen sind die beiden ein Herz und eine Seele, wie auch unser Funkbild zeigt. “Auf dem Platz bin ich dank Fanny jetzt weniger nervös”, freut sich Balotelli.

WM-2014-Chef Ronaldo hat ebenfalls Schmetterlinge im Bauch. Er hat sich in die brasilianische DJane Paula Morais verliebt.

Paula tröstete ihn nicht nur über die Trennung von Ehefrau Bia Anthony hinweg und begleitete ihn zum Karneval. Sie stand ihm auch als persönliche Beraterin zur Seite, als er für eine TV-Show 17 Kilogramm abnehmen musste.

Ronaldo hat inzwischen ein neues Hobby: Kochen. Paula liebt es: “Ein Mann gehört in die Küche! Ich liebe Dich!” kommentierte sie auf Twitter dieses schöne Bild.

Ambitionierter Anwärter

Herr Shearer am Samstag den 23. März 2013

Auch an anderen Orten in der Welt werden neue Trainer gebraucht.

So auch in Blackburn, Lancashire, England. Dort wurde der Chefposten kürzlich wieder frei, nachdem Michael Appleton in bester Walliser Art als dritter Übungsleiter in neun Monaten gefeuert wurde. Über diesen Hühnerhof konnten Sie ja auch hier kürzlich etwas lesen.

James McDonough ist 28 Jahre alt und wohnhaft in Burnley, ebenfalls Lancashire. Unnötig zu erwähnen, dass er ein grosser Anhänger des Burnley FC ist, dem traditionellen Konkurrenten der Blackburn Rovers. Der Schabernack muss McDonough geritten haben, als er sich als Nachfolger von Michael Appleton bewarb. Die Verantwortlichen bei den Rovers zeigten in ihrer Verzweiflung tatsächlich Interesse am Kandidaten und luden ihn zu einem Vorstellungsgespräch ein. Kein Wunder, denn McDonoughs Palmares als Trainer ist durchaus eindrücklich: immerhin trainierte er die Mannschaft von “Princess Royal” – einem Pub in Burnley, welches in der Sunday-League spielt. Für Nicht-Engländer: die Sunday League ist ein Hobbykickermeisterschaft, deren Spiele eben zumeist am Sonntag ausgetragen werden.

Damit aber nicht genug! Ein Buchmacher führte McDonough auch noch als potentiellen nächsten Trainer der Blackburn Rovers, mit einer sagenhaften Quote von 500:1. Diese sank auf 100:1, nachdem einige seiner Freunde begonnen hatten, auf ihn zu wetten. Die obligatorische Facebookgruppe, die ihn auf der Trainerbank installieren wollte, folgte natürlich sogleich. Auch auf Twitter finden Sie entsprechende Forderungen mit dem Hashtag #MaccaForRovers.

Welche Ambitionen hat der potentielle Neue denn nun mit dem Club, den er als Anhänger von Burnley ja eigentlich zutiefst verachten müsste? “Ich möchte Blackburn gerne im grossen Lancashire-Derby gegen Accrington Stanley (!) trainieren und würde die Mannschaft gerne zu zwei aufeinanderfolgenden Abstiegen führen.”

Klare Ziele hat der Mann, das muss man ihm lassen.

Internationaler Einheitsbrei

Dr. Rüdisühli am Samstag den 9. März 2013

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Bonjour Dr. Rüdisühli, ich bin ein grosser Fussballfan und lese auf der Toilette auch immer gern ein Heftli. Als Bilingue stellt sich nun für mich die Frage, ob ich besser ein französisches oder deutsches Fussballmagazin abonnieren soll. Besten Dank zum Voraus für Ihre gewohnt kompetente Kaufberatung! Ihr S.C., B.

Lieber Stéphane, abgesehen von unterschiedlichen Inhalten ist das eigentlich Jacques was Jockel.

Links: 11 Freunde, Deutschland
Rechts: SoFoot, Frankreich

Schwedisches Schnäppchen

Dr. Rüdisühli am Freitag den 1. Februar 2013

Hey, hier kommt Alex.

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Die Details sind nun auch geregelt, der Medizincheck bestanden – YB hat die Verpflichtung des 26-jährigen schwedischen Stürmers Alexander Gerndt bekanntgegeben.

Wieviel YB (im Bild Präsident Müller) an den vormaligen Besitzer Utrecht zahlt, ist nicht bekannt; laut Medienberichten sind es schlappe 2 Millionen Euro.

In der holländischen Topliga schoss Gerndt in 31 Spielen 12 Tore. Zuvor hatte er als schwedischer Torschützenkönig auch den Sprung ins Nationalteam geschafft; nach 8 Einsätzen (2 Toren) bis Ende 2011 wurde er nicht mehr aufgeboten. Der schwedische Verband reagierte damit auf ein Gerichtsurteil gegen Gerndt. Der Spieler soll seine Ehefrau geschlagen haben.

In Bern tritt er die Nachfolge von Raul Bobadilla an. Er übernimmt auch dessen Rückennummer 9.

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Geldflüsse

Herr Pelocorto am Dienstag den 29. Januar 2013

Wohin fliessen eigentlich die Gelder im Januar-Transferfenster? Wir schaffen Übersicht.

Es sind stolze Summen, die bewegt werden, um neue Spieler zu gewinnen. Die Geldflüsse rauschen quer durch Europa. Woher kommen die neuen Spieler für den FC Lorient? Wohin gehen die Spieler von Torino FC?

Die englische Agentur Signal Noise hat sich spezialisiert auf die Aufbreitung und Visualisierung komplexer grosser Datenmengen. Allen diesen Fragen können Sie in der eleganten Website Transfer Window nachklicken. Viel Spass!

Herr Ismailov kauft einen Club

Herr Pelocorto am Donnerstag den 17. Januar 2013

Erinnern Sie sich an Telman Ismailov? Richtig. Der mit der Sängerin!

Der russische Mogul Telman Ismailov liess einst Jennifer Lopez für einen zehnminütigen Auftritt an sein Geburtstagsfest einfliegen. Für dieses Spässchen machte er 1.4 Mio. Dollar locker.

Jetzt möchte Herr Ismailov einen Fussballclub kaufen. Beitar Jerusalem hat es ihm besonders angetan. Also nach Jerusalem fliegen? Ich bitte Sie, da kennen Sie Herrn Ismailov schlecht! Um die Mannschaft zu begutachten, bot er vor einigen Tagen das komplette Team mit Staff ins tschetschenische Grosny auf, wo er die Gelbschwarzen gegen Terek Grosny in einem Freundschaftsspiel antreten liess. Nur so könne er entscheiden, ob er das Team kaufen wolle oder nicht. Herr Ismailov ist übrigens Sponsor von Terek Grosny, also Experte. Das Spiel vor 10’000 Zuschauern endete torlos. Den Kaufentscheid konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen.

Trainingsstart bei YB

Herr Shearer am Freitag den 4. Januar 2013

Endlich wieder richtiger Fussball! Der BSC Young Boys hat heute um 10.00 Uhr das Training aufgenommen.

Der BSC läuft sich warm

Effektiv wurde es aber gute 20 Minuten später, bis die Spieler und der Staff per Kleinbussen auf der Bodenweid in Bümpliz eintrafen. Neuzugänge waren (noch) keine zu sichten, wenn man vom U21-Goalie David von Ballmoos einmal absieht. François Affolter trainiert nach seiner Rückkehr aus Bremen wieder mit YB.

Das Runde Leder entsandte seinen besten einzigen gerade verfügbaren Knipser mit einer alten Leica, einem Holzstativ und Kohlenblitz in Richtung Bern West und erhielt soeben diese Impressionen frisch aus dem Entwicklerbad geliefert. Geniessen Sie jetzt also unsere exklusive Bildreportage und seien Sie am 9. Februar um 19.45 Uhr pünktlich zum Rückrundenstart im Stadion!

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Elender Elfer

Rrr am Dienstag den 11. Dezember 2012

Ilombe Mboyo schiesst einen Penalty.

Und sagt nach dem Spiel: “Ich bin der Captain. Ich will Respekt. Ich habe alles gegeben, und ich wollte diesen Penalty unbedingt versenken. Es hat nicht geklappt, aber es war nicht meine Absicht. Ich wollte das Tor machen.”

Gent verlor das Heimspiel gegen Waasland-Beveren mit 0:2.

Was macht eigentlich…

Herr Maldini am Donnerstag den 6. Dezember 2012

…Emiliano Dudar?

Ferien. Oder einen neuen Club suchen. Auf alle Fälle hat sein aktueller Verein D. C. United beschlossen, Dudar nicht weiter zu beschäftigen.

In der am letzten Wochenende beendeten Saison absolvierte der argentinisch-italienische Doppelbürger 11 Spiele für die Schwarz-Roten, davon stand er 10 Mal in der Startformation. Sein letztes Spiel bestritt er am 18. November im Eastern Conference Final gegen Houston Dynamo. United zog mit einem Gesamtscore von 2-4 den Kürzeren, Houston forderte im MLS Cup Final LA Galaxy heraus.

Dudar, in der Axpo Super League einst mit dem Swiss Golden Player Award für den besten Verteidiger ausgezeichnet, hielt ja die Abwehr des BSC YB zusammen, bis François Affolter angesprungen kam und ihn für ein halbes Jahr ausser Gefecht setzte. Dann kam Christian Gross und verbannte Dudar zuerst in die U-21 und später in die USA, warum auch immer.
Auf jeden Fall brauchen die berühmten Berner Young Boys in der Winterpause eine Verstärkung in der Innenverteidigung. Affolter wird zurückkehren, die Rolle des Abwehrchefs aber nicht übernehmen (können). Ein Job für Dudar?

Zoff bei Zenit

Rrr am Mittwoch den 5. Dezember 2012

Der unglaubliche Hulk.

Jeder kennt die Geschichte des Givanildo Vieira de Souza, der bei einem Unfall grossen Mengen an Gammastrahlung ausgesetzt wurde und sich seither bei jedem Anflug von Wut in das rasende Monster Hulk verwandelt.

Die neuste Episode spielte sich gestern in Mailand ab. Im Zentrum stand wie immer Luciano Spalletti, der gefährlichste Gegenspieler des Hulk. Wie wir wissen, wurde auch er durch ebenfalls durch radioaktive Strahlung hervorgebracht. Durch die Verwandlung seiner Menschlichkeit beraubt, versucht er bekanntlich alles, um den Hulk zu verletzen, sei es seelisch oder körperlich.

Besonders gemein war Spalletti gestern, als er Hulk nach 80 Minuten auswechselte und so zum Nichtstun verdonnerte. Das Tischtuch der beiden ist wohl endgültig zerschnitten, wie das Handzeichen Hulks auf unserem Bewegtbild verdeutlicht.

Hulk hat seinen Zenit in Sankt Petersburg erreicht, wie er nach dem Spiel deutlich machte.

Schwarzgelber Stützlisex

Herr Pelocorto am Donnerstag den 11. Oktober 2012

Wenn Sie das nächste Mal über Dortmund fliegen, dann sollten Sie viel Kleingeld bereit halten.

Am Dortmund Airport 21 steht nämlich der weltweit erste Fussball-Fanartikel-Automat. Wer seine schwarzgelben Gefühle ankurbeln will, findet dort die zwanzig bestverkauften Fanartikel Borussia Dortmunds.

Alles was Sie auf Reisen brauchen, können Sie am Automaten kaufen. Reisezahnbürsten, Schneekugeln, Schals und BVB-Trikots in veschiedenen Grössen. Die Artikel wurden extra hübsch verpackt, damit sie auch als Mitbringsel verwendet werden können. Der erste verkaufte Artikel war übrigens eine BVB-Zahnbürste. Zungenschaber werden leider nicht angeboten.

Was heute nicht vergessen gehen darf (danke, Herr Baresi)

Sir Bobby Charlton wird 75 – Wir gratulieren herzlich!