Archiv für die Kategorie ‘Transfermarkt’

Haas von West Brom nach Bastia

Frau B am Samstag den 29. Januar 2005

Nachdem die Dienste unseres Nationalverteidigers Bernt Haas bei West Bromwich Albion nicht mehr erwünscht waren, hat er am letzten Samstag einen Sechs-Monate-Vertrag mit dem französischen Ligue-1-Club Bastia unterschrieben. Hoffentlich weiss er sich da zu benehmen.

Cyberhaas

Gemäss ‚The Sun’ macht Herr Haas hier einer vollbusigen Internet-Blondine durch seine Webcam schöne Augen und schickt ihr einen Kuss, nachdem er sich virtuell mit ihr vergnügt hat. Hundert Britische Pfund soll ihn der Spass gekostet haben.

Besondere Freundschaften

Dr. Eichenberger am Donnerstag den 27. Januar 2005

Die Gerüchte um einen Wechsel von Inter-Star Adriano zu Real Madrid reissen nicht ab.

Jetzt ist Inters Proforma-Präsident Giacinto Facchetti der Kragen geplatzt. «Alle zwei Wochen zirkulieren in der spanischen Presse solche Gerüchte. Wir können das nicht mehr hören. Adriano bleibt bei Inter.» Auch Adriano Leite Ribeiro liess sich vernehmen. Es sei bei Inter um zu spielen und zu gewinnen, versicherte der Umworbene vor versammelten Medien.
Und Real Madrid? Dort weiss man von nichts. In einer offiziellen Erklärung heisst es, Real habe weder mit dem Spieler noch mit einem seiner Berater offiziellen Kontakt gehabt. «Wir pflegen respektvolle Beziehungen zu allen Klubs der Welt», beteuern die Königlichen. Und besonders mit Inter und dessen Präsident Facchetti sei man in tiefer Freundschaft vebunden.
Alles palletti oder was? In Spanien ist es inzwischen ein offenes Geheimnis, dass Real-Präsident Florentino Perez in der kommenden Saison von einem Traumsturm mit den drei brasilianischen Stars Ronaldo, Robinho und Adriano träumt. Und dann kauft er noch Kakà und Dida und am Schluss läuft die gesamte brasilianische Nationalmannschaft nicht mehr in gelb-blau, sondern in königlichem Weiss auf. Der Trainer ist ja schon da.


Der Star und sein künftiger Chef: Adriano und Perez.

Henchoz zu Celtic Glasgow?

Frau B am Mittwoch den 26. Januar 2005

Spielt Henchoz bald Duselsack?Stéphane Henchoz hofft, am Wochenende einen Vertrag mit Celtic Glasgow abschliessen zu können.

Die Bolton Wanderers, die Glasgow Rangers und Southampton haben ebenfalls Interesse am 30-jährigen Verteidiger gezeigt.

Nun aber haben Henchoz’ Agent Jörg Vonmatt und Celtic-Manager Martin O’Neill Verhandlungen aufgenommen, und man geht davon aus, dass Henchoz gerne für Celtic spielen möchte.

Henchoz ist an der Anfield Road in Ungnade Gefalllen, seit Rafael Benítez das Traineramt übernommen hat.

Prilasnig zu Leoben

Dr. Eichenberger am Montag den 24. Januar 2005

Wir unterbrechen die aktuelle Diskussion um Galaktische kurz mit einer Transfernachricht:

Der frühere österreichische Nationalspieler Gilbert Prilasnig wird nun doch nicht wie angekündigt seine Fussball-Schuhe an den Nagel hängen. Der Ex-Spieler von Sturm Graz unterzeichnete beim österreichischen Erstligisten DSV Leoben einen Vertrag bis Saisonende. Der 31-jährige Kärntner war nach seinem Gastspiel in Cambridge seit vergangenen Sommer vereinslos gewesen.
Neben Prilasnig verpflichteten die Leobener auch den kroatischen Stürmer Mario Zupetic, der damit nach Prilasnig, Stefan Fladerer und Daniel Bindlechner der vierte Neuzugang der Steirer ist.
Soviel aus der Nachrichtenredaktion.

Was zum Teufel ist ein Galáctico?

Frau B am Montag den 24. Januar 2005

José mag keine GalaktischenChelsea-Trainer José Mourinho will David Beckham nie unter Vertrag nehmen – und auch keinen anderen der Real-Madrid-Stars.

Beckham selbst soll Chelsea im letzten Sommer mitgeteilt haben, dass er ab der nächsten Saison für die ‚Blues’ spielen wolle.

Mourinho aber meint: „Wir brauchen eine starke Gruppe von Spielern und keinen Hollywood-Star. Was zum Teufel ist überhaupt ein Galáctico? – Nichts als ein Image, das die Berühmtheit eines Spielers widerspiegelt.David mit Auto Nummer sechs Ich misstraue diesen Galácticos. Nicht ihren spielerischen Qualitäten, aber ihrem ganzen Umfeld, das ihre Leistungen inkonstant macht.“

Chelseas Trainer zieht junge, erfolgshungrige Spieler – wie Paulo Ferreira und Didier Drogba – den grossen Namen vor.

„Ich brauche niemanden, der [wie Beckham] zehn Autos besitzt. Das entspricht nicht meinem Geschmack.“

Was zum Teufel ist ein Galáctico?

Frau B am Montag den 24. Januar 2005

José mag keine GalaktischenChelsea-Trainer José Mourinho will David Beckham nie unter Vertrag nehmen – und auch keinen anderen der Real-Madrid-Stars.

Beckham selbst soll Chelsea im letzten Sommer mitgeteilt haben, dass er ab der nächsten Saison für die ‚Blues’ spielen wolle.

Mourinho aber meint: „Wir brauchen eine starke Gruppe von Spielern und keinen Hollywood-Star. Was zum Teufel ist überhaupt ein Galáctico? – Nichts als ein Image, das die Berühmtheit eines Spielers widerspiegelt.David mit Auto Nummer sechs Ich misstraue diesen Galácticos. Nicht ihren spielerischen Qualitäten, aber ihrem ganzen Umfeld, das ihre Leistungen inkonstant macht.“

Chelseas Trainer zieht junge, erfolgshungrige Spieler – wie Paulo Ferreira und Didier Drogba – den grossen Namen vor.

„Ich brauche niemanden, der [wie Beckham] zehn Autos besitzt. Das entspricht nicht meinem Geschmack.“

Learn it like Beckham, Hakan!

Frans am Donnerstag den 20. Januar 2005

Die vereinigte Fussballwelt fragt sich: Weshalb will der argentinische Topclub Boca Juniors den schweizerischen Superstar Hakan Yakin nun doch nicht?

Das in dieser Angelegenheit führende Fachblatt Diario Deportivo Olé hat die Angelegenheit analysiert. Und wenn man Olé glauben will, so liegt es für einmal nicht am Verhalten von Hakan (“un jugador de nivel internacional, con muchas condiciones técnicas”), sondern an den Clubverantwortlichen und dem Trainer, die untereinander sehr suboptimal harmonieren.

Die Hauptgründe für den Nichttransfer:

“El pase no se hace porque el jugador en esta etapa iba a distraer el trabajo del técnico. El quiere estar concentrado a full en su trabajo, y decía que, como el suizo no habla español, eso lo iba a distraer un poco”.

Hakan Yakin ist halt nicht David Beckham. Hätte er auf Emine gehört und zwischen den Einzeltrainings in Stuttgart kräftig Spanisch gebüffelt, so wäre er heute in Buenos Aires gelandet.

Oder auch nicht.

Hakan doch nicht zu Boca

Frans am Mittwoch den 19. Januar 2005

Aus dem Transfer von Hakan Yakin zu den argentinischen Boca Juniors wird anscheinend doch nichts, wie unsere aufmerksame Weblog-Leserin Xira bei ihrer täglichen Lektüre der portugiesischen Medien festgestellt hat.

Und in der Tat meldet dies auch unser temporäres argentinisches Leibblatt Diario Deportivo Olé, welches uns gestern gemeldet hatte, aus dem Transfer von Hakan zu Boca werde etwas.

Nun heisst es: “Hakan Yakin parecía tener todo para convertirse en el enganche Boca. Pero en 24 horas, el suizo se quedará en el Stuttgart de Alemania y no vestirá los colores xeneizes en su centenario.”

Offenbar haben sie bei Boca bemerkt, dass es für einen Transfer vorteilhaft sein könnte, wenn der Trainer (im Bild Herr Benítez) damit einverstanden ist.

Nun denn: Lesen wir in den nächsten Tagen halt wieder die schweizerische Fachpresse.
Oder…

Hakan zu Boca? Der Trainer wusste nix…

Frans am Mittwoch den 19. Januar 2005

Ein reibungsloser Transfer von Hakan Yakin nach Argentinien? Danach sieht es nicht unbedingt aus, wenn man die Fortsetzung des neusten Abenteuers von Herrn Y. in den argentinischen Medien verfolgt.

Boca-Trainer Jorge Benítez lässt sich nämlich in Diario Deportivo Olé wie folgt zitieren:

“Jorge Benítez, mostró su disconformidad ante la anunciada llegada del enganche suizo Hakan Yakin, quien proviene del Stuttgart, equipo donde jugó sólo ocho partidos en la última temporada. Benítez, en una charla con La Red y ante la consulta sobre la llegada del suizo pasado mañana, dijo sorprendido: ‘No sé de quién hablan, sí lo vi en videos, pero no sabía que estaría llegando el jueves’”.

Was immer diese spanischen Sätze im einzelnen bedeuten mögen, sie deuten nicht unbedingt darauf hin, dass der Boca-Trainer seit Monaten auf die Ankunft von Herrn Yakin am Donnerstag gewartet hat.

Zum guten Glück hat sich Hakan bislang – trotz gewisser Startschwierigkeiten – noch mit jedem Trainer blendend verstanden.

Olé!

Nicht nach Argentinien, aber doch zu Thun

Frans am Dienstag den 18. Januar 2005

Da aus Argentinien (und übrigens auch aus Brasilien) kein Interesse an einem Transfer auszumachen war, hat er sich für den FC Thun entschieden: Adrian Kunz (37) wird nach Medienberichten Assistenztrainer von Urs “Longo” Schönenberger, der für Hilfe jeder Art empfänglich sein dürfte.

Wie Hakan Yakin spielte der zwölffache Nationalspieler Kunz einst in der Bundesliga (bei Werder Bremen), erlebte seinen Karrierehöhepunkt aber erst nach einem spektakulären Wechsel zu einem traditionsreichen Club.

Fliegt der Holländer zu Arsenal?

Frans am Montag den 17. Januar 2005

Zu Saisonbeginn sass er – trotz einer überzeugenden Vorstellung an der EM – bei seinem Club Fulham auf der Ersatzbank, und es sah schitter aus für Edwin Van der Sar. Nun hat sich der 34jährige Edwin so überzeugend zurückgespielt, dass ihn – gemäss einer Meldung des Guardian (eine fast so zuverlässige Quelle wie The Sun) – Arsène Wenger noch in diesem Monat für Arsenal verpflichten will.
(Nur in Klammern erwähnen wir hier, dass Liverpool spätestens seit dem 0:1 gegen Manchester United ein noch grösseres Goalie-Problem hat, welches wohl bloss Torhüter Dudek und vielleicht Frau B mit blossem Pech des Schlussmanns oder ungeschickter Wahl der Unterwäsche zu erklären versuchen.)

Ob Arsenal mit Edwin das Glück finden würde, ist eine andere Frage. Zwar spielt kaum ein Goalie so gut mit den Füssen wie Van der Sar, der in dieser Hinsicht bestimmt kein Pascolo ist. Wenn sich Arsène allerdings eine Video-Kassette vom zu Unrecht annullierten Gegentor im Länderspiel Andorra – Niederlande besorgt, wird der fliegende Edwin seine Karriere möglicherweise doch in Fulham beenden.

Schon bald fliegen könnte der bei Arsenal zur Nummer 2 degradierte Jens Lehmann. In einem Interview mit der Qualitätszeitung Bild am Sonntag zeigt Lehmann immerhin, dass er Durchhalteparolen von sich gibt und auf der Insel zum Fussballfachmann geworden ist. Jens auf die Frage, ob der englische Fussball besser sei als der britische:

“Technisch nicht, aber attraktiver, weil das Spiel schneller läuft. Hier gibt es weniger Unterbrechungen, kaum Rudelbildung. Allein diese Umstellung im Verhalten der Spieler würde die Bundesliga für die Zuschauer attraktiver machen. Ich würde den englischen Fußball vermissen.”

Fliegt der Holländer zu Arsenal?

Frans am Montag den 17. Januar 2005

Zu Saisonbeginn sass er – trotz einer überzeugenden Vorstellung an der EM – bei seinem Club Fulham auf der Ersatzbank, und es sah schitter aus für Edwin Van der Sar. Nun hat sich der 34jährige Edwin so überzeugend zurückgespielt, dass ihn – gemäss einer Meldung des Guardian (eine fast so zuverlässige Quelle wie The Sun) – Arsène Wenger noch in diesem Monat für Arsenal verpflichten will.
(Nur in Klammern erwähnen wir hier, dass Liverpool spätestens seit dem 0:1 gegen Manchester United ein noch grösseres Goalie-Problem hat, welches wohl bloss Torhüter Dudek und vielleicht Frau B mit blossem Pech des Schlussmanns oder ungeschickter Wahl der Unterwäsche zu erklären versuchen.)

Ob Arsenal mit Edwin das Glück finden würde, ist eine andere Frage. Zwar spielt kaum ein Goalie so gut mit den Füssen wie Van der Sar, der in dieser Hinsicht bestimmt kein Pascolo ist. Wenn sich Arsène allerdings eine Video-Kassette vom zu Unrecht annullierten Gegentor im Länderspiel Andorra – Niederlande besorgt, wird der fliegende Edwin seine Karriere möglicherweise doch in Fulham beenden.

Schon bald fliegen könnte der bei Arsenal zur Nummer 2 degradierte Jens Lehmann. In einem Interview mit der Qualitätszeitung Bild am Sonntag zeigt Lehmann immerhin, dass er Durchhalteparolen von sich gibt und auf der Insel zum Fussballfachmann geworden ist. Jens auf die Frage, ob der englische Fussball besser sei als der britische:

“Technisch nicht, aber attraktiver, weil das Spiel schneller läuft. Hier gibt es weniger Unterbrechungen, kaum Rudelbildung. Allein diese Umstellung im Verhalten der Spieler würde die Bundesliga für die Zuschauer attraktiver machen. Ich würde den englischen Fußball vermissen.”