Archiv für die Kategorie ‘Tabu-Themen’

Patriotismus-Test

Lars Sohn am Freitag den 27. März 2015

Heute spielt die Nati! Die Vorfreude hat das ganze Land erfasst.

Das ganze Land? Oder doch nur die echten Eidgenossen? Sind Sie überhaupt dazu befugt, sich das Spiel anzusehen? Wir helfen Ihnen in dieser Frage sehr gerne weiter. Machen Sie den grossen Rundes-Leder-Patriotismus-Test!

20150328_1a_Patriotismus-TestUnbenannt-5 Diesen Beitrag weiterlesen »

Verflucht!

Val der Ama am Mittwoch den 18. Februar 2015

Samuel Eto’o ist in Lebensgefahr.

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Der Stürmer steht aktuell bei Sampdoria Genua unter Vertrag und hat sich in den vergangenen Tagen mal in der Umgebung nach einer neuen Unterkunft umgeschaut. Und wieder überrascht uns der Kameruner mit seinem exquisiten Geschmack.

Eine Villa am Meer ist es, inkl. einer doch recht interessanten Vergangenheit. Die Villa Altachiara hat nämlich und ursprünglich mal George Edward Stanhope Molyneux Herbert, 5. Earl of Carnarvon gehört. Er war der Finanzier der Ausgrabung des ägyptischen Pharaos Tutanchamun und er war es, der dann danach wegen verflucht – so sagt man – an einem Moskitostich starb. Ebenfalls wegen Pharao und im Haus umgekommen sind danach noch zwei weitere Villabewohner: Ein Neffe des Lords und vor ein paar Jahren ein Model. Letztere schaue übrigens desöftern mal als Geist vorbei, erzählt die lokale Bevölkerung.

Eto’o sei aber informiert, sagt ein Repräsentant der Agentur, welche die 40 Zimmer-Villa verkauft. Und trotzdem weiterhin interessiert.

Entbiert

Lars Sohn am Dienstag den 17. Februar 2015

Der Schlendrian hat bei der Eingangskontrolle in türkischen Stadien Überhand genommen.

Offenbar verzichten die lokalen Sicherheitsangestellten selbst bei erhärtetem Verdacht auf eine Analkontrolle. Die uns zugespielten Weiterbilde zeigen einen Fan, der versucht, eine bescheidene Ration Bier ins Stadion zu schmuggeln.

Der Inhalt seiner uns von weniger erfreulichen Anlässen bekannten Weste sollte die erste Halbzeit überbrücken helfen. Wir zählen fasziniert mit und kommen auf 21 Flaschen. Wo also sind die restlichen 3 Stück aus dem 24er-Gebinde geblieben?

Wer ähnliche Aktionen plant lerne daraus: Pyro ist verboten, löschen ebenfalls.

Lauter Laster im Letzi

Rrr am Dienstag den 27. Januar 2015

Gilles Yapi packt aus: Frauen, Sex, Pornos und Autos beim FC Zürich!

yapi

Der Ivorer war am Wochenende zu Gast in der Thuner Freikirche Bless2n (“Segne Thun”), wie unsere Kollegen von jesus.ch berichten. Den rund 1000 Zuhörern erklärte Yapi, was positiv ist an seiner schweren Knieverletzung. Er habe dies als Zeichen von Gott gedeutet. “Es war klar für mich, dass dies eine Chance ist, in den Medien offen meinen Glauben zu bezeugen. Ich will den Menschen Mut machen und ein Licht sein. Denn ein Leben mit Jesus zu führen, ist die beste Entscheidung, die man treffen kann!”

Seine Kollegen beim FC Zürich hätten übrigens kein Problem mit seinem Glaubensbezeugungen, beteuerte Yapi. “Sie akzeptieren das. Ich habe einzelnen Kollegen auch schon gesagt, dass sich früher in meinem Leben auch vieles um Frauen, Sex, Pornografie, Autos usw. gedreht hat, wie es bei ihnen jetzt noch der Fall ist. Aber ich habe mich geändert und ich liebe mein jetziges Leben.”

Uns würde noch interessieren, was Herr Yapi unter “usw.” versteht.

Hellenische Kosmetik

Lars Sohn am Donnerstag den 8. Januar 2015

BREAKING NEWS: Trainer Skibbe verlässt den Grasshopper Club per sofort – Assistent Zoltan Kadar übernimmt.

Wir blicken nach Griechenland zum Cupspiel zwischen Veria und Apollon Smyrni, welches 1:1 endete. Beachten Sie das Handwerk des Angreifer Pavlidis. Aufgrund unseres unerschütterlichen Glaubens in die Redlichkeit aller Akteure schweigen wir jetzt.

Die spannendste dritte Liga der Welt?

Briger am Donnerstag den 4. Dezember 2014

Die dritthöchste Stufe der Weltmeisterliga präsentiert sich nach dem Abschluss der Vorrunde spannend wie selten.

Nach 19 Runden liegen zwischen dem Leader aus Bielefeld und dem Tabellen 11. Chemnitz nur sechs Punkte.

Tabelle 3. Liga

In der siebenjährigen Geschichte der eingeleisigen 3. Liga war es bisher erst einmal ähnlich spannend nach Abschluss der Vorrunde. Nach Abschluss des 19. Spieltags lagen damals ebenfalls sechs Punkte zwischen dem 1. Ingolstadt und dem 10. Sandhausen. Zum Vergleich nach der Vorrunde der letzten Saison lag Leader Heidenheim 9 Punkte vor RB Leipzig, dem damals 2., und 14 vor dem dritten aus Rostock.

Dass es diese Saison so spannend ist, liegt vor allem daran, dass – mit Ausnahme von Wehen-Wiesbaden (3 Unentschieden) – alle Mannschaften der Plätze 1 bis 11 zwischen vier und acht mal in dieser Vorrunde Remis gespielt haben. Neben dem Abstieg von Dresden (im Schnitt 23’660 Zuschauer) dürfte die Spannung auch dazu beitragen, dass der Zuschauerschnitt seit Einführung der eingeleisigen dritten Liga 2008 noch nie so hoch war wie in dieser Saison (6’740 Zuschauer). Im Jahre 2014 finden noch drei Runden der dritten Liga statt, ehe es dann im Frühjahr zur Entscheidung kommt.

Wenn Sie zwischendurch selbst mal ein Spiel der dritten Liga am TV verfolgen möchten, die dritten Programme des deutschen Fernsehens übertragen häufig am Samstag um 14 Uhr eine Partie. Nächster Termin: Sa. 6.12.2014 Chemnitzer FC-Hallescher FC auf MDR. Langweiliger oder schlechter als Partien wie GC-Vaduz oder Luzern-Aarau im hiesigen Farbfernsehen sind die Spiele auch nicht.

Rundes Leder Lesetipp

Briger am Dienstag den 25. November 2014

Noch 30 Mal schlafen bis Weihnachten. Sie brauchen ein Geschenk für einen sportbegeisterten Verwandten/Bekannten? Bitte sehr.

Sport-Das Buch

Eins vorweg, mit ihrem Buch “Sport – Das Buch” schlittern die beiden Autoren Johannes Aumüller und Jürgen Schmieder hauchdünn an einer roten Karte vorbei. Einzig aufgrund der lobenswerten Tatsache, dass die beiden neben dem Fussball auch Orientierungslauf und Skispringen in ihr Werk aufgenommen haben, stimmt die Redaktion milde, weshalb wir es bei dunkelstem gelb belassen.

Das Buch der beiden jungen Süddeutsche Zeitung Journalisten vereeint auf knapp 350 Seiten Fakten und Kuriositäten zu insgesamt 104 Sportarten von A wie American Football bis Z wie Zehnkampf. Nahezu jeder Schabernack, der sich Sport nennen darf, wird von den beiden Autoren auf witzige Art vorgestellt. In jedem Kapitel wird bspw. das Mutterland einer Sportart aufgeführt oder es wird erklärt, was die Sportart war (Fussball sei so z.B. ein militärisches Ausbildungsprogramm in China gewesen und dies bereits um 2000 v.Chr. Vgl., S.113), wie sie wurde und was sie jetzt ist. Erwähnt wird jeweils ein Wettkampf, den man gesehen haben muss (Halbfinale WM 1970 Deutschland-Italien).

Auf diese Art und Weise erhält jede der aufgelisteten Sportarten drei bis fünf Seiten Platz. In jedes Kapitel gehört natürlich auch eine Frage für Angeber (z.B. Wie viele deutsche Fussball-Naionalspieler haben in einem EM- oder WM-Finale von ausserhalb des Strafraums ein Tor erzielt?) Aumüller und Schmieder wollten sich nach eigenen Angaben gegenseitig mit ihrem Wissen über den Sport und der mit ihm verbundenen Anekdoten übertreffen, etwas was den beiden durchaus gelungen ist. Dass das Buch etwas Deutschland lastig ist, sei den Autoren verziehen, einzig der Verweis auf den grössten Gauner des Fussballs (Onkel Sepp) hätte nun wirklich nicht sein müssen. Die in zweijähriger Arbeit zusammengetragenen Fakten sind schlicht und ergreifend fantastisch und verkürzen auch einem hartgesottenen Alles-ausser-Fussball-ist-Randsport-Vertreter wie dem Schreibenden wunderbar die Zeit. Das Buch eignet sich hervorragend für alle Besserwisser, Nachwuchs-Sportjournalisten-Hoffnungen, gestandene Sportexperten und alle anderen, die sich für irgendeine Sportart begeistern können.

Wer die Frage für Angeber als erstes korrekt beantwortet – Anzahl der Spieler und deren Namen – gewinnt das schöne Buch. Alle anderen kaufen es sich im Buchhandel.

Johannes Aumüller/Jürgen Schmieder: Sport – Das Buch. C.Bertelsmann Verlag, München 2014. ISBN 978-3-570-10174-2 für nicht ganz 30 Franken.

Nachtrag 11:45 Uhr: Herr Power gewinnt mit der richtigen Lösung Horst Hrubesch 1980 das Buch.

Max Power wird beobachtet

Lars Sohn am Dienstag den 18. November 2014

Die Scouts der Glasgow Rangers haben den Mittelfeldspieler der Tranmere Rovers im Fokus.

Der 21-jährige Spieler des Vereins aus der League Two, der vierten Spielklasse Englands, ist während mehreren Saisons durch herausragende Leistungen aufgefallen. Beeindruckt durch seine Vielseitigkeit und sein energiereiches Spiel, wägen die Vertreter der Scottish Championsship einen Wechsel im Januar ab. Die Scouts der Rangers glauben, dass Max Power das für den Spitzenfussball benötigte Potential mitbringt. Knifflig: Die Stadtrivalen Celtic haben ebenfalls ein vorläufiges Interesse angemeldet.

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Die Rangers belegen in der Scottish Championsship momentan Platz zwei, sechs Punkte hinter dem souveränen Leader Hearts. Celtic führt derweil die Scottish Premiership an. Die Redaktion des Runden Leders wird die Transfergeräusche um Max Power in der schottischen Metropole weiterhin aufmerksam verfolgen.

Mitleid mit Maicon

Herr Maldini am Mittwoch den 10. September 2014

Sex & Crime im brasilianischen Nationalteam!

maiconMaicon ist am Wochenende aus der Seleção verbannt worden. Offizielle Begründung: «Disziplinlosigkeit». Genauere Gründe nannte Trainer Carlos Dunga nicht. «Eine interne Angelegenheit».

So weit so gut. Diverse Qualitätsmedien fanden natürlich die wahren Gründe heraus und nannten zwei plausible Varianten: Maicon hat seinem schlafenden und betrunkenen Teamkollegen Elias eine Chili-Schote in den Hintern gesteckt. Oder aber sie haben sich gemeinsam vergnügt (Sex!).

Leider handelt es sich bei der Geschichte um eine Erfindung von «Ole do Brasil». Vermutlich ist Maicon also doch nur zu spät zu einem Termin erschienen. Elias und seine Frau fanden die Geschichte nicht so lustig, Maicon vermutlich auch nicht. Der Herausgeber hat sich entschuldigt. Und Dunga zeigt sich nachsichtig, Maicon sei wieder willkommen in der Nationalelf. «Jeder hat eine zweite Chance verdient.»

Was Sie schon immer über Luis wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten

Lars Sohn am Dienstag den 26. August 2014

Liverpools Jamie Carragher gibt auf einem Trainingsfeld ein paar Autogramme für junge Anhänger, als er mit kindlich entblössender Offenheit gefragt wird, was ihn niemand zuvor …

Schauen Sie sich für maximalen Spass Ihrerseits das Video doch gleich selber an.

Zu schade, dass Jamie die Antwort offen lässt, zumal diese Situation ein «Ja» impliziert.

Zahm wie ein Schaf

Lars Sohn am Sonntag den 24. August 2014

Brendan Rodgers sucht einen Torlieferanten ohne Macken.

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Versetzen Sie sich in die Rolle des Liverpool Managers. Er muss Hannibal Lecter Luis Suarez adäquat ersetzen und kann dafür viel Geld vom FC Barcelona einsetzen. Auf seiner Einkaufsliste steht ein «Top Torlieferant». Rodgers sucht einen Stürmer der Extraklasse, einen vor dem ganz Europa und vor allem sein nächster Gegenspieler zittert.

Angreifer dieser Kategorie sind öfter nicht ganz pflegeleicht. Benennen Sie spontan drei verfügbare Fussballer besagter Gattung mit dem gewissen «Spassfaktor». Ich wette, 99% der Leserschaft ist soeben ein Name durch den Kopf geschossen: Mario Balotelli.

Noch vor drei Wochen liess Brendan Rodgers “Ich kann kategorisch ausschließen, dass Mario Balotelli nach Liverpool kommt” verlauten. Der ehemalige Citizen hatte sich während seiner zweieinhalb Jahre in Manchester regelmässig auch neben dem Platz in die Schlagzeilen der Yellow-Press manövriert. Wie also bekommt der FC Liverpool viel Super und wenig Mario, also echten Balotelli aber mit ohne Sturm und Drang?

Damit sich Super Mario auch neben dem Platz und im Training benimmt, hat man in Liverpool als eine Art Absicherung mehrere dem Runden Leder nicht im Detail bekannte Klauseln in den vorbereiteten Vertrag eingebaut. Sollte nebst dem Genie auch Marios Wahnsinn auftreten, würde er entsprechend zur Rechenschaft gezogen.

Mann, oh, Mann! (V)

Natischer am Freitag den 15. August 2014

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Dr. Rüdisühli, am gestrigen YB-Heimspiel hing in der Ostkurve ein mir unbekanntes violettes Transpi. Was hatte es damit wohl auf sich? MfG, S. W., B.

123Lieber Simon, das war ein Banner der Faninitiative Gemeinsam gegen Homophobie. Diese wurde am 17. Mai 2014, am Internationalen Tag gegen Homophobie, durch die drei schwul-lesbischen Fanclubs von YB, FCB und FCZ und weiteren Fans von Fussball- und Hockeyclubs ins Leben gerufen.

Ziel ist, in Schweizer Stadien ein Zeichen zu setzen und eine Sensibilisierung zur Thematik zu erreichen. Fans, Fanclubs und Vereine sollen dabei am selben Strick ziehen.

Bei der Aktion mitmachen kann jede und jeder, ganz egal, was und mit wem sie/er zuhause im Schlafzimmer tut. Klicken Sie hierzu ggf. obigen Link.

Homophobie