Archiv für die Kategorie ‘Publi-Reportage’

Der rauchende Schüler

Frans am Mittwoch den 1. Dezember 2004

Da hat es aber der Schüler dem Meister gehörig gezeigt: Gestern gewann Frank Rijkaard mit seinem FC Barcelona gegen Johan Cruyffs World All-Stars mit 4:3 Toren.

Die eingesetzten World All-Stars waren: Jorge Campos (eigentlich pensioniert), Abbiati, Ostlund, Kompany, Pochettino, Kapsis, Carboni, Escudé, Obodo, Buckley, Nakata, Baraja, Van Buyten, Uche, Petrov, Bojinov, D’Alessandro, Owen, McCarthy.

Wer mehr als 80 Prozent dieser Namen kennt, ist in fortgeschrittenem Stadium fussballsüchtig. Dies gilt nicht unbedingt für die 33 364 Personen, die gestern im Camp Nou Eintritt bezahlten. Denn es ging primär um einen guten Zweck, den Kampf gegen AIDS. Das Resultat war denn auch das Unwichtigste, wie Rijkaard heute zu seinem Entsetzen auf der Barcelona-Website lesen musste.

Und zu allem Überfluss las ihm sein Lehrmeister auch noch gehörig die Leviten. Gesundheitsgefährdend ist nämlich nicht nur AIDS, sondern auch das Rauchen. Cruyff hat – knapp dem Tod entronnen – damit aufgehört. Sein Schüler ist noch nicht so weit.

Für Füssball-Fans

Rrr am Samstag den 27. November 2004

Es ist wieder so weit: Der treue Begleiter durchs Fussballjahr kann jetzt bestellt werden. Die Taschen-Agenda “Füssball 2005” vermitttelt
viel Freude auf 52 Seiten, alle Termine, alle Informationen, statistischer Sonderteil und dazu das komplette Dossier zum neuen Wankdorf, das Ende Juli 05 eröffnet wird.

Die Auslieferung dieser handlichen Agenda erfolgt Ende Jahr. Und das Beste kommt jetzt: Weblog-LeserInnen erhalten das Teil für nur 9.90 Franken!

Aber Achtung: Die Auflage ist beschränkt! Jetzt sofort hier bestellen!

Unser Geschenk-Tipp

Rrr am Samstag den 13. November 2004

Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter, kurz und gut: Weihnachten naht! Jetzt beginnt wieder die Suche nach dem passenden Geschenk. Für alle Fussballfans haben wir den ultimativen Knüller im Angebot: Füssball 2005, die kultige Taschen-Agenda.

Verpassen Sie im neuen Jahr kein Spiel mehr – bei uns sind auf 52 Seiten alle Termine, alle Informationen vermerkt, dazu gibts einen statistischen Sonderteil und das komplette Dossier zum neuen Wankdorf-Stadion, das Ende Juli 05 eröffnet wird.

Kurzum: Ein treuer Begleiter durchs Fussballjahr. Und das Beste kommt jetzt: Weblog-LeserInnen erhalten das Teil für nur 9.90 Franken!

Achtung: Die Auflage ist beschränkt! Jetzt sofort hier bestellen!

Die nützlichsten Fan-Artikel: Ajax-Kaffee

Frans am Freitag den 12. November 2004

Stolz verkündet Ajax Amsterdam auf seiner Website die Lancierung der phänomenalen Kaffee-Linie TIKTAK (im Sortiment: Club, Capitano und Champion). Lanciert wurde das von einer Segafredo Zanetti-Tochtergesellschaft produzierte Fan-Getränk vom zweifachen Vize-Weltmeister und heutigen Ajax-Assistenztrainer Ruud Krol, der sich wegen seines Aufenthalts in Napoli als echter Kaffeekenner und -liebhaber feiern lässt.
In Hollands Süden sind sie derweil viel weiter: Wegen des resultatorientierten Zweckfussballs wird die Spielweise des PSV Eindhoven in den holländischen Medien immer öfter als “italienisch” bezeichnet, wogegen sich Verteidiger Lucius ausdrücklich verwahrt hat. Was der PSV empört als ungerechte Kritik empfindet, wäre in Amsterdam ein Kompliment. Dort sind Siege ohne Gegentor mittlerweile rarer als echte italienische Cafés – und erst recht als Coffeeshops.

Der neue Ball

Rrr am Samstag den 6. November 2004

Bühne frei für einen neuen Ball: In Spanien, England und Deutschland feiert am Wochenende ein neuer Nike-Ball mit dem einprägsamen Namen “Total 90 Aerow Hi-Vis” seine Premiere. Er soll künftig in den Wintermonaten zum Einsatz kommen.

Nike hat ihn knallgelb designt – so sieht man ihn auch bei Nebel, Schnee und Winterstürmen. Das Teil wurde ausserdem “aerodynamisch beschichtet”, wie uns Nike mitteilt: “Das macht ihn zu einem der schnellsten und zielgenauesten Bälle.”

Kurz und gut: Dieser Ball macht aus jeder Dumpfbacke einen Supertechniker! Erhältlich im Sportfachhandel für rund 150 Franken. Viel Spass!

Power Puff Girls

Dr. Eichenberger am Samstag den 23. Oktober 2004

Fußballer sind zwar käuflich, trotzdem würde man sie wohl kaum als Prostituierte bezeichnen. In San Salvador trafen sich tatsächlich zwei Prostituierten-Mannschaften aus San Salvador und Guatemala zu einem Freundschaftsspiel. Damit wollten die «Power Puff Girls» die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Probleme der Prostitution lenken. Gleichzeitig forderten sie: «Respekt und Würde für alle Menschen.» Das Team aus Guatemala war kürzlich von der dortigen Meisterschaft ausgeschlossen worden – wegen des horizontalen Brotberufes, den die Spielerinnen ausüben. Das Schlussresultat wurde nicht übermittelt.

Comandante Zanetti

Dr. Eichenberger am Mittwoch den 20. Oktober 2004

Der italienische Serie A Klub Inter Mailand unterstützte die Zapatisten im mexikanischen Chiapas mit einer Spende von 5’000 Euro. Mit diesem Geld will die Bewegung, die sich für die indigenen MexikanerInnen einsetzt, einen Krankenwagen kaufen. Initiant der Aktion waren der argentinische Inter-Kapitän Javier Zanetti und seine Frau Paula, die sich mittlerweilen den Übernahmen «Comandante Paula» eingehandelt hat. Die Ausgabe belastet den Haushalt des Klubs von Mäzen Massimo Moratti allerdings nicht: Das Geld wird der Bussenkasse entnommen, die sich immer dann füllt, wenn Trainer Roberto Mancini einen Spieler bestraft, weil er zu spät zum Training einrückt oder sich während selbigem mit seinem Handy beschäftigt. Seit die Inter-Spieler wissen, wie sinnvoll ihre Bussen verwendet werden, bangt Mancini noch mehr um die Disziplin seiner Schützlinge. Die Sorge ist berechtigt: am Sonntag kommt es im San Siro Stadion zum Derby gegen die AC Milan.

Prompte Antwort

Dr. Eichenberger am Dienstag den 19. Oktober 2004

Die Fans von Arsenal haben am Wochenende auf die rassistischen Äusserungen des spanischen Nationaltrainers Luis Aragonés reagiert (siehe Bild). Aragonés hatte im Trainingslager den Arsenal-Spieler Thierry Henry öffentlich als «Scheiss-Neger» bezeichnet. Der Übeltäter denkt nun laut darüber nach, ob er nach London fahren und sich bei Henry entschuldigen will.
Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Fussball finden bis Ende Oktober auf Initiative von FARE («Football Against Racism in Europe») überall Aktionen statt. Auch YB folgt dem Ruf von FARE und wird am 31. Oktober beim Heimspiel gegen den FC Thun 5000 Karten mit dem Slogan «Gegen Rassismus und Gewalt im Stadion» verteilen.


Die YB-Spieler Thomas Häberli, Francisco Neri, Stéphane Chapuisat und Mark Disler demonstrieren gegen Rassismus in den Fussballstadien.

Die nützlichsten Fan-Artikel: Duschen mit Gimenez

Dr. Eichenberger am Montag den 27. September 2004

Zum Duschen nach dem Match empfiehlt es sich, das eigene Gel mitbringen. Zum Beispiel Duschgel für Frauen, Artk.Nr. : FB-3332, rote Flasche mit gelben FCB Konturlogo, Deckel blau. Gleiches Modell für Männer, blaue Flasche mit gelben FCB Konturlogo, Deckel rot. Je Fr. 7.50 das Stück.

Mehr Spass beim Urinieren

Rrr am Montag den 27. September 2004

Mehr Spass beim Urinieren verspricht uns der Grossverteiler “Prodega”, der neu das Fussball-Urinal-Sieb im Sortiment führt.

Dabei handelt es sich um einen grünen Plastic-Einsatz, auf dem ein Fussballtor installiert ist. Und jetzt kommt das Tolle: Der Ball verfärbt sich, sobald er vom Urinstrahl getroffen wird!

“Eine saubere Sache und ein Riesenspass für Torschützenkönige”, jubelt der Anbieter des Urinals, die deutsche Hygieniker-Firma DestaClean. Er sieht übrigens noch folgende Vorteile:

– Schützt vor Verstopfung durch Zigaretten!
– Problemlose Verwendung von Beckensteinen möglich!
– Geeignet für jedes Urinal! (ggf. mit der Schere zuschneiden)
– Mehr Hygiene und Sauberkeit! Denn jeder will ein Tor schießen !

Mehr Spass beim Urinieren

Rrr am Sonntag den 26. September 2004

Mehr Spass beim Urinieren verspricht uns der Grossverteiler “Prodega”, der neu das Fussball-Urinal-Sieb im Sortiment führt.

Dabei handelt es sich um einen grünen Plastic-Einsatz, auf dem ein Fussballtor installiert ist. Und jetzt kommt das Tolle: Der Ball verfärbt sich, sobald er vom Urinstrahl getroffen wird!

“Eine saubere Sache und ein Riesenspass für Torschützenkönige”, jubelt der Anbieter des Urinals, die deutsche Hygieniker-Firma DestaClean. Er sieht übrigens noch folgende Vorteile:

– Schützt vor Verstopfung durch Zigaretten!
– Problemlose Verwendung von Beckensteinen möglich!
– Geeignet für jedes Urinal! (ggf. mit der Schere zuschneiden)
– Mehr Hygiene und Sauberkeit! Denn jeder will ein Tor schießen !

Zubi jetzt schwarz

Rrr am Sonntag den 12. September 2004

Das Interessanteste zum Spiel Basel-GC heute auf SAT 1: Basel-Goalie Pascal Zuberbühler hat seine Haare schwarz gefärbt!

Diese originelle Idee hatte originellerweise Zubis Coiffeur, und das ist art coiffure kaiser an der Gessnerallee 54 in 8001 Zürich. Wer also auch so eine Frisur möchte, geht dorthin, Telefon 044 210 24 10.

Dank seiner neuem Haarschnitt wird Zubi jetzt regelrecht von Frauen belagert, wie dieses schöne Bild aus dem Kalender 2004 von art coiffure kaiser eindrücklich belegt: