Logo

Punktuelle Berechnungen

Dr. Rüdisühli am Donnerstag den 15. März 2018

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Herr Dokter, ich komme nicht mehr draus. Am Sonntag hiess es, YB sei 17 Punkte voraus, und jetzt sind es plötzlich nur noch 13, obwohl sie gar nicht gespielt haben. Was ist jetzt? UAwg, T. T., U.

Lieber Tinu, herzlich willkommen im Runden Leder, dem Fachforum für Fussballfreunde. Schön, dass Sie sich jetzt auch für YB interessieren. Also, es ist so: Die Sache mit dem Vorsprung ist gar nicht interessant. Wir befinden uns auf der Zielgeraden der Meisterschaft, und da ist nur wichtig, wieviele Punkte der Zweitplatzierte – zurzeit Basel – maximal erreichen kann. Nämlich 78.

YB hat im Moment 58 Punkte. Zum sicheren Meistertitel reichen also in jedem Fall 21 Punkte. Das sind genau 7 Siege aus den verbleibenden 11 Spielen. Wobei nicht jeder Sieg gleich viel wert ist. Es braucht nur 6 Siege, wenn einer davon gegen den FC Basel errungen wird. Und sogar nur 5, wenn zwei Erfolge gegen den FCB darunter sind.

Andere Rechnung: YB reichen zum Titel fünf Heimsiege, wenn dazu noch drei Unentschieden zum Beispiel in St. Gallen, Thun und Sion folgen.

Unsere Leserin Frau nadisna hat das alles aber längst viel einfacher formuliert: Witer, eifach immer witer. Dem schliesse ich mich gerne an. Herzlich, Ihr Dr. Rüdisühli

(Foto: Alessandro della Valle/Keystone)

« Zur Übersicht

10 Kommentare zu “Punktuelle Berechnungen”

  1. dres sagt:

    Uns reichen Unentschieden nicht mehr. Sie müssen also anders rechnen, wenn Sie es nicht schon wieder vermasseln wollen.

  2. Tinu sagt:

    Danke für die promte Antwort. Wann ist der CUpfinal?

  3. Aschi das Abstiegsgespenst sagt:

    Dresu, wei mer Duzis mache, mir zwe?

  4. dres sagt:

    Mit Leuten wo im Internet Dialekt schreiben mache ich aus Prinzip nicht Duzis. Ich danke Ihnen.

  5. Briger sagt:

    27.5., 14 Uhr.

  6. Briger sagt:

    Ok, Herr dres. Es reichen auch 5 Heimsiege und ein Sieg in Thun. Besser so?

  7. spitzgagu sagt:

    Seien Sie unbesorgt, Herr dres. Ab Sonntagabend geistert Aschi wieder durchs Tourbillon. Guten Morgen.

  8. Herr Lich sagt:

    Die Grädel-Kolumnie heute im “Bund” hat mich daran erinnert, dass ich womöglich noch eine technisch und graphisch adäquate Lösung finden muss, um mein “no title since 1987”-T-Shirt sinnstiftend abzuändern. Ist in diesem Blog zufällig eine Handarbeitslehrerin zugegen?

  9. gavagai sagt:

    Sie haben schon recht, Herr Dokter: w. e. i. w.

  10. Max Power sagt:

    Basel nutzt wirklich jede Chance um den Druck auf YB zu verringern.