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Henchoz kaltgestellt

Frau B am Freitag den 7. Januar 2005

Der kalte HenchozStéphane Henchoz, dessen Vertrag mit dem FC Liverpool im Sommer ausläuft, dürfte den Club von der Merseyside noch im Januar verlassen. Der Schweizer Verteidiger hat über zweihundert Mal für die ‚Reds’ gespielt, wurde aber vom neuen Trainer Rafa Benítez „völlig kalt gestellt” und „behandelt wie das letzte Arschloch“. Nur gerade viermal wurde er bisher eingesetzt. Und die Verpflichtung des Argentiniers Mauricio Pellegrino vom FC Valencia hat seinen Platz in der Hackordnung der Mannschaft auch nicht verbessert.

„Wenn ich nun gehe, geschieht das ablösefrei, und Liverpool wird keinen einzigen Penny für mich erhalten. Nachdem, was der Trainer für mich getan hat, werde ich ihm keine Geschenke machen. Ich brauche dringend eine neue Herausforderung und einen Club, mit dem es klappt.“

Henchoz, der 69-mal für die Schweiz gespielt hat, kostete Liverpool 3,5 Mio. Pfund, als er 1999 von den Blackburn Rovers kam. Die Glasgow Rangers sowie die Bolton Wanderers sind an ihm interessiert. Bleibt zu hoffen, dass Henchoz von seinem neuen Trainer so behandelt wird, wie er es verdient.

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25 Kommentare zu “Henchoz kaltgestellt”

  1. Noz sagt:

    Herzlichen Glückwunsch, Frau B. Ausgezeichnete Prosa.

  2. Frau B sagt:

    Gellen Sie, Herr Noz. Ich habe mir auch viel Mühe gegeben.

  3. Noz sagt:

    Jetzt fehlt nur noch Ihr Porträt.

  4. Frau B sagt:

    Das kommt noch, Herr Noz, das kommt noch, alles schön der Reihe nach. Wissen Sie, die anderen drei Redaktoren haben sich für morgen abgemeldet und mich mit der ganzen Arbeit alleine gelassen.

  5. Frau B sagt:

    Danke, Herr Noz. Das tut mir jetzt wohl.

  6. struzzo sagt:

    Liebe Frau B.
    Wie wohltuend. Eine weibliche Stimme im Blog! Was macht eigentlich unser Nati-Rechtaussen Bernt “Hasi” Haas? Können Sie da ihre flinken Finger über die Tastatur legen und einen Bericht verfassen? Besten Dank!

  7. Frau B sagt:

    Sie hören meine Stimme, Herr Struzzo? Was rauchen/trinken Sie?

    Ihr Wunsch ist mir Befehl: Morgen bekommen Sie die Haas-Story, versprochen!

  8. struzzo sagt:

    Nun, das mit der Stimme ist eher poetisch gemeint. Getrunken habe ich einen Primitivo…

    Um unsere Nati-Verteidiger stehts nicht gerade gut, finden sie auch? Müller ist nicht mehr erwüscht, Henchoz auch nicht, Muri (hat scheins Pickel am A.) verletzt. Zwyssig ist nicht mehr der Jüngste… Wer soll da im Frühling gegen Frankreich Henä (T. Henry) aufhalten?

  9. Frau B sagt:

    Vielleicht bekommt ja Henry bis im Frühling auch Pickel am A…

    Er ist übrigens auch angeschlagen. Seit Monaten quält er sich mit einer Knöchelverletzung durch die Spiele. Tore schiesst er halt trotzdem.

  10. Noz sagt:

    Lieber Herr Struzzo, liebe Frau B. Solange Christoph Spycher spielen kann, braucht man sich um die Defensive keine Sorgen zu machen. Der ist ein Allrounder.

  11. struzzo sagt:

    Stimmt. Und den Lüdowick Maniä gibts ja auch noch. Wäre auch mal Zeit die Degens in die A-Nati zu holen. Aber die genannten inklusive Spycher sind in der Innenverteidigung unbrauchbar ( Spycher ist knapp 1.75m). Habn sie da auch noch einen Vorschlag!?

  12. riquelme sagt:

    liebe frau b. gratuliere zum doch sehr gelungenen einstand. leider haben sie alle mein wohlgemeinten vorschlaege ausser acht gelassen. aber keine sorge ich verzeihe ihnen (fast) alles.

    hier aber doch noch ein, wie ich finde interessanter link

  13. Frau B sagt:

    Lieber Herr Riquelme, ich nehme Ihre Gratulation dankend entgegen. Ihre Vorschläge habe ich mitnichten ausser Acht gelassen; sie harren einer wohlwollenden Prüfung. (= Ich hatte noch keine Zeit sie zu studieren.)

  14. Danish Dynamite sagt:

    Schliesse mich den Gratulationen zum gelungenen Einstand gerne an. Nur eine Bitte: kein Bericht von Haas, Henchoz war schon an der Grenze. Berichte über Ersatzspieler sind langweilig, zumal der Platz auf der Bank bei Herrn Haas mehr als berechtigt ist. Erinnere ich mich doch ungern an den Blindgänger an der EM. Nie mehr bitte!

  15. Frau B sagt:

    Herr Dynamite, der Bericht über Bernt Haas ist schon fast fertig. Ich werde den Teufel tun und ihn wieder löschen! Aber Sie müssen ihn ja nicht lesen. Obwohl – unter uns gesagt -, Sie würden etwas verpassen.

  16. häck sagt:

    Betrunkener Fux? Sie meinen hoffentlich nicht mich!

  17. Noz sagt:

    Entschuldigen Sie bitte, Sie sind natürlich kein betrunkener Fux.

    Sondern ein betrunkener Fuxmajor.

  18. häck sagt:

    War ich mal, das stimmt, ist aber ein paar Semester her…

  19. Frau B sagt:

    Was waren Sie, Mr Häck?

  20. Noz sagt:

    Sie wollen das gar nicht wissen, Frau B, glauben Sie mir.

  21. häck sagt:

    So schmlimm ist das gar nicht, Noz. Sprechen Sie allenfalls aus eigener Erfahrung?

    Liebe Frau B, ich war mal Fuxmajor. Aber zu erklären, was das ist, sprengt den Rahmen des Runden Leders.

  22. Frau B sagt:

    Ah, Google sei Dank:
    Fuxmajor = Mit der Ausbildung der Füxe beauftragter Bursch.

  23. häck sagt:

    Richtig!
    Bliebe nur noch zu klären, was Füxe und Burschen sind.
    Hat alles mit Studentenverbindungen zu tun…
    Möchten Sie mehr darüber erfahren?
    Und alle Vorurteile und Gerüchte, die darüber kursieren, sind falsch!

  24. Frau B sagt:

    Die Füxe sind die Neuen. Aber ich glaube, Herr Noz hat Recht: Ich will es gar nicht so genau wissen.

  25. häck sagt:

    Schade, über Verbindungen wüsst’ ich wesentlich mehr zu schreiben als über Fussball!