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In dubio pro reyo

Frans am Freitag den 19. November 2004

Im Zweifel zugunsten des Angeklagten – in dubio pro reo. Diesen rechtsstaatlichen Grundsatz wendete die Disziplinarkommission der SFL gemäss Medienberichten auf Alexandre Rey an und hob die drei Spielsperren auf, die ihm Disiziplinarrichter Studer wegen absichtlichen Handspiels – eine Unsportlichkeit im fussballrechtlichen Sinne! – aufgebrummt hatte. Die Kommission begutachtete nicht nur die TV-Bilder, sondern nahm eine “vollständige Beweisaufnahme” vor, die offenbar einen blossen Rey-Flex nicht ausschloss. Oder war Rey geschubst worden? Oder sagte Alexandre bloss “putain”? Oder leidet er gar an unfreywilligen Zuckungen? Im letzten Fall empfehlen wir die griechische Methode.
(Im Bild: Der Finger von Reys torgefährlicher Hand)

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Ein Kommentar zu “In dubio pro reyo”

  1. Frau B sagt:

    Ich gehe jetzt zur Morgenandacht.