Die grosse Leere

Von Zürich bis Jakarta, von Paris bis New York: Das Coronavirus verändert auch Stadtbilder.

Der Hradschin-Platz in Prag: Der tschechische Premierminister Andrej Babis hat sein Land unter Quarantäne gestellt. (16. März 2020, Gabriel Kuchta/Getty Images)

Um die rasante Verbreitung des Coronavirus zu bremsen, haben viele Regierungen den Notstand, manche sogar die Ausgangssperre verhängt. Diese Massnahmen verändern nicht nur das soziale Leben aller Betroffenen, sondern auch das Stadtbild. Impressionen der grossen Leere.

Die Plaça de Catalunya in Barcelona: Die spanische Regierung verhängte am 15. März einen vorerst 15-tägigen Notstand. (15. März 2020, David Ramos/Getty Images)

Flughafen Zürich: Eine Frau schützt sich mit einer Maske vor dem Coronavirus am kaum frequentierten Flughafen. (14. März 2020, Ennio Leanza/Keystone)

Strassenkreuzung in Manhattan: Auch in New York ist das Virus angekommen. (15. März 2020, Jeenah Moon/Reuters)

Markusplatz in Venedig: Der sonst stets überfüllte Platz wird von Polizisten bewacht. (12. März 2020, Simone Padovani/Awakening/Getty Images)

Nationalraatssaal: Philippe Schwab, Generalsekretär der Bundesversammlung, packt seine Sachen. Die Frühlingssession der eidgenössischen Räte wird wegen des Coronavirus abgesagt. (Anthony Anex/Keystone)

Kaaba und Innenhof der Heiligen Moschee in Mekka: Die Pilgerfahrt nach Mekka wurde aufgrund der Pandemie von den saudischen Behörden aufgeschoben. (5. März 2020, Yasser Bakhsh/Reuters)

St.-Peters-Platz in Rom: Wo sonst Gläubige am Sonntagsgebet teilnehmen, bleiben alle Stühle leer. (8. März 2020, Antonio Masiello/Getty Images)

Santa Monica Pier in Los Angeles: Der beliebte Touristenspot wurde vorübergehend geschlossen. (16. März 2020, Marcio Jose Sanchez/Keystone)

Shoppingcenter in Jakarta: Die indonesische Regierung beschloss einen Lockdown für alle Touristendestinationen. Auch Schulen bleiben vorerst 14 Tage geschlossen. (17. März 2020, Tatan Syuflana/Keystone)

Times Square in New York: In der nordamerikanischen Metropole bleiben ab dem 16. März Kinos, Vergnügungsclubs, Bars Fitnesscenter geschlossen. Restaurants dürfen nur noch als Take-out und Delivery in Betrieb sein. (16. März 2020, Seth Wenig/Keystone)

Champ de Mars, Eiffelturm in Paris: Seit 17. März befindet sich ganz Frankreich im Lockdown. (17. März 2020, Edward Berthelot/Getty Images)

 

9 Kommentare zu «Die grosse Leere»

  • Beat sagt:

    Dieses kleine Virus führt uns allen vor Augen, dass Verzicht , überall sofort verbesserte Luft und saubereres Wasser
    bedeutet. Lasst uns Alle daran denken, wenn wir nach diesem Spielverderber wieder loslegen „dürfen“.

  • Maike sagt:

    Ja was hat der Autor erwartet, wenn man nicht mehr Reisen darf und die Bürger zu Hause bleiben sollen ???? Wenn die Kriese ueberwunden ist, werden wir mit Sicherheit in den gleichen Schlendrian verfallen wie vorher. Es wird wieder auf Teufel komm raus geflogen und gereist. Mit der Begründung, das man es die letzten Tage ja nicht konnte. Einzig erhoffe ich mir, das der Staat bei den Krankenhäusern eingreift, damit es da mehr Personal gibt. Wird aber vermutlich eine Wunschvorstellung bleiben.

  • Christoph Derrer sagt:

    Schade habt ihr das Bild von der Zürcher Riviera weggelassen, da sieht es alles andere als Menschenleer aus.

  • Patrick Le Cloarec sagt:

    Der Rückkehr zur weltweiter menschlicher, mässiger Vernunft?
    .
    Es ist nicht öd und leer, sondern schön, still und friedlich.
    :
    Wer diese blöde Strategie erfunden hat, der Mensch immer mehr bräuchte? Wir als Menschen überall NUR Schaden im eigener Umwelt sprich Zuhause selbst zugefügt haben.
    .
    Wie Kleinkinder demonstrieren wir heute über die Klimaschutz, obwohl Niemanden aus politischen/wirtschaftlichen Kreisen die Sache ernst nimmt, dermassen gewaltig es die Weltordnung verändern würde.

    • Danielle sagt:

      Für den Planeten ist diese Seuche ein Segen. Die Welt kann aufatmen, überraschend schnell stellen sich erste Erholungszeichen der Umwelt – Flora und Fauna – ein. Das Ganze könnte ein Riesengewinn sein, falls wir nach der Krise nicht einfach zum normalen Wahnsinn zurückkehren, sondern uns darauf besinnen, ob wir wirklich alles zu jeder Zeit und sofort haben müssen – inklusive Reisen.

      • Yannik Holenstein sagt:

        «Überraschend schnell stellen sich erste Erholungszeichen der Umwelt – Flora und Fauna – ein». Haben Sie dafür irgendwelche belastbaren Beweise oder ist das einfach so dahingeredet? Die Krise zeigt vor allem eines: Die Natur ist nicht eine gütige Mutter. Sie kann extrem grausam sein. Vulkanausbrüchen, Tsunamis, Überschwemmungen, Seuchen, Pandemien usw. sind wir hilflos ausgeliefert, wenn wir uns nicht vor den Gefahren der Natur schützen, auf Katastrophen vorbereitet sind und versuchen, sie im Zaum zu halten. Corona hat uns auf dem falschen Fuss erwischt und hält uns unsere Leichtfertigkeit, Naivität und Schönwetter-Attitüde vor Augen.

        • barbara marty sagt:

          wenn die natur eine gütige mutter wäre, dann sähen sich maiglöckchen und bärlauch nicht zum verwechseln ähnlich (nach lisa eckhart)

      • Roman sagt:

        Die Regierungen haben bewiesen, dass sie handeln können. Können die das auch für die Umwelt oder nur für den Menschen. Ich befürchte…

Kommentar

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die benötigten Felder sind mit * markiert.

800 Zeichen übrig

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.