Gib mir mehr Drama!

Alex Pragers sorgfältig inszenierte Bilder erinnern an Filme aus den 70ern.

The Big Valley: Susie and Friends, 2008. (Bild: Alex Prager Studio and Lehmann Maupin, New York/Hong Kong)

Die Fotografin Alex Prager orientiert sich an der Ästhetik von Hollywood Filmen aus der Mitte des 20.Jahrhunderts, an der Fashion Fotografie und an Legenden wie William Eggleston, Diane Arbus und Cindy Sherman. Ihre Bilder sind vielschichtig und bieten viel Raum für Interpretation. Die Bilder aus den Anfängen ihres Schaffens wurden vor allem in L.A. aufgenommen. Sorgfältig inszenierte sie die Szenen. Mit extra angefertigten Kleidern, aufwändigem Make-Up und Licht erreicht sie diesen ganz eigenen Stil, der von Drama und Intensität geprägt ist. Prager macht auch Videoinstalltionen. «La Petite Mort» und «Despair» sind nicht minder sehenswert als ihre Fotografien. Die Künstlerin sieht sie als Möglichkeit, die Betrachter das «davor», «jetzt» und «danach» zu ihren Bildern erleben zu lassen.

The Big Valley: Desiree, 2008. (Bild: Alex Prager Studio and Lehmann Maupin, New York/Hong Kong)

Orchestra East, Section B, 2016. (Bild: Alex Prager Studio and Lehmann Maupin, New York/Hong Kong)

The Big Valley: Eve, 2008. (Bild: Alex Prager Studio and Lehmann Maupin, New York/Hong Kong)

Crowd #3 (Pelican Beach), 2013. (Bild: Alex Prager Studio and Lehmann Maupin, New York/Hong Kong)

Anaheim, 2017. (Bild: Alex Prager Studio and Lehmann Maupin, New York/Hong Kong)

Die Bilder und Videoinstallationen Alex Pragers werden in der Photographers’ Gallery in London in Zusammenarbeit mit dem Museum der Künste in Le Locle gezeigt. Die Galerie ist von Montag bis Samstag von 10:00 – 20:00 Uhr geöffnet und sonntags von 11:00 – 18:00 Uhr und befindet sich an der 16-18 Ramillies Street, London W1F 7LW.

 

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