Fehlbare werden gebüsst

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Ich bin ein Hotelmensch, meine Damen und Herren. Ein Mindestens-Fünf-Sterne-Wo-bleiben-meine-Eggs-Benedict-Hotelmensch, um genau zu sein. Neulich sass ich so mit Richie, dem besten Ehemann von allen, beim Frühstück im Four Seasons in Chicago, und da begab es sich, dass mir ein wenig von der holländischen Sauce meiner Eggs Benedict auf meinen Pullover geriet, worauf augenblicklich eine freundliche Dame mit zwei Shout-Wischtüchern erschien, und nachdem das Malheur beseitigt ward, sprach ich, an meinen Ehemann gewandt, die Worte: «Das ist so das äusserste Problem, mit dem ich gerade noch klarkomme: Mir tropfen im Four Seasons die Eggs Benedict auf Prada.» So weit zu meiner Art des Reisens. Dann aber sass ich einige Zeit später, zurück in unserer schönen Schweiz, im Zug auf meinem Weg zur Lancierung der Migros Designförderung an der Design Miami Basel, und mein Blick fiel auf die jüngste Ausgabe des SBB-Reisemagazins «Via», auf dessen Cover folgende Geschichte angekündigt wurde:«Unter der Sonne Teneros: Auf dem Campingplatz Campofelice in Tenero weht er noch − der Duft von Freiheit und Abenteuer.»

Und, wissen Sie was? Ich war dort! Auf dem Campingplatz Campofelice in Tenero. Believe it or not. Es ist schon ein Weilchen her … da schenkte mir das Schicksal die Chance auf ein Wochenende in einem Wohnmobil. Zuerst dachte ich: No way, José! Dann aber dachte ich: Man soll ja seine Vorurteile überprüfen. Und wenn irgendjemand dafür bekannt ist, unausgesetzt kritisch seine Vorurteile zu überprüfen, dann ich! Niemand weiss das besser als Sie, verehrte Leserschaft. Und, so dachte ich weiter, vielleicht wird ja dieser Ausflug in einem Motorhome für mich und meinen Ehemann am Ende eine ganz bereichernde Erfahrung, etwa so wie der Wohnmobiltrip für die Munro-Familie in «RV». RV steht für «Recreational Vehicle», und das war der Titel dieses Films mit Robin Williams, in dem ein riesiges mobiles Zuhause die Hauptrolle spielt (immer noch besser als Robin Williams). Übrigens spielt da auch die fabelhafte Cheryl Hines mit, und die liebe ich aus «Curb Your Enthusiasm». Also sagte ich zu. Im Grunde wegen Cheryl Hines. Aber ich habe hiermit für alle leidenschaftlichen Camper vorausgeschickt, dass ich ein Mindestens-Fünf-Sterne-Hotelmensch bin. Und, so viel kann ich schon verraten, auch bleiben werde. Wenn Sie sich also mit dieser Perspektive nicht anfreunden können, sollten Sie nicht weiterlesen. Dies als allgemeine Warnung vorweg. Und nun zu den Einzelheiten.

Freitag

Wir holen den Campingbus beim Vermieter ab. Dort wird uns ein Video vorgeführt, das die verschiedenen Ausstattungen und Funktionsweisen eines Wohnmobils erläutert: wie man den Fäkalientank leert, welche Verbindungsmuffen man für Leitungen und Abflussrohre einsetzt, welche Möglichkeiten es für den Kühlschrankbetrieb gibt, die Anzeige für Ab- und Frischwasser, und wo war schon wieder das Stromkabel? Leider wird die Informationsaufnahme ein wenig dadurch erschwert, dass das Instruktionsvideo in authentischem Dogmastil produziert ist. Naja. Ich habe sowieso nicht vor, mich auf ein Chemoklo zu setzen. Das kann ein kleines Reh einsaugen. Also lasse ich meine Konzentration kurzzeitig abschweifen und betrachte ein Reklameplakat für Wohnmobile, auf dem ausserdem die Volksmusikstars Marianne und Michael abgebildet sind. Offenbar als Werbeträger. Diese Marianne wirkt ziemlich robust. Die haut wahrscheinlich nichts so leicht vom Chemoklo.

Unser mobiles Heim fürs Wochenende ist rund sechs Meter lang und so knapp drei Meter hoch. Das gilt als mittlere Grösse, offenbar. Es handelt sich um die sogenannte integrierte Version, d.h. Fahrer- und Wohnraum gehen ineinander über. Beim Fahren zeigt sich, dass der Wagen laut ist und rumpelt. Weiterhin ist er seitenwindempfindlich und hat eine schlechte Beschleunigung. Weiterhin riecht er innendrin ein bisschen muffig, so nach klammen Schaumstoffpolstern und Plastikarmaturen, auf die zu lange die Sonne scheint.

«Grüssen sich wohl Camper am Steuer?», überlegt Richie. «So wie Motorradfahrer?»

«Keine Ahnung», erwidere ich, «ich weiss nur, dass wir in einem Wohnmobil mit St. Galler Kennzeichen sitzen, und daher hoffe ich, dass uns niemand erkennt.»

Nach wenigen Stunden Fahrt nähern wir uns unserem Ziel, dem malerischen Örtchen Tenero am nördlichen Ufer des Lago Maggiore im Tessin. Im Tessin kann man bekanntlich nur ungefähr drei Radiosender empfangen und der CD-Spieler in diesem Campingbus funktioniert nicht. Weshalb wir, als wir uns am nördlichen Ufer des Lago Maggiore dem malerischen Örtchen Tenero nähern, auf Radio DRS 1 eine Panflötenversion des Peggy-March-Klassikers «I Will Follow Him» hören.

«Oh Gott», ächze ich, «kann man sich was Entsetzlicheres vorstellen?»

Es folgt eine Panflötenversion des Titelsongs aus «Titanic».

Vor den Toren Teneros liegt auf einer grünen Landzunge im See der Fünf-Sterne-Campingplatz «Campofelice». Wir halten also den Standard. Allerdings ist durchaus unklar, was fünf Sterne bei einem Campingplatz bedeuten. Campofelice hat wahrscheinlich deswegen fünf Sterne, weil er neben Sanitäranlagen u.a. noch einen Bootshafen und 400 Meter Sandstrand bietet, ausserdem Tennisplätze, Minigolf, Snackbar, Kiosk und Supermarkt, ein Camping- und Sportartikelgeschäft sowie ein Restaurant mit Pizzeria. In der Hochsaison (Anfang Juli bis Ende August) werden die Gäste zudem mit Musik, Wettbewerben und organisierter körperlicher Ertüchtigung unterhalten.

Das hört sich alles herrlich an, aber als wir das Gelände um kurz vor halb elf Uhr abends erreichen, sitzt nur ein Herr an der Reception, der mich über seine Brillengläser hinweg fixiert und mir in aller Knappheit erklärt, er wisse rein gar nichts von unserer Ankunft. Dabei habe ich gestern noch mit irgendwem hier telefoniert. Und mir fallen neben den gewiss vielen Vorzügen dieses Fünf-Sterne-Campingplatzes die ungefähr ebenso zahlreichen Verhaltensregeln wieder ein, die ich im Internet gelesen habe, zum Beispiel «Verlangen Sie bitte nichts Unmögliches von uns, wir können keinerlei Ausnahmen bewilligen.» oder «Hinterlassen Sie einen guten Eindruck, und wir werden uns freuen, Sie wieder zu begrüssen!» oder «Es ist verboten, bei uns lediglich Ihr Fahrzeug zu entsorgen ohne bei uns zu übernachten! Fehlbare werden gebüsst; wer sich innert einer VIERTELSTUNDE nach Ankunft nicht entscheiden kann, ob er auf Campofelice bleiben will, muss eine volle Nacht bezahlen!»

Der Herr an der Reception entlässt uns schliesslich (unter Einbehaltung meines Führerausweises) mit dem Hinweis, wir dürften uns jetzt erstmal niederlassen und die Einzelheiten könne man morgen klären. Allerdings sind für Wohnmobile nur die gelbe Zone oder rote Zone möglich! Also weder die blaue noch die Super-Zone, was die allerbeste Zone ist, denn nur in der Super-Zone ist man direkt am Badestrand und hat noch seinen eigenen Trinkwasser-, Kanalisations- und Kabel-TV-Anschluss. Damit man endlich direkt am Badestrand in seinem Wohnwagen sitzen und in den Fernseher starren kann! Naja. Wir haben ja nicht mal einen Fernseher in unserem RV.

Es kommt zu Simple-Life-ähnlichen Szenen, als Richie und ich versuchen, aus der Sitzlandschaft im Bus eine Liegelandschaft zu bauen. Dann brauchen wir was zu trinken. Auf dem Platz steht so ein Zelt mit einer Bar. Es ist ungefähr 23 Uhr. Die meisten Campingfreunde scheinen spätestens um zehn Uhr abends schlafen zu gehen (dafür stehen sie auch um sechs Uhr morgens auf). Ab und zu zieht eine Gestalt vorüber, mit einer Rolle WC-Papier unter dem Arm, auf dem Weg zu den sanitären Anlagen.

«Hier scheinen alle zu humpeln», bemerke ich.

«Das kommt davon, wenn man den ganzen Tag in Adiletten rumläuft», erwidert der beste Ehemann von allen.

«Seit 1955 hat sich unser Privatunternehmen Campofelice einen Namen gemacht unter dem Motto: Ruhe – Ordnung – Sauberkeit und Sicherheit», lese ich Richie aus dem Prospekt vor.

«Klingt eher nach Guantánamo», sagt Richie.

Samstag

Ich erwache irgendwann und weiss nicht genau, ob es am Lärm des Anflugverkehrs eines in der Nähe befindlichen Kleinflughafens liegt oder an den süddeutschen Dauercampern von schräg gegenüber, von deren Debatte über die Preise für Vorzeltbodenbeläge ich jedes Wort mitkriege. Vielleicht liegt es aber einfach auch an diesem nervtötenden Vogelgezwitscher und Entengequake.

«Mein Gott», ächzt Richie und presst sich die flache Hand vor die Augen, «ungefähr so muss es in Vietnam gewesen sein!»

Wir bewegen uns wieder an die Reception. Heute treffen wir dort eine jüngere und eine ältere Dame an, die auf Italienisch miteinander konversieren. Man weiss immer noch nichts von einem Telefonat, aber wir erhalten ein kleines Blechschildchen mit unserer Platznummer, was der Identifikation dienen soll, und zu Identifikations- und sonstigen Sicherheitszwecken müssen wir ausserdem eine polizeiliche Anmeldung ausfüllen. Wenn wir morgen abreisten, müssten wir dies unbedingt vor elf tun, wird uns eingeschärft, und vorher bezahlen, und an die Kasse dürfe man immer nur einzeln herantreten.

«In Anbetracht der Tatsache, dass die hier ein Reglement haben, verglichen mit dem Nazi Germany blanke Anarchie war, ist es schon seltsam, dass sich niemand an unseren Anruf erinnern kann», bemerkt der beste Ehemann von allen, der solche Bemerkungen machen darf, weil er unter anderem Engländer ist.

Anschliessend verspüren wir ein leichtes Hungergefühl. Wir probieren den Supermarkt, aber der macht Mittagspause von 12:00 bis 15:30 Uhr. Dreieinhalb Stunden. Wie in Andalusien. Das Campingplatzrestaurant sieht weder neu noch besucht noch einladend aus, also laufen wir ins nahegelegende Einkaufszentrum und lunchen im Coop Schnellrestaurant. Zum Nachtisch nehmen wir uns Eis am Stil und ein paar Zeitungen mit und lassen uns auf den Klappstühlen vor unserem Campingbus nieder. Der Bus hat irgendwie ein doofes Gesicht.

Wir kriegen neue Nachbarn, was uns gar nicht passt, weil das den Blick auf die alten Nachbarn versperrt, an deren Familienverhältnisse wir uns irgendwie schon gewöhnt hatten. Die neuen sind ein mittelaltes Ehepaar aus der Innerschweiz. «Schön», sage ich, «dann kann ich auch mal nach Camper-Art mit verschränkten Armen dick und fett vor meinem mobilen Zuhause sitzen und zugucken, wie andere Camper sich mit dem Aufbau ihres Mobilheimes abrackern.» Aber das erste, was unsere Nachbarn tun, ist: Sie legen Sommerkleidung an. Da will man schon gar nicht mehr hingucken. Dann öffnen sie die ersten Bierdosen. Ja, es stellt sich heraus, dass sie das Bier gleich palettenweise in ihrem Mazda mitgebracht haben.

«Komm», sagt Rich, «wir gehen baden!»

Das Wasser im See ist schmutzig und schlammig, so dass es schäumt und Blasen wirft. Also sind wir nur kurz am Strand und gehen dann mal wieder im Supermarkt vorbei, der inzwischen geöffnet hat und wo man ohne weiteres oben ohne einkaufen kann, jedenfalls als Mann, als Frau zum Glück nicht. Es gibt hier eine beeindruckende Auswahl an Spirituosen. Apropos Spirituosen: Neben dem biertrinkenden Ehepaar aus der Innerschweiz von Gegenüber haben wir nun auch an unserer Rückseite neue Nachbarn, und zwar branntweintrinkende Twens in einem Skater-VW-Bus aus St. Gallen, vielleicht angezogen durch unser St. Galler Kennzeichen.

Übrigens scheinen hier nicht wenige Leute als Dauercamper zu residieren. Jedenfalls sind einige Vorzelt- und Vorgartenanlagen entschieden zu aufwendig, um je wieder demontiert zu werden. Ist das nicht im Grunde eine Perversion der Campingidee? Oder geht es beim Camping, jedenfalls in Mitteleuropa, schon lange nicht mehr um Freiheit und Entdeckung, sondern darum, auf irgendeiner gut geregelten Parzelle eine möglichst identische Zweigstelle seines Eigenheims in Adliswil oder Karlsruhe-Durlach zu errichten? Fest steht jedenfalls, dass im Wettstreit um den prächtigsten Vorgarten nicht nur mit Fähnchen und Wimpeln und blinkenden Lichtlein gearbeitet wird, sondern einige Camper sogar ihren eigenen Rasen aussähen, und jemand vorne beim See, auf den Super-Plätzen, hat sogar eine Sprinkler-Anlage installiert. Und apropos Sprinkler: Ich gehe mal duschen. In die Sanitärbaracke. Eigentlich hatte ich vor, mich erst zu Hause wieder zu waschen, aber ich habe in Baracke 4 ein paar Duschen ohne Nutzungszeitbeschränkungen gefunden, und Baracke 4 gehört ausserdem zu den wenigen Orten auf der Welt, wo man mit einer Tätowierung noch angestarrt wird, und das muss ich ausnutzen. Übrigens sind die sanitären Anlagen peinlich sauber; auch die Heerscharen toter Insekten werden regelmässig entfernt.

Inzwischen ist es Abend. Samstagabend auf dem Campingplatz, die Sonne senkt sich, es fächert ein milder Wind, und man kann absolut nichts machen ausser eine durchschnittliche Pizza aus der Pizzeria zu verzehren und sich dann mit den Enten zu streiten, die hier überall rumwatscheln. Oder zu kiffen, wie Dani, unser Nachbar aus St. Gallen.

Sonntag

Dani hat den Joint nicht vertragen. So machte es zumindest den Eindruck nach allem, was ich heute Nacht mitanhören musste, und das war einiges. Dazwischen hörte ich Enten quaken und ein Baby schreien und Kirstie Alley, die plötzlich in unserem Campingbus sass, wodurch es noch enger wurde, und fragte, was wir eigentlich hier täten, aber dies letzte habe ich wohl geträumt. Aber was solls – heute ist der Tag der Abreise!

Der Tisch klemmt irgendwie, weshalb es uns nicht gelingt, aus der Liegelandschaft wieder eine Sitzlandschaft zu machen, die Jalousien klemmen auch, und ich stosse mich andauernd, vor allem an dem vorstehenden Schloss der Tür, aber was solls – heute ist der Tag der Abreise! Wir werfen den Motor an und scheuchen durch ein kleines Rangiermanöver einen zwei Plätze weiter stationierten südbadischen Opa auf, der vorsichtshalber mal aus seinem Wohnwagen (Modell Tabbert Comtesse) tritt, um zu sehen, dass wir nichts rammen. So also stellt er sich auf, mit den Händchen in den Hüften.

Bei der Rückgabe unseres mobilen Minilebensabschnittszuhauses ein paar Stunden später machen wir verschiedene Feststellungen: Erstens sind wir etwas mehr gefahren als die in der Miete von 600 Franken inbegriffenen 625 Kilometer. Jeder weitere Kilometer kostet 70 Rappen zusätzlich, so dass so ein Wochenende mit Campingplatzmiete und Benzin rund 1000 Franken verschlingt. Dafür kriegt man schon eine Junior Suite im Hotel Baur au Lac in Zürich. Zweitens stellen wir fest, dass der von uns gemietete Wagen auch als Occasion gekauft werden kann. Dann kostet er rund 74’000 Franken. Dies entspricht ungefähr dem Wert von zwei First-Class-Flügen von Zürich nach Los Angeles und einem längeren Aufenthalt in einem Bungalow im famosen Beverly Hills Hotel am Sunset Boulevard (Eggs Benedict zum Frühstück inklusive). Elizabeth Taylor hat dort sechs ihrer acht Honeymoons verbracht. Was solls. Wichtig ist nur, dass wir leben und alles gut ausgegangen ist. Genau wie in «RV».

Im Bild oben: Campingplatz-Idylle. (Foto: Flickr/Jorbasa)

43 Kommentare zu «Fehlbare werden gebüsst»

  • Johanna sagt:

    Herrlich, dieser Artikel hat mir so richtig den Tag versüsst.

  • Patrick sagt:

    Wärmstens empfehlen kann ich eine Camping-Tour in den Skandinavischen Ländern. Da geht es viel freundlicher zu und her. Keine Kasernenvorschriften und von spiessigen Nachbarn ist weit und breit nichts zu sehen.

  • Tommy K sagt:

    Nun, dass die Campingplätze im Tessin, v.A. die 5* die reglementiertesten und teuersten sind, ist unter Campern bekannt. Für uns als grössere Familie ist das Campen eine ansonsten günstige Variante um in verschiedenen Regionen spontan ein paar tolle Tage zu verbringen. Die Kinder sind jeweils schon ganz „kribbelig“ bis es im Frühling los geht. Das mit dem spiessig kann ich zT bestätigen, aber das hat man zuhause in der Siedlung oder am Arbeitsplatz meistens doch auch, und das dann permanent! Und kulinarisch kommen wir auch immer auf unsere Kosten, als Grillmeister und Selbstkocher!!

  • Ruth Bucher sagt:

    bla bla bla ….bla

  • A.R. Blume sagt:

    Und ich habe gelesen: „Fehlbare werden geküsst“.
    Wie schön, habe ich gedacht – doch der Kuss kam nicht.
    Der Text ist trotzdem gut.

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