Neuer Toaster und plötzlicher Tod

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Wir haben einen neuen Toaster gekauft, meine Damen und Herren. Und natürlich habe ich die Bedienungsanleitung studiert. Ich lese ganz gern Bedienungsanleitungen, jedenfalls für so ungefähr drei Minuten, genau wie Beipackzettel von Medikamenten. Neulich hatte ich ein Mittel gegen Seekrankheit in der Hand, unter dessen Nebenwirkungen gelistet war: «Sehr selten: Plötzlicher Tod». Well, ich habs trotzdem geschluckt. Wenn einem so richtig übel ist, verliert die Möglichkeit des plötzlichen Todes einiges von ihrem Schrecken.

Anyway, ich lese also die Bedienungsanleitung für den neuen Toaster. Dieselbe enthält jede Menge Schaubilder und ausserdem Entsorgungshinweise und so weiter und fernerhin folgenden Hinweis: «Dieses Gerät darf weder von physisch noch von geistig behinderten oder in ihrer Bewegung eingeschränkten Personen (einschliesslich Kinder) benutzt werden. Auch dürfen Personen, die weder Erfahrung noch Kenntnis im Umgang mit dem Gerät haben, dieses erst nach Anweisungen durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person in Betrieb nehmen. Kinder müssen überwacht werden, damit sie mit dem Gerät nicht spielen.»

Neben Bedenken stilistischer und grammatikalischer Art (und auch solchen der politischen Korrektheit) erhebt sich hier die Frage: Sollten wir so was Gefährliches wie diesen Toaster überhaupt so nah bei leicht entflammbaren Spirituosen betreiben?

Naja. Wir lassen das mal offen. Und jetzt noch was anderes: Wissen Sie, wer sich total gut gehalten hat? Courteney Cox. Cougar Town ist leider eine nur so mittelmässige Serie, aber Courteney Cox sieht super aus. Und nun entschuldigen Sie mich. Ich muss die spielenden Kinder vor unserem Toaster mit Piriton füttern. Bis übermorn.

15 Kommentare zu «Neuer Toaster und plötzlicher Tod»

  • Ueli sagt:

    Man könnte natürlich auch einfach die Spirituosen irgendwo hinstellen, wo die Kinder nicht dran kommen und denen erklären, dass dieser Toaster eine „furchtbare Todesmaschine“ ist, welche schon zig Opfer gefordert habe – vor allem kleine Kinder, die es nicht lassen können. So, genug pädagogische Tipps für heute…

  • Meinrad Angehrn sagt:

    Man probiere mal anstatt des Gins namens „Hendrick’s“ den Gin namens „The Botanist“! Uiuiui! 🙂

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