Geschenkideen zum Valentinstag

In vielen Läden ist gerade alles rosarot, rot und voller Herzen! Geben wir uns dem Taumel hin: Hier einige stilvolle Geschenksideen zum Tag der Liebe.

Love Love Love

Es ist das grosse Wort, das glücklich macht, Herzen bricht oder die Sehnsucht weckt: Handgeschriebenes Love-Poster von Burning Lights für 79 Franken.

(Foto von Liebespaar über Pinterest)

Atemlos

Einer der coolsten Liebesfilme, auch stilmässig, ist «A bout de souffle» mit Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg. Schauen Sie ihn wieder mal. Danach möchten Sie nur noch Streifen haben, zum Beispiel das Badetuch Lulu von Artiana für 58 Franken oder das hellblau-weisse Kissen von Westwing zu 44 Franken. 

(Bild aus dem Film «A bout de souffle» über Shortlist

Frühlingsgefühle

Der Frühling ist die  Jahreszeit der Liebe. Wecken Sie schon mal die grossen Gefühle mit einer hübschen rosa Vase von The Roomers für 95 Franken. 

(Bild des grossen Hollywood-Liebespaars Clark Cable und Carole Lombard über We had faces then)

Romantik

Zelda und F. Scott Fitzgerald waren das «It-Paar» der Zwanzigerjahre. Sie schrieben sich die allerschönsten Liebesbriefe. Ihre Liebesgeschichte, aber auch das dramatische Ende, hat F. Scott Fitzgerald in seinen Romanen und Erzählungen als grosse Kunst verewigt. Schenken Sie seine Bücher aus der Penguin-Classic-Serie. Sie finden Sie bei Orell Füssli in der English-Book-Abteilung. Die goldenen Cocktailgläser erinnern an die Twenties, sie sind von Walter und kosten 16.50 Franken. Die Badematte in Wolkenform für 60 Franken ist von H+M Home.

(Bild von Scott und Zelda über My lucious life)

Herzerwärmend

Zusammen unter einer Decke zu stecken, ist ein guter Anfang für ein spannendes Leben zu zweit. Karodecke aus Wolle und Seide von Artiana für 258 Franken.

(Bild des grossen Hollywood-Liebespaars Humphrey Bogart und Lauren Bacall über Grantcary)

Rot sehen

Rot ist die Farbe der Liebe – wieso eigentlich? Na ja, sie ist auch die Farbe der Leidenschaft und auf jeden Fall stylish – wie diese Glasbox von Hay bei Interio für 20 Franken.

(Sie blieben das ganze Leben zusammen: Paul Newman und Joanne Woodward, Bild über Vintage.es)

Tête-à-Tête

Gehen Sie mit Ihrer grossen Liebe wieder mal ins Café zu einem echten Rendez-vous – auch wenn Sie schon ewig zusammenwohnen und vielleicht schon tausend Kinder haben. Lunchbag von Ikea für 4 Franken, Lovekissen von Zara Home für 18 Franken. 

(Foto von Liebespaar im Café über Nacapadella

Kunst

Das Bild «Lovers of the Universe» hat Marisa Burns mit einem grossen Pinsel gemalt, für 279 Franken. Auf ihrem Webshop finden Sie noch mehr Kunst sowie Kleider, Schmuck und viele Inspirationen.  

(Foto von Picasso und seinem Hund Lump über Drugoi Live Journal)  

Jugendstil

Der Jugendstil ist entstanden als Gegenbewegung zur seelenlosen Industrialisierung. Auf jeden Fall wieder eine Überlegung wert in der Zeit der nicht minder seelenlosen Digitalisierung. Ein bisschen davon kann man auch verschenken, zum Beispiel Wienerstühle von Ikea für 80 Franken, ein Buch von Gustav Klimt oder am besten gleich eine Reise nach Wien. 

(Foto von Gustav Klimt und seiner Katze über Art Nouveau)

Immer und ewig

Die Zeit der Verliebtheit ist kostbar oder verrückt  – oder beides. Schenken Sie Ihrer grossen Liebe eine Kuckucksuhr. Diese moderne Version von Magis gibt es bei Interio für 239 Franken.

(Das Bild zeigt Monsieur und Madame Monet, über: A long time alone)

15 Kommentare zu «Geschenkideen zum Valentinstag»

  • Marie sagt:

    Also wir sind doch wirklich in der Konsumgesellschaft : WARUM muss man was kaufen für den Valentinstag ??? Dem Partner unsere Liebe sagen, einen Blumenstrauss, eventuell ein Brunch in einem netten Ort, das ist schon nett. Warum immer kaufen und kaufen und kaufen ?

  • Nina sagt:

    Ich bin absolut gleicher Ansicht wie Herr Gretener. Mein heimlicher Schwarm unter den Kommentatoren.

    Schön, aber vergänglich soll ein Geschenk sein, so wie die Liebe auch vergänglich ist.

  • tamburini sagt:

    Wenn man nicht mehr selber weiss, wie man jemandem eine Freude machen kann, soll man das Schenken besser ganz sein lassen.

    • adam gretener sagt:

      Nicht jeder Mensch ist im Oberstübchen gleich geschaltet. Es fehlt vielen Leuten am richtigen Sensorium. Ein Geschenk sollte etwas sein, das man fast heimlich und kommentarlos zusteckt. Keine Bühne vor 60 Familienmitgliedern am Runden.

      Ich hatte mal in sehr jungen Jahren eine Freundin, die hat monatelang gespart, um mir eine Nähmaschine zu kaufen. Und nicht nur irgendeine, sondern direkt eine Overlock.

      Dabei hatte ich mit 20 irgendwann mal an einem lustigen Abend gemeint, man könne doch seine T-Shirts easy aus alten Küchenhandtüchern zimmern.

      Was macht man mit so einem Geschenk, das weit über 1’000 Stutz gekostet hat? Man bringt den Beschenkten damit doch in eine unglaublich miese Lage.

      • Heidi Arn sagt:

        Was man damit macht? Na nähen lernen.
        Aber im Nachhinein lustig und für eine Anekdote gut :-)

        • adam gretener sagt:

          Ich und nähen? Bei meiner Geduld? Die Maschine würde schneller aus dem Fenster fliegen als mir einen Finger einnähen.

        • Henriette sagt:

          Meine Grossmutter gab mir 1000 Franken, da war ich knapp Zwanzig, ich sollte mir dafür eine Nähmaschine kaufen. Ich habe das Geld dann schon ausgegeben, aber für einen wunderschönen Ring. Als ich den der Oma zeigte, war sie begeistert und fand das eine tolle Idee. Ich habe übrigens immer noch keine Nähmaschine, bin inzwischen 71 geworden. Hoffentlich bekomme ich keine zum Valentinstag !

      • Karin Stepi sagt:

        Mein Mann schenkte mir vor Jahren einen Handstaubsauger zu Weihnachten… war gut gemeint; ich revanchierte mich im Jahr darauf mit einem Nasenhaarschneider;-)

  • adam gretener sagt:

    Uiuiui, wenn ich einer meiner Verflossenen einfach eine Vase geschenkt hätte, die hätten mir was gehustet. Kunst(drucke) finde ich auch schwierig, da sehr individuell und persönlich.

    Habe mir angewöhnt, nur noch Vergängliches zu schenken. Blumen von der Wiese, etwas Spezielles/Selbstgemachtes zu essen, eine persönliche Einladung zum Picknick oder ein spezielles Erlebnis wie ein gemeinsamer Ausritt oder ähnliches. Jeder von uns hat doch schon genug Plunder und Staubfänger in der Bude.

  • Stefan Egger sagt:

    Kann man sich auch etwas aus diesem Jahrhundert schenken oder muss Liebe unbedingt retro sein?

  • Maike sagt:

    Vielen Dank für die Vorschläge, aber ich lasse mich doch nicht von der Wirtschaft erpressen ! Was da für ein Verkaufshype für den Valentinstag, den Mutter- und Vatertag vielleicht, noch irgendwas zu Ostern oder Pfingsten angekurbelt wird geht auf keine Kuhhaut !
    Wenn man seinem Liebsten oder Liebster etwas schenken möchte weil man ihn lieb hat oder mal auch gerne ein Dankeschön zwischendurch machen möchte, dann sollte man das unabhängig von solchen Tagen machen. Ist zudem doch peinlich, das man dazu erinnert werden muss.
    Bei uns gibt es regelmässig was zum Geburtstag und zu Weihnachten. Oder eben überraschungsmässig was zwischendurch. Aber nich zu solchen Konsumtagen.

  • Maria Felder sagt:

    Vielleicht bin ich zu jung (oder zu alt?), um diese Vorschläge zu verstehen oder die dahintersteckende Ironie zu erkennen. Aber würde ich zum Valentinstag eine Badematte in Wolkenform oder einen Holzstuhl von Ikea geschenkt bekommen, würde ich die Beziehung ernsthaft in Frage stellen. Ich erwarte überhaupt keine Geschenke, aber wenn, dann habe ich von Schokolade deutlich mehr als von einer 4-Franken-Lunchbox…

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