Frischer Start

Gönnen Sie sich einen guten Jahresanfang in der Alltagsküche – mit 5 einfachen Rezepten voller köstlich frischer und knackiger Zutaten.
Smitten kitchen

1 — Coleslaw mit Mango

Die klassischen Zutaten für einen Coleslaw sind Rüebli und Kabis. Er lässt sich aber auch mit ungewohnteren Zutaten mischen und wird so zum interessanten, frischen Salat. Die Mangos müssen für dieses Rezept nicht besonders reif und saftig sein. Servieren Sie dazu Reis oder eine Rösti aus rohen Kartoffeln. (Bild über: Smitten Kitchen)

Zutaten:

Zubereitung:

2 Mangos

2 Chicorées

1 Stück Chinakohl

1 rote Peperoni

1 grosses Rüebli

1 Schalotte

1 Handvoll Pfefferminzblätter

2 Limonen

1 Handvoll geschälte Erdnüsse

Reisessig

Sonnenblumenöl

1 KL Fischsauce

Rüsten und schälen Sie Gemüse und Mangos, schneiden Sie alles in feine Streifen und mischen Sie es untereinander. Schneiden Sie die Pfefferminzblätter klein und mischen Sie diese darunter. Pressen Sie die Limonen aus und mischen Sie sie mit Essig, Öl und Fischsauce. Giessen Sie die Sauce über den Salat und mischen Sie alles gut durch. Zerstossen Sie die Erdnüsse in einem Mörser und mischen Sie diese unter den Salat. Servieren Sie den Coleslaw zum Beispiel zu Maiskolben, gegrilltem Fleisch, Poulet oder Fisch.

SWEET HOME

2 — Rüebli-Pasta

Wenn Sie diese Rüeblisauce versucht haben, werden Sie sie bestimmt fast so oft kochen wie eine klassische Tomatensauce. Versuchen Sie das Rezept auch mit Vollkornpasta (Bild über: The Bitten Word)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Penne rigate

750 g Rüebli

1 Schalotte, geviertelt

2 Knoblauchzehen, ganz, mit Schale

1 EL Honig

1/2 Peperoncino, gehackt

1 EL Thymian

1 EL Olivenöl

2,5 dl Bouillon

1 Becher Crème fraîche

Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Pecorino Romano

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Legen Sie die gerüsteten und in Stücke geschnittenen Rüebli, den Knoblauch und die Schalotte in eine Gratinform, mischen Sie das Olivenöl und den Thymian mit dem Gemüse, träufeln Sie den Honig darüber und rösten sie alles ca. 30 bis 40 Minuten. Nehmen Sie den Knoblauch etwas früher raus, damit er nicht braun wird. Pürieren Sie alles, auch den geschälten Knoblauch. Giessen Sie so viel Bouillon dazu, bis Sie eine cremige Paste bekommen. Nun mischen Sie die Crème fraîche darunter und würzen mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Kochen Sie die Pasta gemäss Packungsangaben al dente und mischen Sie sie mit der Sauce. Mit viel geriebenem Pecorino Romano servieren.

3 — Gnocchi mit Gemüse auf dem Backblech 

Gnocchi brauchen keine Sauce. Sie können einfach und köstlich mit frischem Gemüse auf dem Backblech zubereitet werden. (Bild: The Kitchn)
Und so gehts:
Schneiden Sie Gemüse wie Peperoni, Zwiebeln, Zucchetti und Auberginen in Stücke. Mischen Sie das geschnittene Gemüse mit kleinen ganzen Tomaten, gehackten Kräutern wie Rosmarin, Salbei oder Thymian und einer Packung Gnocchi vom Traiteur. Sie können natürlich auch Gnocchi selber machen, dann ist es aber nicht mehr ein schnelles unkompliziertes Znacht. Dann vermischen Sie alles grosszügig mit Olivenöl und etwas gutem Salz. Fleur de Sel oder Maldon Sea Salt sind gut. Verteilen Sie alles auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und rösten es etwa 20 Minuten im 200 Grad heissen Backofen. Am besten mischen Sie in der Halbzeit einmal alles durch. Das muss aber nicht zwingend sein. 
sweet home

4 — Bunte Gemüsesuppe 

Suppen sind perfekte Wintermahlzeiten. Diese hier ist einfach und sieht durch die Farbigkeit auch noch fantastisch aus. (Bild über: Eatliverun)

Zutaten:

Zubereitung:

Sonnenblumen- oder Kokosöl

1 rote Peperoni, in Streifen geschnitten

3 Rüebli, geschält und in Scheiben geschnitten

2 Handvoll grüne Bohnen, gerüstet

2 Pak Choi, in Stücke geschnitten

1 Knoblauchzehe, geraspelt

1 Stück Ingwer, geschält und geraspelt

2 EL rote Currypaste

1 l Gemüsebouillon

1 Dose Kokosnussmilch (400g)

Saft und abgeriebene Schale von 1 Limone

1 Handvoll Basilikumblätter

In einer grossen Pfanne Öl erhitzen, die Currypaste, den Ingwer, die abgeriebene Limonenschale und den Knoblauch beigeben und ein wenig andünsten, das Gemüse beigeben und rundum andünsten. Die Bouillon und die Kokosmilch dazugiessen und alles 10 Minuten köcheln, die Basilikumblätter und den Limonensaft beigeben und servieren. 

5 — Risotto mit Tomaten

Versuchen Sie einmal Risotto in der roten Version mit Tomaten, Roséwein und Salbei – alles Zutaten, die man eigentlich immer zu Hause hat. (Bild über: La Pancha del Lupo)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Risottoreis

3 EL Butter

2 Schalotten, gehackt

2 Knoblauchzehen, gehackt

6 Salbeiblätter, gehackt

500 g Cherrytomaten, geviertelt

1 Glas Roséwein

1 Liter gute Gemüsebouillon

100 g geriebener Pecorino oder Parmesan

1 Handvoll Salbeiblätter, Butter

Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Erhitzen Sie 1 EL Butter mit ein wenig Olivenöl und dünsten Sie darin die Schalotte glasig. Geben Sie den gehackten Salbei und den Knoblauch bei. 1 Minute weiterdünsten, die Tomaten beigeben, mit Pfeffer und Muskatnuss würzen und alles ca. 5 Minuten weiterköcheln, dann den Reis beigeben, gut umrühren, den Wein dazugiessen. Nun langsam die Bouillon beigeben, sobald die Bouillon einkocht, noch mehr Bouillon dazugiessen, bis der Risotto fertiggekocht ist. Vom Herd nehmen und die restlichen 2 EL Butter und den geriebenen Käse daruntermischen. Braten Sie in einer Bratpfanne eine Handvoll Salbeiblätter in Butter knusprig und servieren Sie den Risotto mit den knusprigen Salbeiblättern.

Credits: 

Bilder über Foodblogs: La Pancha del LupoEatliverunThe KitchnThe Bitten WordSmitten Kitchen

6 Kommentare zu «Frischer Start»

  • Therese Brändli sagt:

    Das Rüebli-Pasta Rezept hat mir gefallen und so habe ich es heute versucht zu kochen. Habe ich da etwas falsch gemacht – die Rüebli waren auch nach 40 Minuten im Backofen noch hart. Oder muss es so sein?

  • Philip Santschi sagt:

    Also die Suppe #4 … in Thailand ist da zu jeder Jahreszeit einfach drin, was man grad hat! Die braucht keinen Pak Choy, die funktioniert auch mit Chabis, Röslichööl, Chruutstiel, oder was-auch-immer man grad zu Hause hat. Sogar mit Fenchel! Der „asiatische“ Geschmack kommt von Currypaste, Ingwer und Kokosmilch.

    Wenn es zu süsslich schmeckt, einfach mehr Limonensaft rein. Wenn es immer noch zu süsslich schmeckt, eine Chili-Schote und einen Gutsch Weisswein dazu (ein Fendant-Ablaugerli aus dem Wallis reicht vollauf)…. und guat isch!

    WTF eine Handvoll Basilikum im Januar?? Einfach weglassen. Ist geschmacklich total wurscht. Einfach einen Löffel mehr Curry-Paste. Oder – wenn kreativ veranlagt – einen Esslöffel Pesto aus dem Glas.

  • Zora sagt:

    Danke für den Vegi-Frischekick!!!
    Und ja, ich nehms als Inspiration – auch für andere Jahreszeiten. Vielleicht lohnt sich ein solcher Hinweis am Anfang. Doch das meiste des Vorgeschlagenen überlebt den Saison-Check. Oder man tauscht das nicht Saisongerechte einfach mit etwas anderem aus – jedeR ist frei.

  • Tina S. sagt:

    Peperoni, Zucchetti, Auberginen und Tomaten mitten im Winter? Da finde ich die Rezepte mit Rüebli deutlich passender!
    Bitte lieber mehr Rezepte mit saisongerechten Zutaten, als beim Fleisch immer dazu zu schreiben, „aus umweltgerechter / tierfreundlicher Haltung“, das würde mehr bringen für die Umwelt…

    • adam gretener sagt:

      Drucken Sie diese Seite aus, legen Sie den Ausdruck zur Seite und stellen sich im Handy einen Alarm auf August. Problem gelöst.

      Was soll ein Buchhändler machen, der Ein Kochbuch verkauft? Alle Rezepte rausreissen, die gerade nicht in der Saison sind?

      Also ehrlich…

      • Matt Kimmich sagt:

        Also ehrlich – ein Kochbuch, das 365 Tage im Jahr verkauft wird, unterscheidet sich doch etwas von einer Kolumne, die mit „Gönnen Sie sich einen guten Jahresanfang“ überschrieben ist.

        Ich werde zwar das eine oder andere Rezept hier ausprobieren, aber so weit hergeholt oder ungerechtfertigt ist die Kritik nun wirklich nicht, dass sie mit Sarkasmus lächerlich gemacht werden müsste.

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