Willkommen in der Spaghetteria

Die absolut beliebteste Pastasorte sind die Spaghetti. Man kann sie immer und überall kochen. Ob Sie nun im Ferienhaus oder zu Hause sind, diese 7 Spaghettirezepte gelingen bestimmt.

1 – Mit frischen Tomaten

Gute, kleine, reife Tomaten, Olivenöl, Knoblauch und Basilikum – viel mehr braucht es nicht, um eine wirklich gute Tomatensauce zu machen. Ja, Liebe und Geduld – ohne das geht gar nichts in der Küche! (Bild: Pure Wow)
Und so geht die Tomatensauce:
Zerquetschen Sie 1–2 Knoblauchzehen mit einem Küchenmesser, geben Sie Olivenöl in eine Bratpfanne, mindestens 2 EL, sodass der Pfannenboden bedeckt ist. Erwärmen Sie das Öl und den Knoblauch, achten Sie darauf, dass der Knoblauch ja nicht braun wird. Er soll Geschmack verströmen, dann geben Sie halbierte, kleine, reife Tomaten bei, ca. 1 kg. Zerreissen Sie einige Basilikumblätter, geben Sie sie zu den Tomaten. Nun kommt feines Meersalz dazu und ein wenig Rohzucker. Eine Prise Zucker balanciert die Tomaten aus. Lassen Sie das Ganze eine Weile köcheln. Zerdrücken Sie die Tomaten leicht mit der Gabel. Die Sauce mindestens 20 Minuten köcheln lassen. Falls sie zu dick wird, ein wenig Pastawasser beigeben. Die Spaghetti al dente kochen, abschütten und in der Sauce noch etwa 2 Minuten fertig kochen. Viel guten Parmesan darüber reiben und noch ein wenig frischen Basilikum darüber geben.

2 — Mit Meeresfrüchten und Muscheln

Leider haben wir in Zürich keine wirklich gute Fischabteilung, aber gute Crevetten und Muscheln sollten Sie bestimmt irgendwo bekommen. Sie machen diese Spaghetti zum Ferientraum. (Bild über: A la mode)

Zutaten:

Zubereitung:

300 g Crevetten, geschält und den Darm herausgenommen

500 g Vongole Veraci oder Cozze

1 EL Zitronensaft

Olivenöl

Salz und Pfeffer

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

1/2 Peperoncino, fein gehackt

400 g Datterini-Tomaten, halbiert

400 g Spaghettini

1 gute Handvoll Basilikumblätter, zerrissen, einige ganz lassen

Würzen Sie die Crevetten mit Salz und Pfeffer, und geben Sie den Zitronensaft, die Hälfte des Knoblauchs und des Basilikums sowie den Peperoncino bei. 10 Minuten stehen lassen. Die Spaghettini gemäss Packungsangaben al dente kochen. Die Crevetten in Olivenöl gar kochen, herausnehmen und zur Seite stellen. Die Tomaten in die Pfanne geben, die zweite Hälfte des Knoblauchs, den restlichen Basilikum und die Muscheln beigeben. Die Tomaten mit der Gabel ein wenig zerdrücken, Deckel auf die Pfanne und einige Minuten köcheln lassen, bis die Muscheln sich öffnen. Die Spaghettini abgiessen, wenn sie al dente sind, ein wenig Pastawasser zurückbehalten, und die Pasta unter die Tomaten mischen. Die Crevetten beigeben, nochmals einige Basilikumblätter untermischen und servieren. 

3 — Spaghetti alla trapanese

Diese Sauce ist eine Art Pesto. Sie kommt aus Trapani und verbindet vor allem frische Tomaten und Mandeln. (Bild: Bobbie’s kozy kitchen)

Zutaten:

Zubereitung:

ca. 12 kleine Tomaten wie Cherry oder Datterini

12 Basilikumblättchen

2 Knoblauchzehen

50 g geröstete, geschälte Mandeln

75 g Pecorino, geraffelt

1 Prise Salz

ein wenig Olivenöl

400 g Spaghetti

Zerstossen Sie die Mandeln, den Basilikum und die Knoblauchzehen mit einem Mörser. Blanchieren Sie die Tomaten und enthäuten Sie sie. Hacken Sie sie fein und mischen Sie sie zu der Mandelmischung. Kochen Sie die Spaghetti al dente und mischen Sie sie mit der Pesto und 1 Esslöffel heissem Pastawasser.

4 — Mit Kräutern und Spiegelei

Diese Spaghetti geben ein schnelles, unkompliziertes Znacht ab, wenn wieder mal der Kühlschrank leer ist. Voraussetzung sind allerdings frische Kräuter vom Balkon! (Bild über: No recipes)
Und so gehts: 
Spaghetti al dente kochen, ein wenig Pastawasser zurückbehalten. Viel Petersilie, ein wenig Basilikum oder Pfefferminze und einige Thymianblättchen mit ein wenig Zitronensaft und Butter in der Küchenmaschine klein hacken. Parmesan reiben, mit den Spaghettini vermischen, ein wenig Pastawasser dazugeben und die Kräutermischung unterrühren. Jede Portion mit einem in Butter gebratenen Spiegelei servieren. 

5 — Mit Knoblauch und Peperoncino

Auch diesen Spaghettiklassiker können Sie dann kochen, wenn Sie Hunger haben, nicht viel zu Hause sind und es schnell gehen muss. (Bild über: Great Italian Chefs)

Und so gehts:
Kochen Sie für 4 Personen 400 Gramm Spaghetti al dente. Geben Sie in eine kalte Pfanne 4 Esslöffel Olivenöl und, je nach Geschmack, 2–4 sehr fein geschnittene Knoblauchzehen und 1–2 gehackte Peperoncini. Erhitzen Sie alles sanft und köcheln Sie es, ohne dass der Knoblauch braun wird. Hacken Sie ein wenig flache Petersilie. Giessen Sie die Pasta ab und stellen Sie 1/2 Tasse Pastawasser zur Seite. Mischen Sie die Pasta mit dem Knoblauchöl und der Petersilie, geben Sie ein wenig Pastawasser dazu und servieren Sie die Pasta mit frisch geriebenem Parmesan oder Pecorino.

Tipp: Schauen Sie sich wieder mal den Mafia-Film «Goodfellas» an, dort sehen Sie, wie einer der Mafiosi im Gefängnis Knoblauch aufs Allerfeinste und mit viel Hingabe schneidet! 

6 — Mit Kräutern und Paniermehl

Diese Spaghetti sind knusprig, schnell zubereitet und voller Geschmack! (Bild über: Madfoodhouse)
Und so gehts:
Kochen Sie Spaghetti al dente. Erhitzen Sie 2 EL Olivenöl mit 2–3 fein gehackten Knoblauchzehen, etwa 3 gehackten Sardellenfilets und 1/2 fein gehackten Peperoncino. Sobald diese duften, geben Sie eine gute Handvoll oder mehr grobe Brotkrumen bei, 1 EL gehackten Rosmarin, 1 EL Thymianblättchen und etwa 3 fein gehackte Salbeiblätter. Nun mischen Sie alles mit den Spaghetti und ein bisschen Pastawasser. Mit geriebenem Pecorino und gehackter Petersilie servieren. 

7 — Eine Art Carbonara

Auch im Sommer hat man manchmal Lust auf etwas Gemütliches. Diese Spaghetti passen da. (Bild über: Popsugar)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Spaghetti

Olivenöl

200 g Schinkenwürfeli

1/2 Peperoncino, fein gehackt

1 EL Thymianblättchen

1 Knoblauchzehe, feingehackt

4 Eigelb

4 EL Crème fraîche

100 g frisch geriebener Parmesan

eine gute Handvoll gehackte Petersilie

Salz, Pfeffer und Muskatnuss

 

Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen, die Knoblauchzehe ein wenig zerdrücken, die Schinkenwürfeli in ein wenig Olivenöl anbraten. Wenn sie knusprig werden, den Knoblauch, Peperoncino und Thymian beigeben. Alles gut anbraten und darauf achten, dass der Knoblauch nicht braun wird. Warmstellen. In einer kleinen Schüssel die Eigelbe mit zwei Dritteln des Käses verrühren. Die Crème fraîche beigeben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Spaghetti mit einer Zange aus dem heissen Wasser nehmen, mit dem Schinken vermischen. Es darf ruhig ein wenig Pastawasser mitkommen. Von der Kochplatte nehmen und die Eigelbmischung darunterrühren. Falls die Mischung zu trocken ist, ein wenig zusätzliches Teigwarenwasser dazugeben. Petersilie untermischen und mit dem übrigen Käse bestreuen.

Credits: 

Bilder über Foodblogs und Magazine: Pure WowA la modeBobbie’s kozy kitchen, No recipesPopsugarMadfoodhouseGreat Italian Chefs

42 Kommentare zu «Willkommen in der Spaghetteria»

  • Michael sagt:

    Da bin ich doch erstaunt Frau Kohler, wie wenig Sie sich scheinbar in Zürich auskennen, wenn sie sagen, das es hier keine gute Fischabteilung gibt.. Aus dem Stehgreif könnte ich Ihnen gleich drei nennen, alle in Altstetten beispielsweise. Da bekommen Sie sämtliches Getier aus dem Mittelmeer und wenn Saison ist, z.B. auch Skei. Und tiefgefroren ganz viele Exoten.

  • Calabrone sagt:

    ……. bald ist es interessanter nur die Kommentare zu lesen. Grad bei Spaghetti denke ich gibts überhaupt keine Regeln ausser dass sie al dente sein müssen.

  • Markus Kühne sagt:

    Spaghetti alla trapanese Variante: Ich verwende anstelle von Basilkum Minze. Gibt eine herbe und frische Note und passt viel besser zu den Mandeln.

  • The Frenchie Kitchen Club sagt:

    hier ist weit und breit kein meer zu sehen, leider. klar beeinträtigt dass die qualität, das steht ausser frage. in anbetracht dessen gibt es einige fischhändler wie braschler, der fisch mercato, der globus um nur einige zu nennen, die gute qualität anbieten. klar ist auch dass die qualität am meer ohne reisespratazen um einiges besser ist. man kann nicht alles haben. abgesehen davon dass der ZHsee tolle produkte anbietet. diese kann man auch direkt über den fischer beziehen.

  • Giovanni sagt:

    Einfach zu allem stets tüchtig Knoblauch hinzugeben, dann schmeckt es, oder?!
    Ich hab mal gehört: Wer nicht kochen kann, nimmt Knoblauch!

    • Ja, Knoblauch ist Geschmacksache. Man kann ihn ja auch ganz einfach weglassen. Ich persönlich zerquetsche meist eine Zehe, koche sie am Anfang mit dem Öl mit und nehme sie später wieder heraus. Buon appetito!

  • Nonna Gina sagt:

    Spaghetti Cacio e pepe, ein echter Klassiker aus Rom. Ich verwende frischen Malabar Pfeffer aus Indien und Pecorino Romano dop:

    Für die perfekte Pasta cacio e pepe darf man nicht einfach die gekochten Nudeln mit dem geriebenen Käse anrichten – der Käse muss mit etwas Pasta-Kochwasser zu einer Creme verrührt werden.

  • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

    Ich mache meine Spaghetti mit dem was grad da ist. Ich öffne Kühlschrank und sehe im Kellerregal nach und dann wird kreativ gekocht. Zum Thema Meeresfrüchte und Parmesan: meine kleine Regel orientiert sich an der Natur, was kommt zusammen vor, was frisst das Tier.

    • adam gretener sagt:

      Genau so ist es, Herr Failenschmid. Man kann aus fast allen Zutaten noch eine Pasta kochen. Pesto aus einem Bund Radieschen inkl. den Blättern. Speck in Längsstreifen schneiden und nicht zu fest gebräunt unter die Spaghetti mischen. Gekochte Kichererbsen mit etwas Salz, Pfeffer und Brotfetzen in Öl/Butter an anbraten und Zimt und Sternanis dazu geben. Oder ein Glas Artischocken-Herzen von der Tankstelle aufschneiden und mit Erbsen verarbeiten. oder einfach getrocknete und kurz aufgekochte Dörrtomaten mit Haselnuss. Oder Brombeeren mit Feta.

  • Kurt Kobler sagt:

    „Gute Tomaten“ und „guten Parmesan“ – die Rezepte funktionieren im Fall auch mit mittelmässigen Tomaten und Parmesan.

    • Ja, sie funktionieren schon, sie schmecken bloss einfach auch mittelmässig. ;-)

      • adam gretener sagt:

        Eeees kommt auf den Koch drauf an, Frau Kohler. Man kann auch nicht ganz perfekt reife Tomaten aufschneiden und auf einem Blech im Ofen mit Salz, Chnobli, Zucker usw. so hinkriegen, dass man den Unterschied kaum bemerkt, also richtig gut. Mit Betonung auf fast. Diese Extra-20% sind nur mit eigenen Tomaten zu erreichen.

        • The Frenchie Kitchen Club sagt:

          reife tomaten perfekt aufschneiden geht sehr wohl. legt man diese 30minuten in eiswasser vor der zubereitung, werden die tomaten wieder fest und können so wunderbar aufgeschnitten werden.

      • The Frenchie Kitchen Club sagt:

        ich teile voll uns ganz marianna kohler’s meinung.
        für jeden anderen müll hat man geld, wieso also bei zutaten sparen wollen und nicht die besten zutaten verarbeiten. totaler schwachsinn herr kobler. dieser kommentar sagt einiges aus wie leute gegenüber lebensmittel ticken.

        • Kurt Kobler sagt:

          Lieber Herr(?) „The Frenchie Kitchen Club“
          Na na, also Ihr Kommentar und Schreibstil sagt aber auch einiges über Sie aus. Mein ursprünglicher Post war eigentlich ironisch gemeint – ich finde ich es immer sehr amüsant wenn Frau Kohler in Ihren Rezeptideen von „guten“ Zutaten schreibt (z.B. gutes Olivenöl, gutes Bouillon…).

    • Nina sagt:

      Nicht schon wieder diese Gute-Tomaten-Fraktion. Frische sonnengereifte Tomaten gibt es nur saisonal in der entsprechenden Region. Die Schweiz gehört nicht dazu., deshalb sind alle Tomaten eben mittelmässig. Sie kommen entweder aus dem Gewächshaus oder wurden zu früh geerntet, damit sie in den Läden noch schön aussehen. Findet euch damit ab. Aus die Maus.

  • sophie sagt:

    Wunderbare rezepte ! Was die Vongole betrifft (Cozze) ich lasse sie nach dem waschen leicht aufziehen, so sieht man welche nicht mehr gut sind und man wegwerden soll. Auch fliesst so evtl. der Sand hinaus. Erstn nachher werden sie zugefügt.

  • Lila Flieder sagt:

    @Maike: mit allem einverstanden! wenn nur nicht dieses Unwort ‚lecker‘ wäre…
    bin wohl irgendwie allergisch darauf

  • adam gretener sagt:

    Ein Teller Spaghetti geht eigentlich immer. Ich liebe auch die etwas dickere Nudel als die klassische N° 5. Und ja, einige rümpfen ihre Nasen, aber ich mache zwischendurch auch mal Spaghetti mit einer Sauce aus Gemüse, Thaicurry-Paste und etwas Kokosmilch. Auch der spartaniste Haushalt mit dem grössten Chaoten drin sollte immer die wichtigsten Zutaten für einen Teller Pasta im Haus haben.

    • Nadine sagt:

      Curry und Kokosmilch? Das ist dann nur noch zu unterbieten durch Kinder die Pasta mit Ketchup essen…

      • adam gretener sagt:

        Da ist sie schon, die erste Rümpferin. Ich koche nun mal eher nach Gefühl und Lust denn nach Rezept.

      • Heidi Arn sagt:

        Ich geb noch einen drauf für Sie: Wenns eilt, Pasta mit süsser Chilisauce :-)
        Vor Jahren veröffentlichte der Tagi Geständnisse von Lesern, die anonym ihre geheimen „Mödeli“ schilderten. Das war so lustig! Erinnere mich nur noch an „Dosenpfirsiche mit Mayo“.

        • adam gretener sagt:

          Von Ihnen habe ich nichts anderes erwartet, Heidi. Nicht jeder Tag ist Gourmet-Tag. Manchmal schiebt man sich einfach eine dubios trockene Polentaschnitte aus dem Kühlschrank in den Mund, hustet kurz durch die Nase Staub; aber man weiss, man braucht die Energie davon.

          • Heidi Arn sagt:

            :-)
            Und alle paar Jahre brauche ich anfallsmässig „Triangoli“ aus der Büchse von Hero. Gute (Gruss an Herrn Kobler) Gewürze dran – und ich bin wieder jung…

      • clbr sagt:

        Meine Favoritin ist die Erdnussbuttersauce: Peanutbutter oder asiatische Sesampaste, Wasser, Sojasauce, Cayennepfeffer, Sesamöl, Gepresster Knoblauch, fein gehackte Frühlingszwieln, scharfe Peperoncini mischen, kalt über die Spaghetti geben. Sehr exotisch (nordchinesische Spezialität).

      • Christoph Bögli sagt:

        @Nadine: Der Purist in einem zuckt da effektiv erst mal zusammen, aber bei genauerer Betrachtung ist der Unterschied zwischen Spaghetti und z.B. asiatischen Eiernudel oder Udon minimal. Und letztere funktionieren ja wunderbar mit Curry, weshalb da auch die Spaghetti ganz gut harmonieren dürften..

        • adam gretener sagt:

          Lieber Herr Bögli, dem ist so. Vorausgesetzt natürlich, man mag die Curry-Geschmacksrichtung. Man kann die weltweite Ernährungsgewohnheiten grob folgendermassen zusammenfassen. Stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln, Reis, Maniok oder Getreide werden verarbeitet. Zu dieser Grundzutat wird dann, mehr oder weniger, Fleisch/Gemüse mit Gewürzen angereichert und erhitzt. Tönt jetzt nicht sehr romantisch, ist aber so. Darum ist das alles auch austauschbar wenn man kein Dogmatiker ist. Darum sind z.B. eine orientalische Lasagne mit Za’atar oder auch Dumlings gefüllt mit konfierter Schweineschulter unter meinen Gästen der Hit.

  • alice w. sagt:

    hm. keine gute fischabteilung in zürich? die drei grossen warenhäuser an der bahnhofstrasse haben m.e. ansprechende fischabteilungen. klar können sie nicht mit „frisch vom meer“ konkurrieren. wer in der schweiz kann das denn?

    • Christoph Bögli sagt:

      Es ist ein Irrtum, dass Fisch am Meer zwangsweise frischer ist. Durch die extrem ausgefeilten Kühlketten ist hochqualitative Ware, die z.B. in die Schweiz kommt, oft frischer und besser als was traditionell auf Märkten in Küstenorten verkauft wird, das oft schon Stunden kaum gekühlt auf Kuttern herumgegammelt ist.

  • Maike sagt:

    Für mich gibt es nichts besseres als die Kombi von Pasta – Tomaten – Meeresfrüchte – Parmesan. Dann noch einen lecker Roten dazu und das ganze draussen im Freien zu geniessen..

    • Marcus Ballmer sagt:

      Meeresfrüchte und Parmesan? Ehrlich? Sagen Sie das nie einem Italiener, den überkommt sonst gleich ein metaphysisches Gruseln…

      • adam gretener sagt:

        Die Italiener und ihr Essen, ein spezielles Pärchen. Ich tue mir das nicht mehr an, für Italiener italienisch zu kochen. Ich wollte mal ein italienisches Restaurant eröffnen, in das nur italienische Muttersöhnchen Eintritt haben. Die müssten mir dann beim Kochen zusehen während ich absichtlich Fehler einbaue. Parmesan zu Fisch, massig Rahm in die Carbonara oder Rucola als Hühnerfutter und Unkraut bezeichne. Und sie dürfen sich nicht beschweren. Das wären lustige Abende…

    • Marco sagt:

      Häää? Meeresfrüchte mit Parmesan? Was für eine NO-GO Kombination!

    • Walter Mayer sagt:

      Ich liebe ebenso die Kombination Meeresfrüchte und Parmesan! Dass die Italiener das als No-Go empfinden, ist doch sch****egal. Genauso wie ich problemlos und noch so gerne Senf auf die St. Galler Bratwurst schmiere.

      • Maike sagt:

        Genau so isst es Herr Mayer ! MEIN Essen soll MIR schmecken und nicht mit irgendwelchen Konventionen oder Ansichten anderer übereinstimmen. Im übrigen – eine Wurst, egal welche, ohne Senf und ein zünftiges Bier – DAS ist ein NoGo !

  • lis frankhauser sagt:

    liebe frau kohler
    ich mag ihren blog sehr – aber zeilen wie „Leider haben wir in Zürich keine wirklich gute Fischabteilung“ sind doch sehr elitär. das haben sie doch nicht nötig, oder? immerhin haben wir alle genügend zu essen auf dem tisch, das sollte uns mit dankbarkeit erfüllen!

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