Exklusives Essen leicht gemacht

Für besondere, ein wenig andere Leckereien müssen Sie nicht in ein Gourmetrestaurant. Diese fünf raffinierten Gerichte können Sie auch mit wenig Kochkenntnissen schnell und einfach selber machen und sich und Ihre Lieben damit überraschen. Geniessen Sie ein gutes Glas Wein dazu – und der Tag ist perfekt!

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TOAST MIT RADIESCHEN, KRESSE  UND SPROSSEN
Toasten Sie Weissbrotscheiben und bestreichen Sie sie mit Olivenöl. Schneiden Sie Radieschen in feine Scheiben. Mischen Sie sie mit Zitronensaft, Meersalz, Brunnenkresse und Rettich- und Basilikumsprossen. Belegen Sie die Brote damit, beträufeln Sie sie am Schluss mit Olivenöl und geben schwarzen Pfeffer aus der Mühle darüber. (Bild über: Oncewed)

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LINGUINE MIT TOMATEN, RAHM, ROHSCHINKEN UND ERBSEN
Diese Pasta ist ein kleiner Seelenwärmer. Sie ist einfach, schmeckt cremig-würzig und macht glücklich. Sie können selbstverständlich auf den Schinken verzichten und stattdessen am Schluss ein wenig frischen Basilikum untermischen. (Bild über: Parsleysagesweet)

Zutaten:
  • 400 Gramm Linguine
  • Olivenöl
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1/2 Peperoncino, fein gehackt
  • 1 Schalotte, fein gehackt
  • 400 Gramm gehackte Tomaten aus der Dose
  • 3 Esslöffel starke Bouillon
  • Salz und Pfeffer, Muskatnuss
  • 3 Esslöffel Butter
  • 2 dl Rahm
  • 200 Gramm Erbsen, frisch oder gefroren
  • 200 Gramm Rohschinken, in Streifen geschnitten
  • 1 Esslöffel Rosmarin, gehackt
  • 200 Gramm Parmesan, geraffelt 
Zubereitung:  
Die Linguini gemäss Packungsangaben al dente kochen. Die Tomaten mit der Bouillon in die Küchenmaschine geben und ganz kurz pürieren. In einer Gusseisenpfanne Butter erhitzen und die Schalotten dünsten, eine gute Prise feingeriebene Muskatnuss beigeben, den Knoblauch und den Peperoncino beigeben. Wenn diese zu duften beginnen, die Tomaten dazugiessen, mit Salz und Pfeffer würzen, aufkochen und 20 Minuten sanft köcheln lassen. Dann die Erbsen beigeben und nochmals 15 Minuten köcheln lassen, bis die Erbsen gar sind. Den Rahm und 150 Gramm Parmesan in die Sauce geben und gut untermischen, nicht mehr aufkochen. In einer anderen Pfanne den in Streifen geschnittenen Rohschinken mit ein wenig Olivenöl anbraten, den gehackten Rosmarin beigeben und gut vermischen. Die Linguini abtropfen und in die Sauce geben, gut vermischen, den Schinken mit dem Rosmarin untermischen und mit dem restlichen Parmesan servieren.
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TÖRTCHEN MIT TOMATEN UND GEISSKÄSE
Ganz schnell was besonders Feines zubereiten, das nicht nur fantastisch schmeckt, sondern auch gut aussieht? Das ist möglich mit diesen Blätterteigtörtchen, die zudem noch so einfach sind, dass sie wirklich jeder nachmachen kann. Schneiden Sie fertig gekauften, ausgerollten Blätterteig in Dreiecke oder Quadrate. Bedecken Sie ein Backblech mit Backpapier und legen Sie die Blätterteigböden darauf. Bestreichen Sie sie mit gutem Olivenöl und belegen Sie sie mit Tomatenscheiben und Ziegenkäsestücken. Würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer und schieben Sie sie in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. 10 Minuten knusprig backen und mit frischem Thymian dekoriert servieren. (Bild über: Prairiesonpetals)
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PIZZA MIT BROMBEEREN, FENCHEL UND HASELNÜSSEN
Wer sagt denn, dass nur Klassiker wie Tomaten und Mozzarella auf die Pizza gehören? Versuchen Sie es mal mit Brombeeren, die haben gerade Saison und schmecken auch auf diese Art fantastisch. Die schnelle Art geht mit fertigem, ausgewalltem Pizzateig. Diesen bestreichen Sie mit Olivenöl und belegen ihn mit fein geschnittenem Fenchel, Ziegenkäse und Brombeeren. Zerhacken Sie Haselnüsse im Mörser zu groben Stücken und verteilen Sie diese ebenfalls auf der Pizza. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer und träufeln Sie ein wenig Honig darüber. Nun wird die Pizza im auf 220 Grad vorgeheizten Backofen ca. 10–12 Minuten knusprig gebacken und mit ein wenig frischem Fenchelkraut dekoriert serviert. (Bild über: Scalingback)
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BEERENKUCHEN MT ZUCKERGUSS
Und wenn Sie schon Beeren gepflückt haben, dann backen Sie doch gleich auch noch diesen supereinfachen Kuchen! Dekorieren Sie ihn mit Zuckerguss und frischen Beeren. (Bild über: Adventures in Cooking)

Zutaten: 
  • 2 Tassen Mehl
  • 2 Kaffeelöffel Backpulver
  • 1 Tasse Zucker 
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 Gramm weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1/3 Tasse Milch
  • 1 Tasse Heidelbeeren
  • 1 Tasse Brombeeren
  • 1/2 Tasse weisse Johannisbeeren
  • 2 Handvoll Beeren zum Garnieren
Zubereitung:

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver und Salz mischen, sieben. In einer anderen Schüssel Butter, Zucker und Vanillezucker verrühren, Eier dazugeben und gut vermengen. Danach die Mehlmischung beigeben und gut verrühren, bis der Teig weich ist. Die  Beeren einrühren und den Teig in eine runde Backform geben. 5 Minuten backen, danach die Hitze auf 180 Grad senken und 40 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, sobald er bei leichter Berührung zurück in seine Form geht und wenn ein Spiess, den man kurz hineinsteckt, sauber wieder herauskommt.

Zuckerguss: Mischen Sie Puderzucker mit ein wenig Zitronensaft und einem Kaffeelöffel Mohnsamen. Lassen Sie den Zuckerguss über den abgekühlten Kuchen fliessen und garnieren Sie diesen mit einem Türmchen frischer Beeren.

18 Kommentare zu «Exklusives Essen leicht gemacht»

  • Markus sagt:

    Na ja …. nett!
    Aber kein Spitzenkoch auf der Welt würde diese Gerichte in sein Menu aufnehmen.
    Gute Zutaten zu benutzen reicht heute nicht mehr aus, um in der Liga der Gastronomie mitzumachen.
    Aber Büchsen Tomaten und Erbsen haben in der Welt der Sterneküchen nun ganz und gar nichts verloren.

  • Oh die Pitta klingt super lecker. Die wird bestimmt ausprobiert!
    Alles Liebe

  • Andrea L. Sablone sagt:

    Es mag pedantisch vorkommen, aber bitte nehmen Sie es mir nicht Übel: diese Teigwaren heissen Linguine, nicht Linguini :-(

  • adam gretener sagt:

    Zuerst denn Toast, dann die Linguine. Und anschliessend direkt auf das Sofa. Mehr passt wohl nicht mehr in meinen Bauch.

    Ein australischer Bekannter kocht abenteuerlich. Passionsfrüchte auf die Pizza und solche Scherze. Fand ich nie einen Zugang. Aber das Herbe der Brombeere mit dem Ziegenkäse und den Nüssen, kann ich mir gut vorstellen.

    • Nick Marty sagt:

      Falls Sie ein echt gutes Kochbuch möchten, empfehle ich Ihnen das Buch von Niki Segnit: „Der Geschmacksthesaurus“. Keine unnötigen Fotos drin und nur wenige Rezepte aber dafür einige spannende Anekdoten. Der Thesaurus präsentiert eine(subjektive)Zusammenstellung von Aromakombinationen und lässt dem Koch, der Köchin die Freiheit, daraus ein Gericht zu kreieren. Und dieses Experimentieren liegt mir definitiv mehr, als das sklavische Befolgen von Anleitungen und Mengenangaben.

      • Urs sagt:

        @ Nicht Marty:

        „Der Geschmacksthesaurus“ ist ein wirklich hilfreiches, sehr gut aufgebautes und in sich geschlossenes Buch, deckt aber mMn das Spektrum der Aromen zuwenig gut ab und ist als Nachschlagewerk umständlich; ich habe mir deshalb zur Ergänzung noch „das Lexikon der Aromen- und Geschmackskombinationen“ von Karen Page und Andrew Dornenburg zugelegt, welches umfassender ist, mehr (und auch gewagtere) Kombinationen aufzeigt und sich besser als schnelles Nachschlagewerk eignet.
        Wer es ganz fundiert und wissenschaftlich mag, dem sei das Werk „Aroma – die Kunst des Würzens“ von Thomas Vierich und Thomas Vilgis ans Herz gelegt, in welchem die Aromen bis auf die molekulare Ebene analysiert werden und detailliert erläutert wird, wie wir Geschmack mit unseren Sinnen (schmecken, riechen, fühlen) wahrnehmen. Die Bibel der avantgardistischen Küche schlechthin.

      • adam gretener sagt:

        Vielen Dank, werde ich mir mal anschauen.

  • Zora sagt:

    Danke für die super-gluschtigen Vegi-Inspirationen!

  • Heidi Arn sagt:

    Diese Beerenpizza klingt so schräg, dass ich sie ausprobieren muss.

  • déjà-vu sagt:

    mmhhhhh…. heute gibts tartelettes au chèvre et tomates! köstlich…

  • Mmmmmhh, der Beerenkuchen mit Zuckerguss sieht wirklich köstlich aus.
    Den muss ich heute gleich ausprobieren.

  • lieberlecker sagt:

    Da nehmen Sie mir die Worte, bzw. die Delikatessen, aus dem Mund, denn Sie haben absolut Recht. Es muss nicht immer Kaviar sein :-). Auch mit einfachen Zutaten und einem guten Rezept (und einer Portion Liebe zum guten Essen) kann man Wunderbares auf den Tisch zaubern,
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

  • Gabriella Laura sagt:

    Also eine Spitzenköchin bin ich nicht geworden, aber dank Ihnen habe ich doch öfters ein Kompliment in der Küche erhalten. Was ich umgehend mit dem Spruch „Also das isch imfall dank dä Frau Kohler!“ beantwortet habe. Man „kennt“ Sie bei uns zuhause Frau Kohler! =)

    Und zu den heutigen Rezepte sage ich nur: Ma grazie! Die linguini werden am Sonntag verspeist! Und der Rest auch noch irgendwann. Die Bikini-Saison ist ja vorbei, ähh, gar nicht gekommen …

    • Ellen sagt:

      Es sind einfache und kreative Rezepte. Wenn man jedoch die Pasta nicht mal kreativ zubereiten kann, muss man ernsthaft die Küchenkünste hinterfragen.

      • Gabriella Laura sagt:

        Gerade, als ich angefangen habe, meine Küchenkünste zu hinterfragen, habe ich den Blog von Frau Kohler entdeckt. Ist doch praktisch, oder? :)

        • Ellen sagt:

          In der Küche bin ich auch noch Lernende :) man lernt übrigens auch nie aus. Und das ist das wirklich schöne daran.

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