Frühlingsgemüse

Das erste Frühlingsgemüse ist besonders zart und macht Lust, etwas Feines damit zu kochen. Hier finden Sie drei köstliche Rezepte.
sweet home Frühlingsgemüse

Risotto mit frischen Erbsen

Frische Erbsen gibt es nur im Frühling. Grund also, einen feinen Risotto damit zu kochen.

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Frische Frühlingserbsen

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Risotto mit Erbsen

Zutaten für 2 Personen:
  • 200 Gramm Risottoreis
  • 100 Gramm frische Erbsen
  • 50 Gramm geriebenen Sbrinz
  • je 1 Esslöffel in feine Würfel geschnittene Rüebli, Stagensellerie und Zwiebeln
  • 100 Gramm Pelati aus der Dose
  • 2 Esslöffel gehackte Petersilie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Peperoncino
  • 2 Esslöffel Butter
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • Bouillon
Zubereitung:

Erhitzen Sie das Olivenöl und 1 Esslöffel Butter, geben Sie das gehackte Gemüse bei, köcheln Sie es einige Minuten und geben Sie die Knoblauchzehe und den halben Peperoncino bei, nochmals ein wenig köcheln und dann die Erbsen beigeben, gut durchmischen und dann die Pelati dazu geben.  Nach ca. 5 Minuten den Reis in Pfanne leeren. Den Reis die Flüssigkeit aufnehmen lassen und nach und nach Bouillon beigeben, bis der Risotto al dente gekocht ist. Vom Feuer nehmen, Knoblauch und Peperoncino rausnehmen, den Sbrinz und den zweiten Esslöffel Butter beigeben, die gehackte Petersilie untermischen und servieren.

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Grüne Spargeln

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Tagliatelle mit Spargeln

Tagliatelle mit grünen Spargeln

Spargeln sind die feinsten Frühlingsboten, mit ihnen kann man schnell und einfach Tagliatelle zubereiten.

Zutaten für 4 Personen:
  • 1 Bund grüne Spargeln
  • 2 dl Rahm
  • 300 Gramm Tagliatelle
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 Gramm geriebenen Sbrinz
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung:

Rüsten Sie die Spargeln und trennen Sie die Spitzen von den Stängeln. Zerquetschen Sie die Knoblauchzehen und kochen Sie den Rahm mit dem Knoblauch auf und köcheln Sie ihn 5 Minuten lang. Nehmen Sie den Knoblauch heraus und stellen Sie den Rahm zur Seite. Kochen Sie die Spargelstängel in Salzwasser weich. Geben Sie den Rahm, die gekochten Spargelstängel und den Parmesan in eine Küchenmaschine und pürieren Sie alles zu einer Sauce. Die Tagliatelle mit den Spargelspitzen al dente kochen. Die Sauce aufkochen und mit den Tagliatelle und den Spargelspitzen mischen, würzen und servieren.

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Knackige Frühlingsrüebli

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Karottensüppchen mit indischem Curry

Rüeblisuppe mit indischem Curry

Die ersten Rüebli sind besonders zart, sie geben ein feines, würziges Süppchen ab.

Zutaten:
  • 700 Gramm frische Rüebli
  • 1/2 Kaffeelöffel Koriandersamen
  • 1/2 Kaffeelöffel Senfkörner
  • 1/2 Kaffeelöffel Currypulver
  • 1 Esslöffel geriebener Ingwer
  • 2 feingehackte Zwiebeln
  • 2 Esslöffel geriebene Limonenschale
  • 2 Kaffeelöffel Limonensaft
  • 3 Esslöffel Erdnussöl
  • 7 dl Bouillon
Zubereitung:

Schneiden Sie die Rüebli in Scheiben. Zerstossen Sie die Koriandersamen und die Senfkörner. Erwärmen Sie das Öl und geben Sie den Koriander, die Senfkörner und das Currypulver dazu, wenn es zu duften beginnt, den Ingwer beigeben, einige Minuten köcheln lassen und dann die Zwiebeln, die Rüebli, und  die Limonenschale dazugeben, einige Minuten köcheln lassen, Bouillon beigeben. Zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen. In einer Küchenmaschine pürieren, Limonensaft beigeben, umrühren, mit Naturjoghurt servieren.

 


4 Kommentare zu «Frühlingsgemüse»

  • Thomaso sagt:

    Gern hätte ich wie einige meiner Mitmenschen an den Vorschlägen von Frau Kohler herumgemäkelt.
    Darum, liebe Frau Kohler, Ihre Seite erspart manchen frustrierten und vorallem besserwisserischen Leuten eine teure Psychotherapie. Leider gehöre ich zu den eher zufriedenen Zeitgenossen und mag Ihre Ideen und oft überraschende Anregungen wie der Alltag zu einem kleinen Festtag werden könnte. Ich lese gern Ihre Beiträge.

    Sorry, @Mali, aber das beschriebene Erbsenrisotto habe ich heute Abend ausprobiert und sogar meine italienische Mutter fand es supergut. Einfach einmal um den Block springen, sich etwas Gutes, z.B. Erbsenrisotto kochen :-) und Sie sehen die Welt nicht mehr so verkrampft….

  • Simon Vonlanthen sagt:

    mali, kommen sie doch kurz mal von ihrem hohen Ross runter. Das ist nicht ein Rezept für Risi Bisi sondern für ein Risotto, das unter anderem Erbsen enthält. Vielleicht schmeckt das sehr gut, probieren sie es doch zuerst aus. Vielleicht schmeckt es besser mit Sbrinz, es steht ja nirgends, dass es ein italienisches Gericht ist. Ohne Erfindungsgeist würden wir noch essen wie die Höhlenbewohner.

  • aldo sagt:

    Ich teile die Meinung von mali. Man muss schon ein bisschen bei den Originalrezepten bleiben.
    Diese „Crossover“ und „Hauptsache-es-schmeckt“ Kocherei passt mir auch nicht.
    Da geht die ganze Kochkultur verloren.

    Nicht ganz so eng sehe ich es mit der HEISSEN Bouillon. Mein Risotto wird auch mit Kalter sämig.
    Aber ist schon OK.

  • mali sagt:

    Hallo, so geht es doch nicht, wie schon öfters in so genannten „italienischen“ Rezepten! Es gibt nur EIN Risotto mit Erbsen, und das ist das Risi Bisi aus dem Veneto. Dazu gehören etwas gehackte Frühlingszwiebel, Erbsen (viel mehr als sie angeben) und Riso Carnaroli, der beste Risottoreis, dazu HEISSE Bouillon, in der man die Schoten der Erbsen mitkochen kann. HEISS, weil sich sonst der Reis bei der Zugabe der Bouillon „erschrickt“ und nicht sämig wird.
    Absolute No- Go sind Rüebli, Sellerie, Pelati (oh Graus!) und Knoblauch sowie Peperoncino (erschlägt ja den feinen Geschmack der Erbsen völlig). Und vergessen Sie den Sbrinz: zu italienischen Gerichten gibt es nur Parmigiano reggiano – und zwar lediglich frisch gerieben: Beutelware ist „puah“!!

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