Wohnen Sie noch grossartiger!

Daybeds, Sitzgruppen und Tafelrunden: Diese gelungenen Inszenierungen in fantastischen Locations machen Lust auf neue, schöne Möbel.

Ruhen wie Götter

Wir wollen auch tagsüber, mitten im Wohnraum oder gar am Arbeitsplatz, mehr zur Ruhe kommen. Deswegen sind Liegen und Tagesbetten wieder ein grosses Thema geworden. Diese hier von Carl Hansen & Søn betören nicht nur durch ihre formschöne Schlichtheit, man kann mit ihnen auch ganze Sitzlandschaften kreieren. Das Daybed BM0865 wurde bereits 1958 von Børge Mogensen entworfen. Carl Hansen & Søn legen es wieder neu auf. Man kann es mit und ohne Lehne haben. Dazu gibt es Rollen, die sich auch mit Ledergürteln an der Wand befestigen lassen.

Ein Regal, das wächst

Die dänische Firma Ferm Living begann ihre Erfolgsgeschichte mit Tapeten, bald folgten freche Wohnaccessoires und dann überzeugendes Möbeldesign. Dieses modulare Regal namens Punctual kann so gross, lang und breit werden, wie man es sich halt wünscht. Es gibt online Leitern als Seitenwände zu kaufen, Kreuze für die Verstärkung, Tablare und Boxen, mit denen man selbst Designer spielen kann. 

Gruppendynamik

Man setzt und sitzt nicht mehr auf Programm-Sitzgruppen, sondern stellt diese individuell zusammen. Wie schön, wohnlich und überaus stilvoll das mit Klassikern geht, zeigt dieses Beispiel von Fritz Hansen. Lassen sie sich zum Beispiel im Schweizer Einrichtungshaus Wohnbedarf beraten, um die richtigen Stücke und Kombinationen für ein solch entspanntes Wohnzimmer zu finden.

Die neuen Zwanzigerjahre

Wir hatten sie schon mal, die aufregenden Zwanzigerjahre. Die letzten wurden geprägt durch Krieg und eine pandemische Grippewelle. Und doch bleiben sie in Erinnerung als Beginn der Moderne, mit allerbestem Design und einem elegant modernen Wohnstil, der bis heute unsere Einrichtungen prägt. Heute tragen die Gebrüder Thonet Vienna mit grosser Achtsamkeit und Innovationsgeist das klassische Thonet-Design, das mit gebogenem Holz und Jonc-Geflecht verbunden ist, in die Gegenwart und Zukunft. Die typischen Thonet-Wienerstuhl-Ikonen entstanden zwar bereits Mitte des 19. Jahrhunderts, haben ihren Weg in die Moderne und in das elegante Heim aber in der Zeit des Art Déco gelegt. Und genau da setzen auch die neuen Designstücke an. Sie bringen etwas von der modernen Leichtigkeit und Eleganz der damaligen Zeit in das heutige Zuhause. Ganz neu ist das Sofa Jannis von Dainelli Studio. Es wird hier mit den Sesseln N 200 und den ebenfalls brandneuen Coffeetables Peers von Front kombiniert.

Willkommen im Seventies-Palast

Mit dem Glamour einer anderen Dekade, nämlich den Seventies, kokettiert die holländische Interior Firma HK Living. Dafür ist das Modulare runde Sofa, die Jax Couch, ein schönes Beispiel. Es verbindet Coolness mit Eleganz, und verleiht hier einem palastähnlichen Zuhause eine Rock’n’Roll-Allüre. Informationen zur Kollektion von HK Living bekommen Sie über die Schweizer Agentur IDS Living

Neue Tafelrunden

Hochwertige Handwerkskunst steht im Vordergrund bei der deutschen Möbelmanufaktur Freifrau. Hier kreierten sie inspirierende Tafelrunden mit neuen und bewährten Modellen ihrer formschönen und bequemen Sesselstühlen in der roten Scheune des Berliner Architekten Thomas Kröger. Freifrau erzählt mit seinen Möbeln stets auch spannende Geschichten und setzt sie an Orten in Szene, die dazu anregen, sich auf sinnliche und interessante Art mit dem Thema Wohnen auseinanderzusetzen. So fanden Sie die rote Scheune in der Nähe Berlins – ein neu konzipiertes Haus, das aus einem bestehenden Kuhstall  entstanden ist. Der Berliner Architekt Thomas Kröger hat in der Provinz der Uckermark einen Ort erschaffen, der perfekt zu Freifrau passt. Wie in den Sesseln, Stühlen und Sofas der deutschen Manufaktur lässt man sich fallen, fühlt sich geborgen und wird zu entspannten Gesprächen angeregt. Der Architekt Thomas Kröger hat unter anderem in London für Norman Forster und in Berlin für Max Dudler gearbeitet. Seit 2001 betreibt er sein eigenes Architekturbüro in der Hauptstadt. Tauchen Sie auf der Webseite in die ganze Geschichte von Freifrau ein

 

5 Kommentare zu «Wohnen Sie noch grossartiger!»

  • Hildegard sagt:

    Da ich den Blog immer wieder mal anschaue, weiss ich, dass man auch immer wieder Ideen findet, die sich ein Normalverdienender auch leisten kann. Oft kommt es beim Einrichten vor allem auch darauf an,dass man versteht Farben und Möbelstile richtig zu kombinieren und so eine einladende Atmosphäre zu schaffen. Mir tut dieser Blog immer wieder gut in meinem Herzen. Danke schön für die vielen Inspirationen.

  • Rudi Künzli sagt:

    Sehr imposant. Schön ich schaue mir gerne solche Archidektur/Inneneinrichtung an und verständlich, dass es der Sache wegen oft aus dem Höchstpreis-Segement ist.

    Doch irgendwie denkt man sich schon, wie der Bezug masslos verloren geht. Diese Vorschläge, Beispiele können sich so vielleicht 0.x% der Leser*innen leisten!

    Verdient man in ganz und gar nicht relevanten, oberflächlichen Branchen so gut wie Frau Kohler Nizamuddin, so dass man nur solche solche Beispiele bringt?

    Ich lebe unter dem Existenzminimum, schäbige, alte 1Zimmer Wohnung. Nur Slums etc. trennen noch mehr Welten von den Vorschlägen/Beispielen hier. Irgendwie schmerzt es schon, wenn gewisse Schreibende/Zeitungen immer so tun, als wären doch alle Millionär*innen…

    Die Bilder sind trotzdem schön.

    • Sarah Sutter sagt:

      Ich kann Ihre Frustation verstehen. Sie finden die Möbel und Einrichtung ebenfalls sehr schön. Vielleicht darf man es auch als Anstoss zum Träumen nehmen. Oder vielleicht erinnert uns ein Möbelstück im Brocki an eines dieser Möbel und lässt es uns einfacher ins Szene setzen.
      Mir fehlt für solche Möbel ebenfalls die Wohnung oder das Haus, aber ich träume gerne.

    • Marianne Muller sagt:

      Auch für mich ausserhalb meiner Möglichkeiten.
      Aber durch klicken auf die Links in den Beschreibungen unter den Bildern habe ich gesehen, dass der Schrank meiner Eltern ja wieder top modern ist! Und auch sonst konnte ich einen Blick auf neue Trends werfen.

  • filosof sagt:

    Fantastisch, diese offenen Räume! Solche Häuser müsste man haben. Was Stühle betrifft: warum haben die meisten eine zu kleine Sitzfläche? Für grosse Menschen mit langen Beinen ist es sehr ermüdend, länger darauf zu sitzen ohne Stütze für die langen Oberschenkel. Hab die Suche aufgegeben…

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