Haushalten tut gut

Staubsaugen oder Kissen aufplustern entpuppen sich derzeit als erstaunlich beruhigende Tätigkeiten.

Je mehr man zu Hause ist, desto mehr gibt der Haushalt zu tun. Statt Stress und Mühsal kann das Haushalten aber zu einer beruhigenden Angelegenheit werden. Es macht Sinn, vermittelt ein gutes Zuhausegefühl und sorgt für Erfolgserlebnisse. Denn es ist einfach schöner und angenehmer zu Hause, wenn alles hübsch und in Ordnung ist. (Bild über: In Bed Store

Frische Wäsche

Das Wichtigste ist, jeden Morgen so schnell wie möglich das Bett zu machen. Jetzt, da es vielleicht etwas intensiver genutzt wird, weil fast jeder Morgen so was wie Samstag- oder Sonntagmorgen ist, lohnt es sich, die Wäsche etwas öfter zu wechseln. Denn frische Bettwäsche ist ein kleiner Luxus, den wir uns nun gönnen sollten. Am Abend in ein frisch bezogenes Bett zu schlüpfen, ist immer ein kleines, grosses Glück. (Bild über: Stadshem

Zugedeckt

Da gerade alle immer zu Hause sind, wird jeder Raum wichtiger. Das Schlafzimmer kann zum ersehnten Rückzugsort werden, das grosse Elternbett vielleicht einmal zur Spielinsel oder gar zum angenehm ruhigen und bequemen Laptop-Arbeitsplatz. Mein Tipp: Decken Sie es zu. Dabei helfen auch Wolldecken, die Sie sonst als Kuscheldecken benützen. Mit einer oder mehreren Wolldecken und einigen Zierkissen wird das Bett zu einem grossen Liegesofa. Am Abend weichen dann Decken und Zierkissen wieder dem Duvet und den Schlafkissen. (Bild über: Domino

Freundliche Küche

Wenn man die Küche regelmässig putzt, alles blitzblank wischt, das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine räumt und das saubere zurück, wo es hingehört, dann wird die Küche zu einem freundlichen Ort. Das ist gerade dann angesagt, wenn alle zu Hause sind und sich immer mal wieder bedienen. Diese Tätigkeiten sind schnell gemacht, brauchen keinen grossen Aufwand und verbessern das Zusammenleben. Je mehr Liebe Sie hineinstecken, umso leichter fällt die Arbeit. In jeder Familie gibt es Mitglieder, die etwas besser und schneller können. Ist doch gut so, denn es müssen ja nicht alle alles können. Vermeiden Sie grosse Auseinandersetzungen wegen kleiner Hausarbeiten und verteilen Sie innerhalb Ihrer Familien und WGs die Arbeiten nach Talent und Freude. Wenn das nicht aufgeht, helfen rotierende Einsatzpläne. (Bild über: Coco Lapine Design, Quelle: Stadshem

Stapelware

Kochen, geniessen und verweilen machen in der Küche bestimmt mehr Freude, wenn alles am richtigen Ort steht. Dabei werden aber oft die gleichen Dinge benützt, weil sie zuoberst auf dem Stapel sind. Nutzen Sie die viele Zeit im Haus und ändern Sie Ihre Stapel. Achten Sie darauf, dass Geschirrstapel nicht zu schwer werden und zu eng nebeneinanderstehen, sonst werden die Dinge dahinter oder daneben unzugänglich. Bei der Wäsche lohnt es sich, die Stapel einfach mal zu drehen, damit die untersten Tücher oder Servietten zuoberst landen. Dasselbe gilt auch für Bettwäsche und Badetücher. (Bild über: Keltainen talo ranalla, Foto: Jeltje Janmaat) 

Aufplustern erwünscht

Damit das Wohnzimmer wohnlich wirkt, helfen ganz einfache tägliche Tätigkeiten. Ich mache das meist abends vor dem Zubettgehen, damit es am Morgen einladender wirkt. Das Wichtigste ist das Aufplustern der Kissen und das Zurechtbiegen der Decken. Je mehr Zeit man auf Polstermöbeln verbringt, desto mehr müssen auch die Polster aufgeplustert werden. Es hilft auch, wenn man die Möbel dreht oder umplatziert, wobei das nicht bei allen Sitzmöbeln geht. Gerade jetzt, wo intensiv gewohnt wird, lohnt es sich, die Sitzpolster mit Tüchern zu bespannen. Diese sammeln die Chips-Brösmeli, Tierhaare und anderes auf und lassen sich leicht ausschütteln und waschen. Stapeln Sie auch Bücher und Zeitschriften oder sammeln Sie sie in Körben oder Boxen. Damit auf dem Couchtisch kein grosses Durcheinander von einzelnen Dingen entsteht, helfen Tabletts. Diese kann man beim Couchtischputzen auch leichter wegnehmen. (Bild über: Remodelista

Alle meine Sachen

Wichtig in der ganzen Wohnung sind die persönlichen Dinge. Geben Sie diesen Platz, aber achten Sie dabei darauf, dass es hübsch aussieht und Sinn macht. Einfach ist es, Dinge mithilfe eines Möbels zusammenzufassen. Dabei gilt es, nur einzelne Möbel wirklich vollzustellen. Wenn Dinge vereinzelt und überall stehen oder alles überladen wird, dann wirkt keine Wohnung ordentlich und entspannt. Ändern Sie auch Ihre Lieblingssachen ab und zu, das bringt Abwechslung und inspiriert zu Neuem. Stellen Sie beispielsweise mal hübsche Bücher mit dem Cover nach vorne aus oder sammeln Sie kleine Sachen auf Tabletts und in Schalen. (Bild über: Fox and June

Nutzen Sie Tische

Tische werden gerade nicht nur zum Essen gebraucht. Familienspiele, Hausaufgaben, Homeoffice – das alles hinterlässt Spuren, weshalb das Abräumen dazwischen wichtig ist. Auch dabei helfen Tabletts. Ich habe zum Beispiel ein grosses Tablett, auf welchem Brille, Unterlagen, Kabel, USB-Sticks etc. gesammelt sind. Wenn ich mit dem Arbeiten fertig bin, dann kommt nicht nur der Laptop, sondern auch das Tablett weg – egal, ob ich nun am Arbeitstisch oder am Esstisch arbeite. Zudem ist es wichtig, den Tisch vor und nach der Nutzung schön sauber zu putzen. (Bild über: Lighthouse Location

Ab ins Homeofffice

Da gerade bei sehr vielen das Zuhausesein auch mit Arbeit verbunden ist, spielt das Homeoffice eine wichtige Rolle in der Wohnung. Auch das Homeoffice braucht Hausarbeit. Es muss regelmassig aufgeräumt und geputzt werden. Es hilft auch, wenn Blumen oder sonst etwas Hübsches auf dem Pult stehen. Da es mit Blumen gerade nicht einfach ist, stellen Sie vielleicht eine kleine, bereits vorhandene Zimmerpflanze oder sonst ein schönes, inspirierendes Bild auf Ihren Arbeitsplatz. (Bild über: Découvrire l’endroit du décor, Quelle: Lagerlings Immobilien

Credits: 

Blogs und Magazine: Découvrire l’endroit du décor, Fox and June, Remodelista, Coco Lapine Design, Keltainen talo ranalla, Domino 
Immobilienagenturen: Lagerlings Immobilien, Stadshem 
Locationagenturen: Lighthouse Location
Shops und Kollektionen: In Bed Store)

4 Kommentare zu «Haushalten tut gut»

  • Margaretha Räuber- Out sagt:

    Margaretha 21. März 2020 um 08:20

    Schon lange wollte ich sie mal bedanken für ihre schöne Arbeit.
    Es macht mich immer viel Freude die neueste Beiträge, in alle Variante, zu lesen. Die Themen sind immer aktuell und die Texten immer passend und schön geschrieben! Sie sind eine wahre Künstlerin…

  • Susanne sagt:

    Bin mit Ihnen einig, ohne kleine Kinder, sieht es etwa so aus wie auf den Bildern. Es stimmt, das Haushaltleben zu geniessen ist Meditation pur, da fehlt sonst immer die Zeit.
    Habe gestern meine ganze !!! Kleidung auf den Balkon getragen, Schränke geputzt, frisch eingeräumt und aussortiert….. Nun sind alle Winterkleider schon weg und die Sommerkleider warten im Schrank auf das wieder erwachende Leben…
    „Es ist nichts so schlecht, das es nicht für etwas gut ist“ ein Spruch meiner Grossmutter…..

  • Bufi sagt:

    Sehr schöne Bilder. Auch ich würde mir es so wünschen.Aber leider ist ein stets sauberes und aufgeräumtes Haus für viele Familien mit Kindern in der jetzigen Situation völlig unrealistisch. Homeschooling, Homeoffice, Kinder die ständig nur zu Hause und im Garten rumwuseln und beschäftigt werden wollen… Ich bin kein Jammerlappen aber der Haushalt muss derzeit einfach hinten anstehen und ich habe deswegen kein schlechtes Gewissen!

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