Die schönsten Ideen aus Schweizer Badezimmern

Von raffinierter Architektur bis zu cleveren Stylingideen in der Mietwohnung: 15 Badezimmer aus unseren Homestorys.

Fotos: Rita Palanikumar für Sweet Home

1 — Ganz in Holz

Schlicht, funktional und mit einer harmonischen, selbstverständlich wirkenden Formensprache ist der Innenausbau in einem einzigartigen Holzhaus des Schweizer Architekten Pascal Flammer. Im Badezimmer sind die Regalflächen genau da, wo man sich welche wünscht. Zudem schafft das helle Holz eine frische und zugleich warme Atmosphäre. 

Den Auftrag für das Haus in Balsthal SO bekam der junge Architekt von der Besitzerin des Bauernhofs und des umliegenden Landes. Ein neues Stöckli musste her, denn das alte war kaputt und morsch. Der Bauer ist aber noch jung und wird noch eine ganze Weile nicht ins Stöckli ziehen. So stellte sich Pascal Flammer einen virtuellen Bewohner vor – nicht ahnend, dass er selber als Mieter einziehen würde.

Entdecken Sie das moderne Stöckli.

2 — Verbunden mit der Natur

Dank einem Atrium befindet sich dieses Badezimmer ganz nah an der Natur. Das Atrium wurde um einen wunderschönen, alten Baum herum gebaut. Leider hat ein orkanartiger Sturm diesen Baum später so stark beschädigt, dass nun zwei japanische Ahornbäume an seiner Stelle wachsen. Deren Schatten tanzen ganz zauberhaft auf der Badezimmerwand. 

Das Badezimmer steht im Pavillonhaus der Familie Frei-Friedrich. Dieses wurde ursprünglich vom Schweizer Architekten Pierre Zoelly 1969 als Prototyp für ein Systemhaus gebaut. Es stellte der Architektin Gabriele Frei Friedrich genau die Herausforderung, die sie besonders liebt, nämlich die Möglichkeit für ein spannendes Renovations- und Anbauprojekt. Das Haus besteht aus verschiedenen modularen Pavillonkomplexen, die jeweils für die unterschiedlichen Wohnbereiche Raum bieten. Dadurch – und mit der gelungenen Kombination von Strenge und Sinnlichkeit – mutet es japanisch an und bietet trotz der Offenheit auch viel Geborgenheit und Platz für Persönliches. 

Kommen Sie in das Vier-Jahreszeiten-Haus.

3 — Cleveres Versteckspiel

Das Badezimmer von Ivano Colombo ist vom Schlafzimmer durch einen grossen, flachen Schrank abgegrenzt, der sich verschieben lässt. Der Clou: Unter dem Schrank ist eine Badewanne, die je nach Bedarf abgedeckt werden kann. Individuell und unkompliziert ist die restliche Einrichtung des einstöckigen, bungalowartigen Haus von Ivano Colombo, einer Legende der Schweizer Designermöbelbranche und Mitbesitzer des Möbelgeschäftes Colombo La Famiglia. Es ist voller interessanter Ideen, Design, Kunst und lebensfrohen Farben. 

Besuchen Sie es!

4 — Kacheln wie in der Metro

Eine andere wichtige Schweizer Interiorexpertin, Barbara Hinder von Artiana, hat ihr Haus aus den 60er-Jahren auf der Forch auf eine schlichte Art mit einem gewissen Hollywoodcharme, stilvoll, elegant und in dem unverkennbaren Artiana-Stil eingerichtet. Subway-Kacheln zieren die Toiletten und Badezimmer, die Gästetoilette mit schwarzen und das Familienbad mit weissen. Eleganz bringen Duftkerzen, Parfüme und Leinenhandtücher, Leinenvorhänge mit Streifen brechen gekonnt den «slicken» Glamourlook und bringen Wärme ins Bad. 

Kommen Sie mit auf die Forch

5 — Minibad mit Maxistyle

Die Wohnung von Caroline Feuz gehört zu der Art von Wohnungen, aus denen man nach Hause geht und gleich alles umstellen und neu gestalten möchte. Mit kreativen Ideen, viel eigenem Einsatz und einer ausgeprägten Stilsicherheit hat sie ein wohnliches und praktisches Zuhause geschaffen und den Platz perfekt ausgenützt. 

Klar, dass bei so viel Einrichtungstalent auch das Badezimmer optimal gestaltet ist. Die Wanne mit Dusche ist mit Glassteinwänden abgegrenzt. Metallmöbel wie Kommode und Regal sind eine praktische und passende Wahl und sehen mit schwarz-weissen Frotteetüchern, Körben und Sukkulenten fantastisch aus!

Kommen Sie mit in die ideenreiche Wohnung. 

6 — Bad im Schrank

Klein, überraschend und sehr charmant ist das Badezimmer der Designerin Isabell Gatzen. Es steckt nämlich in einer Art Schrank hinter schönen, alten Glastüren. So hat sie es ganz in Weiss gehalten. 

Besuchen Sie die Wohnung der Designerin

7 — Selbstgebaut

Viel Chic und wenig Luxus gehen durchaus zusammen. Das haben wir in der Wohnung der Designerin Jenny Nyfeler entdeckt. Sie befindet sich nämlich in einem Haus, das als Abbruchobjekt deklariert war und nun auf eine Totalsanierung wartet. Jenny hat die Wohnung nicht nur wunderschön, sondern auch praktisch eingerichtet und vieles selbst gebaut.

So hat sie sich für eine Dusche entschieden: «Unsere Dusche ist gross und bietet Aussicht auf die grün bewachsene Mauer. Ich liebe sie und ziehe sie einem kleinen Bad vor», sagt Jenny. Die Maschinen sind wie ganz normale Möbelstücke integriert. Sie werden auch so benutzt. So stehen auf dem Tumbler hübsche Badaccessoires. 

Neugierig auf die spannende Wohnung? 

8 — Tapeziert

Die Keramikmalerin Nicolette Huhn lebt und arbeitet in einem 400 Jahre alten Haus am See. Im Gästebad hat es eine üppig gemütliche Tapete. Das Haus wurde mit viel Respekt und grossem Können renoviert. Es war das Wohnhaus des berühmten Schweizer Architekten Pierre Zoelly.

Kommen Sie mit in das schöne Landhaus.

9 — Kunst im Bad

Ein Haus, das Sie, liebe Sweet-Home-Leserinnen und -Leser besonders begeistert hat, steht ganz oben über dem Walensee. Es hat einmal einem Künstler gehört. Nun bewohnen es Simone Ott und Reto Caduff. Sie haben es schön renoviert und den Gemälden des Künstlers Platz gegeben. Im Badezimmer spielen schokoladefarbene Metrokacheln mit dem Mauerwerk. Auch hier ein passendes Gemälde von Hans Alder. Sie haben natürlich auch alle schönen alten sanitären Anlagen behalten. Einige, nämlich Wasserkrüge und Hafen, sind natürlich nur noch Dekoobjekte. 

Sehen Sie mehr vom Haus am Walensee.

10  — Glamour mit Deko

Erst gerade haben wir das wunderschön ausgebaute Chalet Winnetou der renommierten Schweizer Interiordesignerin Claudia Silberschmied besucht. Elegante Wohnlichkeit zieht sich bis in die Bäder. Sie sind warm beleuchtet und zeigen auf kleinem Raum Grosszügigkeit. Eine Spur Humor ist auch immer dabei. So hat die meergrüne Badewanne einen farblich passenden Theatervorhang.  

Kommen Sie mit in das cosy Chalet in Arosa.

11 — Indoor und Outdoor

Im Bungalow des Innenarchitekten Jürg Brawand fliessen die Natur und der Innenbereich harmonisch zusammen. So gehört ein Innenhof zum Bad. Hier bekommt die einzigartige Privatsphäre, die der Bungalow bietet, eine starke Bedeutung: Man kann nämlich auch draussen unter freiem Himmel duschen – ohne, dass jemand hereinsieht. Jürg Brawand mag dunkle Bäder: «Sie sind so viel sinnlicher und gemütlicher als die weissen, clean und steril wirkenden Badezimmer.» 

Entdecken Sie das ganze Haus in der Natur

12 — Betonbad

Dass man sich bei Daniel Donati und Viviane Gall sofort willkommen und wohlfühlt, hat nicht nur mit der Grösse und der Schönheit der Räume zu tun, sondern auch mit der kreativen Stimmung im Haus, die persönlich, unkompliziert und lebendig ist und eine sympathische Portion Rock-’n’-Roll-Allüre zeigt. Das Paar wohnt in einem Haus des Schweizer Architekten Eduard Neuenschwander.

Sie haben es so eingerichtet und umgebaut, dass es für die Familie stimmt und dabei dem Haus seinen Charakter lässt. Das Badezimmer ist offen, hat aber abschliessbare Toiletten. Es befindet sich leicht erhöht zu den Schlafräumen und zeigt sich im gleichen, schlichten und warm wirkenden Betonlook wie auch die  Küche. 

Sehen Sie mehr von diesem Haus

13 — Boudoir

Wer mietet, lernt das Beste aus einem eingebauten Bad zu machen. Das ist der Galeristin Frédérique Hutter in ihrer kleinen Altstadtwohnung besonders gut gelungen. Sehr charmant und stilvoll ist sie mit ihrem kleinen Bad umgegangen. Sie hat es mit einer Kommode, einem Ledersessel, Teppich, Pflanzen, Kunst, Dosen und Boxen in einen wohnlichen Salon verwandelt. So lenkt sie geschickt von seinem Seventies-Look ab. 

Neugierig auf die charmante Altstadtwohnung? 

14 — En suite

Fashion, Food und Familie kommen in der Wohnung von Claudia und Op Desax entspannt zusammen. Die Gründer des Zürchers Mode-Concept-Stores Opia wohnen in einer Siedlung in Altstädten. «Diese Wohnung ist perfekt für uns. Sie ist mitten in der Stadt, und die Kinder können gar mit dem Velo durch die Wohnung fahren», beschreiben die Eltern ihr Zuhause. Die Dreizimmerwohnung hat zur Freude der Familie gleich zwei Badezimmer. Das Elternbad ist en suite zum Elternschlafzimmer und wird von Claudia und Op als Luxus geschätzt. 

Kommen Sie mit in die Familienwohnung

15 — Stimmungsmacher

Zum Schluss noch zwei wunderschöne Stylingideen von Stephanie Aebischer und Beat Brechbühl. In ihrer Berner Loftwohnung haben Sie das Bad charmant und persönlich gemacht. Die alte Vitrine von Stephanies Oma dient als Stauraum für Tücher und Kosmetika. Sie ist unterhalb der Badetuchstange platziert, an der anstelle von Tüchern Haken mit Schmuck hängen. Die Tücher von Schönstaub stehen dafür in der Nähe der Badewanne an einem Klappständer. Da ist auch ein kleiner Hocker, auf dem Platz für eine Kerze ist. Diese Stylingideen beweisen, dass auch in einem kleinen Bad vieles möglich ist.

Gespannt auf noch mehr Ideen?

Anmerkung:
Da einige Homestorys etwas älter sind, kann es sein, dass die vorgestellten Bewohner heute nicht mehr am gleichen Ort leben.

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