Weiss ist heiss

Vor dem Fenster liegt nicht einmal Schnee von gestern? Ein Grund, sich für die Wohnfarbe Weiss zu erwärmen.

1 — Weiss und Holz als Liebespaar

Viele Wohnungen sind mit Holzböden und weissen Wänden ausgestattet. Diese harmonische, klassische Kombination lässt sich mit der Einrichtung einfach weiterziehen. Wählen Sie Polstermöbel mit weissen Bezügen sowie Möbel aus Holz und Akzentaccessoires in warmen Holztönen. So haben Sie auf eine ganz unkomplizierte Art eine Einrichtung, die warm wirkt und immer und überall passt. (Bild über: Bolaget)

2 — Weiss zu Weiss

Anstelle von oder als Ergänzung zu Holzmöbeln tun es natürlich auch weisse Möbel. Diese verbinden sich diskret mit den weissen Wänden. Vervollkommnen Sie eine solch helle, frische Einrichtung mit weissen Leuchten. Diese dürfen dafür ruhig ein bisschen auffällig und formstark sein, um keine Langeweile einziehen zu lassen. (Bild über: My Scandinavian Home)

3 — Ganz natürlich

Weiss zieht ganz automatisch natürliche Materialien, Farben und Dinge aus der Natur an. Peppen Sie also Ihre Polstermöbel mit Leinenkissen und Wolldecken auf, stylen Sie mit Körben und Keramik, und geben Sie Pflanzen, Kerzenlicht und Fundstücken Platz. (Bild über: My Scandinavian Home)

4 — Weiss und Design

Das Wohnzimmer der Designerin Isabell Gatzen zeigt starkes Design und zugleich elegante Leichtigkeit. Das schafft Weiss: Es hält stilvoll Einzelstücke zusammen und schafft dabei eine selbstverständliche Ruhe. Ruhe ist eine Eigenschaft, die Weiss praktisch in jeden Raum bringt. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)

5 — Strahlend dank sanften Kontrasten

Damit die frische Strahlkraft von Weiss noch stärker zum Tragen kommt, kann man sie mit einem sanften Kontrast hervorheben. Hier sind die Wände in einem hellen Milchkaffee-Beige gestrichen, was das weiss lackierte Holzwerk wie Türen, Rahmen und Leisten herausstechen lässt. Eingerichtet ist diese Altbauwohnung mit modernen und Vintage-Designstücken in einem lockeren, entspannten Stil. (Bild über: Decoholic, Quelle: Stadshem)

6 — Unkomplizierter Chic

Entspannt ist Weiss eigentlich immer, da es so tolerant ist. Weiss ist ja auch die Farbe eines unbeschriebenen Blattes – und damit offen für persönliche Geschichten. Eine solche wird in diesem Wohnzimmer erzählt: ganz unkompliziert bilden hier unterschiedliche Möbel eine freundliche Gruppe, verbunden durch die neutralen Farben. (Bild über: Coco Lapine Design)

7 — Weiss lässt Raum

Wenn Sie in einem weissen Raum auch eine weisse Einrichtung wählen, dann kann der Raum selbst gut atmen. Die Möbel und Wohnaccessoires verbinden sich so diskret mit dem Raum. (Bild über: Stadshem)

8 — Weiss vergrössert

Je heller ein Raum ist, desto leerer wirkt er. So lässt Weiss alles grösser erscheinen, auch wenn eine Wand, wie in diesem Beispiel, voller Bücher ist. Diese aber helfen, dass dieses Schlafzimmer trotz Farblosigkeit und Minimalismus wohnlich wirkt. (Bild über: Apartment Therapy)

9 — Eleganz inbegriffen

Echte Wohnlichkeit schaffen immer die Textilien. Besonders in Schlafzimmern dürfen sie nicht fehlen. Wie durchaus elegant ein weisses Schlafzimmer wirken kann, zeigt dieses an sich einfache eingerichtete Beispiel: Ein grosser Teppich, ein sorgfältig bezogenes Bett, ein sanfter Beigeton an den Wänden und ein diskretes Hotelstyling machen es zum elegant komfortablen Raum. (Bild über: Eye-Swoon)

10 — Es geht auch romantisch

Auch in diesem Schlafzimmer sorgen Textilien für Stil, Persönlichkeit und Wärme. Sie werden hier aber in einem wildromantischen Look eingesetzt. Überlange Leinenvorhänge verdecken Stauraum, hauchdünne, weisse Baumwollvorhänge machen das Bett himmlisch, welches mit weisser Leinenwäsche üppig bezogen ist. Die Romantik unterstützen rustikale Einzelteile wie eine Bank am Bettende und ein Hocker, der als Nachttisch dient. (Bild über: In the mood for design, Foto: Therese Rommel)

Credits:

Blogs und Magazine: In the mood for design, Eye-Swoon, Apartment Therapy, Coco Lapine Design, Decoholic, My Scandinavian Home
Immobilienagenturen: Stadshem, Bolaget

12 Kommentare zu «Weiss ist heiss»

  • Maike sagt:

    Ich mische weiss immer mit sog. schäbigen Blau. Dann fühle ich mich immer wie daheim am Meer….

  • Gwendoline Rouiller sagt:

    Danke Frau Kohler, für die immer wieder tollen Bilder und Inspirationen. Wo kann man denn die Deckenlampe von Bild Nr.9 kaufen? Und wie heisst der weisse Gartenstuhl aus Bild Nr.6? (Habe genau diese Idee, Gartenstühle herein zu holen, auch schon ausprobiert, aber unser Gartensessel ist zu gross, um im Winter drin zu bleiben.) Wäre sehr froh um konkrete Angaben, vielen Dank!

  • Helen sagt:

    Helen
    Weisse Zimmer nach Nordosten gerichtet können gerade jetzt im Winter trotzdem sehr trist gräulich und langweilig aussehen.
    Also bei mir wurde nach langer Überlegung zum Pinsel gegriffen und die Wände in einem zarten lachsrosa gestrichen . Auch ich wahr ein weiss Fan konnte mir lange Zeit keine farbigen Zimmer vorstellen , bin jetzt aber total begeistert davon .

  • Peter Ringger sagt:

    Weisse Wände und Decken sind meistens die beste Lösung, vor allem bei eher dunklen Räumen. Ich würde mir aber dann gut überlegen ob jetzt Sofa, Bett und Teppich auch noch weiss sein müssen wie in den Beispielen oben. Für mich nur bei viel zuwenig natürlichem Licht eine Lösung. Bei genug Licht würde ich für genügend Holz und farbige Kontraste sorgen. Etwa 50% weiss, 30% Holz und 20% farbig oder schwarz harmoniert meistens ziemlich gut. Steril und kalt ist Weiss für mich nur in Verbindung mit glänzendem Metall, also dieses mit Weiss vorsichtig verwenden, sonst entsteht schnell Arztpraxis-Atmosphäre.

  • Zora sagt:

    Schön ruhig schön!
    Wenn zwischendurch Lust auf mehr Farbe aufkommt, kann das saisonal mit Kissen, Kerzen und grossen Bildern erreicht werden. Oder eine Einzelwand hellpastell – das frischt ein Weiss sogar noch auf. Die Grundlage licht und hell, wie hier gezeigt, bietet viele Möglichkeiten.

  • Christoph sagt:

    Weiss ist für Leute, die Angst haben, im Wohnraum Farbe einzusetzen. Eine Wohnung wird sofort gemütlicher, wenn Farbe hineinkommt. Das gilt ganz besonders für die Wände. Weiss ist kalt, hart und fade.

    • Tanja sagt:

      Weisse Wände sind für die meisten Mieter keinen Ausdruck des persönlichen Geschmacks.
      Es gibt schlicht keinr andere Option.

      • Peter Ringger sagt:

        Jeder Mieter darf die Wände streichen wie er will. Sie müssen nur beim Auszug wieder in den Originalzustand versetzt werden. Nach 10 Jahren Mietdauer auf Kosten des Vermieters.

  • ri kauf sagt:

    Ich bin natürlich wieder hin und weg von diesen Bildern. Selber habe ich eine sehr kleine Wohnung und halte es ebeso wie auf diesen Fotos. Die Besucher meinen immer, ich hätte eine grosse Wohnung. Wenn ich dann die 2m sage, sind sie immer sehr erstaunt und können es fast nicht glauben. Weiss lässt kleine Räume gross erscheinen.

  • marsel sagt:

    Nein, weiss ist kalt. Und langweilig. Der kleinste gemeinsame Nenner halt: Die Mischung aus allen existierenden Primärfarben.

  • Sebastian Fogfey sagt:

    Einfach nur wunderschön anzusehen.

Kommentar

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