Kleine Hausmusik

Zu Hause lässt sich Musik auch ohne Stöpsel im Ohr hören. Diese Ideen zeigen wie stilvoll das aussehen kann.

Play That Funky Music

Das Zuhause der Zukunft wird smart, digital und hat die raffiniertesten Technologien, die uns verwöhnen. Doch das Zuhause mit Stil und Gefühl ist sinnlich, voller Schönheit, strahlt Liebe aus und ist mit Musik gefüllt. Echten Musikliebhabern genügen Spotify und Konsorten nicht. Viele lieben noch LPs, oder wieder. Andere spielen Instrumente, und wieder andere arbeiten als Producer auf dem Computer. Aber alle, die Musik lieben, möchten ihr den besten und schönsten Platz dafür geben.

Um eine Anlage und Schallplatten hübsch und stilvoll in die Wohnung zu integrieren, braucht es ein passendes Möbel. Auf diesem Beispiel passt das Möbel zu Funk und Soul, denn es zeigt Allüre, hat Stil und ist ein echter Hingucker (Bild über: Designsponge)

Gimme Shelter

Wer die Zeiten der Plattenläden nicht erlebt hat, taucht am besten in das Buch oder den Film «High Fidelity» ein. Die Geschichte zeigt sehr schön, wie wichtig diese Geschäfte waren, und was für eine Bedeutung Shopping einmal hatte. Es war viel mehr als bloss Konsum, es war Freundschaft, Kultur, Erlebnis. Und viele Geschäfte waren so was wie ein Zuhause oder ein Club. Diese schlichten, hübschen Regale lassen an die Plattenläden von damals denken und passen sehr schön ins Haus von jemandem, dessen Plattensammlung sich sehen lassen kann. (Bild über: Decohoms)

Stairway to Heaven

Später kamen dann die DJs in die Boutiquen. Und Shopping wurde so was wie eine Party. Zu Hause könnte das etwa so aussehen – denn kein Platz ist zu klein für wahre Leidenschaft. (Bild über: Hunker)

Should I Stay or Should I Go

Musik ist Gefühl, und wo Gefühl ins Spiel kommt, ist die Nostalgie nicht weit. Kein Wunder, sehen digitale Hightechgeräte, ähnlich übrigens wie Küchenmaschinen, so aus, als wären sie aus einer anderen Ära. Irgendwie beruhigend, dass es in einer Zeit des jugendlichen Schönheitswahns auch Dinge gibt, die antike Hüllen und brandneue Innenleben zeigen. Diese digitale Boombox ist ein solches Beispiel. Sie bekommt hier einen doppelt beweglichen und attraktiven Platz auf einem Barwagen. (Bild über: My Scandinavian Home)

I Wanna Dance with Somebody

Die Nostalgieidee wird hier noch ein bisschen weitergeführt. Ein Fiftiesmöbelchen beherbergt Schallplatten, Turntable und Speaker. (Bild über: Girlfriend is better)

Over the Rainbow

Stilvoll in die Tasten hauen kann man, wenn das Klavier farblich in die Wohnung passt. Eine wunderschöne Idee zum Beispiel für ein Kinder- oder Teeniezimmer. (Bild über: Man Repeller)

Another Brick in the Wall

Es gibt Instrumente, die sind auch wunderschön, so schön, dass man sie herzeigen kann und manchmal auch will. Wie Jagdtrophäen hängen in diesem Wohnzimmer Gitarren in Rahmen. (Bild über: Pinterest)

In da Club

Was es technisch genau braucht, um ein Dr. Dre oder Pharrell Williams zu werden, übersteigt meine Kenntnis als Sweet-Home-Bloggerin. Aber dass das meiste heute wenig Platz braucht, weiss ich. Das macht es möglich, ein einfaches Musikstudio zu Hause einzurichten. (Bild über: Producerhive)

Bohemian Rhapsody

LPs sind es doppelt wert, zu Sammlerobjekten zu werden. Nicht nur die Musik und der Kultstatus machen sie dazu, sondern auch die Covers. Wer also seine Musikliebe zu Hause optisch untermalen möchte, der rahmt einige Lieblingscover und hängt sie an die Wand. (Bild über: Hunker)

… Baby One More Time

Sehr edel und passend ist diese Idee, wenn sie in Schwarz und mit Lack umgesetzt wird. (Bild über: Style Blueprint)

Stand By Me

Ein altes Schuhregal kann man einfach in ein attraktives Plattenregal umfunktionieren. Viele Schuhregale haben bereits schräg gestellte Tablare. Da gilt es bloss noch, die richtige Höhe für LPs zu schaffen. (Bild über: Hazel and Scout)

I Will Survive

Kleine Highboards und Kommoden sind perfekt als Musikmöbel. Viele brauchen bloss noch ein angepasstes Innenleben, und schon können Sie Platten und Geräte praktisch und schön verstauen. Bohren Sie für die Kabel grosse Löcher in die Rückseite. (Bild über: My Scandinavian Home)

Get Up, Stand Up

Natürlich gibt es bereits fertige Möbel, die sich perfekt ins Wohnleben integrieren und dabei Musik aufnehmen. Dieses Beispiel von Sitskie ist ein solches Modell. Es bietet auch Platz für Bücher und Wohnaccessoires. 

I Still Haven’t Found What I’m Looking For

Wer keine passende Möbellösung für seine Plattensammlung oder Gerätschaften findet, der hilft sich am besten mit schicken, diskreten Wandregalen. Diese fügen sich oft harmonisch in die Architektur ein und bieten schlichte und stilvolle Lösungen. (Bild über: Apartment Therapy)

Sign o’ the Times

Und so etwa hat ein Teeniezimmer in den 90er-Jahren ausgesehen. Dieses charmante Bild des Magazins «Nylon» gehört einfach noch in diese kleine Hausmusik-Geschichte. Denn es weckt die Retro-Romantik. Ein wichtiges Stauobjekt war damals das CD-Album. Unsere Schränke sind auch noch voll mit diesen schwarzen Plastikbüchern, obschon die meiste unserer Musik schon lange digitalisiert ist. 

Credits: 

Blogs und Magazine: Nylon, Apartment Therapy, My Scandinavian Home, Hazel and Scout, Style Blueprint, Hunker, Designsponge, Decohoms, Girlfriend is better, Man Repeller, Producerhive
Shops und Kollektionen: Sitskie 

9 Kommentare zu «Kleine Hausmusik»

  • Lukas sagt:

    Warum steht eine weisse Schreibmaschine im digitalen Mini-Tonstudio?

  • Urs Siegenthaler sagt:

    Tolle Ideen für die Lagerung…
    Für mich ist und aber immer entscheidend: Wo entsteht der Klang!?
    Gut, die „Telefonzellen“-Lautsprecher sind vor ein paar Jahren auch aus unserem Wohnzimmer verschwunden, aber ein einfaches Kistchen reicht einfach nicht für ein erstklassiges Musikerlebnis.

  • Remo Peter sagt:

    „…das CD-Album. Unsere Schränke sind auch noch voll mit diesen schwarzen Plastikbüchern, obschon die meiste unserer Musik schon lange digitalisiert ist. “ Die CD ist ein digitales Medium. Da gibt es nichts weiter zu digitalisieren.

  • Sonusfaber sagt:

    Sehr schöne Bilder. Was wäre wohl das Leben ohne das „Schöne“ …

  • André Hafner sagt:

    Der Artikel ist leider von begrenztem Nutzen, richtet er sich doch nur an Retro-Fans und Nostalgiker. Ich hätte gerne auch einige Beispiele, wie man moderne Musikanlagen – z.B. Sonos und ähnliche Wireless Speaker Systeme – stilvoll in eine Wohnung integriert, gesehen.

  • Zora sagt:

    Herrlich, die Titel!!! Da wird der Tag doch gleich musisch… und die Tanzlust kommt! Oje, und jetzt arbeiten.

  • Andreas Tase sagt:

    Sehr schöne Bilder, einmal mehr! Kompliment! Die Idee mit den gerahmten Plattencovers ist raffiniert. Allerdings würde ich empfehlen, die Covers mit einer hohen Auflösung zu scannen und professionell ausdrucken zu lassen. Die alten Plattencovers bleichen bei Sonnenlicht sehr gerne aus und das wäre dann doch ein wenig schade darum.

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