10 Stilverbrechen in der Wohnung

Lassen Sie sich nicht von den Einrichtungsstatements Ihrer Nachbarn, Freunde oder Instagramheroes beeindrucken, denn nicht alle sind so stilvoll, wie sie denken.

1 — Alles in Beige

Den sogenannten italienischen Chic, bei dem nicht nur das grosse Designersofa, sondern auch gleich alles andere beige ist, findet man in Italien eigentlich gar nicht. Dort werden Wohnstile viel gewagter umgesetzt. Die Farbe Beige bedeutet für viele Eleganz und die Gewissheit, nichts falsch zu machen. Der mangelnde Mut und die eher langweilige Eintönigkeit lassen aber Persönlichkeit vermissen. (Bild über: Behance)

2 — Gähnende Leere

Zu viel Mary Kondō bringt zwar Ordnung und Perfektion ins Haus, lässt aber die Fantasie, die Sinnlichkeit und die Freude an schönen Dingen draussen. Wohnungen, in denen Bücher, Zeitschriften, Blumen, Bilder – also eigentlich alles ausser das Nötigste – fehlen, fühlen sich nie wie ein echtes Zuhause an. (Bild über: Coco Lapine Design)

3 — Ledersofas

Wenn man sich auf einem Ledersofa entspannen möchte, rutscht man schnell mal runter. Mit nackten Beinen bleibt man kleben. Kissen und Kuscheldecken glitschen weg. Ledersofas gehören in Clubs, machen vielleicht einen Arbeitsplatz cool oder passen in Hotellounges, Cafés und andere öffentliche Räume. Zu Hause aber sind sie meist ungemütlich. (Bild über: Honeywild Blog)

4 — Stammesmasken an den Wänden

Afrikanische Masken können Inspiration sein oder interessante Objekte in einem Künstleratelier. Als Dekoration in Wohnzimmern aber wirken sie meist fehl am Platz. (Bild über: Italian Bark)

5 — Licht von oben

Wenn eine Wohnung oder ein Raum mit einer grellen Deckenbeleuchtung erhellt wird, fühlt man sich wie im Spital. Mit Licht von oben entsteht keine Ambiance. Dasselbe gilt übrigens auch für zu grelle Glühbirnen und Spotlights. Schaffen Sie Stimmung mit sanfteren Lichtquellen wie Tischleuchten und Stehleuchten. (Bild über: Oneonroom)

6 — Bordeaux als Wohnfarbe

Dunkle Rottöne eignen sich nicht besonders gut als Wandfarbe. Sie sind nicht gewagt wie leuchtendes Rot und weniger dezent wie andere dunkle Farben. Die Wahl von Bordeauxrot für Wände oder Sofas wirkt wie ein Kompromiss und entbehrt jeglicher Frische und Stärke. (Bild über: Frenchy Fancy)

7 — Dinge mit Motto-Aufdrucken

Nach einem Motto zu leben oder zu handeln, mag für viele hilfreich sein. Solche Mottos, Slogans oder Lebensweisheiten geben aber noch lange keine Kunst ab. Wählen Sie lieber echte Bilder, Zeichnungen, Fotos oder Spiegel. (Bild über: Decorwowme)

8 — Wenn alles passt

Wenn alles gleich ist, dann fehlt die Spannung. Das gilt auch beim Dekorieren einer Wohnung. Verzichten Sie auf abgestimmte Muster, auf eintönige Farbkonzepte oder gar Möbelprogramme. Das ist so ähnlich, wie immer eine Uniform zu tragen. (Bild über: House and Garden)

9 — Kleinlichkeit

Geiz ist eine der schlimmsten Eigenschaften – da stimme ich mit Karl Lagerfeld überein. Wohnungen, die bloss winzige Teppiche haben, halb leere Regale, Sofas, auf denen man nicht kuscheln kann, und Wände mit Kunst aus der Bilderabteilung eines Kaufhauses wirken kleinlich. (Bild über: Designmag)

10 — Ausgestopfte Tiere

Köpfe von ausgestopften Tieren, die an der Wand hängen, oder verstaubte Krähen, Eichhörnchen oder Füchse, die auf Regalen stehen, vermitteln etwas Trauriges und machen ein Zuhause nicht besonders freundlich. (Bild über: Apartment Therapy)

Credits: 

Blogs und Magazine: Apartment Therapy, Designmag, House and Garden, Decorwowme, Frenchy Fancy, Oneonroom, Italian Bark, Honeywild Blog, Coco Lapine Design, Behance

63 Kommentare zu «10 Stilverbrechen in der Wohnung»

  • Superbede sagt:

    Ich liebe Ihren Blog seit vielen Jahren! Hab wieder mal richtig gelacht über den Anti-Stil Chart und die lustigen Kommentare. Humor muss sein und nicht zu ernst nehmen.. Weiter so

  • Samira sagt:

    Ohje – aus familiärem Besitz habe ich echte – nicht touristische – Stammesmasken der Bobo Bwa und habe auch Gehörn afrikanischer Tiere.
    Ja ich weiss, eigentlich ein No Go mit starkem kolonialistischem Touch – aber diese Masken sind ein Teil meiner Kindheit und meiner Familie.
    Da ich die letzte meiner Familie bin, werden die Masken eines Tages dorthin zurückkehren, woher sie stammen.

    • Frau Feder sagt:

      Liebe Samira

      Ich finde das eine super Idee, die Masken dorthin zu retournieren, woher sie stammen und wünsche alles Gute dabei, die koloniale Vergangenheit der eigenen Familie aufzuarbeiten! Zu so einem Schritt gehört Mut!

      Als Museologin bin ich immer wieder solchen Fragen konfrontiert. Ich empfehle gerne das (auch für Laien lesbare) Buch zu kolonialem Erbe in Museen von Anna Grebe.

  • Widerspenstige sagt:

    Liebe Marianne Kohler, lassen Sie sich ja nicht von Ihrem sicheren und weitgereisten Einrichtungsgeschmack verunsichern und deswegen gemässigter einbringen. Jedes Mal diese Entrüstungsstürme in den Kommentarspalten, wenn Sie den Finger auf offene Stilwunden legen. Oder lag der Frust so mancher am Muttertag und hier war das geeignete Ventil? Es ist Ihre Aufgabe, es immer wieder zu tun. Ich bin mit Ihrem Urteil sehr einverstanden. Wir Lesenden sollten froh sein um diese Gratisstilberatung was Wohnungseinrichtung anbelangt. Danke sehr!

  • Heidi Arn sagt:

    Nicht weltläufig, Glasmost, nur mit leichtem Makrameetrauma von früher ;-)

  • filrita sagt:

    Ich würde sofort in Nr. 1 und Nr. 2 einziehen, hätte ich das Budget und jemand der für Ordnung im Haushalt sorgen würde.

    • Veronica sagt:

      Einverstanden. Die Sandwüste-Eindrück ist ja gleich verschwunden mit vielen Pflanzen im Zimmer. Leeres Schlafzimmer? Herrlich ruhig und auch hier kann man genügend Pflanzen aufstellen

      Ai, Fehler 5: Licht von oben. So schade dass ich selber ein Fehler bin und viel, viel licht brauche um richtig sehen zu können. Habe deshalb auch viel Licht von oben, nur nicht die Spotlights die eine scharfe Lichtbahn wirfen.
      Dämmerung macht mich kaputt. Bin im Winter-Halbjahr inaktiv.

  • diva sagt:

    wenn sie mary kondo mit gähnender leere gleichsetzen, frau kohler, dann haben sie sich nur sehr oberflächlich mit ihrer philosophie befasst. diese wird nämlich von frau kondo nirgends propagiert. es geht um ordnung und um selektion.

  • Lia sagt:

    ich besitze nur 2-3 Möbelstücke, die ich neu gekauft habe. Sonst ist alles zusammengewürfelt gebraucht gekauft, je nachdem, was mir gerade gefallen hat. Passt so.

  • Thaddäus sagt:

    Ich mag grelles Licht manchmal. Sogar diese – zugegebenermassen nicht eigentlich schönen – Küchen-Neonröhren. Einfach weil mich dieses sehr Helle aktiviert, mir ein bisschen Pfiff ins Füdle gibt. Und ein rostrotes, ziemlich dunkles Sofa hab ich grad auch noch, wenn auch stellenweise schon recht hell gesessen. Jedem seine eigene Wohligkeit! Entspannt bleiben und sich mit Urteilen zurückhalten, das ist meine Devise. Auch (bzw. gerade) wenn man meint, den allgemein- und endgültigen Durchblick in Sachen Geschmack zu haben.

    • R. Wenger sagt:

      Am Tisch im Wohnzimmer wird dreimal täglich gegessen und in der übrigen Zeit gearbeitet. Darüber an der Decke sind 4 Tiefstrahler mit einem Ausgang von 35 Grad. Sie beleuchten den Tisch optimal und den übrigen Raum kaum. Dank Dimmer haben wir beim Essen ein warmes, gedämpftes Licht, das sich zum Arbeiten extrem steigern lässt. Eine störender Leuchter auf Kopfhöhe entfällt.

  • Carina sagt:

    Jeder sollte selber wählen, was für sich für seine Wohnung stimmig anfühlt, entgegen diesen Regeln. Wir haben beispielsweise dieses braune Ledersofa und wie ich in den Einrichtungsmagazinen immer wieder entdecken kann und es kommt kaum aus der Mode. Immer wieder wird es von verschiedenen renommierten Möbelmarken aufgegriffen und neu interpretiert. Also ein Klassiker der sich sehen lassen darf und mir besonders gut gefällt.
    Zum Glück sind Geschmäcker unterschiedlich und ob Ton in Ton, farblich angestimmt oder durcheinander ist schliesslich auch Typsache. Da sollte jeder zu sich stehen.

  • david m sagt:

    ach fr k, heute dies morgen das. stil ist etwas das mann/frau pflegt.. egal ob beide-grau oder leer. das zeugt durchaus von persönlichkeit.

  • Tina Winteler sagt:

    Also ich würde den Blog vom 6. Mai noch auf diese Liste setzen….

  • Martin sagt:

    Also das erste Bild, da ist nicht alles in Beige, sondern alles in Grau. Es sieht aus, wie eine Lounge für reiche Kunden einer Privatbank und nicht wie ein Wohnzimmer. Heute in Mode ist, alles in Schwarz zu halten, was ich sehr depressiv finde. Warum Bordeaux so eine schlimme Farbe sein soll, das weiss ich allerdings nicht. Die halbleeren Bücherregale gibt es auch bei mir. Es stehen halt nur Bücher drauf, die ich auch wirklich gelesen habe. Persönlich mag ich keine Plattenböden in Wohnzimmern. Das wirkt irgendwie kalt und wie im Bad. Lieber schöne Holzböden, das gibt viel Ambiente. Sichtbeton finde ich auch schrecklich. Ich will zu Hause kein Bunkerfeeling haben.

    • Marcus Ballmer sagt:

      Doch, doch, im ersten Bild ist alles beige. Kontrollieren Sie mal Ihren Monitor auf Farbrichtigkeit. Und Sichtbeton kann sehr attraktiv sein. Ich habe in meinem Schlafzimmer Sichtbeton. Gefällt mir ausnehmend gut.

  • bromeker reto sagt:

    ein paar ungefragte tips für dich ;-)

  • Susanne sagt:

    Wenn man einen kleinen Hund hat der auf das Canapé schlafen geht sobald man nicht zu Hause ist, bewährt sich ein Sofa aus Leder. Er kann leicht gereinigt werden.

  • Andreas sagt:

    Kuhfell am Boden, einen Budda, totes Geweih über dem Kamin, hier etwas LC dort etwas Eames und Barcelona, USM und B&O…… fertig ist die Zürcher Villa.

    • Glasmost sagt:

      Shit….. einen kleinen Buddha habe ich auch….. eine Erinnerung an eine Asienreise. Hoffe, der passiert Ihre scharfsinnige Stil-Zensur.

      • Andreas sagt:

        @Glasmost
        Was gibt es schöneres als private Erinnerungsstücke von Fernreisen? Sie wissen schon welche Buddhas ich meine : ) Aber Sie müssen zugeben, wir hatten schon alle zig male das Gefühl, wir wären wieder im gleichen Haus gelandet. In bleibender Erinnerung steht auch ein Freund von mir, der mir stolz seinen wertvollen japanischen Zen-Garten präsentierte. Seine Frau wollte den unbedingt. Er hätte dafür nun die grösste und teuerste Katzentoilette im ganzen Viertel.

        • Glasmost sagt:

          Komme zwar selten in Zürcher Villas, aber ich weiss was Sie meinen. Immerhin sind die Zeiten der obligatorischen Knie-Bilder vorbei.

    • Brigitta Szathmári sagt:

      Ich mag das; habe jedoch keinen Kamin und deshalb auch kein Geweih, dafür eine Künstlermaske an einer lila Wand! Und auch nicht in einer Zürcher Villa, sondern in einer Budapester Wohnung in einem sog. „Bürgerhaus“.

    • Doris sagt:

      Andreas: bin ganz bei ihnen. Einfach einfallslos, so eine Einrichtung. man richtet sich nach dem üblichen Geschmack, keine Überraschungen, always the same.

  • Mark Angler sagt:

    Warum immer fühlen sich Leute berufen, anderen zu sagen, was auf gar keinen Fall geht? Gerade Frauen, so dachte ich, sollten hierfür besonders sensibilisiert sein, werden sie doch von all diesen „Life Style“ Magazinen laufen mit Klischees überzogen und in Rollen gedrückt. Das Stilverbrechen scheint mir folglich eher darin zu liegen, Schubladendenken zu bedienen, anstatt jedem seinen Individualismus zu lassen. Wenn jemand alles in beige will, schön, wenn es ihr/ihm gefällt, wer sind wir, ihr/ihm zu sagen, das sei ein Stilverbrechen?

    • Christina sagt:

      Weil diese Rubrik eine Beratungsrubrik ist. Die kann man überspringen. Ich lese sie auch, obwohl ich öfters anderer Meinung bin, aber habe trotzdem schon gute Anregungen gefunden. Bei mir ist das Wohnzimmer mit modernen und geerbten Holzmöbeln auch dunkelrot mit gelblichen Mustern , dazu Teppiche, die auch rot enthalten und passende Vorhänge mit breiten Streifen.

  • marsel sagt:

    Noch schlimmer als „alles beige“ ist „alles weiss“. Sogar die Spitäler und Altersheime kommen weg davon.

  • ri kauf sagt:

    Es gibt wirklich Ledersofas auf denen die Decken, die es im Winter braucht, wegrutschen. Leider ist meines ein solches. Hingegen der Sessel dazu, etwas anders im Stil, der ist so gearbeitet, dass da nichts wegrutscht, es braucht da aber auch keine Decke…Zu den afrikanischwen Masken, ich habe welche, die ich mit einer Ausnahme, alle in mein Atelier gehängt habe. Ich wollte die nicht mehr in meinem Wohnraum. – Nr 2 finde ich sehr schön nur würde ich da noch was Persönliches reinbringen. Nicht wirklich viel. Auf dem Bild sieht es auch wie ein Hotelzimmer.

  • Markus Sutter sagt:

    Da bin ich wohl (für einmal) in keine Falle getappt. Ich bin weder geizig noch habe ich Masken oder Tiere aufgehängt noch ist meine Wohnung leer.
    An anderer Stelle wurde aber auch als „falsch“ angesehen, die Musiksammlung auszustellen. Diesen Test würde ich nicht bestehen. Ich liebe meine CD- und LP-und Box-Set-Sammlung und habe eine ganze Wand voll.
    PS: das mit dem Ledersofa (oder auch Lederstühle) sehe ich gleich. Die Masken fand ich aber noch ganz gut (ist wohl eine Mann/Frau-Frage, ob man das gut oder schlecht findet).

  • Ursus sagt:

    Das grösste „Verbrechen“ begehen jene Leute, die in ihrer Wohnung ein Konzept aus einem Einrichtungsblog oder eines Einrichtungsgurus eins-zu-eins umsetzen. Regeln sind da, um gebrochen zu werden.
    Es wäre doch interessant, wenn Frau Kohler zu jedem hier gezeigten „Verbrechen“ ein Beitrag bringt, der zeigt, dass es trotzdem funktioniert. Oder der geneigte Leser sucht sich im ganzen Blog diejenigen Beiträge heraus, die genau das Gegenteil von dem propagieren, was hier als Verbrechen dargestellt wird. Ich bin sicher, man wird fündig. :)
    Einrichtungsblogs sollen wiedersprüchlich sein, und auch provozierend. Sweet-Home macht das doch recht ordentlich. Und das ist gut so.

  • Marianne Berta sagt:

    Zu 10: Dazu gehören aber auch die so beliebten Geweihe an den Wänden!

  • Susanne sagt:

    Ausgestopfte Tiere ? Die tun mir so leid. Dann Afrikanische Masken : die können Unheil bringen, manchmal wurden sie von Hexenmeister beinflusst. Ich glaube nicht daran bis ich dies durch ein Pfarrer erfuhr und er hatte Erfahrung mit Leute welche von Reisen diese Masken heimgebracht hatten und auf die Wand aufhingen.

  • Cmo sagt:

    Und vor kurzem wurde hier noch das Postgelb als Hip bezeichnet. Na ja.
    Mit geeigneter Kombination kann auch Bordeaux genial aussehen. Mit Mobiliar aus Eiche oder Esche.
    Und ein Schlafzimmer sollte schlicht gehalten werden,mit sanften Pastell oder Weisstönen( ja,es gibt sehr viele Weisstöne),da der Schlafraum beruhigend wirken sollte. Ohne schnickschnack oder Bilder oder sonstwas,die fen Kopf ablenken können.Entspannend..da kann zbsp gedämpftes Licht von oben durchaus beruhigend wirken. Also Farbtechnisch ist die gute Frau nicht so der Hammer. Ok,ist halt Geschmacksache.
    Das sag ich jetzt mal aus 35j. Berufserfahrung und gefühlte 1000 gestrichenen Wohnungen

    • Marcus Ballmer sagt:

      Ein Schlafzimmer benutzt man in der Regel nachts, also wenn es dunkel ist. Dann gibt es keine Farben mehr, die eine Rolle spielen könnten.

    • Chreistina sagt:

      Richtig. Auch mit einem antiken Renaissanceschrank aus Nussbaum ist dunkelrot schön.
      Zu den Mustern: Alles gleiche Muster ist spiessig. Aber zu viel Zusammengewürfeltes wirkt nach Flohmarkt und ist nicht spannend, sondern konfus. Ein einzelnes anderes Stück, z.B. ein Hocker oder ein einzelner verschiedener Stuhl setzen einen Akzent.

  • marianne pomeroy sagt:

    Ich denke jeder kann seine Räumlichkeiten einrichten wie er will. Was jemand an die Wände hängt davon von seinen Vorliebe und persönlichem Interesse ab.. Auch mir entsprechen einige Beispiele gezeigte Beispiele nicht. Aber warum nicht afrikanische Masken? Ich habe eine Sammlung von Hopi Indianer (Arizona) Katsinam Sammlung. Ich habe sie an einer Wand aufgehängt, wie es die Hopis selber auch tun.

    • marianne pomeroy sagt:

      Nachtrag: Solche Fehler, wie die unnötigen Wörterwiederholungen kommen vor, wenn man den Text nicht nachträglich nochmals kontrolliert! Peinlich für mich! Aber inhaltlich stimmen die Aussagen.

    • Sandra sagt:

      Sind sie denn selber auch ein Hopi – Indianer?

    • Veronica sagt:

      Auch wenn ich keine aufgestopften Tiere in der Wohnung mag, weiss ich nicht warum hier einige Wand-Gruppen nicht in Ordnung sind, wo so oft eine Unmenge an Bilder/Fotos warm empfohlen wird, selbst bis auf dem Klo am ganzen Wand bis zum Boden hinunter.

      Ich hatte bekannten mit vielen Sachen aus Afrika in der Wohnung. Die Einrichtung stimmte. Es geht in diesen Blog doch nicht nur um die Sachen an sich sondern um das Ganze und eventuell um die Geschichten der Bewohner.

  • Erich Engler sagt:

    Bei mir ist es Nummer zwei, fünf und neun. Hat überwiegend finanzielle Gründe.

  • Bufi sagt:

    Herrliche Folge von „CSI Wohnung“
    Danke liebe Frau Kohler!

  • Hans Meier sagt:

    Licht von oben kann wunderbar sein, beispielsweise mit einem eleganten, zeitlosen oder auch modernem Kristall-Kronleuchter.

  • Christina sagt:

    Was die Ledersofas angeht, liebe Frau Kohler, so bin ich für einmal nicht mit Ihnen einverstanden: Meine Maralungas (Cassina) sind sehr bequem! Und dank des genarbten Leders rutsche ich nicht. Und kleben tu ich auch nicht…
    Einen entspannten Sonntag für alle!

  • Angie sagt:

    Wir haben ein Ledersofa und liiieben es. Mit Kleinkindern kann man es gut putzen (wir hatten es aber schon vorher), im Sommer ist es angenehm kühl und von rutschenden Decken merke ich wenig.

  • Fürst sagt:

    Frau Kohler, Sie haben auch Bärenfelle auf dem Boden und sonstwo vergessen…

  • Werni sagt:

    Hand hoch, wer seinen Stil wiedererkannt hat!

    • Cornelia sagt:

      Ja! Bei mir Nr. 2 und nach der Fülle draussen fühle ich mich nirgends wohler als in meinem reduzierten Schlafzimmer. Angekommen bei mir – also „daheim“.(…der Rest der Wohnung ist dann auch wieder etwas üppiger. Leider).

    • Glasmost sagt:

      Hier auch. Wegen Nr. 3… ich liebe unser Ledersofa.

  • adam gretener sagt:

    Frau Kohler, Sie haben Traumfänger vergessen…

    • Glasmost sagt:

      Traumfänger in Kinderzimmer sind irgendwie rührend, ein Zeichen dass Eltern ihre Kinder ernstnehmen.

      • adam gretener sagt:

        Ich habe Traumfänger immer nur in Wohnungen gesehen, welche von Frauen mit hennarotem Haar bewohnt werden. Batikrock und nekischen Nasensteckern…

        • Andreas sagt:

          Ha ha ha, Herr Gretener, der war gut und treffend!

        • Heidi Arn sagt:

          Nein, Makramee hat sie vergessen :-)

          • Glasmost sagt:

            Analog Zürcher Villas bin ich zu selten in solchen Wohnungen um das abschliessend zu beurteilen – Sie drei haben da alle offenbar mehr Erfahrung.
            Immerhin tut dieser Typ Mensch in der Regel niemandem was zu leide. Da sie äusserlich wie von Ihnen treffend beschrieben etwas aus der Reihe fallen, sind sie aber natürlich ein beliebtes und einfaches Ziel für Hohn und Spott (q.e.d.).
            Ich finde diese leichte „Etno-Affinität“ zu Traumfänger, Hopi-Bilder, nepalesischen Gebetsfähnchen oder appenzeller Bauernmalerei (oder was auch immer) eigentlich sympathisch. Es ist halt eine Möglichkeit, wie Menschen ihre Vielschichtigkeit auszudrücken versuchen – zugegebenermassen teilweise etwas unbeholfen.
            Kann ja nicht jeder so weltläufig wie Sie drei sein.

Kommentar

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