Fisch vom Meer

Diese einfachen Fischgerichte entführen Sie direkt ans Meer.

Dorsch mit Spinat

Dieses leichte, elegante Gericht ist einfach nachgekocht. Es schmeckt fantastisch und geht ganz schnell. (Bild über: Weightloss Academies)
Und so gehts: 
Waschen Sie feinen, frischen Spinat. Ich habe kürzlich besonders guten und schmackhaften Bio-Spinat in meinem Quartierladen gekauft, dem «Ultimo Bacio». Schneiden Sie die untersten Stielenden weg, sodass die Blätter lose werden. Dann geben Sie Olivenöl, eine zerdrückte Knoblauchzehe und einen halbierten halben Peperoncino in eine grosse Pfanne. Erhitzen Sie alles, bis es duftet. Dann nehmen Sie Knoblauch und Peperoncino raus und geben den Spinat in die Pfanne. Legen Sie den Knoblauch und den Peperoncino darauf und schliessen Sie die Pfanne mit dem Deckel. So lange dünsten, bis der Spinat zusammenfällt. Das dauert etwa 5-7 Minuten. Knoblauch und Peperoncino nun endgültig entfernen. In der Zwischenzeit würzen Sie die Dorschfilets mit Salz und Pfeffer und braten sie beidseitig in Butter an; zur Seite stellen. Geben Sie Tomatenwürfel in die gleiche Pfanne und dünsten Sie diese einige Minuten. Nun kommt der Spinat und etwas Crème fraîche dazu. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer, alles erwärmen und die Dorschfilets darauflegen. Deckel zu und so lange köcheln, etwa 3 Min., bis alles warm ist. Mit Zitrone servieren. 

Wolfsbarsch im Päckli

Meinen ersten Fisch kochte ich nach einem Rezept der französischen «Elle». Ich kaufte diese Zeitschrift, wann immer das Taschengeld ausreichte. Und ich liebte, neben der Mode, die Rezeptkarten. Die jeweils vier Rezeptkarten waren perforiert, ein kleines Geschenk als Teil des Magazins. Ich habe sie heute noch und bewahre sie in einer Kartonbox von Chanel auf, die ich auch vor hundert Jahren als PR-Verpackung bekam und natürlich behalten habe. Das Folien-Rezept war einfach: Dorschfilets bekamen ein bisschen Butter, Rahm, Weisswein, Sauerampfer und Tomatenwürfeli. Natürlich noch Salz und Pfeffer – und ich erinnere mich noch an die 13 Minuten, die sie im Päckli in den Ofen mussten. Jahrelang war dieses Rezept meine Basis für verschiedene Varianten. Heute braucht man die Alufolie nicht mehr wirklich. Doch das Backpapier, das an deren Stelle getreten ist, funktioniert nicht immer so gut. Einfach geht ein Backpapierpäckli, das mit Alufolie eingehüllt wird. Dieses Päckli-Rezept ist auf einfachste Art asiatisch. (Bild über: Fuss free cooking)
Und so gehts:
Legen Sie die Wolfsbarschfilets in ein Stück Backpapier. Geben Sie etwas Soyasauce, geraffelten Ingwer, etwas abgeriebene Limonenschale, Peperoncino und Frühlingszwiebelgrün dazu. Anschliessend einpacken und diese 13 Minuten im 220 Grad heissen Backofen backen. Mit einigen Korianderblättern servieren. Passt zu Reis. 

Schwertfisch-Steaks mit Oliven-Tomaten-Salsa

Schwertfisch-Steaks sind schnell gekocht und zaubern eine herrlich schmackhafte Abwechslung in den Menüplan. (Bild über: Saveur)
Und so gehts:
Halbieren oder vierteln Sie kleine Tomaten. Geben Sie Olivenöl in eine Bratpfanne und eine Knoblauchzehe dazu. Wenn diese duftet, kommen die Tomaten dazu. Geben Sie getrockneten Oregano und eine Hand voll Sultaninen bei. 10 Minuten auf mittlerem Feuer kochen und anschliessend gehackte Oliven und Kapern dazugeben. Nun braten Sie die Schwertfisch-Steaks in einer anderen Pfanne in etwas Olivenöl an. Nach etwa 3 Minuten wenden, den Deckel auf die Pfanne geben und einige Minuten fertig kochen. Mit der Salsa darüber servieren. 

Willkommen im Fischmarkt

Fische sind wie Fleisch, eine Köstlichkeit, die man mit Liebe auswählt und zu besonderen Gelegenheiten wählt. In der Schweiz sind die Fischabteilungen im Manor Food einzigartig und erwähnenswert. Man fühlt sich wie auf einem mediterranen Markt. Die Fische und Meeresfrüchte sind nachhaltig gefischt oder kommen aus einer nachhaltigen Zucht – und sind super frisch. Ausserdem hat es ein grosses, vielfältiges und attraktiv präsentiertes Sortiment. 

Lachs und Spargeln

Lachs und grüne Spargeln sind ein köstliches kulinarisches Frühlingsliebespaar. (Bild über: Community Table)
Und so gehts: 
Mischen Sie etwas Honig mit Zitronensaft, Salz und etwas abgeriebener Zitronenschale. Bestreichen Sie die Lachsfilets mit der Mischung und legen Sie sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Anschliessend im 200 Grad heissen Ofen backen, bis sie den Garungsgrad erreichen, den Sie mögen. Dämpfen Sie grüne Spargeln. Hacken Sie Petersilie und Schalotten fein. Geben Sie reichlich Butter in eine Pfanne und erhitzen Sie sie. Geben Sie die Schalotten und Petersilie bei. Dünsten sie alles einige Minuten. Geben Sie Zitronensaft darüber und würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Nun geben Sie die Lachsfilets auf heisse Teller. Die Sauce darübergeben und gemeinsam mit den Spargeln servieren. 

Fischsuppe

Eine Fischsuppe geht schnell und bringt ein Stück Süden auf den Tisch. (Bild über: Cuisineeasy)

Zutaten:

Zubereitung:

1 kg Seeteufel

1 Zwiebel, grob gehackt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

1/2 Peperoncino, fein gehackt

2 Lauchstängel ohne Grün, grob gehackt

2 Tomaten, grob gehackt

1 Fenchel mit Kraut, grob gehackt

1 Lorbeerblatt

2 dl trockener Weisswein

6 dl Fischbouillon

1 KL Safranfäden 

Salz und Pfeffer

Olivenöl

Erhitzen Sie Olivenöl in einer Pfanne und geben Sie die Zwiebeln, den Knoblauch, den Peperoncino, den Fenchel, den Lauch und die Tomaten bei. Alles etwa 15 Minuten dünsten. Geben Sie den Wein bei und lassen Sie ihn einköcheln. Dann kommt die Bouillon dazu. Aufkochen und etwa 2 dl Wasser dazugeben. Alles so lange köcheln bis es etwas eingekocht ist. Die Bouillon absieben und dann zurück in die Pfanne geben. Nun schneiden Sie den Fisch in Stücke. Geben Sie den Fisch und die Safranfäden bei. Köcheln Sie alles einige Minuten bis der Fisch gar ist. Geben Sie gehackte Petersilie bei und servieren Sie alles mit getoastetem Baguette.

Credits: 

Bilder über Foodblogs, Magazine und Foodshops: Fuss free cooking, Cuisineeasy, Manor Food, Community Table, Saveur, Weightloss Academies

 

 

23 Kommentare zu «Fisch vom Meer»

  • Richi Schweizer sagt:

    Merci für die Inspiration!
    Den Honig/Zitronen Lachs haben wir gestern in den Ofen geschoben. Herrlich. Allerdings hatten wir keinen grünen Spargel im Haus und ihn durch halbierte Rüebli ersetzt und noch etwas Ingwer in die Honig-Marinade geraffelt.
    Fisch ist übrigens eine super Diät. Ich hab vor 2 Jahren 15 kg abgenommen und das Gewicht seitdem problemlos gehalten (BMI unter 24, obwohl ich jeden Tag Schoggi esse und 1 – 2 Gläser Wein am Abend geniesse). Im Wesentlichen habe ich nur die Kohlenhydrate reduziert und esse nur noch 3 – 4 mal mageres Fleisch pro Woche. An den andern Tagen gibts Fisch.

  • Nicole sagt:

    Das Foto und der Rezept Beschrieb stimmen meiner Meinung nach nicht ganz überein. Dem Rezept nach wird die Bouillon abgesiebt, also keine Gemüsestücke mehr drin oder sehe ich das falsch?
    Auf dem Foto sieht es anders aus….
    Aber es schmeckt bestimmt lecker!

  • Dr Berner sagt:

    Wunderbar, vielen Dank dafür

    Was mich verwundert:
    Neulich an der Fischtheke wurde mir erklärt, dass Schwertfisch verkauf in der CH untersagt ist!?

    Fischige Grüsse

    • adam gretener sagt:

      Kann nicht sein. Schwertfisch ist überall erhältlich, auch wenn ich das bedenklich finde.

      • marie sagt:

        guten abend!
        der konsum von schwertfisch ist unbedenklich wenn:
        – dieser aus dem südostpazifik stammt,
        und wie folgt gefangen wurde:
        – angel, handleine, harpune
        …aber es gelangt immer wie mehr von diesem herausragenden fisch aus sehr bedenklicher herkunft. und soviel ich weiss, ist er im mittelmeer mittlerweile stark gefährdet. ich habe in meinem leben nur zwei mal diesen fisch geniessen dürfen – er ist der hammer! aber er war von einheimischen fischern geangelt worden und ich habe damals so viel ich konnte gekauft. der einkauf reichte für 2 ausgiebige mahlzeiten. einmal in der pfanne gebraten mit ein wenig olivenöl und knoblauch, salz pfeffer ein bisschen zitrone, petersilie. und ein mal auf dem grill, salz, pfeffer, mit tomaten/gurken salat.
        mehr braucht er nicht!
        sogni d’oro

        • adam gretener sagt:

          Liebe Marie, ich finde das alles andere als unbedenklich. Südpazifik? Wo fängt der an und wert sagt den Schwertfischen, dass sie aus dem Südpazifik stammen? Nein, das mache ich nicht mit. Mal einen Karpfen oder Wels, aber ein Stück Fisch einfliegen vom anderen Ende der Welt muss nicht sein.

  • Hans sagt:

    Es geht nichts über richtig fettige Fish & Chips im Zeitungspapier. Herrlich !

  • Ariane Denogent sagt:

    Einfach herrlich!

  • Ruth Gingold sagt:

    Viele Meeresfischbestände sind überfischt, deshalb ist vor dem Kauf unbedingt zu empfehlen, einen Ratgeber (z.B. von WWF) zuhilfe zu nehmen. Generell immer auf MSC oder ASC achten. Und ganz generell gilt: Raubfische, wie zum Beispiel der Schwertfisch, sollten nicht gegessen werden, da sie viel zu lange brauchen, um zu wachsen. Pflanzenfresser unter den Fischen sind da unbedenklicher. Das alles ist übrigens nicht meine persönliche Meinung, sondern eine Tatsache, falls wir nachhaltig die Ernährung für jetzige und kommende Generationen erhalten wollen.

  • Ursula Gruemann sagt:

    Zur Fischsuppe gebe ich zum Schluss ein Gläschen Pastis dazu – das verfeinert sie wunderbar. Danke für die guten und nicht so aufwändigen Rezepte in Ihrem Blog.

  • ri kauf sagt:

    Das sind auf jeden Fall alles leckere Fischrezepte. Selber kaufe ich nur noch selten Fisch. Und eher nicht aus dem Meer. Wenn man bedenkt, was da alles passiert und mit was alles Meerestiere unterdessen angereichert sind…und der Bestand massiv zurückgeht, weil wir alles überfischen, vergeht mir die Lust auf dieses eigentlich sehr gute Produkt.

  • Peter sagt:

    Hmmm… was ist mit ‚…einen halbierten halben Peperoncino‘ wohl genau gemeint?

    • …ich weiss, ist ein bisschen komisch! Also Sie nehmen einen halben Peperoncino und halbieren diesen nochmals in der Läge, so kommen die Aromen, Öle und die Schärfe schon ins Öl. Oder aber sie halbieren schon von Anfang an einen ganzen Peperoncino, dann müssen Sie aber die andere Hälfte schnell aufbrauchen.

      • adam gretener sagt:

        Also die Hälfte einer Hälfte sind bei mir ein Viertel? Bei mir persönlich liegen angeschnittene Peperoncini einfach offen im Kühlschrank. Ich finde es tut dem Geschmack keinen Abbruch, wenn das Ding etwas angetrocknet ist.

Kommentar

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