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Das Phrasenschwein-Derby

Thomas Kobler am Montag den 13. Mai 2013

Der Trainer der Grasshoppers ist immer wortreich, aber selten einfallsreich. Dass GC seit gestern die Meisterschaft wahrscheinlich endgültig abschreiben kann, lag nicht nur am Übungsleiter, aber was soll eine Mannschaft machen, wenn sie falsch auf- und eingestellt wird? Ich behaupte, dass es selten so einfach gewesen wäre, die Dominanz des FCB zu brechen wie in der laufenden Saison. Am Anfang waren die Basler unsortiert, und jetzt zum Ende hin sind sie müde von einer langen, strapaziösen Saison. Aber die Zürcher schlugen die Einladungen zu den Satzbällen ein ums andere Mal aus, obwohl die Aufgaben keineswegs unlösbar gewesen wären.

Ich behaupte weiter, dass Uli Forte dafür die Verantwortung übernehmen muss. Wenn ein Trainer nicht feststellt, dass Nassim Ben Khalifa kein Mittelstürmer ist, weil seine Stärken kaum zum Tragen kommen, wenn er mit dem Rücken zum Tor spielen muss, dann ist ihm nicht zu helfen. Gestern hätte er Frank Feltscher als Mittelstürmer aufstellen können und Ben Khalifa als 10 dahinter. Feltscher wäre nicht schlechter gewesen. Warum er seinem Spielmacher, Salatic, seit Wochen solch pomadige Auftritte wie gestern ohne Konsequenzen durchlässt, ist mir schleierhaft. Vielleicht sollte er ihm mal ein paar Schweinsteiger-Videosequenzen vorspielen und nicht nur die letzten Spiele, die Günter Netzer für GC machte.

GC hat die bessere Defensive als der FCZ. Da kann man schon mal etwas riskieren, wenn der Gegner so offensiv aufgestellt antritt wie die Roten gestern. Chermiti und den formschwachen Gavranovic in Schach zu halten, war weder auf dem Papier noch auf dem Platz eine schwierige Aufgabe für die robuste Innenverteidigung. Und Drmic zu doppeln wäre auch keine Kunst gewesen, wenn Salatic nicht wieder so pomadig zwischen Strafraum und Mittelkreis Standplätze eingenommen hätte.

Schlaue Taktiker wie Yakin wissen auf die Schwachstellen des Gegners zu reagieren. Als klar war, dass Urs Meier das defensive Mittelfeld mit dem bescheidenen Buff und Gajic besetzen würde, war Fortes Mittelfeld-Trio Salatic, Abrashi und Gashi nicht offensiv genug, um die Schwachstelle Buff unter Druck zu setzen. Forte ging das Derby ängstlich – fast defätistisch – an. Die Mannschaft musste dafür mit einer unnötigen Niederlage bezahlen, die sie aus einem nicht aussichtslosen Meisterschaftsrennen wirft. Ich wäre ziemlich sauer gewesen als Spieler.

Natürlich kann man im Fussball die Dinge immer ganz unterschiedlich sehen, aber die Zahlen lügen nie. Die linke Zahl beim GC-Torverhältnis sagt alles: Unter den Spitzenmannschaften haben die Grasshoppers mit Abstand am wenigsten Tore erzielt. Ihre Offensive ist schlicht und einfach zu wenig durchschlagskräftig. Das, obwohl sie mit Zuber, Hajrovic und Feltscher über beachtliche Qualität auf den Aussenbahnen verfügen und mit Anatole und Ben Khalifa ein aggressives bzw. technisch sehr begabtes Offensiv-Zentrum vorhanden ist. Nochmal, dass spielerisches Potenzial möglichst grosse Wirkung erzielt, dafür ist in hohem Masse der Trainer verantwortlich.

Die nicht vorhandenen GC-Meisterschaftsträume sind gestern geplatzt, aber noch gäbe es einen Pokal zu gewinnen. Wird es Uli Forte bis dahin gelingen, GC offensiver auszurichten, um die einmalige Chance à la Wigan Athletic zu nutzen? Wie seht ihr das, Sportsfreunde?

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87 Kommentare zu “Das Phrasenschwein-Derby”

  1. Mike Glarner sagt:

    Lieber Thomas Kobler, ich sehe das so: Sie überschätzen generell die Spieler der Hoppers und unterschätzen das Potenzial der FCZ-Mannschaft. Ueli Forte hat bisher das Optimum aus dem Team herausgeholt. Meiner Meinung nach ist der GC Kader aber zu wenig stark für den Meistertitel und übrigens auch für die Champions League.

    • Bernd S. sagt:

      Das Optimum ist der Meistetitel und der Cupsieg. Wenn man nach 30 Runden immer noch um den Titel mitspielen kann, sollte man daran glauben und nicht konstant alles kleinreden. Forte hat soviel mal wiederholt, nicht Meister zu werden, dass es seine Spieler schlussendlich geglaubt haben. Klar hat der GC mehr erreicht als die meisten erwartet haben. Aber wenn es mit dem Cuptitel auch nicht klappt, dann hat man aus der aktuellen Ausgangslage nicht das Optimum geholt. Wenn Forte weiter macht mit seinem blabla “Basel ist Favorit”, “Basel dies und jenes besser” usw. wird es auch nichts mit dem Cupsieg.

  2. Rico sagt:

    Letzte Saison ist GC nur nicht abgestiegen, weil Xamax zwangsrelegiert wurde. Nun hat Uli Forte aus diesem Fastabsteiger eine Spitzenmannschaft geformt. Für die neunmalklugen Journalisten ist das nicht genug, jetzt wird auf ihm herumgehackt, weil er nicht Meister wurde. Uli gehört zu den fähigsten Trainern der Schweiz!
    Dies schreibt ein St.Gallerfan.
    Rico Kalberer

    • Holzer H.-R. sagt:

      als GC-Fan seit über 50 Jahren muss ich Ihnen leider voll widersprechen. Kein GC-Spieler -der unter Trainer Sforza schon mitspielte- hat unter Trainer Forte spielerische Fortschritte gemacht. GC profitierte zu Beginn dieser Saisondavon, dass man sie eben nach der letzten Saison als zu schwach für eine höhere Klassierung vorsah. Dank neuer (nicht eben billiger) Spieler wie Grichting, Salatic, Anatole etc. kam mehr Klasse in die Mannschaft; Sforza liess man mit einer “Babyelf” verhungern, Geld für Transfers gab es für Sforza nicht. Trainer Forte ist -wie schon bei Ihrem FC St.Gallen- ein Schönredner, man mag kaum mehr zuhören. Ohne die Zuzüge bestandner Spieler wäre GC auch diese Saison mit den Teams der Westschweiz in der untern Tabellenhälfte Stecken geblieben. Hören Sie also auf selbst zum Schönredner wie Trainer Forte zu werden; unter diesem Trainer und ohne weitere spielerische Zuzüge wird GC nächste Saison wieder in der unteren Tabellenhälfte durchgereicht werden.
      H.-R. Holzer

  3. Fabien sagt:

    GC Meister, das wäre wohl die endgültige Bankrotterklärung der SL. Das Rätsel ist doch, warum die Mannschaft überhaupt so weit vorne platziert ist. Die Antwort ist einfach: Diese Liga ist so schwach wie seit Jahren nicht mehr. Mit praktisch dem identischen Sturm wäre GC letzte Saison normalerweise abgestiegen – und jetzt soll es ein Meistersturm sein? Die sind unglaublich harmlos im Abschluss, technisch ungenügend. Salatic ist ohne Einfluss. Grichting hat die besten Zeiten hinter sich – nicht mal zu zweit konnten sie Schönbächler bei der Torvorbereitung hindern. Die nächste Saison dürfte schwieriger werden, man wird sich wieder nach hinten orientieren müssen.

    • Sandro Hartmann sagt:

      Also wenn der Euro League Halbfinalist nur 3 Punkte vor dem 2. Platzierten ist kann die Meisterschaft soooo schlecht nicht sein wie sie behaupten.

  4. Hans Meier sagt:

    Obwohl Basel-Fan, zolle ich Herrn Forte allen Respekt. Wie bereits erwähnt, war GC vor einem Jahr am Ende. Dass dieses Team nun fast bis zum Schluss um den Titel mitspielen kann und im Cupfinal steht, ist eine Meisterleistung. GC europäisch? Hätte vor einem Jahr auch niemand geglaubt. Dass es den Hoppers dann halt am Ende doch nicht ganz reicht, dass der Saft halt draussen ist, weil der Kader nicht breit genug ist, um bis zum Schluss die Leistung zu bestätigen, das hat man doch kommen sehen. Die Leistung des Teams und des Trainers sollte aber deshalb nicht geschmälert werden.

  5. Kalkbreite sagt:

    GC spielt in einer Liga, in der sie eigentlich gar nicht spielen dürfte… Wenigstens muss Forte Ende Saison nicht sagen, ich habe immer an den Titel geglaubt…

    Dass GC es soweit gebracht hat, ist teilweise nicht nur Spielkunst und Glück sondern auch mit Hilfe der “Unparteiischen” geschehen; dass ein Bürki überhaupt noch zwischen den Pfosten stehen darf, ist unglaublich… Und wenn man ihn gestern in den Schlussminuten gesehen hat, fragt man sich, warum er nicht so ausgerastet ist, als er bspw. Chermiti von den Beinen holte und ihn derart verletzte, dass eine Spielpause für Chermiti die Folge war. Die anderen Opfer kennen wir ja auch…

    Ich war schon von Beginn der Saison überzeugt, dass der FCB gesättigt ist, die Vormacht wird nicht nur ins Wanken kommen sondern gebrochen werden. Auch wenn alle einen Hype um den besten FCB aller Zeiten machen: Noch ist nichts gewonnen, auch wenn der Titel wahrscheinlich wird. Und auch wenn das Double geholt wird, so sind die Titel nicht einfach eingefahren worden. Rechnerisch kann ja nicht nur GC sondern auch der FC SG Meister noch werden. Und letzter spielte vor einem Jahr noch eine Liga weiter unten! Für ein Überragendes Team wie der FCB sein möchte oder deren Fans ihn sehen, nicht wirklich ein ermunterndes Zeugnis.

    Bleibt zu hoffen, dass die Teams wie St. SG, Luzern, Thun und der FCZ den heutigen Schwung in die neue Saison mitnehmen können, damit es eine spannende Saison 13/14 gibt. Vielleicht kann sich sogar YB noch etwas auffangen, doch die Zeichen dafür stehen nicht wirklich gut. Und GC? Vielleicht können die nächste Saison bei DSDS mitmachen. Mit neuer Trainerin A.V. 🙂

    Zu guter Letzt: Ich gönne den Baslern den 4. Titel in Folge, doch hoffe, dass die St. Galler noch das Rennen machen wird.

    • Dani sagt:

      Die anderen “Opfer”… – zu geil Kalkbreite. Kauf Dir doch einfach wieder eine Saisonkarte fürs Opernhaus, und lass die Männer beim Fussball unter sich sein. Danke.

      • Kalkbreite sagt:

        Na ja, Nuzzolo und v.a. Kasami werden nicht viel Freude am Schuhtattoo von Bürki haben. Und wie Bürki ausgerufen hat wegen dem Rempler von Buff an Brahimi…
        Apropos Oper: Ähm, ich glaube GC-Fans gehen vorwiegend in die Oper, anders kann ich mir die gestrige (überaus peinliche) GC-Fan-Darstellung nicht erklären. Eigentlich der Brüller des Jahres… 🙂

      • Matthias Meier sagt:

        lol, da schreibt wohl ein frustrierter FCZ “Fan”… 🙂

    • Sophia sagt:

      Natürlich können Titel nicht einfach eingefahren werden, wenn man auf 3 Hochzeiten tanzt und Europäisch so weit kommt. Kompliment an den FCB, dass sie trotzdem im Meisterrennen auf dem ersten Platz stehen.

  6. Matthias Meier sagt:

    Wenn man es realistisch sieht, ist das Kader von GC in der Offensive einfach schwach besetzt, da müssten für nächste Saison 3, 4 wirkliche Verstärkungen her, falls Geld dafür vorhanden ist. Von der Mannschaft her gehören sie eigentlich ins Mittelfeld der Tabelle, dass sie so weit oben stehen, haben sie vor allem der Defensive zu verdanken. Hoffentlich kann vor allem Vilotic gehalten werden, Grichting wird in seinem Alter wohl hoffentlich nicht mehr wechseln. Unter diesen Umständen ist es eigenltich ein Wunder, sind sie auf Platz 2. und immer noch so nahe an Basel dran, für die Basler selber ist das eigentlich kein Ruhmesblatt mit diesem Kader, dass sie haben, trotz der Belastung durch Europacup usw. Trotzdem schade, dass viele Spieler von GC in diesem Frühjar nicht mehr über sich hinauswachsen können wie noch im Herbst.

  7. marak sagt:

    Ja, Basel wäre in dieser Saison zu schlagen gewesen. Hätte es denn ein Klub fertiggebracht, eine konkurrenzfähige Truppe zusammenzustellen. Sagen wir mal wie YB oder FCZ vor ein paar Jahren. GC hat diese Saison jedoch nicht die Substanz dazu und muss daher mit der momentanen Platzierung zufriedens sein.

  8. Pat Hasler sagt:

    Herr Kohler,sie schreiben von einem offensiven FCZ – eine richtige Chance im ganzen Spiel und das nennen sie offensiv? Ihr schlauer Taktiker Murat hat meines Wissens vor wenigen Tagen gegen den selben FCZ 3 : 1 verloren – und dies im Gegensatz zur gestrigen GC-Niederlage völlig verdient. Das GC aus besten Möglichkeiten kein Tor macht, kann man wohl kaum dem Trainer anlasten. Und seien wir ehrlich – GC ist mit diesem Kader schlichtweg über seinen Verhältnissen platziert. In einem gebe ich ihnen aber Recht – so einfach, wie in dieser Saison den FCB zu schlagen, war es schon lange nicht mehr. Dies wäre aber meiner Meinung nach eher die Aufgabe von YB, Sion oder dem FCZ gewesen, welche einiges mehr an Geld raus werfen, als GC. Erstaunlich für mich auch, dass das brutale Einsteigen von Buff in den Medien kaum eine Notiz wert ist – hätte sich dies Bürki geleistet, wäre wieder der Teufel los gewesen.

    • Fritz sagt:

      “Erstaunlich für mich auch, dass das brutale Einsteigen von Buff in den Medien kaum eine Notiz wert ist”: vielleicht, weil Buff im Gegensatz zu Bürki vom Schiedsrichter auch gerecht sanktioniert wurde?

    • Paul sagt:

      Buff hat die rote Karte gesehen. Bei Bürki nur die Schiedsrichter “nichts”.

      • Bruno sagt:

        GC hätte gestern 3-1 gewinnen müssen. Zürich hatte praktisch keine Torchance aber die haben sie genutzt. Jetzt an UFo rum zu nörgeln finde ich ziemlich deplatziert. Wir stehen immer noch auf dem 2.Platz und im Cupfinal. Noch etwas an Paul: Bürki hat keine Fouls gemacht der Schiri hates jedes mal als normalen Zweikampf gesehen. Das gestern war vom FCZler eigentlich mehr als eine rote Karte gewesen. Wie blöd muss man sein um so eine Tätlichkeit zu machen.

        • axel sagt:

          will ja buff nicht in schutz nehmen, denn das war unnötig, aber so wie ich das gesehen habe, wollte er nicht den verteidiger umsäbeln, sondern seinen abwehrschuss abblocken, damit der ball vielleicht noch ins leere tor springt. leider flog der ball vorbei und er mit seinem fuss ins gc bein

        • Paul sagt:

          Bruno: Danke, dass Sie mich bestätigen: der Schiedsrichter hat die Fouls nicht gesehen und als Zweikampf taxiert! Das kann ja passieren. Dass man dies aber, auf Grund von TV-Bildern, nicht nachträglich sanktionieren kann und sich hinter sogenannten Tatsachenentscheiden versteckt ist fragwürdig.

  9. Martin Fehrlin sagt:

    Anatole ist technisch sehr begabt? Er ist vielleicht schnell. Aber von technisch begabt kann nun wirklich absolut nicht die Rede sein.

  10. Chris sagt:

    GC hat, wie andere Mannschaften in früheren Saions auch (Luzern, tw. YB) über ihren Verhältnissen gespielt. Und dies konstant. Aber meist nur bis zu 2/3 der Meisterschaft. Danach hat sich das quantitativ und qualitativ bessere Kader durchgesetzt, der FCB. Diese Saisons wäre für die Verfolger einiges mehr drin gelegen, aber eben..St. Gallen wird den GC noch überholen. Der Trainer UF ist sonst OK, aber ein bisschen mehr Mut wäre gestern sicherlich nicht schlecht gewesen..Nächste Saison werden Zürich, Luzern, Thun (!) und evtl. YB wieder vorne dabei sein. GC und St. Gallen (Scarione weg = 40% der Tore weg!) werden dafür mit Sion und dem Rest der Liga im Mittel- und Hinterfeld verschwinden.
    Ein FCB-Fan

  11. Markus PRobst sagt:

    GC wird völli güberschätzt. Kommt dazu, dass eine Mannschaft die nicht einmal 6’000 Zuschauer im Schnitt hat, einen Titel nicht verdient hat. Das ist nur erbärmlich.

    • Bernd S. sagt:

      Was hat der Zuschauerdurchschnitt (etwa 8000 gemäss football.ch) damit zu tun ob ein Titel verdient ist oder nicht? Gibt es dafür auch Punkte? Ab welchem Schnitt darf man den Meister werden? Ab 15’000? Dummerweise hätten wir dann nur eine Zweierliga.

      • Rolf sagt:

        Du hast schon recht, der Titel hat mit dem Zuschauerschnitt nichts zu tun. Es zeigt sich aber, dass zwei SL-Fussballvereine in Zürich einer zu viel ist. Peinlich sind die Zuschauerzahlen mit oder ohne Meistertitel allemal. Mit diesen Zuschauerzahlen können beide Zürcher-Verein auf die Dauer nicht weiter existieren.

        • Mäse sagt:

          Ich habe das schon mehr als ein Mal geschrieben: GC hat die 80er und 90er dominiert und der Zuschauerdurchschnitt war in etwa auf selben Niveau. Dass in Zürich das Geld anders reinkommen muss, ist nichts Neues.

    • Jürg Schmid sagt:

      Die Mannschaft, die am Schluss am meisten Punkte wird Meister und hat es dann auch verdient. Egal ob mit 0 oder mit 20’000 Zuschauern !!!! Alle anderen Sprüche sind einfach ein Witz !

      • Fabien sagt:

        Klar. Nur sind die Zuschauer nicht so dumm, wie sie immer verkauft werden. 14’000 bei einem Derby, in dem es für einen Club noch um den Titel geht, sind ein deutliches Zeichen. Punkte werden immer verteilt, aber das allein genügt eben nicht.

        • FCZ-Andy sagt:

          Von diesen 14000 waren es wohl 10000 FCZ’ler….? 😉 Natürlich ist es egal, wieviele Zuschauer an einem Spiel sind, um Meister zu werden. Aber es ist wirklich erbärmlich, GC spielt(e) noch um die Meisterschaft mit und weist 4500 Zuschauer gegen Servette aus. Selbst bei FCZ gegen Thun und ohne noch im Meisterschaftskampf zu sein, kommen 8000+ zu diesem Spiel.

          • Mäse sagt:

            Wie der FCZ seine ‘Fans’ zählt, wissen wir alle

          • Suter sagt:

            FCZ Andy ich verstehe einfach nicht wieso viele FCZ’ler immer noch komplexe haben wegen GC. Ohne dies würde das nicht dauernd kommen wegen den Zuschauern. Ja das Stammpublikum beim FCZ ist grösser, ja dieses ist aber in dieser Saison auch gesunken…. und GC hat an einzelnen Spielen ein Potential an Zuschauern das sich überhaupt nicht verstecken muss. Bsp. Hinrunde Winter-Derby fast 20’000 und davon sicher nicht die Mehrheit FCZ’ler mit dieser lausigen Hinrunde…. 14’000 Zuschauer an einem Montagabend gegen St. Gallen. Nur der FC Basel hätte da mehr gehabt, weder St. Gallen noch Luzern, FCZ usw. der FCZ hatte sogar ein paar Tage davor ein Heimspiel gegen SG mit weniger Zuschauern…. Realität bleibt Realität an Spitzenspielen kann GC genausoviele Zuschauer mobilisieren wie der FCZ und Luzern, Sion, SG usw. Von Auswärts reden wir nicht. Da hat nur Basel wirklich mehr! Auch in den guten Jahren waren die Spitzenspiele immer sehr gut besucht und die anderen – richtig – leider viel zu schlecht! Das sind die Fakten, nicht mehr oder weniger. Abgesehen davon, dass bspw. die GC Kurve mehr Fans hat, siehe bspw. Cupspiel, als jemals zuvor. Immerhin kann ich dies seit über 35 Jahren durchaus beurteilen.

    • Max Müller sagt:

      Dann wird der Meister deiner Meinung nach jener, welcher am meisten Zusachauer ins Stadion bringt?
      Baumschule??

  12. Fritz sagt:

    Es ist noch ein wenig zu früh, aber Forte sagte im Anschluss an das Derby: “…man wollte nie Meister werden”. Sollte das tatsächlich eintreffen darf man als FCB-Fan dann frohen Mutes GC zum erfolgreichen Erreichen dieses Zieles gratulieren. Forte hätte auch sagen dürfen “Man wolle als Leader auch Meister werden!” Falls man es dennoch nicht schafft ist dies keine Schande, denn man hat es wenigstens mit aller Macht versucht (siehe Basel in der EL). Vorallem da GC diese Saison wie Phoenix aus der Abstiegsasche aufstieg. Was ein Verdienst der neuen Führung, aber auch Fortes ist. Ich denke bei GC darf man, egal ob man noch einen Titel holt oder nicht (man hat immer noch die Möglichkeit!), mit der Saison zufrieden sein. Aber man sollte in Zukunft vielleicht auch mal sagen was man wirklich will, denn wer glaubt Forte schon wenn er sagt man wollte nie Meister werden… 😉

    • zerberus08 sagt:

      Hat er nicht auch gesagt GC wolle nie Cupsieger werden? Basel dankt! LOL

    • FCZ-Andy sagt:

      Finde diese Einstellung und Aussage auch krass, “… man wollte nie Meister werden”. Als Fan wäre ich mehr als enttäuscht, würde der Trainer meiner Mannschaft sowas aussagen. Wer zu einem Wettbewerb antritt, will ihn auch gewinnen. Erst Recht noch, wenn man bis fast am Ende vorne mitspielt und alle realen Chancen hätte, den Wettbewerb zu gewinnen. Wer aus dieser Position nicht Meister werden will, verdient es eben auch nicht. Salatic sagte ein Tag vor dem Cup Halbfinale, “Wir werden den Halbfinal gewinnen, weil wir es mehr wollen als der FCZ”. So kam es im Spiel dann LEIDER auch heraus. Weiss nicht ob GC Meister werden würde, wenn Hr. Forte sich mal dazu durchringen könnte, zu sagen WIR WOLLEN Meister werden und darum werden wir es auch, ob sie es dann echt so noch schaffen würden?

  13. Reto sagt:

    Ich sehe das wie meine Vorschreiber.
    GC hat mit 6 Punkten Rückstand auf den FCB, der das x-mal bessere Kader (Marktwert?) hat, eine super Saison geboten.
    Auch die Kader von YB und Zürich sowie Sion sind besser. In einer guten Saison darf von GC der 5. Rang erwartet werden, mehr liegt eigentlich mit dieser Mannschaft nicht drin.
    Alles was drüber ist, gilt als Verdienst von Uli Forte. Er ist eine Ausnahmepersönlichkeit und könnte vielleicht noch eine grössere Karriere machen als sein Vorbild Chrigel Gross

  14. Wishaw Thomas sagt:

    Herr Kobler, ich denke auch dass Forte diverse taktische Fehler gemacht hat. (ist immer so wenn man verliert)
    Einzelne Spieler vom FCZ schwach schreiben, nur weil GC verloren, ist auch keine Meisterleistung. – u.a. notabene den Torschützen, der seit Wochen gute bis sehr gute Leistungen zeigt.
    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass GC zumindest im Jahre 2013, sich zu sehr auf Nebenschauplätze konzentrierte. Die wiedergewonnene Arroganz der früheren erfolgreichen Jahre, durch das Verhalten der Vereinsführung und auch der Spieler, hat nicht zur Konstanz wie im Herbst beigtragen – im Gegenteil.
    Auch wenn Forte vielen sympatisch ist und er zweifelsohne eine gute Mannschaft geformt hat, so hat er doch in vielen Interviews immer wieder angedeutet (nicht gesagt) dass er gar nicht Meister werden will (seine Floskeln gingen in diese Richtung). – vielleicht wollte er das Team schützen- vor was/wem? -frage ich mich.
    Nun hoffe ich, dass St.Gallen den zweiten Platz noch erreicht und der FCZ weitere Fortschritte macht.

    • TK sagt:

      Wenn ich Chermiti “schwach schreiben” würde, machte ich mich lächerlich. Mittlerweile erinnert er in diesen genialen Augenblicken fast schon ein wenig an den “im Abseits geborenen” Pippo Inzaghi, dem auch nur Sekundenbruchteile genügten, um Spiele zu entscheiden. Urs Meiers Entschluss mit dem Leichtgewicht Chermiti gegen Grichting und Lang anzutreten, war mutig, gerissen und zahlte sich wie schon gegen die grosse St. Galler Innenverteidigung aus. Wer wagt, gewinnt! – um bei den Phrasen zu bleiben.

    • Chris sagt:

      Ich weiss echt nicht, von welcher Arroganz Sie sprechen. Ich finde das Gegenteil ist der Fall, die GC-Verantwortlichen haben sich vor allem auch in der Rückrunde mit ihren Aussagen eher zurückgehalten. Das erinnert mich an die Leute, die immer noch vom “Bonzenklub” sprechen, obwohl seit Jahren die grosse Kohle von Canepa & Co. in den FCZ verbuttert wird.

      • Wishaw Thomas sagt:

        Nein nein Chris, Arroganz hat nicht immer etwas mit Geld zu tun. Je mehr Geld ein Club zur Verfügung steht, desto grösser ist die Wahrscheinklichkeit, dass auch gut gearbeitet wird – Junioren und Niveau der 1. Mannschaft, was letztlich dem CH-Fussball, mit seinen Zuschauern, zugute kommt. Dagegen habe ich nichts.
        Was mir aufgefallen ist, dass diveres Interview`s und auch die Kommentare der GC-Verantwortlichen auf ihrer Website, Arrogant waren. – nicht zu verwechseln mit Selbstbewusstsein oder wie viele immer meinen Neid.

        • Chris sagt:

          Können Sie mir ein Beispiel dieser arroganten Kommentare nennen?

          • Wishaw Thomas sagt:

            z.B: Krasse Meisterschaftsverfälschung, Willkür, skandalös oder reines Zufallsstor – alles Worte aus dem Hause GC.
            Mir ist es schon klar und auch egal, dass sie das anders sehen.

      • Michel sagt:

        Verbuttern? In den letzten 10 Jahren hiess der Meister immer FCB oder FCZ! Jaja, ungleich verteilt, aber der FCZ konnte als einziger Verein dem Krösus aus Basel während der entscheidenden Meisterschaftsphase jeweils Paroli bieten. Nicht so wie z.B. YB oder in diesem Jahr Gecee. Nicht zu vergessen: 2011 waren wir auch seeeehr nahe dran. Basel an die Wand gespielt, doch A.F. machte aus dem Nichts eben seine Tore beim vorentscheidenden Spiel….

  15. Joe sagt:

    Meiner Meinung nach hätte Moritz Bauer in der 48. Min nach seiner Notbremse gegen Schönbächler rot sehen müssen. Soviel zum Thema «die Verteidigung von GC ist besser, als die des FCZ», wenigstens gestern.

    • zerberus08 sagt:

      GC wurde gestern vom Schiri-Gespann massiv bevorteilt, zeitweise hatte ich den Eindruck dass der FCZ nicht gewinnen dürfe. Im Übrigen war ich von der Qualität dieses Zürcherderby schwer enttäuscht, da war FCB-FCB qualitativ um Welten besser, auch wenn Basel verdient verloren hat – das sage ich als Basel-Fan!

      • FCZ-Andy sagt:

        Ein Dank nach Basel, an Dich zerberus08. So habe ich beide Spiele auch gesehen. Der Schiri im Spiel FCZ : FCB war zwar sowas von peinlich genau in Sachen wo der Ball zu spielen sei, dafür aber um Welten neutraler, als der Schiri beim Spiel GC : FCZ. Und in Sachen Qualität des Spieles, sehe ich es gleich wie Du. FCZ : FCB war um Welten besser, nicht weil wir mal wieder gewonnen haben, als das Gurkenligagekicke GC : FCZ

  16. Bartosz sagt:

    Diesen ganzen Artikel kann man im Phrasenschwein versenken. Der Autor wirft Uli Forte vor, «immer wortreich, aber selten einfallsreich» zu sein, um wenig später selber tiefsinnig zu philosophieren: «Natürlich kann man im Fussball die Dinge immer ganz unterschiedlich sehen, aber die Zahlen lügen nie.» Dieser Beitrag ist für mich ein Gebrabbel ohne journalistische Substanz. Ärgerlich!

    • Nikos sagt:

      gefällt mir und schliesse mich der Meinung von Bartoks an 🙂

      • TK sagt:

        Nicht nur bei Trainern, auch bei Bloggern darf man natürlich die Frage aufwerfen: Ist das Glas halb voll oder sogar ganz leer? Und natürlich kann auch nicht jeder Blog das Gelbe vom Ei sein, was wiederum keine Geis wegschleckt. Man stelle sich vor, es gäbe all die schönen Fussballphrasen nicht, es herrschte weitgehende Sprachlosigkeit, und SRF müsste die passenden Pharsen womöglich auch noch erfinden, wie den Kurvenlärm für ihre Reportagen vom letzten Spieltag.

  17. Es mag zwar bizarr tönen, aber schon gegen YB und gegen den FCZ in der 2. Halbzeit hat GC zum ersten Male in der Rückrunde wieder gut kombiniert. Das Resultat kennen wir: GC hat zweimal verloren. Uli Forte hat die Spieler, die ihm der Verein zur Verfügung stellen kann. Dabei ist kein Scorer auszumachen. Mit Scarione wäre GC ein “wahrer” Konkurrent für Basel, so reicht es vielleicht zum Cupsieg, weil in einem einzigen Spiel immer alles passieren kann. Uli Forte nun vorzuwerfen, er sei dafür verantwortlich, dass die Mannschaft nicht um den Titel spielen kann, gehört wohl zum Provokationsanspruch dieser Rubrik und hat mit seriösem Journalismus nichts zu tun. GC gewinnt den Cupfinal, weil sich die Torimpotenz in diesem speziellen Spiel löst. Wahrscheinlich ist dann Murat Yakin für Basels Niederlage verantwortlich?

  18. Rooney sagt:

    Ich habe das ganze Spiel am FS verfolgt und habe ein GCZ gesehen,welches mehrheitlich überlegen war und auch Torchancen kam,welche in der Vorrunde zu Toren geführt haben, jetzt aber alle versiebt wurden. Der FCZ hat mich positiv überrascht,jedoch nicht überzeugt.PS: GCZ und Forte wurden nach der Vorrunde zu stark gelobt,wurden dadurch automatisch leicht überheblich und büssen nun für dieses Verhalten.Ein Ruck für die letzten Runden muss jetzt duch die Mannschaft gehen und vor allem det Captain soll sich wieder mehr aufs Fussballspielen konzentrieren als auf Auftritte vor den Medien.

  19. Martin sagt:

    Ja, ich denke der FCB ist Muede im Kopf. Stocker ist einer der wenigen, die noch Saft im Tank haben. Aber super Tag fuer FCB. FCB hat ja auch genuegend Gschaenkli verteilt in den letzten Runden.

    • FCZ-Andy sagt:

      Mit den genügend “Gschaenkli” meinst Du wohl kaum das Spiel gegen den FCZ? Wenn doch, dann…………!!!

  20. de Philippe sagt:

    Etwas mehr Mut wäre gestern tatsächlich schön gewesen, aber womit denn? Man hätte vielleicht (relativ früh) Anatole für Ben Khalifa bringen können, aber sonst gabs keine Optionen für Forte. Mit Gashi hinter Ben Khalifa und den Flügeln hatte er vier Offensive auf dem Platz, das muss reichen. Toko hätte natürlich gut getan, aber der stand nicht zur Verfügung. Das GC über die ganze Saison defensiv so stabil steht, hat ja nicht nur mit der Verteidigung zu tun, sondern damit wie die ganze Mannschaft eingestellt ist. Forte hat richtig erkannt, dass er zwar gewisses Offensivpotential zur Verfügung hat. Er weiss aber auch, dass diese Spieler ausnahmslos sehr jung und zwangsläufig unkonstant sind. Also hat er sich darum gekümmert wenig Tore zu kassieren, damit halt eben auch weniger Tore nötig sind um Punkte zu holen. Das hat Forte erreicht und zwar nicht mit dem Betonmischer, sondern mit einem meistens sehr attraktiven Fussball. Dafür gebührt ihm grössten Respekt.

    Salatic in einem Satz mit Schweinsteiger und Netzer? Sorry Herr Kohler, da ist was mit Ihnen durchgegangen. Salatic ist für hiesige Verhältnisse ein sensationeller Abräumer, aber auch RSL-Niveau ein nur durchschnittlicher Aufbauer. Bei GC machen das sonst Abrashi, Gashi oder eben Toko, aber sicher, sicher nicht Salatic.

    Für GC das gute am müden Endspurt der Meisterschaft ist, dass darum wohl nicht gleich alle Talente abgegeben werden müssen. Sollte die Mannschaft in etwa zusammenbleiben und wäre bereits Weihnachten, wünschte ich mir einen echten Mittelstürmer (träume ich als einziger manchmal noch von Nestor Subiat…?) und einen defensiven Mittelfeldspieler, damit Salatic in der Innenverteidigung Grichting ablösen kann. Ob GC so Meister würde, weiss ich natürlich auch nicht, aber um Platz 5 streiten würde er wohl auch nicht. Die erwähnten Talente dürften ja noch den einen oder anderen Leistungssprung machen.

  21. Chileno sagt:

    Ich hab schon in den Vorrunde gesagt, dass GC im Endspurt versagen wird. Nicht weil ich FCZ Fan bin, sondern weil das oft so ist, bei Überraschungsmannschaften. Wer hätte ganz ehrlich gedacht, dass nach den letzten Jahren GC am 13.05.(Heiliges FCZ Datum) auf Platz 2 steht. Man rechnete klar mit Basel, YB, vielicht sogar Luzern. Doch GC und St. Gallen überraschten alle. GC hat ein zu schmales Kader um bis zum Ende mithalten zu können. Zwei Niederlagen in einer Woche 0:5 Torverhältnis und das um Meisterschaftsentspurt ist eine Meisters nicht würdig. Kommt noch dazu, dass der FCZ plötzlich noch gegen den FC Basel gewinnt. Ja vieleicht auch Pech. Der FCZ von dem nach der Vorrunde niemand etwas zutraute, hat gezeigt, dass sie mind. in die ersten 4 Platzierungen gehört. Auch die Rückrunde war nicht immer prickelnd. Das gestern was mehr Glück. Das muss ich ehrlich zugeben. Aber wer die 3 Besten Mannschaften der Saison alle schlägt darf den 4. Platz für sich beanspruchen. Und wer weiss wo der FCZ wäre, hätte er in der Vorrunde 10-12 Punkte mehr geholt…

    • FCZ-Andy sagt:

      Schreib es nur aus, wo wir heute wären, ohne diese katastrophale Fringer Vorrunde……. Genau, wir wären noch im Meisterschaftsrennen. Nun ist es eben anders, aber bald beginnt ja eine neue Saison…. 😉

      • Zurich41 sagt:

        Wenn Fringer nicht gewesen wäre (wobei ich die Meinung der Unfähigkeit dieses Mannes teile)… wenn Challandes nicht gewesen wäre… wenn Urs Fischer nicht gewesen wäre… Persönlich glaube ich, als FCZ Fan, das Problem liegt beim Präsi. Der Mann hat, gelinde gesagt, wirklich keine Ahnung wie man einen Fussballverein zu führen hat. Abgesehen von der negativen Chancenauswertung von GC, die haben wenigstens inzwischen wieder ein valables Präsidium. Leider fehlt uns eine Figur wie André Dosé an vorderster Front!

  22. Thomas sagt:

    Den FCB aufzuhalten geht nur mittels Revolution: Fusion von GCZ und FCZ, Fusion von YB und Thun, Fusion Lausanne/Servette und eine Tessiner Mannschaft. Nur so wird es mittelfristig möglich sein, den FCB einzuholen.

    • E. Schönbächler sagt:

      Thomas dann könntest Du die Schweizer Fussballmeisterschaft mit der Handmähmeisterschaft fusionieren. Mit all diesen neuen Fusionsteams würde es niemanden mehr interessieren.

    • FCZ-Andy sagt:

      Wer träumt da immer von Fusion? Es ist absolut unmöglich FCZ und GC zu fusionieren. Beides sind Traditionsvereine und dabei wird es auch bleiben. Es würde der Sache mehr als schaden, ginge kaum mehr Leute zu so einem Spiel. Mich würde man ganz sicher NIE MEHR im Stadion antreffen, wenn es nur noch einen FCGZ gäbe. Basels Vormachtstellung wird auch mal wieder gebrochen und zwar von FCZ oder GC, aber nie von einem FCGZ.

  23. Michel sagt:

    Ich gehe mit dem Blogger dahin gehend völlig einig, dass GC viel zu lange sehr tief stand anstatt die reichlich offensiv ausgerichtete FCZ-Truppe viel früher mit einem Forechecking zu stören. Und diese Taktik hat der Trainer vorgegeben, weshalb Forte hier eine klare, wenn nicht gar entscheidende Mitschuld trägt. Offenbar kann nur ein FCZ dem Krösus aus der Nordwestschweiz in der entscheidenden Meisterschaftsphase Paroli bieten. YB hatte da schon bös versagt und nun GC…..

  24. Kahn sagt:

    GC spielt eine sehr gute Saison. Sowie St. Gallen, FC Thun und der FC Basel auch. Die anderen Vereine enttäuschten/enttäuschen. An Herr Forte bemängle ioch den Sportsgeist. Klar ist es legitim den Druck von der Mannschaft zu nehmen. Aber immer wieder zu sagen, die Meisterschaft interessiere GC nicht, der FC Basel interessiere ihn nicht, dass ist nicht sportlich. Wenn man so nahe dran ist an einen Meistertitel, dann ist es intern wie extern ein MUSS zu sagen. Ja wir wollen die Chance packen und versuchen dem FC Basel ein Bein zu stellen. Jetzt wird der Druck erst richtig gross. Cup Final steht an und St. Gallen rückt auf die Pelle. Gegen den FCZ hat meiner Meinung nach GC taktisch schlecht gespielt. Erst nach dem Rückstand hat man die Offensivbemühungen umgesetzt und ist zu grossen Chancen gekommen, dies hätte man früher machen sollen.

    • FCZ-Andy sagt:

      Teile Deine Ansichten, auch wenn Du doch Basler bist, nicht? 🙂 Der FCZ wäre gestern ganz klar zu schlagen gewesen und Forte wusste ja, dass es ein Sechserspiel war. Für uns war es wahrlich ein Zittersieg, im Gegensatz zum Spiel FCZ : FCB. GC war dem 1:1, ja bis zum 2:1 viel näher dran, als wir zum 0:2. Pech für GC halt, wenn sie so 100%tige Chancen nicht zu nutzen wussten….. 🙂

  25. Richard N sagt:

    Wieder mal ein Blog auf Stammtischniveau ganz nach dem Motto:”Müend halt emal seklä, die fule Sieche”.

  26. Pascal Disler sagt:

    Klares Notbremse-Foul, ja! GC gut eingestellt, aber vor dem Tor inkompetent. Zürich schon schwächer als gegen Basel.
    GC hätte auch gegen YB gewinnen können, wenn sie Ihre Chancen der 1. Halbzeit genutzt hätten.
    Er hat so viel Erfolg in dieser Saison, weil er taktisch sehr gut eingestellt ist und die richtige Mischung bezüglich Jungen/Alten in der Mannschaft hat. Allerdings ist das Mannschaftsgefüge offenbar zu wenig stabil, um Formschwankungen oder Ausfälle wichtiger Spieler wie eines Salatics abzufedern.
    GC hat trotzdem sehr viel Potenzial, und wird, genauso wie der FCZ, nächste Saison noch stärker! Denn die Jungen werden wieder ein Jahr älter, und somit erfahrener. Forte weiss das. Er weiss auch, dass diese Saison die Mittel zu klein sind um eine ganze Saison so durchzuspielen und die Ziele langfristiger sind. In der Erfolgsphase haben die Grasshoppers auch meistens nur mit einem Tor Abstand gewonnen. Weil das Team qualitativ nicht überlegen war, aber kämpferisch und taktisch sehr effizient. Dies die ganze Saison so durchzuziehen war nicht möglich.
    Der FCZ hat sich in der Rückrunde super gefangen und setzt ihr hochkarätiges Spielermaterial viel intelligenter ein. Eine zentrale Mittelfeldachse mit Kukuruzovic, Gajic und Buff kann sich durchaus sehen lassen, wenn die Spieler in Form gehalten werden, und nicht vergrault werden. Urs Meier ist hoch anzurechnen, dass er die Qualitäten der Spieler erkennt, sie richtig einsetzt und die Taktik auf sie ausrichtet.
    Ein besonderer Transfercoup ist ihnen in der Rückrunde auch gelungen, in dem sie ein (oder besser DAS) schwarzes Schaf nach Bern transportieren konnten, wo es jetzt sein Unwesen treibt (Schadenvorfreude gross). Dadurch wurde eine immens grosse Fehlerquelle behoben, und neuer Platz für frische und kompetente Führungspersonen geschaffen, welche sofort ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Der Erfolg ist jetzt schon da.

  27. Matthias Meier sagt:

    Was ich noch ganz vergessen habe, was ist eigentlich mit der gestrigen klaren Tätlichkeit an Ben Khalifa? Weiss jetzt nicht mehr, welcher FCZler das war, aber er hat ihm ganz klar mit Absicht mit dem Unterarm/Ellbogen in den Nacken geschlagen. Klare Rote Karte.

    • de Philippe sagt:

      Sie lassen sich wohl von einer Super-Slomo verleiten. Das war nie und nimmer rot. Der Ellbogen war ev. auf einer Höhe auf die er nicht gehört, aber das wird höchstenst mit gelb bestraft.

    • Dave sagt:

      Jaja, genau, jetzt lags am Schiedsrichter, lol. Die Hoppers waren gestern einfach zu dämlich das Tor zu treffen, so einfach ist es! Und dass das Schiedsrichtertrio klar pro GC pfiff war spätestens nach dem nichtgebebenen Penalty offensichtlich. Gestern hat – wie auch in den anderen Derbys dieser Saison – der Glücklichere/Effzientere gewonnen und nicht unbedingt der Bessere. Das war dieses Mal der FCZ -> Nume Züri!

  28. wär hätte vor der Saison gedacht,dass gc bis 4 runden vor schluss rechnerisch noch um den titel mitspielen kann?niemand!glück und pech gleichen sich mehrheitlich während einer saison aus.gc hatte eine super vorrunde-aber scheinbar dort alles glück aufgebraucht.das der fcb diese saison zu schlagen gewesen wäre-durchaus.wie üblich werden/müssen die besten spieler abgegeben werden.kommt hinzu,dass diese saison noch gewichtige rücktritte zu verkraften waren.der abgang von alex frei hat die sache auch nicht vereinfacht.natürlich steht dem fcb ein grosses budget zur verfügung-aber sion,fcz und yb sind auch nicht zu verachten.das geld nicht automatisch zum titel führt,ist bekannt.ausschlaggebend erachte ich,dass basel einfach die beste vereinsführung hat.gc ist auf gutem weg-bei den anderen (canepa,constatin) sollte die verantwortung nicht nur durch den präsidenten wahrgenommen werden,sondern entsprechend der ressorts (trainer,manager,scout) verteilt werden.nun denn:basel ist noch nicht durch,aber mit jedem weitern sieg dem 4. titel en suite immer näher.hoffen wir,dass es bis zum schluss spannend bleibt.mein tipp: 1.fcb 2.fcsg 3. gc. und nächste saison werden die karten neu gemischt.gruss aus basel

  29. FCZ-Andy sagt:

    Uli Forte hatte das Wort Meisterschaft gemieden, wie der Teufel das Weihwasser. GC wollte NIE Meister werden, wir haben ihnen dazu nun geholfen. Wer so lange in einer Meisterschaft vorne mitspielt und einige Runden vor Schluss immer noch im Endspurt dabei ist, aber doch nicht Meister werden will, verdient es eben auch nicht, Meister zu werden.

  30. Verdi3 sagt:

    Wie sich die Situationen doch gleichen:
    Schon beim FCSG war Fortes Einstieg als Trainer im ersten Jahr fulminant. Die zweite Saison liess er nur defensiven Fussball spielen, Grottenkick.
    Dann hat es in der Mannschaft rumort, einzelne Spieler mit fadenscheinigen aus dem A-Team geworfen (Zé Vitor, Adrian Winter….). Danach ging’s nur noch abwärts. Nur weil die Fans derart grossen Druck aufsetzten, wurde er abgelöst. Lieber spät als nie!

  31. Christian Bolfing sagt:

    Sie haben völlig recht: noch nie war es so einfach Basel zu überholen, wie in dieser Saison. Mit einem Trainer wie Ciriaco Sforza, einem ebenso grossen Fussballverständnis wie Yakin, der die ganze Jugend bei GC mit Abrashi, Toko, Bauer, Ben Khalifa aufgebaut hat, wären wir mindestens 6 Punkte VOR Basel.
    Forte aber, dessen Konzeptlosigkeit immer spürbarer wird, weiss selbst, dass er im Meisterrennen nichts zu suchen hat. Angeblich weiss er auch, dass die Offensive schlecht besetzt ist, holt aber dafür den Brasilianer Rocha, einen ungelenkigen Defensivspieler und auch nach Monaten noch völlilgen Fremdkörper. Abrashi mit konstant guten Leistungen wird regelmässig aus dem Spiel genommen. Toko, ebenfalls konstant bissig und einsatzfreudig wird kaum eingesetzt. Gashi, der bei Aarau noch antreibende Kraft war im Mittelfeld verkam bei GC zum notorischen Querpassgeber. Das unter Sforza gelernte Kurzpass und Flügelspiel geht mehr und mehr verloren. Stattdessen kriegt man als Zuschauer diesen biederen defensiven Sicherheitsfussball vorgesetzt. Kein Wunder, dass sich lediglich noch 4100 Unverbesserliche gegen Servette den Weg ins Stadion finden…

    • de Philppe sagt:

      Sie wünschen sich jetzt tatsächlich die Zeiten von Sforza zurück? Natürlich hatte er im Niedergang von GC den undankbarsten Job und natürlich hatte er seinen Anteil an der Entwicklung der Talente. Er hatte aber auch bei beidem keine andere Wahl. Forte lässt hinten absichern und vorne die jungen wilden von der Leine. Das hat durchaus Konzept, nur wurde GC wegen der diletantischen Konkurrenz so weit nach oben gespült, was dann wiederum verständliche Erwartungen ausgelöst hat. GC ist klar über Wert klassiert, aber ich schrieb es schon oben, die Talente werden mit jedem Spiel erfahrener und besser.

      • Christian Bolfing sagt:

        Was Sie sagen ist richtig. Die Mannschaft wird überschätzt, genauso wie die Leistung von Herrn Forte. Sforza hat das Jahr vor dem Beinahe-Abstieg mit einer Juniorenmannschaft den 3. Rang erreicht und in der zweiten Hälfte der Saison Basel und den FCZ 4:0 je geschlagen. Anschliessend hat man sämtliche Leistungsträger aus Geldnot verkauft. Diese Leistungsträger wurden nun hervorragend ersetzt/zurückgeholt. Die Resultate sind dadurch besser geworden, aber Fussballerisch hat sich die Mannschaft nicht weiterentwickelt, im Gegenteil. Die Ansprüche sind höher als in Thun oder Luzern, aber noch zwei Jahre unter Forte und wir spielen den selben Fussball…

    • DAM sagt:

      @Christian Bolfing
      Nur zur Erinnerung: Aufgrund der Leistungen unter dem ewigen Schönredner Sforza wäre GC letztes Jahr (völlig zurecht) abgestiegen, wenn CC und Tschagajew ihre Clubs nicht an bzw. in Abgründe geführt hätten!

  32. Marc Keller sagt:

    GC wird überschätzt. Die Vorrunde war dadurch geprägt, dass andere Teams nicht auf Touren kamen. So z.B. FCB ( = Trainerwechsel) FCZ etc.. Dies zum Vorteil von GC. In der Rückrunde sind diese Teams stärker geworden, schiessen mehr Tore als GC und machen somit mehr Punkte als GC.

    GC: einfache Regel: 1 Tor mehr als der Gegner schiessen.

    Bin seit über 45 Jahren GC-Fan; habe schon so viele Trainer gesehen (gekommen, gegangen, nur wenige mit nachhaltigem Erfolg). Forte ja/nein ? 1 Tor mehr als der Gegner schiessen, das wäre ein Forte!

  33. Baltasar sagt:

    Ihr Artikel hat schlecht begonnen, aufs Ende wird er besser! Salatic als Spielmacher zu betiteln zeugt ja schon mal nicht von Fussballsachverstand! Er ist ein klassischer Abräumer, der die hohen Bälle holen muss und die Zweikämpfe gewinnt und so ein Übergewicht im Mittelfeld schafft und somit auch die Abwehr entlastet. Er ist, war und wird nie ein guter Passgeber sein, also auch sicher kein Spielmacher.
    Um eins mal klarzustellen, GCZ hat Uli F. viel zu verdanken. Er hat in der Saisonvorbereitung einen guten Job gemacht, zusammen mit Rapic bezüglich der Transfers. Auch war die Mannschaft im Sommer bereit, was wohl Uli F. zuzuschreiben ist.
    Jedoch teile ich Ihre Meinung dass Uli etwas einfallslos und ängstlich bezüglich Aufstellung und Auswechslungen aggiert. Er scheint mir mit seinen Ideen etwas festgefahren. Das Beispiel mit Ben Khalifa ist gut gewählt und richtig. Ein weiteres Beispiel wäre Gashi, der UF als OM sieht. Gashi kam vom FC Aarau mit einer super Bilanz (bezüglich Tore und Assists) als linker Flügel. UF hat ihn noch nie als linker Flügel gebracht. Für mich unverständlich. Ausserdem könnte er auch Zuber mal als Stürmer bringen, denn er ist alles andere als ein Flankengott. Jedoch verfügt er über eine gute Dribbel- und Schusstechnik, könnte also als Mittelstürmer durchaus Gefahr erzeugen. Auch Brahimi, der bei seinen Teileinsätze immer wieder, Klasse aufblitzen liess, bekam in der Rückrunden kaum Spielminuten. Ja in den letzten Spielen wäre mehr drin gelegen und somit auch im Meisterschaftsrennen.

  34. Baltasar sagt:

    Und bezüglich Vorhersagen für die nächsten Saison, liebe Leserschaft, haltet euch besser zurück! Keiner hier, weiss was die nächste Transferperiode bringen wird, darum kann auch keiner einschätzen wie stark welches Teams sein wird. Das ist eine reine Lotterie, was ihr hier betreibt. Wartet ab, wie die neuen Kader aussehen werden, dann werdet ihr auch ernst genommen mit euren Aussagen. Danke.

  35. Chris Chelios sagt:

    Forte hat in der Tat den Hang zu einer viel zu defensiven, ja fast schon ängstlichen Spielweise. Das hat auch den FCSG den Cupfinaleinzug gekostet als er damals im Cuphalbfinal zu Hause gegen das damalige NLB Lausanne viel zu defensiv und ängstlich agierte. Prompt verlor man ein Spiel das man niemals hätte verlieren dürfen. Im Nachgang meinte Forte dann sogar noch, vielleicht hätte man noch defensiver spielen müssen. Ein grosser Taktiker ist er wohl nicht, seine Stärken sind eher im Motivatinsbereich zu finden.

  36. Peter Thommen sagt:

    Beim Lesen diesels Artikel stelle ich mir permanent die Frage, warum Thomas Kobler “Blogger, freischaffender Texter und Übersetzer” geworden ist und nicht Super League Trainer mit Meisterscaften und Titel in seinem Palmares. Es ist ziemlich bemerkenswert mit welcher Arroganz er auf Uli Forte rumhackt, der GC bisher doch ein gutes Stück weiter gebracht hat, als man das vor der Saison erwarten konnte. Schon im Stadion gehen mir diese negativen, besserwisserischen Nörgler auf den Geist, braucht es das jetzt wirklich auch im Steilpass Blog?

  37. Erb-Tanner sagt:

    Bei all dem Lob für Forte wird vielleicht vergessen, dass mit Bürki, Grichting, Vilotic, Salatic, Gashi, Ben Khalifa, Anatole, Roche (weitere?) eine ganz neue Stamm-Mannschaft zusammengekauft wurde. Sie ist tatsächlich besser als die letztjährige. Ob das System “Einkaufen” nachhaltig ist, bezweifle ich. Und bei dem Zuschauerschnitt vermute ich auch, dass dies auf die Dauer nicht finanzierbar ist. Als FCB-Fan freut mich der attraktivere Fussball von GC. Die Zukunft sehe ich aber nicht rosig. Da würde ich besser konsequent auf die Nachwuchsarbeit setzen und somit auch die Verankerung in der Region verbessern. Die reichen Sponsoren sind mir suspekt.