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Ein unverständlicher Entscheid

Mämä Sykora am Dienstag den 16. Oktober 2012
Der alte und der neue FCB-Trainer: Heiko Vogel (l.) und Murat Yakin im Basler St.-Jakob-Park. (3. Dezember 2011)

Der alte und der neue FCB-Trainer: Heiko Vogel (l.) und Murat Yakin im Basler St.-Jakob-Park. (Bild: Keystone, 3. Dezember 2011)

Wenn ich ehrlich bin, habe ich die Meldung auf den Online-Portalen erst für einen 1.-April-Scherz mit rekordverdächtiger Verspätung gehalten. «Vogel beim FCB entlassen!», titelten sie. Ich dachte mir, da ginge es wohl um einen Platzwart oder Marketing-Verantwortlichen gleichen Namens, der vom Verein freigestellt wurde. Aber nein, es war tatsächlich der Heiko Vogel. Der Vogel, der mit Basel das Double geholt, Manchester United und Bayern München besiegt hat, in den Champions-League-Achtelfinals stand und in einem ganzen Jahr als Cheftrainer gerade mal 3 (drei!) Niederlagen im nationalen Championnat einstecken musste. Der Heiko Vogel, dem mit seiner natürlichen, freundschaftlichen und verschmitzten Art die Sympathien zuflogen, die seiner Spieler, die der Fans – und selbst die der gegnerischen Fans.

So wie mir erging es wohl vielen, selbst den FCB-Profis. Marco Streller war «schockiert», Alex Frei «enttäuscht und traurig». Aus ihrer guten Beziehung zu Vogel machten sie nie einen Hehl, und ebenso wie der jetzige Ex-Trainer glaubten sie daran, «die Kurve zu kriegen». War denn der FCB wirklich derart neben der Spur, dass Handeln nötig war? Okay, die Champions League wurde verpasst. Der Vorstand hat aber auch stets mit erfreulichem Realitätssinn betont, dass man nie damit rechnen könne, in jedem Jahr im Konzert der Grossen mitspielen zu können und freute sich öffentlich auf die Europa League. Okay, der Rückstand auf Leader GC beträgt 8 Punkte. Aber auch letzte Saison lag der FCB zwischenzeitlich so weit zurück, zum Schluss waren es dann doch 20 Punkte Vorsprung. Längst nicht nur Basler Fans waren noch immer überzeugt, dass dennoch auch in dieser Saison Rotblau triumphieren würde.

Auf diese Saison hat der FCB Shaqiri, Xhaka, Abraham, Huggel und Chipperfield verloren und musste einige Neuzugänge einbauen. So etwas braucht Ruhe und Geduld. Das sind genau jene Attribute, für welche die Vereinsleitung des FCB derart geachtet und geschätzt wird. Kurzschluss- oder Überreaktionen passen nicht zum Basler Stil, ebenso wenig wie übersteigerte Erwartungen an die eigene Mannschaft oder mediale Schlammschlachten. Die Führung gilt in jeder Hinsicht als vorbildlich. Bei keinem anderen Super-League-Verein mit gleichen Ambitionen hätte der jetzt getätigte Schritt überrascht, beim FCB dafür umso mehr.

Über die Gründe für die Freistellung von Heiko Vogel machten die Verantwortlichen nur Andeutungen. Präsident hat «die Tendenz nicht gefallen», Sportdirektor Georg Heitz sprach von «elementar unterschiedliche Auffassungen». Diese kryptischen Aussagen lassen natürlich viel Raum für Spekulationen und tragen wenig dazu bei, dem Unverständnis über den Entscheid entgegen zu wirken. Wenn ein derart beliebter Trainer nach einem allerhöchstens durchzogenen Saisonstart, den sogar die Führungsriege so erwartet hat, gefeuert wird, denken sich bestimmt nicht wenige, dass da irgendetwas Fatales vorgefallen sein muss. Ungewissheit fördert Gerüchte, das ist schade für den hervorragenden Ruf, den sich die FCB-Chefetage in den letzten Jahren erarbeitet hat.

Es liegt nun an Murat Yakin, mit einwandfreien Resultaten und einer Spielweise, die auch das anspruchsvolle FCB-Publikum zufriedenstellt, diesen abrupten Schnitt im Nachhinein zu rechtfertigen. Keine leichte Aufgabe. Dass Yakin es versteht, einer Mannschaft mit überschaubarem Potenzial defensive Stabilität und offensive Effizienz zu verleihen und, hat er bereits beweisen. Beim FCB sind die Vorzeichen indes anders: Von ihm wird nun erwartet, mit dem besten Kader der Liga möglichst bald eine Siegesserie zu starten. Gelingt ihm dies nicht, werden die vielen von der Entlassung Vogels Enttäuschten sehr bald zu seinen heftigsten Kritiker. Unruhe ist vorprogrammiert.

Das ist für mich so gar nicht FCB-like. Diese Meldung von gestern hat mit einem Schlag alles auf den Kopf gestellt. Der FCB, das war Kontinuität, Souveränität, Bodenhaftung, Weitsicht und eine Anhängerschaft, die sich gegenseitig zur kompetenten Führung ihres Vereins beglückwünschten. Gestern geriet dieses Bild erstmals ins Wanken. Genauso wie meine Überzeugung, dass der FCB trotz der Startschwierigkeiten doch noch souveräner Meister wird.

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106 Kommentare zu “Ein unverständlicher Entscheid”

  1. DAM sagt:

    Es ist wohl weniger ein Entscheid gegen Vogel als viel mehr ein Entscheid für den Wunschkandidaten Yakin.
    Ich bin überzeugt, dass Yakin mit Basel grosse Erfolge feiern wird. Die Ideen und das Gefühl für erfolgreichen Fussball hatte er schon bei seinen bisherigen Trainerstationen bewiesen. Nun hat er im FCB einen Verein gefunden, der ihm auch das geeignete Spielermaterial bereitstellen kann.

    PS. Nun da Yakin nicht mehr auf der Lohnliste “meines” FC Luzern steht ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit bis auch Komornicki und Herrmann entlassen werden. Danke FCB!

  2. Nick Schmid sagt:

    Come on, dass Yakin zu Basel kommt war doch schon länger in Planung. Die Verantwortlichen haben sich jetzt einfach noch ein paar fadenscheinige Begründungen zu den Fingern rausgesogen, um Vogel loszuwerden.

    Anschlussthema: Welche Spieler wird Yakin aussortieren?

    • Villiger Roland sagt:

      Ihre Schlussfolgerung ist absolut richtig! Nach einer rationalen Erklärung für die “plötzliche” Freistellung von Heiko Vogel zu suchen wäre sinnlos da Yakin schon beim Abgang von Fink Wunschkandidat war. Dies war auch Murat Yakin bewusst und sein “Abgang” bei Luzern ist im Nachhinein betrachtet offensichtlich Teil einer wohlüberlegten und geplanten Strategie seitens der FCB-Führung und Murat Yakin selbst. Aus dieser Optik betrachtet würde ich diesen Schritt eher als das Erwartete unerwartet betrachten, nicht aber als Überraschung!

  3. bulivo sagt:

    Top Blog!

    Es sind genau meine Gedanken, die hier niedergeschrieben wurden. Vielen Präsidenten hätte ich das zugetraut, solche Schritte zu vollziehen, jedoch nicht Heusler.

    Was man aber auch sagen muss: Keiner von uns hier kann beurteilen, was wirklich vorgefallen ist, wie Vogel hinter verschlossenen Türen wirkt und arbeitet, wie das Zusammenspiel Vorstand/Trainer funktioniert.

    Ob Vogel zu entlassen richtig oder falsch war, kann niemand mit Bestimmtheit sagen, weil man nicht alles weis. Dass Yakin einzustellen wohl falsch war, werden wir (hoffentlich) in den nächsten Monaten sehen…

    Kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Alex Frei gerne hört, dass er ab sofort “der 1. Verteidiger in der Mannschaft” sei… :):)

    • Dudli sagt:

      Hervorragender Kommentar! Sind genau meine Gedanken. Yakin tut mir fast ein wenig leid, ich glaube, dass er aus dieser Situation heraus fast nur scheitern kann. Das Mannschaftsgefüge ist einfach nicht mehr so wie letzte Saison und wird auch nicht so schnell wieder so sein. Streller und Frei werden auch nicht jünger und ein Mann wie Abraham ist auch nicht in Sicht. Zudem hat Basel den “Unschlagbar-Nimbus” verloren. Aber sicher ist, Yakin kann jetzt definitiv zeigen, ob er wirklich ein so guter Trainer ist, wie von allen Seiten gesagt wird … bin mal gespannt. Hopp FC St.Gallen!

    • DAM sagt:

      @bulivo
      “Kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Alex Frei gerne hört, dass er ab sofort “der 1. Verteidiger in der Mannschaft” sei…”

      Und weil der feine Herr Frei dies nicht gerne hört, soll dann Yakin entlassen werden, oder was?

      • bulivo sagt:

        Nö, kann mir eher vorstellen dass der feine Herr Frei die Lust verliert (“Ich wäre unter Christian Gross niemals zum FC Basel zurückgekehrt”) und Ende Saison die Schuhe an den Nagel hängt…

        Und nein, nicht entlassen, gar nicht anstellen hätte man ihn sollen…

        • fred muster sagt:

          Schon die zickige Aussage, man hätte Frei “nicht anstellen sollen”, zeugt von meiner Meinung von Unwissen. Mich persönlich stört eher die Art, wie HK abserviert wurde. Weder Resultate noch Spielweise noch die Zufriedenheit der Fans spricht gegen eine sofortige Entlassung. HK hätte man mehr Zeit gönnen können. Geld ist nach den Transfers im Ueberfluss. Dieses Jahr wäre ideal für ein Uebergangsjahr gewesen. Ich hätte mir Murat Yakin eher in 1-2 Jahren beim FCB gesehen. Der FCB spielt seinen Trainer-Trumpf zur Unzeit aus..was wenn MY nicht einschlägt? Eine unsäglicher Gedanken für die FCB-Fans,..etwas pathetisch zwar ….aber genau so wie alle andere Clubs zu werden…

          • Markus sagt:

            Sorry auch pathetisch, aber ihr seit ein Club wie alle andern. Erst noch in der Nati B und mit so viel Geld wie noch nie in eine Mannschaft gepumpt wurde auf Meisterkurs gebracht. Es war schon immer eine unsinnige Geschichte. Öri ist weg, somit spühlt sie nur noch ein paar Milionen in die Juniorenabteilung, was immer noch eine krasse Wettbewerbsverzehrrung darstellt, aber nicht mehr so gross wie auch schon. Das Budget des FCB ist immer noch imens, das Geld aus den Trasfers ist schneller weg als man denkt, aber dass hohe Budget immer noch da. Der FCB muss sparen wie alle anderen Clubs auch. Sie seien mit dem Weg der Vogel gehen will nicht einverstanden? Meine Behauptung die diskutiert werden kann: Der Vorstand will den super teuren Frei, der offensichtlich nichts mehr bringt, loswerden Vogel war dagegen.

    • Paulo sagt:

      In welcher Position hat Alex Frei denn unter Vogel gespielt? Bei den Spielen die ich gesehen hatte musste er sich die Bälle von weit hinten holen um überhaupt mal einen Ball zu berühren. Er spielte viel zu weit vom Tor entfernt. Streller hatte auch Defensivarbeiten zu erledigen. Marcelo Diaz und Cabral standen sich meistens gegenseitig auf den Füssen. Park gehörte nicht ins Team, dafür Kay Voser. Kaum einmal dass die gleiche Mannschaft zweimal hintereinander auflief. Immmer wurde gewurstelt. Warum man dann Spieler wie Andrist und Pak weggeschoben hatte wird wohl auch das Geheimnis von Vogel bleiben. Kurz gesagt, mit dieser Aufstellung von taktischen Fehlern hätte ein Trainer in einer anderen Liga keinen Monat überlebt.

      • bulivo sagt:

        Aber es ist ein Unterschied, ob ein Stürmer sich bei Ballbesitz der eigenen Mannschaft zurückfallen lässt und so den Spielaufbau mitgestaltet oder ob ein Stürmer bei Ballbesitz der gegnerischen Mannschaft aktives Pressing spielen muss. Ob Frei die Lust und die Kraft dazu hat, Pressing und “1. Verteidiger” zu spielen, werden wir sehen…

      • Andi Meier sagt:

        @ Paulo: Auch unter Fink war Frei immer im Mittelfeld anzutreffen, er war nie der Stürmer, der vorne auf den Ball wartet.
        @ DAM: Sarkasmus versteht man oder man versteht ihn nicht.

  4. Remo Meyer sagt:

    Auch ich war über den Zeitpunkt ziemlich überrascht und bin eigentlich im Zweifelsfalle für die Kontinuität. Andererseits ist eine Clubleitung nicht dazu verpflichtet für Transparenz zu sorgen. Ich bin ziemlich sicher, dass sie sich auch diesen Schritt gut überlegt und nichts überstürzt hat. Fussballerisch betrachtet kann man zwar das Argument gelten lassen, dass der Verlust der diversen Stammkräfte schwer wiegt. Ich denke jedoch, es gibt zwei wichtige Gründe für den Trainerwechsel. Erstens haben die Neuen meines Erachtens ebenso ein grosses Potential (das sie aber bisher noch nicht ganz gezeigt haben) und zweitens schien mir, als ging die Formkurve in dieser Saison eher nach unten als nach oben, was nicht dafür spricht, dass die Integration der neuen Spieler geklappt hätte. Nach den letzten Spielen gegen Genk und Servette habe ich mir gedacht, dass ich den FCB schon lange nicht mehr so schlecht habe spielen sehen, und auch die Kommentatoren waren sich einig, dass die Automatismen überhaupt nicht vorhanden sind – auch das ein Indiz dafür, dass die Entwicklung in die falsche Richtung ging. Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten erst beurteilen können, ob der Entscheid richtig war. Aber dem Vorstand jetzt eine Panikreaktion zu unterstellen halte ich für überheblich, dazu haben wir schlicht zu wenig Hintergrundwissen.

    • Heinz sagt:

      Sehr guter Kommentar! Es gibt also doch noch vernünftige User!

      • Andy F sagt:

        Ganz genau. Hinzu kommt: Vogel ist der’ Kumpel Typ’ und nicht der ‘Chef’ ob die alternden Diva’s hier jedes Mal bis an die Grenzen fighten und sich zerreissen wage ich mal zu bezweifeln, es war halt doch sehr gemütlich. Trainer wie Favre, Maurinho, Heynckes, Sir Alex Ferguson etc etc sind auch nicht dafür bekannt, dass es für ihre Spieler gemütlich ist mit ihnen. Mit T. Fink wäre der FCB letzte Saison genau so weit gekommen, vielleicht wäre die Klatsche gegen Bayern nicht ganz so hoch ausgefallen wie mit Vogel. Also ein bisschen mehr Realitätssinn für das bisher erreichte durch Vogel schadet gar nicht. Er wird sicher seinen Weg machen aber es war vielleicht etwas gar steil vom Assitenten zum Trainer der 1. Adresse im CH Fussball.

        • Marcel sagt:

          Nur ist ein Yakin doch noch Klassen entfernt von einem Mourinho, Heynckes, Ferguson, Favre.
          Er ist doch auch mehr der Kumpeltyp a la Vogel – seine Kommentare in der PK waren ziemlich verhalten, habe ziemlich wenig Selbstbewusstsein verspürt. Und der Basler-Urgestein-Bonus wird ziemlich bald mal aufgebraucht sein.
          Es würde mich nicht wundern, wenn er Ende Saison nicht mehr Trainer wäre, lasse mich aber als FCB Fan gerne eines besseren belehren.
          Vogel wünsche ich für seine Zukunft alles Gute, alleine mit den Siegen gegen Manu und Bayern hat er Basel weltberühmt gemacht, die zwei nationalen Titel waren da eigentlich nur noch eine Zugabe.

        • samir sagt:

          Realitätssinn? “Favre, Mourinho, Heynckes, Alex Ferguson” in einer Diskussion über Yakin und Vogel zu erwähnen ist auch etwas abenteuerlich, bei allem Respekt 🙂 Auch die Mannschaften, die sie trainieren, gehören in einer anderen Liga (ja, ich weiss, Basel schlug einmal MU und die Schweiz sogar Spanien… aber wir verstehen uns… 😉

  5. Iten Marcus, Magden sagt:

    Oh wie tiend mier d Auge weh,wenn i dr FCB Vorstand handle seh…Ich bin bodenlos enttäuscht,wie leichtfertig lange erarbeitetes Vertrauen und medialer Stil de Bach ab gschickt wird.Für Heiko sehe ich nicht schwarz.Mit seinem Leistungsausweis wird er seinen weiteren Weg problemlos machen.Und gutbezahlter Urlaub kann er erst noch geniessen!

  6. Lorenzo sagt:

    Der Vogel wäre doch ein Trainer für den FCL. Ich denke mal Gigi Oeri hätte den Yakin nicht eingestellt…

  7. chris w. sagt:

    zuerst provoziert Murat Yakin seinen Rauswurf in Luzern und ein paar Wochen später wird er als neuer Trainer in Basel vorgestellt… 🙂 Was ist hier falsch?

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es einen Vorvertrag gab und der FC Basel zu diesem Schritt evtl. sogar gezwungen war, weil Murat Yakin Druck gemacht hat.

    Naja, ich kann nur hoffen, dass der Vogel schnell wieder einen neuen Verein findet. Also ich würde Vogel gerne in Zürich beim FCZ sehen. Auf jeden Fall werden wir seine kernigen Sprüche vermissen… Ein toller Kerl. Hoffentlich krallt sich das Schweizer Fernsehen wenigstens seine Dienste als Studiogast in der Champions League oder so.

    • hans nötig sagt:

      Am besten ersetzen sie alle “Experten” durch Vogel, vor allem den einen bei den Länderspielen 😉

    • Urs-Werner Merkli sagt:

      Ziemlich abenteuerlich Ihre Version mit dem Vorvertrag! Nein, der Vogel hatte als einzige Führungskraft Fussballkompetenz und den Herren die Wahrheit eingeschenkt. Dann musste er gehen. Yakin war einfach frei, ist ein bescheidener Geist und wird auch bald wieder frei sein.

  8. Hans Saurenmann sagt:

    Jetzt auf Augenhoehe wie der FCZ. Yakin ist der falsche Mann, ein Blender der Unruhe foerdert. So schnell geht es einen Verein in die Knie zu zwingen. Habe den FCB in der B Liga spielen sehen wie auch der FCZ also nichts neues fuer mich. Ueberraschung, Ueberraschung fuer die Fasnacht, hoffentlich geht es besser als mir mein Instinkt weissmacht.

  9. Geni Meier sagt:

    Auch du mein Brutus hiess es 44 v. Chr und gestern in Basel. Trauriges Kapitel der FCB-“Führung” und wohl auch charakterlich entsprechenden Spieler. Luzern kann Geld sparen und Yakin endlich den längst vereinbarten Job in Basel antreten.

  10. Marc Scherrer sagt:

    Ach Herr Sykora! Es zeugt eben gerade von Weitsicht, jetzt den Schnitt zu machen und nicht bis zur Winterpause diese leistungsmässige Stagnation hinzunehmen! Jetzt hat man noch Zeit und Runden um Korrekturen anzubringen. Aus meiner Sicht ist klar:
    1. Die Mannschaft hat sich Leistungsmässig nicht verbessert (Engagement und Laufbereitschaft=ungenügend!)
    2. Viele junge Spieler mit Potential haben sich nicht weiterentwickelt (Pak) oder wurden abgeschoben (Andrist)
    3. Junge Spieler erhielten keine Chance sich zu bewähren, vermeintliche Leistungsträger spielten auch nach schlechten Leistungen (Leistungsprinzip?)
    4. Formkurve von Leistungsträger (Frei, Streller) in abwärtsspirale (Vorbereitung?)

    Meine These: Vogel wurde aus der Not geboren, konnte vom stark besetzten Team und der Vorarbeit profitieren. Seine antiautoritäre und kumpelhafte Art war in dieser Phase genau das Richtige. Nun hat sich die Situation aber geändert, an Ihn wruden neue Anforderungen gestellt: Mannschaft aufbauen, Stars motivieren (Frei: Ich bin gesättigt), Junge Spieler integrieren, etc etc. Gut möglich, dass Vogel nun Schwierigkeiten bekundete, aus der sympatischen Kumpelrolle in die eher fordernde, distanzierte Förderrolle zu schlüpfen. Das erfordert eben eine Gewisse Distanz und Härte.

    Erkennt nun der Vorstand diese Tatsache, dann war das rigorose Handeln sehr professionell und zeigt, dass der Vorstand die Verantwortung gegenüber dem FCB wahrnimmt. Der FCB ist ein erfolgsorientiertes Unternehmen und kein Ponyhof!

    • Urs Flueckiger sagt:

      Ein mutiger Enrscheid des Vorstandes nicht bis zur Winterpause zu warten. Die Formkurve des FCB hat keine steigende Tendenz gezeigt. Wenn man sogar zu Hause gegen ein schwaches Servette nur mit Ach und Krach gewinnt, dann muss einiges nicht klappen. Man hat ja immer wieder gestaunt, dass in der Aufstellung Spieler figurieren, die zwar defensiv gut sind, aber kein Spiel gestalten können oder technisch schwach sind und fast immer spielen. Daher war es ja kein Wunder, dass man ständig rückwärts gespielt hat.

    • Sven Bebbi sagt:

      Das war das Wort zum Sonntag!

      So schauts aus und nicht anders. Wir können der Clubleitung keine Inkompetenz vorwerfen, nur weil wir gerade sprachlos sind oder den Entscheid nicht akzeptieren wollen. Gründe und Hintergründe wissen wir halt oder eben nicht.

      Fakt ist: Vogel hatte nach Abgang Finks eine komplette Mannschaft und mit ihr auch Erfolg, nun sollte er wieder eine Mannschaft komplettieren und formen. Und dies alleine ohne Finks Leitung. Ergebnis: Im ersten Drittel der Saison gescheitert…

      Für mich ist diese Reaktion des Vorstands verständlich, wie Sie beschreiben Herr Scherrer.
      Auch wenn man Vogel mochte und sympathisch fand – und ja er war es. Es geht um unseren Verein FC BASEL 1893

      Wir sind aktuell Vierter und da gehören wir nicht hin, zumindest die Formkurve muss tendenziell nach oben zeigen.

      AUF GEHTS!

    • Buschbrenner Rudi sagt:

      Aha, einer der was vom FC Basel versteht und nicht einfach irgendwelche Aussagen macht und Thesen erstellt. Guter Kommentar! Fazit: für die Sachverständigen ein verständlicher Entscheid!

      • Markus Hotz sagt:

        Kann den Entscheid – aus Sicht der Führung – ebenfalls durchaus nachvollziehen. Nur mit Yakin ist man ein grösseres Risiko eingegangen. Yakin liess in Thun und Luzern einen sehr defensiven (Sicherheits-) Fussball spielen, was bei den Voraussetzungen dort auch richtig und zielführend war (maximal ein Mittelfeldplatz liegt drin). Nun in Basel ist die Ausgangs-Situation eine völlig andere, er darf jetzt nicht positive Resultate liefern, er muss (unbedingt). Und ich glaube nicht, dass es in Basel gut ankommt, wenn z.Bsp. nach schlechten Spielen oder Niederlagen ein dauer-lächelnder Trainer nonchalante Interwiews gibt (das kam schon in Luzern sehr schlecht an). Wie es geht mit Frei, wird sich zeigen (auch hier besteht latentes Risiko). Meiner Ansicht nach war Basel Meister-Anwärter Nr. 1 und ist das auch weiterhin (ob mit Yakin oder wem auch immer). Schlicht weil die anderen Mannschaften auch nicht so souverän sind. Bei GC und St. Gallen erwarte ich auch schwächere Phasen ( bei GC wenn Führungsspieler verletzt länger ausfallen sollten). Sion und YB werden wohl vorne mitmischen, als Meister sehe ich sie aber nicht (v.a. YB nicht). FCB hat weiterhin alles in der Hand, die 8 Punkte Rückstand sind kein Problem.

    • Dario Nielsen sagt:

      Ich kann mich dem Kommentar von Marc Scherrer zu 100% anschliessen. Bei aller Sympathie zu Heiko Vogel – als gut bezahlter Angestellter des FCB ist er verpflichtet, die Strategie seiner Arbeitgeber (z.B. Einbau und Förderung von Nachwuchskräften, attraktiver/offensiver Fussball) umzusetzen. Aus den Äusserungen in der PK muss ich interpretieren, dass dem aus Sicht FCB-Vorstand seit längerer Zeit nicht so war.

      • Dario Nielsen sagt:

        Und noch eine Ergänzung: Der FCB-Vorstand um Präsi Heusler hat den Verein in den letzten Jahren hervorragend geführt und eigentlich alles richtig gemacht, da sind sich wohl alle einig – warum soll jetzt alles anders sein und Panik ausgebrochen sein? Ich zumindest habe volles Vertrauen, das gehandelt werden musste und auch zum richtigen Zeitpunkt richtig gehandelt wurde!

  11. Mike sagt:

    Und was wenn Basel diese Saison nicht reüssieren wird? Heusler setzt seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel und Murat Yakin seine Karriere.

    • Marcel sagt:

      Das ist halt nun mal so im Fussballbusiness…dafür werden sie ja alle sehr gut entlöhnt, so quasi als Trostpflästerli für Fehlentscheide und Niederlagen

  12. Franz sagt:

    Die Trennung von Vogel ist nachvollziehbar, die Mannschaft spielte wirklich schlechten Fussball. Für Vogel selber tut es mir leid, er war mit Abstand der sympathischste “Basler”. Nun hat die ach so kluge, weitsichtige FCB-Führung den Club wieder zu einem ganz gewöhnlichen gemacht. Vielen Dank dafür! Und vielen Dank im Voraus für die Schadenfreude, mit der wir Anti-Basler Meldungen aus dem Innenleben der Mannschaft und ihres Umfelds aufnehmen werden!

  13. robihakiballi sagt:

    Reductio ad absurdum = Latein die Sprache der Gebildeten! Hat der Sport, insbesondere der “FUSSBALL”, irgendetwas mit BILDUNG zu tun? Eher nicht – oder?
    .
    BASEL – einst die CH-Stadt der grossen Geister – dank der Universität!
    BASEL – heute NOVARTIS-City – Stadt der PILLENFRESSER
    BASEL – morgen? – Stadt der FUSS- und KOPF- INVALIDEN?
    .
    Basel ist ab 2014 – 1. CH-Club in der BUNDESLIGA – hopp FCB !

  14. dres sagt:

    Die Basler haben ganz enfach einen Vogel – nur nicht mehr als Trainer… Möglicherweise könnten wir den in Bern ganz gut gebrauchen… 😉

    • Auguste sagt:

      hmm…, nach drei so unterschiedlichen trainern wie petkovic, gross und rueda, die in bern scheiterten oder gerade dran sind, müsste man wohl langsam anfangen, die gründe des misserfolgs bei der mannschaft zu suchen. das ergäbe sich zumindest aus der anwendung der deduktion.

      • Znuk sagt:

        Ja es gab doch mal einen Trainer in Bern. Dieser hatte die Gründe in der Mannschaft gefunden und diese 10 Monate umgebaut. Diesen hat man dann entlassen und nun spielen mittlerweile wieder die gleichen Herren, welche Cupfinals und Meisterschaften vergeigt hatten. Wundern, dass es da nicht läuft braucht man sich wirklich nicht mehr.

    • Marcel sagt:

      Bei YB würde Vogels Haarfarbe ja schon mal bestens zu den Vereinsfarben passen…vielleicht gibt es noch mehr Gemeinsamkeiten…

      • Sdadder sagt:

        Der richtige Trainer für YB existiert schlicht und einfach nicht ! Weder Koryphäe Gross, Ästhetiker Petkovic noch ‘Büezer Zaugg oder Büezer Rueda (bis jetzt) haben national irgend einen Titel geholt. Sollte das Büezer Vogel gelingen ? Ach ja da ist noch Strahlemann Yakin, schade das dieser Entscheid beim FC Basel nicht in Bern gefallen ist, sonst könnten wir Berner uns wieder ganz feste an einen vielversprechenden Trainer klammern !

  15. Peter Hauser sagt:

    Ja – ein total unverständlicher und nicht nachvollziehbarer Entscheid – ausserdem schlecht gegen aussen kommuniziert.
    So sieht das eben nach einem abgekarteten Spiel aus – was Sacha Ruefer gestern abend auf SF1 auch so kommentierte. Es scheint wirklich so, dass hier Abmachungen vor langer Zeit getroffen wurden, hinter dem Rücken von Heiko Vogel.
    Ja, wir werden ja sehen, wie Murat Yakin mit den Diven des FCB’s zurecht kommt! Ich zweifle am Erfolg des M. Yakin – sein Leistungsausweis als Trainer ist bis jetzt sowieso eher durchzogen. Ob er in Basel das richtige Umfeld vorfinden wird, um sich beweisen zu können, daran zweifle ich….

  16. Stan sagt:

    Nicht die Freistellung an sich ist die Überraschung, sondern der Name des Nachfolgers. Der FCB sucht Kontinuität, Aufbau und Erfolg, eigentlich fast alles, was Murat Y. in seiner Karriere vermissen liess (ok, Erfolg tw. vorhanden). Überall, ob als Spieler oder Trainer, zeichnete sich M. Yakin dadurch aus, dass er immer weiter zog, immer mit anderen Angeboten kokettierte oder nur sich selber ins Rampenlicht stellte. Da der FCB der einzige Schweizerclub ist, welcher die Möglichkeit hat in der Championsleague zu spielen, hoffe ich, dass dieses Experiment gelingt. Denn es ist eben ein Experiment, wie es auch mit Heiko Vogel eines war.

  17. Bauer sagt:

    Heiko Vogel ist bestimmt kein schlechter Trainer, aber auch kein Messias. Durch seine kollegiale Art gabs gute Stimmung im Team. Dadurch wurde die Liga ein Selbstläufer, das Kader der letzten 2 Jahre war unantastbar für den Rest der Schweiz. Den Erfolg in der CL muss man ihm lassen, allerdings war das mMn nicht hauptsächlich sein Verdienst. Das Kader des FCB im letzten Jahr war einfach absolut top. Nun gabs gewichtige Abgänge, Frei und Streller werden langsam alt und schon gehts bergab. Vogel hat es in der (kurzen) Zeit nicht geschafft das Team so einzustellen, dass es trotzdem stark genug bleibt. Ebenfalls hat er die Neuen, die viel Potential aufweisen, nicht in Fahrt bringen können.
    Alles in Allem fiel der Entscheid zu früh, evtl hätte er mehr Zeit gebraucht. Zu langes Warten nur wegen früheren Erfolgen wäre aber auch schädlich gewesen(siehe Sforza und die Rückrunde 09(?)). Wir werden sehen, ich halte Yakin für einen der taktisch besten Trainer der Schweiz, vielleicht wird ja alles besser…

  18. John Schnyder sagt:

    Tja. Die FCB Führungsspitze ist schneller nervös geworden als man gedacht hätte. Hat Vogel “nur” von der Arbeit von Fink gezehrt ? Hat Yakin als Trainer internationales Format oder ist dieser Entscheid eher dem Lokalpatriotismus (der FCZ hat es ja auch mal mit Fischer versucht) zu zuschreiben ?
    Dem Schlusssatz – “der FCB wird schlussendlich sowieso souveräner Meister” muss ich allerdings leider zustimmen, auch wenn mir als FCZler natürlich schwerfällt 😉

  19. hans nötig sagt:

    Der FC Sion oder der FC St.Gallen bedankt sich jetzt schon dafür!

    Alles reine Spekulation natürlich aber es ist einfach so das ein Team mit derartig gewichtigen Abgängen wie der FC Basel es bestimmt nicht einfacher haben wird wenn dann noch ein neuer Trainer mit neuen Ideen und evtl einem neuen System auftaucht (das ist natürlich etwas anderes wenn der geschasste die Mannschaft nicht mehr erreicht, aber das war ja bei Vogel bei weitem nicht der Fall, imho eher das Gegenteil sogar).

    Absolut unverständlicher Entscheid, vor allem wenn man bedenkt das Heiko Vogel nebst seiner unbestrittenen fachlichen Kompetenz auch noch DER Sympathieträger beim FCB war, einem Club notabene der (auch wegen seiner Erfolgen) in der Restschweiz gar nicht gut ankommt.

  20. Robi sagt:

    Auch dem FCB wurden durch die Champions League Erfolge in eine unreale Welt gehoben. Schade eigentlich. Auch der FCB wird sich in Zukunft begnügen müssen kleiner Brötchen zu backen, das aber begreift wohl der President auch nicht. Ist irgendwie nur für die Führungscrew zu hoffen, dass der Krebsgang weitergeht, damit sie sehen, dass leider auch in Basel die Bäume zu schnell gewachsen sind….

  21. benedikt99 sagt:

    natürlich ist der entscheid überraschend. natürlich gehen die meinungen auseinander und die emotionen hoch. fakt ist: nach über 20 spielen (sl, cl-q, cup, uefa) zeigt die tendenz der mannschaft nicht auf- sondern abwärts. eine aburteilung der vereinsleitung ist absolut fehl am platz und zeugt von emotionaler aber sicher nicht profesioneller herkunft. ich bin überzeugt, dass die verantwortlichen sich diesen schritt gut überlegt haben, so wie dies in der vergangenheit auch zelebriert und von allen seiten – fans, medien, sponsoren, liga – geschätzt und bestätigt wurde.
    mit murat yakin kommt ein basler, welcher das business kennt und weiss, welche chance sich ihm bietet. ich bin überzeugt, dass er die mannschaft weiterbringt und dementsprechend die resultate sich einstellen werden.

  22. Auguste sagt:

    hmm…, “elementar unterschiedliche auffassungen”, nannte herr heitz als trennungsgrund. das ist heftig – nur worin lagen die?
    erfolghaben wollte wohl auch heiko vogel. europäisch vertreten sein auch und weiter auf die karte nachwuchs setzen – er als ehemaliger nachwuchstrainer – wahrscheinlich ebenfalls. das gehalt? – unwahrscheinlich, aber nicht auszuschliessen. vereins-loyalität – kein thema. was also bleibt, worüber die auffassungen derart weit – elementar ist schrecklich weit – auseinander liegen konnten?

    natürlich, die mannschaft. der fcb hat es schlicht und einfach vermasselt, die gewichtigen abgänge einigermassen zu kompensieren. hinzu kam, dass verletzte bisher nicht wieder das alte niveau erreichten und alex freis alterungsprozess sich im dümmsten moment zu akzentuieren begann. heiko vogel hat wahrscheinlich mit vehemenz darauf gedrängt erprobte verstärkungen ins auge zu fassen, weil er feststellen musste, dass mit dem gegenwärtigen kader die hohen ziele nicht erreichbar sind, ja selbst die nationale vorherrschaft zwischenzeitlich in akuter gefahr ist. das spürte zwar auch die fcb-führung, aber sie verortete die probleme offensichtlich eher beim trainer als bei der mannschaft. hinzu kommt, dass man vom trainer – aus unerfindlichen gründen – nicht so überzeugt war, dass man die nötigen millionen bereitgestellt hätte, um der klaren abwärtstendenz entgegenzuwirken.

    heusler und heitz entschieden sich für eine andere vorwärtsstrategie seit murat yakin unverhofft auf dem markt war. der gross-klon und “local boy” war eine versuchung, der sie nicht widerstehen konnten – auch wenn es ab der winterpause teuer wird für den club. für halbheiten, wie in luzern, ist yakin nicht mehr zu haben – er braucht titel für seine karriere. man kann nur hoffen, dass die basler auch glücklich werden mit dem geist, den sie riefen, sonst sind sie schneller als sie denken wieder ein ganz normaler grossclub in einer sehr überschaubaren liga.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Ich denke, die “elementar unterschiedlichen Auffassungen” betrafen in erster Linie das Spiel des FCB, welches zu keiner Zeit souverän war. Im Übrigen war auch die vergangene Saison spielerisch nicht zu jeder Zeit eine Offenbarung. Einige Siege kamen glücklich zustande, u.a. auch deshalb weil wir mit Alex Frei den Ausnahmestürmer der Liga in unseren Reihen hatten, der in so manchem Spiel den Unterschied machte. Kommt hinzu, dass unsere Gegner sich durch Dummheit, Realitätsverlust und Unvermögen allesamt selber abgeschossen hatten.

      Die Rotation, das kurzlebige 1-Mann-Sturm-Experiment zu Beginn dieser Saison, die Verunsicherung diverser Spieler – all das zeugt letztlich von Vogels Planlosigkeit. Seine rosa gefärbten Äusserungen gegenüber den Medien, die Durchhalteparolen weckten zunehmend Befremden. Natürlich, ein Trainer soll sich gegenüber der Öffentlichkeit vor die Mannschaft stellen, den Druck von ihr zu nehmen, um die Probleme intern anzusprechen. Allerdings keimt in mir der Verdacht, dass Vogels Rhetorik gegen Innen sich gar nicht so stark von jener nach Aussen unterschieden haben könnte. Und dann wäre die Konsequenz der Clubleitung durchaus nachvollziehbar. Im Übrigen lässt auch eine Bemerkung Yakins an der PK (sinngemäss: “es ist mit der bestehenden Mannschaft möglich…”) auf dieses Szenario schliessen.

      • Auguste sagt:

        hmm…., hvh, tatsächlich überzeugt hat die mannschaft bisher noch kaum, und kein mannschaftsteil ist spielerisch auf der höhe – von sommer, mit kleinen abstrichen, einmal abgesehen. da musste sich ein trainer schon kritische fragen gefallen lassen, wenn vom potential her eigentlich mehr zu erwarten gewesen wäre. andererseits war heiko vogel lang genug beim fcb, um festzustellen, dass mit dieser mannschaft keine grossen internationalen würfe möglich sind und schon kann es “elementare” auffassungsunterschiede geben im verein.

        der fcb tut sich derzeit extrem schwer das spiel zu machen. das mittelfeld ist zu schwach, weshalb die ganze offensive mühe hat druck zu entwickeln. und defensiv ist man auch keine bank. heiko vogel ist es nicht gelungen mit den vorhandenen spielern ein zumindest nationales siegerteam zu bilden.

        murat yakin hilft natürlich der effekt, dass sich unter einem neuen trainer jeder spieler wieder um seine position bewerben muss. aber auch er wird zum schluss kommen, dass mit dem fcb, version 2012, die nächste cl nicht mehr in reichweite liegt und es für das überwintern in der laufenden europa league ziemlich glück brauchen wird. die schweizer meisterschaft und der cup allerdings sind machbar, auch wenn ein paar liga-konkurrenten grad einen lauf haben.

        letzte saison ging ein ausserordentlich erfolgreicher zyklus zu ende in basel, vorgestern begann ein neuer. mal sehen, was draus wird.

        • ball sagt:

          letzter satz, fussbalverstand in kompaktform – der zyklus FCz/FCB ist abgeklungen, ob nun aber GC/YB oder GC/FCGS oder YB/SION etc zu laufen beginnt werden wir sehen. Eigentlich stünde Servette ein fussballerisches Klimawandel an.

  23. Meggi sagt:

    Was hat Yakin als Trainer eigentlich schon gewonnen….? Dieser Wechsel ist für die Konkurrenz ein Vorteil. Danke Basel!

  24. Buschbrenner Rudi sagt:

    Um genau das im letzten Abschnitt Beschriebene auch weiterihin zu bleiben (Kontinuität, Souveränität, Bodenhaftung, Weitsicht und eine Anhängerschaft, die sich gegenseitig zur kompetenten Führung ihres Vereins beglückwünschten) war dieser Entscheit absolut richtig! Vogel war der richtige Trainer für die vergange Saison – jetzt sind andere Qualitäten gefordert und diese hat Vogel nicht resp. seine Auffassungen zur aktuellen und mittelfristigen Lage sind schlicht und eifach falsch!!

  25. Hänggi J sagt:

    Habe zwar keine Jahreskarte und bin auch kein eingefleischter FCB-Fan, habe es aber immer genossen ein paar mal im Jahr an Spiele des FCB zu gehen. Die Stimmung und die Atmosphäre waren immer sehr toll.
    Bis Dato hatte ich auch das Gefühl, dass die Eigenschaften der Clubführung des FCB, Charakter, Stil, Ehrlichkeit und vor allem Sympathie seien. Leider muss ich umdenken und sagen dem ist nicht mehr so. Es geht weder um Erfolg oder Misserfolg. Auch geht es nicht darum, ob man hinter die Kulissen sehen kann oder nicht, ob man alles wissen muss oder nicht. Ob ein Trainer immer gleicher Meinung ist, wie die Clubführung, es geht in diesem Fall wirklich nicht darum. Mir persönlich ist die Art und Weise, wie das Ganze abgehalten worden ist, sauer aufgestossen. Ich habe mich schwer in der Clubführung des FCB gettäuscht, allen vorab, in Bernard Heusler. Sorry so geht man nicht mit Menschen um, leider ist es in diesem Metier gang und gäbe. Ich für meinen Teil kann daher nur eine Konsequenz für mich ziehen und diese Abhandlungen insofern nicht mehr zu unterstützen, indem ich keine Spiele mehr des FCB live besuchen werde.
    Ich werde auch nicht umdenken, sollte der FCB mit Yakin erfolgreich sein, denn in diesem Fall geht es mir nur um die Menschlichkeit. Ich glaube auch, deshalb wird der FCB mit diesem ausgeführten Schritt einen massiven Imageverlust erleben.
    Trotzdem wünsche ich vor allem Heiko Vogel und der Mannschaft alles Gute, den FCB-Fans wünsche ich, dass ihr Verein weiterhin erfolgreich sein wird.

  26. Daniel sagt:

    Habe auf der FCB Homepage den Spielbericht des Testsspiels vom letzten Freitag gegen den FC Wohlen gelesen. Nun scheint mir diese Trainerrochade noch unverständlicher. Bin mir sicher dass da schon lange hintenrum was lief. Vermutlich schon bevor Yakin beim FCL gehen musste. Wobei dieser Abgang von M.Y. vielleicht sogar ein bisschen provoziert war. Wünsche dem Heiko Vogel alles gute für seine Zukunft.

  27. Peter Hübscher sagt:

    Ich frage mich, ob der FCB-Vorstand bei Sion-Präsident Constantin einen Kurs besucht hat? Vor mehr als einem Jahrzehnt hatte Chrigel Gross 3 Jahre Zeit den FCB auf die Füsse zu stellen und ihn in die CL zu bringen. Heiko Vogel hat eigentlich einen super Job gemacht. Seine Qualitäten hat er bereits bewiesen und mit etwas Zeit wäre da wieder ein gutes Team zusammengewachsen. Schade, dass ich mir jetzt überelegen muss, ob ich die nächste Jahreskarte wieder kaufen soll oder nicht. Schade, ich danke Heiko Vogel für die tollen Spiele die er mir und uns beschert hat. Ob ich solches nochmals geniessen kann, wage ich im Moment zu bezweifeln.

    • zerberus08 sagt:

      Chrigel Gross hatte auch keine fertige Mannschaft übernommen…

      • Fredy Meury sagt:

        Also Herr Hübscher, dann lassen Sie das doch und schauen sich den FC Birsfelden an. Ich weiss nicht, wie Fans so blind sein können – und an den Tatsachen vorbeischauen. Hätte/Wäre/Wenn gibt es nicht – sondern nur Tatsachen. Und die da einmal sind; kein Fortschritt seit mehr als 20 Spielen, kein Kämpfen, kein Alle für Einen Einer für Alle – und einige der Spieler mit einem absolut unterirdischen Laufpensum (CAbral, Fabien Frei etc) – das sind doch alles Dinge, die ausschliesslich bemi Trainer liegen und haben nichts mit den Abgängen zu tun. Auch die andauernden Wechsel, unklare und unverständliche Entscheide – die Liste ist ellenlang. Ihre Hypothes, dass man mehr Zeit hätte geben sollen – ist blauäugig. Vogel sagte am Anfang der Saison, er brauche 5, 6 Spiele, damit sich die Mannschaft finden kann. Hat sich die Mannschaft gefunden ? In keinster Art und Weise – auch hier hat der Trainer die Verantwortung zu tragen – wie auch der Spielphilosophie des fruchtlosen Hin- und Her- Geschiebes. Wir können ja nicht alle blind sein – und H. Vogel (auch wenn er menschlich sicher ein angenehmer Typ ist) hat den Beweise zu keiner Zeit antreten können, eine Mannschaft weiter zu bringen.
        Deshalb gebürt der Vereinsleitung alle Achtung vor so einem mutigen – aber absolut unumgänglichen ziehen der Reissleine.

  28. Andy sagt:

    Lieber Mämä, Deine Folgerungen erachte ich als falsch. Als Besitzer einer Dauerkarte im St. Jakob-Park muss ich festhalten, dass der Abwärtstrend bereits seit dem Ausscheiden gegen Bayern in der Champions League anhält. Der erfolgreiche Rest der Saison war wohl eher der Schwäche der Gegnerschaft geschuldet als der Stärke des FCB. Man erinnere sich nur einmal an den mit Glück gewonnenen Cupfinal gegen Luzern. Der FCB war ein Schatten seiner selbst.
    Heiko Vogel gebührt Dank dafür, dass er die Arbeit von Fink so gut fortgesetzt hat. Ist man ehrlich zu sich selbst, muss man aber zugeben, dass die letzten Monate wohl gezeigt haben, dass Heiko Vogel dass Format als Trainer eines FCB wohl abgeht. Die Schuld auf die Neuerwerbungen zu schieben wäre grundfalsch. Der Trend bei Gaston Sauro zeigt tendenziell nach oben, Marcelo Diaz dürfte sich steigern und die grosse Qualität von Salah ist unbestritten. Es liegt auch an einem Trainer, eine Mannschaft und deren Spieler weiterzuentwickeln.
    Der Vorstand hat aus meiner Sicht völlig richtig entschieden. Murat Yakin ist ein Basler, ist ein absoluter Winner-Typ mit dem FCB-Gen und ein Trainer modernster Prägung. Ich bin überzeugt davon, dass der FCB auch im Jahre 2013 vom Balkon des Stadt-Casino’s grüssen wird! FCBeeeeeeeeeeee!

    • Znuk sagt:

      Diesen Beitrag kann ich nur unterstützen. Sehe das gleich. Auch wenn ich finde, dass diese Entlassung trotzdem sehr hart ist. Endweder ist sie richtig und dann sehr mutig, weil halt unpobulär. Oder sie ist falsch. Das werden wir sehen.
      Ich bin da etwas hin und her gerissen und denke, wir wissen aus der Distanz zu wenig um das abschliessend beurteilen zu können. Ein fader Beigeschmack bleibt aber. Dies hat auch mit der Kommunikation des FCB zu tun, welcher die bisherigen Leistungen (inkl. CL-OUT) eigentlich nicht kritisiert hat. Von daher überrascht dieser Trainer-Wechsel nun auch.

    • samy sagt:

      du hast mir aus der Seele gesprochen… selbst beim 1:0 sieg gegen bayern, war damals im Stadion, hatte man von einer Krise beim FCBayern profitiert und mit riesen Dusel die Bayern bezwungen. Die Abwehr ist seit längerem einfach grottten schlecht. Haarsträubende Fehler wurden und werden gemacht. schon unter Fink war dies so. nun ist mit vogel auch noch die offensive Dominanz verloren gegangen. Murat ist genau der richtige trainer. er steht für Dominanz, knallharte und sichere Verteidigung. schnelles spiel usw. und vorallem ist er auch verdammt schlau. ich hoffte schon seit längerem dass man vogel entlassen würde. er hat nicht die klasse, die intelligenz und die schlauheit, die taktische übersicht welche ein trainer braucht. er hat viel von seinen vorgängern profitiert. basel ist der FCBayern der Schweiz. man hat genügend lang zugeschaut. und nur weil jemand sympathisch ist, kann man ihn nicht einfach weiter beschäftigen. die struktur im spiel hat gefehlt, und damit auch der erfolg. und anders als in der vorherigen saison, wäre er auch nicht wieder so einfach gekommen, denn die konkurrenz schläft nicht (siehe GC, Sion, FCSG…) ich glaube die empörung bei den gegnern und journalisten ist auch so gross, weil man insgeheim wusste, dass Vogel nicht mehr erfolg haben würde und dass man hoffte, dass die vereinsleitung so lange wartet bis es zu spät ist. PS: auch christian gross musste jedes jahr eine neue mannschaft zusammenstellen, weil die besten verkauft wurden. umso grösser ist seine leistung bei basel einzuschätzen. und die BESTE championsleague saison hat man unter gross gespielt. die war einfach nur unglaublich und fantastisch. fink hatte auch glück, er konnte etwas übernehmen und profitierte davon, dass man die spieler noch halten konnte, so konnte er auch etwas aufbauen und er hatte auch das bayern gen.

  29. Tom sagt:

    Falls die Argumentation mit den unüberbrückbaren meinungsverschiedenheiten wahr ist, geht der Rausschmiss von Heiko Vogel in Ordnung, denn in einer solchen Situation muss einer gehen. Das ist seit jeher der Trainer und nicht der Vorstand. Schade, aber wahr.

    Weshalb man aber glaubt einen Murat Yakin holen zu müssen ist mir mehr als schleierhaft. Was hat der stolze Jungtrainer bis anhin wirklich erreicht? Wie Mämä richtig feststellt hat er lediglich Mannschaften mit beschräntem spielerischem Potenzial mittels einer guten Taktik in Tabellenpositionen gebrahct, wo sie sonst nie hingekommen wären. Geklappt hat das, weil die Spieler um ihre Defizite wussten (oder Muri hat sie ihnen aufgezeigt) und ihm gefolgt sind. Sowohl in Thun als auch in Luzern hat das eine Weile geklappt, aber sobald sich nicht mehr alle Spieler den taktischen Weisungen voll und ganz untergeordnet haben, sind die Resultate ausgeblieben. Wie anders kann sich der Wintermeister (FCL) bis Saisonschluss um über zwanzig Punkte abhängen lassen? Auf solche Situationen hat Murio mit Rausschmissen und anderen eher lächerlichen Massnahmen, wie getrennten Kabinen für jüngere und ältrere Spieler reagiert. Nicht sehr souverän.

    Beim FCB trifft er da auf Spieler mit ganz anderem Potenzial und ob sich diese über längere Zeit detaillierten taktischen Anweisungen unterordnen werden, ist zu bezweifeln. Insbesondere da sie, insbesondere Frei und Streller, über ein ebenso bedeutendes, wenn nicht bedeutenderes Palmares als ihr neuer Trainer verfügen. Daher befürchte ich mittelfristig grosse Unruhe im Kader, was den Resultaten sicher nicht zuträglich sein wird.

    Gerne lasse ich mich aber von einem Wandel Muris positiv überraschen und drücke dem FCB ganz fest die Daumen.

    • DAM sagt:

      @Tom
      “Beim FCB trifft er da auf Spieler mit ganz anderem Potenzial und ob sich diese über längere Zeit detaillierten taktischen Anweisungen unterordnen werden, ist zu bezweifeln.”
      Falls dies tatsächlich zutrifft, dürfte dem aufmerksamen Leser nun auch klar sein wo die wirklichen Probleme beim FC Basel liegen…

    • Hans vom Hübel sagt:

      Tom, ja aber hallo? Was ist denn das für eine Aussage?

      Es würde mich interessieren welchen “Spielern mit ganz anderem Potential” beim FCB Du denn eine solche Disziplinlosigkeit unterstellst?

  30. Erkan sagt:

    hmm, vielleicht hat sich der vogel in den köpfen des vorstandes eingenistet, da hat es natürlich für einen vogel an der seitenlinie keinen platz mehr.
    die entlassung überrascht, der nachfolger jedoch nicht. yakin war schon lange der wunschtrainer und umgekehrt war der fcb schon immer sein wunschklub. notabene eine win-win-situation, wenn da nur nicht der vogel wäre (im kopf oder an der linie). heiko vogel wurde vom assistenztrainer zum “supertrainer”, der fcb spielte und siegte. nur lob gab es, selbst eingefleischte fcb-hasser fanden ihn zumindest ein wenig sympathisch, kaum ein wort der kritik. aber was macht ein guter trainer aus? wenn es läuft, muss er schauen, dass es so weiter geht und wenn es einmal nicht so läuft, zeigt sich, ob ein trainer wirklilch qualität hat. nun heiko vogel konnte seine qualität nicht beweisen, auch weil er die nötige zeit dazu nicht bekam.
    auch mit dicker und fetter fcb-brille konnte man sehen, dass das spiel vom fcb diese saison bisher eher schlecht als recht war. ständiges quergepasse, anfällige abwehr, ideenloses mittelfeld und ein angriff mit halber leistung. kein zug nach vorne, keine überraschende aktionen und zuletzt noch ein schwächelnder torhüter. wahrlich nicht das, was man vom fcb erwartet.
    nun gut. es gibt sicher ein paar gründe dafür, dass es nicht rund läuft. gewichtige abgänge und neuzugänge, welche bis anhin noch nicht überzeugen konnten. jedoch ist dies auch nicht erstaunlich. diaz und salah sind ausgebrannt, hatten keine zeit sich zu regenerieren und müssen sich wie sauro zuerst noch einleben. ich bin sicher, alle drei werden dem fcb noch viel freude bereiten.
    dass die welle der empörung jetzt vor allem bernhad heusler trifft, ist nicht fair. er ist auch nur ein teil des vorstandes, und der vorstand hat entschieden. dass die (boulevard-) presse über die eher zurückhaltende begründung des vereins herzieht ist ja nur logisch. da kann man die schmutzige wäsche ja selber produzieren.
    ja, yakin hat sich vor kurzer zeit negativ über das basler puplikum geäussert, und? vor ein paar jahren verpflichtete der fcb einen spieler, wie hiess er nun schon wieder? war angeblich ein pyroman. “wir werden nicht jubeln, wenn dieser ein tor schiesst” hiess es aus der muttenzerkurve. als er dann ging, jubelten sie wirklich nicht mehr.
    die entlassung überrascht, der zeitpunkt sowieso und beides kratzt am image der vereinsführung. vielleicht genau das, was es braucht, wenn gewisse spieler über “eine gewisse sättigung” sprechen. vielleicht aber auch nicht.

  31. Martin Heinz sagt:

    Der FC Basel hat den VOGEL buchstäblich abgeschossen. Respekt und Fairness gehören in diesem Zusammenhang nicht ins Vokabular des Profi-Fussball-Sports. Adieu FCB. Ich habe von dir etwas Anderes erwartet.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Ja aber wie willst Du denn sowas respektvoll und fair über die Bühne bringen? Die Clubleitung muss im Interesse des Vereins handeln und ihre persönlichen Empfindungen (manchmal auch Befindlichkeiten) zurückstecken.

      Heusler war sichtlich emotional aufgewühlt an der PK. Dass es ihm nahe geht, war nicht zu übersehen.

  32. zerberus08 sagt:

    Ihr sein schon etwas komische Fans! Seit Monaten wird kritisiert und gejammert – Basel hat kein System – bringt mal die Jungen – Basel spielt hinten schwach – kein Mittelfeld – quer und rückwärts spielen – zuviel rochieren – usw. Wer ist denn schuldig? Heusler ? Wenn man nun den Trainer ersetzt ist es auch nicht recht, es wird weiter gejammert: Aber die Mannschaft trägt die H a n d s c h r i f t von Vogel, und die habt ihr ja kritisiert – also muss ein neuer Trainer her, ob Muri der Richtige ist wird sich weisen! Ich habe jedenfalls keine Fortschritte mehr gesehen in den letzten Spielen bis auf die 2.HZ gegen Sion, gegen Serviette war’s ja wieder grottenschlecht! Der Entscheid war schon richtig und sauber abgewickelt!

    Die Vereinsleitung hatte immer betont dass nach dem Abgang der 5 Leistungsträger beim FCB schwere Zeiten anbrechen würden, dass die Mannschaft schwächer ist als vorher war ja allen klar. Dennoch sollte das K a d e r immer noch stark genug sein um sich zumindest national klar durchsetzten zu können. HV hat es leider nicht geschafft die Mannschaft weiterzubringen, das ist Fakt! Den Vorwurf man hat Vogel zuwenig Zeit gelassen kann ich nicht nachvollziehen! Dass SG und GC mit ihrem Spielerkader stärker als der FCB sind, ist bei allem Respekt etwas peinlich! Wenn man jetzt auf dem “alternden” Duo Frei/Streller herumtrampelt ist das falsch, Frei ist nicht plötzlich schlecht geworden und Steller ist noch einer der Besten beim FCB. Die Theorie, Vogel als Übergangslösung einzusetzen und auf Muri zu warten scheint mir gar nicht so abwegig. Basel braucht keinen “lieben” Trainer sondern einen “knallharten” und dazu scheint mir Muri eher der Richtige zu sein.

    • Buschbrenner Rudi sagt:

      Bravo!

    • Fritz sagt:

      Sehe ich ähnlich. Mein Fazit: Danke Heiko, welcome back Muri und danke Vorstand für auch in diesem Fall hervorragende Arbeit und dem professionellen Umgang mit diesem schwierigen Entscheid. Wir werden sehen ob es richtig war.

  33. Auguste sagt:

    hmm…, ob es es richtig war heiko vogel zu feuern wird erst der letzte spieltag schlüssig zeigen, aber der zeitpunkt ist aus sicht des clubs der bestmögliche unter den umständen. wenn eine meistermannschaft bis zu diesem zeitpunkt der laufenden meisterschaft nicht in die gänge gekommen ist, und der trend entgegen des potentials nach unten zeigt, dann besteht handlungsbedarf. noch ist genug zeit das blatt zu wenden. etwas, was man vogel offenbar nicht mehr ganz zugetraut hat, und was dieser leider auch nicht mehr beweisen kann.

    das ist ein beträchtlicher rückschlag für ihn, da ihn nun ein hauch von zweifel umgibt. dennoch wird er wohl bald wieder irgendwo unterkommen, aber der nächste karriereschritt wird wahrscheinlich bestenfalls seitwärts ausfallen. fortuna ist und bleibt ein flatterhaftes wesen.

  34. Bruno Fährmann sagt:

    Vogel hat einen tollen Job gemacht, klarer Fall. Aber wieviel von den imensen Erfolgen ihm zuzuschreiben sind, ist fraglich. Er übernahm eine top eingespielte Manschaft welche gespickt war mit sogenannten Jahrhunderttalenten und Torgarant-Oldies. Vogel ist ein junger Trainer und hat nun dank dem FCB ein Prunkstück in seinem CV, doch es ist ganz klar, dass der Vorstand diese Personalie hinterfragt und sich überlegt, wie sie dem Verein langfristig zu weiteren Erfolgen verhelfen kann. Welcome Muri!

  35. algren sagt:

    Als Aussenstehende können wir nicht beurteilen, inwieweit Vogel von der Arbeit seines ehemaligen Chefs Fink profitiert hat, vielleicht hat er bloss geerntet, was schon gesät war. Die Qualität eines Trainers bemisst sich doch auch und vor allem danach, ob jüngere Spieler sich unter seiner Führung weiterentwickeln oder stagnieren, ältere Spieler aufblühen oder nur älter werden, die Neuen integriert werden oder Fremdkörper bleiben usw. In dieser Hinsicht ist Vogel’s Bilanz nicht gut, ausserdem hat der FCB seit dem Heimsieg gegen Bayern München kaum je gut gespielt, oft aber mit viel Glück gegen bessere Gegner knapp gewonnen, was man dann beschönigend Effizienz genannt hat. Ich bin über Vogel’s Entlassung höchstens insofern überrascht, als sie nicht früher erfolgt ist. Yakin ist der logische Nachfolger. Vermutlich hat die FCB-Führung alles richtig gemacht.

  36. kreye sagt:

    Ich denke wir sollten eines nicht ausser Acht lassen:
    Muri war es, der uns in den beiden legendären CL-Qualispielen mit seinem überragenden Stellungsspiel in der Defenisve und seiner Torgefährlichkeit den Einzug in die CL-Qualirunde sicherte.
    Am 28.8.02 war es “der Muri” der das 2:0 schoss!
    Was lernen wir:
    Ohne Muri keine legendärend CL-Nächte.
    Dies hat der Vorstand jetzt richtig erkannt:
    Ohne Muri geht es nicht!
    Fazit:
    “Mir wärde mit em Muri no ganz viel Freud ha!”

  37. micha sagt:

    Für mich hat der Vorstand an Vertrauen und Glaubwürdigkeit eingebüsst. Man entlässt einen Trainer mit Erfolgsausweis nicht nach ein paar Spielen mit unterdurchschnittlichen, aber nicht katastrophalen Leistungen. 21 Punkte aus 12 Spielen sind nicht optimal, aber auch nicht schlecht. Viele Leistungsträger sind gegangen, der Rekordtorschütze, der in den vergangenen Saisons fast im Alleingang sehr viele Spiele entschieden hat, ist ausser Form, und einige der Neuverpflichtungen sind Fehlverpflichtugen oder zeigen unübersehbare Akklimmatisierungsschwierigkeiten. Falsch ist auch, dass Vogel eine fertige Mannschaft übernommen hatte. Er hatte diese, mit Fink als Cheftrainer, auch mit aufgebaut.

    Es sendet dies ein fatales Signal aus, dies in zweierlei Hinsicht. Jeder erfolgreiche FcB-Trainer wird gehen, wenn die Situation am Schönsten ist, weil er dann den Abgang bestimmt (siehe Fink). Die Anforderungen an kurzfristige Erfolge und Verbesserungstendenzen sind viel zu hoch. Und mit Murat Yakin wurde ein Trainer verpflichtet, der in der ganzen Vergangenheit ständig mit Vereins-Wechseln kokettiert hat. Zweitens stellt es den neuen Trainer unter einen riesigen Erfolgsdruck. Was ist, wenn wegen Verletzungen oder Pech einmal eine viel grösser Misserfolgs-Serie als bisher kommt? Kann der Vorstand dann noch glaubwürdig am Trainer festhalten, wenn er schon bei kleineren Anlaufschwierigkeiten so reagiert hat?

    Integration neuer und junger Spieler: Genau das scheint mir nicht die Stärke von Murat Yakin zu sein, der es immer wieder fertiggebracht hat, absolute Topspieler aufs Abstellgleis zu stellen. (Proschwitz lässt grüssen).

    Alles in allem ein unverständlicher und darüber hinaus stilloser Entscheid. Für mich wäre im Winter das früheste Zeitfenster gewesen, und nicht mitten in der ersten Meisterschaftshälfte, und auch nur bei anhaltender Erfolglosigkeit.

  38. Wesker Albert sagt:

    Der ganze Fussball in der Schweiz und die FIFA sind sowieso nur noch ein Witz und lächerlich.Alles nur noch politisch motiviert gekauft denn anders kann ich mir die ” Erfolgsgeschichten” vom Yakin,Xherdan & co. nicht erklären.Man muss diese Minderheiten ja irgendwo integrieren und am besten dort wo die Menschen leichtgläubig sind.Fussball hat nichts mehr mit kõnnen zu tun sondern mit politischer Show. Einfach Traurig.

  39. Placebo Domingo sagt:

    Für mich ein völlig unverständlicher entscheid. vorallem nachdem sich die klubleitung selber über die abgänge und den neuaufbau im klaren war.
    aber eben, wir wissen nicht, was interna so alles ablief. die aussagen von heusler und heitz deuten an, dass zwischen chefetage und trainer nicht alles rund lief.
    wenn man dies berücksichtigt, so ist der abgang von vogel eher zu verstehen und gehört nun mal zum geschäft.
    ich bin entgegen einiger votanten aber immer noch der meinung, die führungscrew um heusler machen einen guten job. sie haben in dieser sache auch offen kommuniziert (einladung pressekonferenz bereits mit abgang vogel adressiert) und haben sich einiges überlegt, bevor sie diesen schritt machten. sie haben nun ihren ‘wunschtrainer’ installiert und sind sich wohl selber im klaren, dass sie nun im schaufenster stehen.
    am ende ein völlig ‘normales’ vorgehen in einem nicht ganz einfachen und normalen business.

  40. Chris Kuster sagt:

    Für mich die einzig richtige Massnahme. Wer die Spiele des FC Basel verfolgt hat, wird zugeben müssen, dass sich die Mannschaft überhaupt nicht entwickelt hat seit Saisonstart. Müdes Ballgeschiebe, kein Risiko, keine Leidenschaft. Am Anfang war das verständlich bei den Abgängen Ende letzter Saison. Da dachte man, dass sich halt die Mannschaft noch finden muss. Hat sie aber nicht. Es ist eben etwas anderes, eine fertige Mannschaft zu übernehmen und einer Mannschaft ein neues, eigenes Gesicht zu geben. Und offensichtlich hat Vogel diese Fähigkeit (noch) nicht. Basel kann es sich aber nicht leisten zu warten, ob Vogel dies vielleicht noch auf die Reihe kriegt. Für mich ist darum dieser Wechsel nicht wirklich überraschend und absolut gerechtfertigt. Duck und weg…

  41. Mägge sagt:

    Heute ist doch Glasklar, dass Heiko Vogel nur der Lückenbüssser war. Ich bin überzeugt, dass der FCB Vorstand(Vorstand hat nichts mit Anstand zu tun) nur darauf gewartet hat, bis der Herr Yakin gratis zu haben ist, was letzter Herbst 2011 noch nicht der Fall war. Da dies jetzt der Fall ist, sägt man Heiko Vogel, mit irgendwelchen fadenscheinigen Gründen, einfach ab. Jetzt haben wir diesen “Kick and Rush” Trainer der vor noch nicht allzu langer Zeit uns FCB Fans als die Niveaulosestes titulierte. Mir kommt das K…..!

  42. Siegrist sagt:

    der entscheid der führungsspitze des fcb ist nicht nachvollziehbar und unerklärlich. von MY weiss man nur dass
    er, woimmer er arbeitete mehr probleme verursachte.

    • Daniel sagt:

      Bei der ersten Anfrage eines durchschnittlichen Klubs aus dem Ausland macht M.Y. den Abflug. Deshalb wird er alles unternehmen, dass er kurzfristig Erfolg hat.

  43. Peter A. HENZI sagt:

    Eine ganz klare KONKURSERKLAERUNG des FCB. Zuerst die besten Spieler verkaufen Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka, oder zum Teil abschieben oder vergraulen Benjamin Huggel und Scott Chipperfield ohne sie ebenwertig zu ersetzen oder zumindest dem Trainer Zeit zu lassen. Wenn der Hr Heusler glaubt dass es mit dem M. Yakin besser wird, kann er ruhig und vor allem selig träumen

    • joachim kahn sagt:

      Ja Ja Peter Henzi Sie müssen es ja wissen. Einfach mal von aussen her ohne Kenntnisse etwas von sich geben. Ein Herr Heusler und das gesamte Mamagement von FCB haben also keine Ahnung von Fussball, keine Ahnung von Tendenzen zu sehen, keine Ahnung wie eine Firma / FCB geführt werden muss und träumen seit einigen Jahren einfach so vor sich hin und die Erfolg sind einfach so mal gekommen, das hätte man auch ohne diese Leute locker geschafft. Nein nein so ist es nicht.
      Sie träumen irgendwo hier und niemand anders.

  44. Max sagt:

    Nach den Erfolgen vom letzten Jahr scheint der FCB grössenwahnsinnig geworden zu sein.

    Deshalb ist das ein unerklärlicher Entscheid. Es sei denn, dass Vogel klipp und klar zu verstehen gab, dass man mit diesem aktuellen FCB in absehbarer Zeit nichts gewinnen kann. Er verlangte möglicherweise Verstärkungen um an die Erfolge vom letzten Jahr anzuknüpfen.

    Die Vereinsspitze wollte oder konnte nicht. Da hilft dann wirklich nur noch ein Trainerwechsel.

  45. Znuk sagt:

    Ob der Vogel nur eine Zwischenlösung war, wage ich zu bezeifeln. Ich denke der Vorstand hatte sich die Leistungen und Resultate dieser Saison auch anders vorgestellt. Allerdings könnte es sein, dass einige Verantwortliche sich selber etwas “retten” wollten mit dieser Entscheidung. Und solch getroffene Entscheidungen sind nie gut. Aber wir werden sehen.
    Ich glaube schon, dass die Vorstellungen des Vorstands und des Trainers auseinander gingen. Den Eindruck hatte man auch von der Tribüne aus. Heisst: Potential ist zweifellos vorhanden, aber es passt irgendwie nicht. Was Aufgabe des Trainers ist, dass es passt. Wenig Einflussnahme von der Bank, sprich komische, z.T. späte oder keine Wechsel. “Komische” Aussortierung von Spielern, wo man auf der Tribüne das Gefühl hatte, die könnte man doch noch brauchen.

  46. Pascal Merz sagt:

    Die Geldmaschine Nr. 1 im Sport ist der Fussball. Ursprünglich ein Spiel mit einem Ball und zwei Mannschaften aus je 11 Spielern. Weil heute nicht mehr das Spiel sondern dessen Vermarktung im Vordergrund steht, würde ich für eine Namensänderung plädieren; nämlich Geldball. In diesem Vermarktungszweig können Protagonisten sehr viel Geld verdienen, dafür werden Begriffe wie Loyalität und Fairness immer kleiner geschrieben. Der schwächste Job im Geldball vormals Fussball hat der Trainer inne. Seine Beurteilung schwankt wöchentlich von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Bleibt der Status länger als dreimal bei Letzterem wird der Trainerstuhl schon heftig durchgerüttelt. Beim Geldball ist es wie im wahren Leben, alle reden von Nachhaltigkeit, doch jeder will eigentlich den schnellen Erfolg. Trainer werden heute entlassen und morgen sind sie anderswo wieder engagiert. Dies ist die erfolgreiche Variante und sonst müssen die Trainer eben länger warten, bis einer ihrer Kollegen ebenfalls vom Stuhl gestossen wird. Menschlichkeit und Loyalität hat in diesem Segment keinen grossen Wert mehr, dieses Manko wird dafür mit Geld kompensiert. Verlieren gehört wie gewinnen zum Leben, doch so rasant wie dieses Auf und Ab auf Trainer beim Geldball einwirkt, ist dies wohl eher selten. Ob ein höheres Salär dies ausgleicht, ist sehr stark zu bezweifeln. So lange jedoch der zahlende Zuschauer das Geldball Spiel und seinen Umgang mit Trainern weiterhin so stark unterstützt, bleiben Loyalität und Fairness den Spielen fern; schliesslich laufen die beiden Gefahr, dass sie mit Füssen getreten werden

  47. h.w. ryser sagt:

    Da haben Sie das Pferd aber beim Schwanz aufgezäumt, Herr Sykora.

    Sie sagen selber “Der FCB, das war Kontinuität, Souveränität, Bodenhaftung, Weitsicht.”
    Zu diesem Urteil sind Sie gekommen, weil Heusler & Co. über Jahre seriös und erfolgreich gearbeitet haben.
    Jetzt wurde eine (im Zeitpunkt) überraschende Entscheidung gefällt und plötzlich stellen Sie alles in Frage.

    Wäre es nicht viel logischer zu vermuten, dass der FCB auch diesmal wieder das richtige tut?
    (Zur Erinnerung: der Rauswurf von Gross und die Ernennungen von Fink und Vogel wurden damals auch nicht nur gelobt.)

    Schliesslich wissen wir ja nicht, was intern vorgegangen ist.
    Und fanden Sie die schönfärberischen Kommentare von Heiko Vogel nach etlichen miesen Spielen nicht auch irritierend?
    Spätestens als der FCB nach dem Warnschuss von Molde in der nächsten und entscheidenden CL-Quali-Runde gegen Cluj nicht die geringste Reaktion zeigte, musste mensch doch am Trainer zu zweifeln beginnen.

    Ich selbst hätte allerdings nicht Yakin geholt, sondern den meines Erachtens sträflich unterschätzten Martin Andermatt, aber ich wäre nicht überrascht, wenn der FCB doch wieder Recht bekommen würde.

  48. Nino sagt:

    Vogel fehlte vielleicht eine gewisse Ausstrahlung, so wie Mourinho ihn besitzt. Bei Niederlagen empfand ich Vogel nicht als souveräner Chef, eher als geknickter Mitarbeiter. Für den FC Basel ist er vermutlich ein zu kleiner Fisch. Die Tendenz war wirklich nicht berauschend. Aber wenn man die wichtigsten Spieler verkauft, dann muss man mit Substanzverlust rechnen, dieser ist beim FCB klar feststellbar. Vogel übernahm ein schwieriges Amt. Der Fussball ist grausam, den Chef’s hat die Entwicklung nicht gefallen, was sonst noch vorgefallen ist weiss ich nicht. Nun hat Yakin eine ebenso schwierige Aufgabe übernommen. Für Vogel finde ich es schade, die Zukunft wird uns die Antwort geben.

  49. Michael sagt:

    Naja. M. Yakin ist immerhin ne Persönlichkeit oder wird langsam zu dieser.
    Aber ob das gut geht, Trainer von ehemaligen Weggefährten zu sein und
    das Tamtam bei Auswechslungen und beleidigt sein, wage ich zu bezweifeln.

    Vielleciht hat sich der FCB so eher noch ein Ei gelegt das noch mehr Punkte kostet
    als bisher.

  50. Ernst Bringolf sagt:

    Ein völlig unverständlicher Entscheid der Klubführung. Bisher hatte ich Herrn Heusler als besonnenen und umsichtigen Präsidenten eingeschätzt, was auch die seinerzeitige Wahl von Heiko Vogel als Nachfolger von Torsten Fink zu belegen schien. Jetzt aber ist bereits nach wenigen Spielrunden offenbar Panik ausgebrochen und so wurde ein hoffnungslos übereilter Entscheid getroffen. Glauben denn Präsident und Sportdirektor wirklich, dass man, ohne Leistungsträger wie Shakiri, Xhaka und Abraham gleichwertig zu ersetzen und ohne der Mannschaft Zeit zum Sichzusammenfinden zu geben, die gleich guten
    Resultate wie letzte Saison erzielen kann. Man darf gespannt sein, was Wunschtrainer Yakin mit dieser Mannschaft erreicht.

  51. Marcel sagt:

    Wenn die FCB Führung schon letztes Jahr gesehen hat, dass sie eigentlich eine unterschiedliche Spielauffassung als Vogel haben – wieso haben sie ihm einen Vetrag bis 2014 angeboten und nicht nur mal bis 2013 – den hätte Vogel sicher auch unterschrieben. Man kann das Geld auch zum Fenster rausschmeissen….
    Da kann man nur noch hoffen, dass Vogel vorher einen Club findet, dann würde es nicht mehr so teuer…

  52. rene baldinger sagt:

    ein schwer verständlicher entscheid – der herr präsident sollte sich mal in stillen kämmerlein fragen, wie denn sein leistungsausweis aussieht? bringen wird es ja auch nichts, denn die wischi-waschi antworten bringen niemanden weiter … in diesem fall sieht man wieder klar, was die lippenbekenntnisse der herren theoretiker wert sind ….

  53. zerberus08 sagt:

    Ich sehe schon…..an zukünftigen kompetenten Klubpräsidenten müssen wir keine Bange haben…….an den Kommentaren hier erkennt man diese…..Ironie off

    • marcel meier sagt:

      Sehe ich auch so.
      Da wird Basels Führung, zurecht wie ich meine, die ganze Zeit übers Klee gelobt.
      Dann trifft Sie eine Entscheidung wo vermutlich keiner hier die Argumente wirklich kennt und plötzlich die Führung schlecht.
      Ich hätte auch gerne einen neuen Trainer in Luzern.
      Und den Präsidenten und die ganze Führungsriege würde ich auch gerne in Luzern haben.

  54. osvaldo ardiles sagt:

    2 Punkte hierzu:
    1. Das ganze Theater zeigt v.a. eines: Auch der grosse, unantastbare, über allem stehende FC Basel und seine Führungsriege, die nicht müde wurde zu betonen, wie vernünftig man sei in Basel, wie stilvoll man doch geschäfte usw. usf… also auch dieser supertolle FC Basel ist nichts anderes als ein stinknormaler Fussballverein. Auch dort gerät man in Panik, wenn es mal nicht so läuft wie budgetiert. Also kommt mal ein bisschen vom hohen Ross runter am Rheinknie. Ihr seid zwar sportlich überlegen, aber daneben auch nicht besser als alle anderen.

    2. Es war doch klar, dass das ganze “Kumpelgehabe” von Vogel in der “Krise” (jaja, liebe Basler, ich weiss, es ist eigentlich keine) nicht mehr tauglich ist. Wenn’s läuft, ist es immer einfach, die Harmonie und das tolle Verhältnis Trainer-Spieler hervorzuheben. Doch in der Krise bleibt davon dann leider nicht mehr viel übrig.