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Der FCB muss in die Bundesliga

Alexander Kühn am Samstag den 4. Februar 2012
Es darf ein bisschen weniger als die Champions League sein: Basel gegen Bayern mit Yapi, Schweinsteiger und Huggel (v.l.) im September 2010. (Bild: Keystone)

Es darf ein bisschen weniger als die Champions League sein: Basel gegen Bayern mit Yapi, Schweinsteiger und Huggel (v.l.) im September 2010. (Bild: Keystone)

Mein Blog-Kollege Mämä Sykora hat in seinem letzten Beitrag völlig zurecht festgehalten, dass der FC Basel in der zweiten Phase der Fussball-Meisterschaft und wohl auch in Zukunft hierzulande unantastbar sein wird, ihm Ende Saison aber die Stars wie Xherdan Shaqiri oder Granit Xhaka davonlaufen werden, weil sich diese nicht länger in der Super League langweilen wollen. Der FCB hat im Gegensatz zu vielen Vereinen, die im Europacup mitspielen, weder strukturelle noch finanzielle Schwierigkeiten, dafür aber ein gewaltiges Standortproblem: Der St.-Jakob-Park steht schlicht und einfach ein paar Kilometer zu weit südlich.

So muss Basel als Klub mit europäischen Ansprüchen statt im Fussball-Schlaraffenland Deutschland in einer Liga spielen, in der die meisten Vereine schon froh sind, wenn sie ihren monetären Verpflichtungen nachkommen können und das Stadion wenigstens zu einem Viertel füllen. Xamax hat die Pleite bereits ereilt, und sein Chef macht nun im Gefängnis einen Hungerstreik, Servette flatterte in dieser Woche wegen unbezahlter Rechnungen eines Putzinstituts eine Konkursandrohung ins Haus. Das klingt mehr nach Tragikomödie als nach einer super Liga, was Super League übersetzt ja heissen sollte.

Es liegt auf der Hand, dass der FC Basel unter den gegebenen Umständen nicht mehr wachsen kann. Das Haus, in dem der Schweizer Meister sitzt, ist für ihn zu klein geworden. Spätestens seit dem Einzug in die Achtelfinals der Champions League schaut der Kopf des FCB-Riesen zum eingerissenen Dach des Super-League-Pavillons heraus. Kein international begehrter Fussballer, den nicht wie Alex Frei oder Marco Streller eine spezielle Liebe mit dem FCB verbindet, wird jemals aus einer der grossen europäischen Ligen nach Basel wechseln. Trotz des Stammplatzes in der Champions League und selbst dann nicht, wenn Ex-Präsidentin Gigi Oeri dem Verein ihr gesamtes Milliarden-Vermögen zur Bezahlung der Spielerlöhne überlassen würde. Die Super League ist ein Sprungbrett, aber kein Auffangbecken für starke Fussballer. Mit den Besten Europas kann der FCB auf Dauer nur mithalten, wenn er jedes Jahr wieder neue Überflieger vom Kaliber Shaqiris produziert oder sein Glück in einer neuen und deutlich attraktiveren Meisterschaft versuchen darf.

Eine Alpenliga zusammen mit Österreich wurde immer wieder einmal angeregt und kam auch in den Kommentaren zu Mämäs letztem Blogbeitrag zur Sprache. Für den FCB wäre der Zusammenschluss aber keine Option. Die österreichischen Klubs leiden an den gleichen Gebrechen wie jene in der Schweiz. Es fehlt an TV-Geldern, Zuschauerzuspruch und fähigen Machern. Zudem gibt es zwischen der Schweiz und Österreich im Fussball keine Rivalität wie im Skisport. Und historisch gewachsene Animositäten sind schliesslich das Salz in der Suppe. Duelle zwischen Basel und Rapid Wien, das hat ein Leser ganz richtig bemerkt, würden sehr schnell ihren Reiz verlieren. Ganz anders wäre es aber, wenn sich der FC Basel um die Aufnahme in den deutschen Meisterschaftsbetrieb bewerben würde. Schon die zweite Liga, der Klubs mit einem Zuschauerschnitt über 25’000 wie Eintracht Frankfurt, Fortuna Düsseldorf, der FC St. Pauli und Dynamo Dresden angehören, wäre punkto Stadien und Attraktivität ein Quantensprung im Vergleich zur Super League.

Gäbe es nicht die hohen sportrechtlichen Hürden für einen Grenzübertritt des FCB, müsste sich Klubchef Bernhard Heusler eigentlich sofort um die Eingliederung in den Deutschen Fussball-Bund bewerben. Man kann sogar davon ausgehen, dass sich die Klubs der Bundesliga über den Zuzug aus Helvetien freuen würden. Sie hätten dann ein Team in ihren Reihen, das Manchester United im Gegensatz zu Schalke 04 und den Bayern bezwingen konnte. Den Fussball-Fans im Süden Deutschlands wäre die Adoption der Basler erst recht. Der badische Fussball ist nämlich ziemlich auf den Hund gekommen: Der SC Freiburg steht als Tabellenletzter am Abgrund zur zweiten Liga, der Karlsruher SC, der 1993 im Uefa-Cup den FC Valencia mit 7:0 vom Platz fegte, muss sogar damit rechnen, seinen Platz im Bundesliga-Unterhaus zu verlieren. Der FC Basel hätte also ein grosses Einzugsgebiet, das erst dort endet, wo die Einflusssphären des VfB Stuttgart und von Eintracht Frankfurt beginnen.

Sollten die Basler partout nicht auf den Titel des Schweizer Meisters verzichten wollen, würde sich eine Regelung anbieten, die im Tennis vor dem Beginn der sogenannten Open-Ära angewendet wurde. Der Titelverteidiger eines Grand-Slam-Turniers musste erst im Endspiel antreten. Nachdem sich die Herausforderer um den zweiten Platz im Final geprügelt hatten. So könnte der FCB in der Bundesliga spielen und jeweils nach dem Ende der regulären Saison ein Playoff gegen den Gewinner der Super League austragen. Die Spiele könnten in wechselnden Stadien stattfindet. Jenes in Neuenburg zum Beispiel wird ja sonst vorerst nicht mehr gebraucht.

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125 Kommentare zu “Der FCB muss in die Bundesliga”

  1. Denis Rott sagt:

    Im Jahr 2010 hat Bayern gegen Man.U gewonnen.

    • Franz Melliger sagt:

      Jetzt seien sie doch nicht so pingelig. Gewonnen oder verloren, ist doch fast dasselbe. 😉

  2. Mike Kaufmann sagt:

    Eine schwache idee.sollte der f.c.basel wircklich in erwägung ziehen in die bulli zuwechseln,wäre sicher das stadion im1.jahr voll. dann im 2.jahr wenn dann es nur noch mehr oder weniger niederlagen geben würde, wäre ich gespannt wie viele modefans dann noch ins stadion gehen würden.bezweifle doch sehr ob dann die 60% aus dem raum AG / SO immer noch ins stadion fahren werden!!

    Basel besteht doch nur aus modefans aus dem kt. ag / so sonst wäre das stadion nicht einmal zu 50% ausgelastet !

    • Samuel sagt:

      Die meisten Jahreskarteninhaber des Fc Basels kommen aus den Kantonen BS und BL und aus den Gemeinden der Kantone SO und AG, die in der nähe des BL liegen. z.B. Dornach oder Rheinfelden

      • Max sagt:

        Basel hatte damals in der NLB mehr “Modefans” als alle anderen in der NLA! Zudem würden mehr Deutsche nach Basel kommen, das würde den Verlust, wenn es überhaupt einen geben wird, bei weitem kompensieren! Erst studieren, lieber Mike, dann schreiben!

      • Samuel sagt:

        und der zuschauerrekord in der NLB wurde vom Fc Basel aufgestellt (45’000), soviel zu Modefans.

        • Richi de Bilbao sagt:

          Der Zuschauerrekord wurde mit Gratis Eintritskarten aufgestellt…….Wobei soviel es mir ist die Gaestefans zahlen mussten.

    • Alfred Meier sagt:

      @Mike Kaufmann
      Deine Kommentare erinnern mich immer der an welche von L. Werren oder T. Haeberli im Blick-Forum….
      Warum kannst du nicht einfach begreifen dass der FCB ein super geführter Club in einer fussballverrückten Stadt ist. Während YB seit Jahren Milionnen ausgibt und absolut null und nichts herausschaut. Eins kannst du mir glauben. Wenn Wölfli zu einem anständigen Club hätte gehen können, währe er längst gegangen….
      Und zu deinen Geo-Kenntnissen. Der Kt. Bern ist grösser als BL,BS,AG uns SO zusammen. Dazu gehen viele AG-er nach ZH und die meisten Solothurner (alle enet dem Passwang) sind bestimmt nicht FCB sondern wenn dann YB-Fan.
      Aber wenn man den grossen KT.BE mal anschaut muss man sich schon fragen wo all die YB-Fans bleiben. Oder hat es einfach nicht mehr? Ausserdem frage ich mich wie du den FCB mit Modefans in Verbindug bringst? Der FCB hatte bei seinen NAT.B-Zeiten schon wahnsinning viele Fans. Und selbst jetzt nach dem langen Erfolg der ja den Modefans langsam langweilig werden könnte, hat der FCB einen Schnitt von über 25’000. Noch Fragen?

      • Alfred Meier sagt:

        …..und jetzt komm mir bitte nicht mit dem FCThun, SCB… usw. Oder nehmen euch die Hornusser oder die Schwinger noch eure Fans weg?

    • Thomas S. sagt:

      @Mike Kaufmann: Du musst schon einen bemerkenswerten Frust vor Dir her schieben, um Deine sportliche Hilflosigkeit gegenüber dem FCB auf diese plumpe Art zu verarbeiten. Ich nehme an, Du willst einfach provozieren. Deshalb sollte man darauf nicht näher eingehen, dennoch möchte ich zwei Kleinigkeiten richtigstellen: Ich bin überzeugt, dass der FCB in der Bundesliga im ersten Drittel mitspielen würde. Halte es deshalb für eine prüfenswerte Idee. Zudem wären andere Klubs froh, wenn sie insgesamt halb soviele Fans im Stadion hätten, wie der FCB jedes zweite Wochenende allein an sogenannten Modefans (was auch immer das sein mag) aufbietet…

  3. Blimoti sagt:

    in der tat gehört der FC Basel heute zu den besten und stärksten vereinen der welt, die locker mit manchester utd, Dortmund, FC Bayern oder heute sogar stärker einzuschätzen sind als Ajax, schalke 04 oder vielleicht auch FC Porto. dank genialer club führung würde der FC Basel egal in welcher liga sie mitspielen würden, sie würden immer um den titel kämpfen, weil dann automatisch mehr investoren kommen würden und dank der tollen jugend akademie die vielleicht beste der welt gilt, würden sie vielleicht noch stärkere und bessere talente rausbringen. natürlich sind in moment die jungen talente aus basel im vergleich zu den anderen talente in anderen internationalen ligen, schon heute weltklasse! man darf deswegen nicht unsere schweizer liga so schwach beurteilen, immer hin ist sie stärker als Türkische, Griechische oder die holländische liga ist, die superleague ist etwa auf augenhöhe mit der russischen oder portugiesische liga die gegenüber zu den ligen mehr potenzial haben um später mal zu den top 5 ligen europas zugehören! weil die jugend arbeit mit abstand vorbildlicher und besser ist. wenn YB, Zürich, GC endlich mal den faden finden würden, hätten wir eine extrem sackstarke liga mit weltformat.

    • Schmuerzel sagt:

      FCB zu den staerksten Teams der Welt!!!???? Die groesste Totalueberschaetzung eines Fussballklubs die ich je gehoert hab!

    • Panucci sagt:

      Bei allem Respekt was die Basler in dieser Saison geleistet haben, muss ich dir ganz klar widersprechen. Basel mit ManU, Bayern oder dem FC Porto zu vergleichen ist ein Witz. Nur weil Basel ManU ausgeschaltet hat, muss das noch längstens nicht heissen, dass sie nun solchen Topclubs auf dauer Paroli bieten können. Basel spielt garantiert nicht jedes Jahr so erfolgreich, wie sie es dieses Jahr tun. Basel wäre in Deutschland im besseren Mittelfeld. Sie würden garantiert nicht um den Titel mitspielen.

    • Marco Frei sagt:

      Sorry Blimoti, aber auch als FCB-Fan muss ich dir widersprechen. Wenn Basel in der BuLi wäre, könnten sie wohl im oberen Mittelfeld mitspielen. Denn solche Leistungen wie gegen Man United kann auch ein FCB nicht eine ganze Saison lang abrufen.

      Bin aber gleicher Meinung was die Jugendakademie anbelangt. Sie gehört auf jeden Fall zu den besseren der Welt. Mit dieser Grundlage und dem Budget, das als BuLi-Verein automatisch explodieren würde, könnte Basel die Talente wie Shaqiri oder Xhaka länger halten können. Ausserdem könnten sie auch sonst noch mehr Talente an Land holen. Dadurch könnten sie durchaus in einigen Jahren um den Titel mitspielen. Vorausgesetzt die Führung behielte weiterhin ein solch glückliches Händchen.

    • Stefan sagt:

      Basel gehört zu den stärksten Clubs Europas? Mit 0 Championsleague Titeln und 0 Euroleague Trophäen. Basel mit ManU, Bayern und DOrtmund zu vergleichen ist schon vermessen, nur weil man jetzt einmal einen der Grossen geschlagen hat. Das haben schon ganz andere Vereine geschafft. Sogar Schalke, Ajax und Porto haben in Europa schon mehr erreicht.
      Also, nicht gleich übertreiben wenn man einmal die Championsleague Gruppenphase übersteht. Das hat im übrigen auch Nikosia geschafft. Gehören diese nun auch zu den stärksten Vereinen in Europa.

    • Fritz Lüthi sagt:

      So ein Unsinn! Gelingt einem FCB-Spieler mal ein gerader Pass, dann ist er schon Weltklasse! In der Schweiz wird doch ein total biederer Fussball gespielt, mehr nicht. Ist ja auch gut so, bloss sollten die sog. Fans am Boden bleiben.

    • joachim kahn sagt:

      Das ist gar nicht mal so abwägig. Würde der FCB in einer anderen Liga spielen, die gleichen finanziellen Mittel zur Verfügung haben, dann stimmt das. Nur müsste man dann das Joggeli auf 60 T aufstocken.

  4. Samuel Wildberger sagt:

    Ein durchaus löblicher Vorschlag, gewiss. Allein, wohin treibt der Schweizer Clubfussball, wenn nicht nur die besten Spieler, sondern gar auch die besten Vereine vom ausländischen Fussball geschluckt werden? Dem löblichen politischen Konzept für natürliche Personen muss kein freier Vereinsverkehr folgen.

    • banksy sagt:

      In meinen Augen schlicht eine Schnapsidee. Das sportliche Leistungsvermögen eines FCB in der Bundesliga lass ich gerne andere beurteilen, finanziell wäre es für den Verein sicherlich lukrativ, da das Ende der Sicherheiten naht. Für den CH-Fussball sicher fatal. Man bedenke Rankings und Punkte für internationale Ligen/Turniere. Zudem müsste sich der Kulb komplett neu ausrichten. In der Bundesliga der jetztigen Form wäre eine Heranführung von Jungen aus der Region massiv erschwert bis undenkbar, kann man sich aus sportlichen Gründen schlicht nicht erlauben. Fertige Spieler müssten her. Zudem vergisst man gerne, dass betreffend Jugendarbeit der FCB mit den Old Boys den m.E. besten CH-Fussballverein zur Seite hat. Diese unbezahlbare Ressource müsste man also hergeben, was schlicht dumm wäre. Der so unschweizerische Grössenwahn zeigt mir jedoch klar die geographische Zugehörigkeit der Träumer vom Rheinknie. Eine Weiterentwicklung des CH-Fussballs kann nur über die Steigerung der Attraktiviät der eigenen Liga gehen. Unsere jungen Talente müssen einen Anreiz zum Fussballspielen haben, sonst werden wir den aktuellen Aufwärtstrend nicht langfristig halten können und sich die Stadien auch nicht weiter bzw wieder füllen.

  5. Danilo sagt:

    Von mir aus dürfen die Basler gerne in Der Bundesliga spielen…werde sie nicht vermissen.

  6. Peter Garcia sagt:

    Die Qualität und Attraktivität der Super League auf dem Platz ist deutlich höher, als in der Kampf- und Krampfliga der 2.Bundesliga. Klar kommen dort im Schnitt etwas mehr Zuschauer (15’000 – vs. 11’000 in der Super League), aber das ist durch die grösseren Einzugsgebiete nichts als logisch. Deutschland hat 80 Städte mit über 100’000 Einwohnern, die Schweiz gut gezählte 6. Die Sportbegeisterung und der Mobilisierungsgrad der Fans ist in der Schweiz sehr gross. Wenn man Eishockey, das in der Schweiz mit dem Fussball auf gleicher Stufe steht, auch noch mitberücksichtigt, sowieso.

    Die Schweizer Meisterschaft war im letzten Jahrzehnt fast ausnahmslos bis zum letzten Spieltag spannend! Nur ganz wenige andere Meisterschaften in Europa können dies von sich behaupten. Von Langeweile kann keine Rede sein. Die Super League hat eine der höchsten Torquoten Europas, es wird offensiver, erfrischender Fussball gespielt. Diese Saison hingegen wird es auch durch die besonderen Umstände mit Sion und Xamax bezüglich Spannung wohl zum allerersten Mal seit langem anders sein. Von daher ist die aktuelle Saison völlig ungeeignet, um daraus allgemeine Schlüsse zu ziehen. Mindestens YB und Sion werden nächste Saison starke Konkurrenten des FCB sein. Eventuell auch Luzern oder der FCZ. Vor etwas mehr als 10 Jahren war der FC Basel nahe am Bankrott und spielte im Schnitt vor 8’000 Zuschauern. So schnell kanns gehen.

    Letztendlich profitieren die Schweizer Vereine inklusive FC Basel nicht nur von den Rivalitäten (der Anti-Zürich Reflex ist sehr wichtig für die Popularität des FCB), sondern auch von der hervorragenden Jugendarbeit der anderen Vereine und des Verbandes. Dazu kommt die Möglichkeit, sich auf Europäischem Niveau in der Champions League mit den besten Teams des ganzen Kontinents zu messen. Sinn machen würde daher nur eine Europaliga, falls es so etwas mal geben wird. Die heutige Situation mit parallelen Nationalen und Europäischen Meisterschaften ist aber eigentlich ideal.

    • Dhar sagt:

      Sie habens auf den Punkt getroffen! Die Leute sollten sich mal die 2. Bundesliga auf DSF ansehen, da wird mir gleich warm ums Herz, wenn ich an die Spielweise meines Grasshopper Club Zürich’s denke 🙂 Immer die gleiche Leier, dass die 2. Ligen dieser Welt stärker als die Super League sind, höchstens die Championship in England ist mit der Super League höher oder gleich einzustufen, das liegt aber auch an den immensen Fernsehgeldern und der riesige Zuschauerzuspruch der dort generiert wird.

    • Kraft sagt:

      Absolut einverstanden und eine vollumfänglich passende Antwort auf die Kühn’sche Polemik. Bin immer wieder fasziniert, wie die selektive Wahrnehmnung der Geschichte zu prominenten Auswüchsen solcher Art führen kann. Ewige Dominanz im Schweizer Fussball ist so unwahrscheinlich wie der Pulitzer Preis für obenstehenden Beitrag.
      Und wie schon oft erwähnt: Warum sollen die Deutschen einen Schweizer Verein wollen? Wollen wir Vaduz? Und selbst wenn, würde der Verein maximal in der zweiten Liga starten dürfem (man vergisst es manchmal, aber grundsätzlich fressen uns die Deutschen nicht aus der Hand, gell). Viel Vergnügen! Und bezüglich Einzugsgebiet: wieso genau sollen die Deutschen schon wieder für einen Schweizer Verein Fanlieder singen? Ah, ja, weil er so toll ist. Klar, ich wünschte mir Basel ja auch nach Deutschland. Aber ob die Deutschen sich das wünschen? Wir sind fussballerisch eine Ausbildungsliga. Gelegentliche internationale Erfolge ändern daran überhaupt nichts. Für die Promotion eines bestimmten Vereines in die BuLi, die Ligue 1 oder die Serie A (Deutschschweizer vergessen ja gerne, dass nicht alle ums Verrecken in die BuLi wollen, sprich unser Land nicht nur deutschen Fussball guckt), egal ob das Basel von heute, der FCZ als Meister, der GCZ in den 90ern, oder wer auch immer ist, gibt es weder von aussen einen Bedarf noch von innen eine Legitimation. Also, aufwachen Herr Kühn, freuen sie sich an Basel-Bern, GC-Basel, etc. und träumen Sie im Bett von wichtigerem als von Fussball….

    • Marcel sagt:

      Sehr guter Kommentar Herr Garcia!

  7. Ralf sagt:

    Ich weiss nicht warum es uninteressant ist gegen Austria Wien zuspielen. Kleiner Vereine aus Österreich sind evtl. keine Zuschauermagnete aber in der Bundesliga gibt es auch Mannschaften die nicht wirklich attraktiv sind und Zuschauer anziehen.
    Mit einer Alpenliga hätten auch andere (kleiner) Vereine die Chance mitzuspielen.
    Beim Einzug des FCB in die Bundesliga würde sich die wirtschaftliche Situation der anderen schweizerischen Vereine noch verschlimmern. Wer will den noch in einen Sport investieren wo der beste Verein nicht mitspielt?
    Was würde passieren wenn Bayern München in die Premiere League wechseln würde?
    Bayern hat immer das höchste Zuschauerinteresse, man liebt Bayern oder hasst sie. Ob z.b Hansa Rostock gegen Augsburg gewinnt oder verliert will kaum einer sehen.
    Mit einer Alpenliga würde sich meiner Meinung nach das Niveau steigern, die wirtschaftliche Situation verbessern(grössers Einzugsgebiet z.B, für Werbung von potenten Sponsoren). Österreich hat wie die Schweiz immer guten Talente und Spieler. (z.b Polster, Herzog, Alaba).
    Welche “historisch gewachsene Animositäten” hat die Fangemeinschaft des FCB gegen Mainz 05?
    Warum Spiele FCB gegen Dynamo Dresden interessanter sein sollen wie gegen einen Rapid Wien erschliesst sich wohl nur einem Dynamo Fan. 🙂

    • Pedro sagt:

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Alpenliga das Niveau steigern wuerde. Ebensowenig wie eine bessere wirtschaftliche Situation entstehen wuerde. Die Ösis kämpfen ja mit den genau gleichen Problemen wie die CH-ler.
      Und fuer die uebrigen Vereine der Schweiz ist es auf jeden Fall besser 4x gegen Basel, YB, Servette (so denn…), FCZ oder GC etc. zu spielen, als nur 2x und dafuer gegen Austria, Rapid, RB Salzburg etc. Und es wird kaum ein Oesterreicher der in Wien zuhaus ist Basel Fan werden und regelmaessig Heimspiele besuchen.
      Da die Schweiz und Oesterreich zu aehnlich sind wird es auch keinen Sponsoren-Aufschwung geben. (Frag mal die Migros nach ihrem Ösi-Abenteuer).
      Es ist eine kuehne Behauptung des Alexander, dass Basel in die BuLi sollte. Ausserdem brauchen wir hier in der Schweiz keine internationalen Top Stars in der Meisterschaft (die werden neuerdings hier gemacht, smile), mir reicht es wenn ich diese in den internationalen Bewerben mit CH-Beteiligung sehen kann. 😉

      • Auguste sagt:

        hmm…, hat die dreiländer-hitparade der volksmusik zur einer besseren musi in oesterreich, der schweiz oder deutschland geführt?

  8. übersaxo sagt:

    in diesem zusammenhang würde sich ein umzug des fcb ins sportzentrum huttwil geradezu aufdrängen. auch eine namensänderung in “helvetics turf edition” müsste man ernsthaft in erwägung ziehen. tolle ideen herr kühn, weiter so!

  9. Fredi sagt:

    Bei allem Verständnis für die Begeisterung über den aktuellen Höhenflug des FC Basel – diese Idee ist kompletter Schwachsinn. Sie ist nicht nur (wie der Autor selber festhält) sportjuristisch nicht realisierbar. Man sollte sich auch die Frage stellen, ob ein Interesse des FC Basel an der Bundesliga auch auf Gegenseitigkeit beruhen würde. Welcher Bundesliga-Verein will schon einen Schweizer FC in seiner Liga haben, in der die Plätze hart umkämpft sind? Hinzu kommt, dass die Basler derzeit ihren Zenit erreicht haben. Es wird aber nicht bis in alle Ewigkeit eine Frau Oeri geben, die ein 10-Mio-Defizit mal so im Handumdrehen deckt. Vor weniger als 20 Jahren war der FC Basel nicht einmal erstklassig. Bei aller Lobhudelei über die zweifellos ausgezeichnete Arbeit, die derzeit in Basel geleistet wird, sollte man auch nicht vergessen, dass der Verein ohne Gigis Chemieschatulle heute nicht da stehen würde, wo er sich befindet. Jetzt höre ich natürlich schon die Basler, die im Hintergrund mit ihren Neidkeulen zum grossen Schlag ausholen, aber das ist nun einmal Fakt. Der FC Basel hat in der Bundesliga nichts verloren und wird irgendwann auch in der Schweiz wieder auf dem Boden der Realität landen und für andere Klubs regelmässiger erreichbar sein.

    • Kraft sagt:

      Schön, dass wir uns noch nicht komplett von der Realität verabschiedet haben. Die Basler Finanzen kenne ich nicht, daher dazu keinen Kommentar, aber mit dem Rest stimme ich völlig überein.

  10. Franz sagt:

    Als ironischer Beitrag gerade noch akzeptabel. Wenn wirklich ernst gemeint: 1. Wie viele Punkte betrug der Vorsprung des FCB letzte Saison? 2. Welche Liga hat den FCB gross gemacht? 3. Warum sollten gesunde deutsche Klubs zugunsten eines CH-Klubs auf einen Platz verzichten? 4. Das Stadion ist meistens voll, wollen sie es ausbauen? 5. Wollen die Basler überhaupt über die Grenze?

    • Reto sagt:

      Ich gebe ihnen grundsätzlich recht, nur Punkt 4 ist komplett Falsch. Das Stadion in Basel ist in der Meisterschaft nie ausverkauft.

      • Max sagt:

        Logisch, es kommen auch selten (ausser bei YB und dem FCZ, vielleicht noch GC) mehr als hundert Gästefans ins Stadion. In der BULI wäre das anders!

      • Samuel sagt:

        aber gut gefüllt, etwas weniger, als wenn man die Schnitte vom FCZ und GC zusammen und mal zwei rechnen würde

        • Pedro sagt:

          zu 4.) Wenn die G-Plaetze unter dem Dach weiterhin noch CHF 59.- bis 69.- kosten wird es in der CH-Meisterschaft eh nie voll. Die wuerden das gescheiter in guenstige Familien Sektor Plaetze umwandeln.

  11. R. Clerc sagt:

    Wenn dieser Bericht ein grosses Kopfschütteln der Leser auslösen soll – ja dann ist dies gelungen. Was solls, ein Zürcher und Dynamo Fan wird nie eine Ahnung davon haben wie das rotblaue Herz schlägt. Findet ihr keinen Basler, der was intelligenteres schreiben kann?

  12. Nino sagt:

    Der FCB wäre auch in Deutschland eine Spitzenmannschaft. Der FCB gehört als Zugpferd und Vorbildverein aber in die Schweizer Super League. Der Schweizer Fussball ist im positiven Umbruch. Die Infrastruktur der Stadien genügt bald überall internationalen Ansprüchen (Fortschritt), Zuschauerzunahme +50% (überproportional) in den letzten 6 Jahren, WELTRangliste Platz 16 (..ist doch gut), Juniorenausbildung seit 15 Jahren Weltklasse (Welt-/Europameister…). Momentan kriselt es einzig wirtschaftlich und strukturell in der SL, was aber lösbar ist. Alle Vereine der SL können spielerisch in der 1.Bundesliga oder 2.BL bestehen, zuschauermässig und wirtschaftlich natürlich nicht, weil die Schweiz dafür zu klein ist. Die SL ist eine Ausbildungsliga, Talente gehen alle ins Ausland. Warten wir mal ab wie gut sich in der Schweiz die Investitionen in die Junioren auszahlt, vor allem wenn infolge Wirtschaftskrise in England, Spanien, Deutschland und Italien die Clubs dort Konkurs gehen. Ich behaupte das Niveau Holland ist auch in der Schweiz erreichbar! Herr Kühn, wenn Sie oben alles richtig lesen, dann ist die Super League nicht so eine Scheissliga wie sie dies aus Deutscher Froschaugenperspektive beurteilen!

  13. Gerhard Tubandt sagt:

    Ich weiss, dass das jetzt viele Schweizerinnen und Schweizer arrogant finden werden: Aber die Bundesliga ist nicht auf den FC Basel angewiesen. Und wo der FC Basel in der Bundesliga stehen würde, lassen wir mal offen. Um den Titel würden sie sicher nicht mitspielen… Was aber natürlich stimmt: In der Schweiz ist der FCB isoliert. Man müsste sich vielleicht mal überlegen, die Super League um ein paar Teams zu kürzen. Es ist ja nicht so, dass es nicht doch ein paar Teams gibt, die die Basler ab und zu ärgern können…

    • Kraft sagt:

      Nein, Herr Tubandt, das findet niemand arrogant, der nicht unter Realitätsverlust leidet.

      • Nino sagt:

        @Kraft: Das stimmt, die BL ist nicht auf den FCB angewiesen, aber es war ja auch nur eine unrealistische Idee von A.Kühn. Allerdings würde der FCB in der BL sicher vorne mitspielen. Die SL hat 10 Teams und die wollen sie noch kürzen, …auf wieviele Teams denn? Der FCB ist doch nicht isoliert, vielleicht momentan sieht es so aus, aber siehe mal die letzten 6 Jahre! Diese Saison läuft sicher nicht alles rund in der Meisterschaft, aber das soll ja kein Massstab sein, eher eine Herausforderung für den SFV über die Bücher zu gehen!

      • Franz Melliger sagt:

        So ist es. Der FCB würde in der BuLi sicher keine so schlechte Rolle spielen und sich irgendwo im Niemandsland der Tabelle einpendeln. Aber es sind in den letzten Jahren auch schon Teams wie Stuttgart, Wolfsburg und BMG dem Abstieg bedrohlich nahe gekommen.

        Sicher würde der FCB der Bundesliga nichts bringen.

    • yorgi sagt:

      Mit der momentanen Mannschaft könnte der FCB wohl um Platz 5 der BuLi mitspielen. Zu denken, dass das jedes Jahr möglich wäre, ist allerdings utopisch. Dennoch käme der FCB wohl nur ziemlich selten (wenn überhaupt) in Abstiegsgefahr.

  14. Michael Hegele sagt:

    Besser:
    Die EU richtet eine eigene EU-Liega ein, dann braucht CH nur noch beitreten und darf mitspielen.

  15. Andi sagt:

    Lieber Herr Kühn, der FC Bayern hat ManUnited sehr wohl geschlagen und zwar im Champions-League Viertelfinale der Saison 2009/2010…

  16. Andi Meier sagt:

    Ich gebe Ihnen zwar recht, dass der FCB sich nur weiterentwickeln kann, wenn andere Clubs endlich nachziehen, aber ganz so pessimistisch bin auch nicht was den Schweizer Fussball anbelangt.

    In dieser Saison ist der FCB wohl unantastbar, da es ihm im Sommer gelang, fast alle Spieler zu halten und die wenigen Abgänge mindestens gleichwertig zu ersetzen (Park für Safari, Dragovic für Ferati), doch schon in der nächsten Saison wird es einen Umbruch geben. Shaqiri und Abraham werden mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr in Basel spielen und Spieler wie Xhaka, F. Frei, Dragovic, Cabral oder Park werden wohl auch von ausländischen Vereinen umworben. Auch in der Bundesliga hätte der FCB Mühe, diese Spieler zu halten, da sie wohl irgendwo in der Mitte der Tabelle stehen würden ohne realistische Chance auf Titel.

    Zudem kann auch der finanzielle Höhenflug des FCB mal enden, sollten ihm während zwei, drei Jahren die Qualifikationen zur Championsleague misslingen oder hohe Transfererlöse ausbleiben.

  17. Alain Fischer sagt:

    Das ist doch einfach nur ein Blödsinn! Dominierende Klubs gibt/gab es auch in anderen Ligen (Barca+Real oder Lyon). Zudem wäre gerade in der letzten Saison beinahe Zürich Meister geworden. Und im Jahr zuvor YB. Diese Saison ist nicht repräsentativ!

  18. Daniel Keller sagt:

    Gestern die Furzidee mit der Alpenliga, heute unbedingt der Bundesliga anschliessen: mir scheint, den Bloggern ist einfach ein bisschen langweilig. Hoffen wir, dass ab diesem Wochenende die Supergurkenliga für genügend Stoff sorgen wird. Grosse Zweifel daran habe ich nicht ….

    Ansonsten, ein Schweizer Verein gehört halt in die Schweizer Liga/Meisterschaft, damit hat er sich abzufinden. Für internationale Vergleiche gibt’s die entsprechenden Wettbewerbe wie die Champignon-League. Es steht nirgends geschrieben, dass der FCB für immer und ewig die Schweizer Fussballszene nach belieben dominieren wird, auch wenn die strukturellen Voraussetzungen hervorragend sind.

    Und wenn der FCB in der Bundesliga ist: dann kann endlich der FCZ oder YB wieder einmal Meister werden. Und einer der beiden wird sich dann als nächstes als Liga-Krösus installieren. Und dann auch nach ein paar Jahren ab in den grossen Kanton …?

    Ich finde es toll, wie der FCB europäisch mitmischelt in dieser Saison, aber wir sollten nicht vergessen, die Schweiz ist und bleibt im internationalen Vergleich eine Aussenseiternation.

  19. michael sagt:

    Dies würde uns in Basel natürlich sehr gefallen. Deutschland ist uns sowieso näher, als grosse Teile der Schweiz. (nicht nur geograpisch)
    Der FC Weil-Basel mischt die Bundesliga auf…Ich denke das Stadion wäre fast jedes Wochenende ausverkauft. Leider würde es dann der Super League noch viel schlechter gehen, da der fcb als Zuschauermagnet wegfallen würde.
    Servette könnte sich doch der Ligue 1 anschliessen und der FC St.Gallen geht in die österreichische Bundesliga.

    So könnte gc eine Wiederauferstehung feiern und sich als ewiger Rekordmeischter einer völlig unbedeuteten Liga feiern. Ich denke der Zuschauerschnitt könnten sie so ev. auf 6200 anheben und somit eine Kurve, plus eine Gegengerade aufmachen, wonach sie immernoch nicht die volle Stadionmiete bezahlen müssten.

    Nein Spass beiseite. Das einzige was wohl irgendwann mal realischtisch werden könnte, ist eine Alpenliga mit den besten Teams aus der Schweiz und Österreich. Bedingung müsste einfach sein, dass der Meister dieser Liga dierekt für die CL qualifiziert wäre.

  20. Beat Nik sagt:

    Ja Sie sind in der CL, ja Sie haben Manchester geschlagen. Aber man darf nicht vergessen dass der FCB in der Super League nicht alle Spiele locker gewinnt. Viele haben Sie nur mit dem nötigen Glück gewonnen. Die jetzige Position in der SL ist sicher zum Teil der Verdienst von Basel, aber noch viel mehr haben die anderen Mannschaften tatkräftig mitgeholfen, dass der FCB jetzt da steht wo er steht. Viele haben die Torchancen gegen Basel nicht genützt, das SION und Xamax Drama kommt auch Basel entgegen, Luzern??

    Nein, der FCB ist nicht doppelt so gut, er hatte einfach doppelt so viel Glück! Sicher die beste Mannschaft in der SL zurzeit, aber niemals unschlagbar, auch Zuhause nicht! Und Meister ist man erst wenn man es ist, nicht vorher….ich bin gespannt…

    Der Ball ist rund!

    • Ben Fandler sagt:

      Sie treffen den Nagel auf den Kopf – unsere grösste Stärke ist die Schwäche der anderen. Das Glück muss man sich allerdings auch erarbeiten. ManU hat uns zweimal krass unterschätzt, das würde in der BL aber nicht eine ganze Saison so sein. Auch wurden die letzen Meisterschaften immer in der letzten Runde entschieden – knapper gehts kaum, und wenn Alphonse zur Abwechslung mal das Tor getroffen hätte…

  21. Sehr geehrte Damen und Herren.
    Da der Ausländeranteil in Basel hoch ist und die Polizei schonAusländer hat wäre es sicher besser wenn die Basler in der Bundesliga dabei sind. Es sind ja in den letzden Jahren auch politisch immer andere Meinung. Basle ist nicht Zürich aber bald ist das auch bei uns in Zürich möglich.Es hat zu wenig Schweizer mit Herz auch in der Nationl Manschaft. Mir ist das alles egal weilich schon 70 bin und die schöne Schweiz ein Leben lang begleiten durfte. Möchte gar nicht mehr jünger sein denn die Zukunft wird ein anderes Bild zeigen. Schade aber es ist so.
    Bin seit 1963 Mitglied beim F.C,Z und habe früher alle National Spiele live erlebt.OL

  22. Steiner78 sagt:

    Diesen Beitrag habe ich schon 2003 gelesen und seither kommt er fast jedes Jahr in mehr oder weniger veränderter Form wieder. Ich sähe es aber als realistischer an, dass wir uns zu Schotten oder Spaniern weiterentwickeln. Dort ging der Titel auch schon fünfmal (Real) oder gar neunmal (Glasgow) in Folge an den selben Club, ohne dass man sich gleich abgespalten hätte. Die Frage bleibt nur, wer hier einen auf Celtic bzw. Barcelona machen soll. Aber das hat Zeit.

  23. peter sagt:

    Das habe ich vor 15 Jahren gesagt! Auf diesem Niveau wird es auch keine CL mehr geben. Das neue Stadion war ein grosser Fehler!

    • Kraft sagt:

      Vor 15 Jahren war Sion Meister, Basel stieg beinahe ab. Danach war der GCZ Meister, dann Servette, St.Gallen…..

  24. Tom Meister sagt:

    Also man könnte ja meinen als dass der FCB über eine Uebermannschaft verfügen würde. Wie gross ist der Vorsprung des FCB nun auf Luzern? Oder wie gross wäre dieser auf den FC Sion gewesen vor dem (eventuell widerrechtlichen) Punkteabzug für die Walliser? Oder wie gross war der Vorsprung des FC Basels auf nachfolgende Teams bei den letzten Meistertitel? Ich habe selten so einen überheblichen Pro-Basel-Kommentar gelesen wie diesen Blogeintrag von Herrn Kühn. Bleibt zu hoffen dass die anderen Klubs in der Schweiz ihn mit ihren Resultaten in den Spielen gegen den FC Basel strafen.

    • joachim kahn sagt:

      Luzern heute Abend 1:1 gegen FCZ = 2 Punkte verschenkt als direkter Verfolger vom FC Basel. Das ist es eben, wenn der FC Basel mal schwächeln sollte, dann machen die Verfolger Geschenke. Also Deine Hoffnung ist schon mal im Keime erstickt.
      Fakt ist, dass mit der CL Teilnahme des FC Basel die finanziellen Mittel so hoch sind für die nächsten 5 Jahre dass ich da schon sportlich einen Alleingang sehe, was ich sehr schade finden würde.

  25. Lukas Engler sagt:

    Bitte auf dem Teppich bleiben! Es kommen wieder andere Zeiten, es kann bei ausbleibendem Erfolg auch wieder abwärts gehen mit dem FC Basel.

  26. Heinz Wahrenberger sagt:

    Schon Wahnsinn der Grössenwahn der hier herrscht! Warum schliessen wir uns als Schweiz nicht gleich ganz Deutschland an?

    Oder noch besser, ganz Basel soll zu Deutschland – dann könnten wir uns auch das oben beschriebene “Superspiel” Ende Jahr gegen den CH-Meister sparen.

    Immer auf dem Teppich bleiben würde ich mal sagen – ansonsten gerne Variante 2 – pro Basel zu Deutschland.

    Gruss
    ein Zürcher

  27. Urs Scherrer sagt:

    Der FCB würde wohl nur in der Bundesliga wird bestehen können, solange er auch Zuzüge aus ebendieser tätigt. Genau für Zuzüge aus dem Ausland wird der FCB noch eine Zeit lang wie jeder andere Verein Geld von Mäzenen beanspruchen müssen. Wohin das führen KANN, wenn diese einmal nicht mehr schlangestehen ist bekannt. Zumal der FCB dann nicht mehr gesetzt wäre beim goldesel champions league.

    Grösser sehe ich das Risiko von griechischen Fussball-Verhältnissen. Von den letzten 15 Meistertiteln gingen 13! An olypiakos piräus un 2 an panathinaikos. Da piräus immer in der champions league und des öftern in den achtelfinals spiel, haben sie auf dauer 30-50mio. Chf mehr zur verfügung als die konkurrenz. Wird der sieg basels gegen manu unter dem gesichtspunkt betrachtet, dass manu zwar versagt hat, der FCB aber nicht mehr zu den ganz kleinen europas gehört, könnte der sieg, über den sich die fussballschweiz so gefreut hat, schon bald in der grossen langeweile enden, von der zuletzt hier die rede war.

    • Kraft sagt:

      Mein Gott, Basel gehört nicht mehr zu den Kleinen? Nur weil sie ManU geschlagen haben? Der GCZ hatte auch schon Ajax geschlagen, das damals das Barcelona von heute war. Trotzdem war und ist jeder Schweizer Verein klein im Vergleich zu europäischen Top, ja sogar Durchschnitts-Vereinen. Heute noch mehr als damals. Haben Sie schon vergessen, wie Basel von Donezk oder Lissabon vorgeführt wurde? Wie chancenlos sie eigentlich immer gegen gute Teams sind? Wie knapp sie sich jeweils für die CL qualifizieren konnten? Basel hat ein Budget von was, 30 Mio.? Stuttgart hat über 100 und ist kein Top-Verein. Glauben Sie im Ernst, dass das keine Rolle spielt? Falls ja, willkommen im Wunderland.

  28. Remo sagt:

    Eine Horror-Vorstellung. Man kann nicht den ganzen Schweizer Fussball den Interessen des FC Basel zurecht gestalten… Das käme einer Auflösung der Schweizer Liga und des Schweizer Fussballs gleich. Ich würde dann auf jeden Fall nicht mehr an die Spiele Axpo Super League gehen…

    Weiter frage ich mich, ob es Basel über längere Zeit überhaupt möglich wäre in der 1. BuLi zu bleiben. Der FCB ist im Moment zu stark für die Schweiz, aber genügend stark für die BuLi? Bin da eher skeptisch. Z.Bsp. hat Eintracht Frankfurt ein um einiges grösseres Potential als Basel und ist auch in die 2. BuLi abgestiegen. Das Interesse der Schweizer Fans an Spielen in der 2. BuLi wäre sicher minim.

    • yorgi sagt:

      Die Eintracht hat ganz sicher kein grösseres Potential als der FC Basel, vergleichen Sie nur mal die Spieler. Hat Frankfurt einen Shaqiri, einen Streller, einen Stocker? Nein, und mit Sicherheit auch keinen anderen, der an diese herankommt. Das Argument mit dem Budget zählt auch nicht, da der FCB durch den Eintritt in die Bundesliga seinen Etat allein durch TV-Geldern massiv erhöhen würde. Allerdings stimme ich zu, dass der FCB für ausländische Spieler als Mittelfeldverein der BuLi weit weniger attraktiv wäre und ein Dragovic oder ein Abraham kaum ohne CL zu holen gewesen wäre.

      • Meier sagt:

        “Hat Frankfurt einen … Streller”. Nein, zum Glück nicht. Der VfB hatte mal einen, der sich nicht durchsetzen konnte, und hat ihn dementsprechend bald wieder abgestossen.

        Im Übrigen darf man nicht vergessen, dass der FCB auch deshalb international über sich hinauswachsen kann, weil er national nicht gefordert wird, also in den Ligaspielen rund um das CL-Spiel einen gang zurückschalten kann/muss. Wäre er in der BuLi, würde es dann Niederlagen absetzen. Das kennen wir von wesentlich grösseren Vereinen.

  29. Karl Eigenmann sagt:

    Liest sich irgendwie, wie ein Witz ohne Pointe… Der FCB hat unbestritten die Hegemonie inne, aber wie lange noch? Drei, max. vier Jahre – aber das reicht nicht mal, um Rekordmeister zu werden. Da stehen ihnen GC und Servette noch immer vor der Sonne. Bodenhaftung nicht verlieren, lieber Alexander Kühn… denn ohne CL-Teilnahme verliert auch der FCB viel von seinem Glanz und seiner Ausstrahlungskraft.

  30. Bizzarini sagt:

    Gegen die Langeweile würde eher ein Juniorendraft wie in der NHL helfen, die ganze Liga würde ausgeglichener und spannender.
    Darunter leiden würden einzig die Spielervermittler und die kaufwütigen Klubpräsidenten, aber das können wir doch locker verschmerzen oder?
    Mit 25 Jahren könnten die Spieler dann immer noch free agents werden…

  31. Stanley sagt:

    Also der Beitrag ist natürlich totaler Schwachsinn und wohl kaum 100% Ernst gemeint. Natürlich dominiert der FCB zurzeit den schweizer Fussball, sportlich wie auch finanziell. Und ich sehe es auch so, dass FCB Meister wird diese Saison, ausser sie schlagen sich selber. In den letzten Jahren war es jedoch immer spannend und alles andere als klar, wer Meister wird.
    In der Bundesliga hätte der FCB aber auf dauer keinen Stich, wie auch immer, hier finde ich es müssig weiter darüber zu diskutieren.

    Aber wie auch schon andere erwähnt haben, im Fussball geht alles schnell, ich meine früher war GC das non plus ultra, sportlich wie auch finanziell, irgendwann hat man sich zuweit aus dem Fenster gelehnt, weil man meinte ein schweizer Club könnte es unter die Top 10 Vereine Europas schaffen und was dann passiert ist, kann man ja jetzt sehen, kein Geld vorhanden und zurzeit keine realistischen Perspektiven irgendwo unter den Top 3 der Superleague zu gehören, aber auch dies wird sich wieder ändern, da bin ich überzeugt.
    Und was den FCB angeht, hier ist wichtig dass man realistisch bleibt und nicht in einen Höhenflug verfällt, welchen schon einigen Vereinen das Genick gebrochen hat. In der momentanen Aufstellung, Vorstand, President, Manager etc glaube ich jedoch nicht, dass dies passieren wird, aber bald wird auch der FCB vor einem Umbruch stehen, nächste Saison ist mal sicher dass Shaqiri, Xhaka und Safari weg sind, dann sind Frei und Streller auch nicht mehr im besten Alter und wer weiss wie ihre Form ist, nur schon in der Rückrunde und andere Vereine, welche ihren Umbruch bereits erfolgreich hinter sich haben, werden dann wieder am FCB vorbeiziehen und somit denke ich, dass die super league nie zum selbstläufer eines einzigen Vereins sein wird, mal ist der FCZ zuoberst, dann wieder der FCB, dann kommt mal YB dazu, irgendwann mal wieder GC, Luzern kann ebenfalls mal überraschend nach vorne kommen etc etc

  32. Mark Deposé sagt:

    “Was denn nun?:

    Bundesliga oder “die zweite Liga, … mit einem Zuschauerschnitt über 25’000 … wäre punkto Stadien und Attraktivität ein Quantensprung im Vergleich zur Super League.”

  33. FCZ-Andy sagt:

    Ich finde diesen Vorschlag, wie viele andere Blogger ja auch, recht daneben. Mir würden die Duelle FCZ : FCB fehlen, auch wenn wir alle Spiele gegen sie verlieren würden, was wir ja nicht tun. Wurde ja schon erwähnt, es ist gar noch nicht lange her, da tümpelte der FCB auch ganz unten. Der Absturz kann ganz schnell kommen. Es kann ja auch nicht sein, wenn der Erfolg wie gerade im Moment da ist, spielt man in der BL und wenn es dann wieder runter geht, schliesst man sich wieder der SL an. Als der FCZ in den Jahren 2005 (Cupsieger), 2006, 2007 und 2009 (Meister) so erfolgreich war, kamen auch nicht so Lüste und Gedanken auf, wir wären nun zu gut für die SL und sollten uns dringend einer “besseren” Liga anschliessen. Ich gönne den Baslern ihren Erfolg in der CL dieser Saison. Ich werde mich auch sehr mit den Baslern freuen, wenn sie Bayern noch rausschmeissen würden. Aber bitte Schuster, bleib bei deinen Leisten. Hochmut kommt bekanntlich immer vor dem Fall. So freue ich mich jetzt schon auf den 25.02.12 und ein BIG HOPP FCZ

  34. Stiefel sagt:

    Weshalb nicht gleich eine Liga der kleineren Verbaende?

    4 Teams aus den Niederlanden, 4 Teams aus Belgien, 4 aus Oesterreich, 4 Schweizer und dazu Celtic und die Rangers aus Glasgow.

  35. André Aenishänslin sagt:

    Herr Kühn, vielen Dank für den amüsanten Blog – bzw. diese köstliche Provokation und keiner hats gemerkt!

    War endlich wieder mal Stimmung im Steilpass!!

    Wünsche Ihnen ein schönes Weekend und dass Sie bald wieder einen solchen Blog – lach lol – schreiben!!

    • Pedro sagt:

      Blogs sollen ja ein wenig provozieren, das solltest du ja schon seit dn Niggl Zeiten wissen.
      Und Fussball ist kein Spiel um Leben und Tod… Es ist wichtiger!

  36. marius sagt:

    Wenn Gigi Oeri die BL will soll sie doch den FC Lörrach übernehmen und den FCB darüber zügeln. Problem gelöst.

  37. Reto Berger sagt:

    Der FCB muss nicht ein Bundesliga-Verein sein. Aber er *muss* endlich für die anderen Klubs der obersten Schweizer Liga (die offizielle Bezeichnung ist so ein Witz, insbesondere in diesem Jahr) ein *Vorbild* sein. In Sachen Klubführung, Marketing, Sponsoring, Fund-Raising, Fankultur etc.

    Die Städte/Agglomerationen/Wirtschaftsstandorte Zürich, Bern, Genf, St. Gallen, Lausanne, Luzern, auch Winterthur und Lugano, sind an sich gross genug. Bei anderen Klubs (z. B. Thun) braucht es eine grosse Portion Idealismus und Sportsgeist.

    Was Basel kann (genug Geld auftreiben für richtig guten Fussball), können auch die anderen erwähnten Regionen.

    Man kann sich aber auch weiterhin verzetteln. Es genügt nur für einen Spitzenklub pro Region. Schon GC und FCZ sind zuviel für Zürich. Luzern und Kriens: es reicht nur für einen Spitzenklub.

    Alternativ richten wir wie in Zürich Stehplätze für die Ewiggestrigen Biergröhler ein.

    Die Wahl besteht: Spitzensport auf Profi-Niveau oder Stammtisch-Gegröhle mit Cervelat und ausländischem Bier.

  38. Sportkrücke sagt:

    Man kann es auch mal anders rum sehen: wahrscheinlich hat Basel (resp. der erste der Superleague) am wenigsten Aufwand um in die CL zu kommen, falls der erste Platz auch CL-Quali bedeutet. Nicht mal das grosse Bayern hat diesen Platz auf sicher!

    Von dem her gesehen: gute Aufbauspiele in der Superleague, ab und zu ein richtiger Fight, viel rotieren lassen und sich sonst auf die grossen Sachen freuen. Garniert mit einem sehr guten Umfeld (medizinische Versorgung, Lebenstandard: wo sonst kann man ungestört mit der Familie flanieren gehen?) ist das sicher ein gutes Angebot, und hat wahrscheinlich den einen oder anderen zum (noch ein Jahr) bleiben motiviert.

    Kann funktionieren…

  39. Erich Hort sagt:

    Ein ganz dummer Vorschlag! Der FCB müsst dann wohl oder übel für immer auf die Teilahme an der Champions Liga und auch des UEFA Cups verzichten…..

  40. Alain Pichard sagt:

    Als treuer Anhänger des FCB-Basels, des Clubs meines Herzens sozusagen, möchte ich die Verantwortlichen und die Spieler nur davor warnen, sich von all diesen Prognosen und Schalmeienklängen einlullen zu lassen. Der Meistertitel ist auch mit 7 Punkten Vorsprung kein Selbstläufer, viele Siege kamen auch mit dem nötigen Glück zustande und auch der FCB hat einen 10 Punkte Vorsprung mal vergeigt.
    Ausserdem glaube ich, dass gerade auch in diesem Blog der Schweizer Fussball immer viel zu schlecht geredet wird. Wir sehen viele interessante Matches mit jungen Spielern, beachtlichem Tempo und guter Technikl Natürlich ist unsere Liga keine Bundesliga oder Premiere League. And so what? Fussball ist ein einfaches Spiel. Ab es nun im Camp Nou, in der Bayern Arena oder im Brügglifeld gespielt wird, die Bratwürste und das Bier sind überall gleich, nicht aber die Hingabe der Spieler, Trainer und der zahllosen freiwilligen Helfer. Die beeindrucken mich in den kleinen Stadien meistens mehr.

  41. C. Algor sagt:

    Dann müsste Basel unter den ersten drei Mannschaften der Bundesliga sein, um an die Champions League teilnehmen zu dürfen. Wie häufig würde das passieren? Einmal alle 15 oder 20 Jahre?

  42. Francis Kappa sagt:

    Die Deutsche Bundesliga würde durch den FCB aufgewärtet. Sie würden das Kräfteverhältnis in dieser Liga massiv verändert. Ausserdem würden die Deutschen durch unseren Schweizer Meister mehr an Kultur gewinnen und vielleicht ihre Arroganz ablegen. Ich finde die Idee nicht schlecht.

  43. Don Camillo sagt:

    Alexander Kühn hat absolut Recht, Basel sollte alles tun, um in der Bundesliga unterzukommen.

    Aber auch andere Länder haben ähnliche Probleme: Schottland, Österreich, Dänemark (mit Abstrichen), Belgien, Niederlande (immer mehr), Kroatien, Tschechien. Vielleicht könnte auch auf dieser Ebene etwas geschehen. Mir würde eine Liga mit Top-Mannschaften aus diesen Ländern nicht schlecht gefallen.
    Aber wahrscheinlich wäre ich da der fast der Einzige. In der Schweiz schaut in Bern das Publikum ja zum Beispiel lieber zum hundertsten Mal ein Spiel zwischen SC Bern und SC Langnau als ein SCB-Spiel in der Chamions Hockey League, das um zwei Klassen höheren Sport bietet.
    Jedenfalls sollte etwas geschehen, der Schweizer Klubfussball hat ernste strukturelle Probleme. Schade, wenn deswegen Basel auf europäischer Ebene keine Rolle mehr spielen könnte und internationale Auftritte von anderen Schweizer Clubs selten würden.

  44. Peter Holland sagt:

    Ich bin gegen den Anschluss an greater Deutschland aber wieso nicht eine Western Europe Liga mit Schotland, Belgien, Holland und die Skandinavischen Ländern. Am Anfang nehmen wir die 20 TopKlubs gemaes UEFA ranking. Waere eine tolle Liga mit Ajax, Glasgow Rangers, usw…

  45. Gertsch sagt:

    Den vorgeschlagenen Modus im letzten Abschnitt fand ich sehr interessant… Wenn Basel nur einmal nicht gewinnen würde, wären sie dann für immer ausgeschlossen! Oder wie stellen Sie sich das vor? Ich denke nicht, dass das ihnen als rot-blauer Brillenträger gefallen würde…

  46. singlespeed sagt:

    krasses thema…ich bin bundesligsanhänger und kenne mich bestens im schweizer fussball aus……und genau wie die überschrift aussagt, plädiere ich schon seit zwei jahren dafür….klares pro

  47. hans ulrich schwyzer sagt:

    so einen blödsinn..wenn man den FCB adeln, und die nationalliga A verwertlosen will..mich würde interessieren, warum Kühne den FCB in der BL sehen will..zum wohle des FCB? oder des Bundesliga? und was ist mit der CH-liga…wem nützt das was? der FCB, oder dem CH-fussball allgemein? kaum. fragen Sie die Scotten.

  48. Rainer Hochmuth sagt:

    Ein visionärer Beitrag. Und wie heisst es doch so schön? – Wer Visionen hat, soll zum Arzt 😉

    Nun meine 2 Cents als Exil-Freiburger (und somit SCF-Fan, der den Klassenerhalt für durchaus noch möglich hält…)

    1) Dem badischen Fussball (Was soll dass überhaupt sein?) geht es so schlecht nicht: Freiburg und Hoffenheim in der ersten, der KSC in der zweiten, und der SV Sandhausen auf dem Spitzenplatz in der dritten Liga. Vielen Dank. Da sollte man sich vielleicht eher Sorgen um das Trauerspiel “Profifussball in der Romandie” machen.

    2) Ich glaube kaum dass sich ausser ein paar verirrten Seelen in Weil und Lörrach irgendjemand ausserhalb der Schweiz als Fan mit dem FC Basel identifizieren möchte. Der simple Grund: Ein Grossteil der Schweizer macht immer wieder klar (unter anderem in den Kommentaren auf Newsnetz) dass man sich für etwas besseres hält als die Bewohner der Nachbarländer (DE, FR, IT) und mit diesen eigentlich möglichst wenig zu tun haben möchte.

    3) Wer glaubt dass der FC Basel als Gastmannschaft bei irgendeinem Auswärtsspiel ein Zugpferd darstellen würde, hat wirklich Visionen (siehe oben). Dann doch lieber Wolfsburg, Braunschweig oder Hoffenheim…

  49. dom sagt:

    Meiner Meinung nach ein ganz dummer Vorschlag. Falls der FCB die Super League verlassen wuerde, waere dies ein enormer Schaden an der schweizer Liga. Das Ansehen und die Attraktivitaet der Liga waeren extrem geschaedigt. So hat eine Liga wie unsere gar keine Chance zu wachsen und das doch verhandene Potenzial auszuschoepfen. Und wer sagt, dass der FCB in den naechsten Jahren die so unantasbare Nummer Eins sein wird. Beispielsweise bei YB sieht man die grossen Ambitionen. Fuer Raul Bobadilla wurde ca. 2,5 Mio. Fr.- bezahlt, eine riesen Summe fuer ein schweizer Verein. Das zeigt doch welchen Weg sie in den naechsten Jahren gehen wollen. Und es sollte sowiso klar sein, dass man zum Wohle eines Landes, einer Liga und nicht eines Vereins handelt.

  50. Nino sagt:

    In diesem Blog provoziert Herr Kühn absichtlich, das Thema polarisiert! Der Blog könnte auch heissen ‘Vergleich von Äpfeln mit Birnen’. Vergleichen wir mal die Budget’s, Spielersaläre, Marktgrösse, Ländergrösse bzw. die Möglichkeiten der Schweiz mit den Big 5, also jenen von England, Spanien, Deutschland, Frankreich, Italien, das ist doch nicht vergleichbar. Ein KMU kann auch nicht gleiches leisten wie ein Grosskonzern! Wir müssen uns nicht mit den Big 5 messen, aber alles was danach kommt ist machbar. Beispiel Holland, immerhin Nr.2 der Welt, die besten Spieler sind alle im Ausland, das Niveau der Liga ist in Sichtweite der Super League. In der Schweiz wird gute Juniorenarbeit geleistet, das wird sich früher oder später auszahlen, was Holland erreicht hat, kann die Schweiz auch erreichen! Es ist doch nicht alles Scheisse im Schweizer Fussball!

  51. Werner Jandl sagt:

    Toll, diese ganzen Komentare wärmen jeden Kabarettisten das Herz ob der vielen Anregungen……..
    Ich gönne der Region Nordwestschweiz von Herzen ihre Erfolgserlebnisse mit dem FCB, wo ausser im St.Jakob sollten sie sich diese auch holen, im Eishokey, Handball, Volleyball??? Oh, ich habe vergessen, es hat ja noch den Roger, nur leider zahlt der seine Steuern im Kt. Schwyz und in Zukunft sogar in einer Zürcher Gemeinde!

    • Andrea sagt:

      Zum Beispiel in der Wirtschaft, in der Integrationspolitik, in der Verkehrspolitik oder ganz allgemein im Zusammenleben über Grenzen hinweg erarbeitet sich die Region Nordwestschweiz immer wieder sehr schöne Erfolge. Die Nordwestschweiz ist nunmal die ausländerfreundlichste und damit wohl menschenfreundlichste Ecke der Deutschschweiz! Es gibt nunmal mehr AusländerInnen als SchweizerInnen, und man kann mit allen GUTES GELD verdienen, auch im Fussball und Tennis!
      Anmerkung 1: Wieviel Steuern zahlt Roger in Dubai? who cares ….. (Doch immerhin: mit den Steuerfranken von Roger lässt sich vielleicht auch in Zürich ein hübsches Fussballstadion bauen.)
      Anmerkung 2: GUTES und legales GELD ist dasjenige Geld, das dem Bankenplatz Schweiz (Paradeplatz? Zürich?) so langsam aber sicher ausgeht und von Bundesbern so locker in Milliardenhöhe ersetzt werden muss. Der Bankenplatz wird vielleicht von GC, FCZ, Servette und Xamax gar nicht so schlecht gespiegelt. Und statt “Züriwest” müsste es wohl eher “Bärnost” heissen….
      Anmerkung 3: Roger ist und bleibt echter FCB-Fan.

  52. Chris Heyduk sagt:

    Süsser Artikel, aber eine absolute Utopie. Erstens, die Schweizer Klubs, auch der FCB, geniessen in der Bundesliga null Ansehen. Die will dort niemand sehen, genau wie ich, ausser Bayern und Dortmund, keine deutschen Klubs in der Super League spielen sehen möchte. Es sind die Derbys sowie die regionalen und nationalen Spiele, die die Leute begeistern und in die Stadien locken.

    Zweitens, wer sagt, dass der FCB auch in Zukunft das Mass aller Dinge im Schweizer Fussball bleibt? In ein bis zwei Jahren sind alle guten Jungen weg und dann sind auch Streller, Frei und Huggel & Co. langsam im Rentenalter. Diese Spieler müssen zuerst ersetzt werden. Klar, wirtschaftlich gesehen kann den Baslern im Moment kein andere Klub das Wasser reichen, aber was passiert, wenn dem erfolgsgewohnen Publikum im St. Jakob-Park nur noch Durschnittsfussball gezeigt wird? Kommen sie dann immer noch in grossen Scharen wie jetzt? Schon in den letzten Jahren unter Gross war der Zuschauerdurchschnitt nicht mehr so hoch. Die Kräfteverhältnisse können sich im Fussball extrem schnell verändern, das sieht man jetzt am Beispiel FCZ und früher am Beispiel von GC, denen man, ähnlich wie jetzt dem FCB, eine goldene Zukunft mit CL-Teilnahme in jedem Jahr etc. vorausgesagt hat.

  53. Mark Fankhauser sagt:

    Bitte kommen Sie vom hohen Ross herunter und lesen Sie Ihren Artikel in 3-5 Jahren nochmals (Zeiten bzw. Geldgeber aendern sich). Zudem, Meister zu werden ist etwas ganz Spezielles. Lieber Meister in einer *minderwertigen* Liga und Champions League spielen, als in einer besseren Liga im *Nirgendswo* ertrinken. Ferner ist zu korrigieren, dass der FCB ohne ausserordentliche Ertraege (wie Transfereinnahmen) nicht wirtschaftlicher arbeitet als andere Vereine. Die Erfolgswelle des FCB ist temporaer; ein Blick in die Geschichtsbuecher reicht, um festzustellen dass in fast jedem Jahrzehnt ein bestimmer Verein die Liga dominierte. Einfach nur ueberheblich dieser Artikel.

  54. Paul Andreas sagt:

    Alexander Kühn stösst eine Idee an, die es durchaus verdient genauer überdacht zu werden. Zweifellos würde es das international erforderliche Leistungsniveau heben, wenn der FCB wöchentlich stärker gefordert würde als in der Schweizer Liga. Freiburg oder Augsburg wären mit Sicherheit attraktiver als etwa das heutige Lausanne oder Ausfälle wie Xamax. Wohin aber wenn der FCB aus der Bundesliga absteigen müsste? Zurück in die Schweiz oder in die 2. Bundesliga? All dies will gut überlegt sein. Aber, grundsätzlich, mehr Konkurrenz motiviert, führt zu mehr Performance. Unsere Nationalmannschaft würde daran wachsen. Der in der Schweizer Liga erforderliche Leistungsstandard ist eine eher dürftige Basis für eine ambitionierte Mannschaft, Klub- oder Nationalmannschaft.

  55. lorenzo sagt:

    Unglaublich was in diesem blog alles für Unwahrheiten geschrieben werden, insbesondere von Basel-Hassern. Fakt ist einfach, dass die Schweizer Liga nicht in der Lage ist, so attraktiv zu sein, als dass die Clubs wirklich Geld verdienen können.
    Grund zu tiefe Fernseheinnahmen, weil zu kleiner Markt und zudem noch 3-sprachig. Fakt ist, dass der FCB mit den Zuschauereinnahmen 75% seiner Einnahmen bestreitet. Als Vergleich: Die AS Roma generiert 75 % ihres Budget aus TV-Einnahmen. Hier sehen wir klar die Relationen. Aus diesem Grund würde das Budget des FCB in der Bundesliga förmlich explodieren, was ihn früher oder später auch in der BL zum Titelkandidaten machen würde. Im übrigen ist es doch immer schön zu sehen, wenn Schweizer gegen Deutsche gewinnen. Mit dem FCB in der Bundelsliga würde das sicher nicht die Ausnahme bleiben.

  56. Liebe leser/innen und fans,

    was noch niemand erwaehnt hat in diesen komentaren ist, dass je weiter die reisedistanzen zwischen den verschiedenen teams ist, je mehr wird die fan gemeinschaft auseinander gerissen. Hier in Kanada ein super beispiel in den diversen hockey leagues, vor allem in der NHL, hat es praktisch nur lokale fans vom heimischen team in den jeweiligen stadien. Das resultat ist, dass kaum eine fan stimmung ensteht wie es in europa der fall ist wo die manschaften der jeweiligen clubs und leagen naeher zusammen sind. Ich bin der meinung wenn Basel in die BL ziehen wuerde, wer reist schon weiter als 50km oder allerhoechstens 100km weit um den eigenen club in einem auswearts spiel zu sehen? Das publikum ist doch eines der haupt gruende die das geld und die stimmung in die stadien bringen. Wo bliebe denn die fan gemeinschaft vom gaeste team und vor allem die stimmung? Ich finde die SL wie sie ist, ist super auch wenn halt mal das niveau fuer eine saison nicht ueber 5 oder 6 teams besser verteilt ist, dass wird sich garantiert wieder aendern. Die schwaecheren teams muessen sich umstruckturieren und sich andere sponsoren suchen um den spieler bessere bedingungen und moeglichkeiten zu bieten. Mit dem erfog kommen auch die fans zurueck und somit werden auch die spiele in der unteren healfte der liga wieder atraktif. Der FCB ist ein super aushaenge schild fuer fuer den fussball sport in allen beziehungen, so wie er ist. Ein FCB in eine andere liga, wuerde er niemals ueberleben!

  57. Mark M. sagt:

    Um die Schweizer Wasserball-Meisterschaft spielt auch ein deutscher und ein österreichischer Club mit …. Trotzdem finde ich den Vorschlag hirnirissig. Offenbar erinnert man sich bei den Beppi nicht mehr an die Zeit, als sie in der Schweiz allenfalls schlechter Mittelmass waren. Oder gar Nati B, 1988- 1994.

  58. James sagt:

    Guten Morgen Herr Kühn

    Ihr Blog belustigt mich immer wieder. Die enorme Selbstüberschätzung die viele (die Meisten?) der FCB-Fans haben ist sehr amüsant. Sie als Rot-Blauer Blogger gehören sicher zur härteren sorte :-).

    Machen Sie Bitte weiter so!!

    Gruss
    YB-Fan

  59. Albert Seiler sagt:

    Sicher wäre die BuLi für den FC Basel interessant. Ob das allerdings auf Gegenseitigkeit beruht, bezweifle ich doch sehr, wenn ich zB einige Kommentare aus dem grossen Kanton lese: “Das Achtelfinal-Los Basel ist in der Champions League eine lästige Pflichtaufgabe wie der alljährliche Besuch bei Schwiegermutter: Du freust dich vorher schon auf die Zeit danach.” (“Super” Mario Basler)

  60. Ben Fandler sagt:

    Ganz schwacher Blog-Beitrag. Basel ist eine schweizer Stadt, der FCB ein schweizer Club, die meisten Fans sind Schweizer (klar gibt es noch ein paar Elsässer und Lörracher). Und nicht immer waren wir so gut wie heute – dies ist ja vor allem so, weil die anderen so schwach sind. Zürich ist nicht so viel weiter südlich gelegen, trotzdem wurde zu GC’s glanzzeiten diese Schnapsidee nicht dauern aufgewärmt. Weniger Constantin und Canepa (Xamax und Servette erwähnen wir besser nicht…), und schon würde es hier auch nicht so zappenduster aussehen.
    Und auch dem 4. der Bundesliga laufen die besten Spieler davon!

  61. dres sagt:

    Ich freue mich auf den Blog und die Kommentare im Frühsommer, wenn YB den FCB doch noch abgefangen hat… 😉 Überlegt Euch schon mal etwas Schlaues fü die Analyse… 😉

  62. Thomas77 sagt:

    1. Hinweis: bitte nicht vergessen, dass Basel nicht 10-mal hintereinander Meister geworden ist, sondern in regelmässigem Abstand die Saison als Zweiter abschliesst. Kommt hinzu, dass der FCB auch letzte Saison nur knapp Meister geworden ist und nicht mit 15 Punkten Vorsprung. So supertoll ist die Dominanz dann auch wieder nicht

    2. Hinweis: würde die Frau Oeri die Milliarden dem FCB zur Verfügung stellen, würden sich mit Sicherheit genügend Schlampen-Fussballer finden, die den Weg ans Rheinknie finden würden. Warum? Weil’s andere Beispiele gibt wie Anschi Machatschkala

    • lorenzo sagt:

      Was hier einfach nicht begriffen wird ist die Tatsache, dass der FCB über ganz andere Strukturen verfügt als die anderen Schweizer Clubs. Beim FCB sind nämlich die Transferrechte aller Spieler beim FCB und nicht bei irgendwelchen Privatpersonen wie bei den restlichen Clubs. Das hat zur Folge, dass der FCB optimal planen kann und vorallem bei den Verkäufen partizipiert. Klar wurde er ursprünglich von Gigi Oeri alimentiert, aber im Gegensatz zu Canepas etc. wurde mit ihrem Geld etwas Nachhaltiges aufgebaut. Dieses Geschäftsmodell wird Basel langfristig an der Spitze der Liga halten, ob erster oder zweiter ist irrelevant. Schwankungen wie bei den anderen Rivalen wird es sicher nicht geben. Aufgrund dieser strukturellen Tatsache ist eindeutig, dass sich der FCB in der BL behaupten kann, denn da werden viele Clubs nicht wirklich nachhaltig geführt.

      • Thomas77 sagt:

        doch, doch, das wird hier schon begriffen, keine Angst. und der FCB würde dann mit den superguten Strukturen mit Bestimmtheit auch in der Bundesliga im vorderen Tabellendrittel mitmischen und so jährlich im internationalen Geschäft dabeisein. hallo? bitte aufwachen und realistisch bleiben, der FCB in der Bundesliga würde gar niemandem was bringen.

  63. Buschbrenner Rudi sagt:

    Herr Kühn, für wie attraktiv halten Sie die BL eigentlich? Lieber spielen wir 4x gegen die verhassten Zürcher als gegen irgendwelche Furzclubs aus der Bundesliga! Sie müssen bei Ihren Blogs endlich mal von Ihrer deutschen Traumwelt wegkommen! Die BL ist nicht wie sie die Deutschen sehen die beste und spannendste Liga in Europa. Eine Liga wird nicht am medialen Getöse gemessen! Uns reicht es vollkommen mit dem FCB in der CL oder Europa League hin und weider gegen deutsche Clubs zu spielen – auf Dauer Werder Bremen, H96, Augsburg und Nürnberg hält doch kein Mensch aus! In der CH müssen wir wenigstens nicht soweit reisen um Mittelklasse zu sehen

  64. Klaus Hammer sagt:

    Wieso nur Basel? Sittens Präsident liebäugelte auch schon mal mit der Serie A.

  65. Mäsi sagt:

    Dann doch lieber eine Art European Football League analog der NHL/KHL… *sabber*
    Dies koennte auch ueber mehrere Staerkeklassen/Ligen geschehen, wenn es genuegend potente Teams gibt.

    Und die diversen Landesverbaende duerfen dann ihre eigenen Ligen noch fuehren. Die duerfen sich dann noch ab und zu im UI-Cup messen.

    *traeum*

    Und ja, ich weiss, dass sowas wohl nie passieren wird.

  66. E. Schönbächler sagt:

    Mit dem FC Basel in der Bundesliga würde niemand glücklich. Deutschland hat viele Traditionsvereine die in der 2. Bundesliga oder noch ein- zwei Stufen weiter unten spielen. Es wartet also in der Bundesliga, wie schon richtig bemerkt wurde, niemand auf den Meister aus einer fussballerischen Bananenrepublik. (Damit ich richtig verstanden werde: Ich meine den Verband und das Umfeld viel zu vieler Vereine. Auf dem Feld hat der Schweizer Fussball in den letzten 20 Jahren gewaltig aufgeholt.)

    Auch Basel und seine Fans hätten bei einer Integration in die Bundesliga nicht lange zu jubeln. Jeder Gegner wäre gegen den “Eindringling” besonders motiviert und der FCB würde sich bald im Tabellenkeller wiederfinden.

    Auch in Sachen Sicherheit gäbe es sicher Probleme. In den unteren deutschen Ligen ist Fangewalt ein grosses Problem und dass die Schweiz ihre Chaoten nicht im Griff hat ist spätestens seit dem letzten Zürcher Derby europaweit bekannt.

    Also kurz und gut: Ein Schweizermeister in der Bundesliga oder eine Alpenliga mit Österreich sind (zum Glück!) nur Hirngespinste von Journalisten.

  67. Hans vom Hübel sagt:

    Ich kann Euch Restschweizern versichern, keiner hier in Basel wünscht sich sowas ernsthaft. Solche Gedankenspiele machen bisweilen die Runde und sind allerhöchstens Ausdruck einer gesunden Basler Ironie, versetzt mit einem kleinen Bisschen Arroganz gegenüber der Restschweiz. Denn auch wenn es nicht immer den Anschein hat, aber wir Basler sind Schweizer durch und durch. Wir lassen uns nur nicht gerene ein volkloristisches Idealbild diktiren, Sicher herrscht hier ein offenerer Geist als anderswo in der Schweiz, was unter Anderem der speziellen geographischen Lage am Dreiländereck zu verdanken ist. Auf der anderen Seite mag gerade jene geographische Lage dazu geführt haben, dass wir in Bundesbern nicht immer das uns gebührende Gehöhr finden und fanden, dass unser politisches Gewicht in keiner Weise unsere wirtschaftliche Potenz widerspiegelt, was uns einerseits kränkt, uns andererseits aber auch wieder gelegen kommt, denn so können wir auch weiterhin beflissentlich unsere seperatistische Ideologie kultivieren.
    Und vielleicht verschafft e suns gerade deshalb ein solch ausserordentliches Vergnügen, den Zürchern oder Bernern in schöner Regelmässigkeit das Maul zu stopfen! 😀

  68. Päde sagt:

    Was mich an der ganzen Sache nervt ist:

    – Basel wurde letztes Jahr nur dank Glück Meister (auch andere Titel und Spiele wurden nicht nur souverän gewonnen)
    – Wer letztes Jahr FC Zürich vs. Fc Basel (2:2) gesehen hat, der weiss wie Basel vorgeführt wurde. Trotz dem Remis.

    Vor dem diesjährigen Fc Basel muss man neidlos den Hut ziehen, aber eben vergesst die letzten Jahre nicht.

  69. Nino sagt:

    Welche Ligen ausser England, Spanien, Italien und Deutschland sind denn in Europa besser als die Super League. Die Schweiz kann sich doch schon finanziell nicht mit den Big 4 vergleichen, aber mit den anderen Ligen sind wir voll dabei, das ist doch ein Verdienst der Jugendarbeit! Der FCB ist ein Schweizer Produkt und gehört in die Schweizer Super League, auch wenn dort im Moment nicht alles rund läuft, was sich ja auch wieder zum Besseren wenden wird!

  70. Mäsi sagt:

    Hm… ich stufe zumindest die Franzosen, Russland, Ukraine, Holland und Portugal nicht schwaecher als die Schweiz ein.
    Zugegeben, mein Urteil basiert auf den Geschehnissen in den europaeischen Wettbewerben. Wie die Leistungsdichte in den jeweiligen Ligen ist, weiss ich nicht – aber die ist auch in der Schweiz nicht all zu vorbildlich.

    Momentan ist nur der FCB international konkurrenzfaehig – YB hatte schon gute Ansaetze. Entsprechend duerfen wir uns mit der zypriotischen oder schottischen Liga vergleichen, welche 1-2 gute Teams haben, die international zwischendurch aufhorchen lassen. Afaik kommt da nachher etwa gleich wenig wie in der Schweiz.

    Mit YB und Sion sehe ich jedoch zwei Teams, die sich mittelfristig auch auf europaeischer Buehne vermehrt durchsetzen werden. Dass der FCZ fuer Exploits gut ist, hat er auch schon gezeigt . Jedoch fehlt es noch an Konstanz – national und international.

    • Nino sagt:

      Ausser in den Top 4 Ligen hat es in den anderen Ländern/Ligen meist nur 1 – 2 gute Teams mit EL-Niveau (wenn überhaupt), der Rest ist Mittelmass. Die SL hat mit FCB, YB, FCZ, Sion immerhin 4 Clubs mit gutem europäischem Niveau und muss sich international nicht verstecken. Wie gesagt, mit den Top 4 Ligen (England,Spanien,Italien,Deutschland) müssen wir uns schon rein finanziell nicht vergleichen.

  71. Naik sagt:

    Ich bin wohnhaft in Deutschland, aus zufall auf die Kolumne hier gestoßen.
    Finde die Idee eigentlich sehr interessant, schließlich wollte Bayern ja auch mal nach Italien.
    Schade dass es nicht realisierbar ist.
    Am Mittwoch war ich selbst in Basel, super Stadt, super Fans, super Menschen und auch super Stadion.
    Als nicht Bayern Fan hab ich mich sogar bei dem Tor gefreut 🙂

  72. Pasci sagt:

    Jemand sagte FC Basel habe nur mode fäns^^
    Was ganz und gar nicht stimmt auch in schlechten zeiten kammen immer minimum 23’000 zuschauer pro Spiel.

  73. Springie sagt:

    Selbst wenn der SC Freiburg absteigen, der KSC sich auflösen und Basel in die Buli kommen würde, ist die Annahme dass mehr als ein paar verirrte Badener nach Basel zum Fußball schauen strömen würden ziemlich unrealistisch. Hier in Karlsruhe, und so wie meine Erfahrung mir zeigt auch in Freiburg, interessiert man sich doch keinen Rattenschwanz um den FC Basel. Basel = Schweiz =/ Deutschland und noch nicht mal EU! Wer glaubt, dass scharenweise Badener nach Basel gehen würden, irrt. Eher würden sie zu etablierten deutschen Vereinen wie Stuttgart gehen, denn der Schönwetterfan, der seinen badischen Heimatverein wegen Erfolglosigkeit hängen lässt, interessiert sich auch nicht für die badisch-schwäbische Rivalität. Deutsch ist deutsch – ein schweizer Verein wäre selbst nach vielen Jahren Buli immer noch Ausland. Zu dem wäre es Quatsch zu glauben, der FC Basel wäre im tiefen Südwesten die Nummer Eins. Freiburg ist und bleibt größer und stärker als der FCB, da ändert auch die CL nichts dran. Was sollte Badener also nach Basel ziehen? Kaum was. Basel würde aus Baden kaum Zulauf bekommen, es sei denn Gästefans bei Auswärtsspielen in Basel. Und CL würde es auch nicht mehr geben.

    Das hört sich jetzt so an als wäre ich gegen diese Idee. Das bin ich nicht. Ich würde sogar am liebsten die österreichischen Vereine mit ins Boot holen und eine große deutschsprachige Liga gründen. Beispiel ist der US-Sport wo das ganze Land (mit all seinen kulurellen Unterschieden) mit kanadischen Teams zusammenspielen. Allein wirtschaftlich auf Dauer die beste Lösung.