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Ein kaufwütiger Trainer ausser Kontrolle

Alexander Kühn am Samstag den 7. Januar 2012
Felix Magath.

Macht den VfL Wolfsburg zum Durchlauferhitzer: Felix Magath.

Es gibt kaum einen Fussballer, der in dieser Winterpause nicht mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht worden ist. Dies hat zwei Gründe. Zum einen lässt sich in der niedersächsischen Einöde dank der finanziellen Zuwendungen des Volkswagen-Konzerns mehr verdienen als bei den meisten Traditionsvereinen, zum anderen scheint Chefcoach Felix Magath wild entschlossen, seine Try-and-Error-Politik auf Teufel komm raus fortzuführen.

Magath lässt nicht wie andere Trainer innerhalb des Kaders rotieren, sondern tobt sich auf den internationalen Transfermärkten aus. Giovanni Sio, der für fünf Millionen Euro aus Sitten zum VfL wechselte, war sein fünfter Einkauf in diesem Winter, inzwischen folgten zwei weitere. Macht 19 Neue seit der Sommerpause. Zieht man die Einnahmen für die Abgänge von den Transferausgaben für die neuen Spieler ab, bleibt ein sattes Minus von rund 35 Millionen Euro. Das ist mehr als das Budget des Champions-League-Achtelfinalisten FC Basel. In den letzten viereinhalb Jahren hat der Durchlauferhitzer Magath als Trainer von Wolfsburg und Schalke 04 über 80 Kicker zusammengekauft.

«Ich tue mich schwer, mir alle Namen zu merken», bekannte VW-Chef Martin Winterkorn, dessen Firma den Wolfsburger Kaufrausch ermöglicht, als er auf die vielen Neuen beim VfL angesprochen wurde. Am besten lernt Winterkorn die Namen erst gar nicht auswendig, denn beim Team mit den giftgrünen Trikots haben Spieler eine geringe Halbwertszeit. Alexander Hleb, den Magath im August vom FC Barcelona ausgeliehen hatte, musste seinen Koffer nach einer enttäuschenden Vorrunde mit nur vier Einsätzen schon wieder packen, Sotirios Kyrgiakos, Srdjan Lakic und Hrvoje Cale, drei weitere Sommertransfers, stehen ganz oben auf der Abschussliste, die auch die Namen von Patrick Helmes (seit Januar 2011 im Klub), Thomas Kahlenberg und Ex-Captain Josué enthält. Selbst seine defensive Lebensversicherung, den Schweizer Nationalkeeper Diego Benaglio, stellte der Wolfsburger Trainer phasenweise infrage und kokettierte mit der Verpflichtung des Bremers Tim Wiese.

Er geniesst fast uneingeschänkte Macht: Trainer und Manager Magath.

Er geniesst fast uneingeschränkte Macht: Trainer und Manager Magath.

Unter der Rubrik «Gerüchte um Zugänge» des Webportals Transfermarkt.de finden sich beim VfL Wolfsburg nicht weniger als 22 Spieler. Kein Wunder, hat Magath das Trainingslager so aufgleisen lassen, dass er 40 Profis mitnehmen könnte, aktuell tummeln sich 35 Fussballer im aufgeblähten Kader. Verfolgt man das seltsame Treiben in Wolfsburg, kommt man nicht umhin zu hoffen, dass sich die zwischenzeitlich schon als perfekt vermeldete Verpflichtung von U-17-Weltmeister Ricardo Rodriguez doch noch zerschlägt. Ein Wechsel zum Tabellenzwölften der Bundesliga wäre der erste grosse Fehler in der Karriere des talentierten Verteidigers. So etwas wie Angewöhnungszeit würde Rodriguez unter Magath kaum bekommen.

Als Trainer und Manager in Personalunion geniesst Magath in Wolfsburg fast uneingeschränkte Narrenfreiheit. Ganz offensichtlich traut sich keiner, dem Allmächtigen einmal auf die Finger zu klopfen. Sei es aus dem Wissen über die eigene Unkenntnis vom Fussball-Business oder aus Dankbarkeit für den Gewinn der Meisterschaft vor drei Jahren. Dass der Retortenverein VfL Wolfsburg keine fanatischen Fans hat, die auf die Barrikaden gehen könnten, ist ein weiterer Umstand, der dem System Magath entgegenkommt. Es scheint, als könnte dem absurden Experiment nur der Abstieg aus der Bundesliga ein Ende bereiten. Vom Relegationsplatz trennen die Wolfsburger vier Zähler, von der Abstiegszone deren fünf.

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15 Kommentare zu “Ein kaufwütiger Trainer ausser Kontrolle”

  1. Ralf Tomaschek sagt:

    HAllo, etwas zur Richtigstellung: Der VfL Wolfsburg ist kein Retourtenclub, er ist älter als z.B. der FX Köln oder Hansa Rostock. Der VfL ist der mitglieerstärkste Verein in Niedersachsen weit vor HAnnover 95+1 und diesen Braunschweiger unklassigen Verein (Name vergessen 😉 ) Der VfL Wolfsburg hat viele Sparten, hat Olympiateilnehmer auch Medailliengewinner in unterschiedlichsten Sportarten wie Schwimmen, Judo, Gewichtheben, Leichtathletik. Die Stadt Wolfsburg ist halt erst jung, aber der VfL wurde direkt nach dem Krieg gegründet. Selbstverständlich investiert und unterstützt der größte Arbeitgeber Niedersachsens in seinem Stammwerk auch die Vereine, wie übrigens alle Vereine in Wolfsburg und es gibt einige. Ganz egal wie man zu Magath steht, Angriffspunkt ist halt der VfL. Hier zeigt sich eine typische deutsche (oder auch mitteleuropäische) Mentalität. Wenn wirtschaflicher Erfolg eintritt wird der nicht honoriert und es wird nicht angesrebt diesen nachzueifern, sondern man macht Erfolgreiche schlecht, um von eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken. Felix Magath ist der erfolgreichste Trainer des ersten Jahrzehnts. Er hat selbst mit einem Hühnerhaufen wie S04 sofort die Vizemeisterschaft und anschließend den Pokal geholt. Die Zugänge Raul und Huntelaar machen den FC 04 heute aus – wer hat die geholt??? Es wird behauptet der VfL hätte ein Transferminus von 35 ‘Millionen – auch das stimmt nur, wenn man vergisst, dass ein Großteil der Dzeko – Millionen noch nicht ausgegeben wurden im Jahr zuvor. Die Fans sind sehr emotional, aber wenn man nicht in Wolfsburg ist und nicht von seinem Bild weg will sieht man das nicht. Das wenige Fans am WE zu Auswärtsspielen fahren liegt eher daran, dass wir in Wolfsburg alle gute Arbeit haben, dass sieht gerade im Ruhrpot etwas anders aus. Wir müssen morgens wieder raus und können nicht Freitags oder Sonntags rumfahren. Felix Magath wird immer bei uns auf dem Thron sein, auch wenn er unbestritten Fehler gemacht hat, dennn er hat uns vor dem Abstieg gerettet und uns zum Deutschen Meister gemacht. Alle Kritiker sollten mal übelegen, ob sie annähernd so viel erreicht haben 😛

    • Auguste sagt:

      hmm…, und dass die ice-züge in wolfsburg manchmal das anhalten vergessen und einfach durchrauschen, macht das pünktliche erscheinen am arbeitsplatz anderntags auch nicht einfacher.

      • Aha... sagt:

        Schön das es beim VFL Wob so viele Sportarten gibt. Nur die Lizenz Fußball Abteilung ist zu 100% augegliedert in
        eine GmbH, die zur Überraschung wiederum zu 100% VW gehört.
        Einigen wir uns also auf Plastikverein statt Retourtenclub…!
        Und wenn ein Trainer in kurzer Zeit 80 Spieler verpflichtet dann ist da bestimmt auch mal ein Kracher dabei, das hat
        nichts mit fussballsachverstand zu tun…

  2. FCZ-Andy sagt:

    “Ein Wechsel zum Tabellenzwölften der Bundesliga wäre der erste grosse Fehler in der Karriere des talentierten Verteidigers.” Genau das spricht mir aus dem Herzen und sagt mir der Verstand auch. Richi soll (noch) beim FCZ bleiben. Da hat er ein Stammplatz, kann Fussball spielen und nicht Ersatzbank wärmen. Klar könnte der FCZ die Ablösesumme von 8.5 bis 10 Mio. sehr gut brauchen, aber dafür Richi zu opfern, in Wolfsburg zu verheizen, BITTE FCZ (FB und AC) NICHT. Richi wird einen Verein finden, das steht doch ausser Zweifel, wenn nicht gerade heute, dann morgen.
    Die Story Wolfsburg wird sportlich wohl eh scheitern, denn blos einzukaufen macht noch ganz lange keine Mannschaft. Es braucht dort wohl einen Wechsel auf der Trainer- und Managerbank, damit sich sportlich wieder was tut.

  3. micha sagt:

    Es ist tatsächlich nicht einfach nachzuvollziehen, was Magath umtreibt. Ein Spitzentrainer ist er, er hat nach Hitzfeld und Lattek die beste Erfolgsbilanz in der Bundesliga. Dabei kann er auch anders. Er kam 2009 zu Schalke, und hat in seinem ersten Jahr mit unverändertem Kader, da Transfers nicht finanzierbar, gleich den zweiten Platz geholt und bis kurz vor Schluss mit Bayern mitgehalten. Auch hat er bei Schalke wie vorher eine ganze Reihe von Spitzenspielern herausgebracht und effektiv gross gemacht.
    Wenn man eine Logik erkennen will, so hat er diesen Winter junge, hungrige Spieler mit Potential zum raschen Erfolg verpflichtet. Im Sommer 2011 hatte er die Mannschaft umgekrempelt und einige Stars und Sternchen ausgemustert, aber auch wieder arrivierte Spieler -zum Teil günstig – verpflichtet. Das ist nicht aufgegangen. Deshalb wohl jetzt der Fokus auf eine etwas längere Frist. Dabei ist nicht auszuschliessen, dass er in 1-2 Jahren damit Erfolg haben wird, allerdings unter hohen menschlichen Kosten. Ein Kader von 35 Spielern ist nicht führbar ohne gravierende Konflikte.

  4. Hans Herbst sagt:

    Felix Magath gehört zu jenen Trainergenerationen, die seit einem halben Jahrhundert das Feld im deutschen Fussball beherrscht hat. Seit mindestens 2 Jahrzehnten standen sie der Entwicklung des Fussballs im Wege. Grösser könnte der Kontrast von Magath auf der einen Seite und der jungen Trainergeneration – zu der sicherlich auch Lucien Favre gehört- nicht sein. Leute wie Magath sind Fussballmechaniker, die glauben, man könnte Mannschaften mit genug Geld wie im Baukastensystem zusammenbauen. Fussballer beruteilen sie mit dem Satz von Detmar Cramer: Man hat’s oder man hat es nicht. Und so sieht auch ihr Training aus: Kondition an erster Stelle, taktisches Schablonieren, Schüren des Konkurrenzdenkens. Sie können mit ihrer Härte Mannschaften aus dem Ligakeller holen, mit dem Einsatz grosser finanzieller Mittel auch kurzfristig zum Erfolg. Was sie überhaupt nicht können, eine Mannschaft von innen her zu entwickeln, intrinsisch motivieren und Spieler zu selbständigen Profis zu machen. Lucien Favre hat das in sehr kurzer Zeit in Gladbach vorgemacht. Man lasse Magath noch eine Weile gewähren, damit dieses Kontrastbild nachhaltig wirken kann, und diese Trainergeneration endgültig Vergangenheit ist.

  5. So ganz ohne System ist es nicht, kommt immer auf die Sicht des Betrachters an!

    Z.B. Schalke 04, die haben nach seiner Entlassung immer noch von seinem fraglichem System – Einkäufen u.a. von Raul oder Huntelaar – profitiert.

    Noch etwas gegenüber anderen Clubs – u.a. auch in der Schweiz -, hier beim VFL Wolfsburg erhalten die Spieler immer noch pünktlich ihren Lohn!!

  6. Sam Müller sagt:

    Ich wundere mich schon seit längerem, über das extrem negative Bild von Magath in der CH. Warum soll es für Rodriguez ein Fehler sein, nach Wolfsburg zu wechseln? “Weil Magath sowieso jeden verpflichtet…” – tolle Erklärung. Für diverse Neuzugänge im Sommer – und Spieler im Kader von Wolfsburg kann Magath nichts (Helmes/Lakic). Andere bringen nicht die erwarteten Leistungen, was überall dazu führt, dass man gehen muss (Hleb…). Nur sollte man auch mal genau hinschauen, und sich überlegen, wieviel Wolfsburg dieses “Abenteuer Hleb” gekostet hat. Fast nichts. Hätte Hleb die Kurve gekriegt (was angesichts der Qualität durchaus plausibel ist), hätte Magath alles richtig gemacht.

    Dieses Try-and-Error Prinzip mag ungewöhnlich sein – die Erfolge, die Magath überall feierte, geben ihm in meinen Augen recht. Wer sich dieses Prinzip “leisten kann” – soll es durchziehen. Schaut euch die Mannschaft von Schalke an – die spielt 2,5 Jahre nach Magaths Einstand um den Meistertitel – sie war im vergangenen Jahr lange in der CL – sie hat sich stabilisiert, und hätte sich auch ohne Rangnick/Stevens stabilisiert. In meinen Augen hat Schalke mit der Entlassung von Magath einen Fehler gemacht.

    Zurück zu Rodriguez: Auf seiner Position spielt mit Schäfer einer, der in Normalform zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft gehören kann. Den muss er verdrängen – sonst spielt er nicht. Da kann es auch sein, dass RR sich nicht gleich sofort durchsetzen kann. Vielleicht setzt er sich gar nicht durch. Dann muss er wieder gehen. Im Sommer wird er noch immer ein sehr wertvoller junger AV sein – da kann ihn Magath auch gut für ein bisschen weniger Geld wieder verkaufen – eventuell auch erst ein Jahr später. Dieses Risiko geht man ein, wenn man zu Wolfsburg wechselt – dieses Risiko geht man aber auch ein, wenn man zu jedem anderen zahlungskräftigen neuen Verein wechselt (und RR wird nur zu einem zahlungkräftigen Verein wechseln dürfen). Bei jedem neuen Verein wird er sich gegen Konkurrenten durchsetzen müssen, die auch nicht aus Pappe sind.

    Daher – ob Wolfsburg oder Paris, Bayern oder wer auch immer – niemand wartet auf Rodriguez. Die 7 Mio. EUR zahlt noch mancher Verein. Und es kann bei jedem Wechsel ein Fehler sein… wenn wir Fussballfans verhindern wollen, dass Rodriguez (oder andere CH-Talente) Fehler begeht, sollten wir diesen raten, in der Schweiz zu bleiben. Wollen wir das wirklich?

  7. hans peter sagt:

    mehr transfers als punkte? das hat sion locker geschafft….. 😉

  8. Lorenzo sagt:

    Für Rodriguez ist das die Chance. Man sieht doch, dass der sich durchbeissen kann. Ich bin sicher, dass er sich im Stammteam einen Namen macht und sich für noch höhere Aufgaben empfehlen kann. Der VfL scheint mir der ideale Transfer (im Gegensatz zu Mehmedi) zu sein. Magath ist sicher ein strenger Lehrmeister,er vielen nicht passt. Sein Leistungsausweis lässt sich aber sehen.

  9. Auguste sagt:

    hmm…, im fussball kann man vieles so oder so betrachten, aber wenn es fakten gibt, sollte man sie nicht verfälschen.

    – die stürmer lakic und helmes waren keine magath-transfers (dieter hoeness)
    – der vfl ist kein retorten-verein – nicht jeder club kann schon im 19. jahrhundert seine wurzeln haben!
    – niedersachsen ist verdammt flach, aber eine einöde sieht doch noch etwas anders aus
    – nur weil etwas chaotisch anmutet, muss es nicht ohne system sein…

    ich denke, felix magaths system ist die trennung des spreus vom weizen. dazu kauft er erst einmal tüchtig weizen, drischt ihn mit den lengendären medizinbällen, trennt sich wieder von der spreu und verfeinert das übriggebliebene korn zu fussballmannschaften, die es bis ganz nach vorne bringen können. für junge oder nicht so bekannte spieler gibt es kaum einen besseren trainer als felix magath. eine junge vfb mannschaft, führte er damals in die cl league, in wolfsburg bekam der unbekannte goalie benaglio aus madeira (?) seine chance des lebens und wer kannte bis dahin edin dzeko? auf schalke verhalf er dem supertalent draxler zum erfolgreichen bundesliga- und cl-debut. und erst vor kurzem schoss ein ausserhalb wolfsburgs kaum bekannter, zwanzigjähriger einwechselspieler (sebastian polter) das siegtor. wer hart arbeitet und kicken kann, der kriegt bei magath gelegenheiten, das auch zu beweisen. für rodriguez gäbe es wohl kaum bessere ausbildner. man schaue nur darauf zurück, wie gentner auf der rodriguez position unter magath spielte, und wie er heute unter dem biederen labbadia um einen stammplatz kämpfen muss in einer eher mittelmässigen vfb-mannschaft, die wieder einmal ihr potential nur ungenügend auszuschöpfen vermag.

    und zu guter letzt, sollte man nicht übersehen, was die “abrissbirnen-trainer” veh und mcclaren zusammen mit dem mässig begabten manager “hoeness der schlechtere” in nur zwei jahren aus einer meistermannschaft machten – eine trümmerlandschaft. ich wäre vorsichtig mit einer voreiligen beurteilung von magaths arbeit – bei ihm gilt oft…

    youtube: bachmann turner overdrive – you ain’t seen nothing yet

  10. Franz Brunner sagt:

    12ter der BL—selbst 12ter der 2ten BL wäre ein karriereschritt–den die meisten mannschaften der CH “super league” wären in der 2ten BL kaum vorne dabei

  11. wobber sagt:

    Der Autor dieses lächerlichen Artikels ist ja scheinbar genau so beschränkt, wie unsere Nachbarn in Braunschweig und Hannover.
    Wie kommt dieser Autor überhaupt dazu Wolfsburg als Einöde zu beszeichnen? Wolfsbur ist ja nur die 5 größte Stadt in Niedersachsen. Aber vor allem die Schweizer sollten sich mal ganz zurückhalten. Wäre Wolfsburg in der Schweiß, so wäre es eine der größten Städte in diesem unwichtigen Nichtstaat Schweiz.
    Es grenzt an eine Unverschämtheit den Fans aus Wolfsburg jegliche Emotionen abzuschreiben, doch Ralf hat ja schon genug dazu geschrieben.
    Also, liebe Schweizer: Kümmert euch lieber um eure Sachen und kriehct zurück in eure Kuhkäffer, denn vom großen geschäft habt ihr keien Ahnung.

    • Patrick sagt:

      Genau darum wird kein deutscher weltfussballer-oder trainer (siehe nächste rubrik).
      Die bundesliga ist nur halbstark und kann schlicht nicht mit den liegen von england oder spanien mithalten.
      einzig das marketingkonzept der bl geht jahr für jahr auf und die liga wird immer als riesenspektakel bezeichnet.
      inhaltlich gibt es nicht selten GROTTENSPIELE. Dasselbe gilt fpr die 2-bundesliga. Schaut mal hattrick auf sport1.
      Sätze wie “beste liga aller zeiten” oder “spektakulärste 2-liga der welt” zwingen mich abzuschalten weil inhaltlich der fsc frankfurt-greuther fürth (als bsp) fussballerisch langweilig ist, was der kommentator schon früh in der berichtersttatung zugeben muss.
      Würden wir Schweizer die super league auch so gut als marketinggehirnwäsche verkaufen, würden wir nich dort stehen wo wir jetzt sind. mit vielen bl-clubs müssen sich ch-vereine nicht verstecken.
      was dem schweizer in sachen selbstvertrauen fehlt, wird dem deutschen schon als arroganz angerechnet, nicht zu unrecht =)

      Gruess us basel

    • Ruedi von Steiger sagt:

      Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine beim Autor dieses Artikels handelt es sich um einen Landsmann von Ihnen. Offenbar um einen, der aus sich mir nicht erschliessenden Gründen eine tiefe Abneigung sowohl gegenüber Herrn Magath als auch dem Vfl Wolfsburg hegt. Der schwächste Artikel in diesem Blog seit langem.