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Die 10 Verlierer der Hinrunde

Alexander Kühn am Mittwoch den 14. Dezember 2011

Wir begrüssen heute hochoffiziell Alexander Kühn. Aufmerksamen Lesern ist sein erster Beitrag im Steilpass sicher nicht entgangen. Er wird künftig gemeinsam mit Mämä Sykora jede Woche über Fussball bloggen. Willkommen!

Für die Schweizer Fussball-Prominenz kommt der Schmutzli mit einer guten Woche Verspätung. Statt einer Rute hat er dafür gleich zehn im Gepäck. Eine für jeden, der in der Hinrunde mitgeholfen hat, die hiesigen Profiligen in einen Jahrmarkt der Eitelkeiten, Dummheiten, Fehlpässe und juristischen Winkelzüge zu verwandeln.

Sollten die Funktionäre an der Spitze der Swiss Football League noch nach geeigneten Strafen für die Versager und Despoten zwischen Neuenburg und Zürich suchen, hier ein paar Vorschläge:

  1. Eine Schicht als Marroniverkäufer beim für längere Zeit letzten Europa-League-Heimspiel des FC Zürich gegen den rumänischen Vertreter FC Vaslui im winterlichen Letzigrund.
  2. Eine handschriftliche Kopie des gesamten Briefverkehrs zwischen den Juristen des FC Sion und jenen von Fifa, Uefa und Swiss Football League.
  3. Ein Styling beim Coiffeur von FCZ-Trainer Urs Fischer und eine Modeberatung beim Herrenausstatter von Xamax-Besitzer Bulat Tschagajew.
  4. Ein Einsatz als Schiedsrichter bei einem Spiel des FC Köniz in der 2. Liga interregional. Beim Berner Klub spielt Carlos Varela, das langjährige Enfant terrible der Super League.
  5. Aus der Pfeife von FCZ-Präsident Ancillo Canepa eine Ladung Kunstrasen aus dem Stade de Suisse rauchen.
  6. Einmal aufräumen in den WC-Anlagen des Letzigrund-Stadions nach dem nächsten Match zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel.

Und die zehn Verlierer der Hinrunde in der Schweizer Fussball-Meisterschaft sind:

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27 Kommentare zu “Die 10 Verlierer der Hinrunde”

  1. Franz sagt:

    Zwei Einwürfe: Chapeau für Varela, der zweimal aufs Salär fürs Bankdrücken verzichtete, dies im Gegensatz zum Grossverdiener Magnin. (NB: Ein Trainer, der einen Spieler in der Lokalzeitung blossstellt … jetzt ist er wieder mal ohne Job.) Der Loser ist nicht Stierli, sondern Yakin, der mitten in der Saison zu einem Pfeifenklub wie Bellenz wechseln will. Stierli (genau wie Leutwiler von GC) ist ein Sieger, weil er Rückgrat zeigt.
    Der Strafenkatalog ist top. Ich hätte noch einen Vorschlag: unbezahlte Sozialarbeit in der Südkurve.

    • Pedro sagt:

      Lieber Franz, zu deinem letzten Satz ist zu sagen: Die Fans in der Südkurve haben der Vereinsleitung versprochen, dem Verein nicht weiter zu schaden und (vorerst) auf Pyros zu verzichten und ich muss sagen:
      SIE VERHALTEN SICH ABSOLUT VORBILDLICH UND ES IST EINE FREUDE AN ENEN FCZ MATCH ZU GEHEN!
      Man sollte auch lobende Worte finden wenn es angebracht ist.

      • Benjamin sagt:

        Als FCZ-Fan würde ich es im Moment gar keine Freude finden, an einen FCZ-Match zu gehen.

      • Herbert sagt:

        Lieber Pedro, seit wann ist es VORBILDLICH, wenn man sich an das GESETZ hält? Das ist doch hoffentlich einfach normal. Einfach zur Erinnerung: Es ist verboten, pyrotechnische Gegenstände, die für andere (gewerbliche) Zwecke bestimmt sind, zu Vergnügungszwecken zu verwenden (Art. 15 Abs. 5 Sprengstoffgesetz). Jeglicher Gebrauch von Seenotfackeln in Stadien ist demnach ein Verstoss gegen das Gesetz. Basta.

        • Pippo sagt:

          Lieber Herbert

          Unglaublich, was für ein “Bünzli” Sie sind.

          • Daniel sagt:

            Lieber Pippo

            Wer sich ans Gesetz hält ist ein Bünzli? Ich glaube der junge Mann der in Rom ein paar Finger verloren hat wäre vermutlich gerne ein Bünzli. Aber vielleicht täusche ich mich ja.

        • Marco Frei sagt:

          Lieber Herbert

          Wenn man bedenkt, dass die Mehrheit der Schweizer über 120 km/h auf der Autobahn fahren, über 30% der Schweizer kiffen, in der Stadt Zürich pro Wochenende abertausende Lines von Koks konsumiert werden, dann ist es extrem vorbildlich, in der Kurve auf Pyros zu verzichten. Und das nur auf Druck von aussen hin, denn in der Kurve sind über 90% für Pyros. Und in der Kurve haben wir seit Jahren einen gesetzlosen Zustand, was die ganze Angelegenheit noch eindrücklicher macht.

      • REto B sagt:

        An jedem Heimspiel wurden in der Südkurve KEINE PYROS gezündet, ausser gegen GC, aber das war ein Auswärtsspiel (Heimrecht GC). Als Saisonkarteninhaber das FCZ habe ich jedes Spiel (ausser die 2:3 gegen Servette und das 6:0 gegen GC) gesehen inklusive die, die in europäischen Ligen gespielt wurden.

  2. Mäsi sagt:

    Bin absolut einvestanden, dass Stierli in den Flop 10 auftaucht – jedoch fand ich die Einwilligung zu Hatschs Abgang im Grossen und Ganzen als ‘in Ordnung’, auch wenn wir ihn wohl noch gut haetten gebrauchen koennen. Weiter kennen wir die Hintergruende ja nicht.

    Mit seinen Aktionen waehrend den letzten Woche hat sich unser Stammtisch-Polteri Stierli jedoch mit Abstand Platz 1 verdient:
    – Jene Leute, welche Jahr fuer Jahr selbst in den Niederungen der Challenge League ihren Arsch in Stadien wie in Baulmes, Locarno, etc. abfroren und den Verein in jeder noch so ueblen unterstuetzt haben, als ‘keine (oder nicht richtige) Fans’ zu bezeichnen zeugt von unglaublicher Ignoranz, Arroganz und Respektlosigkeit. (Nein, ich gehoere nicht zu jenen Fans, die das alles mitgemacht haben, aber ich bin an jedem Spiel dankbar fuer ihren Einsatz neben dem Platz – auch ausserhalb der Spielzeiten.)
    – Fahnenverbot im Heimstadion als Massnahme gegen auswaerts(!) gezuendete Pyros
    – Fans austauschen (eben wieder jene in Punkt 1 erwaehnten Fans natuerlich).

    Bevor hier irgendwelche Anschuldigungen kommen:
    Ich zuende selbst keine Pyros, unterstuetze dies auch nicht, habe keine Saisonkarte und gehe auch nicht an jedes Spiel des FCL – und wenn, dann selten auf den Stehplaetzen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, man mag von herrn stierli halten, was man will, aber ein verlierer der hinrunde ist er oder der fcl gewiss nicht – im gegenteil. neues stadion, neuer trainer und viel begeisterung über eine gute mannschaftsleistung in der hinrunde machen die innerschweizer zu gewinnern auf der ganzen linie. ausser emine und murat yakin kann sowieso niemand genug einfluss auf ihren “peter pan” geltend machen. da ist es keine schande, wenn auch ein innerschweizer strippenzieher etwas unbeholfen dasteht.

      • Franz sagt:

        Die Stierli-Kritiker haben ein kurzes Gedächtnis: Der Verein ist finanziell gesund und breit abgestützt, hat ein tolles Stadion, einen beneidenswerten Zuschauerschnitt und nicht zuletzt eine gute Mannschaft. Alles zum grossen Teil Stierlis Verdienst. Es ist arrogant, sich über sog. Cüplifans zu mokieren, sind doch darunter namhafte Sponsoren. Zudem finanzieren diese Kreise die günstigen Saisonkarten der Ultras mit, die sich als die echten Fans (und jetzt als Opfer) sehen. Pyros gehören nicht ins Stadion, sie stinken, behindern die Sicht und können zu schlimmen Unfällen zu führen.

    • Marcel sagt:

      Lieber Mäse, eines hast du vergessen: Damit ein paar Luzerner sich überhaupt ihren Arsch in den Pampas abfrieren konnten, braucht es Leute wie Stierli. Ansonsten gäbe es den Klub nämlich nicht mehr und man müsste schauen wo man sich die Backen klamm frieren könnte. Beim EVZ eventuell?

      • Mäsi sagt:

        @Marcel:
        Du meinst also, einen Stierli, dern den Verein erst uebernommen hat, als er saniert war und sonst keinen Finger gekruemmt hat? Nein, da brauchte es einen wie Pedro Pfister, der eben die Voraussetzungen geschaffen hat, dass Stierli das erreichen konnte, was er erreicht hat – und diese meine ich nun im positiven Sinne (mehr dazu weiter unten).
        Mit einem Stadtclub kann auch einen ‘wirtschaftlich schwache’ Fuehrung in der Challenge League mittun und die Fans in die Pampa reisen lassen. Da sehe ich nicht ein, wieso man Stierli irgendwie dankbar sein soll.

        @Auguste/Franz:
        Schaut euch mal im FCL-Forum (und nein, da treiben sich nicht nur Ultras rum) um. Es gibt keinen, der vergisst, wo wir herkommen. JEDER einzelne ist Stierli dankbar, dass er dem Verein solide finanzielle Strukturen geschaffen hat. Fuer viele scheint nur dies zu zaehlen – fuer jene, die den Vereine jahrelange (!!!) mit Leidenschaft und Herzblut begleitet haben, muss auch eine Identifikation mit dem Verein stattfinden. Wieso sollte man denn sonst FCL-Fan sein? Es laestert auch niemand ueber die Cupli-Fans aus den Logen – jedem ist bewusst, dass es die braucht. Trotzdem ist nicht zu verachten, dass auch die Kurve mit ihren 3’000 Plaetzen pro Saison fast eine Million CHF hergibt. (Diese Platze waeren zudem nicht tuerer zu verkaufen, denn jene hinter den Toren sind einfach die billigen Tickets – mit Sitzplaetzen waere die Kapazitaet zudem deutlich kleiner, 2’000 glaubs.) All zu stark subventioniert werden diese Plaetze definitiv nicht (im Gegensatz zur Allianz-Arena). Klar, fuer einige braucht’s die Cupli-Fans gar nicht, jedoch gibt es auch da eine Vielzahl der ‘Potestierenden’, die diese schaetzen (inklusive mich). Genauso gibt es innerhalb der Protestierenden auch unzaehlige Leute, die gegen absolut Pyros sind, jedoch das Vorgehen von WS aufs Schaerfste verurteilen.
        Wie gesagt, man ist Stierli dankbar fuer die finanzielle Sicherheit – dies ist halt nicht die einzige Komponente die zaehlt. Ich fand’ Stierli selbst noch der richtige Praesident, als er sich immer wieder ungluecklich in Szene gesetzt hat (Van Eck, Fringer, Tchouga-Abgang, …), doch nun ist mit dieser Drohung (nicht erst die Umsetzung) das Fass ueberlaufen. Oder wie waren seine Worte von wegen ‘beste Fans’ der Schweiz etc? Wenn man trotz tiefem Zuschauerschnitt von ‘besten Fans’ redet, kann man wohl nur jene meinen, die die Mannschaft auch in schlechten Zeiten lauthals unterstuetzen, oder? Und genau diese besten Fans sind nun ploetzlich die Chaoten, Trottel, Unverbesserlichen und Hooligans? Ungalublich!
        Es sind genau wieder jene Fans, die die Mannschaft auch auswaerts unterstuetzen, welche die absolut geilen Choreos in studenlanger Arbeit erstelen und dabei auch einen gehoerigen Batzen drauflegen. So etwas laesst sich nicht kaufen! Was denkt ihr, welche Fans (und ich bezeichne hiermit alle im Stadion, die dem FCL den Daumen druecken oder ihn sonst wie unterstuetzen) am schnellsten Weg sind, wenn’s dem Verein mal wieder nicht so gut laeuft? Denn diese Zeiten werden irgendwann wieder kommen…
        Mal ehrlich, wie fandet ihr die Stimmung in den beiden Geisterspielen? Beruecksichtigt zudem, dass nun wohl einige bewusst versucht haben, Stimmung zu machen, um es den Kurven-Fans zu zeigen.

        Pyro-Zuender werden bereits bestraft – deswegen muss nicht gleich die komplette Fankultur zerstoert werden. Zudem: was soll seine Massnahme denn konkret verbessern?

        Nochmals: Es geht bei der momentanen Kritik nicht darum, ob Pyros oder nicht, es geht darum, dass mittels Kollektivstrafe genau jenen Fans in den Ruecken gefallen wird, welche dem Verein selbst in seinen groessten Krisenjahren noch einen Hauch von Leben und Emotionen gegeben haben.

        Nehmt euch doch mal die Artikel aus dem Stelzbock (Kurven-Magazin) zu Herzen. Nehmt euch wirklich die Zeit und gebt auch der Gegenseite eine Chance. Die Medien berichten hochgradig einseitig von der ganzen Sache.
        Hier der Link zum Stelzbock: http://issuu.com/stelzbock/docs/stelzbock17?mode=window&backgroundColor=%23222222
        Zudem einige gute Artikel auf http://www.allmend-united.org

  3. Hans Brunner sagt:

    He he, guter Text! Witzig. Sicher eine Bereicherung für den Steilpass. Cooler Blog!

  4. Joe sagt:

    Lieber Mämä Sykora, sie sprechen die WC-Anlagen im Letzi an, unter Punkt 6 des witzigen Strafenkatalogs: Weiss man eigentlich, inwiefern der FC Basel für dieses Desaster gebüsst wurde, bestraft wurde, mit Punkteabzügen, Forfaits oder mit anderen Sanktionen belegt wurde? Dort wurden mitunter schwere Gegenstände auf Menschen (Fans und Sicherheitspersonal der Stadt Zürich) geworfen, zwar nicht wirklich TV- und Printmedien gerecht, da er im Versteckten, als mitten auf der Tribüne, wie bei den Pyrowürfen in verschiedenen Stadien (Zürich, Thun, St. Jakob Park usw.).

    Leider, leider ist diese Saison in vielerlei Hinsicht derart verbockt, verkorkst und «kaputt», bis anhin. Und die Liga-Führung tut das ihrige dazu (oder eben nicht) um solche Prozesse auch nicht zu verhindern, zu ächten. Es ist auch nicht mehr klar, was für Massstäbe angelegt werden. Meines Erachtens – und das sage ich als Freund des Fussballs – wäre es höchste Zeit, solchen Dingen (und nicht weniger auch Chagaev und Constantin) den Riegel zu schieben.

    • David Vonlanthen sagt:

      Hey Joe, Mämä hat dies nicht verfasst. Ein erfrischend witziger erster Blog von Alexander Kühn, Danke. Als Berner wollte ich noch meinen gelbschwarzen Senf zu Christian Gross hinzugeben. Ihm die alleinige Schuld für die sogenannte Misere zu geben wäre etwas gar einfach……es wäre wohl mancher Trainer für dieses Gehalt nach Bern gekommen. Das Gross ein absoluter Machtmensch ist der den totalen Erfolg fast nur über Leistung definiert dürfte viele Fans und auch einige Spieler (für Ghandi kam Stahlin) 🙂 erschreckt haben. Ob er wirklich Erfolg haben kann könnte sich in 2-3 Jahren weisen…..wenn man wirklich so Geduldig sein möchte! Anhand der hohen Erwartungen kann man YB wohl wirklich zu den Verlieren zählen zumal in den letzten 7 Spielen 6 Punkte resultierten….Lausanne lässt grüssen!

  5. Side Show sagt:

    Ja ja immer diese Verlierer.
    Ich persönlich sehe CC und Tschaga nicht als Verlierer, da sie ja immer noch wirken dürfen und wenn man auf den Tabellenplatz schaut, grundsätzlich auch erfolgreich sind. Über das wie müssen wir uns glaube ich nicht unterhalten.
    Ich würde eher den Verband als Verlierer bezeichnen. Der es in beiden Fällen nicht geschafft hat rasch und überzeugend in den beiden Fällen aufzutretten. Und Servette scheint ja jetzt auch davon zu “profitieren”.
    Weiter würde ich auch die Schiedsrichter als Verlierer bezeichnen. Denn noch immer stehen Sie am Pranger und werden als unfähig bezeichnet, obwohl keiner von Ihnen ein Profi ist. Sie haben den Status eines Amateurs und dementsprechend sind auch einige Ihrer Entscheide auf dem Platz. Schuld möchte ich Ihnen aber keine geben.
    Es mag eine Floskel sein, aber leider ist der Sport der grösste Verlierer. Investoren, welche nicht verstehen dass man Traditionen zu wahren hat und Fans respektieren muss. Unfähige und unprofessionelle Verbandsbosse, welche dem Sport (in mehrer Hinsicht) mehr schaden als ihm zu dienen und gewisse Präsidenten, welche nichts von Fussball verstehen die Glauben einen guten Trainer und eine gute Mannschaft zu haben würde ausreichen um Erfolg zu haben. Leider stimmt das nicht. Es braucht ein Team das zu einem Trainer passt und ein Trainer der das beste aus seinem Team rausholt. YB und der FCZ sollten sich dies mal vor Augen halten. Kein Wunder möchte Gross neue Spieler die in sein Konzept passen.

  6. Schoggistaengel sagt:

    Verlierer im Fall Sion ist nicht Christian Constantin, sondern doch viel mehr der Schweizerische Fussballverband. Das so zu schreiben, wäre wohl politisch inkorrekt und deshalb für den Tagi nicht zulässig, oder was oder wie?

  7. Auguste sagt:

    hmm…, anstelle von christian gross müsste man wohl eher urs fischer als grossen verlierer unter den trainern nennen. gross hat sein amt erst im sommer angetreten und auch wenn es in bern suboptimal läuft, der letzte spieltag ist noch weit und die europa league qualifikation noch aus eigener kraft möglich.

    urs fischer ist die mannschaft völlig aus dem ruder gelaufen. er weiss vor keinem spiel, wie die leistung des fcz aussehen könnte – alles scheint möglich, ausser überzeugende auftritte. müsste man den trainer nur aufgrund objektiver fakten beurteilen, wäre er eigentlich nicht zu halten. ich hoffe, die fcz-führung weiss mehr als es die nackten zahlen ausdrücken.

    fast könnte man sagen, der fcz hätte keine mühe gehabt, die zehn verlierer der hinrunde alleine zu stellen. was für ein absturz gemessen an der ersten halbzeit in jenem grandiosen rückrundenspiel gegen den fcb im frühjahr!

  8. mike sagt:

    man darf sich durchaus auch lustig machen über den fcz im kalten letzi, wo es noch naturrasen gibt und das lokale wetter noch eine rolle spielt (leider auch für die zuschauer…) und wo es um nichts mehr geht. aber wenigstens werden dann die “richtigen” (über was das ist kann und darf man ja auch debatieren) fans da sein und hoffentlich ein interessantes europäisches fussballspiel sehen. für einige fussball-fans ist eben nicht einfach die champions league das mass aller dinge.

    aber es stimmt schon, es wird kalt sein und ich werde froh um ein paar maronies sein…

  9. Paddy sagt:

    Grundsätzlich darf man sagen, dass die meisten Clubvorstände sich eher durch unfähigkeit ausgezeichnet haben in der Hinrunde.

    Bulat & CC aus den oben genannten Gründen. Ich hoffe, dass diese beiden die Traditonsvereine mit ihrer unsäglichen Art nicht zu Grunde richten. Leider ist noch ein Club in Gefahr in solche Verhältnisse zu kommen: Aus meiner Sicht ist der Präsident von Servette auch nicht über alle Zweifel erhaben.

    Ebenfalls völlig richtig ist der Kommentar von “Mäsi” zu Stierli. Ich finde auch, dass die Fankurve vom FCL super reagiert hat! Ich hoffe Herr Stierli kommt noch zur Besinnung.
    Genau so ungeschickt wie Herr Stierli stellt sich momentan auch Herr Leutwiler an: Ich bin jetzt schon gespannt wie er reagiert, wenn sich die Fankurve Billets für andere Sektoren besorgt (was bei der nicht gerade übermässig hohen Zuschauerzahl an GC-Heimspielen kein Problem sein dürfte) und dann im ganzen Stadion Pyros gezündet werden. Vielleicht besinnt er sich ja noch über die Festtage.

    Auch Canepa und Kaenzig stehen momentan nicht gerade gut da. Canepa, der mit seinen emotionalen Ausbrüchen gegen über den Fans (keine Auswärtsbillets für Lissabon), welche teilweise zwar verständlich waren, auch nichts zur Lösung der Problematik beiträgt.
    Kaenzig ist au meiner Sicht oftmals etwas überheblich und ist nicht immer ganz realistisch. Dazu kommt dass beide momentan sportlich mit ihren Clubs nicht dort stehen wo sie sich sehen, was aber sicher nicht nur ihre Schuld ist.

    Es gibt aber auch zwei possitive Beispiele:
    1. Beim FC Thun beweist Gerber zum wiederholten Mal, dass er mit einem kleinen Budget eine konkurenzfähige Mannschaft zusammen bekommt.
    2. Bernard Heusler ist sportlich sehr kompetent, hat nach dem Abgang von Thorsten Fink eine optimale Lösung gefunden, geht die “Gewaltproblematik” sehr differenziert an und ist wahrscheinlich der einzige Präsident in der ASL der sich mit den Fans auf Augenhöhe unterhaltet.

  10. Die absolute Nummer 1 wurde bisher nie erwähnt..? SF1- bzw. SF2! Ausser die CL-Spiele mit den Herren Salzgeber, Gress und Wicky, sowie Herren Ski-Rennen mit Hüppi und Russi, kann man alles vergessen!!

    Was die u.a im Sportpanorama etc.. an diletantischen Berichte- Moderationen (Thurnheer) liefern, oder die Euroleague-Spiele mit dem sogenannten Experten “äh” Andy Egli, würde zu einem eigenen Steilpass-Blog reichen!!

    • Auguste sagt:

      hmm…, bezüglich professioneller und spannender berichterstattung des sf können sie wahrscheinlich auch weiterhin alle hoffnung begraben, andré aenishänslin. wenn selbst der “anchorman”, urs gredig, bei der übertragung der bundesratswahlen den namen des zweiten sp-bundesratskandidaten vergisst, ist spannungstechnisch wahrscheinlich hopfen und malz verloren im leutschenbach. dafür sah katja stauber in weiss sensationell aus, als sie am abend in der tagesschau den tag noch einmal zusammenfasste. beni thurnheer als kompensationsaugenweide mal ganz in weiss? – na ja, nicht wirklich.

      nebenbei, das gerücht, dass rainer maria salzgeber und bulat-ich-hätt-da-noch-nen-kontoauszug-fertig tschagajew den selben herrenausstatter haben, würde ich nicht tel quel vom tisch wischen.

  11. Kraft sagt:

    Geiles Bild von Magnin! Sollte man ihm als Poster schenken.

  12. Hans Meyer sagt:

    Mir fehlen hier Roland Leutwiler und Walter Stierli aus einem anderen Grund.
    Stierli mit seinem lächerlichen Fahnenverbot und Leutwiler wegen seiner angekündigten Kurvenschliessung.
    Stierli wundert sich, wieso es im Stadion beim ersten Mal keine Stimmung gab und Leutwiler wird sich über die 2000 Nasen wundern, die sich in den (trostlosen) Letzigrund verirren werden.

  13. Sehr geehrter Herr Kühn, herzlichen Dank für Ihr Engagement. Die kritische Steilpassgemeinde wird Sie betreffend WÖCHENTLICHER Blog- Beiträge (Frau Fetscherin lässt grüssen) beim geschriebenen Wort nehmen und entschuldigt Ihnen vorerst den SchreibtiscL … 😉
    Zur Rangliste: den sympathischen und erfolgreichen Thorsten Fink könnte man getrost auch zu den Verlierern zählen, im Mittelmass beim HSV statt CL mit Basel. Lohntechnisch dürfte er allerdings Gewinner sein. Und gleich noch der Vorschlag zum Unwort des Jahres: PYRO . Mensch, Leute, ihr lebt im 3. Jahrtausend, benutzt LED- Fackeln! Geringer Energieverbrauch, nachhaltig, Farbwechsel auf Knopfdruck und keine Konfrontation mit dem Sprengstoffgesetz.

  14. Salome sagt:

    Soso nun muss also die ganze Südkurve als Verlierer dargestellt werden, weil EINER eine Pyro geworfen hat?
    Ich möchte den Wurf nicht bagatelisieren, aber das ist nicht die gesamte Südkurve.
    Doch allem Spott entgegen, sind wir GMEINSAM UNUFHALTSAM!