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Gratulation zum Meistertitel 2012, FCB!

Mämä Sykora am Mittwoch den 9. November 2011
Weiss schon längst, wie es ist: Xherdan Shaqiri bei der vorletzten Meisterfeier des FC Basel auf dem Barfüsserplatz am 16. Mai 2010. (Bild: Keystone)

Weiss schon längst, wie es ist: Xherdan Shaqiri bei der vorletzten Meisterfeier des FC Basel auf dem Barfüsserplatz am 16. Mai 2010. (Bild: Keystone)

15 Runden sind erst gespielt, und schon ist der weitere Verlauf der Saison vorbestimmt. Zumindest an der Spitze. Im vor einiger Zeit hier veranstalteten Tippspiel setzten über 90 Prozent der Steilpass-Leser den FC Basel auf Platz 1. Nun, nur ein paar Wochen später, steht der FCB schon dort. Wer heute die Basler als Meister tippen will, kriegt bei Bwin lediglich eine Quote von 1.40. Und selbst das ist noch ein lohnendes Geschäft. Denn niemand wird die Rot-Blauen aufhalten können. Die Meisterschaft ist entschieden.

Es muss hierzulande für einen Verein fast alles optimal laufen, wenn er den FCB bis zum Meisterschaftsende fordern will. Dabei geht es nicht um einzelne Spiele, denn auch der Ligakrösus verliert hie und da eine Partie. Doch zu viele Ausrutscher werden sich die Basler nicht erlauben, dafür sind sie zu konstant und zu stark besetzt. Die Konkurrenz hingegen offenbart in dieser Saison besonders starke Leistungsschwankungen, bei den meisten reicht die Qualität ohnehin nicht, um sich längere Zeit an der Tabellenspitze zu halten.

Da ist zu Beispiel der FC Zürich, in den letzten Jahren stärkster Herausforderer des FCB. Vom schönen Favre-Fussball ist die Mannschaft unter Urs Fischer meilenweit entfernt, die Resultate stimmen schon lange nicht und es deutet nichts darauf hin, dass sie demnächst aus dem Loch finden könnte. Heuer heisst es Krampffussball und Abstiegskampf.

Dann sind da noch die Young Boys, bei denen Ansprüche und Realität so weit auseinander klaffen wie sonst nirgendwo in der Schweiz. Man sieht sich stets als stärkster Rivale der Basler, mit der Verpflichtung von Christian Gross wollte man nun endlich das Image des ewigen Zweiten ablegen. Ein netter Versuch, doch leider reicht es mit diesem Kader auch in dieser Saison nicht, um endlich wieder einmal einen Titel feiern zu können. Farnerud ist vielleicht der beste Spieler der Liga, das reicht aber ohne einen Überflieger à la Seydou Doumbia eben auch nicht für Silberware.

Der FC Luzern erfreute sich wie letztes Jahr einer beeindruckenden Frühform, nun bröckelt auch der Beton von Murat Yakin. Ohnehin hat Luzern bestimmt nicht das Saisonziel Meisterschaft, und es wäre schon ein Erfolg, könnten sich die Zentralschweizer für den Europacup qualifizieren. Die Zeiten, in denen Mannschaften wie der FCL (1989) oder gar Aarau (1993) zu Meisterehren kommen können, sind nun mal unwiederbringlich vorbei. Dafür braucht es ein grosses und ausgeglichenes Kader, das sich so kleine Vereine nun mal nicht leisten können.

Vom Spielermaterial am ehesten mit der Macht vom Rheinknie mithalten könnte der FC Sion. Doch bei den Wallisern liegen – ähnlich wie bei ihrem Präsidenten – Genie und Wahnsinn gefährlich nahe beieinander. Begeisternden Siegen folgen lustlose Auftritte, dazu kommt die Unruhe durch das ganze juristische Theater. Damit holt man vielleicht einen Cupsieg, weil der nur einige wenige überzeugende Partien erfordert, aber auf keinen Fall eine Meisterschaft, die erst nach 36 Spielen entschieden ist.

Tschagajew hat in Neuenburg eine Truppe mit einigen hervorragenden Akteuren zusammengekauft, doch es scheint fraglich, ob Xamax die Jahreswende überlebt. Der Rest der Liga hat bei der Titelvergabe ohnehin kein Wort mitzureden. Und nachdem keiner der oben genannten Vereine den schwachen Saisonstart der Basler auszunutzen und sich einen beruhigenden Punktevorsprung zu erspielen vermochte, kann man nach nicht einmal der Hälfte der Saison konstatieren: Die Meisterschaft ist entschieden. Der FC Basel wird überlegen Schweizer Meister 2012, und ich schätze, er wird bereits viele Runden vor Schluss als solcher feststehen. Zum 6. Mal in den letzten 10 Jahren, zum 3. Mal in Folge, nur noch einen Titel von YBs Rekord (1957-1960) entfernt.

Spannend ist das zwar nicht, aber anscheinend hat zurzeit kein Verein die Möglichkeiten, die Basler auch nur ein bisschen zu fordern. Ich gratuliere dem FCB jetzt schon zum Titel.

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137 Kommentare zu “Gratulation zum Meistertitel 2012, FCB!”

  1. Pippo sagt:

    nervt zwar ungeheuer, aber stimmt 🙁

  2. Pat sagt:

    Naja.. ich denke Gratulationen an die Adresse des FCB sind noch verfrüht. Auch wenn der FCB momentan einen guten Eindruck hinterlässt und es innerhalb der Mannschaft sicher stimmt (sind ein Team im Gegensatz zu vielen anderen ALS-Clubs)
    Aber im Fussball gehts schnell. YB wird nicht ewig Spiele wie in Genf verlieren.
    Und wenn sich Frei und Streller verletzen, 2-3 Spieler verkauft werden, ist es aus mit der Herrlichkeit. Meiner Meinung nach sollte die Mannschaft schon jetzt im Winter für die Zukunft verstärkt werden um das Kommende abzufedern, bzw. aufzufangen. (Ersatz im Sturm, Mittelfeld & Verteidigung zentral, und für Chipperfield) Die Jungen reissens nicht immer raus bzw. das lief bisher optimal dass Junge wie Shaqiri ode Xhaka so schnell so viel und relativ konstant Leistung bringen.
    Das wird bei den nächsten Jungen die da nachgezogen werden dann vielleicht auch nicht mehr so optimal klappen. etc. etc.

    • Samuel sagt:

      Ich denke nicht, dass der FC Basel im Winter 2-3 Spieler verkauft. Marco Streller und Alex Frei waren auch schon mal gleichzeitig verletzt, und Basel wurde trotzdem Meister. So auch diese Saison.

      • Pat sagt:

        ja, das gabs schon dass der FCB ohne Frei und Streller Meister wurde. Das war für ein paar Spiele. Wenn die zwei aber für ein paar Monate ausfallen, wirds schwierig. Betreffend letzter Saison zweifle ich, ob man ohne Alex Frei Meister geworden wäre. Auf jeden Fall kann man sagen, hängt an den beiden viel bei FCB. Jetzt noch mehr als früher.

        Und wenn Abraham und Shaqiri im Winter gehen, sind es schon mal 2 …

        • sydney sagt:

          dafuer kommen naechstes jahr wieder stocker und vielleicht yapi zurueck. zudem wird dann hoffentlich einmal die leistungskurve von kovac und kusunga steiler nach oben statt nach unten zeigen…. ausserdem gilt zu beachten: shaqiri und abraham sind teure spieler und ich weiss nicht, ob die klubs inmitten einer rezession in ganz europa genug geld haetten um diese zwei zu bezahlen. der transfer von abraham ist an der kreditkrise in spanien gescheitert…

          • T. W. sagt:

            Abrahm ist an einem Wechsel gar nicht mehr interessiert. Er weiss nun langsam zu schätzen, was er in Basel alles hat. Costanzo könnte sich in Griechenland nun den Kopf einschlagen, dass er der damaligen Vertragsofferte von Basel nicht zustimmte. Shaqiri wird gehen, aber Valentin Stocker ist ein mehr als ebenbürtiger Ersatz.

        • Samuel sagt:

          Der FC Basel ist einfach nicht so dumm, dass er zwei Leistungsträger während der Saison verkauft. Shaqiri hat noch einen Vertrag bis im Jahr 2014. Und Abraham würden sie, wenn er unbedingt gehen will, erst im Sommer, dann halt ablösefrei, gehen lassen. Aus finanzieller Sicht besteht in Basel auch kein Bedarf diese Spieler zu verkaufen.

          • Pat sagt:

            sicher… man will die Spieler halten. Aber zwischen wollen und können besteht halt doch noch ein kleiner Unterschied. Auch wenn ich glaube, dass der FCB die Spieler aus finanziellen Gründen nicht gleich verkaufen musse, bin ich nicht so naiv und erwarte, dass die bleiben. Der FCB ist nur eine von mehreren Parteien, welche dann entscheiden. Ein Müsterchen haben wir ja beim Fall Fink erlebt. War da der FCB auch “dumm” während der Saison seinen Trainer ziehen zu lassen??

          • Peter Hebel sagt:

            Frei und Streller sind doch nicht wichtig. Sogar die Nati kann darauf verzichte. Was ist mit euch plötzlich los?

  3. E. Schönbächler sagt:

    Ein bisschen provokativ geschrieben aber in der Sache wohl richtig. Alle Vereine in der Super League (ausser Basel) kämpfen mit irgendwelchen Problemen. Als Fussballfan kann man nur hoffen dass spätestens in der Winterpause die nicht fussballerischen Probleme (Finanzen, Gewalt, Gerichtsfälle usw.) bereinigt werden. Das sportliche Auf und Ab gehört zum Fussball dazu doch viele Probleme im Schweizer Fussball sind nur aufgetaucht weil in zuvielen Clubs und auch im Verband ziemlich amateurhaft (ich meine die Strukturen nicht den sportlichen Bereich) gearbeitet wird. Zürich, YB, Sion, Servette, Luzern und wohl auch GC hätten das Potential Basel herauszufordern. Vielleicht bewirkt dieser chaotische Schweizer Fussball-Herbst eine Wende zum Besseren. Schön wärs!

  4. Marc Leber sagt:

    Eine seeehr provokative, zufolge der aktuellen Analyse aber doch fast naheliegende, These für die Meisterschaft 11/12. Schon ein paar Mal geschah uns dies in den vergangenen Jahren. Und meist musste dann aber doch noch gekämpft werden. So gesehen freue ich mich auf den revidierenden Blog von Mämä wenns dann etwas hapert. Wir kennen doch den Journalismus ¦-) Dass der FCB aber in den letzten Jahren derart das Fussballgeschehen der CH prägen konnte, dies liegt nicht nur am Geld, sondern vielmehr an geschickten und überlegten Clubverantwortlichen und eine für die Schweiz, meine ich, einmalige regionale Verbundenheit mit dem Verein von Basel, mit seiner Stadt und seiner Region an sich. Dies macht, denke ich, sicher einiges aus. Die Zelebration des “wir”-Gefühls. Ich weiss, auch das etwas provokativ, aber meines Erachtens das Geheimnis des Erfolgs.

  5. sydney sagt:

    zuerst einmal, muss man klarstellen, dass ueberhaupt noch nichts gewonnen ist und das man erst meister ist, wenn alle runden gespielt sind. der fcb ist sehr gut unterwegs und ich bin ueberzeugt, dass vorallem die strategie in richtung “konzeptteam” einiges dazu beitraegt. der fcb ist nicht von einer person abhaengig (siehe fink-abgang), sondern der trainer ist ein einzelner – wenn auch der wichigste – bestandteil im ganz grossen.
    ich hoere jetzt schon wieder die neider, die sagen, dass eh alles nur mit geld “gekauft” wurde – nun man werfe zuerst einmal einen blick auf die “wunschformation” (ok, meine subjektive meinung):
    Sommer (eigene Junioren), steinhoefer, dragovic, abraham, park, huggel (eigene junioren), stocker (eigene junioren), shaqiri (eigene junioren), g. xhaka (eigene junioren), streller (eigene junioren), a. frei (eigene junioren). 63 % der spieler wurden beim FCB ausgebildet (huggel erst am schluss) und auch 63 % sind schweizer und sogar 45 % stammen aus der region basel. ich wuerde mal behaupten, dass yb und luzern nicht den gleichen bestandteil aufweisen, ganz zu schweigen von sion. der fcb hat sicherlich nur mit hilfe von gigi gross werden koennen, allerdings finanziert sich der verein zurzeit sicherlich selber aus seinem erfolg. allerdings darf hier eines nicht vergessen, der fcb darf nicht meister bzw. wenigstens in den uefa cup raengen sein – er muss es!

    • Marc sagt:

      Sehr guter Beitrag. Darum identifizieren sich auch viele Leute eher mit dem FCB eher als z.B. mit dem FCZ (Tunesien-Fraktion) oder Sion (alles ausser Schweizer)

      • Mämä Sykora sagt:

        Es ist bestimmt nicht so, dass sich weniger Leute in Zürich mit dem FCZ identifizieren, weil da Tunesier spielen. Die Basler unterstützen ihre Mannschaft in der Champions League 2002/03 ebenso tatkräftig, und da spielten ein paar wenige aus der Region Basel mit, dazu 8 Ausländer und eine Reihe Ex-GC-Spieler. Und das Beispiel Sion ist geradezu absurd: Das ganze Wallis fiebert mit dem Verein mit, auch wenn kein Walliser dabei ist.

        • Marc sagt:

          Habe ja nicht gesagt, dass nicht mitgefiebert wird. Es würden sich jedoch sicher mehr Leute mit dem FCZ identifizieren, wenn dort 3-4 Zürcher mitspielen würden. FC Sion und Walliser dasselbe!

          • Steffen Stoltmann sagt:

            Rodriguez, Schöbächler, Nikci, Buff, Koch, Drmic, Brunner…..sie alle gehören zur 1. Mannschaft und wurden teilweise oder von a bis z vom FCZ ausgebildet….zudem ist auch barmettler ein “Zürcher”, wurde aber in Niederhasli ausgebildet….

        • sydney sagt:

          auch waehrend der championsleague saison gab es beim fcb spieler wie die yakins oder huggel. mir ging es aber in meinem beitrag nicht um die identifizierung der fans, sondern um zu zeigen, dass beim fcb fuer einen grossen teil des heutigen erfolgs die clubeigene jugend verantwortlich ist. das zeugt von einer jahrelangen konstanten arbeit und serioesen und guten klubfuehrung und das ist zurzeit m.e. der hauptunterschied bzw. vorteil zu den anderen vereinen (fcz: canepa und bickel, die sich praktisch jeden tag ueber den boulevard zu irgendeinem thema melden und das meistens nicht unbedingt sehr geschickt, yb: keine geduld mit gross und immer noch am wunden lecken wegen der verlorenen meisterschaft, luzern: stierli wuerde ich nach dem feuern von fringer nicht mal einen franken anvertrauen – ueber sion, xamax und servette muessen wir schon gar nicht sprechen…).

        • Hans M. sagt:

          Weniger Spieler aus der Region (Philipp Degen, Murat und Hakan Yakin, Beni Huggel), aber zumindest grösstenteils Schweizer (Zubi, Marco Zwyssig, Bernt Haas, Mario Cantaluppi, Toni Esposito, Grégory Duruz, Alex Quennoz etc.)…

    • josé bütler sagt:

      eine kleine korrektur oder ergänzung, valentin stocker ist ein krienser und hat erst mit 16 oder 17 jahren vom sc kriens zum fc basel gewechselt. aber sonst super beitrag! was den fcb sympathisch macht, ist wirklich der umstand, dass sehr viele spieler, 1. schweizer sind oder 2. aus dem eigenen nachwuchs stammen, das zeigt, dass in basel leute am ruder sind, die etwas von fussball verstehen. für mich als fan des fc luzern ist klar, dass der fcb am ende der saison oben stehen wird, dafür ist die qualität einfach zu gut, egal was für ein vogel an der linie steht. spass beiseite. heiko vogel macht einen ausgezeichneten job, ich denke er hatte auch schon unter fink viel verantwortung und kann jetzt zeigen was er drauf hat.

      • Fritz sagt:

        “…egal was für ein vogel an der linie steht…” ich finde diese Wortspiele zu krummlachen 😀 Zudem können die FCB Spieler nun allen und jedem ungestraft den Vogel zeigen 😉

      • Kurt sagt:

        wer hat gesagt, der FCB sei sympathisch?

        • Marc Leber sagt:

          Und was passt Ihnen denn am FCB nicht? Das würde mich wirklich mal interessieren…

          • Matthias Steiner sagt:

            Der Erfolg. Schweizer mögen niemanden, der aus der Masse der mitteländischen Nebelsuppe herausragt. Das Wort Neidgenossen kommt nicht von ungefähr. Uns solls recht sein.

  6. blablaplap sagt:

    Eigentlich mochte ich Sykoras Artikel, aber die letzten werden immer plumper und gehen in Richtung Mainstream-Journalismus. Etwas gar apokalyptisch und einseitig, gilt aber eben nicht nur für Sykora. Solche Schlagworte und Artikel erzeugen eine Spannung, die auf einer Vereinfachung von Fakten basiert ist. Das Faktum, dass Basel momentan konstant gewinnt, wäre nämlich höchstens ein virtueller Faktor, der für den FCB sprechen würde. Aber der Fussball ist unberechenbar, von Verletzungen, Transfers, Psychologie und Glück geprägt und das macht diesen Sport so spannend. Es bleibt zu hoffen, dass Sykora den Ausgang der Meisterschaft nicht in prophetischer Art und Weise auf eine Momentaufnahme reduzieren möchte. Vor zwei Monaten wurde das Ende von Finks Motivierungskünsten prophezeit. Diese Prognosen sind wie ein Fähnchen im Wind. Abwarten und Tee – oder im Zusammenhang mit Fussball Bier – trinken.

    • Mämä Sykora sagt:

      Die Fink-These konnte leider weder verifiziert noch falsifiziert werden, weil sich der Herr nach Norddeutschland abgesetzt hat. Ich denke aber sogar, dass das der Mannschaft zusätzlichen Schwung gegeben hat. Eine Art Jetzt-erst-recht-Stimmung. Die Prognose soll keine Momentaufnahme sein, denn eben genau wenn man das von Ihnen Angesprochene (Verletzungen, Transfers, Psychologie) bedenkt, so muss man erkennen, dass der FCB ungleich stabiler ist als seine Konkurrenten. Breites Kader, beste Möglichkeiten, umworbene Spieler zum Bleiben zu bewegen, Verstärkungen holen, volles Stadion. Da besteht weniger die Gefahr eines Einbruchs, zumal die Qualität unbestreitbar vorhanden ist.

  7. Marc sagt:

    Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Interessant wäre es noch zu erwähnen, dass der FCB mit dem Beginn der CL stärker wurde. Meine Erklärung ist, dass sie sich dem höheren Ryhtmus angepasst resp. übernommen haben. Am meisten Potential haben Sie, es wurde in der Vergangenheit jedoch nicht immer abgerufen. In der CL geht man an seine Leistunggrenze, das wirkt sich positiv auf die Leistung insgesamt aus. Hinzu kommt, dass Vogel ein ausgezeichneter Trainer ist, welcher endlich – ohne Änderungen am offensiven System – die Defensive stabilisert hat.

  8. Fussballfan sagt:

    Wenn alles so bleibt wie es ist, dann wird der FCB meister. jedoch musste auch basel den Weggang von Fink verkraften, auch wenn dies im ersten moment nicht tragisch wirkt. was passiert aber wenn in der winterpause auch einige akteure abspringen (Shaqiri, Xhaka, Abraham), kann der fcb dies noch wegstecken? was passiert wenn sich bei sion alles zum guten wendet und die spieler den kopf frei kriegen? ein wenig spannung bleibt doch bestehen. zugegeben, es müsste sehr schlecht laufen für den fcb und verdient hätten sie den meistertitel eh…

  9. Beat Nik sagt:

    Basel ist ganz und gar nicht unschlagbar. Viele Spiele haben Sie mit dem nötigen Glück gewonnen, es fehlte nicht bei wenigen Spielen “wenig”, und die Basler hätten verloren. Im Moment ist das Glück auf Ihrer Seite, was natürlich auch die Moral und Motivation stärkt! Ja Basel ist stark, aber auch andere Mannschaften habe ein gutes Kader und super Fans.

    Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. Und nach der Winterpause werden die Karten in vielen Fällen noch einmal neu gemischt.
    Dem FCZ hätte letzte Saison nach der verpatzen Vorrunde auch niemand zugetraut, dass er noch zweiter wird. Und den Titel hat Basel nicht gewonnen, nein, Zürich hat Ihn verloren durch unnötige Niederlagen!

    Auf dem Papier ist alles klar, in der Realität noch lange nicht!

  10. Franz Melliger sagt:

    Tönt zwar polemisch, aber wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit stimmen. Es gibt tatsächlich einfach keinen vernünftigen Herausforderer. Ich meine, wenn schon der FC Sion als härtester Konkurrent gelten muss…

    • Pat sagt:

      Eigentlich müsste man aus Basler, Zürcher oder Berner Sicht einmal Herrn Constantin herzlich Dankeschön sagen.
      Durch seine gute Arbeit und Aufspringen auf jeden vorbeifahrenden Rechtsstreitzug, spielt der FC Sion nie vorne mit, sodass die anderen Meister werden oder in der CL und EL spielen können. Ich denke auch Celtic wird sich diesem Dankeschön nur anschliessen können.

  11. adabeier sagt:

    … und die Hoffnung stirbt zuletzt …

  12. Hans Glück sagt:

    Ich find den Artikel ziemlich treffend. Und ich bin FCZürich FAN :S
    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Ich hätte gerne von Herrn Sykora mal ein Steilpass Blog Eintrag über Feuerwerk im Stadion. Würde gerne wissen was dieser Herr dazu meint! Denn Seine Artikel Sind und waren immer Top!

  13. Dave sagt:

    Meine Worte Herr Sykora, leider… Es wäre wohl nie so einfach wie dieses Jahr gewesen, den FCB auf Distanz zu halten. Einen solchen Fehlstart wie dieses Jahr gab es wohl selten. Nur sind leider die Anderen kein Deut besser, im Gegenteil, sie sind Grottenschlecht! Tragisch ist langsam aber sicher YB. Nicht mal mit Gross scheinen es die Berner zu schaffen. Und der FCZ wird sich wohl oder übel von Fischer trennen müssen, wollen sie aus dem Loch finden. Man will es beim FCZ noch nicht ganz wahrhaben aber Fischer (den ich übrigens sehr sympahtisch finde) holt zu wenig aus der Mannschaft heraus. Die Aufstellung (Mehmedi rechtes Mittelfeld, hä?) sowie die Einwechslungen (Maging für Chickaoui nach 60min, hä?) sorgen immer wieder für Kopfzerbrechen bei den Fans. In anbetracht dessen, dass Rodriguez und Mehmedi bereits im Winter den Verein verlassen könnten, wirds mir ziemlich Unwohl in meiner (FCZ-) Haut. Denn die Sparmassnahmen dürften Canepa zu dem Schluss führen, dass man das eingenommene Geld nicht in neues Spielermaterial investieren wird. Sollte man diese beiden Spieler verkaufen (evtl. auch noch Djuric) ohne Realersatz zu holen, sehe ich echt Schwarz für den FCZ… Um zum FCB zurückzukommen; ja, wer solche Spiele wie in Lausanne am letzten Samstag gewinnt, sprich das nötige Glück hat (Lattentreffer von LS in der 94. Min), der ist wirklich auf dem besten Weg Meister zu werden. Gratulieren allerdings mach ich nicht… 🙂

    • Laurent Jäggi sagt:

      Lieber Dave, eine Mannschaft, die solche Spiele wie gegen LS gewinnt, ist eben eine grosse Mannschaft – das hat nicht nur mit Glück zu tun! Der FCB ist einfach die geilste Mannschaft in der Schweiz, hat die beste Führung und das treueste und kreativste Publikum, auch wenn der Rest der Schweiz – ‘ännet’ dem Baregg – das nicht gerne hört und nicht wahrhaben will!

      Und dennoch wäre ich mit solchen Aussagen, lieber Herr Sykora, eher vorsichtig, auch wenn es im Moment sehr danach aussieht.

      Viel dringender zum jetzigen Zeitpunkt, als diese Prognose, wer am Ende der Saison 2011/12 Meister wird, fände ich eine Diskussion über die herrschende Gewalt in unseren Stadien – kaum 2 Tage nach der FCZ-Katastrophe in Rom veranstalteten Luzern-Fans ein wahres Fackel-Inferno in Thun – und die Fussballschweiz schweigt!!!!!

      Ich war vor 2 Jahren mit meinen beiden Söhnen am Match FCB-FCZ, als von sog. FCZ-Fans Raketen (man stelle sich das mal vor!!!) in den benachbarten FCB (Familien-) Sektor geschossen wurden. Und ich kann ihnen allen sagen: solche Angst wie an diesem Fussballspiel hatte ich in meinem Leben noch nie!!! Hätte man dort schon etwas gegen diese Idioten unternommen, wäre es beim Spiel GC-FCZ und in Rom nicht wieder zu solchen Szenen gekommen.

      Zu diesem Thema könnte man doch mal einen Blog schreiben und recherchieren, Herr Sykora, warum es in der Schweiz nicht möglich ist, ohne Angst an ein Fussballspiel zu gehen?

      Mit sportlichen Grüssen
      Laurent Jäggi

      • Dave sagt:

        Lieber Laurent, Du hast recht. Genauso meinte ich es eigentlich. Diese Mannschaft erarbeitet sich das Glück in der 94.Min. den Sieg noch zu retten. Solches Glück kommt nicht einfach so, man muss es sich erkämpfen. Es braucht aber auch Glück um Meister zu weden, ohne geht’s nicht. Betreffend den treuesten Fans ist es sicher so, dass der FCZ ebenso treue Fans hat. Du meintest wohl von der Anzahl her mehr treue Fans. Und auch vom kreativen Standpunkt her, ist die SK kaum zu übertreffen. Dass die Basler sich aber jedesmal selbst Loben müssen, ist wohl einfach eine Krankheit auf Ihrer Seite des Bareggs… 😉

      • A.M.Müller sagt:

        Nein Herr Jäggi

        Dieses Thema wird momentan so extrem überdramatisiert, dass nicht jeder auch noch sein dazugeben muss!

  14. Robi sagt:

    Farnerud, der beste Spieler der Liga, allein beim FCB hat 6 bis 7 bessere Spieler…. ??!!!???

  15. Roland Zeller sagt:

    Als YB-Fan traurig aber wohl nahe der Realität.

    Unsere YB-Manager haben ja neben Farnerud dann auch noch Silberbauer geholt… klar, dass es mit dem kein Gold zu gewinnen gibt….! 😉

  16. Fritz sagt:

    Ich habe mir abgewöhnt zu Jubeln bevor nicht der Kübel in basler Händen ist….. die 93gste ist bei mir zu sehr in die Erinnerung eingebrannt 😉

    … aber der 12. Titel wäre schon was… träum 😀

    • Matthias Steiner sagt:

      Es wäre der 15. Meistertitel by the way. Sollte die Innenverteidigung zusammenbleiben, Stocker zurückkehren, Degen kommen, und Shaqiri nicht gehen, dann wäre es tatsächlich schwer, mit dem FCB Schritt zu halten.

      Aber das Leben hat mich gelehrt, dass es nicht einfach so laufen wird. Der Tiefschlag wartet um die Ecke, gerade wenn es einem “vögeliwohl” ist. Nicht nur im Fussball. Gegen eine Fortsetzung dieses Traumherbstes hätte ich allerdings nichts einzuwenden.

    • A.M.Müller sagt:

      Viel schlimmer war der geschenkte Titel von 2007….

  17. kurt abächerli sagt:

    ich bin sicher das der fcb NICHT meister wird. wieso? – weil es jetzt zu gut läuft. tönt schizophren, aber ist so. der absturz nach einem (zu starken) höhenflug wird umso steiler. einige gründe: die resultate in manchester und lissabon spiegeln nicht die stärkeverhältnisse. vogel ist kein trainer. shakiri spielt momentan über seinen möglichkeiten. die gegner haben (zu) viele probleme, die sie noch lösen können. der stv bremst zahlreiche clubsd mit fehl- und nichtentscheiden. als ich schrieb, der fcl werde schnell wieder auf den boden der realität geholt, erntete ich blöde antworten. aber den propheten kümmert dass nicht, er sieht die zukunft. gell herr sykora

    • Auguste sagt:

      hmm…, mohammed, nostradamus, moses, jesaia, ezechiel…und abächerli. irgendwie teile ich die meinung des “blogsehers”, dass der drops noch nicht gänzlich gelutscht ist.

    • off.side sagt:

      «shakiri spielt momentan über seinen möglichkeiten.» so, so. wie ist denn das möglich? ähm… da hat sich wohl wieder einmal ein verseschmied beim phrasendreschen verdribbelt… 😉

      • kurt abächerli sagt:

        auch schon fussball gespielt? manchmal gelingt einem alles und man trifft sogar obwohl man sich eigentlich zur schwalbe hinlegen wollte und noch über den ball stolperte. und dann trainiert man über wochen hart, rennt wie blöd, nichts gelingt, man ist innerlich blockiert. in diese phase rutschen viele schweizer talente nur allzu gerne und sehr lange. vonlanthen, chiumento + und zahlreiche uXY welt- und europameister. das heisst über seinen möglichkeiten spielen.

        • off.side sagt:

          hart trainieren und wie blöd rennen … den beschriebenen zustand kenne ich und nenne ich «unter seinen möglichkeiten spielen». wenn einem alles gelingt (und das auch noch blind), dann spielt man nicht über, sondern im rahmen seiner möglichkeiten. reine semantik, respektive eine frage der optik… 🙂

    • Matthias Steiner sagt:

      Ich otier mir mal die Prophezeihung. Zwar könnte es sen, dass was dran ist, aber viele Priopheten vergessen ihre Fehlvoraussagen, und trompeten bei den Treffern. Von daher die Notiz, Herr Abächerli.

      Übrigens: Dass Luzern immer einen starken Start hinlegt, ist keine Prophezeiung, sondern quasi ein Naturgesetz. 🙂

  18. Mike Glarner sagt:

    Stimmt leider so. Die einzige unsichere Prognose in diesem Blog ist Shaqiri auf dem Bild mit dem Meisterkübel – denn Xherdan wird bei der Meisterfeier evtl. nicht mehr dabei sein. Und übrigens, damit YB einmal mehr (nur) Silber gewinnen wird, haben sie ja Michael Silberbauer geholt.

  19. Auguste sagt:

    hmm…, erfolgreiche staaten zeichnen sich aus durch: gute regierung, gute (aus)bildung, gute infrastruktur. das lässt sich 1 : 1 auf fussballvereine umlegen. in der schweiz ist es der fcb, der diesbezüglich beispielhaft vormacht, wie man langfristig erfolg erarbeiten kann und damit eben auch für investoren, sponsoren oder gar mäzene interessant wird.

    im prinzip müsste man ja nur das modell “fc basel” kopieren und an die eigenen möglichkeiten anpassen – wären da nicht die zu kleinen gehirne oder zu grossen egos mancher vereinsführungen.

    yb würde ich noch nicht ganz abschreiben – richtig gute mannschaften entstehen nicht über nacht, aber die grundlagen scheinen gelegt zu sein. mal sehen was noch alles passiert in der rückrunde, wenn hoffentlich die asl-tabelle nicht mehr lügt.

  20. Fabio sagt:

    Abwarten. Nachdem der FCB letzte Saison 7 Punkte Vorsprung hatte hiess es auch die Meisterschaft sei gelaufen, und dann wurde es doch nochmal spannend. Das einzige was es festzuhalten gibt, ist das der FCB mittlerweile seit 11 Saisons jedes Jahr um den Titel spielt. Die Gegner hingegen wechseln sich immer schön ab. Geld alleine ist für den Erfolg nicht verantwortlich. Der FCB hat ein hervorragendes Umfeld und Leute die nicht gleich in Panik geraten wenns mal nicht so gut läuft.

    • Hans M. sagt:

      7 Punkte bei einem Spiel mehr (4 Verlustpunkte). Aktuell sind es 14 Verlustpunkte und nach dem Urteil betreffend das abgebrochene Spiel wohl 17…

  21. Pat sagt:

    Ich denke YB jetzt schon abzuschreiben ist genau so falsch wie dem FCB schon gratulieren zu wollen.
    Gegen Ende der Saison wird es ein Kopf an Kopfrennen zwischen YB und FCB um den Titel geben.
    Diese YB-Mannschaft hat dann von den Spielern her fast gar nichts mehr mit der vor der Zeit von C.Gross zu tun.
    Die nächsten Mutationen im Team werden im kommenden Winter kommen. Man strebt an eine Mannschaft zu haben die mental
    den Titel erringen kann. Und dafür wird C.Gross sorgen.

    • off.side sagt:

      vielleicht sollte die mannschaft nicht nur mental den titel erringen können, sondern auch fussballerisch 😉

    • Sehe ich auch so—denke aber, dass das VERLIERER-GEN bei YB doch nicht ganz so schnell wegfliegt,leider..CHRISTIAN GROSS und YB sind bei den FANS enorm in der Kritik, denke schon, dass da Korrekturen folgen…Und den FC LUZERN darf man sicher nicht ausser acht lassen. Und wenn XAMAX im Geschäft bleibt, und so weiter macht ,wer weiss?

  22. Marsupilami sagt:

    Gute Analyse! There can be only one… FCB!
    Ein bisschen mehr Spannung (und nicht am Strich) würde der Liga schon gut tun.

    BIn selber FCB-Fan, aber trinke nicht auf das Fell des Bären bevor es erlegt ist. 😉

  23. Sacramento sagt:

    Ob jetzt der FCB Meister wird oder nicht, ist mir fast egal. Solange es solche Traumpässchen und oftmals goalreiche Spiele gibt, freue ich mich über jedes Spiel meines FCB. Vorbei sind die Zeiten unter Gross, als Huggel sagte: Wir haben zwar schlecht gespielt, aber trotzdem gewonnen; das ist doch die Hauptsache; das macht den Unterschied aus; nur wenn man solche Spiele auch gewinnt, kann man Meister werden…. Ich höre ihn heute noch, als wärs gestern gewesen.

    Bei einem attraktiven Fussball lohnen sich auch die Matchbesuche. Dangge FCB!

    • Auguste sagt:

      hmm…, und wenn’s mal nicht so läuft, ist da ja immer noch die zugfahrt.

      • Marcel Meier sagt:

        hmm… diese zugfahrt lässt dich glaub nicht mehr so schnell los auguste…

        • Auguste sagt:

          hmm…, die geburtsstunde der “gefühlten demo” werde ich wohl meiner lebtag nicht mehr vergessen – der muttenzer kurve sei dank. die sbb sollen erwägen, die wagon-komposition und die lok, die an jenem denkwürdigen nachmittag im einsatz waren, als “mutter aller demonstrationszüge” dem verkehrshaus luzern zu stiften. der dortige kurator meint sogar, dass dieses rollmaterial nur vom wagon, der lenin damals zurück nach st. petersburg brachte und der spanisch brötlibahn, übertroffen würde.

          altstetten wurde im oktober 2011 auf die “esoterische demo-weltkarte” gesetzt und beim schwarzen block rauchen die köpfe, wie der helvetiaplatz den spitzenplatz der nationalen demo-wallfahrtsorte wieder zurückerobern könnte. dass das perron, auf dem das “wunder von altstetten” sich zutrug, kandidat als unesco-weltkulturerbe sein soll, ist zur stunde noch unbestätigt.

          die bösen zungen, die hartnäckig behaupten, dass basler von altstetten aus den weg ins stadion nicht mal finden würden, wenn alle paar meter ein freund und helfer steht, der ihn kennt, gehören natürlich unverbesserlichen lästermäulern. eine interne untersuchung bei der stapo hat ergeben, dass die hälfte der eingesetzten zürcher polizisten den weg hätte weisen können.

        • DAM sagt:

          Das wirklich witzige an diese Zugfahrt ist doch, dass sich die betroffenen FCB-“Fans” damit selbst demaskiert haben. Ans Spiel hätten sie nämlich gedurft und auch gekonnt. Nur sind sie ganz offensichtlich nicht wegen dem Fussball nach Zürich (bzw. Altstetten) gereist und waren sogar noch blöd genug dies mit ihrer Umkehr-Aktion selbst zu belegen!

  24. Thomas sagt:

    Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben – 93. Minute. Deshalb warte ich als eingeschworerner FCB-Fan bis es wirklich soweit ist *hoffhoff*..

    • FCZ-Andy sagt:

      Sympathischer Basler, Thomas 🙂

      • Bravo Ancy.
        Der Sieg in Basel war das grösste und reicht für 10 Jahre, Das war super und beisst dei Basler heute noch.Eine kleine Schadenfreude heute immer noch da sie ja auch schon Meister waren
        Die Bäume wachsen nie in den Himmel,übrigens im Leben auch nicht.
        Otto Lüscher seit 1963 F.C.Z und immer noch voll dabei bin jetzt 70 Jahre alt und schon viel erlebt.

  25. Hans vom Hübel sagt:

    Mämä, hast Du das Gefühl, mit umgekehrter Psychologie kannst Du uns irgendwie nervös machen?

    NATÜRLICH wird Basel Meister! 🙂

  26. Andreas Nägeli sagt:

    Dave hat alles auf den Punkt gebracht. Und wenn der FCZ wieder einmal Erfolg haben will, muss sich der “Pressegeile” Canepa schleunigst aus der Öffentlichkeit zurückziehen und Fredy Bickel zwingend mehr Speilraum geben. Leider muss dieser Fischer entlassen und durch Di Matteo ersetzen.

    • Pat sagt:

      Ich fände es einen Fehler, wenn Urs Fischer beim FCZ entlassen würde. Wirklich, ganz im Ernst. Seien wir doch ehrlich.
      An wem liegts? An den Spielern. Da gibts ein paar Stinkstiefel im Team. Routiniers die Leistungsträger sein sollten, es nicht sind und viel Kohle verdienen. Ich denke, von denen hat der FCZ zuviele momentan. Die Jungen bringen die Leistung, wenn auch teilw. zuwenig konstant – aber das ist bei jungen Spielern normal. Aber unter dem Strich stimmt die Mischung nicht (mehr) Letze Saison hat man am oberen Limit gespielt und nun bringen ein paar ein paar Prozente weniger und schon siehts so aus. Da kann man jeden Trainer hinstellen, dass würde nichts bringen aus meiner Sicht.
      Das Problem mit den Stinkstiefeln hatte(hat) YB auch – da wird gerade aufgeräumt. Auch beim FCB gabs das mal.. auch da wurde aufgeräumt und es wurde wieder besser.

      • Max Heer sagt:

        Danke, Pat. Den Üse mag ich auch immer noch, aber eben, wen trifft’s in der Regel zuerst? Und wie sieht’s mit den anderen Verantwortlichen aus, welche sich leider mehr in Szene setzen, denn etwas bewirken?
        Dass man versucht die Jungen zu integrieren und dass dies ein zukunftsträchtiges Konzept sein kann, zeigen uns die Bebbi vor, dem ist leider so. Allerdings haben wir beim Zeett m.e. auch den einen oder anderen, welcher diese Saison sehr zu wünschen übrig lässt: auch wenn er aus den eigenen Reihen kommt.
        Interessant wäre es gewesen von Dir zu erfahren, welche Stinkstiefel Du ortest und wen Du im Winter liebend gern abgeben würdest…

      • DAM sagt:

        Das Problem beim FCZ liegt wohl eher darin, dass zu viele Schönwetter-Fussballer unter Vertrag stehen. Diese Mannschaft kann, wenn es ihr gut läuft, die Gegner in Grund und Boden spielen. Wenn es aber nicht läuft, scheinen die Spieler nicht zu begreifen, dass man halt auch mal kämpferisch dagegen halten muss und die schönen Kombination und technischen Kabinettstückchen halt nicht ausreichen.

  27. Kahn sagt:

    Korrekt, schöner Fussball sehen wir seit Fink das Zepter übernommen hat, die letzten Wochen mit Vogel sowieso genial. Mit 2 Meisterbecher in der Hand ist es natürlich einfach so zu reden. Die aktuelle Meisterschaft ist noch lange nicht entschieden. Auch Basel wird noch schwächeln. Nur die 1. Hürde ist überstanden und zwar die 3fach Belastung hat man ohne Rückstand auf die Tabelle geschafft. Denke YB wird im Winter aufrüsten, denke aber dort bewegt man sich auf dünnem Eis. Wenn kein Pokal gewonnen wird diese Saison ist dicke Luft. Sion traue ich einiges zu. Luzern denke ich eher nicht, aber aufgepasst Xamax, wenn die in der Liga bleiben darf man nicht unterschätzen. Der FCZ ist glücklicherweise weg vom Fenster. PS: Wer weiss, vielleicht spielen ja bald beide Degen Zwillinge in Basel?

  28. Strähler sagt:

    Dass der FC Zürich die Doppelbelastung ohnehin nicht verkraftet, hat man bereits vor 2 Jahren gesehen (schwache CL-Auftritte, ausser das Spiel in Mailand und 7. Schlussrang in der Meisterschaft) und ist nichts neues. Ansonsten kann man dem Beitrag absolut zustimmen, wenn auch ich total überzeugt bin, dass Gross aus YB einen ernsthafent Meisterschaftskandidaten formen kann, wenn auch erst in der kommenden Saison. Momentan fehlen schlicht die Winnertypen im Team (bspw verfügen weder Wölfli noch Farnerud auch nur annährend eine Zubi- oder Huggel-Mentalität, die Gross so mag). Aber wenn ich im Stadion beim Stand von 3:0 gegen Tottenham (letzten Sommer) in der Pause höre: “Die versauens eh noch”, dann ist mir auch klar, weshalb diese Region nie auch nur einen Blumentopf gewinnen wird.

    Trotzdem glaube ich nicht, dass der FCB einfach nur durchmarschiert, auch wenn es zu wünschen wäre. Aber so lange man die Spiele gegen die vermeintlichen Konkurrenten gewinnt und auch gegen die “Kleinen” keine Federn lässt, wirds gut kommen. Ausserdem habe ich selten eine Clubführung gesehen, die derart weit- und umsichtig führt – ein dickes Kompliment an Heusler und Co. Vielleicht sollten die Herren Stierli etc. mal vorbeischauen…

  29. FCZ-Andy sagt:

    Journalisten dürfen, sollen, ja müssen herausfordernd schreiben, ganz speziell in einem Blog. Aber sorry Mr. Mämä Sykora, das ist nun schon etwas überheblich, Basel jetzt schon zum Meistertitel zu gratulieren. Du solltest es als Fussballexperte ja am besten wissen, das Spiel ist dann fertig, wenn der Schiedsrichter abpfeifft und das ist nach 36 gespielten Runden, 90, oder ab und zu auch mal 93. Minuten (13.Mai 2006) der Fall. 😉 Das schreibe ich nicht, weil ich noch an den FCZ als Meisterkanditat glaube, denn Deine Analyse zum FCZ trifft zur Zeit voll ins Schwarze, leider 🙁 Vielleicht müssen wir sogar noch froh sein, dass wir nicht in den Abstiegsstrudel heruntergezogen werden?? 🙁 Klar, Basel ist sicher sehr grosser Favorit, aber ich rechne doch noch mit Überraschungen. Und wenn der FCZ schon nicht mehr Meister werden kann, dann sollen es alle andern werden, nur NICHT BASEL. 😉

    • FCB-Guru sagt:

      ich sage nur: Qualipet!

      • FCZ-Andy sagt:

        Hab ich verstanden 🙂 Aber Du weisst auch, ich werde die Grösse haben, Dir zu gratulieren, wenn es denn doch der FCB sein sollte!!! Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

      • Dani Glaug sagt:

        Nur nicht Basel oder GC. Aber wenigstans darüber müssen wir uns diese Saison keine Sorgen machen.

        • FCZ-Andy sagt:

          Na GCN kommt ja so oder so nicht in Frage. Darüber müssen wir uns noch länger keine Sorgen machen, immerhin 🙂

          • kurt abächerli sagt:

            ich wette mein ungewaschenes sulser-trikot, dass wir dieses jahr vor dem fcz abschliessen. prognose: der zusammengekaufte “mannschaftstamm” tunesier, djuric etc. fällt im winter völlig auseinander und auch rodriguez geht. da nützt es euch auch nichts, dass der sfv in den nächsten tagen einen haarsträubenden entscheid zum skandalspiel liefern wird. zu basel äussere ich mich nicht…. da gibt es zu viele legastehnie-bluthunde, die nur darauf warten, haarscharfe analysen mit polemik zu kontern. ich sage nur: auch ein bis zwei degen werden nichts nützen…

  30. Jan sagt:

    Interessanter wäre doch zu erfahren, wieso der FCB seit einem Jahrzehnt immer um den Titel mitspielt. Die Basler haben die professionellste Vereinsführung (vielleicht sogar die einzig wirklich professionelle). Was da in Zürich abläuft mit dem dauernden Einmischen der Nicht-Trainer Bickel und Canepa schadet der Ruhe der Mannschaft jede Woche. Man hat da nicht eine Führungsperson die das Boot durch stürmische Gewässer leitet sondern drei Ruderer die alle einen anderen Hafen ansteuern. Die Probleme bei Sion in der Vereinsführung sind seit Jahren wohl allen klar. Bei YB und Luzern ist sicherlich ein wenig stabileres Umfeld vorhanden, doch haben beide seit Jahren keine wirklich starken Nachwuchspieler entwickeln können. Dies kostet die Vereine gleich doppelt Geld. Sie müssen Spieler teuer einkaufen und können weniger eigene Spiele teuer ins Ausland (oder an den FCB) verkaufen.
    Die Dominanz der Basler ist kein Zufallsprodukt sondern das Resultat einer guten unf langfristig denkenden Führung.

    • Joel sagt:

      Was verstehst Du unter “gute Nachwuchsspieler entwickeln”? Fallen für Dich nur Stocker (Innerschweizer), Fabian Frei (Ostschweizer) oder Sommer (Zürcher) darunter, oder sagen Dir vielleicht Namen wie Schwegler, Lustenberger, Zibung, Affolter oder Schneuwly etwas? Klar, der FCB zeigt Weitsicht in seinem Nachwuchskonzept (Shaqiri). Das ist allerdings auch nur mit den entsprechenden Finanzen zu bewerkstelligen. Hier spielt der FCB einfach eine Liga höher, was wohl teilweise auch die Dominanz in der einheimischen Liga erklärt.

  31. Alex Bötschi sagt:

    Nun ja angesichts der Budgets muss Basel eigentlich immer Meister werden (siehe auch Budgets und Meistertitel in anderen Ländern). Das ist nicht erstaunlich, eher erstaunlich das sie bislang NUR 5x Meister (in 9 Jahren) geworden sind. Ich für meinen Teil rechne aber immer noch, wie vor Beginn der Saison, schwer mit Sion und bleibe vorläufig dabei.

    • Pat sagt:

      genau. Den Sportlichen Erfolg kann kaufen. Abramowitsch hat für Chelsea bei der Uefa den CL-Titel bestellt.
      ..leider wartet er immer noch auf die Lieferung. Und Real hat den Meister-Titel geordert.. aber auch die warten noch..
      Es wird einfach nicht mehr pünktlich geliefert heutzutage…

      • Mämä Sykora sagt:

        Geld ist keine Garantie für Titel, aber ein klein bisschen hilft’s halt schon. Chelsea – zuvor 50 Jahre ohne Titel – war immerhin 2005, 2006 und 2010 Meister, Real holt nach wie vor einige Titel, auch wenns europäisch bei beiden nicht so ganz klappen will.

        • Pat sagt:

          es braucht ein gewisses Geld um ein gewisses Level zu erreichen. Korrekt. Aber ob dann der Titel geholt wird oder nicht.. sind andere Dinge entscheidend. Zum Glück für den Sport.

        • Matthias Steiner sagt:

          Na und? Wer die meisten Zuschauer der Liga hat, und in der CL spielt, der hat eben Geld. Ich behaupte aber, dass YB über das nicht kleinerfe Budget verfügt, wenn die fremdsfinanzierten Spieler in der Bilanz auftauchten. Soo gross ist der Unterschied nicht. Der Druck im Schlauch ist das Eine, der Mann an der Spritze aber das Andere. Und da haben wir den Besten: Bernhard Heusler!

      • DAM sagt:

        Erfolg kann nur bis zu einer gewissen Stufe gekauft werden. Irgendwann hat man sich in der Regel so weit hochgekauft, dass die Gegner die gleichen finanziellen Mittel zur Verfügung haben und somit andere Faktoren (mit)entscheidend werden. Insofern wird der Champions League-Titel wohl nie käuflich sein, beispielsweise aber der Aufstieg von der Challenge League in die ASL sehr wohl.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Lieber Bötschi, wir hier in Basel können mit diesen “NUR” 5 Meistertioteln in 9 Jahren sehr gut leben. Zu Deinem Statement fällt mir folgendes Sprichwort ein: Neid bekommt man nicht geschenkt, man muss ihn sich erarbeiten.

      Cheers!

  32. Marco sagt:

    Selbst als FCB Anhänger muss ich sagen, dass diese Vorschusslorbeeren ein bisschen zu früh kommen. Ich möchte es dem FCB und dem ganzen Staff herzlich gönnen, aber hey, bleibt auf dem Boden der Realität. Es kann noch sooo viel passieren. Aber trotzdem, Hopp FCB 🙂

  33. Chris Heyduk sagt:

    Ich denke auch, dass nur riesiges Verletzungspech die Basler von einem weiteren Titel abhalten kann. Für die Konkurrenz kann’s in den nächsten Jahren ganz bitter werden: Dem FCZ droht, ausser wenn sie den Schalter ganz schnell umdrehen können, nächste Saison das finanzielle Debakel. Bei YB wird man feststellen, dass sich Christian Gross trotz seiner beachtlichen Erfolge als Trainer nicht weiterentwickelt hat und in Bern den selben Hauruck-Fussball zelebriert, mit dem er am Schluss schon beim FCB gescheitert ist. Luzern wird spätestens im Frühling ohne Hakan Yakin total einbrechen und bei Sion weiss man nicht, wie sich die rechtliche Lage entwickeld.

    • Pat sagt:

      Christian Gross ist beim FCB nach

      2 x CL-Teilnahme (davon 1x 1/8-Final)
      1 x EL-1/4-Final
      4 x Meister
      4 x Cupsieger

      mit seinem unansehnlichen, grausamen, Hauruck-Steinzeit-Fussball kläglich gescheitert.

      • antonio sagt:

        Pat@ Der FCB war nicht im 1/8 Final der CL sonder in der 2 Gruppenphase( Manu, Juve und Coruna waren damals die Gegner)
        Leider sieht mal wegen dem Schlechter Torverhältnis aus.

        • Pat sagt:

          @antonio: diese Zwischenrunde wurde in damals anstelle des 1/8 Finals gespielt. Die Teams, welche weiter kamen, spielten danach im 1/4 Final.

      • Chris Heyduk sagt:

        Ich habe die Erfolge von Gross nie in Frage gestellt. Meiner Meinung nach hat er sich einfach nicht weiterentwickelt. Und dass er beim FCB entlassen wurde, ist auch Fakt. Trainer wie Finke, Yakin und vor allem Favre lassen da einen viel modernern Fussball spielen und verstehen es auch besser, mit der Mannschaft zu umzugehen. Gross gehört für mich zur “Schule Magath”, die Disziplin über alles stellen. Ich denke der heutige Fussball funkitioniert heute einfach anders.

        • Pat sagt:

          @Chris: ich empfinde den Ausdruck “gescheitert” im Zusammenhang mit der Zeit als Trainer von C.Gross beim FCB als unpassend.
          Aber auch der letzte Beitrag ist unausgewogen. Magath wurde 2009 noch Deutscher Meister. Da müsste sich seither aber viel verändert haben, soll der heutige Fussball anders funktionieren. C.Gross hatte sich mit dem Vfb in Saison 09/10 als beste Rückrundenmannschaft klassiert. Zudem hatte er den höchsten Punktedurchschnitt pro Spiel zu verzeichnen. Wie einer mit der Mannschaft umgeht ist sekundär, solange er Erfolg hat. Wenn ein Trainer einen ehrer kumpelhaften Führungsstiel pflegt und kein Erfolg hat, heisst es schnell: der ist zu lasch. Ist einer autoritär und erfolglos, wirft man ihm vor zuwenig auf die Mannschaft einzugehen etc. etc.
          Ich denke so einfach einteilen lässt sich das nicht.

          • Chris Heyduk sagt:

            Pat, ich denke nicht, dass Finke & Co. einen kumpelhaften Führungsstil pflegen, aber sie sind rein vom Alter her näher an den Spielern dran wie ein Gross oder ein Magath und können diese Generation auch besser verstehen und dementsprechend führen. Ich denke es ist heute ungemein schwerer eine Mannschaft zu leiten, weil die Spieler nicht einfach mehr nicken und mitmachen wie früher. Magath mag zwar noch Erfolg gehabt haben, aber sein überaus autoritärer Stil führt schnell zu Abnützungserscheinungen. Dass haben auch seine vielen Wechsel in den letzten 2-3 Jahren gezeigt (Bayer/Wolfsburg/Schalke/Wolfsburg). Bei Gross könnte es meiner Meinung nach in eine ähnliche Richtung gehen.

        • E. Schönbächler sagt:

          Murat Yakin schon auf eine Stufe wie Christian Gross, Volker Finke oder Lucien Favre zu stellen ist ein bisschen übertrieben. Er muss erst einmal beweisen dass er mit einem Club längerfristig etwas erreichen kann. Bei Concordia Basel, GC (Assistent von Latour) und Thun war er ziemlich schnell wieder weg. Nach dem Weggang von Thorsten Fink in Basel tönten seine Statements in den Medien auch nicht wie ein Treueschwur für Luzern. Und so attraktiv ist der Stil denn seine Mannschaften haben nun auch wieder nicht. Im Klartext: Murat Yakin wird als Trainer überschätzt.

  34. Haruchai sagt:

    “Die Zeiten, in denen Mannschaften wie der FCL (1989) oder gar Aarau (1993) zu Meisterehren kommen können, sind nun mal unwiederbringlich vorbei. Dafür braucht es ein grosses und ausgeglichenes Kader, das sich so kleine Vereine nun mal nicht leisten können.”
    Aarau und Luzern im gegebenen Kontext im selben Atemzug zu nennen, entzieht sich meinem Verständnis. Im Gegensatz zu FCA hat der FCL mittlerweile ein modernes Stadion und ist auf dem Weg, höhere Ziele (Europacup) ins Auge zu fassen, als die vergangenen Jahre. Hier hat zweifellos eine Aufwertung des Vereins stattgefunden, wohingegen Aarau vor 2´800 Zuschauern in der Challenge League spielt. Luzern hat fraglos ein wesentlich grösseres Einzugsgebiet und somit grösseres Potenzial betreffend Zuschauerzahlen und ist nunmal nicht “so” ein kleiner Verein.

    • Pat sagt:

      ich denke auch, wenn der FCZ Meister werden kann, kann es auch der FC Luzern.

    • Mämä Sykora sagt:

      Ich vergleiche ja auch nicht den FCL von heute mit dem FCA von heute, was in der Tat ziemlich dreist wäre. In den jeweiligen Meisterjahren waren hingegen beide Vereine wirklich «kleine Fische», praktisch ohne Europacup-Erfahrung und ohne Spitzenplatzierungen in der Liga, beide mit bescheidenem Etat und kleinem, aber feinen Kader. Nun hat der FCL zwar ein neues Stadion, das ist aber nichts Spezielles mehr, denn auch alle Konkurrenten haben dies. Ich glaube aber dennoch, dass sich Luzern zum Dauerkandidaten für die Europacupplätze entwickeln wird.

      • Marcel Meier sagt:

        Hansi Burri rennt um sein Leben
        Tschudin; Wehrli; Schönenberger, Marini, Kaufmann (Birrer), Martin Müller, Burri, Mohr, Baumann; Nadig, Gretarson
        Mann, dass waren noch Zeiten, wo sind sie geblieben

      • Haruchai sagt:

        Einverstanden, nach nochmalig-nachmaligem Durchlesen gehe ich völlig mit Ihnen einig und entschuldige mich für meine abwegige Spitzfindigkeit.

  35. Nino sagt:

    Mämä, jetzt sind Dir die Themen ausgegangen? Ein inhaltlich völlig wertloser Blog!
    Dass der FCB auch dieses Jahr wieder zum Favoritenkreis gehört, so wie in den letzten 10 Jahren zuvor, ist wirklich nichts neues.

    • Mämä Sykora sagt:

      Ich hab jetzt meinen Blog auch nicht sooo genau gelesen, aber ich hatte irgendwie den Eindruck, dass da doch nicht nur gestanden ist, dass der FCB zum Favoritenkreis gehört. Ich kann mich aber natürlich auch irren.

  36. Ben Duerr sagt:

    Denke mal, dass Shaqiri ueber den Winter hinaus bleibt, Stocker wieder geheilt, P. Degen’s Comeback, ja, das spricht alles dafuer, dass der FCB nach dem Winter noch staerker sein wird und nicht aufzuhalten ist….

  37. Adrian W. sagt:

    Wie schon erwähnt, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
    Für mich sind die nächsten direkt Begegnungen mit YB, Sion und Luzern entscheidend, wenn Basel da kein Bein gestellt wird ist es in der Tat die logische Konsequenz das Basel Meister wird.
    Wobei ich hinzufügen möchte das man YB vielleicht noch für diese Saison abschreiben muss, aber wer Gross kennt weiss das Ausmisten wird noch kommen.
    Der FCBasel wurde unter Gross in der ersten Saison auch nicht sofort Meister, er gibt erst jedem Spieler die Chance sich zu beweisen, wer nicht Spurt wird zur neuen Saison gnadenlos ersetzt.
    Vermutlich wird sogar der überbewertete Wöfli daran glauben müssen, weil ein unkonstanter Torwart viel Unruhe in ein Team bringen kann.
    Bei Basel ist auch nicht alles Gold was glänzt und kann schnell in eine andere Richtung kippen.
    Wenn man bedenkt das man Abraham anfangs Saison hätte ziehen lassen, dafür holte man Kovac welchen ich für einen absoluten fehl griff halte, man lernte am Rheinknie schnell wieder was man an einem Abraham hat.
    Bei Basel läuft vieles professionell und für Schweizer Verhältnisse auf hohem Niveau, nur in Sachen Transfer ist es mal hopp oder top, in letzter Zeit eher hopp.
    Auf die Transferabteilung wird es in den kommenden Jahren gezwungenermassen mehr und mehr ankommen.

    • Werner Meier sagt:

      Adrian W. im Grossen und Ganzen stimme ich Ihrem Statement zu. Was jedoch noch “korrigiert” werden muss ist: nicht der FC Basel weiss was er an Abraham hat sondern Abraham weiss was er beim FCB hat 🙂 der FC Basel hat Kovac geholt weil er befürchten musste, dass der Transferwunsch von Abraham zustande kommt. Die Clubführung hat immer gesagt, dass sie Abraham gerne behalten möchten.

  38. Joakim Vikskog sagt:

    Lieber Mämä,
    beim lesen deines Blogs kommt bei mir unweigerlich das Gefühl hoch, als würde ich das FCZ-Club-Bulletin lesen. Dem ungeliebten Konkurrenten mal eben zum Titel gratulieren, weil man selbst unfähig ist dem Ligakrösus Petard… äh… Paroli zu bieten.
    Der FCZ hat wahrlich das Spielermaterial um das Feld noch von hinten aufzurollen – jedoch fehlen dem Stadtclub ganz klar ein, zwei Leader im Team. Ich denke du brauchst weniger Djuric und Chikhaoui, sondern mehr Tihinen und Filipescu, um es in der FCZ-Sprache zu formulieren. Ein Trainerwechsel zu Weihnachten scheint unumgänglich – Urs hat wohl bald Zeit um fischen zu gehen.
    “Dann sind da noch die Young Boys, bei denen Ansprüche und Realität so weit auseinander klaffen wie sonst nirgendwo in der Schweiz.“ Anspruch: Meisterschaft, Realität: Vizemeister. Also sooo weit liegen in Bern Ansprüche und Realität nicht auseinander, würd ich meinen. (Ja, ich gehe davon aus dass YB Zweiter und der FCL oder die Unkonstante, auch FC Sion genannt, Dritter wird.)
    Basel wird Meister, Lausanne Letzter. Alles andere dürfte spannend werden….

    • Mämä Sykora sagt:

      Werter Joakim, ich wiederhole es gerne ein weiteres Mal: Der FCB ist mir weder «unlieb» noch habe ich irgendwelche näheren Beziehungen zum FCZ. Dass ich dem FCB schon jetzt zum Titel gratuliere, ist lediglich daraus entstanden, dass ich in der Hinrunde keine Mannschaft gesehen habe, die auch nur annährend das Zeug hat, ihn zu fordern.
      Und doch finde ich, zwischen Anspruch und Realität klafft bei YB eine grosse Lücke. YB will Meister werden und sieht sich als grosser Herausforderer von Basel. Zwar kam es zweimal zu Finalissimas, in denen war YB aber jeweils ohne Chance und dazwischen war der Verein mit einigen Punkten Abstand geschlagen. Zwischen ernsthafter Konkurrent und erster Verfolger ist eben doch ein grosser Unterschied. Der FCB ist das Bayern der Schweiz, YB dessen Schalke.

  39. Martin Locher sagt:

    Put you money where your mouth is: Wieviel hast Du denn nun auf Basel gewettet, Mämä?

    • Steiner Matthias sagt:

      Wahrscheinlich nichts hat er gewettet. Denn die Quote ist momentan lausig, wie er selbst beschreibt. Aber warten wirs mal ab.

      Zuverlässige Prognosen kann man nach Transfersschluss und den Direktbegegnungen des FCB mit YB, Sion und Luzern im Frühling machen, wobei Letztere wohl ohne Hakan werden “abreissen lassen” müssen, um einen Marathonausdruck zu gebrauchen. FCZ und GCZ werden wohl etwas aufholen, aber die Distanz zur Spitze ist doch zu gross. Xamax wird es nicht mehr geben, so dass der Direktabsteiger feststeht. Lausanne geht in die Barrage. Noch Fragen?

      • Martin Locher sagt:

        Die angeblich lausige Quote von 1.4 bedeutet 40% Gewinn auf den Einsatzbetrag. Welches fast risikolose (gemäss Blog ist dem so) Investment bietet Ihnen 40% Gewinn in einem knappen halben Jahr?

  40. Harry Muff sagt:

    “Begeisternden Siegen folgen lustlose Auftritte (…). Damit holt man vielleicht einen Cupsieg, weil der nur einige wenige überzeugende Partien erfordert, aber auf keinen Fall eine Meisterschaft, die erst nach 36 Spielen entschieden ist.” Eine widersprüchliche Argumentation:
    1. Der Cupsieg erfordert eine kontinuierliche Siegesserie über die gesamte Saison, eine einzige Niederlage bedeutet definitiv Endstation.
    2. Die Meisterschaft hingegen ist gemäss Verfasser gerade nicht nach 36, sondern bereits nach 15 Runden entschieden. Trotz einiger lustloser Auftritte der Basler…

    • Mämä Sykora sagt:

      Im Cup ist nach einer Niederlage Schluss, das stimmt. Aber gefordert werden Super-League-Vereine frühestens ab den Achtelfinals, meistens erst ab Viertelfinal. Damit reichen drei, maximal 4 gute Spiele zum Cupsieg. Sion siegt – wie alle anderen A-Vereine – in den ersten Runden gegen Vereine wie Collex-Bossy, Sursee oder Ibach auch mit lustlosen Auftritten. Und die Meisterschaft ist natürlich rechnerisch noch nicht entschieden und war durchaus auch schon ausgeglichener.

  41. Antonio sagt:

    Der FCB ist noch lange nicht Meister. Sie hatten immer wieder einen durchhänger.

    Vielleicht wird die Meisterschaft ja am Grünen Tisch entschieden.
    Ist die Aktuelle Rangliste überhaupt Korrekt??? Für mich jedenfalls ist sie es nicht.
    Wie viele Mannschaften haben Prodest gegen Sion eingelegt??

    Könnte noch Interessant werden.

    • Matthias Steiner sagt:

      Seine Durchänger hat auch der fcb. oh ja. Nur traditionell am Anfang der Meisterschaft, und früher sogar noch im Herbst bei anstrengendem internationalem Programm. Im Frühjahr wird aber jeweils der Turbo gezündet. So wurden scon 7 Punkte Rückstand aufgeholt. . Ok, vielleicht ist es dieses Mal anders. Und Stocker, Yapi und Degen schwächen die Mannschsaft derart, dass sie nicht in die Gänge kommt. 🙂

      Man wird sehen. Von mir aus darf allerdings auch noch ein bisschen Spannung aufkommen, so wie letztes Jahr.

      • Strähler sagt:

        Nein danke, so wie letztes Jahr brauche ich es nun wirklich nicht mehr. Ich weiss nur noch, dass ich beim Auswärtsspiel in Zürich gegen den Z fast draufgegangen bin. So macht das Fan-Sein doch keinen Spass! Das war die pure Hard-Core-Belastung und ich habe mir zum x-ten Mal geschworen, die Liebe zum FCB fallenzulassen:-) Lieber 4/5 Runden vor Schluss Meister werden und gemütlich zurücklehnen…

  42. Zwietrachts Lumpi sagt:

    dem FCB jetzt zu gratulieren, undenkbar. Dem FCB im Mai zu gratulieren, undenkbar.

    • Steiner Matthias sagt:

      Sportsmanship und Charakter sind Zwillinge. Das kann man nicht lernen. Da wird der Lumpi zur Pumpi. Euer Neid ist unsere Auszeichnung, Freude und Genugtuung. Weiter so!

  43. André Aenishänslin sagt:

    Es wurden für die nahe Zukunft immer die gleichen Namen genannt, die noch dazu kommen u.a. Yapi, Stocker u.
    neu Ph. Degen!

    Vergessen wurden aber noch; Voser, Tempo, Wieser u. Pak welche auch durch Verletzungen etc.., ausgesetzt haben, die aber jeder Zeit und ohne Probleme auch eingesetzt werden können! Von Schürpf und Ajeti ganz zu schweigen.

    Mit diesem Kader kann sich der FCB nur selbst schlagen und das glaube ich kaum!!

  44. gg sagt:

    Nun, schauen wir mal, wie sich das entwickelt beim FCB, wenn Frau Oehris Schatulle nicht mehr zur Verfügung steht und sich in Bern die Strukturen gefestigt haben, dass die Mannschaft genau das spielt, was der Trainer vorgibt (und zwar über 90 Minuten). Auswirkungen wird man meines Erachtens ab der Saison 2012/2013 erst sehen können, doch jetzt schon dem FCB zum Meistertitel 2012 gratulieren? Mutig, Mämä oder eher provokativ?

    • Laurent Jäggi sagt:

      @gg: hört doch endlich mit diesem Nichtwisser-Unsinn auf!
      Das mit Frau Oehri’s Schatulle müsst ihr jetzt dann ein für allemal begraben – Gigi Oehri hat in den letzten Jahren keinen Rappen für den FCB bezahlt- das war auch nicht nötig!

      Für die letzten 3 CL-Teilnahmen hat der FC Basel schätzungsweise über 50 Millionen eingenommen. Dazu kommen in den letzten 3 Jahren Zuschauer-Einnahmen (nur ASL) von ca. 15 Mio. pro Saison! Im Gegensatz zu den Herren Mäzenen (Spross, Gut, Nägeli, Canepa u,a,), die ihr halbes Vermögen in GC und den FCZ investiert – und verloren haben!

      • gg sagt:

        Gisela „Gigi“ Oeri (geborene Trefzer; * 8. November 1955 in Schopfheim, Baden-Württemberg). Sie ist Präsidentin und Mäzenin des FC Basel, hat jedoch ihren Rücktritt zum Ende des Jahres 2011 bekanntgegeben.

        Ein Mäzen ist eine Person, die eine Institution, kommunale Einrichtung oder Person mit Geld oder geldwerten Mitteln bei der Umsetzung eines Vorhabens unterstützt, ohne eine direkte Gegenleistung zu verlangen.

        Soviel zum “Nichtwisser-Unsinn”.

        • Laurent Jäggi sagt:

          gut gegoogelt – aber leider keine Antwort, lieber gg…

        • Sacramento sagt:

          Das Trefzer-Straussi in Tüllingen kann ich nur empfehlen. Ab Tramstation Fondation Beyeler gelangt man zu Fuss durch den Schlipf (Weinberg) über die grüne direkt nach Tüllingen, wo sich dieses Straussi (Besenwirtschaft) befindet. Ein schöner Spaziergang über den Dächern von Lörrach mit Sicht in den Jura und die Schweiz.

  45. remo sagt:

    Ich bin auch der Überzeugung, dass der FCB Meister wird. Ich würde auch sagen, dass dieser Titel gleich für die nächsten Jahre für ihn gebucht ist. Dies hat unbestritten mit einer hervorragenden Vereinsleitung und einer sehr guten Nachwuchsarbeit zu tun. Aber gerade beim Nachwuchs ist der finanzielle Vorteil von Basel nicht weg zu reden. Ein Shaqiri würde zum Beispiel ein FCL oder GCZ niemals halten können. Sie könnten mit den angebotenen Lohnsummen der Konkurenz nicht mithalten. Basel kann dies und ist deshalb in der Lage solche Talente für eine längere Dauer an sich zu binden. Der FCZ, GCZ, FCL (inkl. Kriens), YB und der FCSG (inkl. Wil) haben auch gute Nachwuchsspieler. Nur leider sind diese bereits früh schon weg (Beispiel Stocker zu Basel, Lustenberger zu Hertha, usw.).

  46. Laurent Jäggi sagt:

    Lieber Mämä, ich hätte noch einen Vorschlag für den nächsten Blog-Titel:

    Gratulation zum Cup-Titel 2012, FCB!