Der Landesbunker

Die Projektstudie liess ja schon viel durchscheinen, und ich wurde nicht enttäuscht: Der neue Teil verströmt den zierlichen Charme eines Bunkers aus dem 2. Weltkrieg, auf eine Grösse aufgeblasen, die eigentlich Ehrfurcht erwecken soll, aber nur protzig wirkt, ohne damit wirklich ein prägendes Wahrzeichen der Stadt zu werden. Die Grösse ist störend, aber doch nicht monumental genug, um mit einem Opernhaus in Sydney oder anderen architektonischen Wunderwerken Schritt zu halten. Eine Art betonierte M-Budget-Lösung für moderne Architektur.

Die Bullaugen wecken Assoziationen zur Schiffahrt, erinnern aber eher an den Panzerkreuzer Potemkin (und an den Hafenkran) als an die Queen Elizabeth II. Die kubische, asymmetrische Linienführung soll darüber hinwegtäuschen, dass die Architekten einfach einen weiteren eckigen Klotz mitten in die Stadt stellten. Die ungeschützte Fassade wird in zwei Jahren graue und schwarze Rinnspuren vom Regenwasser – durchmischt mit vertikalen, braunroten Rostlinien der Metalelemente – vorweisen und die liebliche Gemütlichkeit von DDR-Plattenbauten verbreiten.

Nein, ich bin kein Architekturkritiker. Aber Bauten in der Stadt werden auch nicht für Architekturkritiker gebaut, sondern für uns Bewohner. Und ein Landesmuseum sollte wenigstens ansatzweise die Mentalität der Bevölkerung verkörpern, für die es steht. Naja, sollte es eigentlich.  Dieses Bauwerk aber sagt der Welt: Wir Schweizer sind Reduit-besessene Betonköpfe mit einem nostalgischen Hang zum Kitsch. So gesehen trifft die Aussage ja mindestens auf einen Teil der Schweizer Bevölkerung zu.

Nun ja, der Bau gefällt mir nicht, wie man wohl merkt. Aber in ein paar Jahren werde ich mich daran gewöhnt haben, werde ihn mental ausblenden, wie so viele Gebäude, mit denen sich irgendwelche Architekten persönliche Denkmäler in die Stadt stellten.

Und einen grossen Vorteil hat der neue Bau: Die grossen, fensterlosen Flächen sind eine unwiderstehliche Versuchung für Sprayer. Vielleicht entsteht da ja wirklich noch Kunst und Kultur, die auch Zürich repräsentiert.

54 Kommentare zu «Der Landesbunker»

  • chris toff sagt:

    Die Pyramiden haben damals sicher auch nicht jedem gefallen!

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, die wurden ja auch für die Öffentlichkeit gebaut, nicht für grössenwahnsinnige Halbgötter 😀

  • Hansres Emch sagt:

    An alle Journalisten und Fotografen – unbedingt noch in den nächsten zwei Jahren fotografieren; da Beton sehr billig ist – darum wurde er ja im 111 Mio-Bau verbau – altert er auch absolut grauenvoll – sieht man landesweit an Betongebäuden und -brücken.
    Aber es wird sich sicher jemand finden, der die schwarzen und dunkelgrünen Schlieren philosophisch zu deuten weiss.

    Auf jeden Fall haben da Leute sehr viel Geld verdient – soviel Geld für ein paar Kubik Beton – jämmerlich.

  • Hans Schellenberg sagt:

    Schade, wieder einmal ein verpatzte Chance für Zürich. Echt peinliche diese Architektur, sie reflektiert aber perfekt den biederen kleinkarierten Geist der in dieser Stadt leider schon seit längerem sehr verbreitet ist. Aber eben wer nichts wagt gewinnt auch nichts.

  • Agnes MeHi sagt:

    Schifffahrt – wird mit 3 „f“s geschrieben.
    So wichtig wie ein furchtbares Gebäude mehr, das in der Schweiz steht.
    Die Schuld (falls man von einer Schuld sprechen kann) liegt wohl kaum beim Architekten, sondern bei den Leuten, die das Gebäude bewilligt haben.

    • Gunnar Jauch sagt:

      @Agnes MeHi, nicht nur von Architektur, auch von Grammatik haben Sie leider keine Ahnung: Dreimal nur, falls nach der Verdoppelung ein Wort mit zwei weiteren Konsonanten folgt (z.B. Schifffracht, Massstrecke).

      Und an die Tatsache, dass sich jeder und jede noch so Unbedarfte sich seine Meinung anmasst über die Erzeugnisse meines Berufs, welchen ich fünf Jahre studiert und bald deren 50 praktiziert habe, musste ich mich wohl oder übel gewöhnen.

      • Réda El Arbi sagt:

        ja, aber offenbar ist die Grundaufgabe dieses Berufs, nämlich für die Gemeinschaft zu bauen, nicht fürs eigene Ego, irgendwo in den letzten hundert Jahren verloren gegangen. Fürs Ego kann ein Architekt dann entwerfen, wenn er Einfamilienhäusli oder einen privaten Konsumtempel baut. Wenn er für die Gemeinschaft baut, muss er sich auch an deren Bedürfnis orientieren. Künstler hin oder her.

        PS: Herablassende Rechtsschreibekorrektur an anderen Kommentierenden macht dich ungeheuer unsympathisch.

        • Jacqus Demur sagt:

          Geschätzter Réda El Arbi, nur weil Herr Jauch so tut, als wäre er als einziger im Besitz der absoluten architektonischen und ästhetischen Wahrheit, heisst das nicht, dass alle Architekten eine dermassen überhebliche und ignorante Haltung an den Tag legen. Im Gegenteil haben sich sehr viele schon damit auseinander gesetzt, was es bedeutet in einer Gesellschaft und für eine Gesellschaft architektonische Aufgaben zu lösen. Es ist aber noch zu erwähnen, dass es bei einer öffentlichen Bauherrschaft für uns Architekten oft einfacher ist unserem Ego zu frönen, als wenn ein privater Bauherr sein sauer verdientes Geld in einem Bauwerk anlegen will.

      • Dutoit sagt:

        Sehr geehrter Herr Jauch, „Schifffahrt“ schreibt man seit der Rechtschreibreform tatsächlich mit drei f. Beste Grüsse

  • nena sagt:

    bunker passen doch ins vintagejahrzehnt, oder?
    damit wirkliche moderne und Urbanität entsteht, schlag ich ein sprayer-festival vor, dann kann sich wenigstens jeder normale bürger auch verewigen und das noch mit farben….

  • Zufferey Marcel sagt:

    Es gibt in der Architektur eine Strömung, einen Stil vielmehr: Brutalismus, ohne Scheiss jetzt 😉 Passt noch zu diesem Anbau, finde ich. Gut, das Landesmuseum selber, der Altbau, ist ja auch nicht gerade ein grosser Wurf. Insofern passen Anbau und Altbau eigentlich ganz gut zusammen. Und was die weiter unten bereits angetönte (SVP-)Symbolik anbelangt: Réduit, Führungsbunker, zweifellos..! So betrachtet also ein toller Bau: Etwas weniger Subjektivität, bitte!

  • Josef Christen sagt:

    Genau solche Gebäude entstehen, wenn man sich ohne Inspiration ans CAD setzt und mal mit einem Kubus beginnt. Der Fehler ist bereits passiert! Wenn man dann nur lange genug daran herum schräubelt, ist man plötzlich selber von der Genialität seines Entwurfes überzeugt! Der Schöpfer schwadroniert dann von korrespondierenden Ebenen, lichtdurchfluteten Räumen, verbindenden Elementen, Erlebnissen, usw. – bestes Architekten-Bullshit-Bingo halt! Aber wenn ein Gebäude einer Erklärung bedarf, ist es bereits durchgefallen!
    Ich würde es schätzen, wenn wieder vermehrt mit organischen und eleganten Formen und Materialien gespielt wird. Das braucht natürlich ein bisschen Fantasie und Mut.

    • Heinrich Zimmermann sagt:

      Ich glaube eher, der Architekt (so heissen die wohl) meinte mit einem „Andersartig als Normal“ habe er Chancen bei den Geldsprechern, und siehe er trafs genau. Ich wuerde diese Klotz wieder abreissen und was „normales“ hinstellen, was zum altemn passt. Die Kosten sind ja zwitrangig, wir habens ja.

  • Theo Glauser sagt:

    …soso, wie sieht denn ein Bau aus, der DIE Mentalität der Bevölkerung verkörpert?

  • Gunnar Jauch sagt:

    Werter Réda, Deine unbedarfte, oberflächliche Polemik hat mich enttäuscht. Die Reaktion der spiessigen Vox Populi scheint Dir Recht zu geben — kein einziger Widerspruch in den bis anhin 26 Zuschriften…

    Deine Meinung sei Dir unbenommen, jedoch, wie „The Dude“ in „The Big Lebowski“ so treffend anmerkte: https://www.youtube.com/watch?v=XVCtkzIXYzQ

    Vielleicht wirst Du sie auch eines Tages ändern, wenn Du das vollendete Bauwerk durchschreiten kannst und dessen Qualitäten vollumfänglich zu ermessen vermagst.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ich find es sieht Scheisse aus. Und Architektur im öffentlichen Raum gehört der Öffentlichkeit, nicht einer elitären Gruppe von Fachleuten.

      • Gunnar Jauch sagt:

        Ich auch, werter Kollege, bin allerdings voll und ganz entgegengesetzter Meinung.
        Übrigens: Weshalb findet sich unter „Jacques Demur Architekt“ niemand im Netz? Ein Pseudonym?

      • Gunnar Jauch sagt:

        Obwohl ich in der Regel Diskussionen mit Leuten, die sich der Fäkalsprache bedienen, abbreche, nochmals:

        Der alte Architekt meint, es wäre vielleicht weiser, mit einem Urteil abzuwarten, bis das mutige, skulptural starke Bauwerk vollendet ist. Dann kannst Du den grandiosen Durchgang zum intimen Innenhof mit seinem öffentlichen Café durchschreiten und die klugen inneren Abläufe des gesamten Museum erleben.

        Vielleicht wirst Du dann Deine Meinung revidieren.
        Doch ich fürchte, Du bist, wie so viele Journalisten, zu eitel dazu.

        • Réda El Arbi sagt:

          Nein, es bleibt ein Klotz. Das ist nicht mehr zu ändern.

          • Tim Birke sagt:

            @Jauch haben Sie das Ding konzipiert? Ich werde sicher das öffentliche Café mal besuchen. Und Bunker gehören ja ein Bisschen zur Schweizer Kultur.. vielleicht noch einen Panzer daneben stellen als Attraktion

  • geezer sagt:

    ach Réda, du hast du aber wirklich keine ahnung von der echt supertollen kunst der architektengilde!

    der anbau ist so wahnsinnig kreativ, dass du als laie das schlichtwegs nicht erfassen kannst! dasselbe gilt für die fantastisch innovativen, modernen ‚klotzwohnungsblöcke‘, welche überall in der stadt in den himmel schiessen. mit ihren supercoolen furzgeraden linien und so. die erregen jedes architektenherz! nur tumbe normalbürger finden die grauenhaft…..

    sehr interessant in diesem zusammenhang ist wohl auche eine google-suche mit den stichworten ’sowjetische bausünden‘ oder ’schmucke plattensiedlungen in der DDR‘. irgendwie ist die ähnlichkeit frappant…..

    • Chuk D. sagt:

      Dieser Kommentar hat heute meinen Tag gerettet! Und das schreibe ich als Zugehöriger der `Architektengilde`.

  • Jacques Demur sagt:

    Ich bin einer der unzähligen Architekten in dieser schönen Stadt und voll und ganz mit Réda El Arbi einverstanden. Das Ding ist eine Modeerscheinung aus den Nullerjahren und schon jetzt ästhetisch überholt. Schade eine vertane Chance!

    • Gunnar Jauch sagt:

      Ich auch, werter Kollege, bin allerdings voll und ganz entgegengesetzter Meinung.
      Übrigens: Weshalb findet sich unter „Jacques Demur Architekt“ niemand im Netz? Ein Pseudonym?

  • Der Architekt sagt:

    Naj, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Was sich aber nicht bestreiten lässt, ist dass dieses Gebäude nicht besonders gut errichtet wurde. Man sieht schon jetzt, dass dieser Klotz nicht gut altern wird. Ich bereite mich schon auf die Abstimmung zur Gesamtsanierung.

  • Tim Birke sagt:

    Ein Taxifahrer fragte mich weshalb in der Stadt Zürich überall und immer, und das ist ein Bisschen übertrieben, gebaut wird.

    Meine Antwort ist/war, dass ein Unternehmen nur profitiert wenn es Aufträge hat. Besonders die „unter der Hand“ vergebenen Aufträge. Dazu bedarf es auch nicht besonderer Qualität oder Notwendigkeit, sondern zwei Freunde, die sich kennen.

    Es ist Kunst, das muss nicht jeder verstehen, Ihr Kunstbanausen !!!

    • Heinrich Zimmermann sagt:

      Aber Herr Birke, ich war schon als Dreikäsehoch mit Papa im Landesmuseum und war sehr geruehrt ueber dieser Architektur, mit Treppchen und Tuermechen, und Schloss-Zimmererchen, das war für mich DAS LANDESMUSEUM. Schon deshalb immer wieder einen Besuch wert. Es war gewissermassen mein Museum, total schloesschenhaftes Traumparadies. Und jetzt das, genau, was ist das? Ein Anbau vom Burghoelzli? Wir werden sehen ob Besucher das honorieren. Meine Meinung, ein absolut grauenhafter Stilbruch, das ist nicht mehr mein Museum.

  • Stefan Hofer sagt:

    Ha so wunderbar… diese scheinbar so weltoffenen und doch in wirklichkeit so konservativen leser und schreiber.

    • geezer sagt:

      ha so wunderbar…..diese hippen ‚ich find’s supergeil‘-kreativen, welche alles (aufgewärmt) ’neue‘ umgehend begrüssen, um morgen schon den nächsten (entgegengesetzten) trend zu liken…:-)

  • Irene feldmann sagt:

    Ich finde es EIGENDLICH noch interessant……verkörpert doch dieses Gebäude Schweizer Kultur…..:)

  • Thomi Horath sagt:

    Ich würde eigentlich gerne ein paar „Likes“ verteilen hier. Auch an Réda El Arbi für den gelungenen Artikel. Ist das nicht mehr erwünscht?

    • Thomi Horath sagt:

      Oder war das eh noch nie so, dass man Daumen hoch oder Daumen runter geben könnte, im Tagi-Blog? Hmmm…. o.O

  • Ivan Casale sagt:

    Viel Geld, kein Talent; Hauptsache „Kreativ“.

  • Natalie Meyer sagt:

    Es gab schon einen Grund, weshalb ich damals dagegen stimmte. 🙂

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    hier ein geschichtsträchtiger link. ich finde, die ähnlichkeit ist frappant? http://www.geschichtsspuren.de/artikel/raketenv-waffen/47-v-2-v-3-pas-de-calais.html

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    das ist kein „gewagtes design“ – das ist schlichtweg potthässlich. ich weiss aber, wie das so mit den äh-vergaben für öffentliche objekte abläuft…das geht ausschliesslich über „vitamin b“. und beispiele wie die europa-allee zeigen, dass ein sogenanntes gesamtbild scheinbar keine rolle zu spielen scheint. und so können, wie ad acta zeigt, auch historische gebäude äh-architektonisch…mit äh-gutem… gewissen verschandelt werden. auch hier ist züri der äh-stattliche…vorreiter. für bauliche exzesse der übelsten sorte. aber ja – ich würde meinen, ein grossflächiges, nettes graffity wäre hier wohl durchaus angebracht. weil. schlimmer kanns ja nicht mehr ausschauen.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      kleine ergänzung. es handelt sich bei den äh-designern…. um zwei basler architekten. jetzt ist mir alles klar. das ist ein racheakt an züri! 🙂 in basel wären sie für sowas (zu recht) gesteinigt worden….

    • Remo Lötscher sagt:

      Ich finden den Neubau nicht sooooo schlimm..Was man aber so oder so anmerken muss:
      Hier wurde kein „historisches Gebäude“ verschandelt, sondern ein übler Kitschbau mit Jahrgang 1898.

      • Réda El Arbi sagt:

        Hier wurde etwas hässliches mit etwas hässlichem erweitert 😀

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        ich muss sie korrigieren, herr lötscher. anno 1898 war das bei weitem kein „kitsch“, sondern schlichtweg ein zeitgemässer bau mit etwas zusätzlicher würde. wie herr el arbi richtig bemerkt, geht es vielen architekten der neuzeit hauptsächlich darum, sich ein denkmal zu schaffen. im positiven, wie im (aktuellen beispiel) negativen.

        • Remo Lötscher sagt:

          Der Bau versucht, eine mittelalterliche Schlossanlage zu imitieren…mit circa 300-400jähriger Verspätung: Das ist Kitsch..

          • Réda El Arbi sagt:

            Jetzt versucht der Bau gleichzeitig eine Bunkeranlage zu imitieren, mit 70-jähriger Verspätung.

          • Marcel Stierli sagt:

            Es gibt da einige Schlösser, die sind mit 300-jähriger Verspätung gebaut worden und gelten als Publikumsmagnet. Man schaue nur nach Bayern. DAS ist Kitsch, aber was solls? Mit gefällt das Landesmuseum grundsätzlich.Mit gefällt eigentlich auch die weiter oben kritisierte Europaallee, aber vielleicht bin ich ja nur einfach gestrickt. Der 3. letzte Abschnitt des Eintrages oben jedoch ist doch fast der beste Teil der ganzen Geschichte.

          • Tina Balmer sagt:

            Besonders schade, weil der damals aktuelle Jugendstil so unglaublich schön war und auch heute noch ist, aber im Seefeld sieht man ja, dass das Bauamt der Stadt Zürich generell keine Nostalgie für diese Bauart empfindet. Die umtriebigen, gewinnorientierten Investoren freuts. Sehr traurig, aber hauptsache noch ein paar High-Tech Betonaquarien mehr, die man für Unsummen vermieten kann. Die Ironie ist ja, dass man unter anderem der schönen, alten Häuser wegen das Seefeld mag…

          • Franz Weber sagt:

            Nein das ist kein verspäteter Kitsch. Das nennt man Historismus und war 1898 zeitgemäss.

  • Maiko Laugun sagt:

    Ist das der neue SVP-Führerbunker, in welchem sich seine Herrlichbergkeit vor lauter Angst verkriechen, Initiativen schmieden und wie Dagobert Duck seine dem Volch gestohlenen Thaler horten kann?

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      hehe, herr laugun. nun aber mal halblang!! 🙂 unsere reduits sind aus heimeligem holz. und. wir haben nun wirklich keinen grund um uns zu verkriechen. ganz im gegensatz u.a. zu den dito äh-design-koriphäen.. gell. daminomal. und. bezüglich den „gestohlenen thalern“- da weiss beispielsweise eine sp viiieeeel besser, wie’s geht. die svp hat hier sicher noch äh-verbesserungs-potential. bester gruss vom obergefreiten. oder so. 😉

      • Adriano Granello sagt:

        In der Stadt Bern gibt es das Historische Museum, ebenfalls im Stil einer mittelalterlichen Schlossanlage. Dieser Bau war angeblich ursprünglich als Landesmuseum gedacht, nur dumm, dass die Zürich dann den Wettbewerb um den Standort des Nationalmueseums gewann. Soviel zur Geschichte. Interessant aber ist, dass auch am Berner Historischen Museum in den letzten Jahren ein Betonklotz als Erweiterungsbau angegliedert wurde. Ähnlich fremd wie in Zürich, nur besser versteckt, könnte man meinen. Überzeugen Sie sich selbst: http://www.bhm.ch/de/informationen/ueber-uns/architektur/

        • Philipp M. Rittermann sagt:

          gebe ihnen recht, herr granello. dieser kubus scheint mir in etwa gleich hässlich. nur dadurch, dass er nicht direkt angebaut wurde, belegt er in der sündenliste nach züri, platz 2.

          • Peter Brunner sagt:

            Zur Erinnerung: es gibt auch Grossbuchstaben.
            Man könnte alles viel besser, flüssiger lesen und es gäbe weniger Verwechslungen und
            weniger Sinn-entstellende Wörter. Danke für etwas mehr Sorgfalt.
            . . So geht heute Architektur: Ein Bauzeichner (mit schwarzer Le-Corbusier-Brille) zeichnet eine Bierkiste,
            dreht das Blatt um 180 Grad, schreibt darunter „1:50“ (Europa-Allee) und unterschreibt mit „Der Architekt“.
            Dafür kassiert er 10% der Bausumme und baut sich in der Bergen ein schönes, gemütliches Ferienhaus.
            Schauen Sie doch mal die „Meissen-Häuser“ an: wunderschön, Stein, Holz, Dach-Ueberstand, Bravo.

      • Maiko Laugun sagt:

        Stimmt, nur Führer brauchen Reduits/Bunker, fürs Volch genügt heimeliges Holz. Um den Gedanken weiterzuverfolgen, sollte man hinter dem Landesmuseum gleich noch eine Pyramide anbauen. Das wäre wenigstens architektonisch ein Hit!

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