Jeden verdammten Sonntag

Im Hintergrund der Autor mit dem typischen Sportpanoramablick.

In der obersten Reihe in der Mitte der Autor mit dem typischen Sportpanorama-Blick.

Das «Sportpanorama». Sonntagabend-Institution, Monopolsendung,  falsche Fangesänge, mehr als 300‘000 Zuschauer an den Bildschirmen, Matthias Hüppi, Beni Turnheer… Der Assoziationen sind viele. Hüppi ist schon so lange dabei, dass man das Wort «Sportpanorama» schon von alleine im hellen Ostschweizerdialekt denkt. Doch genau dieser Altherr der Schweizer Sportberichterstattung war bei meinem Besuch am ersten Adventssonntag nicht anwesend. Neues Hüftgelenk. Jann Billeter, der 41-jährige Jungspund, trat an seine Stelle.

17.15 Uhr – Vor dem Publikumseingang eine Schlange. Neben mir ein Vater um die vierzig, bei sich sein pubertierender Sohn. «Seit 35 Jahren schaue ich jede Woche ‹Sportpanorama›, und jetzt sind wir live dabei», sagt er zum Sohn gerichtet. Der Junge blickt derweil stumm auf die LED-Tafeln neben dem Eingang. Der Vater: «Und du schaust das ‹Sportpanorama› auch schon, seit du eins bist. Irrsinnig.» Die Pubertätsmaske bleibt undurchlässig. Ich schalte mich ein: «Ein grosser Tag heute, nicht?» – «Hahaha, ein grosser Tag», sagt der Vater. Wieder Stille. Diesmal unbequem.

17: 25 Uhr – Warten. 130 Personen finden im Studio Platz. Das erfahre ich von einem älteren Mann vor mir, der schonmal hier war. Ich erinnere mich an gleichmütig dreinblickende Damen und Herren. Klatschend, lachend, schweigend, eine lebendige Dekoration. Jeden verdammten Sonntag. So auch ich. Um herauszufinden, warum die Menschen an so einem bitterkalten Sonntagabend, während andere den 1. Advent feiern, ihre bodengeheizten Wohnungen verlassen und in Richtung Zürcher Industriezone pilgern.

17:35 Uhr – Um mich herum gelierte Kurzhaarfrisuren, helle Jeans und eine generelle Gesittetheit, als wären wir bei einer 1.-August-Ansprache. Leises Sprechen an den Apérotischen im Foyer. Cola, Apfelsaft und Mineralwasser werden gereicht. In Plastiktellern Brot und Grana Padano. Den Vater mit seinem Sohn habe ich mittlerweile aus den Augen verloren.

17: 40 Uhr – Plötzlich steht einer auf die Bank. Er stellt sich als Urs Siegrist vor. Graue Haare, Ledergilet, Aargauer Dialekt: der Warm-Upper. Siegrist ist sympathisch, macht Witze (Aargauer, Glatzköpfe) und sagt uns, wie wir uns benehmen sollten (nur klatschen, wenn er das Signal gebe, Handy aus, nicht der Kamera nachblicken). Herr Siegrist macht seine Sache ausgezeichnet. Bald sind wir lockerer. «Ihr müsst den Eindruck erwecken, als ob ihr wirklich Spass habt an der Sendung», sagt er im Witz. «Genial!», jauchzt einer hinter mir. Jetzt kann es losgehen.

18:05 Uhr – Wir schreiten in Zweierkolonne durch den langen Gang zum Studio. Bloss das Quietschen der Gummisohlen ist noch zu hören, sonst nur Flüstern. Dann werden wir in Sektoren eingeteilt. Ich komme auf die unteren Plätze, jene, die man im Fernsehen sehen kann. Das Studio ist genauso geschniegelt, wie es am Bildschirm ausschaut – und viel grösser als vermutet. Es war ja auch sauteuer, munkelt man zumindest. Wie viel es genau gekostet hat, möchte die Pressefrau nicht verraten.

18:09 Uhr – Die Schalensitze links und rechts neben mir belegt eine Gruppe Maler, sie verbringt ihr Weihnachtsessen im «Sportpanorama». Einer von ihnen wurde beim Warm-up Ziel von Siegrists Tipps («Nehmen Sie Nastüechli, um die schwitzende Glatze abzutrocknen»). Obwohl SRF per Brief schon mitteilte, man solle im Studio keine Kopfbedeckung tragen, zieht der Herr bald seine Dächlikappe an – verkehrt herum. Vielleicht aus Trotz. Werden wir hier oben nun als Rebellengruppe gebrandmarkt? Wie jener, der einst im EM-Studio den Arm zu Hitlergruss streckte?

18:12 Uhr – «In drei Minuten und 23 Sekunden gehen wir auf Sendung», sagt Siegrist. Wir sind bereit, die atmende, klatschende, schlecht gekleidete und dafür freundlich schmunzelnde Kulisse für die beliebteste Sportsendung der Schweiz abzugeben. Der sogenannte «Sportpanorama»-Blick wird gerne als Teilnahmslosigkeit oder Langeweile interpretiert. Dabei handelt es sich bloss um schweizerische Zurückhaltung und wohlverdiente Schweigsamkeit. Totenstille.

18:15 Uhr – Jann Billeter schreitet telegen durch den Gang. Siegrist klatscht vor, wir klatschen nach. Und haben etwas Pech. Nachdem bereits das Urgestein Hüppi ausgefallen ist, sind nun auch noch Studiogäste angesagt, die wenig Spannung versprechen. Klar, die Curler haben Gold geholt. Und Curling ist eine schöne Sportart. Bescheiden, konzentriert, vielleicht sogar ein bisschen ironisch. Auch die Curler sind sympathisch. Doch verströmen sie etwa so viel Glamour wie eine Eishallen-Mensa. Weshalb die Dramaturgie des Gesprächs, gelinde gesagt, flach bleibt.

18:47 Uhr – Auch während der Beiträge herrscht Stille. Es scheint fast, als ob die Leute gekommen sind, um zu schweigen. Dazu kommt mein Skipulli, den ich extra für die Sendung angezogen habe und worin ich nun schwitze. Der Schalensitz wird immer unbequemer. Trotzdem nehmen wir das alles auf uns, denn trotz unserer Schweigsamkeit, oder gerade deswegen, trachten wir nach Aufmerksamkeit. Hinter der Maske des typisch Schweizerischen wütet die Rampensau, so viel wurde mir an dem Abend klar. Ausserdem interessieren wir uns bekanntlich für Technik. Laut Siegrist einer der Hauptgründe, warum die Leute seit Jahren ins «Sportpanorama» strömen. Um zu sehen, wie man eine Fernsehsendung macht.

19:22 Uhr – Die Sendung ist live weniger spannend als am Fernseher. Nun ist sie vorbei. Wir schreiten wieder durch den Gang. Diesmal laut plaudernd. Im Foyer gibts Reis mit Curry und ein Glas Wein oder Bier. Im Hintergrund läuft der Super-G. Jan Billeter dreht seine Runden von Tisch zu Tisch. Meine Frage an ihn, als er an unserem Tisch stehen bleibt: «Wären die Curler auch gekommen, wenn sie nicht Gold geholt hätten?» – «Eher nicht», sagte Billeter. Sie müssten da spontan reagieren. Bald verschwindet er wieder.

19:55 Uhr – Beim Rausgehen bekommt jeder noch ein SRF-Badetüechli. Vom Militär streicht man gerne heraus, dass man dort auf Leute trifft, auf die man sonst nie treffen würde. Das stimmt auch fürs «Sportpanorama». An jedem verdammten Sonntag. Im Tram nach Hause checke ich wie alle Anwesenden die SMS, um zu sehen, wer mich alles gesehen hat. Wir sind alle gleich.

40 Kommentare zu «Jeden verdammten Sonntag»

  • W.Grämer sagt:

    War auch schon einmal im Sportpanorama.Da muss man auf Befehl applaudieren + auf Befehl still sein nichts besonderes.

  • Schato Brion sagt:

    Ich war am Sonntag auch dort und mir hat es super gefallen! Aber eben, es gibt halt Leute, denen könnte man ein Kilo Gold schenken und alles was ihnen einfallen würde, ist, darüber zu motzen, dass es zu wenig glänzt, das es zu schwer ist, dass es unhandlich ist, dass man damit im Laden nicht bezahlen kann, dass es kein Zins abwirft und so weiter.

    • Rolando Kurt sagt:

      Guter Post! Genau so ist es.

      Und auf Befehl muss man gar nichts. Aber man kann sich ja einfach an die dortigen Regeln halten und sonst eben zuhause bleiben und den Sender wechseln.

      So einfach ist das.

  • Renato sagt:

    Ist doch interessant, einmal hinter die Kulissen einer Live Sendung zu sehen. Ich denke, die Besucher geniessen diesen Abend – ich habe bisher kaum negative Kommentare gehört. Es gibt ja Gäste, die sind stundenlang unterwegs, nur um beim „Sporpanorama“ dabei zu sein. Die Bürger, welche immer über die Bilag Gebühren klagen, haben die Möglichkeit, für ihren Obolus Speis und Trank zu konsumieren.

  • Hansueli Ramseier sagt:

    Sportpanorama ist vielleicht sicher besser als viele Filme. Auch söttige die nicht jugendfreie sind. Dann als doch noch lieber Sportpanorama. Am liebsten mit Beni Turner, der ist am lustigsten.

  • Rolando Kurt sagt:

    Eine der Eigenschaften hier in der Schweiz ist dass immer alle über alles eine Meinung haben. Und wie oft doch diese negativ ist. Es ist schon erstaunlich wo man überall ein Haar in der Suppe findet. Die kritischen Post’s scheinen alle von Leuten geschrieben, eben die mit der Meinung über alles und jeden, die selbst alles, aber auch gar alles besser machen könnten. Nur bleibt es bei den meisten beim Post. Diese Eigenart macht die Schweizer nicht eben sympathisch. Kein Wunder mögen uns viele Ausländer nicht und zwar hier und im Ausland. Sie sind zwar (berechtigterweise?) neidisch auf alles Positive hier, können es aber mit unserer Wesensart nicht wirklich.
    Manche finden Sendungen wie das Sportpanorama gut, manche nicht. Aber muss immer alles verglichen und gemessen werden? Können nicht einfach all die diese und andere Sendungen konsumieren und zurfieden sein für die es stimmt? Und alle andern können denken was sie wollen, nicht aber denjenigen den Spass vermiesen, die das einfach noch gut finden. Ein bisschen mehr Zufriedenheit und weniger Ansprüche gegenüber den andern wäre gar nicht schlecht.
    Und es gibt ja immer noch den Handsender mit welchem man den Kanal wechseln kann. Aber lasst doch, Ihr ewig Kritischen die zufrieden die noch zufrieden sein können.
    Und Jan Billeter finde ich übrigens sehr gut!

    • Ariel sagt:

      Man sollte aber nicht vergessen, dass die Befürworter solcher in meinen Augen trivialen Sendungen den Zuschauern, welche auf diesem guten Sendeplatz lieber etwas Anspruchsvolles sehen wollen, insbesondere eine gute Dokumentation, gebührenbezahlt den Abend vermiesen. Sport ist so unwichtig, dass sich heute jeder bei Interesse darüber sekundär und weit umfangreicher im Internet informieren kann. Die guten Sendeplätze sollten der Aufklärung und nicht der Verblödung dienen. Aber das Konzept Sport und Spiele fürs Volk der Römer funktioniert auch heute nach 2000 Jahren noch.

    • Thorben Seiler sagt:

      Bekanntlich ist auch die Erfindung des Rades nur ein überbewerteter Zeitgeist-Hype. Der Genügsame, der „zufrieden ist mit dem, was er hat“ geht natürlich nach alter Sitte zu Fuss. Eine der eidgenössischen Kuriositäten sind ja die „Gralshüter der bequemen Nettigkeit“. Kritik, Skeptizismus, Widerrede und „alles Neue“ sind ihnen ein Graus, das Althergebrachte hat doch immer schon genügt und wer nichts Nettes über andere sagen will, soll bekanntlich schweigen, denn er stört die Harmonie. Des Gralshüters grösste Furcht besteht darin, dass ihn ein Dritter für „arrogant“ oder „neidisch“ halten könnte, auch wenn der Dritte tausende Kilometer weit entfernt lebt und sich herzlich wenig für des Gralshüters Heimat interessiert… In diesem Sinne: Das Sportpanorama ist als derzeitiges Format halt einfach schnarchig…

  • kaizen sagt:

    Gut geschrieben, aber…… das Sportpanorama ist so was von fad und schlecht geworden. Die beiden Herren, die jeweils an der Bar im Studio noch 10 Minuten über den Fussball talken, echt der Wahnsinn, schlimm. Aber das allergrösste; Herr Billetter ist einfach nicht telegen, flotter Junge zwar, aber der Dialekt löscht einem fast ab, ist echt unverständlich so was, Driiiiiiii. Fernsehen verkommt vermehrt zum Radio, auch der Sport jeden Abend auf SF2 (nach 10 Minuten Werbung). 25 Minuten ist die Sendung, 10 Minuten Filmbeiträge davon, 15 Minuten Gerede. Die Verantwortlichen merken nicht, dass im heutigen Kommunikationsalter wir um 22’00 Uhr betr. Sport schon längst alles wissen, Handy, ipad, Teletext, usw. grüssen, aber es wird nochmals alles breit und lang erklärt, eben wie im Radio.

  • Sebastien sagt:

    Gut besschrieben die Langeweile solcher Sendeformate. Ich kann diese Belanglosigkeiten von Sportsendungen egal welchen Senders nicht ertragen. Das ist derart unterfordernd, als würde man einem Brötchen beim Backen zuschauen.

  • Jean-Marc Nia sagt:

    Verdammt guter Titel!

  • Maiko Laugun sagt:

    Das Klatschen und Verhalten auf Kommando ist in etwa so originell wie das künstliche Hintergrund-Lachen eines imaginären Publikums ab Tonband in amerikanischen Vorabend-Serien. In Amerika wird dadurch noch etwas Geld gespart und das durchschnittlich blöde Publikum merkt das nicht mal. Bei SRF muss man weniger aufs Geld achten. Die Billag treibt es ja ein. Bezahlt wird es sogar von diesen Joggenköpfen die sich selber ins Sportpanorama setzen und sich lächerlich machen. Diese Bünzlis sind wahrscheinlich noch stolz darauf, mal im Staats-Fernsehen gewesen zu sein.
    .
    Wie kann man eigentlich im Web 2.0 einen klatschenden Smiley einfügen? Langsam werde auch ich alt. Ich weiss nicht mal das. Ich weiss aber, dass das Sportpanorama für Bünzlis ist, da bin ich mir ganz sicher! 🙂

    • hans müller sagt:

      Lieber Maiko
      Im Originalton der amerikanischen Serien ist das Lachen meistens echt, da die Episoden teilweise im Studio vor Publikum aufgezeichnet werden (z.B. Two and a half men). Nur in den Synchronfassungen ist das Lachen so billig reingeschnitten.

  • Mura sagt:

    Sehr gut geschrieben!

    Da hatte ich jetzt doch ein Deja-Vue 🙂 ich war vor x Jahren mal im sportpanorama und an der EM2008 ebenfalls beim spiel Holland vs. Italien. Es ist alles gleich geblieben, vom Apero, über den „Anheizer“ bis zur „Aftershowparty“ … danke David für den Flashback!

    Saluti
    Mura

  • Bernard Zappli sagt:

    Da sind uns die Welschen voraus. Die wissen, dass die Leute zuhause Sport Dimanche gucken. Bei SRF sichert man die Quote mit 125 Nasen.

  • gerber sagt:

    Wenn nur dieser Sascha Ruefer nicht auftreten würde. Da gibt es bei mir leider nur einen Reflex: Ausschalten…

  • Müller Gertrud sagt:

    Ein ganz schlimmer Satz: „Jeden verdammten Sonntag“! Wie weit sind wir heruntergekommen, wenn wir alles und jedes verfluchen und verdammen ! Dem angenehmen und versierten Hüppi wünsche ich gute Besserung und seinem ebenfalls sympathischen Stellvertreter Jan Billeter alles Gute. Ihn sieht man sowieso viel zu wenig – er soll sich die negativen Ausrufe nicht zu Herzen nehmen! Dies aus meiner Sicht – doch bin ich schon alt und deshalb nicht mehr meinungszuständig !!
    Trudi Müller

    • Irene Strebel sagt:

      Wirklich ein schlimmer Titel !! Lese nicht einmal den Artikel !

    • David Sarasin sagt:

      Der Titel bezieht sich auf einen Sportfilm mit gleichem Titel und darauf, wie beharrlich die Sendung ausgestrahlt wird (seit 36 Jahren). Ich liebe Sonntage. Und bin oft froh um das Sportpanorama. Ein bisschen meinungszuständig sind sie schon noch, Frau Müller.

  • Chrigu Zürcher sagt:

    Die Tragik des Sportpanorams ist, dass heute fast jedermann einen Kasten von einem Kabelanbieter bei sich zuhause hat, der es erlaubt, die Sendung digital aufzuzeichnen. Will heissen: Aufnahme machen, die 2 oder 3 wirklich interessanten Sportclips anschauen, den ganzen Rest mit FFWD ignorieren. Kein doofes Sudio mehr, keine drögen Moderatoren mehr, kein Zombiepublikum mehr ertragen müssen. Kann von mir aus alles weggelassen werden.
    Im digitalen Zeitalter ist der Zuschauer neu der Programmchef. TV-Anstalten kapieren das leider noch nicht.

  • Mario Menel sagt:

    Rainer-Maria salzgeber. die Inkarnation der frühen midlife-crisis. orange rüebli-hosen und ein grünes pochettli. und ganz witzig. sehr witzig. ja ich würde sagen, krampfhaft witzig. bezüglich mediengeilheit wohl nur kurz hinter vujo, obwohl bei salzgeber der iq bestimmt über 85 liegt. ein wahrer graus auch das studio-publikum. ich frage mich immer wieder, wer sich sowas live im studio antut. also ich schaue weiter skirennen mit non-visuellen kommentaren, und sonntags um 18.10h die simpsons.

    Wunderbar beschrieben … Kompliment

    • oliver brunner sagt:

      das Publikum sind vor allem Typen wie der Autor, die dann heimgehen und sich überlege fühlen, weil alle anderen so doof waren. Hat etwas von Privat-Fernseh-Shows schauen und dann ausrufen wie Hartz-4ig da alle sind.

  • Paul Hungerbühler sagt:

    Generell wird in den Sportsendungen viel zu viel geredet. Die Zuschauer sind vorwiegend selber fähig die Sportevents zu analysieren. Es braucht auch keine xx Minuten Voranalyse wie z. Bsp. bei Fussballmatches. So schalte ich den Fernseher erst dann ein, wenn der Match beginnt und in der Pause schalte ich den Ton ab.

  • P. Rolet sagt:

    Wirklich ein ausnehmend schöner Pulli. Dem Anlass entsprechend eine ausgezeichnete Wahl, Kompliment!

  • KMS a PR sagt:

    ich habe das früher regelmässig geschaut. heute ziehe ich die zeitgleichen simpsons vor. und zwar wegen den moderatoren.
    mit billeter habe ich mitleid. der sieht mittlerweilen älter aus als ich obwohl er einiges jünger ist. ich schliesse daraus, dass über sport zu reden noch anstrengender ist, als ihn selbst auszuführen. hüppi ist kompetent. es reicht aber vollauf ihn zu hören und nicht zu sehen. und jetzt kommt der ultimativ nervige. rainer-maria salzgeber. die inkarnation der frühen midlife-crisis. orange rüebli-hosen und ein grünes pochettli. und ganz witzig. sehr witzig. ja ich würde sagen, krampfhaft witzig. bezüglich mediengeilheit wohl nur kurz hinter vujo, obwohl bei salzgeber der iq bestimmt über 85 liegt. ein wahrer graus auch das studio-publikum. ich frage mich immer wieder, wer sich sowas live im studio antut. also ich schaue weiter skirennen mit non-visuellen kommentaren, und sonntags um 18.10h die simpsons.

    • Geezer sagt:

      Kann ich alles zu 100% unterschreiben. NUR: Wo bleibt denn dein Kommentar zu „Beni-National“ und seinen grenzdebilen Kommentaren? Die schmerzen mindestens so stark, wie Midlife-Crisis-Salzgeber’s Katastrophengarderobe..:-)

      • KMS a PR sagt:

        da der guti beni seinen zenith schon seit längerem mehr als überschritten hat, würdige ich ihn keinfesfalls mit meiner kritik.

    • Qure sagt:

      Kann ich nicht ubterschreiben. Mir gefällt RM Salzi ausgezeichnet. Auch seine Kleidung finde ich erfrischend.

  • Geezer sagt:

    Ha ha, ich lach‘ mich krumm. So was von bieder, diese Sendung! Typisch SRF halt, leider. Von Büzlis für Bünzlis. Ich sitze am Sonntagabend eigentlich oft vor der Glotze. Das Sportpanorama tu ich mir aber sicher nicht an. Auch als Sportfan nicht. Überhaupt wundere ich mich, dass Turnheer den Weg ins Studio noch selbstständig findet…..:-)

    • Pedro Rodriguez sagt:

      Die grössten Bünzlis sind jene, welche sich pausenlos krampfhaft von den sogenannten „Bünzlis“ abgrenzen wollen um zu zeigen, dass „sie“ ganz sicher keine Bünzlis sind…

      • Geezer sagt:

        Das ist das bünzligste Argument ever!

        • Chris Chelios sagt:

          Pedro Rodriguez. Es gibt ihn tatsächlich. Da muss ich mich wohl bei Sacha Ruefer noch entschuldigen. War keine schlechte Leistung am Sonntag gegen St.Gallen, für mich der auffälligste FCZ Spieler. Aber das Leibchen war mit Henrique bedruckt, das müsste man für morgen dringend anpassen.

        • Edwin Bünzli sagt:

          Unnötig Anglizismen in einen deutschen Satz einzubauen ist extremely bünzlig. Totally imfall!

  • Ingemar Stenmark sagt:

    Einfach nur noch hoch not peinlich wenn man einer der schlechtesten Sportsendungen der Welt noch in diesem Medium platz gewährt. Peinlich peinlich peinlich…

    • David Sarasin sagt:

      Jetzt übertreiben sie aber ganz schön.

      • Pedro Rodriguez sagt:

        Toller Blog – weiter so!

        Und ja – so schlecht ist die Sendung ganz sicher nicht.

        • Philipp S. sagt:

          Pedro Rodriguez, sind Sie der neue FCZ-Stürmer, der am Sonntag sein Debüt gegeben hat, der brasilianisch-spanisch-schweizerische Drefachbürger, der von Sascha Ruefer immerhin zweimal namentlich erwähnt wurde?

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