Les femmes doivent prendre le parti des femmes

Au cours des dernières années, la proportion de femmes dans les parlements a crû de façon continue. Elle reste maintenant stable par rapport à la domination masculine. L’image de femmes à la tête des partis ou des groupes politiques s’est établie et les débats sur les quotas s’est estompé.

Et pourtant, du point de vue des femmes elles-mêmes, le travail est loin d’être terminé. Elles doivent pousser la porte des gouvernements. En Suisse, seul le canton de Vaud dispose (dès le 1er juillet prochain) d’un gouvernement à majorité féminine.

Après les élections du 1er avril, certains commentateurs et observateurs politiques (hommes) ont, comme par réflexe, lancé des questions: avec la domination des femmes, la constellation des partis joue-t-elle encore un rôle? La politique va-t-elle désormais se faire en fonction de la majorité féminine? Cette réaction révèle quelque chose de fondamental: une majorité de femmes dans un organe exécutif important et le renversement de la domination masculine semblent rester littéralement quelque chose de nouveau, d’inhabituel, voire d’anormal.

Béatrice Métraux, Jacqueline de Quattro, Anne-Catherine Lyon et Nuria Gorrite: au gouvernement vaudois, la seule majorité féminine de Suisse. (Image: Keystone)

Aucun journaliste n’aurait l’idée d’intituler un article «Nouveau gouvernement à majorité masculine». «Nouveau gouvernement à majorité féminine», en revanche, semble avoir du sens. Pour ce qui est du canton de Vaud, il apparaît en outre qu’Anne-Catherine Lyon et Béatrice Métraux, avec leurs cheveux courts et leur style vestimentaire discret, pour ne pas dire garçon, ne mettent pas particulièrement l’accent sur leur féminité. Parce qu’elles n’osent pas le faire ?

Le scepticisme latent à l’égard des femmes occupant des postes dans l’exécutif étonne, alors même que la Suisse a déjà connu suffisamment d’expériences positives dans ce domaine. En effet, ce sont en majorité des femmes qui ont gouverné le canton de Zurich entre 2003 et 2006. De même, le Conseil fédéral, entre l’élection de Simonetta Sommaruga et la démission de Micheline Calmy-Rey, a été brièvement en mains féminines. Les sciences politiques en ont tiré de premières leçons, fort peu surprenantes: lorsque les femmes sont majoritaires dans un gouvernement, elles continuent en règle générale à suivre les lignes de leur parti.

Les femmes doivent exposer leurs revendications; elles doivent faire sentir aux hommes le pouvoir de la majorité.

Quelques différences, ténues, entre hommes et femmes peuvent apparaître sur des questions telles que la protection de l’environnement, l’engagement en faveur des enfants défavorisés ou encore le service public. Pour Sylvie Durrer, directrice du Bureau fédéral de l’égalité entre femmes et hommes, cela est dû à l’expérience de la vie qu’ont les femmes, qui reste encore très différente de celle des hommes.

Toutefois, lorsque des femmes composent la majorité d’un gouvernement, elles ont toutes les cartes en main pour se positionner. Elles doivent tirer parti de leur majorité, se soutenir mutuellement afin qu’une collègue puisse se consacrer à un dossier important qui la fasse avancer; et elles ne doivent pas se contenter de portefeuilles tels que l’éducation ou les affaires sociales, mais faire en sorte d’avoir aussi leur mot à dire en matière d’économie ou de finances. Les femmes doivent exposer leurs revendications; elles doivent faire sentir aux hommes le pouvoir de la majorité et, au besoin, quel que soit le parti auquel elles appartiennent, prendre le parti des femmes.

71 Comments sur «Les femmes doivent prendre le parti des femmes»

  • Jean Engel says:

    Die ewige Gender-Diskussion ist nur noch langweilig.
    Ich mache meiner Lebenspartnerin sicher keine Vorschriften, wie und wen sie zu waehlen hat;
    und das gleiche gilt natuerlich auch umgekehrt.

  • Alexander says:

    Erst wenn alle Männer verdrängt sind und so die Ungleichheit einfach umgekehrt hergestellt ist,erst dann werden gewisse ”Damen” wieder ruhig schlafen können….Gleichberechtigung unbedingt,aber fair für alle!Manchmal habe ich das Gefühl,besonders bei den linken Ü50 Frauen die politisch ganz vorne Kämpfen,dass da persönliche Rechnungen gegen Männer noch offen sind!Man(n) wird das Gefühl nicht los,die Gleichberechtigungsvertreterinnen handeln mehrheitlich aus Rache…..

    • André Morf says:

      @Alexander: Sie haben Angst vor Rache? Ja gäbe es denn da einen Grund?! Oder haben Sie einfach das Thema nicht kapiert?
      Demokratie ist definiert durch Volksvertretung, Gewaltentrennung, geheime,freie Wahlen, mehrere Parteien. Volksvertretung: Kennen Sie ein Volk mit 25 %, 40 % Frauen? Ich nicht! Also gibt es keine einzige Demokratie auf dieser Welt!
      Die Männerpolitik hat bis heute immer mit Krieg geendet, wir haben Massenelend überall auf der Welt. Glauben Sie, Frauen könnten im Vollsuff noch dümmer regieren als Männer? Ich glaube das nicht.

      • Sie vergessen, dass der Krieg hauptsächlich wegen den Frauen geführt werden muss, um entsprechende Anerkennung von den Frauen zu bekommen.

      • Roland K. Moser says:

        Frauen und Männer sind ganz anders.
        Der Anteil an Frauen, welche sich in der Politik einbringen wollen ist marginal im Vergleich zu demjenigen der Männer. Also werden auch weniger Frauen in diese Ämter gewählt. Was daran schlecht sein soll, weiss ich nicht. Vor allem ist es gut so, weil die Frauen es so wollen.
        Muss wirklich ein Grossteil der Frauen unglücklich sein, weil sie etwas tun, das sie gar nicht wollen, nur weil Herr und Frau Gleichstellungs-Firlefanz die Unterschiede zwischen Mann und Frau nicht anerkennen?

        • Petter says:

          @Morf: Wieso muss ein Volk mit genau gleich vielen Vertretern in der Politik vertreten sein wie es Frauen und Männer gibt? Die Leute werden gewählt. Jede Frau und jeder Mann hat eine Stimme. Also ist es nicht demokratisch, wenn bei einer Präsidentenwahl ein Präsident gewählt wird, auch wenn 80% der Bevölkerung dies wollen? Dann müsste folglich der Job sowohl von einer Frau als einem Mann gemacht werden? Quoten olé?
          Komische Ansichten haben Sie da.

      • Ali Ferkous says:

        Herr Morf, die wählende Bevölkerung besteht aus 51 % Frauen – Sie wollen also dieser “Minderheit” vorschreiben, wieviele von ihnen in der Regierung, im Parlament, etc. Einsitz nehmen sollen. Aus welchem Grund? Sie glauben wohl, die Frauen müssten von Gutmenschen wie Ihnen bevormundet werden? Dies zeugt von einer krypto-patriarchalen Einstellung, m.a.W. Sie sind ein ewiger Schrank-Macho.

  • Typischer Frauenversteher-Stuss was da geschwafelt wird. Ein Regierungskollegium ist keine Kaffeekränzchen Runde für schnatternde Hausfrauen.

    • reto meier says:

      genau das habe ich auch gedacht. habe generell das gefühl, dass viele männer ähnlichen stuss erzählen als pseudo-frauenversteher, damit sie doch noch irgendeine frau abkriegen….

    • André Morf says:

      Aber für eine Frauenwitze reissende Männerrunde?
      Ist das Ihr ganzes politisches Potenzial, Herr Gfeller. Dann wundert mich nichts mehr, was Feministinnen über Männer sagen.

    • Hans says:

      Gfeller for president!!

  • mann says:

    wenn ich mir unsere Exekutiv-Frauen der letzten 5-10 Jahren anschaue, komme ich aber deutlich zu einem anderen Schluss, als “gute Erfahrungen”.

  • James says:

    Positive Erfahrungen? Gerade vom derzeitigen Bundesrat wird uns die Unfähigkeit täglich vorgeführt.Soviel Führungschwäche wie unsere Bundesrätinnen zeigen wird direkt zum Untergang der Schweiz führen.

    • James, A propos Führungschwäche der Bundesrätinnen, kenne ich 2 – 3 Bundesräte die absolut nicht ins Bundeshaus gehören, da sie totale Nieten sind, und ausser Spesen nichts bringen!

  • Thomas Beeringer says:

    Warum eigentlich sollten sich Frauen vordrängen, Frauenquote eingeführt werden etc.? Sollte man nicht einfach den oder die beste für den Job/Amt wählen? Gerade die SP ist doch unterdessen eine Partei geworden wo man als Mann gar keine Chance mehr auf eine Aufstellung hat – ausgenommen vielleicht aus taktische Gründe im oberen Kader – siehe Bundesratswahl.

  • Leimgruber says:

    Ja es kann nur noch besser werden mit den vielen Emanzen wo wir haben. Wenn möglich alles zum Vorteil der Frauen !

  • Serge Jacometti says:

    Ich teile die Meinung ihres Titels nicht. Politiker/innen müssen ihre Wählerschaft vertreten egal welches Geschlecht sie haben.

  • Falsch! Gleichberechtigung heisst nicht, dass Frauen des Frauseins wegen gewählt werden.

    Es heisst auch nicht, dass weibliche Wählerinnen die weiblichen Amtsträger bevorzugen sollen.

    Gleichberechtigung ist es dann, wenn der jedes Amt mit einer fähigen Person besetzt ist und wenn sämtliche Stimmbürger frei sind, ihren Interessen entsprechend die Person zu wählen, die er als best geeignet ansieht.

    Solche Gleichberechtigung ist längst in der Verfassung verankert.

    Alles andere ist lauter Genörgel: Frauen sollen bei der Suche nach Pösteli bevorzugt behandelt und weibliche Wähler zu diesem Zweck mit ideologischen Vorgaben kujoniert werden!

    • André Morf says:

      Aber bis 1971 wurden Männer gewählt, weil sie Männer waren. Glauben Sie nicht, dass wir Nachholbedarf haben?
      Frauen denken anders als Männer, entscheiden anders als Männer – meistens. Ob besser oder schlechter wissen wir gar nicht, denn wir haben noch nirgends auf der Welt auch nur zwei Legislaturperioden lang irgendwo eine Frauenmehrheit gehabt. Wie Männerpolitik endet wissen wir: Meistens im Krieg. Und ob das schlau ist, wage ich zu bezweifeln!

      • @André Morf

        Was genau wollen Sie nachholen? Die Grossmütter, die Urgrossmütter und die Ururgrossmütter aus dem Grab holen, damit diese nachträglich noch wählen können?

        Und zudem: Nein, auch vor 1971 wurden die Kandidaten nicht wegen ihres Geschlechtes gewählt sondern wegen ihrer Qualifikation, Parteizugehörigkeit, Reklame, grossartigen Versprechen. Diesbezüglich hat sich in der Politik nichts geändert!

  • Philipp Rittermann says:

    selten so einen schwachsinn gelesen. hört doch mal auf mit der dämlichen frauenquote. es braucht “normale” politiker/innen mit gesundem menschenverstand -; und keine komplexbehafteten powerfrauen, welche hochstilisiert werden und mehr und mehr unter dem (selbstauferlegten) druck leiden.

    • André Morf says:

      Ja, Hr.Rittermann, Sie möchten Frauen, die daheim sind, Klappe halten, Socken waschen u.die Probleme des Göttergatten lösen. Was den gesunden Menschenverstand bei Männer in der Politik angeht: Schauen Sie sich doch einmal die Welt an! Tolles Ergebnis, finden Sie nicht? Die einen verrecken vor Hunger, die andern am Fett, den sie sich angegessen haben. Millionen Frauen +Kinder verschleppt zu Sex-Diensten für die Herren mit sooo viel Menschenverstand – äh gesundem…!
      Starke Frauen MÜSSEN ja komplexbehaftet sein, wenn sie etwas ändern möchten. Die Herren habens doch so schön gerichtet!

  • Hans Nötig says:

    Ist “Frau” oder “Mann” eine Qualifikation?

    Für mich nicht. Und deswegen ist es für mich auch völlig egal ob ich von einer Gruppe Patriarchen oder einem Haufen Amazonen regiert werde. Solange die sich nach bestem Wissen und Gewissen um die Bedürfnisse ihrer Wähler kümmern.

  • maurus candrian says:

    häufig sind frauen die besseren männer 🙂

    äusserst positives rezentes beispiel einer besser funktionierenden frauenmehrheit ist der entscheid der ladies im bundesrat in der letzten legislatur zum atomausstieg; für mich ein noch immer andauernder sehr grosser bonus für die entsprechenden damen

    (geschrieben von einem testosteron-produzenten)

    • @maurus candrian: Was ist positiv am Beschluss zum Atomausstieg? Dass dann die arbeitende Bevölkerung (in der Mehrheit Männer) mehr schuften für weniger Lohn, um die höheren Strompreise zu kompensieren? Dass dann die Vollzeitangestellten (in der Mehrheit Männer) noch mehr Überstunden machen müssen, weil die Stromausfälle die Arbeit verzögern?

      Was also ist positiv an dem Entscheid? Ein Kränzchen von besserwissenden Regierungsfrauen im Salon am Teetischchen beschliesst, dass noch mehr Männer noch mehr chrüppeln sollen?

      • maurus candrian says:

        @ jürg brechbühl: betrachten wir die sache volkswirtschaftlich: statt milliarden für uran, neue a-werke (die können nur ausl. firmen herstellen), erdöl, erdgas und kohle ins ausland zu transferieren, mit energetischen häusersanierungen, solaranlagen, wärmepumpen, (tiefen-) geothermie etc. sehr viel mehr wertschöpfung in der schweiz; und dies nicht zentral, sondern übers ganze land, auch in strukturschwachen regionen (= erhalt und schaffung von hochwertigen arbeitsplätzen hier, in der schweiz). daran haben die ladies im bundesrat mit ihrem paradigmenwechsel sehr massgeblich verdienst

        • James says:

          maurus.träume weiter von Windrädchen und Sonnenkollektoren auf dem Schneebedekten Dach.Selbst Frau Leuthard hat eingesehen dass das nur Träume sind.Deshalb die Gaskraftwerke.

          • maurus candrian says:

            @ james: erstens sind sie ein feigling, da sie ihre identität nicht offenlegen. zweitens: bringen sie doch selber konstruktiv eine alternative / alternativen. mit nur dumm verbal herumpöbeln disqualifizieren sie sich selber (und noch ein letzter tipp: bevor sie das nächste mal auf die senden-taste drücken, eliminieren sie die rechtschreibefehler in ihrem post)

        • @maurus candrian

          Huch ja, und diese Frauen im Bundesrat krempeln dann die Ärmel hoch und bohren Löcher in Beton, ziehen Leitungen, steigen auf die Dächer, brechen sich Knochen bei Stürzen, nutzen ihre Gelenke ab beim Schleppen und Montieren? Oder lassen sie die Männer für sich schuften, während sie am PC (aus China importiert, mit französischem AKW-Strom betrieben), die nächsten Besserwissereien aushecken?

          • maurus candrian says:

            lieber herr brechbühl (et alii): nach meiner einschätzung sind sie von ihrem leben ziemlich frustriert, ein typischer svp-wähler. nur verbal pöbeln, null konstruktive bessere eigene vorschläge. und vermutlich auch mit einem frauen-problem. wie wäre es, wenn sie zuerst ihre eigenen probleme lösen würden, bevor sie sich in diskussionsforen substanzlos breit machen (nur als kleiner tipp gedacht)

  • Alain Mohler says:

    Gibt es nicht schon genug Politiker die aus Angst vor dem politischen Aus für Frauen politisieren. Oder warum geht wohl keine Partei ernsthaft, die mittlerweile überwiegenden Männerdiskriminierungen an???

  • max says:

    Zwei Dinge: erstens hat der Autor leider vergessen zu beschreiben, was denn jetzt genau der Vorteil einer erhöhten Frauenbeteiligung sein sollte. Den Bundesrat mit Frauenmehrheit wird er doch hoffentlich nicht als gelungenes Vorbild darstellen wollen.

    Und zweitens begeht er den üblichen Fehler aller Feministinnen, Frauen als eine homogene Gruppe anzusehen. Das sind sie, genau wie die Männer nicht. Ich fühle mich als Mann z.B. von Herrn Berset keine Sekunde lang vertreten, meine Frau sich nicht von Frau Sommaruga.

  • Hans Dampf says:

    Wo sind die Frauen in diesem Blogg? Sie lächeln süffisant ob der schmeichelnden Worte des Frauenversteher-Softies Philippe Reichen, sparen sich einen Kommentar und denken sich, solche Männer müsste es mehr geben – und nehmen dann trotzdem lieber den Macho mit ins Bett…

  • Alain Mohler says:

    Da will wohl jemand zu Hause Punkte sammeln.
    Warum wählen denn Frauen nicht ausschliesslich Frauen??? So gut sind sie eben doch nicht, wie sie die Emanzen und deren Anbiederer haben möchten. Die Bundesrätinnen, die Spitzenpolitikerinnen (ausser vielleicht K. Keller-Sutter) und die Ergüsse in diesem Politblog (Bernasconi/Badran) beweisen dies eindrücklich.
    Dann bringt doch die Frauenquote, aber nicht nur für die guten Jobs, sondern auch für Industrie, Bau und vor allem für viel Verantwortung, viel Präsenzzeit, viel Druck, viel Leistung, Schicht, Omnipräsenz bei mittelprächtiger Entlöhnung.

  • Walter Bossert says:

    Knierutscher wird es bei den Männern immer geben, das ist gar nichts neues. Dieses Verhalten soll besonders bei testosteron-starken Männern verbreitet sein.Aus diesem Grund werden die Frauen kaum zu kurz kommen in der Politik. Das Problem ist nur, dass es in der Politik um die Handfesten Interessen eines Landes geht und nicht wie eine Welt aussehen könnte, wenn es nur anständige und fehlerfreie Menschen geben würde!

  • Theo Sprecher says:

    Wann werden die Leute endlich verstehen?
    Das Geschlecht spielt keine Rolle, sondern darauf was eine/r leistet! Darum genug der Gedanken daüber, mit wie vielen Vertreter jedes Geschlecht wo vertreten ist und um deren Quoten. Wir brauchen Menschen die darüber nachdenken, wie sie sich wo einbringen können, um der Gesellschaft (Männern wie Frauen) dienen zu können.

  • Stadelman Reto says:

    Teil1
    Frauen werden primär ja gesellschaftlich und längst nicht mehr juristisch oder gar staatlich diskriminiert. Die Gesellschaft mit Gesetzen zu verändern könnte hier eine Lösung sein. Sie ist jedoch extrem zweischneidig… Eine Quote würde die Gleichberechtigung nämlich klar zu Ungunsten junger Männer kippen. Damit würden sich die Gräben erst recht wieder auftun und der gewünschte Effekt der Gleichberechtigung könnte verpuffen. Ich befürchte sogar ein neues Aufwallen von Chauvinismus und Sexismus… Daher mahne ich zur Vernunft.

  • Stadelman Reto says:

    Teil2
    Keine Quoten! Viel besser wäre eher eine PR die vermehrt tolle Leistungen von Frauen zeigt. Erziehung die keine typischen Rollenmuster zementiert. Dazu währe es auch nützlich nicht jede starke Frau gleich mit solchen langweiligen Genderfragen zu überschwemmen. Das ewige Wundenlecken lässt diese nämlich nicht verheilen… Wenn in jeder öffentlichen Diskussion starke Frauen als “seltene Anomalie” dargestellt werden, wird Gleichberechtigung nie zum Standart erhoben sondern eben die Ausnahme bleiben. Think about it…

  • Paul Gerber says:

    „Vom Fischer und seiner Frau“, 1857, Gebrüder Grimm:
    „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See, myne Fru, de Ilsebill, will nich so, as ik wol will“.
    Die Frau wollte immer mehr, sie hatte nie genug, am Ende wollte sie Gott sein…

    • maja says:

      Es sind aber mehr Männer die Gott sein wollten, wenn sie die Weltbühne betrachten.

  • Wundrak Dieter says:

    Man kann alles übertreiben, egal, ob es um Männer oder um Frauen geht. Allein das Wort Power Frau zeigt schon auf, dass eine solche Frau einfach über Leichen zu gehen hat. Also so ähnlich wie doch bei so einigen Männern. Mir scheint nur dies wichtig, dass Frau und Mann gemeinsam das Leben gestalten. Und eine Frau, die fähig ist, die soll einfach das machen was für unsere Gesellschaft nützlich ist. Nur Vorsicht, alles hat seine Grenzen. Man kann alles übertreiben, wenn man nicht mehr sich selber sieht, sondern nur noch die Karriere.

  • Et si les femmes prenaient le parti des hommes et vice-versa? Nous vivons dans un pays moderne et émancipé, où la femme est parfois à la tête d’une entreprise et l’homme au foyer, ça devient de plus en plus courant. Les feministes comme (Esther Villard dans le passé), c’est très mauvais, de même que les machos qui veulent tout dominer, c’est très nocif également. Alors une ligne médiane est recommandée, car hommes et femmes se complètent et s’harmonisent, il ne suffit que d’un jugement sain et intelligent!

  • Frau says:

    Ich halte nichts von Frauen in der Politik, auch wenn ich selbst eine Frau bin.

    • Frau, wieso nicht die Frauen in der Politik? Eine Frau kann öfters besser politisieren als kochen. Ich denke z.B. an Frau Karin Keller-Sutter, eine Dame die absolut gemacht ist für eine tadellose Bundesrätin. Wenn ich sehe was unsere männlichen BR leisten und können, fraglich… 2 – 3 von diesen Elemente gehören nicht ins Bundeshaus. Meine Meinung!!

  • Rolf Fritz says:

    Bei den Kommentaren ist die Frauenquote NULL. Lesen Frauen nicht? schreiben Frauen nicht? oder haben die Frauen die Nase voll von den unendlichen Gender-Diskussionen?

    • luisa says:

      Die Frauen haben eher die Nase voll von den machistischen und sexistischen Sprüchen, die hier wieder mal reihenweise gefallen sind.

      • Stadelman Reto says:

        Tja das kann ich Ihnen nicht verübeln. Lesen Sie doch mal meinen Kommentar. Es würde mich interessieren was Sie dazu meinen Luisa. Dann werden wir ja gleich mal sehen wie sie mit konstruktiver Kritik umgehen. 😉 Und ja, ich halte mich für einen fairen und meistens (bei weitem nicht immer) konstruktiven Verhandlungspartner.

  • Marie V.Roth says:

    Versuche dem Poltiblog gemäss, also populistisch verkürzt, das Thema aufzunehmen. Wie gesagt: Populistisch verkürzt. Ich habe selber die Erfahung gemacht und sehe es überall: Frauen sind grundsätzlich realistischer, pragmatischer, unideologischer und deshalb geeigneter, in politischen Aemtern sinnvoll zu wirken.. (Das testoronische, vulgärterritoriale, der gesamte nationalistische Kitsch ist ihnen fremd. (In der Regel, es gibt Ausnahmen , die sich gut erklären lassen) Damit sind Frauen, selbst nach sozialdarwinistischem Verständnis, nicht aufzuhalten. Das ist gut so. Populistisch gesprochen.

    • Anh Toan says:

      Es braucht nahezu Genialität, um sich mit 600 Zeichen zu einem komplexen Thema intelligent und differenziert zu äussern: Aus der Begrenzung auf 600 Zeichen schliesse ich, dass differenzierte Äusserungen hier nicht erwünscht sind. Darum meine populistische Antwort an Sie: Frauen können nicht wirklich rational denken, ihre Emotionalität drängt sich immer in den Vordergrund. Gerade in Politik geht es um Gesetze, generell abstrakte Normen: Frauen waren noch nie gut im abstrahieren, sie denken individuell konkret, auf den Einzelfall bezogen, ausser beim Männerbashing, da klappts mit Generalisierung

  • Jean-François Chappuis says:

    Une majorité de femmes au gouvernement Vaudois ne choque personne en Suisse!
    Les Vaudois ont été été sous la domination des Ducs de Savoie, puis des Bernois 6 siècles sans broncher.
    A la libération par les troupes de Napoléon le 24 janvier 1798, date de l’indépendance Vaudoise, aucun Bernois n’est parti et le 14 avril 1803, quant le Canton de Vaud est rentré dans la Confédération, rien n’a changé, le peuple est resté soumis!
    210 ans plus tard, ce sont 4 femmes portant le pantalon, coiffée pour la moitié à la garçonne qui représente la majorité du Conseil d’Etat, cela ne choque toujours pas…

  • Cassandra Dürr says:

    Bei diesem geballten Frauenhass bleibt mir die Sprache weg!

  • daniel hofer says:

    …Philippe Reichen’s Kommentar zum Aussehen der Damen Métraux und Lyon finde ich echt putzig. Nein Herr Reichen linke Politikerinnen sehen wirklich so aus! Politik, und ganz besonders Berufspolitik, ist das Geschäft der Hässlichen, der extrem Ehrgeizigen und der in mancher Hinsicht Korrupten. Ob Mann oder Frau natürlich. Deshalb spielt das Geschlecht wirklich keine Rolle. Das Modell Schweiz funktioniert trotzdem, und zwar ausschliesslich wegen der direktdemokratischen Kontrolle. Und auch da spielt das “Gender” keine Rolle. Völlig überflüssige Diskussion finde ich.

  • luisa says:

    Es ist schon interessant zu sehen, dass die Kommentatoren ausschliesslich männlich zu sein scheinen. Und mit wenigen Ausnahmen blasen sie unisono ins gleiche Horn: Wir armen Männer schuften uns zu Tode, aber Frauen sind längst in der Übermacht und werden nur deshalb gewählt weil sie Frauen sind. Ich bin eine Frau, arbeite in einem ausgesprochenen Männerberuf und werde vom anderen Geschlecht regelmässig professionell unterschätzt. Mein Empfinden hier wie da: Männer wird Kompetenz allein wegen ihres Geschlechts zugestanden, Frauen müssen erst zigfach beweisen, dass sie kompetent sind.

    • Cassandra Dürr says:

      Luisa, uns fehlt eben das wichtigste Organ zum Denken!!

    • reto meier says:

      denkanstoss: haben sie vielleicht schon einmal daran gedacht, dass sie vielleicht doch nicht so kompetent sind, wie sie meinen? könnte ja auch ein grund sein? oder nicht?

    • tobias müller says:

      könnte es daran liegen, dass sie tatsächlich nicht kompetent sind (und die bösen bösen männer doch nicht daran schuld sind)?

  • Frau says:

    Weshalb kann Frau Ihren Kommentar hier nicht finden. Mann kann ja auch einfach als Mann schreiben. Vielleicht nur weil Frau gesagt hat dass Sie findet Frauen haben in der Politik nichts zu suchen? Ich denke Frau darf das so sagen, es ist Ihre ehrliche und offene Meinung.

    • luisa says:

      O’Ton “Frau”: Mann kann ja auch einfach als Mann schreiben.
      War das ein Freudscher Verschreiber?

    • Frau, sagen Sie mir einmal warum haben die Frauen in der Politik nichts zu suchen? Komplett absurd und unverständlich. Es gibt bestimmt soviel gute Politikerinnen wie Politiker, wenn nicht noch mehr. Momentan sind unsere Bundesrätinnen wesentlich besser als ihre Männlichenkollegen, mit einer oder zwei Ausnahmen!

  • Guido Pescio says:

    “……sie dürfen Männer die Macht der Mehrheit durchaus spüren lassen…”
    Dass ein intelligenter Mensch noch so einen Quatsch schreiben kann? Wie würden denn Frauen
    reagieren, wenn im obigen Satz anstatt “Männer” das Wort “Frauen” stünde? Berechtigt empört!
    Wir reden hier von Gleichberechtigung (bis zur Grenze einer gewissen cm-Differenz) und nicht von
    Versklavung des einen oder anderen Geschlechts!

  • Alex says:

    Meiner Meinung nach unnötiger Blog. Man kann nicht generell von einer unterschiedlichen Art zu politisieren zwischen Frauen und Männern sprechen. Wo politisiert Natalie Rickli weiblicher als Lukas Reimann? Tatsächlich scheint es aber, dass weniger Frauen in die Politik drängen als Männer. Seit 20 Jahren ist der Anteil Nationalratskandidatinnen konstant bei ca. 1/3 geblieben. Der Anteil der Frauen im Nationalrat liegt etwas tiefer bei 29 %. Frauen wählen wohl anteilsmässig weniger Frauen als Männer Männer. Es wäre spannend zu ergründen, warum das so ist.

  • marc ulrich says:

    Ganz einfach doch; Männer abschaffen wie während Jahrzenten von den Emanzen gewünscht. Frauenrechtgeber wie André Morf und alle anderen Frauenversteher dürften dann auch noch eine stehende Ovation darlegen. Getreu dem Mott, nur die dümmsten Kälber laufen dem eigenen Metzger zu.

  • Bis jetzt haben alle Bundesrätinnen, ausser Frau Elisabeth Kopp, sehr viel in der schweizer Politik gebracht und viel in unserem Land bewegt. Was man nicht immer von unseren Bundesräte behaupten kann!!

  • Anh Toan says:

    Seit ich denken kann, bestimmen Frauen über mein Leben: Zuerst sagt mir die Mutter, was ich tun muss und lassen soll, dann die Ehefrau, sollte ich diese überleben, irgendwann eine Oberschwester oder meine Tochter. Selbst in der Armee ist nur das Erscheinen beim Essen Pflicht, Frauen bestimmen, was ich tatsächlich esse und trinke (Du musst Gemüse essen! Was, noch ein Bier?). Da im Haus die Frauen dominieren, haben wir Männer uns in die Öffentlichkeit entzogen (Politik und Wirtschaft), dass wir geglaubt haben, dies könne auf Dauer gelingen, liegt an unserer Naivität, Männer werden nie erwachsen

  • Gerda Schuurman says:

    Ich weiss ich wiederhole mich: Die Fähigkeit sollte der Grund sein, weswegen ein “der” oder eine “die” gewählt wird. Nur die Fähigket. Nicht das Geschlecht.

  • Marcel Z. says:

    Damit mehr Frauen in Exekutivämter gehievt werden können, bedingt es vor allem eines: Politisches Interesse. Und genau darum steht es offenbar ganz schlecht bei den Frauen: Eine Studie des Politologen Georg Lutz zeigt nun, dass gerade bei den jungen Frauen das Interesse an der Politik tendenziell abgenommen hat. Lag die Stimm- und Wahlbeteiligung der 18 – 29-Jährigen 1971 noch bei 38 Prozent, sank sie innert vier Jahrzehnten auf 26 Prozent. Quelle: Tages Anzeiger, was denn sonst?

    Vollständiger Artikel hier: http://tinyurl.com/62km2pr

  • Marcel Z. says:

    Und warum so wenige Kommentare auf dem Politblog von Frauen kommen, nach Michael Marti sind es bislang gerade mal 20 Prozent, darüber gehen die Meinungen auch weit auseinander: http://tinyurl.com/75o5kfe

    Wenn Sie die Frage, warum auch in Ihrem Blogbeitrag sowenige Frauenkommentare zu finden sind, beantworten können, dürften Sie m. E. auch wissen, warum es bislang so wenige Frauen in Exekutivämtern gibt, Herr Reichen. Unterhalten Sie sich doch einmal mit Herr Marti darüber 😉

  • Hans P. Grimm says:

    Mit den Emanzen hat das Kapital geschafft was dem Kapitalist nie gelungen ist, nämlich die Arbeierbewegung zu spalten! So hat das Kapital es geschafft die Familie, die die Grundlage der Arbeiterwohlfahrt war, zu zerstören. Es wurde Zwietracht und Missgunst der Frauen gegen alle Männer gefördert, so dass das Kapital heute in der Lage ist den Raubtierkapitalismus voll zu entfalten!

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