Travailler moins pour vivre mieux?

On continue alors à rêver à des concepts idéaux mais, dans la pratique, on œuvre principalement pour rendre la réalité supportable.

On continue alors à rêver à des concepts idéaux mais, dans la pratique, on œuvre principalement pour rendre la réalité supportable. Voilà qui ouvre la voie afin que l’emploi salarié devienne ensuite, au fur et à mesure du développement de l’Etat social, un statut qui protège. Il offre aux travailleurs, en contrepartie de leur labeur, un accès à la formation, à la protection sociale.

KEYSTONE

Le Suisse aime les vacances. Mais il aime surtout le travail, estime Christophe Reymond.

La Suisse a assimilé de manière très profonde la valeur que revêt le travail, au-delà de la conscience qu’un pays sans ressources naturelles n’a pas vraiment d’autre choix pour aspirer à la prospérité. Nos concitoyens en ont conçu une approche pragmatique, fondée sur le respect de l’activité laborieuse et nourrie de plusieurs éléments très typiques des habitudes helvétiques: amour de «la belle ouvrage», culture du dialogue, paix du travail, conventions collectives. Notons que la structure du tissu économique (99% de PME) contribue à créer une proximité et une forme de méritocratie, peu dévoyées par la démagogie des politiques.

Ce rapport particulier entretenu avec le travail transparaît au travers de plusieurs indicateurs. Le taux de la population qui exerce une activité professionnelle est plus élevé qu’ailleurs. La durée de travail hebdomadaire s’avère en général un peu supérieure à celle des autres pays. Le départ à la retraite survient en moyenne deux ans plus tard que dans les Etats européens. Les sondages réalisés en Suisse sur l’importance et la place du travail montrent invariablement un niveau élevé d’attachement et de satisfaction.

C’est donc en se rappelant que le travail n’est pas mauvais en soi, mais au contraire consubstantiel à l’être humain, que la majorité des Suisses refuseront dimanche l’initiative imposant six semaines de vacances. Et probablement en se souvenant du bon mot qui prétend que les vacances vident le porte-monnaie plus encore que la tête; car ils savent aussi qu’il faut commencer par remplir le gousset.

139 Comments sur «Travailler moins pour vivre mieux?»

  • thomas spycher says:

    arbeit sei das höchste gut des armen mannes, sagte einst mein grossvater, ora et labora sagen die benediktiner und hans martin schleyers überhebliche aussage zum arbeitnehmer als solches, kostete ihn den kopf.
    mir persönlich gefällt die meinung meines grossvaters,
    obwohl sie die traurige tatsache auf den punkt bringt, dass ein arbeitnehmer mit mittlerem einkommen, heutzutage, nicht viel mehr als ein moderner sklave ist, er ist unter druck, eingeschüchtert, hat oft zuwenig um richtig zu leben, aber grad genug zum überleben – 6 wochen könnten diese realität in der tat etwas erträglicher machen!

    • Helveticus says:

      Sie sind auf der richtigen Spur: Arbeit ist nicht deckungsgleich mit Lohnsklaverei. Deswegen gibt es für Lohnsklaverei eine vorgeschriebenes Mindestmass an Ferien, während der Selbsständige selber weiss, wie viel er für seine Erholung braucht.

    • Caroline Egger says:

      “…nicht viel mehr als ein moderner sklave ist, er ist unter druck, eingeschüchtert, hat oft zuwenig um richtig zu leben, aber grad genug zum überleben ” – Sind Sie Arbeitnehmer, Herr Spycher, und wissen wovon Sie reden? Sie haben andere Erfahrungen als Raymond und sein Umfrageinstitut, das befindet, dass “Die in der Schweiz durchgeführten Meinungsumfragen über die Bedeutung der Arbeit und den Arbeitsplatz durchwegs ein hohes Mass an Engagement und Zufriedenheit (zeigen)”. Ich frage mich: Wie bringt man ein Volk von mehrheitlich Arbeitnehmern dazu, gegen seine Interessen zu stimmen?

      • urs brand says:

        Ich frage mich, warum es immer wieder geschieht, dass die Masse ihre eigenen Interessen an der Urne bachab schickt.Ist die Propaganda zu ausgeklügelt, hat Hinz+Kunz zu viel Angst,ist er zu genügsam oder einfach nur dumm?Ich denke es ist eine Mischung von Angst+grenzenlos naivem Glauben,dass für die Arbeitenden irgend wann mehr als 1.5% indiv. Lohnerhöhung heraus schaut – man wird vergeblich warten.Manager/Politiker welche jährlich 8-15% mehr in die eigene Tasche stecken,werden den Teufel tun,der Masse mehr als ein paar Brotkrumen zuzugestehen,auch keine Woche mehr Ferien.Also JA in die URNE

        • Christian says:

          Die Aussage, die Masse würde gegen ihre eigenen Interessen stimmen, finde ich geradezu arrogant. Sie impiziert nämlich, dass die Masse zu dumm ist, um die eigenen Interessen zu erkennen. Der dazu passende Ansatz der Linken ist, sich selber zur Elite zu erklären, welche das dumme Volk vor sich selbst und den bösen Ausbeutern schützt.

          • Helveticus says:

            Nette Polemik, und nicht mal falsch. Aber bei der Ferieninitiative ist es tatsächlich so, dass sechs Wochen Ferien im Interesse der Arbeitnehmer liegen müssten. Ferien sind handfest, die Argumente dagegen jedoch pure Glaubenssache. Es ist deswegen interessant, zu überlegen, warum handfeste Interessen nicht verfolgt werden.

          • Greg Müll says:

            ANGST ist eben das Beste Mittel, die Massen zu steuern. Nix mit Denken… das Stammhirn reagiert, der Kadavergehorsam tut das Seinige… Nix links – bestes & bewährtes – faschistisches System… => dadurch, das Geld IMMER fehlt (ungeschöpfter Zins) herrscht Sozialdarwinismus – Angst etwas zu verlieren. Doch real wären schon längst genug Güter da, den Bedarf zu decken. Wir arbeiten eben nur noch so “hart”, um das Wachs(d)um zu erhalten. Das durch Geldentwertung 99% auf der Stelle tritt merk eh kaum einer – Stamm- oder Reptilienhirn? Gute Konditionierung?

          • Martin says:

            Das ist dann wohl die Empörung des Ertappten?
            Oder ist die simple Erkenntnis von den objektiv divergierenden Interessen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen tatsächlich unerreichbarer Kognitionsheroismus?

          • caroline egger says:

            @christian. arrogant ist wohl eher mr. raymond, der offenbar glaubt, mit herablassendem schulterklopfen für den ach so schaffigen, loyalen, servil-genügsamen ch-arbeitnehmer – so wie er sich ihn erhofft – die leute davon abhalten zu können, sich auch ein stück vom kuchen nehmen. wenn die initiative abgelehnt wird, dann sicher nicht aus lauter loyalität zum geliebten patron der kmu, sondern aus den gründen, die mitforist brand dargelegt hat. die meisten ch-arbeitnehmer machen ja schon in die hose, wenn nur entfernt mit arbeitslosigkeit gedroht wird. wir haben den mumm und den stolz verloren

        • Roger says:

          @ herr brand, schauen sie praktisch alle beschweren sich wegen denn steigenden krankenkassenprämien und denn gesundheitskosten, aber keiner will mithelfen das sie sinken, z.b. begegnen sie einem menschen mit problemen verurteilen sie ihn uvm. was diesen erst recht noch mehr krank macht = gesundheitskosten steigen, wir haben voller wiedersprüche, wir wollen nur immer und das besser wird aber wir wollen keine verantwortung übernehmen, schauen nicht hin sondern lieber weg von problemen dadurch geben wir die macht der gewalt die wir auch nicht wollen uvm. mich wundert schon lange gar nichts mehr

      • thomas spycher says:

        wie hoch ist denn ein hohes mass in absoluten zahlen, und wer definiert was hoch ist?
        und ja ich bin arbeitnehmer, die branche nennt sich handwerker, leider wurden wir vom institut nicht befragt, denke, dass die umfragen eher in einer der dienstleistungsbranchen erfolgte.

        • Roger says:

          Herr spycher, wegen der zufriedenheit, sorry wenn es nach der mehrheit ginge, so leben wir ja in einer heilen welt, in der es keine probleme gibt und der mensch wer perfekt, mal ehrlich viele reden nicht über die probleme tun eher so es gäbe sie nicht, aber praktisch jeder beschwert sich über die steigenden kosten, oder ist unzufrieden am arbeitsplatz, nur schade das sie nicht dazu stehen, sind wohl doch nicht so viele so selbstbewusst wie sie immer sagen usw. die mehrheit ist alles andere als zufrieden, man muss nur mal am weekend in denn ausgang und dort sieht man wieviele sich vollsaufen

    • Roger says:

      @ thomas spycher,mehr ferien würde es vieleicht erträglicher machen aber das problem nicht lösen, man hat nachwievor viel stress, druck, die angst denn job zu verlieren usw. wo helfen da die ferien? es herrscht starker psychischer druck das macht die leute krank = die gesundheitskosten steigen das wollen wir ja eben nicht, alles wird ständig teurer z.b. miete, immer weniger bezahlbarer wohnraum uvm. viele wissen bald nicht mehr wie über die runden zu kommen da muss was passieren ! denn heute ist die angst da denn job zu verlieren, keinen bezahlbaren wohnraum mehr zu finden uvm. das macht krank

  • Walter Bossert says:

    Eine Frage wird im Zussammenhang mit den Ferien immer (noch) ausgeklammert, müssen wir wirklich bei jeder Gelegenheit in den Süden, oder gar um die halbe Welt fahren?Mit dem aufkommen der Film und Fernsehtechnik wurde der Eindruck vermittelt, das sich nun die grosse Masse die lange Reise in die entlegensten Ecken der Welt sparen könne, was geschah?Alle wollen mit eigenen Augen gesehen haben was das Fernsehen zeigte.Anschliessend rennt man in letzter Minute anden Arbeitsplatz zurück und ist in Wirklichkeit müder als vor den Ferien, was Junge nie zugeben würden. Das wäre ja ein Schwächezeichen!

    • Roger says:

      @ Herr Bossert, das ist eben heute auch ein problem, blos keine schwächen zeigen, eher so tun als hätte man keine probleme, schwächen usw. obwohl es blödsinn ist denn jeder hat probleme und schwächen, ich weiss eben auch nicht was das bringen soll sich selber zu belügen, habe das gefühl es hat damit zu tun das man das bild der heilen welt, des schönen und positivem und des perfekten menschen aufrecht erhalten will, sprich man verfolgt ein bild was man gern hätte, aber nicht der realität entspricht. durch positives denken usw. glaubt man vor probleme verschont zu bleiben uvm. obwohl blödsinn is

    • Roger says:

      @ Herr Bossert, es ist nicht das problem der jungen sondern der mehrheit der gesellschaft, man tut so als gäbe es keine probleme, blos nicht darüber sprechen wer es doch tut kommt dran, ich verstehe auch bis heute nicht was man damit erreichen will, zu mal man eh weiss das jeder probleme uvm. hat, ich versteh auch nicht wieso viele ein kostüm anziehen und sich als einen menschen ausgeben denn sie nicht sind. man verfolgt das bild des perfekten, fehlerlosen menschen mit keinen problemen usw. wo es eh nie geben wird, aber wieso das dass viele machen ist mir auch ein rätsel, verstehs nicht

    • Roger says:

      @ Herr Bossert, heute ist es leider so die mehrheit will sich als perfekten menschen der keine probleme uvm. hat verkaufen, man ist im positiv wahnn, man redet auch nur vom schönen, von problemen will man nichts wissen, nichts hören, gibt es nicht usw. aber ja man will weniger gewalt und weniger gesundheitskosten aber mithelfen will man nicht, ist leider so das wir sehr viel wiedersprüche haben in unserem land, leider, die sozialität hat auch abgenommen, die leitragenden sind die menschen die probleme haben uvm. ich weiss auch nicht wieso viele denn perfekten menschen geben denn es nicht gibt?

    • Roger says:

      @ Herr Bossert, ich versteh die mehrheit der gesellschaft eh nicht mehr, man spricht von ehrlichkeit tut aber so als hätte man keine probleme, die gibt es ja nicht und ja es ist ja eine schwäche dabei hat das jeder. man sagt denn perfekten menschen gibt es nicht verkauft sich aber so. man beschwert sich über die steigenden gesundheistkosten ( krankenkassenprämien ) aber wenn man einem menschen begegnet der probleme hat und offen darüber redet veruteilt man ihn macht ihn so erst recht krank = kosten steigen, schaut lieber weg wie hin uvm. ich verstehs schon lange nicht mehr was da abgeht

  • Peter Moser says:

    Geehrter Herr Reymond: Ich lasse mir gerne 6 Wochen Ferien “aufzwingen”!

  • sepp z. says:

    Nur ein Volk, das auf zuviel Ferien verzichtet, kann es sich leisten, den Managern Milliarden steuerfrei (Unternehmensteuerreform II) auszubezahlen. Ach ja, und: Wer zuviel arbeitet, hat keine Zeit um Geld zu verdienen. Gilt im speziellen in der feudalen Schweiz.

    • thomas spycher says:

      you name it, sepp z.
      mit “richtiger” arbeit wird heutzutage selten jemand reich!

      • Walter Bossert says:

        Muss man den reich sein?

      • Roger says:

        @ Herr spycher, sag mal so reich will ich nicht werden, mir würde es schon langen wenn ich genug geld habe um eine mietwohung, essen zu leisten und das ich alles zahlen kann was ich muss und dann noch ein wenig übrig bleibt zum sparen das würde mir schon langen. als reicher ist man nicht wirklich glücklicher und hat ein besseres leben, sehen sie bei vielen stars, sie verfallen der drogen, dem alkohol uvm. also glücklicher macht es nicht. das problem ist heute das man durchs arbeiten bald nicht mal mehr das minimum leisten kann, mietwohnung uvm.

    • Nico Meier says:

      Wenn ich ein Dach über dem Kopf, täglich genug zum Essen und Zugang zum Gesundheitswesen habe bin ich dann reich?
      Bin ich nur reich wenn ich das grösste Haus in meinem Dorf besitze?
      Bin ich nur reich wenn ich das grössere Auto fahre als mein Nachbar?

      • Roger says:

        @ Nico Meier, leider denken viele wenn sie ein haus haben uvm. sie sind reich, es ist schöner und sie sind glücklicher, ist aber nicht so obwohl bald sind die wirklich glücklicher weil sie nichts befürchten müssen wenn sie das haus abezahlen konnten, weil dann ist ihnen denn wohnraum sicher, hingegen menschen die auf mietwohnungen angewissen sind, müssen echt bald angst haben, denn überall wo wohnraum gebaut wird entstehen bald nur noch eigentumswohnungen die viele sich nicht leisten können, die bezahlbaren mietwohnungen für denn einfachen bürger verschwinden immer mehr 🙁

  • Matthias Erzinger says:

    Lieber Herr Ideologe: unsere Leute sind mit sechs Wochen Ferien motivierter, besser, engagierter. Es zahlt sich aus. Aber leider können viele Arbeitgeber nach wie vor nur sehr schlecht rechnen. …

    • Thomas Müler says:

      Das ist ja eine hervorragende Erkenntnis! Ich weiss auch dass Mitarbeiter durch schöne Büros, gesunde günstige Verpflegung, viel Freizeit und eine gute Bezahlung motivierter arbeiten wärend Stress eher kontraproduktiv ist. Bei welcher Firma kann ich mich bewerben?
      ..oder ist das alles nur heise Luft und wunschdenken?

    • Roger says:

      @ Matthias Erzinger, sind sie auch motivierter wenn überall die miete teurer werden? immer mehr bezahlbaren wohnraum verschwindet? uvm. was helfen da dann die ferien? also für denn arbeitsplatz ist es fakt das menschen motivierter arbeiten gehen, wenn der lohn stimmt, das arbeitsklima gut ist, nicht zuviel stress und druck herrscht am arbeitsplatz und ihre arbeit geschätzt wird. aber haben sie sonst problem mit einer bezahlbaren wohung zu finde, alles wird teurer dann nützen auch die mehr ferien nichts, das löst das problem überhaupt nicht !

  • maurus candrian says:

    diese typen, die ständig das schreckgespenst des wirtschaftlichen unterganges an die wand malen, stehen doch die hälfte ihrer “arbeitszeit” auf dem golfplatz, und leisten sich im übrigen x ferien auf geschäftskosten, als “geschäftsreisen” getarnt. wir sollten uns bewusst sein, dass wir alle nur einmal leben. in der sanduhr des lebens rinnt der sand unerbittlich hinunter. es ist die beste zeit des lebens, der mittlere lebensabschnitt. wir sollten arbeiten um zu leben und nicht umgekehrt. die breite bevölkerung sollte endlich ihre eigenen interessen wahrnehmen, auch an der urne: 6 wochen ferien

    • sepp z. says:

      Die meisten Menschen (vor allem arbeitende Männer) realisieren erst auf dem Sterbebett, dass sie ihr Leben (Familie, Kinder, Freundschaften etc) durch ihre stete und viele Arbeit völlig verpasst haben.

    • Berta Müller says:

      Bravo! Sie haben absolut recht.

    • Das stimmt nicht, wir leben zweimal, dar erste und das letzte Mal. Ansonsten leben wir, um zu arbeiten und die Art zu erhalten.

    • Thomas Müler says:

      Da steckt ein Stück Wahrheit dahinter. Viele gut Verdienende haben ja bereits mehr Ferien als 4 Wochen. Wenn man sich nun überlegt wieso das ist, muss man bedenken dass auch der Arbeitsmarkt ein Markt ist. Wenn sie z.B. einen erfahrenen Steueranwalt einstellen wollen, stellen Sie fest dass es weltweit nicht viele davon gibt und sie als Firma etwas bieten müssen damit diese Mitarbeiter gerade zu ihnen kommen. Suchen Sie jemanden für einfache arbeiten werden sie von Bewerbungen überschwemmt. Wenn nun die 6 Wochen für alle gesetztlich werden welche Stellen verschwinden dann eher ins Ausland?

  • maja says:

    So ein Gesülze.

  • M.Berger says:

    Lieber Herr Reymond. Als Lobbyist der Arbeitgeber müssen Sie ja mehr Freiheit und mehr Selbstbestimmung des Angestellten vergönnen. Zur Wertschätzung der Arbeit gehört es aber auch, wenn der Arbeitnehmer sich ausreichend erholen kann. Mit sechs Wochen garantierten Ferien kommt man diesem Ziel näher, verhindert mehr teure Fälle von bourn-outs etc. und schafft erst noch mehr Arbeit durch gerechtere Verteilung. Ist ist nämlich genau umgekehrt, als in ihrer Abstimmungskampagne, Monsieur Reymond: Mehr Ferien = mehr Jobs! Mann muss nur wollen und umsetzen, das zeigen die Beispiele anderen Länder.

  • Oliver Corrodi says:

    So etwas zu lesen macht mich gerade wieder hässig. Wir sind fleissig bla bla bla, aber natürlich kein Wort über die tausenden von Arbeitnehmern, die tagtäglich aufgrund unser miesen Bedingungen leiden. So hätte sich mein Vater vor ein paar wenigen Jahren fast umgebracht; immer mehr Belastung, mehr Druck, und natürlich der gesellschaftliche Luxuszwang. Wir Bürger müssen jetzt an uns selbst denken und nehmen was wir können. Denn es ist eine Lüge, dass wir diese 6 Wochen nicht leisten können, in einem Land das mehr als 40% seiner Nahrung wegwirft. Denkt mal an euer eigenes Leben!

  • Im Grundsatz schon richtig. Trotzdem muss man sagen, dass der Schweizer halt ein Konsumentenschweinchen ist und weniger Wert auf Lebensqualität legt. Gehorsamere Arbeitssklaven als hier findet das Kapital wohl nirgends.

    • Urs says:

      …so äusserte sich auch der Nestle Chef in einem Interview in einer Deutschen Zeitung…. die Schweizer seien genügsame Schafe…

  • Marcel Zufferey says:

    Das haben die Initianten wohl vergessen: Dass 80 Prozent aller Arbeitsplätze von KMU’s gestellt werden. Wären es Konzerne, dann hätte ich ohne mit der Wimper zu zucken ein Ja in die Urne geworfen.

    • sepp z. says:

      erinnert mich an das Argument, dass die Unternehmenssteuerreform II den KMU zugute kommen. Und jetzt, nach der Umsetzung, sinds plötzlich die globalen Konzerne, die abkassieren. die KMU als Feigenblättchen für die globalen Grosskonzerne…

      • Diese Steuerrform war für die Unternehmer gedacht und nicht für die Unternehmen. Letztlich profitiert von der privilegierten Dividendenbesteuerung die Privatperson mit mindestens 10% Anteil. Dafür schafft sie uns viele neue Lehrstellen.

        • john says:

          @ A.Gfeller wirklich? und die lehrstellen bekommen dan die san papiers…sorry ich glaube nix mehr in dem Land (CH)..machs jetz auch mal wie dei grossen manager..nehmen was geht…ergo…6 wochen ferien…sehr gehrne..danke.

      • Marcel Zufferey says:

        Für den Bäcker ums Eck kann diese eine Woche eine enorme Belastung darstellen. Für die Grossschreinerei am Ortsende ebenfalls. Und für den kleinen Dienstleister von nebenan genauso. Dass wir alle mit der Unternehmenssteuerreform über den Tisch gezogen worden sind, ist mir bewusst. Doch dieses Mal geht es für viele- aber selbstverständlich nicht alle- KMU’s zum Teil wirklich um die Wurst!

        • sepp z. says:

          zufferey, es geht doch immer um die wurst….
          mal ists der starke franken, mal die konjunktur.
          und trotzdem fahren gewisse manager und firmen die grössten gewinne ever ein.
          diese wurst-geschichte ist schlicht angstmacherei.
          vor ein paar jahrzehnten waren bloss 2 wochen ferien pflicht, wir haben die 4 wochen locker überlebt und können uns gar nichts anderes mehr vorstelllen.

  • Peter Widmer says:

    Meiner Meinung nach ein grundsätzlich gelungener Kommentar. Was mich jedoch stört ist, dass, wie so oft, Ferien untrennbar mit teurem Wegfahren und Geld ausgeben verknüpft wird. Ist es denn undenkbar, dass Leute mehr Sport treiben, Beziehungen pflegen, den Garten machen, Freiwilligenarbeit leisten (!), ein Buch lesen, musizieren etc.? So gesehen könnte man die Initiative auch unter der Frage “würden Sie gerne mehr Zeit mit Ihrer Familie verbringen?” einordnen.

  • mark83 says:

    Gähn! Nochmals eine sprechende Puppe, wieder mit gleichen Argumenten (schon verwendet bei Einführung von Samstagruhe, sowohl als zwei, drei, vier Wochen Ferien). Ideologische Scheinargumenten, damit Gewinne aus Produktivität- und Effizienzsteigerung (Automatisierung, usw) der letzten 20-30 Jahre um Gotteswille da bleiben wo die immer (grossenteils) hinfliessen: die heilige, kaum kein Finger verrührende Eigentümer und ihre überbezahlte Knechten. Schlaf weiter, Arbeitnehmer

  • Roberto Rojas says:

    Träumen Sie ruhig weiter Herr Reymond. Wir kriegen unsere Ferien.

  • manuel says:

    ich hoffe immernoch, dass die leute die augen aufmachen. 2 wochen mehr sind grad mal 4.2% der arbeitsleistung, 2.1 % von diesem aufs nächste jahr, und danach wengier wie 0.5% im jahr, dass sollte doch gut verkraftbar sein. der persönliche und gesellschaftliche gewinn hingegen ist unbezahlbar, mehr zeit sich mit den mitmenschen auszutauschen, sich über abstimmungen zu informieren, ein gutes buch zu lesen etc.

  • Thomas Hartl says:

    Arbeit an und für sich ist tatsächlich nichts schlechtes, allerdings ist sie wie so vieles nicht gerecht verteilt. Nicht umsonst schenken viele Unternehmen ihrem Kader bereits heute diese 6 Wochen Ferien, denn sie wissen genau, dass ihnen ein ausgebrannter Manager teuerer zu stehen kommt, als die paar Tage Urlaub. Beim einfachen Arbeiter und Angestellten sieht die Rechnung leider anderst aus. Er wird ersetzt wenn er seine Leistung nicht mehr bringt.

  • Etone Schmitz says:

    Sehr geehrter Herr Reymond, Ihre Argumentation ist – mit Verlaub – schlicht. Zum einen geht es in dieser Abstimmung nicht um den Wert der Arbeit, dieser wird weltweit hoch eingeschätzt. Ihre simple Gleichung, mehr Ferien = weniger Wertschätzung der Arbeit ist daher leider nicht mehr als ein Scheinargument ohne Wert.
    Zum anderen geht es schlicht und einfach um die Verteilung des erarbeiteten Gewinns. Ich kann nachvollziehen, dass Sie als Arbeitgeber davon möglichst viel für sich behalten wollen, aber verkaufen Sie die Leute nicht für dumm. Sechs Wochen Urlaub für alle sind ein fairer Anteil!

  • Berta Müller says:

    Die Initiative wird abgelehnt, weil den Schweizern gezielt Angst gemacht wurde, dass sie ihren Arbeitplatz verlieren könnten. In einer Welt, wo es rund um die Schweiz krieselt ist die Ablehnung somit vorprogrammiert. Leider haben viele Frimen noch nicht begriffen, dass ihr eigentliches Kapital aus zufriedenen und loyalen Mitarbeitern besteht.

  • Fischer sagt says:

    Ja, ja leider ist dies der falsche Impuls für eine wachsende Gesellschaft, wo doch die Kosten täglich höher werden. Wie soll dies für viele hunderttausende Menschen überhaupt aufgehen. Flasche Anreize schaffen keiner Verbesserung der Moral, nein den sie wird täglich immer schlechter!

  • Tony Binder says:

    Total überflüssig hier einen Arbeitgebervertreter zu Wort kommen zu lassen. Diese Spezies und Ihre Klientel wollte uns schon vor über 100 Jahren nicht aus dem Arbeitslager (damals arbeite man in der Schweiz 6-Tage – bzw. 60-Stunden pro Woche) rauslassen. Und die Argumente (mehr Ferien – weniger Jobs) sind immer noch gleich fantasielos, einzig darauf ausgerichtet, Angst zu verbreiten. Dabei sind wir heute 6 x so produktiv wie vor 100 Jahren (Wikipedia).

  • Hans Nötig says:

    99% KMU’s, natürlich. Ich hoffe Herr Reymond nimmt es mir nicht übel das ich spätestens hier kopfschüttelnd aufgehört habe zu lesen.

    Es muss schon unglaubliche Schmerzen bereiten, den Durchschnittsbürger für einmal auch an der Produktivitätssteigerung teilhaben zu lassen.

  • Manu2500 says:

    Ich sag jetzt nicht wo ich arbeite, aber ich habe 8 Wochen bezahlte Ferien und ich bin nicht im Ausbildungsberuf tätig. Alle in unserer Firma haben 8 Wochen Ferien. Es gibt keiner der meckert 8 Wochen Ferien zu haben. Zudem haben wir ein tolles Team und wir sind sogar am Gewinn der Firma beteiligt. Liebe Abzocker der unendlichen Gier, auch unserem Chef und den Hauptaktionären geht es wunderbar. Ein bisschen mehr für alle und ich glaube alle sind ein bisschen glücklicher und motivierter.

  • So viele Unterstellungen und leere Glaubenssätze in so einem kurzen Text, der dann auch noch mit einer mehr oder weniger gut versteckten Drohung abgeschlossen wird. Man weiss gar nicht, welcher Satz zum Lieblingszitat des Tages werden soll.

  • Beat Tobler says:

    “Die in der Schweiz durchgeführten Meinungsumfragen über die Bedeutung der Arbeit und den Arbeitsplatz zeigen durchwegs ein hohes Mass an Engagement und Zufriedenheit.” Ich glaube, Sie haben da sicher die internen Umfragen konsultiert, die grössere Arbeitgeber gerne mit ihren Angestellten machen. Und da man dem Arbeitgeber ja nichts glaubt, Anonymität schon gar nicht, kommt es eben immer so raus… und im übrigen, ja, der Text ist ein unsägliches Gesülze.

  • Sepp Hartmann says:

    Wenn der Herr Arbeitgeber Arbeit so toll findet, warum macht er sie dann nicht selbst?

  • will williamson says:

    Die ungestümen Ferientechniker sollten wieder mal die Bibel konsultieren. Dort steht, Adam solle in Zukunft sein Brot im Schweisse seines Angesichts essen. Womit nicht gemeint ist, dass er beim Essen schwitzen soll. Und ein gängiges Sprichwort sagt, Müssiggang sei aller Laster Anfang. Angesichts dieser “Devisen” wird sich jetzt sicher mancher fragen, ob vier Wochen Ferien nicht auch schon zu viel sind. Oder?

  • Roger says:

    Erstaunt mich zwar schon, dass das so verpöhnt ist. Ich habe 6 Wochen Ferien und finde es schon sehr angenehm. Ich gehe zar nicht dreimal im Jahr weg mit dem Flieger (dazu fehlt mir das Geld) aber es ist schon toll, mal hie und da einen freien Tag zu nehmen zum shoppen, putzen oder ein bisschen mit der Tochter chillen 😉

  • markus roth says:

    mir gefallen 6 wochen ferien ausgesprochen gut und ich hoffe es klappt. so bin ich effizienter, motivierter und mehr ausgeruth und meine produktivität erhöht sich, da bin ich mir sicher. das hilf der firma und sie profitiert davon.

  • Peter Max says:

    Dass der Druck auf die Beschäftigten gestiegen ist und zu gesundheitlichen Problemen führen kann, ist unbestritten. Sechs Wochen Ferien sind aber kein Mittel dagegen. Sonst wäre das Burn-out nicht eben in der Lehrerschaft (mit 13 Wochen Ferien) besonders verbreitet. Den Stress bauen offensichtlich nicht mehr Ferien ab sondern angemessene Arbeitsbedingungen im Alltag. Hier zu korrigieren würde uns allen mehr nützen.

    • Aline Roux says:

      Vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Burnout, ständiger Druck, das Gefühl von Ersetzbarkeit am Arbeitsplatz, Entwertung von gewissen Berufsgruppen, Lohndumping lassen sich nicht mit 5 zusätzlichen Freitagen beseitigen – das scheint klar zu sein – diese negative wirtschaftliche Entwicklung ist nicht mit einer Abstimmung zu beseitigen und schiesst so am Ziel vorbei. Denn ich glaube die Unzufriedenheit lastet nicht auf den zu wenigen Freitagen sondern auf dem ganzen Konstrukt “Alltag und Arbeitswelt”.

    • Pierri Schwarz says:

      Ihnen ist aber schon bewusst, dass nur die Schüler 13 Wochen Ferien haben und nicht auch die Lehrer? Folgerichtig ist Ihr Argument… falsch.

      • Marcel Zufferey says:

        “Folgerichtig ist ihr Argument… falsch.” Sehr schöne Schreibweise, wirklich sehr schön.

  • Peter Luginbühl says:

    Ich bin gerne bereit mein bestes zu geben und zu einer Steigerung der Wertschöpfung beizutragen. Dennoch denke ich, dass es, in dieser schnelllebigen Zeit Sinn macht den Menschen mehr Zeit für sich zu geben. Der Mensch braucht durchaus auch Zeit die er für sich nutzen kann. Und nur weil die Arbeiter sechs Wochen Ferien haben, müssen sie nicht zwangsläufig mehr Geld ausgeben.

  • Klaus Bruggisser says:

    Bei dieser Abstimmung wird – wie immer, wenn es um Vorteile des Arbeitnehmers (oder um “Nachteile” der vermögenden Schicht) – mit mit Ängsten operiert. Man hat das Gefühl, die halbe Schweizer Wirtschaft würde wegen 6 Wochen Ferien ihre Betriebe schliessen müssen. Komischerweise erhalten dann die Manager aber Sabbaticals von 2 Monaten und mehr “um sich zu regenerieren”. Leider ist der Durchschnittsschweizer immer noch zu unterwürfig und obrigkeitsgläubig. Dies wird gerade von Parteien ausgenutzt, die sich extrem volksverbunden darstellen.

  • Die Initiative, ‘6 Wochen Ferien für Alle’ hat nicht den Hauch einer Chance, vom Stimmvolk angenommen zu werden, wie alle überrissenen Forderungen in ähnlicher Sache. Das Debakel der SP-Inititive ‘Flexibles Rentenalter für Alle’ – schon vergessen? Das wirkliche Ungemach für die Arbeitnehmer – die Erhöhung des Rentenalters auf 67, ist startbereit in der Pipeline. Darauf sollte man seine Abwehr konzentrieren .

  • Helveticus says:

    Kleiner Tipp an Reymond: die Arbeit gehört zum Wesen des Menchen, aber nicht die Lohnsklaverei. Die Lohnsklaverei entfremdet den Menschen von seiner Arbeit, sprich seinem Wesen. Als Rekompensation lasse ich mich gerne zu sechs Wochen Ferien zwingen.

  • Paulo says:

    Bei 4 Wochen Ferien, einer 5-tägigen Arbeitswoche und durschnittlich 8 Feiertagen pro Tag, bleibt ein Schweizer Arbeitnehmer an rund 132 Tagen im Jahr der Arbeit fern. Das entspricht rund 35% eines gesamten Jahres und dies soll zur Erholung nicht genug sein? Darin nicht berechnet sind natürlich diejenigen Tage wo man bei kleinsten Erkältungen oder sonstigen Plagen vom Wochenende im Bett bleibt. Wenn ich diese Zahlen meiner Verwandschaft in Brasilien präsentieren würde und dann behaupte die Schweizer fühlen sich überarbeitet werde ich gleich ausgelacht. Manche wissen nicht wie gut sie es haben.

    • Berta Müller says:

      Dann vergleichen wir doch mal die Siuzidrate der Schweiz mit Brasilien. Oh, 17% zu 5%, liegt sicher nur am Klima ….

      • Paulo says:

        Das die Schweiz eine so hohe Suizidrate ausweist hat weniger mit Ueberarbeitung zu tun, sondern mit absoluten falschen Vorstellungen vom Leben allgemein. Kurz, dem Schweizer geht es zu gut. Er hat verlernt was es heisst zu kämpfen. Tritt ein Problem auf sieht man nur noch schwarz. Das die Religion und der Glauben bei diesem Zahlenvergleich auch eine erhebliche Rolle spielt spricht für sich. Mein Schwager arbeitet 12 Stunden am Tag und das sechsmal die Woche. Bei den Ferien werden Samstag und Sonntag dazugerechnet und Ferien werden nur dann bezogen wenn es der Chef sagt.

        • Helveticus says:

          Sie mögen in vielem recht haben. Nur: Wir hatten in der Schweiz diese langen Arbeitszeiten auch mal vor 100 Jahren. Dass Ferien und kürzere Arbeitszeiten erreicht werden konnten, hat Gründe . Ich gehe jede Wette ein, dass Leute, die stets 12 Stunden arbeiten, nicht so produktiv sind, wie solche, die 9 oder 10 Stunden arbeiten. Ich spreche btw aus Erfahrung. Ausserdem hinkt der Verlgeich: Ich vermute mal, ihr Schwager muss nach der Arbeit nicht erst noch Essen kochen und den Haushalt schmeissen und er muss auch keine Stunde Büro machen, bevor er mit den Kindern spielt. In CH müssen das viele

    • Helveticus says:

      Also bitteschön, Paulo: In Brasilien besteht ein gesetzlicher Anspruch auf 30 Tage Ferien plus 11 Feiertage. Nur die Finnen und Franzosen haben es so gut wie die Brasilianer. Mit irgendwelcher Schwarzarbeit, die vom Prekariat in Elendsvierteln verrichtet wird, brauchen Sie zu Verlgeichszwecken nicht anzukommen und vor allem nicht, um die Schweizer damit lächerlich zu machen. Wir bezahlen nämlich Steuern und Sozialversicherungen mit unserer Arbeit und mit unsem Lohn bezahlen wir zB Strom und Wasser.

  • Benno Kaelin says:

    Ich bin dafür, dass alle Arbeitnehmer 6 Wochen Ferien haben. Es muss aber ausdrücklich erlaubt werden, dass Menschen die halt wirklich sehr gerne arbeiten und die mit ihrer Freizeit nichts anfangen können, dann einen Ferienjob annehmen dürfen. Dies darf ihnen ausdrücklich nicht verboten werden. Die Menschen sollen frei wählen dürfen, was ihnen gefällt.

  • Marco Tschan says:

    So ein “Schwachsinn” kann ja nur von Arbeitgeberseite kommen !!!!!

  • Beat Tobler says:

    “Die in der Schweiz durchgeführten Meinungsumfragen über die Bedeutung der Arbeit und den Arbeitsplatz zeigen durchwegs ein hohes Mass an Engagement und Zufriedenheit.” Aber Herr Reymond, das sind doch nur diese pro forma Umfragen, die grössere Arbeitgeber gerne in ihren Betrieben durchführen. Und weil man dem Arbeitgeber nichts glaubt, Anonymität schon gar nicht, kommen eben solche gefakten Ergebnisse raus. Im Übrigen ist der Text wirklich ein beispielloses, durchsichtiges Gesülze. Es gibt keinen echten Grund, die zusätzliche Woche zu verweigern.

  • Marco Loncar says:

    Leider wird die Initiative wohl wegen den Rentern und den Managern scheitern. Die Rentner werden das typische Neidargument bringen: “Das hatten wir früher auch nicht, wir mussten viel härter arbeiten als die heutigen Jungen”, und die Manager werden mit der üblichen Drohung kommen, das Arbeitsplätze vernichtet werden, auch wenn Ihnen die Unternehmensteuerreform gerade 8 Milliarden geschenkt hat. Viele Manager haben monatelange Sabbaticals, wenn ein Arbeitnehmer jedoch unbezahlten Urlaub machen will, muss er buchstäblich monatelang bei den HR-Instanzen um ein paar Wochen betteln.

    • Paulo says:

      Eine ziemlich böse Unterstellung Richtung Rentner. Dabei haben diese ja meist Kinder und Enkel die betroffen sind. Wünscht man sich denen grundsätzlich nur böses? Was wenn ich behaupten würde, die Initiative wird wegen den jüngeren Generation scheitern, weil sie selbst zum Abstimmen zu faul ist? Die Wahlbeteiligungen waren bei den letzten Abstimmungen auf jeden Fall nie besonders hoch und das Interesse liess oft zu wünschen übrig.

  • Henning Berg says:

    “stellt sie die menschliche Anstrengung, Reichtum zu generieren, dar” – genau hier habe ich aufgehört zu lesen.

  • Helveticus says:

    In Zeiten steigender Unternehmensgewinne und höherer Produktivität frage ich mich, warum ich als Angestellter nicht auch einen höheren Anteil am Mehrwert meine Arbeit bekommen sollte. Ich nehme gerne die sechs Wochen Ferien und gönne den Aktionären ihre höheren Dividienden und den Chefs ihre steigenden Boni.

  • Walter Bossert says:

    Die Bezüger von unverdient hohen Gehältern und Bonis haben viel grössere Schäden angerichtet als sie nur erahnen können! Die zu recht kritisierten CEO,s hinterlassen nun in allen erdenklichen Lebensfragen eine rote Spur und beeinflussen alle diesbezüglichen Abstimmungen über Gebühr. Nicht zu letzt schaden sie mit ihrer Gier nach noch mehr der eigenen Firma wie aus den unzufriedenen Kommentaren deutlich hervor geht. Allerdings sollten die KMU,s nicht in den gleichen Topf geworfen werden,denn dort sind die Verhältnisse oft komplett anders, sind aber insgesammt die grössten Arbeitsgeber!

  • Schweizer Beat says:

    Die Schweizer sind mit Sicherheit das einzige Volk auf der Welt, die so eine Initiative ablehnen! Aber hinterher dann wieder “chlönen” – wenigstens darin sind wir Weltmeister!!!

    • Eine 35-Stundenwoche wie bis vor kurzem in Frankerich wäre doch auch nicht ohne? Wo das jedoch hingeführt hat – grosse Staatsverschuldung und eine 10% Arbeitslosenquote – das ist dann der echte ‘Chlöni’ mit Katzengejammer.

  • Marco Loncar says:

    Eigentlich müssten darum Rentner von der Abstimmung ausgeschlossen werden, weil es sie schlichtweg nicht betrifft und nie betreffen wird.

    • Walter Bossert says:

      Das wäre für mich kein Problem, denn ich schätze das dies die meisten Rentner ohnehin tun!

    • Fabio says:

      Dann hätten nach ihrer Logik auch diejenigen welche den Militärdienst hinter sich haben bei der Militärabschaffungsinitiative nicht abstimmen dürfen. Ich will nicht glauben dass alle Schweizer so Ich-bezogene Egoisten sind. Nur soviel, den Rentnern von heute ist es zu verdanken dass es die Schweiz zu Wohlstand gebracht hat. Diesen Fleiss und diese Sparsamkeit sind hierzulande längst verloren gegangen. Wenn ich mir hingegen die jüngere Generation anschaue, dann glaube ich kaum dass diese in Zukunft für meine AHV aufkommen wird. Chillen und herumhängen ist ja auch soviel cooler als arbeiten.

      • Walter Bossert says:

        Ich kenne auch viele fleissige und kompetente junge Leute, aber in einem gewissen Sinn haben sie recht, in der letzten Zeit beginnen immer mehr Leute auf den Senioren herum zu hacken, das ist eine bedenkliche Entwicklung!

  • Ernst Zampa says:

    Eine erschreckende Aneinanderreihung von nichtssagenden, sinnentleerten Allgemeinplätzen
    1. „ Arbeit an und für sich nichts Schlechtes ist“: mehr Ferien heisst, dass Arbeit was Schlechtes ist? Blödsinn!
    2. „zum Wesen des Menschen“: zum Wesen des Menschen gehören genauso Freizeit, Entspannung, „Horizonterweiterung“ (Achtung, Fremdwort!), Ruhe. Fazit: Blödsinn!
    3. „Ferien aufzwingt“: eine vom Volk frei bestimmte Initiative soll Ferien „aufzwingen“: Blödsinn!
    4. „Geldbeutel leerer als der Kopf“: Ferien = ganz, ganz viel Stutz ausgeben/verlieren: Blödsinn!
    Erstaunlich dürftige “Argumentation”

  • Arthur Steiger says:

    In einen Grossspital der Region (Nordwestschweiz) wurden auf 2012 neu 5 Wochen Ferien eingeführt, mit der Folge, dass ausgelost werden muss, wer im Sommer in die Ferien darf, weil das Personal für die auf einer Intensivstation trotzdem zu leistende Arbeit fehlt. Wie soll das mit 6 Wochen gehen, wenn der Kanton, Bund (öffentliche Hand) und die Parteien nicht gewillt sind die Mehrkosten zu tragen und zusätzliches Personal zu bewilligen? So wird der Traum zu einem Albtraum und die Arbeit der verbleibenden 46 Wochen wird noch stressiger und belastender.

    • Nico Meier says:

      Da haben sie recht. In vielen Firmen wird der Druck, der bereits heute gross ist noch grösser in der verbleibenden Zeit, da dann die restliche Arbeit erledigt werden muss. Ist das das Ziel?

    • Roman Rebitz says:

      Zuerst sollten die Spitäler mal effizient arbeiten, war in verschiedenen Spitälern um muss sagen das ist ja der Gipfel was da abgeht, diese Doppelspurigkeiten, Chefärtzevogteien usw.. Jedes KMU wäre nach 1 Monat pleite wenn die so arbeiten würden und es liegt fast nur an der Organisation/Vorgesetze nicht an den Arbeitern. 6 Wochen Ferien sollten problemlos machbar sein…wäre ja ein Wunder wenn der Grossteil der Firmen 100% ausgelastet sind…sonst hört es sich ja eher anders an.

  • Boris Kerzenmacher says:

    Wo liegt das Problem? Wenn man keine Steuern, Krankenkasse etc. zahlen muss weil man gezwungen wird Schwarzarbeit zu machen, liegen viel mehr als nur 6 Wochen Ferien im Jahr drin. Und das gute daran ist. dass die Schwarzarbeit viel höher bezahlt wird als “normale” Arbeit. Noch besser allerdings ist, dass seitens der Behörden gegen Schwarzarbeit nichts getan werden kann wenn sie aus Notwehr verrichtet wird und zum Überleben der Familie dient bzw. die soziale Unabhängigkeit, Sicherheit und Integrität des Betroffenen und seiner Familie vollumfänglich gewährleistet.

  • Claudia says:

    Lieber Herr Reymond, wir senden Ihnen herzliche Grüsse aus der Weite dieser wunderschönen Welt. Seit 10 Monaten machen wir nichts als Ferien, lernen vieles über andere Kulturen und die Weltgeschichte und bewundern die Schönheit unseres Planeten. Etwas Weite in die Köpfe des so fleissigen Schweizer Volkes würde nichts schaden, auch der Arbeitswelt nicht.
    Übrigens: Den Australiern werden nicht nur mehr Ferien aufgezwungen als den Schweizern, sie bekommen zusätzlich Feriengeld während dieser Zeit. Trotzdem kam Australien als einziges westliches Land ohne Rezession durch die Finanzkrise.

    • Ernst Zampa says:

      Claudia, besser hätte man/frau es nicht ausdrücken können, vielen Dank! Es ist allerdings zu befürchten, dass solche klaren Worte nicht ge- bzw. erhört werden wollen/sollen/dürfen etc…(“Horizonterweiterung” passt nicht ins Konzept der Fleissig-Schaffe-Schaffe-Schweizer Mentalität), aber die Hoffnung stirbt zuletzt (spätestens wohl am Abend des 11. März…). Ja zu “6 Wochen Ferien für alle”!

    • Fabio says:

      Das stimmt so nicht. Es ist nicht alles Gold was glänzt. Australien hat zwar eine relativ tiefe Arbeitslosenquote con ca. 5%. Jedoch, mehr als die Hälfte aller Anstellungen sind Kurzzeitjobs. Es gibt auch kein Krankengeld und auch kein Urlaubsgeld. Das wöchentliche Gehalt liegt unter dem europäischen Durchschnitt. Australien profitiert zur Zeit vor allem weil es geographisch mit den schnell wachsenden asiatischen Tigerstaaten verbunden ist. Da hat die Schweiz mit seinen Nachbarn natürlich ein ganz anderes Problem.

      • Helveticus says:

        Nein, Australien geht es nicht dehalb gut, weil es geographisch mit den asiatischen Tigerstaaten verbunden ist, es ist nämlich ein eigener Kontinent, der weder mit Tiger- noch andern Staaten verbunden ist. Zwelfelsohne steht es besser da als etwa Neuseeland und das liegt nicht zuletzt an den reichen Bodenschätzen. Pioniergeist und der Hang zu Entrepreneurship spiegeln sich in der Beschaffenheit und den Regeln des Arbeitmarktes. Im übrigen habe ich keine Quellen gefunden, laut denen Australier mehr Ferien haben als die Schweizer. Mindestanspruch 20 Tage im Jahr bei relativ wenigen Feiertagen.

  • Hellish says:

    Das seh ich ein bisschen anders. DIe CHer werden die Initiative ablehnen weil zum einen die Wirtschaftsverbände haufenweise Geld ausgeben für Ihre Angstmacher-Kampagne (kennt man sonst nur von der SVP), und zum anderen weil die Pensionäre auch abstimmen können, was ich in einer solchen Abstimmung für völlig falsch halte. Da drückt dann der Bünzli Schweizer durch im Sinne von “die Jungen sollen gefälligst arbeiten, wir mussten ja auch”, obwohl es sie gar nicht mehr betrifft. Schade, aber der CHer ist, und entschuldigen Sie die Ausdrucksweise, einfach zu blöd sich selber etwas Gutes zu tun.

  • alfred says:

    mich trifft es eh nicht mehr (jg. 42) >>> doch ich werde ja stimmen ob wohl ich die initiatve schlecht finde >> 6 wochen arbietsfrei ist OK, >> 4 wochen pflichtferien und 2 wochen variable arbeitszeit-frei die zu einem sabatjahr oder vorzeitiger pensionierung zusammengerechnet werden könnten (sofern erwünscht) >>>> STIMMT JA die arbeitgeber werden diese variante dann so vorschlagen >>> eigentlich hätte der bundesrat dies als gegenvorschlag ausarbeiten sollen >> doch da weiss man ja wo man / frau zu stehen hat >>> industrie- und geldsacklobbyisten lassen ein mal mehr grüssen

  • Benno says:

    Was mich mal interessieren würde, werden diese Kommentare hier alle während der Arbeitszeit geschrieben oder sind alle selbständig oder in den Ferien?

  • Roger says:

    also besser würde ich es finden das endlich weniger druck in der wirtschaf und am arbeitsplatz gibt, das es ausgeglichener wird. ich würde sagen einen halben tag arbeiten, einen halben tag frei = die menschen währen ausgeglichener, würden weniger krank werden, mehr arbeitsplätze usw. irgend so was ähnliches wurde mal in deutschland getestet mit erfolg, die arbeitenden wahren motivierter, leisteten so sogar mehr und wahren zufriedener usw. dann sollten wir auch mal in der gesellschaft weg kommen vom bild des perfekten menschen, denn es eh nie geben wird, das erzeugt nämlich auch druck usw.

    • Walter Bossert says:

      Roger, ich weis ja nicht wie alt sie sind und ob Sie vielleicht gesundheitliche Probleme haben, aber in einer Zeit der Kraft- und sportlichkeitsprotzerei finde ich Ihre Einstellung Sackschwach! Wir haben in unserer Jugend noch 16 Std gearbeitet in der Landwirtschaft und Leben auch noch. Viele Kommentatoren welche hier ihre hoffentlich nicht ganz ernst gemeinte Einstellung zur Arbeit äussern würde ich nie und nimmer einstellen.

      • Roger says:

        @ Herr Bossert, früher wahr aber auch noch eine andere zeit und ich glaube nicht das dass vergleichbar ist, heute geht alles über computer usw. ist schnell lebiger, haben sie auch schon was von einem zeitwandel usw. gehört? und ich glaube kaum das menschen die an burnout leiden sich das alles nur einbilden, um es ihn ihren worten zu sagen denn mein wortschats ist das nicht, das was sie sagen ist sackschwach und wegen dem einstellen von gewissen kommentatoren, sorry aber das finde ich oberflächlich denn sie kennen die leute gar nicht und so was finde ich sackschwach 😉

      • Roger says:

        @ Herr Bossert, was wenn ich gesundheitliche probleme hätte? wäre ich ein schlechter mensch dadurch? schauen sie auch ein gesunder mensch kann krank werden, ich sah mal ein bericht von einer frau, die sagte: sie habe eigentlich alles was sie glücklich macht, doch dann bekam sie plötzlich eine depression. ich glaub sie sehen nicht wirklich hin und sehen wiviele krank werden und was so an denn arbeitsplätzen gesprochen wird usw. ich habe einen koleg der arbeitet bei der post der erzählte mir schon vieles was sie für druck haben uvm. ich glaube sie haben keine ahnung

      • Roger says:

        @ Herr Bossert, ich kenn sogar ältere leute von früheren generationen die sagen das es heute extrem ist vom druck her usw. vieleicht sollten sie nicht einfach was behaupten sondern mal sich wirklich mit denn leuten auseinandersetzen und hinhören, ich habe eine kolegin die arbeitet im spital 7 tage die woche usw. andere im pflegebereich wo sie schichten schaffen und wieder eine andere die arbeitet bei der spitex die hat jetzt burnout, ist ausgebrannt, also irgendwas muss sein, diese leute bilden sich das nicht ein. und ja überall wo ich arbeitete wahren alle zufrieden mit mir 😉

      • Roger says:

        @ Herr Bossert, die von ihnen geäusserte aussage ich zitiere: Viele Kommentatoren welche hier ihre hoffentlich nicht ganz ernst gemeinte Einstellung zur Arbeit äussern würde ich nie und nimmer einstellen. dazu sage ich nur, falls sie evtl. auch mich meinten, überall wo ich arbeitete wahren alle immer höchstzufrieden 😉 vieleicht sollten sie evtl. nicht so oberflächlich sein? sie kennen die menschen hinter denn kommentaren ja gar nicht 😉 schauen sie mal hin und sprechen sie mal mit denn arbeitnehmer, ich denke sie sprechen von einer anderen zeit, nicht der jetzigen 😉

    • max says:

      Lieber Roger, das wünsche ich mir auch. Sogar als Arbeitgeber. Wenn da nur nicht die blöde Realität wäre. Der Druck auf die Unternehmen wächst durch vermehrte Konkurrenz. Dadurch profitiert allerdings der Kunde (und Kunde sind Sie ja auch). Das Produktivitätssteigerungsgeschwafel ist auch nicht mehr als eine hohle Phrase. Wir machen mit diesem Mehrwert erstens den Fortschritt unserer Konkurrenten und zweitens unsere durch den Staat verordneten Nachteile wenigstens etwas wett. Wo Sie das “Bild des perfekten Menschen” bei uns sehen wollen, bleibt wahrscheinlich Ihr Geheimnis.

      • Roger says:

        @ Max, das ist wirklich ein problem, der druck auf unternehmen usw. jeder will der herrscher sein, kann sie schon auch verstehen, dort liegt eben auch das problem. wegen dem perfekten mensch, das erkennen sie ganz einfach, fragen sie mal leute wie es ihnen geht? da werden sie eigentlich nur hören: mir geht es gut obwohl es nicht immer so ist, viele jammern am arbeitsplatz aber draussen stehen sie nicht dazu, reden die menschen über die probleme? schauen sie ich bin ein offener mensch ich steh zu meinen handycap’s usw. dann muss man sich anhören man sei ein jammeri uvm. das sagt alles 😉

      • Roger says:

        @ max, schauen sie das problem liegt auch daran wenn es um probleme geht sagen die meisten: geht mich nichts an uvm. obwohl sie auch selber unzufrieden sind und so kann sich natürlich auch nichts ändern. die realität ist auch das immer mehr menschen sich das leben nehmen und eine depression bekommen, es müssten halt einfach alle am gleichen strik ziehen, aber eben jeder denkt nur noch an denn umsatz, wenn so weiter geht so kommt das nicht gut. gewisse firmen wie google usw. haben das problem schon erkannt, aber viele eben nicht.

      • Roger says:

        @ max, was das bild des perfekten menschen angeht, schauen sie mal wieviele sprechen wirklich über ihre probleme schwächen? man hört nur immer vom schönen, positivem denken, von denn problemen redet man nicht wirklich, man tut so als gäbe es diese nicht weil es auch nicht in das bild der heilen welt passt. ich selber spreche offen über meine sachen und musste mir schon vieles anhören, leute die im rollstuhl sind uvm. die eine gute ausbildung haben werden oft nicht eingestellt usw. jemand der über probleme spricht wird als jammeri usw. ab getan uvm. ich glaub das sagt schon alles darüber

      • Roger says:

        @ Herr Bossert, wollen sie auch noch sagen der landwirtschaft geht es gut? immer mehr bauern müssen aufhören usw. oder ständig hört man sie wollen mehr geld, scheint wohl viel druck da zu sein, ich weiss ja nicht ob sie von einer älteren generation sind, aber man kann das zeitalter von früher nicht mit dem heutigen schnell lebigem computer zeitalter vergleichen. das was nicht rund läuft sehen sie schon daran, das viele sich am weekend vollsaufen gehen uvm. depression ist die 2. häufigste volkskrankheit also von ungefähr kommen solche sachen nicht

      • Roger says:

        @ Max, ich denke eben auch die schwierigkeit ist: wir wollen das die kosten sinken uvm. aber wollen dafür nichts tun, viel sagen sie haben zu viel stress und druck am arbeitsplatz aber sprechen nicht darüber uvm. lieber sagen wir: ja so ist halt jetzt die realität, so ist es nunmal, schauen lieber weg usw. und hoffen mit unserem positivem denken, dem optimismus und der positiven einstellung wird es sich schon zum guten ändern, aber so ist es halt einfach nicht. wir tun lieber so als gäbe es keine probleme, als sei alles in ordnung, das meinte ich auch mit dem bild des perfekten menschen

  • Roger says:

    was auch wirklich krank macht ist: alles wird ständig immer teurer z.b. miete, bilett preise = grosse belastung für viele, existenz ängste oder es werden immer mehr grün flächer zu betoniert verbaut wo für viele erholung wahr, der druck man muss perfekt und fehlerfrei sein, weniger gut ausgebildete bekommen oft gar keinen job, wirtschaftskrise, angst denn arbeitsplatz zu verlieren, druch am arbeitsplatz, menschen mit problemen werden verurteilt nicht ernst genommen uvm. das macht krank! da sollte was unternommen werden! es fehlt auch immer mehr an sozialität uvm.

  • Roger says:

    gegen arbeiten ist nichts zu sagen so lange es nicht so übertrieben wird das menschen krank werden, davon hat niemand was der arbeitgeber nicht wie auch die arbeitnehmer nicht, es müsste endlich eine entlastung her, es gibt immer mehr die bekommen burnout und depressionen uvm. wegen zu hoher belastung am arbeitsplatz, sah schon berichte wo manager und auch studenten davon sprachen das sie aufputschmittel uvm. zu sich nehmen damit sie es überhaupt schafen es auszuhalten usw. ferien alleine lösen das problem auch nicht, zudem kann ferien auch mal in die hose gehen, verlottertes hotel uvm. 😉

  • Roger says:

    denke für ein gesünderes leben, sollte man endlich damit anfangen offen über probleme reden statt solche mit probleme zu verurteilen, weniger stress, druck am arbeitsplatz, chef’s sollten mal als arbeitnehmer in ihr unternehmen arbeiten gehen ( sieht mal die sendung undercover boss, ist ein gutes projekt ), ebenfalls sollte man mal hören alles ständig immer teurer zu machen, viele wissen bald nicht mehr wie sie noch über die runden kommen sollen = belastung, macht krank = gefährdung der arbeitstelle und die gefahr die stelle zu verlieren usw. wir sollten auch mal wieder denn mensch sehen

  • Roger says:

    wir sollten auch mal von dem tripp runter kommen das der mensch eine maschine ist, denn man programmieren kann, wir sollten wieder anfangen denn mensch als mensch zu sehen, es müsste ausgeglichener werden heute arbeitet man bis zum umfallen und viele haben oft nicht mal was davon, jedoch die chef’s können sich x villen kaufen, sich schön ausruhen wenn sie pensoniert sind uvm. und der arbeitnehmer hat oft gar nichts von dem was er verdient im gegenteil dann wird noch ständig alles immer teurer das macht krank, kann beziehungen kaputt machen uvm. man sollte wieder menschlicher werden !

  • Roger says:

    wir sollten hören denn perfektionismus zu verfolgen sprich man soll immer perfekter werden, sein, immer schneller arbeiten usw. was sicher auch krank macht ist der viele lärm denn wir durch das grosse verkehrsaufkommen und andere sachen haben, immer mehr grün flächen die als erholung dienten werden für reiche zur zubetonierung gegeben usw. menschen mit problemen werden verurteilt, dann der ganze stress, alles wird ständig teurer uvm. = macht krank, depressiv, viele rutschen ab greifen zu flasche usw. weil sie keinen ausweg mehr sehen uvm. man sollte wind au denn segeln nehmen!

  • Janine Häberle says:

    Teure Ferien leeren einem ganz bestimmt eher das Portmonnaie als den Kopf. Gerade eine so verkorkste Einstellung gegenüber Freizeit hätte mal sicher ein bisschen ‘zuviel’ Ferien nötig. Mit weniger Geld muss man in solchen Belangen halt einfach ein wenig kreativer sein – und das schadet sicher niemandem.

  • Wendel says:

    2 Wochen mehr Zeit für ausgedehnte Motorradtouren durch Europa!

  • Ich wundere mich schon wie die Meisten hier, sich einer Illusion hingeben, als sei gerade ein ‘Goldenes Zeitalter’ für alle ausgebrochen, wobei doch gerade das Gegenteil im Anzug ist.

    • sepp z. says:

      ist alles eine frage des indikators.
      wenn ich die vermögenszuwachsraten der reichsten 1% anschaue, ists der welt und der schweiz noch nie so gut gegangen.
      wo sehen sie da eine krise?

    • Roger says:

      @ Agnes Juillerat, ich glaube es hat damit zu tun das wir in unserem land nicht über probleme sprechen, denn die mehrheit verfolgt das bild der heilen welt und des perfekten menschen, würde man aber über probleme sprechen würde das nicht in dieses bild passen und sie sehen das als schwäche an. statt hinschauen ist weg schauen der trend, aber gleichzeitig wollen wir weniger gewalt, weniger gesundheitskosten usw. aber genau mit dem verhalten vom wegschauen usw. fördern sie genau das was wir nicht wollen z.b. die gewaltzunahme usw. aber das verstehen viele immer noch nicht leider 🙁

    • Roger says:

      @ Frau Juillerat, mich wunderts nicht, schauen sie die mehrheit unserer gesellschaft spricht ja nur vom schönen, positivem und wollen uns verkaufen es gibt keine probleme, es ist eine heile welt, über probleme spricht man nicht = ist eine schwäche obwohl das blödsinn ist und wir wissen jeder hat probleme, das weiss auch jeder, aber das problem ist: man weiss auch wenn man darüber spricht kommt man dran, es kommt wiederstand, kann sich anhören man sei ein jammeri usw. deshalbt geht man denn einfacheren weg weil man dann seine ruhe hat, obwohl keiner ist wirkich zufrieden aber man gibts nicht zu

  • Kurt Gabathuler says:

    Das Wichtigste im Leben sind die Beziehungen zu anderen Menschen. Was zählt, sind ein Tag mit Frau und Kindern, ein Abend mit den Eltern, ein Wochenende mit den Freunden. Mehr Ferien = mehr Zeit für alle Menschen. Kein Lohn, kein angeblicher Bonus und auch kein SUV kann das eine einzige Sekunde lang aufwiegen. Die lächerliche Angstmacherei der Wirtschaft zeigt nur, dass hinter ihrem Glafer die nackte Todesangst steht. Wenn nämlich die reichen Herren den Löffel abgeben müssen, merken sie erst, wie himmeltraurig ihr Leben war. Viel Golf und Auto, null Empathie und Freundschaft.

  • Hanspeter Niederer says:

    Ein weiterer unerträglicher Artikel eines Vertreters der Geldgier-Kaste. Warum wohl will uns ein Unternehmer-Vetreter mit manipulativen Aussagen, die unseren Schweizer Arbeiter-Stolz aktivieren dazu bewegen, gegen 6 Wochen Ferien zu stimmen? Will er nur unser Bestes?Wie kann man als Mensch nur so weit fallen? Ich weiss wie:dieser Herr wurde schon als Säugling und Kleinkind von seinen Eltern verkauft und verraten, sodass er das Gefühl für Wahrheit, Echtheit und Aufrichtigkeit verloren hat. Das ist die Grundausbildung des Menschen für die Entwicklung rücksichtsloser Gier unsd Skrupellosigkeit !

    • Carlo Del Ponde says:

      So wie die Demokratie die beste aller schlechten Staatsformen ist, hat sich auch die Konkurrenzwirtschaft von Gier- und Geizlingen als beste aller Wirtschaftsordnungen durchgesetzt. Allerdings muessen den Betriebswirten von den Volkswirten Schranken gesetzt werden:

      1. Schutz der privaten und staatlichen Lohnsklven vor struktureller Gewalt bis hin zu Erpressungen von Gratisueberstunden aller (Un)art mit wirksam strafbewehrten Verboten.

      2. (Wieder)verstaatlichung aller Monopolbetriebe. Privatisierte Monopolbetriebe keulen die Sicherheit fuer Profit und generieren unverdiente Monopolrent

  • Carlo Del Ponde says:

    Das Stimmvieh, das auf solche Plattitueden reinfaellt hat nix besseres verdient….

  • Arnold says:

    Versetzt man sich in die Lage der Kleinunternehmer sind 6 Wochen Ferien nicht vertretbar.
    Zudem gäbe es für die Arbeitnehmer weit besser und längerfristige Zückerchen.
    Dazu gehören: Offenheit, Verständnis, und Anerkennug. Aufmundernde und ehrliche Worte nützen mehr als 6 Wochen Ferien. Vorausgesetzt, dass man nicht zu sparsam damit umgeht

  • Roger says:

    ich denke mit mehr ferien lösen wir das problem nicht und leben dadurch nicht besser, der druck, stress ist nachwievor da, mehr arbeitsplätze schaft es auch nicht denn viele die arbeiten wollen und sich bemühen einen job zu finden, finden oft keinen job oder werden nicht eingestellt weil sie nicht so eine gute ausbildung uvm. haben, das macht die leute krank da helfen auch keine ferien, dazu kommen ständig die steigenden kosten z.b. miete uvm. auch das macht leute krank und zu schaffen, was helfen da die mehr ferien? nichts ! was helfen würde ist entlasten, weniger druck weniger stress uvm.

  • Roger says:

    also mehr ferien = nicht besseres leben, besseres leben = genug arbeitsplätze, weniger stress, druck, nicht angst haben müssen denn job zu verlieren, bezahlbare mietwohungen ( werden leider immer weniger ), genug geld zu haben um sich eine mietwohnung, essen usw. leisten zu können und das noch ein wenig zum sparen übrig bleibt. grün flächen zum entspannen, offen über probleme reden können ohne das man gleich verurteilt wird = mehr frieden, weniger gewalt, weniger übertriebener alkohol konsum, mehr sozialität uvm. da muss man ansetzen mit mehr ferien wird das leben nicht besser

  • Roger says:

    mehr ausgeglichenheit würde helfen für ein besseres leben, heutzutage,man arbeitet sehr viel,hat viel stress, druck uvm. und dann bleibt einem nicht mal viel übrig denn überall wird alles teuerer z.b. miete, krankenkassenprämien, zugbilett uvm.alle wollen nur noch das grosse geld machen die leidtragenden sind die wo nicht viel haben, man hat ja nichts mehr vom leben, das leben heute = arbeiten, arbeiten, arbeiten wenn man ferien hat muss man zuerst mal runterkommen zum erholen,wenn man so weit ist, sind die ferien wieder vorbei und es heisst wieder arbeiten, arb.. erholen konnte man sich nicht

  • Hans Gross says:

    Was meinen wir mit Arbeit? Präsenzzeit im Büro oder effektive Wertschöpfung? Ausgeruhte Menschen sind produktiver pro Arbeitsstunde.

  • Budino says:

    La suisse a construit sa compétitivité sur la force de son travail et savoir faire. Il serait irréaliste d’adhérer aux six semaines de vacances. Si nous voulons rester compétitif, ce n’est pas maintenant que nous devons travailler moins. C’est une initiative alléchante pour l’employé par contre d’un point de vue économique cela est utopique. Je suis pour le bien être des travailleurs par contre le 11 mars je voterais non.

  • Andres Müller says:

    Wenn wir schon bei Geschichte sind, unsere Tourismusindustrie wäre ohne ‘die Erfindung” von Ferien selbst Arbeitslos, gar nie entstanden. Zu Beginn kamen nur Reiche in die Ferien. Ferien haben einen ausgesprochen günstigen Einfluss auf den Erhalt des Privatkonsum beim Tourismus. Die wirtschaft wird ausserhalb der Tourismusindustrie von Ferien kaum beeinflusst. Es gibt keinen Hinweis darauf das mehr Ferien anderswo negativen Einfluss hätte. Das stark aufstrebende Brasilien hat mit 41 Tagen am meisten Ferien, zusammen mit dem expandierenden Litauen. Die Schweizer “Ferienrussen” haben 40 Tage.

  • Hans P. Grimm says:

    Unser Land und unsere Väter haben unseren Wohlstand erarbeitet und nicht mit Ferien errrungen. Da es uns Wohlstandverwöhnten Menschen nicht mehr gefällt Leistung zu erbringen wird sich auch unser angenehmes Leben verändern und wir werden in die Liga der Verlierer absinken. Es hat schon begonnen, nur merkt es jetzt noch keiner, weil wir vom Erarbeiteten unserer Väter leben, aber wenn dies aufgebraucht ist, wehe uns!

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