Die SVP baggert im Stich gelassene Familien an

Kinderbetreuungskosten, die von den Steuern abgezogen werden können, auch wenn ein Elternteil nicht arbeitet – Die Idee der SVP ist für Familien sehr verlockend, jedoch nicht der richtige Weg, um ihre Situation zu verbessern.

Die Initiative hat bei vielen Eltern bereits grossen Anklang gefunden. Die SVP verlangt, dass Familien, die ihre Kinder selbst betreuen, gleich hohe Betreuungskosten von den Steuern abziehen können wie jene, die ihre Kinder von anderen, beispielsweise in Krippen, betreuen lassen.
Einmal mehr greift die SVP hier ein heikles Problem auf. Die Familien in der Schweiz fühlen sich ihrem eigenen Schicksal überlassen. Im Gegensatz zum Bundesrat und zur Mehrheit des Parlaments könnten die Wählerinnen und Wähler in der Initiative die lang ersehnte Unterstützung sehen.

In einer idealen Welt hätten der Vater oder die Mutter die Wahl, zu Hause zu bleiben, um sich um die Kinder zu kümmern, oder weiterhin im Beruf tätig zu sein.

Aber dem Vorschlag der stärksten Partei der Schweiz zu folgen, hiesse, sich auf den Holzweg zu begeben. Erstens, und dies betont auch der Bundesrat, soll der Staat kein Familienmodell durch Steuererleichterungen fördern, und zweitens wäre es absurd, ein Gesetz für den steuerlichen Abzug von Betreuungskosten zu erlassen, die gar nicht existieren, wohingegen andere Kosten wirklich vorhanden sind.

Steuerliche Entlastung auch bei eigener Betreuung: Die Initiative der SVP ist für viele Familien verlockend. Bild: Keystone

Hinzu kommt, dass die Antwort des Bundesrates, der sich nicht einmal um einen Gegenvorschlag bemüht, sehr zu wünschen übrig lässt. Tatsache ist, dass die meisten Schweizer Ehepaare von der Realität eingeholt werden und sich damit abfinden müssen, dass beide arbeiten.
In einer idealen Welt hätten der Vater oder die Mutter die Wahl, zu Hause zu bleiben, um sich um die Kinder zu kümmern, oder weiterhin im Beruf tätig zu sein. Diese Wahl aber sollte weder von Steuererleichterungen noch von wirtschaftlichen Verpflichtungen diktiert sein. In eben diese Richtung sollte auch die Schweizer Familienpolitik gehen.

Doch weder die SVP noch der Bundesrat geben den nötigen Anstoss dazu, sodass schliesslich die Wählerinnen und Wähler den schlechten Vorschlag der SVP der Untätigkeit der letzten Jahre vorziehen könnten.
Zudem ist es alles andere als sicher, dass die Ablehnung des traditionellen Familienmodells durch die Linke genügen wird, um diese von der Initiative abzubringen.

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151 Kommentare zu «Die SVP baggert im Stich gelassene Familien an»

  • Walter Bossert sagt:

    “ Zudem ist es alles andere als sicher, dass die Ablehnung des traditionellen Familienmodells…Das ist mir neu, dass die linke zugibt, das traditionelle Familienmodell abzulehnen!! Aber damit wird natürlich vieles klar, auch die Probleme mit den Jugentlichen etc,In diesem Licht, erscheinen die angeblichen Interessen der linken an der Natur ziemlich verlogen.

    • verpöhnte Hausfrau von heute sagt:

      Habe 3 Kinder gross gezogen, dafür musste ich meinen Job an den Nagel hängen, da sonst niemand meine Kinder beaufsichtgt hätte, auch nich die Grosserltern, welch im gleichen Haus leben wie meine Familie. Bei Nachfragen in den Tageshorten bekam ich als verheiratete Frau immer die selbe Antwort: die wenigen Plätze sind hauptsächlich für allein Erziehende reserviert, diese haben vorrang. Heute werde ich von der WIrtschaft belächelt, wenn ich mich bewerbe, es werden jüngere aus der EU bevorzugt und mir wird oft auch unter die Nase gerieben, dass ich kaum noch eine Ahnung habe wie es heute läut.

      • @Hausfrau,

        Haben Sie sich die Mühe genommen, sich weiterzubilden in Ihrem Beruf? Welche Erwachsenenbildungsangebote gibt es in Ihrem Kanton?

        Wo waren Sie als die Linken uns die Personenfreizügigkeit aufschwatzten? Sind Sie bereit diese Verträge mit der EU zu kündigen?

        • frei s. sagt:

          sehr gerne und zwar sofort. konstant wird man vom BR angelogen! wir haben keine trümpfe….wer hat dann? die hochverschuldete , ineffiziente EG? konstant hosen runter vor der kleinsten regung ? nicht nur verwalter auch inkompetent und passiv, das eigene ämtlein rettten ist angesagt. hiermit wird die ganze CH (entschuldigung: uns geht’s doch gut=noch!) ins elend gerissen. die krise wird hier (GE,TI bereits angekommen) schlagartig und ohne retourgang kommen!

    • Salomon Friedrich sagt:

      Verlogen ist das Ansinnen der SVP, da sie sich gegen eine Familienunterstützung wehrt und solche halbherzigen Vorstösse bringt. Und was meinen Sie eigentlich mit „die Probleme mit den Jugendlichen“. Gerade wenn es um Prävention ginge, wären ja Ganztagsschulen das beste Modell.

    • Marti Andreas sagt:

      Was hat das Interesse der Linken an der Natur damit zu tun, ob man ein traditionelles oder modernes Familienbild vertritt?

      • Walter Bossert sagt:

        Marti, dann raten Sie mal.Ich zweifle allerdings das da ein linker versteht was ich meine, da für sie das Geld ja auf den Bäumen wächst!

    • Florian Wicki sagt:

      Herr Bossert, können Sie mir die Relation zwischen dem traditionellen Familienmodell und der Natur erläutern,
      oder ist das bloss rückständiges, christliches Schachteldenken?

      • Walter Bossert sagt:

        Wicki, wenn jeder Acker verbaut,die wichtigsten Ressourcen aufgebraucht und das Volk in Krieg und Armut gefallen ist wird vielleicht auch der Wicki merken,dass er selber etwas hinterher ist im Denken.

      • Stadelman Reto sagt:

        @Friedrich:
        Die Probleme der Jugend sind ja eben gerade das sie keine Eltern mehr haben. Es fehlen die Erziehung und Respektspersonen. Das heisst natürlich nicht das alle Eltern super Erziehungsberechtigte sind, aber es scheint mir erwiesen das die meisten „traditionellen Familien“ in diesem Bereich noch immer bessere Leistungen erzielen als jede Krippe oder „glücklich“ Patchworkfamilie…
        @Marti & Wicki:
        Was er meint ist das man traditionelle Familien unter dem Deckmantel des sozialen angreift (was daneben ist) und daher wohl auch den Naturschutz nur als Tarnung anderer Interessen verwendet.

  • Gisela Blum sagt:

    Das ist nicht die einzige Baustelle: Die von SVP-Nationlrat Toni Bortoluzzi präsidierte zuständige Kommission lässt seit Jahren die Wohnkostenzulagen des Ergänzungsleistungsgesetzes auf einem zu tiefen Level stehen, während die Wohnkosten explodiert sind und noch steigen. Die Betagten müsen aus ihren Wohnungen ausziehen, wo sie ihr Leben lang Steuern bezahlt haben und müssen in «Armengemeinden» gehen, wo sie nur auf Einsamkeit und auf keinerlei Infrastruktur fürs Alter stossen. Zugleich spielt die SVP die Armen gegeneinander aus.

  • bitta sagt:

    cool. dann geh ich nicht mehr arbeiten, mein mann kann dann sozialhilfe beziehen, da er allein nicht genug für uns alle verdient, wir zahlen weniger steuern und können dazu noch die betreuung abziehen. super, SVP! ihr scheint zu vergessen, dass die meisten mütter aus FINANZIELLEN gründen arbeiten und kaum ein riesen plus erwirtschaften, da ist auch der steuerabzug nicht wirklich ausschlaggebend!

  • Kurt sagt:

    Wie kommt der Bundesrat darauf dass keine Kosten entstehen die abgezogen werden dürfen wenn ein Elternteil zuhause die Erziehung und Betreuung übernimmt ???? Wie blöd muss man sein zu behaupten das Traditionelle Familienmodell koste den arbeitenden Vater oder Mutter weniger als die blöden Krippen ? Ich verstehe die Welt nicht mehr, wie kann man so einen Schwachsinn behaupten und Bundesrat sein ? Der verdienende Teil der Familie kommt für den erziehenden genau so auf wie für die Krippe nur dass die Kinder mit Liebe erzogen werden.

    • lydiasonja sagt:

      Bingo!
      ich habe mich auch so geärgert (und sehr gewundert) über die dumme Aussage vom Bundesrat: „und zweitens wäre es absurd, ein Gesetz für den steuerlichen Abzug von Betreuungskosten zu erlassen, die gar nicht existieren…“ Ausgaben die NICHT EXISTIEREN??? Nichts verdienen ist doch mehr als nur die Ausgabe für ein Kinderhort. PS. Dasein für die Kinder, sie selber betreuen (sie sind das wertvollste was wir je haben können und die Zeit bis sie flügge werden ist SOOO kurz! Ich bereute es nie,dass ich, trotz SEHR kleinem Einkommen, meine 5 Kinder selber betreute.

  • Beobachter sagt:

    Doch genau so fördert der Staat eisneitig ein Familien-Modell: Nämlich dieses in welchem beide Elternteile arbeiten! Die Wahl bleibt nicht überlassen. Und der Artikel ist sehr unseriös, wenn behauptet wird, es würden keine Kosten anfallen wenn ein Eleternteil die Kinder betreut! Nur schon das stattdessen entfallen Einkommen rechnet sich! Zudem ist die Betreuung durch einen Elternteil aus pädagogische Sicht wertvoller, als wenn dies an eine familien-externe Betreungstätte abdelegiert wird. Und wer sein Kind weg giebt, kann die Kosten dafür dann noch von den Steuern abziehn…

  • Erni Robert sagt:

    Die SP fordert einen Mindestlohn von Fr. 4000.00 für alle. Frauen hingegen, die zu Hause arbeiten, und dies nicht zu knapp, sollen gratis und ohne Lohn arbeiten. Für deren grossen Aufwand gibt es keinen Lohn. Es sei denn, zwei Hausfrauen würden die Kinder untereinander austauschen. Noch verlogener kann eine Politik gar nicht sein. Der Minimallohn gilt halt nur für Doppelverdiener.

    • Marco Bless sagt:

      Damit haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen! Die Linken fördern die Doppelverdiener – bezahlen sollen es die ohnehin schon benachteiligten Singles.
      Singles haben eben keine Lobby in Bern und sind auch nicht so interessant für die Politik. Da gaukelt man lieber das schöne Bild einer glücklichen Familie mit „sich selbst verwirklichenden“ Müttern und happy-Krippen-Kids vor und betitelt das Ganze dann auch noch als „zukunftsweisende Form der Familie“.

  • Stadelman Reto sagt:

    Ich finde es schon schade das man heute von einem „traditionellen“ Familienmodell spricht und es damit auch gleich schlecht macht und es bekämpft. Entweder lässt man beide Familienmodelle einen Abzug machen oder keines von beiden. Den wer arbeitet um sich ein schöneres Leben zu leisten hat definitiv mehr Geld auf der Seite als wer zuhause bleibt und sich um die Kinder kümmert. Wirtschaftliche Gründe vorzuschieben sind daher ein schwaches Argument. Aber der Artikel sagt es ja schon deutlich: 1. Das Volk könnte gegen den Bundesrat entscheiden. 2. Die Familie in der Schweiz wird aktiv bekämpft…

    • Berta Müller sagt:

      Das sehe ich auch so. Ich sehe nicht ein, wieso man das traditionelle Femilienmodell bestrafen muss. Daher stimme ich der $VP Initiative als SP/Grüne Wählerinn zu.

    • Tobias Muster sagt:

      @Stadelmann Reto: Ihre Rechnung geht nicht so leicht auf: Wer zwei kleine Kinder für drei Tage pro Woche in der Krippe betreuen lässt, um 60% zu Arbeiten, bezahlt dafür in Zürich pro Monat rund CHF 2’500 = CHF 30’000 pro Jahr. Das will mit einem Teilzeitjob erst mal verdient sein, um sich „ein schönes Leben zu leisten“ – vor allem wenn dank Steuerprogression noch mal ein paar Tausender Zusatzkosten dazukommen. Die zusätzlichen Einnahmen aus Steuer und Sozialabgaben kassiert die Gesellschaft nämlich gerne auch von denjenigen, die „trotz Kindern“ schaffen gehen.

      • Marco Bless sagt:

        Dann verstehe ich aber die Welt, respektive die Doppelverdiener nicht mehr. Wenn sich das Doppelverdienen angeblich nicht lohnt (wegen hoher Krippenkosten), warum tun die sich und ihren Kindern denn sowas an????
        Dann soll einer halt zu Hause bleiben, wenn es sich eh nicht lohnt. Dafür wird dann eine Stelle frei, die von jemandem besetzt werden kann, der dann keine Arbeitslosengelder mehr beziehen muss.

    • Nico Meier sagt:

      Und genau weil Doppelverdiener in der Regel über ein höheres Einkommen verfügen bringt ihnen aufgrund der Progression der gleich hohe Abzug auch mehr Steuerersparnis wurde das auch bedacht?

    • Martin Schmid sagt:

      Natürlich verdient wer arbeitet auch mehr Geld, als wer zu Hause bleibt. Aber das wird bei den Steuern ja auch berücksichtigt, denn wer mehr verdient, zahlt auch mehr Steuern. Der Vergleich ist nur berechtigt zwischen zwei Familien mit dem gleichen Einkommen. Und hier scheint es mir klar, dass diejenige Familie, welche die Kinder in die Krippe bringt, damit beide arbeiten können, finanziell schlechter dasteht, als diejenige Familie, welche es sich leisten kann, dass jemand zu Hause bleibt, um die Kinder selbst zu betreuen. Ein Abzug ist deshalb nur für wirkliche Betreuungskosten gerechtfertigt

      • Marco Bless sagt:

        So einen Unsinn habe ich noch selten gelesen. Diese „armen“ Doppelverdiener müssen ja Fronarbeiter sein, wenn die arbeiten gehen, ohne dadurch mehr zu verdienen. Kann es sein, dass die Doppelverdiener keine Mathe-Genies sind?

        • Sonja sagt:

          Herr Schmid hat die Sachlage wohl erfasst… als einer der Wenigen. Ja, stellen Sie sich vor, es gibt Familien, bei denen beide 100 % arbeiten und die zusammen immer noch weniger verdienen als andere Familien mit nur einem Einkommen. Darum gehts doch. Die Frage ist: wer ist hier kein Mathe-Genie oder einfach nur arrogant ?

      • Sonja sagt:

        Vielen Dank für Ihr Voting – genau so ist das, aber das haben viele nicht verstanden. Wiederum würden nur die oberen Zehntausend davon profitieren, diejenigen, die sowieso schon viel verdienen.

    • Marianne Gautschi sagt:

      Ich bin mit Ihren Worten sehr einverstanden. Wo beide Eltern arbeiten müssen, finde ich einen Beitrag an die Kinderkrippe sehr in Ordnung. Alles andere ist unbegreiflich. Warum sollten Eltern die gut verdienen noch unterstützt werden? Warum sollten Eltern, bei denen sich der eine Teil zu Hause um die Kinder kümmert, leer ausgehen? Da liegt etwas bös im Argen.

  • sepp z. sagt:

    Tja, mit Steuerschlupflöchern kennst sich die SVP aus. Für die Reichen, die ausländischen Manager, die ausländischen Pauschalbesteuerten, die multinationalen Grosskonzerne, die Immobilien-Spekulanten, die Einfamilienhausbesitzer. Und nun noch die privilegierten Familien, in welchen bloss ein Elternteil arbeiten muss.

    • Walter Bossert sagt:

      Ist eine Familie wo nur ein Elternteil arbeitet automatisch privilegiert? Aber Ihnen geht es ja nicht um die Familien!

    • Berta Müller sagt:

      Es gibt genügend Familien bei denen nicht beide arbeiten müssten. Aber man möchte ja nicht auf den Luxus verzichten. Weiter gibt es Frauen die sich auch selbst verwirklichen möchten, oder die mit anderen Menschen (und nicht nur den Kindern) Kontakt haben möchten, was ja vollkommen in Ordnung ist.

    • Simon sagt:

      Aber, aber Sepp, vielleicht sind es nicht nur privilegierte Eltern die sich um den Nachwuchs kpümmern, es könnt durchaus sein das es Eltern gibt die ihr Kind lieber selber betreuen wollen in den ersten 5 Jahren bevor Kindergarten und Schule anfangen. Und es könnte auch Eltern geben denen die Nähe zu ihren Kindern wichtiger ist als das Geld-oder nicht? Wenn sie mal die ganzen Kosten berechnen die ein Krippenplatz kosten (Krippe, Weg, Arbeitsstunden vermindert, teureres Essen einkaufen weil keine Zeit zum selber Kochen etc.), dann käme noch so manch einer zu einem überraschenden Ergebnis.

    • Stadelman Reto sagt:

      Ich finde es wirklich traurig wenn wir Familien in denen nicht beide Elternteile arbeiten bereits als besonders priviligiert sehen… Und es ist noch trauriger das man ausgerechnet solchen Leuten die nun wirklich keine Schmarotzer der Gesellschaft sind das Leben noch schwerer machen will… Denken Sie mal darüber nach…

    • eva sagt:

      Wie viele Entbehrungen diese „privilegierten“ Familien auf sich nehmen um ihre Kinder nicht nur an den Abenden und an den Wochenenden zu begleiten, das sehen sie offenbar nicht. Bei der Wahl des Familienmodells spielen verschiedene Aspekte eine Rolle, nicht nur der finanzielle. Aber wenn man sich ein oder zwei Autos, allen möglichen unnötigen Schnick-Schnack und 3-4mal Ferien im Jahr leisten will dann müssen beide Eltern arbeiten gehen.

    • E. Lüscher sagt:

      Haben Sie eine Famile mit Kinder? Familien, die nur ein Einkommen haben und sich um die Kinder und die Familie kümmern, verzichten auf vieles, was heute schick erscheint. Die Arbeit, welche Familienfrauen und-männer leisten, hat in diesem ach so reichen Land praktisch keine Wertschätzung mehr. Die Steuerabzüge für Familien sind wirklich bescheiden. Ich denke, es wäre angebracht, dass alle Familien die gleichen Abzüge machen könnten, egal für welches Lebensmodel sie sich entscheiden.

    • Leonardo Kopp sagt:

      Was heisst hier privilegiert? Eine Familie mit zwei Kindern und einem Alleinverdiener gilt bei einem Nettoeinkommen von unter ca. 8200 CHF (!) als „Unterschicht“ bzw. zählt nicht mehr zum Mittelstand. Wer unter oder um diese Grenze herum ist, muss sich offenbar einschränken. Es gibt trotzdem viele Familien die das schaffen, gerade bei mehreren Kinden: Als „privilegiert“ würde ich das aber nicht bezeichnen.

    • Leonardo Kopp sagt:

      Nachtrag: Es sind sehr häufig wirklich privilegierte Paare, die ihre Kinder überwiegend Fremdbetreuen lassen, damit beide ihre Karriere verfolgen können.

    • mars solm sagt:

      @sepp unqualifiziert Beiträge wie Ihrer machen solche Blogs zunichte! Nebenbei schicken fast alle Ausländische Manager ihre Kinder in eine Krippe. Sie zahlen auch nur begrenzt Steuern. Wussten sie Das. Es liegt an der WDSchlumpf dieses zuändern! Das jedoch eine Frau die eigenen Kinder erzieht ist toll und es gehört belohnt. Das sollte über Parteigrenzen ein Ziel sein. Nebenbei ein Eigenheim für den eigenen Zweck ob Wohnung oder RH darf nicht noch zusätzlich vom Staat belastet werden.

    • Gafners sagt:

      Wir sind so privilegierte Hausbesitzer und nur ein Elternteil arbeitet. Dies aus Ueberzeugung. Wir wollen unsern Kindern das bestmögliche bieten. Dafür schränken wir uns massiv ein. Es leben 7 Personen von knapp CHF 7000.- pro Monat. Keine Zeitung, kein TV, keine iPhones, und kaum je auswärts essen usw. Wir haben aber auch noch NIE irgendwelche Steuererleichterungen verlangt. Ihre Zeilen sind einfach eine Frechheit!!!

  • Oliver Meier sagt:

    schlechter vorschlag? wie schlecht dieser artikel ist.. geht einfach um SVP-Bashing.. man muss alles von der SVP schlecht machen. schon mal etwas von opportunitätskosten gehört, herr muhieddine?

    • Reto Müller sagt:

      Super SVP Vorschlag! Herr Meier, es ist doch von einem Tagi Journalist wirklich zuviel verlangt, sich mit dem Thema Opportunitätskosten auseinanderzusetzen. Entweder beide Varianten sind abzugsfähig, oder aber bei keiner. Frage mich sowieso, warum man bei Kinder abziehen kann. Das wird heute einfach so akzeptiert und nie in Frage gestellt. Ist dies etwa ein Tabu Thema? Ich habe ein Kamel zu Hause, warum darf ich nichts abziehen? A ja, es gibt ja die sogenannte positive Externalität bei Kindern (aber nicht beim Kamel). Das berücksichtigen natürlich Leute, bevor sie ein Kind wollen…

    • pascal Haueter sagt:

      Bitte erklären sie dem Herrn Muhieddine, was Opportunitätskosten sind. Ich glaube nicht, dass dies angekommen ist….

    • Isabelle deschamps sagt:

      Der kommt aus dem Osten, sowas kennt man da nicht

    • Anh Toan sagt:

      Opportunitätskosten meint entgangener Gewinn, nicht hypothetische Kosten. Entgangen ist dem kinderbetreuenden Elternteil das Erwerbseinkommen. Mit gleicher Logik könnte ein taxichauffierender Akademiker den entgangenen Akademikerlohn vom Einkommen als Taxifahrer absetzten. Das ist absurd
      Liesse man den Abzug zu, müsste er gleichzeitig wieder als Erwerbseinkommen besteuert werden: Der Abzug vom Gehalt des erwerbstätigen Ehegatten ist Einkommen des kinderbetreuenden Gatten. Dem hypothetischen Abzug entspricht ein hypothetisches Einkommen gleicher Höhe.

    • Hans Abächerli sagt:

      Herr Meier, seit wann versteht ein Linker etwas von Betriebswirtschaft? Eben, wie soll er dann wissen, was Opportunitätskosten sind?

  • Fritz Hochhuth sagt:

    Ich sonst bin alles andere als ein SVP-Anhänger, wundere mich diesmal aber, dass diese faire Idee der Blocher-Truppe nicht auch die Unterstützung der Linken findet. Wenn wir unsere Kinder zuhause betreuen bedeutet das, dass wir als Teilzeit-Arbeitnehmer im Beruf weniger Geld verdienen und nicht so gut „Karriere machen“ können. Somit sind wir finanziell genau so – wenn nicht sogar stärker – benachteiligt, wie Leute, die einen Krippenplatz bezahlen müssen und voll arbeiten können. Die SVP-Idee ist absolut gerecht: Steuererleichterung für ALLE Familien, denn Kinderhaben ist ganz schön teuer.

  • Alex sagt:

    Man muss schon ziemlich unverfrohren sein, so eine Forderung zu stellen. Ausgerechnet über Steuerabzüge entlasten zu wollen. Die einfache Durchschnittsfamilie, sagen wir Mann, Frau, zwei Kinder, Häuschen mit Hypothek, bezahlt sowieso kaum Steuern. Profitieren werden davon nur die, die trotz Familie genügend Steuern bezahlen, also die hohen Einkommen. Wenn schon helfen, dann über degressive Kinderzulagen, unabhängig davon, ob die Frau arbeitet oder nicht. So würde man denen helfen, die es nötig hätten, und wer die Hilfe nicht wirklich benötigt, bekommt sie auch nicht, dank der Degression.

  • Der Autor: …“Abzug für Betreuungskosten zu erlassen, die gar nicht existieren“. Solche Betreuungskosten bestehen durchaus im Sinn einer erbrachten Leistung. Nur werden diese von Mutter oder Vater zuhause, und nicht vom Kinderkrippenpersonal erbracht. Jedenfalls ist ein solcher Betreungsabzug sinnvoller, als die vor nicht sehr langer Zeit von den Linken probagierte Idee, Hausmüttern für ihre Tätigkeit ein Grundeinkommem zu gewähren. Also, diese Svp-Initiative hat durchaus das Potential, grossen Anklang zu finden in breiten Bevölkerungskreisen.

  • adrian sagt:

    es wäre nicht mehr als gerecht, wenn auch familien mit einem elternteil zu hause entlastet würden. ich bin kein svp’ler, sehe aber keinesfalls etwas falsches daran. ganz im gegenteil!

  • Rüdiger Kraus sagt:

    Tja. Der Zug scheint langsam abzufahren. Nur konsequent von der SVP dies zu fordern. Schliesslich möchte diese ja eigentlich, dass die Eltern selbstständig sind (wer Kinder haben will sollte bereit sein->psychisch und finanziell). Da dies aber untergraben wird/wurde von deren Gegner, möchte die SVP den ihrer Ansicht nach besseren Eltern auch Unterstützung bieten. Ich könnte damit leben…

  • Aduna sagt:

    Doppelverdiener bezahlen de facto Steuer von zwei Löhnen, sprich der Grenzsteuersatz wie auch die Steuer erhöhen sich dadurch. So sollen die Kosten, die dadurch entstehen abgezogen werden können. Das ist logisch und gerecht. Meines Erachtens ist es auch sinnvoll, dass Beide etwas zum Familienverdienst beitragen. Die Hürden und Nachteile sind auch so noch genug. Oft können bei weitem nicht die gesamten Kosten der Fremdbetreuung abgezogen werden. Man kann Familien mit generell höheren Kinderabzugskosten unterstützen. Sie sorgen schliesslich unter viel Verzicht für die Zukunft der Schweiz(er)!

  • Carlo Bernasconi sagt:

    Was nicht sein darf, darf nicht sein, soweit ihr Credo! Dass ausgerechnet die SVP jetzt mit einer guten Idee kommt, das passt einfach nicht in ihr Weltbild! Was tut denn der Bundesrat die ganze Zeit, wenn nicht Familienmodelle fördern (siehe Liste aller Familienabzüge)? Und das Abziehen von nicht getätigten Ausgaben ist doch geradezu ein Grundmodell der schweizerischen Subventionspraxis (siehe Landwirtschaft, Betreuungen durch Verwandte, Sozialhilfe-Zuschläge, usw.). Bezahlte Betreuung im Heim ist nun mal ein taugliches Modell gegen ‚verpädagogisierte‘ Kinder-Aufbewahrung!

  • Es soll absurd sein, nicht existierende Betreuungskosten auf der Steuererklärung geltend machen zu können? Aber es ist ganz offensichtlich nicht absurd, ein nicht existierendes Einkommen (Eigenmietwert bei Haus- und Wohnungsbesitzern) zu besteuern. Nicht jede Idee ist Mist, bloss weil sie von der SVP kommt.

  • Zitat:
    den schlechten Vorschlag der SVP…. Einfach wieder nur NEGATIV gesteuert. Der Vorschlag ist sehr gut.
    Eltern die ihre Elternpflicht WAHRnehmen sollen belohnt werden. Das Kind – gerade in den ersten Jahren – braucht die Geborgenheit von Vater und Mutter. Diese Eltern müssen gleichgestellt werden wie diejenigen, die Säuhäfeli/Säudeckeli-Politik betreiben – Luxus und Kind alles zusammen haben wollen, doch keine Zeit für den Nachwuchs.
    Diese Menschen die KEINE Zeit für die Kleinen haben wollen – sollen KEINE Kinder haben – eben ein anderes Leben geniessen – eines im Geld, ohne Kind.
    ewz

    • Jan Holler sagt:

      Immer wieder muss man solche abwertenden Kommentare (speziell von wie von dieser erklärten SVP-Anhängerin) lesen, die anderen Menschen das Recht auf ihr eigenes Leben versagen. Pauschal werden hier wieder einmal arbeitende Menschen abqualifziert und es wird das Zerrbild einer heilen Familienwelt hochgehalten, das so nie existiert. Ich jedenfalls erlebe meistens glückliche Kinder in meiner Umgebung, die die 2-3 Tage in der Kita oder Tagesschule gerne haben. Die Stunden tagsüber(!) sind willkommene Abwechslung für die allermeisten Kinder. Elternliebe ist mehr als Dauer-Behüten à la SVP.

    • Ernst Rietmann sagt:

      @Weber. Wieso negativ gesteuert? Ich kenne genügend Beispiele von Teilzeit-arbeitenden Müttern, deren Kinder trotz teilweiser Abwesenheit der Mütter sich bestens und sehr gut entwickeln. Die Mütter haben dann zwar vermeintlich weniger Zeit für die Kinder, jedoch ist diese Zeit viel wertvoller, weil qualitativ massiv besser und geschätzter. Ein Vorteil ist, dass solche Mütter nicht weg sind vom Arbeitsmarkt, was unserer Wirtschaft hilft. Umgekehrt gibt es auch Mütter, die den ganzen Tag zu Hause sind und sich keine Zeit nehmen für Kinder. Was heisst finanziell bereit für Kinder?

    • Andreas Heuer sagt:

      Finde ich gut: Elternurlaub für Mutter und Vater je ein Jahr.
      Und dann noch: Maurer = 5000 Einkommen, Floristin 50% 1600 Einkommen, zwei Kinder. Wie finanziert sich das?
      Oder sollen wir alle Handwerker zwangssterlisieren?

    • Raffael Maiani sagt:

      Ich kann mich diesem Votum nur anschliessen. Unabhänig davon, welche Partei nun diesen Vorschlag gemacht hat. Es kann nicht sein, dass wenn die Mutter oder Vater wegen dem Kind nicht arbeitet, diese Eltern steuerlich bestraft werden sollen. Die tägliche Kinderbetreuungsarbeit (welche ja auch effektiv mit Mehrkosten verbunden ist) einer Mutter oder eines Vaters zählt immer weniger, was sehr zu bedauern ist, obwohl dies für die gesellschaftliche Entwicklung eines Landes von grosser Bedeutung wäre.

    • Matthias Studer sagt:

      Mit anderen Worten. Wenn ein Vater einen Job verliert, und nachher einen neuen Job annimmt, aber aus wirtschaftlichen Gründen weniger als vorher verdient, muss die Kinder abgeben? Die Schlagwörter wie „Wer zu wenig verdient soll keine Kinder haben“ nützen niemanden etwas. Die meisten haben auch kein Kind, wenn sie zu wenig verdienen. Aber Familien in Trennung, wirtschaftliche Änderungen, plötzlicher Pflegefall in einer Familie usw. haben plötzlich eine zusätzliche finanzielle Last und stehen sehr schnell an diesem Punkt. Die SVP hat es noch nie verstanden, Probleme wirklich zu benennen.

    • Meier Peter sagt:

      Das Problem ist, dass man heute wirklich gut verdienen muss, wenn man seine Kinder nicht fremdbetreuen lassen will. Wir leisten uns dies, müssen uns aber alle Ausgaben sehr genau einteilen. Eine Steuererleichterung wäre mehr als gerecht. In der Schweiz sind zudem auch die Kinderzulagen im Vergleich zum Beispiel zu Deutschalnd sehr tief. Es werden heute Eltern, welche nicht so gut verdienen, gezwungen ihre Kinder fremdbetreuen zu lassen. Wieso die anderen Parteien inkl. Bundesrat dieses Problem nicht wahrhaben wollen ist enttäauschend (normalerweise bin ich gegen das SVP Programm…).

    • Marti Andreas sagt:

      Schon mal daran gedacht, dass es Eltern gibt die Arbeiten muessen??? Oder duerfen in Ihrer Schweiz nur noch reiche Kinder bekommen, welche es sich leisten koennen nicht zu arbeiten. Wer ist hier das Saeuhaefeli das einen Deckel drauf braucht, damit der Bloedsinn nicht so stinkt??

    • Bianca F. sagt:

      Mehr Geld? Luxus? Zweieinhalb Krippentage für drei Kinder kosten uns mehr, als ich mit meinem 50% Pensum verdiene. Wir verzichten dafür auf Ferien im Ausland und bleiben in den Ferien in der Schweiz. Nichts mit Luxus. Kinder teilzeit in der Kita betreuen zu lassen, hat auch andere Gründe: der Mutter den Wiedereinstieg in den Beruf zu ermöglichen (nach Jahren, wenn die Kinder gross sind, oft nicht mehr so einfach), eine ausgeglichene Mutter, die ihr Studium nicht „für die Katz“ gemacht hat und durch den Ausgleich auch eine zufriedene Familie hat. Die Kinder gehen gerne in die Kita.

    • Greg Müll sagt:

      @Weber: Sie sagen es genau „richtig“, geniessen…. Wenn Sie aber an Ihre Pension denken, dann geniessen Sie auch die „Vorleistungen“ aller Eltern, die verzichteten….!? Ihre AHV&.. wird höher sein, weil andere für Ihren Fortbestand (Generationenvertrag) etwas geleistet haben? Sie haben vielleicht ja doch recht, letztlich kommt Sie ja nieman mehr im Pflegeheim besuchen, und Ihre Kosten werden dann auch noch von „unseren“ Nachkommen bezahlt werden….. schöne Welt…. 😉

    • Peter Wyss sagt:

      Meine Frau arbeitet 40%, wir haben 2 Kinder (4+1 Jahr alt). Die Kinder werden in der Zeit ausgezeichnet betreut und lernen früh den Umgang mit anderen Kindern. Sie sind den gleichaltrigen Nachbarskinder (etwa gleicht alt) die zu 100% zuhause betreut werden deutlich voraus. Der Lohn meiner Frau geht übrigens zu 100% für die Betreuung drauf. Also von Luxus und Kind kann keine Rede sein. Ebenso eine Frechheit zu behaupten wir hätten keine Zeit für den Nachwuchs.
      Rechenaufgabe: Würden alle Mütter zuhause bleiben, wieviele Ausländer mehr müssten wir dann in die Schweiz holen?

    • Petra Vonlanthen sagt:

      Bin ganz Ihrer Meinung!

    • Anna Buehlmann sagt:

      Sie haben in Ihrer Auflistung etwas vergessen: Nicht für Luxus, sondern für die Grundbedürfnisse fehlt einigen Eltern das Geld (Auch wenn sie gerne für ihr Kind da wären). Anderseits muss ich Ihnen Recht geben: Das Kind braucht beide Eltern. Wenn jedoch tatsächlich Vater und Mutter standardmässig ein 100%-Pensum teilen würden, bräuchte es in mehreren Fällen finanzielle Unterstützung, da ein 100%-Pensum oft nicht reicht (z.b. 3000.– bis 4000.– / Monat, was für viele Arbeiternehmer normal ist). Gegen eine solche «Familienunterstützung» würde die SVP aber eher ankämpfen:«die söllet doch schaffe».

    • chocolate sagt:

      Sie machen es sich schon etwas zu einfach, Frau Weber. Bei einer Scheidungsquote von annähernd 50% ist es anzunehmen, dass sehr viele Familien zeitweise damit rechnen müssen, dass beide Elternteile arbeiten. Es ist bei den wenigsten so, dass die Doppelbelastung zu Luxus führt, wie Sie das insinuieren.
      Es wurde ausserdem schon lange gezeigt, dass fremdbetreute Kinder gut gedeihen; Geborgenheit können auch andere Menschen als Mutter oder Vater geben. Aber das würde wohl nicht so gut in Ihr SVP-Schema passen, oder?

    • Hans Abächerli sagt:

      Auf den Punkt gebracht, @alexandra!
      Es könnte einem erstaunen, dass ausgerechnet diejenigen Kreise, die sich ’sozial‘ nennen, gerade diesen Vorstoll bekämpfen! Könnte, weil es dem aufmerksamen Bürger längst klar sein sollte, dass für diese ‚Kreise‘ ’sozial‘ nur eine Krücke für die Verbreitung ihrer Ideologien ist….

  • Roland sagt:

    ich bin einverstanden, dass der staat nicht eine familienform bevorzugen soll. somit sollte es auch keinen steuerabzug für krippenkinder geben.
    wenn eltern arbeiten wollen sollen sie das tun. aber sie sollten da eben auch keine bevorzugte behandlung erfahren.

  • Nico Meier sagt:

    Wer einen Steuerabzug postuliert für Paare, die die Kinder fremdbetreuen lassen, diesen abzug aber der traditionellen Familie, in der ein partner zu Hause die Kinder betreut verwehren, werden Doppelverdiener belohnt und die traditionelle Familie bestraft ist das das Ziel?

  • Berta Müller sagt:

    Ich wähle SP und Grün, aber ich sehe nicht ein wieso ich dem Vorschlag der $VP nicht zustimmen sollte.

  • Era Dam sagt:

    Sie haben zwar ein „Problem“ aufgeworfen – aber weder eine Lösung noch eine Schlussfolgerung kann ich erkennen. Genügt es, einfach zu schreiben: „Vorschlag kommt von der SVP – muss also schlecht sein!“ Das ist reine Gesinnungs-, nicht Sachpolitik – und dies können wir getrost den Politikern überlassen, dazu brauchen wir die schreibende Gilde nicht wirklich.

  • Gregor Müller sagt:

    „Liebe“ SVP’ler! Grundsätzlich teile ich die Meinung des Betreuungsabzugs für Familien, die sie selber leisten. Ich bin sogar bereit „ja“ zu stimmen.
    Doch benutzt nun die SVP „linke“ Argumente für ihre NO – Steuerklientel, um Subventionen für Familien auszuschütten? Wer soll das „bezahlen“, wenn sich die SVP- Lobbysten zu schade dazu finden?
    Und ist „ihnen“ bewusst, dass vor allem Ausländer mehr Familien haben mit vielen Kindern? Zugegeben, Doppelverdiener gibt es da wahrscheinlich mehr als bei Schweizern, was sich aber schnell ändern kann und die „Schattenwirtschaft“ treibt.
    Erbschaftsteuer!

    • Walter Bossert sagt:

      Herr Müller, „ist ihnen bewusst, dass Ausländer….Herr Müller möchten sie mit dieser Aussage Schweizerische Vorgänge und Eigenheiten unter Druck setzen? Damit würden Sie ja bestätigen was viele schon lange befürchteten aber immer als ängstlich oder gar ausländerfeindlich verschrien wurden! Oder anders gesagt, müssen wir nun unsere eigenen Familien zurückbinden um nicht gleichzeitig die ausländischen zu unterstützen??

    • Stadelman Reto sagt:

      Das ist mal ein passendes und schlagendes Argument von Herr Müller. Man muss es sich wirklich überlegen, irgendwo wird es Abstriche geben.

    • Zwahlen Rudolf sagt:

      Wenn die Abzüge für arbeitende Eltern nicht gemacht werden dürfen,kann die SVP sicher damit leben,auch für zu Hause erziehende Eltern keinen Abzug zu machen.Ist das zu verstehen Herr Müller?Das ist doch sozial oder.Alles andere hilft den Unternehmern,die brauchen ja die Arbeitskraft.

  • Max Meier sagt:

    Ist dieser Vorschlag wirklich schlecht? Opportunitätskosten sind auch Kosten. Diese sind heute nicht Abzug fähig. Kinderbetreuungskosten die effektiv anfallen sind Abzug fähig. Damit fördert der Staat ja bereits heute einseitig ein Familienmodell und lässt das andere aussen vor.

  • Walter Boshalter sagt:

    Zumindest wird einmal etwas für die traditionelle Familie (wie sie ausserhalb von linken Kreisen durchaus noch existiert) getan. Unlogische Steuerkonstrukte in der Schweiz sind auch nichts neues (siehe Eigenmietwert, Pauschalbesteuerung etc.), daher sehe ich den Vorschlag nicht als absurd sondern als begrüssenswert an.

  • Remo sagt:

    Am besten wäre es, es würde gerechte Löhne geben! Wie soll ein Büezer mit CHF 4’500 alleine eine Familie durchbringen, wenn nur schon die Wohnung je nach Gegend bis zu CHF 2’000 im Monat kostet? Das ist das eigentliche Grundproblem. Wenn sich die Linke schon nicht für das traditionelle Familienmodell einsetzt, welches meiner Ansicht nach immer noch das Beste ist, dann soll sie wenigstens in Richtung Lohngerechtigkeit etwas bewegen!

  • Peter Steiner sagt:

    Da sieht man wieder wie Linke denken. Das angeblich zuhause keine Kosten anfallen, sondern nur bei externer Auslagerung der Kinder in fremde Hände. Wer Kinder selber aufzieht, weiss wieviel Kosten da anfallen, resp. auf wieviel Zeit und Geld man da verzichten muss. Der Dank dafür sind gebildete Kinder, die mit beiden Füssen im Leben stehen und sich in die Gesellschaft eingliedern können. Es ist total ungerecht, dass Eltern, die sich nicht um die eigenen Kinder kümmern möchten, dies vom Staat auch noch subventioniert erhalten.

  • Stephan Z. sagt:

    Ich bin bei weitem kein SVP Anhänger und kann dem Kindergartegetue der Partei auch gar nichts abgewinnen. Trotzdem finde ich, dass die Partei ab und zu gute Sachpolitik macht. So in diesem Falle. Es kann nicht sein, dass Eltern ihre Kinder abgeben, um sich ein gutes Leben leisten zu können, und dies auch noch von den Steuern absetzten können. Gleiches Recht für alle! Entweder alle dürfen einen Abzug machen oder niemand. Als einer der weiss, was eine Mutter zu Hause leistet, bewundere ich alle, die sichfür diese Form der Erziehung entscheiden!

  • Ich unterstütze die Initiative der SVP. Wir haben ohnehin eine zutiefe Geburtenrate in der Schweiz. Deshalb brauchen wir auch soviele Gastarbeiter. Es ist an der Zeit, dass wir in der Familienpolitik wieder etwas ändern sonst sterben wir noch aus.

  • Daniele Ulrich sagt:

    Man müsste unterscheiden zwischen Familien, die eine Wahl haben und denen, die keine Wahl haben. Wenn man eine Wahl hat und sich für die Kinder entscheidet, verzichtet man damit indirekt auf die Abzüge, die eine externe Kinderbetreuung kosten würde – die aber diese Kosten bei weitem nicht vollständig abdeckt (ich habe Erfahrung damit). Wenn man eine Wahl hat, ist man im weiteren ohnehin finanziell eher privilegiert. Wirklich wertvoll ist die ZEIT, die man mit den Kindern hat; ich frage mich daher, weshalb man dieses Privileg noch mit GELD abwerten müsste…

  • Cornelis Bockemühl sagt:

    Ich verstehe nicht was die Leute da zu meckern haben: Ich stimme selten mit der SVP überein, aber in diesem Fall haben sie doch einfach recht!

    Die bisherige Lösung bedeutet doch, man unterstützt eine FAMILIENMODELL, nämlich Doppelverdiener mit Kindern.

    Die SVP-Lösung hingegen würde bedeuten, man unterstützt KINDERBETREUUNG, egal wer sie leistet.

    Ich verstehe echt nicht wie man diesen Vorwurf jetzt genau verkehrt herum bringen kann!

  • Stefan Nuspliger sagt:

    Meiner Frau und mir ist es wichtig, dass wir unsere beiden Kinder ohne KITA betreuen können. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, beide teilzeit zu Arbeiten. Es enstehen somit zwar keine Fremdbetreunngskosten, jedoch haben wir dadurch massive Lohneinbussen, welche man eigentlich auch als „versteckte Kosten“ betrachten könnte.
    Ich bin daher der Meinung, dass es gerecht wäre, wenn auch wir einen Steuerabzug machen könnten.
    Auch wenn es mich als ansonsten „Linker“ Überwindung kostet, werde ich diesmal die SVP-Initiative unterstützen.

  • Oli S. sagt:

    …wäre es absurd, ein Gesetz für den steuerlichen Abzug von Betreuungskosten zu erlassen, die gar nicht existieren, wohingegen andere Kosten wirklich vorhanden sind.

    Ökonomisch falsches Denken: Wenn jemand sich entscheidet, seine Kinder selbst zu betreuen und deswegen auf Einkommen verzichtet, entstehen sogenannte Opportunitätskosten.

    Deshalb ist es grundätzlich zu begrüssen, dass Eltern gleich behandelt werden, egal für welches Betreuungsmodell sie sich entscheiden.

  • Richi sagt:

    Was die SVP immer vergisst, ist dass das „traditionelle Familienmodell“ gut ausgebildete CH-Arbeitskräfte bindet, da ja einer, (vornehmlich die Mutter) zu Hause zu bleiben hat. Da die Wirtschaft aber dennoch viele Arbeitskräfte braucht, holt Sie die halt vom Ausland. Vielleicht ist dies ja der wahre Grund der SVP, warum diese Partei Fremdbetreuung ablehnt, viele Ausländer bedeuten auch viel populistische Munition, auf deren Kosten man gut Stimmung machen kann!?

  • Hansjörg Honegger sagt:

    Hier wird ein Durcheinander gemacht. Erstens zahlen Familien einen tieferen Steuersatz als Singles und zweitens können mehrere tausend Franken für jedes Kind abgezogen werden. Ja, ich weiss, das deckt die Kosten nicht, soll es auch nicht. Zweitens sollten in der Schweiz alle Menschen die Möglichkeit haben, Kinder zu haben und nicht nur solche, die reich genug sind. Und drittens ist es kein SVP-Bashing, wenn man nicht gleicher Meinung ist. Normale Demokratie: Eine Partei macht Vorschläge und man diskutiert sie öffentlich und darf auch dagegen sein. Steuerabzug nur für echt anfallende Kosten.

  • Martin M sagt:

    Es erstaunt mich, dass der Bundesrat und die übrigen bürgerlichen Parteien die Familien nicht unterstützen. Wahrscheinlich haben sie Angst, dass es dann auf dem Working-Poor Arbeitsmarkt zu Engpässen kommen könnte, weil dann viele den schlecht bezahlten Job des einen Partners an den Nagel hängen würden, weil es sich einfach nicht mehr lohnt.

  • Andri Janett sagt:

    Die SVP-Lösung mag nicht ideal sein, aber ein Problem sehe ich trotzdem. Wenn ich meine Familie (Grosseltern, Tanten…) zur Kinderbetreuung einspanne, dann kann ich das trotz Mehraufwand nicht von den Steuern abziehen (denn gibt es auch bei dieser Art von Betreung), wenn ich die Kinder in die Krippe gebe dann schon. Leider wird auch hier wieder ein wichtiges Anliegen zum Schlachtfeld politischer Ideologien, von Rechts wie von Links.

  • Erika B. sagt:

    Ich sehe das Problem eher aus praktischer Sicht.
    Für Paare mit einem mittleren Einkommen könnte ein solcher Abzug hilfreich sein, weil er ihre Steuern senkt. Das könnte die Entscheidung erleichtern, eine Weile die Kinder durch einen Elternteil selber zu betreuen.
    Aber bei höheren Einkommen wirds fragwürdig. Denn Kinderbetreuungskosten sind in Kitas und bei Tagesmüttern einkommensabhängig, und sie sinken stark, sobald die Kinder in Kindergarten und Schule kommen.
    Wie also sollen diese nicht-existierenden Kosten bemessen werden, um damit einen Steuerabzug zu rechtfertigen?

  • Alain Mohler sagt:

    Wer sich für seine eigenen Kinder Zeit nimmt darf nicht bestraft werden. Nur weil es „traditionell“ ist und von der SVP kommt braucht es nicht zwingend schlecht zu sein.
    Bei der Jugendkriminalität und bei Themen wie der Verwahrlosung der Jugend wird schnell nach den Eltern geschrien. Also können wir nicht bei den Eltern die ihre Verantwortung (bevor etwas geschieht) wahrnehmen wollen und können nicht noch Steine in den Weg legen.
    Wenn Kinder in die Welt setzen und dann die Erziehung dem Staat überlassen „modern“ sein soll, dann sind wir endgültig im traditionellen Kommunismus angekommen.

  • Reto Müller sagt:

    So als Tipp für den „Journalist“ dieses Artikels (aber auch ganz Allgmemein für ein paar Tagi Journalisten). Ein wenig sich mit nüchterner Ökonomie auseinandersetzen wäre schon von Vorteil, bevor man sich aufs Glatteis wagt…. Muss ja kein Studium sein, aber so ein Einführungsbuch wäre ok. Dann würde man vielleicht auch einmal die andere Seite der Medaille verstehen, wenn man einen Text schreibt.

  • McWide sagt:

    Wie wäre es mit überhaupt keine Abzüge… für nichts. Keine Abzüge für Herrn Einfamilienhausbesitzer und keine für Autofahrer, Familien.. etc dafür generell Steuern tiefer.

  • Markus sagt:

    Sehr selten so schwache Arrgumente wie in diesem Politblog gehört. Man merkt, dass viele Linke in der Sozialbranche arbeiten und natürlich darauf schauen, dass ihnen die Arbeit nicht ausgeht.

  • Corinne S. sagt:

    Ich sehe einfach nicht ein, dass Familien, in denen nur ein Teil erwerbstätig ist und Steuern zahlt, vom Staat ebenso Betreuungsabzüge erhalten sollen, wie Familien, in denen beide Elternteile arbeiten, beide Elternteile ensprechend Steuern zahlen, und dazu womöglich noch äusserst happige Krippenbeträge entrichten. Die SVP steuert mit dieser Politik absichtlich darauf zu, dass man als Erbwerbstätige am Ende finanziell schlechter dasteht als wenn man nicht arbeiten geht. Da fragt sich am Schluss nur, wo denn die Steuergelder für die Beiträge herkommen sollen

  • pascal Haueter sagt:

    wäre toll, wenn die zensur des tagis etwas weniger einseitig wäre….

  • cristiano safado sagt:

    Dass Kinderbetreuungskosten bei Doppelverdiener von den Steuern abgezogen werden können ist richtig. Verdient nur ein Ehegatte, kann der andere Elternteil die Kinder betreuen. Mit nur einem Verdienst fallen dann die jährlichen Steuern auch geringer aus, als wenn beide Elternteile arbeiten würden.

  • Leonardo Kopp sagt:

    „Diese Wahl aber sollte weder von Steuererleichterungen noch von wirtschaftlichen Verpflichtungen diktiert sein. In eben diese Richtung sollte auch die Schweizer Familienpolitik gehen.“

    Wie soll die Wahl dann erleichtert werden? Was wäre denn ein guter Ansatz? Keine Antwort in diesem Artikel – schlecht machen ist halt einfacher.

  • Oli sagt:

    Die SVP Initiative bevorzugt nicht das traditionelle Familienmodell, sondern stellt beide Modell einander gleichberechtigt gegenüber, indem beide Modelle steuerlich gleichgestellt werden. Wenn ein Elternteil nicht arbeitet entstehen Opportunitätskosten (Lohnausfall). Es ist darum nicht so, dass nur Doppelverdiener zusätzliche Kosten durch die Kinderbetreuung haben.

  • Scheidegger Beatrice sagt:

    Die Ueberlegung stimmt nicht!
    Teilt sich ein Ehepaar die Elternpflichten oder ein Elternteil übernimmt, wird deshalb monatlich weniger verdient, so ist die Forderung auf Ausgleich durchaus berechtigt!
    Viele Ehepaare verdienen doppelt, obwohl es finanziell gar nicht nötig wäre, sie dürfen die Krippenkosten abziehen, während Eltern, die sich darauf einrichten, Selbstverantwortung für ihre Kinder zu übernehmen, oftmals sehr knapp berechnen und auf manches verzichten müssen.
    Dann eher Abschaffung der Steuerabzüge und Regelung dieser Kosten bei Minderbemittelten (working poor) übers Sozialamt.

  • Jörn Knie sagt:

    Dieser Artikel ist nur traurig und erbärmlich – un frech dazu: „Tatsache ist, dass die meisten Schweizer Ehepaare von der Realität eingeholt werden und sich damit abfinden müssen, dass beide arbeiten.“ Die Haltung der Linken wird gleich mit erwähnt.
    Zusammenfassung: Wir schaffen die Realitäten um euch zur Arbeit zu treiben und entziehen Euch, so weit es möglich ist, die Kinder, um sie ersteren zu entfremden und im sozialistischen Sinne zu erziehen.
    Trotzdem muss man dem Autor danken, denn viel deutlicher konnte man das nicht mehr ausdrücken. Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele aufwachen.

  • Urs Fröhlich sagt:

    1. „Der Staat soll kein Familienmodell durch Steuererleichterungen fördern.“ -> Das tut er aber bereits, indem Zweiverdiener ihre Betreuungskosten abziehen können!
    2. „Es wäre es absurd, den steuerlichen Abzug von Betreuungskosten zu erlassen, die gar nicht existieren.“ -> Schon mal etwas von Opportunitätskosten gehört?
    Ich habe keine Kinder, bin aber ganz klar für gleich lange Spiesse. Unabhängig vom ‚Familienmodell‘ soll der Abzug geltend gemacht werden können! Vielleicht wären dann sogar weniger Zweiverdiener notwendig.

  • Matthias Studer sagt:

    Was ich bei den Vorschlägen vermisse, ist die Tatsache, dass viele Familien in der Schweiz beide arbeiten müssen. Da steht nicht die Frage, will ich arbeiten oder doch lieber zuhause bleiben? Da geht es um, wie bekomme ich Arbeit, die ich mit meiner Familie vereinbaren kann. Sprich Krippenplätze usw. Das sind die Probleme von Familien, bei denen beide Arbeiten müssen. Natürlich wird das von der SVP und dem Bundesrat ignoriert. Begünstigt werden in diesem Fall wieder Familien, die es sich leisten können, einen Elternteil zu Hause die Kinder betreuen. Also mit mehr Geld.

  • Georges Dubi sagt:

    Man stelle sich vor, es würde die SVP nicht mehr geben. Wieviele Leute müssten sich einen neuen Lebensinhalt suchen, resp. etwas anderes über das sie schimpfen und sich darüber aufregen könnten. Ich wünsche der Schweiz etwas mehr Phantasie und und vor allem mehr Leute, die sich um die wirklichen Probleme und Herausforderungen kümmern!

  • Nina Hackel sagt:

    Dass Mutter und Vater arbeiten ist nicht immer eine Frage des Luxus, sondern je nachdem lebensnotwendig.
    Wenn ich meine Kinder trotzdem gut betreut haben moechte und eine ausgebildete Erzieherin anstelle, werde ich zum Arbeitgeber. ich habe die gleichen rechtlichen Pflichten wie ein Unternehmenn. dazu gehoeren Lohnnebenkosten, Pensionskasse,Unfallversicherung zudem kommen Administrationskosten der Ausgleichskasse und Zahlungen an die Familienausgleichskasse dazu. Jedes Unternehmen kann Lohnkostenvorteil vor Steuern abziehen, warum ein Haushalt, der einen Arbeitsplatz schafft nicht?

  • Koch Andri sagt:

    Schwache Argumente Herr Muhiedinne. Der Tagi ist und bleibt nun mal Links. Ich kann mich den Worten von Herrn Stadelmann nur anschliessen! Entweder lässt man beide Familienmodelle einen Abzug machen oder keines von beiden. Wirtschaftliche Gründe vorzuschieben sind daher ein schwaches Argument. Sieht man wieder mal die Doppelmoral der Linken. Beide Elternteile arbeiten, Lebensstandart etwas erhöhen, Kindererziehung extern und alles noch bei den Steuern abziehen. Bravo
    Die SVP betreibt nicht partout Politik für die Reichen. Es geht hier ganz einfach um Gerechtigkeit.

  • Thomas Steffen sagt:

    Ohhh, Herr Muhieddine – ganz nach dem Motto: macht die SVP mal etwas richtig, ist auch wieder nicht gut. Die „Schweizer Krankheit“ Nr1. Würde die SVP die perfekte Lösung zur Abschaltung der AKWs und der Stromversorgung nur durch alternative Resourcen finden, wären die Grünen die ersten, welche auf Angriff gingen. Traurig, traurig….

  • Gregor Banda sagt:

    Der Unterschied ist auch, dass bei Eigenbetreuung kein zusätzliches Einkommen anfällt, das versteuert werden muss. Meistens werden also die Steuern bei Doppelverdienern trotz abzügen immer noch höher sein. Sonst müsste man analog zum Eigenmietwert auch noch einen fiktiven Eigenbetreuungslohn einführen, der auch versteuert wird. Dann wäre der Abzug für Eigenbetreuung schnell kein Thema mehr!

  • Oliva sagt:

    Es ist schade, dass ein solch einseitiger Artikel von dem Tagi gebracht wird. Es nicht in allen Familien möglich, dass beide Elternteile arbeiten gehen können. Denn wer auf dem Lande wohnt kann sich nur eine Kita leisten, welcher Sozialbezüger oder Gutverdiener ist. Ansonsten ist es ein Luxus und nicht möglich. Wer sich also selber um die Kinder kümmert und sie auch erzieht, wird im Moment bestraft. Obwohl man mit den Kindern einen Dienst an den Staat macht. So ist es das Mindeste, dass man auch ohne den Kita-Luxus einen Abzug machen darf!

  • Hannes Witzig sagt:

    „Erstens, und dies betont auch der Bundesrat, soll der Staat kein Familienmodell durch Steuererleichterungen fördern“
    Aber wird nicht genau dies gemacht mit dem Abzug externer Betreuungskosten? Mein Vorschlag:
    Betreuungsgutscheine. Diese kann man z. B. in Krippen einlösen, oder man kann die Kinder selbst betreuen und die Gutscheine selbst einstecken, oder die Grosseltern passsen auf die Kinder auf und bekommen die Gutscheine..
    und: von wegen Kosten, die nicht anfallen: Wenn jemand nicht arbeiten geht wegen den Kindern, kann der Lohnausfall sehr wohl also Kosten angesehen werden!

  • Roland Schürch sagt:

    der Staat soll keine Familienmodell bevorzugen würde bedeuten: Keine Steuerabzüge für Kinderbetreuung.
    Will man jedoch Familien unterstützen – unabhängig des Fam.modells – sollen Familien einen bestimmten Betrag pro Kind bekommen. Die Familie soll frei entscheiden, wie sie das Geld nutzen/investieren, bspw. in mehr Zeit für Kinde (tieferes Arbeitspensum, Klavier-/Sport/…-unterricht oder für Kinderbetreuung.

  • kurt vanossi sagt:

    Eine Familie zu gründen oder zu haben ist doch, so wollen wir hoffen, nicht ein Schicksal sondern ein Wunsch. Tatsache ist aber, dass das familienfeindliche Umfeld in der Schweiz, im Vergleich zu den meisten anderen vergleichbaren OECD Ländern in Europa, diesen Wunsch zu einem Privileg degradiert. Der Bundesrat gibt sich familienfreundlich solange es nichts kostet. Die Sozialausgaben sind zwar astronomisch angestiegen, aber die Familien wurden tunlichst vernachlässigt. Vermutlich gibts hier sogar einen Zusammenhang.

  • Hans Komiker sagt:

    Auch wenn sich mein innerstes dagegen straeubt, so muss ich dorch der SVP fuer EINMAL, und wirklich NUR fuer dieses mal absolut recht geben. Wenn man seinen Kinder eine behütete Kindheit bieten will, betreut durch die eigene Mutter, dann kommt man sich in der Schweiz schon etwas verarscht vor. Waehrend die „Double income one kid“ in Armani Kluft bei der Krippe abliefert und dann am Wochenende etwas „Quality time“ mit dem Junior verbringt indem sie mit dem Cabrio ins Tessin duesst, darf der Anhaenger des klassischen Familienmodells sich 60 Std abrackern, damit er den Verdienstausfall kompen.

  • roger mühlemann sagt:

    Liebe Journalisten, falls ihr Mühe habt mit dem Sprachgebrauch, dann gibt es sicher auch dafür überall Kurse. Oder fragt einfach mal im Umfeld was das Wort “anbaggern“ genau bedeutet. Aber vielleicht wurde der Artikel ja auch nur grottenschlecht übersetzt.

  • Isabelle sagt:

    Bei Eltern wo nur ein Elternteil arbeitet, wird die Betreuungsleistung bereits voll vom Einkommen abgezogen – ganz einfach weil das Einkommen wegfällt. Dadurch sind die Steuern automatisch niedrig. Doppelverdiener zahlen Steuern auf zwei Einkommen, haben als Ehepaar eine höhere Progression, zahlen zudem die Kinderkrippe etc. Sie schaffen Arbeitsplätze in der Betreuung und leisten selbst einen aktiven Beitrag in der Wirtschaft. Kindern gefällt es in der Krippe sehr gut. Akzeptiert doch endlich, dass es nicht Vernachlässigung eines Kindes ist, wenn Eltern es in eine Krippe geben – im Gegenteil!

  • Peter Müller sagt:

    Es geht hier weder um Subventionen noch um die Förderung irgend eines Familienmodells. Es ist schlicht und einfach die Bereinigung einer Rechtsungleichheit. Doppelverdiener machen Betreuungskosten geltend, da sie das Betreuungsangebot zur Erzielung des Einkommens nutzen (müssen). Bleibt ein Elternteil zu Hause, entstehen durch diesen Erwerbsausfall ebenfalls (versteckte) Betreuungskosten. Es ist ein Hohn, wenn diesen Eltern nun ein entsprechender Abzug verweigert wird. Hab nichts übrig für die SVP, aber hier sind sie absolut auf dem richtigen Weg, weshalb ich die Initiative unterschrieb.

  • James S. sagt:

    Der Titel sagt es ja schon:“ Im Stich gelassenen Familien“. Gerecht wäre Abzug für Alle oder für Niemanden.Warum sollen Doppelverdiener die sich 2-3 x pro Jahr Ferien in Übersee leisten können bevorzugt, und Eltern die Ihre Kinder selbst erziehen, und damit finazielle Nachteile in Kauf nehmen, benachteiligt werden?

  • zeller rolf sagt:

    Würde mich interessieren , wie der Verfasser dieses Artikels selbst lebt und ob er Vater ist, in einer intakten Familie. Man sollte alles einmal gelebt haben bevor man andere belehrt ! Heute wird vieles als Gleichwertig und Normal taxiert, zum Glück entstehen aber die nächsten Generationen weitgehend durch die „Normalen“, wie seit Anbeginn.

  • todi sagt:

    Etwas abziehen, ohne dass Ausgaben dem gegenüberstehen – unsinnig. Allerdings ist es unverständlich, warum reale Betreuungskosten nicht abzugsfähig sind, wenn nicht beide Elternteile arbeiten. Hier würde Handlungsbedarf bestehen, jedoch kann die SVP damit kaum politisches Kapital daraus schlagen. Gerade für Kinder von bildungsfernen Eltern könnte mit finanzierbaren Tagesstrukuren einen wertvollen Beitrag für die Chancengleichheit geleistet werden.

  • Bruno Waldvogel-Frei sagt:

    Diese SVP ist goldrichtig und gibt den richtigen Impuls, um die belächelte oder gar diskrimierte Familienarbeit aufzuwerten. Als Eltern, die auf Doppelverdienst zugunsten der Kinder verzichten, ist man ja finanzeill gesehen all die Jahre nur der Volltrottel gewesen. Dabei ist eine gute Familienarbeit der lebensnotewendige Kitt für eine gesunde Gesellschaft. Was mich bisher immer getröstet hat: Die Kinder danken es einen von Herzen. Und in Krisenzeiten hat man später einmal am richtigen Ort investiert.

  • Anton sagt:

    Der Vorschlag von der SVP zielt in die richtige Richtung, die Schwäche ist allerdings offensichtlich: Je mehr Einkommen eine Familie hat, desto grösser wird die Steuerersparnis.
    Warum nicht einfach die Kinderzulagen vergrössern ? So würden ärmere Familien in gleichem Mass profitieren wie reiche Familien und es würde nicht einmal mehr kosten.
    Leider können unsere Millionäre im Bundesrat mit einem normalen Büezer, der sich trotz 100% Arbeit mit Familie finanziell kaum über Wasser halten kann, nicht mehr mitfühlen. da allein ihre lebenslange Rente dreimal höher ist als ein Büezerlohn.

  • Hans Zürcher sagt:

    Reines SVP Bashing der Artikel. Der Autor sollte sich schämen, denn diese Initiative ist sehr gut und familienfördernd! Und das sage ich als nicht SVP Wähler …

  • Karin Zink sagt:

    Welches Recht hat der Bundesrat, mit der Ablehnung des SVP-Vorschalges ein Familenmodell dem anderen (steuerlich) vorzuziehen? Eine selbst betreuende Mutter sollte genauso wertgeschötzt werden wie eine Mutter, die arbeitet und ihr Kind fremdbetereuen lässt. Alles andere ist heuchlerisch und sogar famileinfeindlich. Gerade wenn nur ein Einkommen da ist, sind junge Familen oft am Existenzminimum.

  • Der Vorschlag der SVP ist zukunftsweisend und öffnet die Türe für eine bessere Zukunft einen Spalt breit. Die Entkoppelung von Arbeit und Geldleistung als zentralem Inhalt der Initiative wird, konsequent weiterentwickelt, in der Abschaffung der Steuern und der Einführung eines von jeder Arbeit unabhängigen bedingungslosen Grundeinkommens enden. Auch wenn der Weg noch weit ist. Wer mehr zu diesen Ideen erfahren möchte, sollte hier mal reinschauen: http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b

  • Paul C. sagt:

    Ich bin dafür beide Familienmodelle gleichzustellen. Das heisst in dem Fall keine Steuerabzüge mehr für Fremdbetreuung. Wir haben uns für das ‚traditionelle‘ Modell (bin ich jetzt ein Bünzli?) entschieden weil wir die Erziehung der Kinder nicht an Fremde delegieren wollten. Auch wenn die pädagogisch ausgebildet sind möchten wir diese Verantwortung selber übernehmen. Dafür nehmen wir auch finanzielle Einbussen in Kauf. Warum sollte ich Doppelverdiener unterstützen damit sie sich den 2. Touareg leisten können um das Kind in die Krippe zu fahren? Hier hört für mich die Solidarität auf.

  • Konrad Schläpfer sagt:

    Der Titel sagt es ja schon:“ Im Stich gelassene Familien“ Es kann doch nicht sein dass Doppelverdiener ,die sich 2-3 Mal pro Jahr Ferien in Übersee leisten können, gegenüber Familien die auf ein Zweiteinkommen, zu Gunsten der Kinder verzichten, Steuerlich bevorzugt werden.

    • Sonja sagt:

      Es scheint kompliziert zu sein: Die Doppel-Verdiener-Familien können nicht 2-3x Ferien in Uebersee leisten, weil sie mehr abziehen können, sondern weil sie MEHR arbeiten. Die Initiative bringt aufgrund der Progression finanzarmen Familien nicht viel, sondern nur den reichen Einverdiener-Familien. Hat das noch niemand begriffen ? Das ist wieder eine typische SVP-Mogelpackung….

  • berger sagt:

    une famille qui a un revenu annuel de 80’000 max. devrait recevoir les 500 frs d’allocations par mois si la mère reste à la maison pour élever ses enfants. Au-delà de ce montant, la famille n’en a pas besoin et donc si la mère travaille ce n’est pas par nécessité.

  • A. Ungricht sagt:

    Diese Initiative ist richtig. Es kann doch nicht sein, dass man bei einer Fremdbetreuung Steuerabzüge machen kann und wenn man selbst die Zeit für die Erziehung aufwendet, in die Röhre schauen muss. Aber das passt zur heutigen Zeit, man möchte die Familien durch einseitige Anreize bewusst kaputt machen. Ich werden auf jeden Fall zustimmen.

  • Die SVP ist gegen Tagesschulen, gegen Fremdbetreuung von Kindern berufstätiger Eltern. Sie wehrt sich gegen Stipendien für weniger Bemittelte, die weiterführende Schulen besuchen wollen. (Die Stpendien sind halb so hoch wie noch vor 20 Jahren.) Immer wenn es um generelle Lohnforderungen von Arbeitnehmern, um ein sozialverträglicheres Mietrecht, um einen berechtigten Ferienanspruch geht, schreit man in Blochers Partei Zetermordio. Das was eine Minderheit von Familien vom SVP-Vorschlag profitieren könnte, wird ihnen an anderer Stelle mehrfach wieder weggenommen.

  • Claudia T. sagt:

    Vielleicht haben einige hier vergessen, dass arbeitende Mütter nicht nur von Steuerabzügen profitieren, sondern auch Steuern zahlen. Nicht zu knapp ist ihr Anteil an Verdienst, den sie an Dritte (Tagesmütter, Kinderkrippen und Groseltern) abliefern, sie vom Kuchen ihres Saläres teilhaben lassen, welche dieses dann grad nocheinmal versteuern. Die fremdbetreuten Kinder wiederum lernen in den Krippen, bei Tagesfamilien und bei der Oma mit Strukturen umzugehen und Kontakte zu knüpfen. Wo sind wir denn hier, wenn in der Schweiz nur noch Kinder kriegen darf, wer ausschliesslich Hausfrau sein will?

  • chappaz sagt:

    un couple ayant des enfants doit avoir les mêmes droit fiscaux que les deux travaillent ou non. Si on estime que les parents qui travaillent les deux peuvent déduire un certain montant pour la garde de ces enfants, il doit être de même si l’un des parents a fait le choix de ne pas travailler pour s’occuper de ces enfants, puisque l’on sait qu’un enfant placé en crèche à un coût. Ce pourrait être ressenti comme une reconnaissance pour le parent qui reste à la maison car beaucoup se sentent mis au banc de la société par ce choix. Je regrette que l’on n’ai besoin d’un débat pour admettre cela

  • Klaus Leuzinger sagt:

    Völlig egal, was die SVP fordert. Hauptsache die Redaktion liefert die tägliche SVP-Bashing Vorlage, damit sich einige Leser abreagieren können. Wehe, die Redaktion würde mal nicht liefern…

  • Karl Müller sagt:

    „und zweitens wäre es absurd, ein Gesetz für den steuerlichen Abzug von Betreuungskosten zu erlassen, die gar nicht existieren, wohingegen andere Kosten wirklich vorhanden sind.“ Wie bitte? Und was ist mit dem Erwerbsausfall? Das sind auch Kosten, die zugunsten der Kinderbetreuung entstehen. Mit dem Vorschlag des Parlamentes wird eindeutig die externe Betreuung privilegiert. Die Initiative greift eine gerechte Lösung auf.

    • Sonja sagt:

      Der Erwerbsausfall wird ja auch nicht versteuert, sondern nur das Einkommen. Arbeitet nur einer, wird auch nur einer besteuert, so einfach ist das.

  • Rabe sagt:

    Habe weiss der Himmel das Heu nie auf der gleichen Bühne wie die SVP, aber hier mache ich eine Ausnahme: Es kann wohl sein, dass es nicht wenige Familien gibt, bie denen beide Eltern arbeitën müssen. In meinem Umfeld aber beobachte ich überwiegend etwas anderes: Beide WOLLEN arbeiten. Schliesslich will man ja ne tolle Wohnung, ein Auto, auch mal chice Kleider, und nicht zuletzt arbeitet man auch gerne Im Beruf und hat so mehr Abwechslung im Leben. Ich sehe nicht ein, weshalb andere Familien, die sich bewusst zur „Eigenbetreuung“ entschieden haben, das Nachsehen haben sollen.

    • Sonja sagt:

      ja ja, alle Frauen wollen nur dasselbe: Schicke Kleider, Ferien etc…… was für ein Cliché. Das passt perfekt zur SVP… Ja, wir arbeiten zusammen 140 % und verdienen bei weitem weniger als andere Familien mit einem Einkommen. Ist es dann gerechtfertigt, dass beide Familien gleichviel abziehen dürfen, obwohl eine Familie überhaupt keine Betreuungskosten hat und grundsätzlich schon viel mehr Geld zur Verfügung hat ? Ich denke nicht….. Vielmehr sollten mehr Teilzeitstellen für Väter und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf geschaffen werden

      • Rabe sagt:

        Liebe Sonja, von Frauen habe ich gar nichts gesagt. Ich meine die Männer durchaus mit. Von Cliché keine Spur, ich kenne selbst ein paar solche Leute, und die sind sehr real. Ihren letzten Vorschlag unterstütze ich voll und ganz. Und ich gönne Ihnen Ihren Abzug gerne. Mir war es ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass es eine Menge Leute gibt, die im Unterschied zu Ihnen nicht auf ein doppeltes Einkommen angewiesen wären, die sich dieses und die Krippe dazu ldennoch eisten WOLLEN, und die m.E. gegenüber jenen, die sich für Eigenbetreung entscheiden, genauso ungerecht bevorteilt würden.

  • Rabe sagt:

    Zusatz: Meine Frau und ich arbeiten beide. Das Argument im Artikel, der Staat solle nicht ein bestimmtes Familienmodell fördern, widerlegt eigentlich den ganzen Artikel gleich selbst: Denn können nur Eltern, die ihre Kinder in die Krippe geben, finanziell profitieren, sind ja eben die anderen benachteiligt.

  • Helveticus sagt:

    Die Geburtenrate liegt in der Schweiz bei 1,5 Kindern pro Frau, während für einen Bestandeserhalt 2 Kinder nötig wären. Das bedeutet einen Bevölkerungsrückgang von 25 Prozent innerhalb einer Generation. Deswegen sind ALLE Ideen, welche Familien mit Kindern besser stellen, sowohl finanziell wie vor allem ideell, unbedingt zu fördern. Es ist mir als Sozialist egal, ob diese von der SVP oder von der CVP kommen, solange sie dem Wohl der Schweiz dienen. Ich bin dagegen, dass man den Bedarf an Nachwuchs durch Einwanderung kompensiert, weil ich keine Lust habe, im eigenen Land zum Fremden zu werden.

  • Zen sagt:

    „l’Etat, comme le souligne le Conseil fédéral, n’a pas à encourager un modèle familial par des moyens fiscaux“ or il le fait pour les familles qui mettent leurs enfants à la crèche!!!
    „Ensuite, il serait absurde de créer une loi qui permette de déduire des frais de garde qui n’existent pas, même si d’autres charges sont, elles, bien réelles“… Cette garde a un coût pour mon époux vu qu’il y a un manque à gagner…

  • Herbert Ehrsam sagt:

    Cela peut-être une voie comme une autre, certainement moins coûteuse que des crèches ou des jardins d’enfants (infrastructures). Peut-être aussi cela permettrait-il aux familles d’engager des mamans ou des papas de jour ?

  • Maria sagt:

    Als Single habe ich es langsam satt, den Familien mit Kindern die Krankenkasse, das Aufziehen und die Ausbildung mit meinen Steuern zu finanzieren. Besonders da ich als Alleinunternehmer auch meine AHV, Pensionskasse etc selbst finanziere. Politiker scheinen zu meinen, sie muessen sich nur bei Familien prostituieren. Es braucht endlich eine Singles Lobby.

  • Thomas Beeringer sagt:

    Hier scheint die SP wirklich die Situation völlig verkannt zu haben. Warum sollten nur Ausländer, Alleinerziehende, untere Einkommensschichten, Mütter auf dem Selbstfindungstrip etc. für das Kindermachen belohnt werden, bzw. deren Fremdbetreuung? Eltern die diese Aufgabe selber übernehmen und möglicherweise auf Einkommen verzichten zählen wohl nichts. Passt das nicht in das heuchlerische Bild der Linken? Und noch schlimmer – die berechtigte Forderung kommt von der SVP. Da muss sich auch die sogenannte Familienpartei CVP an der Nase nehmen.

  • Zwahlen sagt:

    Darf eine gute Mutter trotz aller Kinderliebe Lust haben zu arbeiten, da sie eine lange Ausbildung gemacht hat und gerne arbeitet im Kinder- und Haushalt-Alltag die intellektuelle Herausforderung vermisst ? Hat schon jemand darüber nachgedacht, wieviel Potential verloren geht, weil viele Frauen ihre gute Ausbildung nicht im Beruf einsetzen ? Das grosse Jammern (auch durch die SVP) kommt dann, wenn sich eine Familienmutter durch widrige Umstände gezwungen sieht, wieder eine Arbeit anzunehmen und keine (weil zu lange zuhause) findet und auf Sozialhilfe angewiesen ist.

  • Der Autor ist dagegen, weil die Initiative von der SVP ist. Das ist er einzige Inhalt dieses Blogs. Andere Argumente kann ich nicht erkennen. Das eigenartige ist folgendes: Die SVP wird regelmässig verschrien wegen ihrer politischen Anliegen. Sie brachte das Thema Jugendkriminalität und wurde fünf Jahre lang der hetzerischen Ausländerfeindschaft bezichtigt, bis die SP das Thema als eigene Erfindung bekanntmachte. Die SVP redete gegen Asylmissbrauch und hörte dieselben Anfeindungen, bis die CVP neuerdings die gleichen Anliegen vertritt. Und hierd wrird die SVP beschimpft, weil sie die SVP ist.

  • Die sich wundert ?? sagt:

    Haben Eltern eigentlich nicht die selben Rechte wie ein ganz normaler Betrieb??
    Keiner kann behaupten, dass es ein normaler Betrieb überleben würde, wenn er Artikel einkauft und dieselben unter dem Einstandspreis weiterverkauft. Aber von Eltern wird genau das Verlangt! Das bzw. die Kinder müssen betreuut sein und zwar gut! Das das bei einer Fremdbetreuung nicht gratis ist, ist auch klar. Aber dass die Betreuungskosten nicht abgezogen werden können vom Einkommen, da sie ja ohne die Erwerbstätigkeit auch nicht entstehen würden… ist irgendwie nicht wirklich logisch oder??

  • patrick sagt:

    Aus meiner Sicht wird ausser Acht gelassen, dass es Väter gibt, die ihr berufliches Pensum reduzieren, um sich aktiv an der Kinderbetreung zu beteiligen. Bei diesem Szenario, dass mich als 1- Tages-Hausmann, auch betrifft, nehme ich eine entsprechende Lohneinbusse in Kauf. Nun werden aber Eltern, die sich so organisieren gegenüber Eltern, die Ihre Kinder in einer Krippe o.ä. betreuen lassen benachteiligt. Einerseits können die Frremdbetreungskosten abgezogen werden, und ihr einkommen ist dadurch auch höher, als das Einkommen von Eltern, die ihr Pensum reduzieren

  • Die sich wundert ?? sagt:

    Komisch dass alle es normal finden dass die Arbeitswegkosten, Essenskosten und auch noch Kleiderkosten vom Einkommen abgezogen werden dürfen. Aber real anfallende Kosten für Kinderbetreuung (ohne die das Einkommen gar nicht entstehen würde) nicht abgezogen werden sollen.
    Wer es sich leisten kann zuhause die Kinder zu betreuuen kann dies ja sicher auch gerne tun, nur soll er aufhören allen vorzujammern es müsse etwas abgezogern werden können. Wovon denn? Von der Freizeit wenn die Kinder in der Schule sind?

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