Raus aus dem Schweizer Steuerdschungel

In den letzten Tagen ist mit dem Finger auf den Kanton Waadt gezeigt worden wegen eines Berichtes der Eidgenössischen Finanzkontrolle. Dieser wies auf, dass im Jahr 2007, d.h. im letzten Jahr der Gültigkeit des Bonny-Beschlusses, das Waadtland von 70 Prozent der Steuerbefreiungen profitiert hat, die von den Kantonen beschlossen und vom Bund (Seco) in jenem Jahr bestätigt wurden. An der Spitze mit allgemeinen Steuerrabatten für Unternehmen stehen zwar Schwyz, Zürich, Wallis und Freiburg, doch die Waadt ist Schweizer Meister im Aushandeln von Steuerabkommen und Steuernischen ohne wirkliche demokratische Kontrolle.

Dieser alte Zopf ohne klare Politik des Bundes gehört abgeschnitten.

Willkommen in der Waadt: Nestlé-Hauptsitz in Vevey VD. (Foto: Keystone)

Willkommen in der Waadt: Nestlé, im Bild der Hauptsitz in Vevey. (Foto: Keystone)

Im Waadtland finden sich zahlreiche so genannt gemeinnützige multinationale Gesellschaften, darunter internationale Sportverbände. Nestlé profitiert wohl am meisten von dieser extremen Flexibilität. Seit drei Jahren fordert die SP Waadt mit entsprechenden Belegen Erklärungen über ihre steuerliche Behandlung. An der Rue de la Paix in Lausanne, dem Sitz der kantonalen Finanzdirektion, herrscht Schweigen.

Da nun am vergangenen Freitag die Eidgenössische Finanzkontrolle ihren Bericht veröffentlicht hat, lässt sich die Debatte doch etwas objektivieren. Zunächst sei festgestellt, dass – wenn man die Jahre 2003 bis 2008 und die Wirtschaftskraft berücksichtigt – die anderen Kantone der Waadt in Bezug auf Steuerbefreiungen in nichts nachstehen. So deutet alles darauf hin, dass die Kantone Freiburg, Neuenburg und Schaffhausen eine zumindest exzessive Praxis betrieben.

Des Weiteren zeigt der Bericht die Grenzen der Wirtschaftsförderung durch Steuern auf (sie betrifft nur Unternehmen, die Gewinn machen). Die Wirtschaftsförderung ist auf kantonaler wie auf eidgenössischer Ebene gründlich zu überprüfen, wenn damit Arbeitsplätze statt einer ruinösen Steuerunterbietung unter den Kantonen geschaffen werden soll. Wenn in diesem Sinn kantonale Massnahmen getroffen werden können, um die Steuerabkommen auf transparenten und billigen Kriterien (Schaffung von Arbeitsplätzen, namentlich für engagierte Mitarbeiter) und einer vermehrten Überwachung ruhen zu lassen, so genügt dies nicht, um die Ungleichheit dieser Praxis zu bekämpfen; dieser alte Zopf ohne klare Politik des Bundes gehört abgeschnitten.

Über Feststellungen und Absichtserklärungen hinaus müssen die Bundesbehörden konkret ihre Verantwortung wahrnehmen und den für das Steueraufkommen des Bundes ruinösen Steuerwettbewerb unter den Kantonen beenden. Es handelt sich um ein interkantonales Problem, worauf der Bund ebenso reagieren muss wie auf die Frage der Steuern der Holdinggesellschaften und internationalen Unternehmen. Es ist ebenso dringend, die Frage der Steuernischen für juristische Personen zu regeln, d.h. alle Arten von rechtlich nicht genehmigten Steuerabkommen, die ebenso einen Verstoss gegen die Steuerprogression darstellen und wovon die wohlhabendsten (juristischen oder natürlichen) Personen profitieren.

Die Harmonisierung der Steuerregeln kann durch eine Revision des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG) und eine Verstärkung der Rolle der Überwachung durch die Seco und die Kantone erreicht werden. Im Gesetz ist auch ein zwingendes Ausgleichssystem zu definieren, das eine übermässige Konzentration von Sitzen multinationaler Unternehmen in einigen Kantonen oder Regionen des Landes verhindert. In Zukunft muss die Austrocknung des Schweizer Steuerdschungels Priorität haben.

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45 Kommentare zu «Raus aus dem Schweizer Steuerdschungel»

  • Thomas Meier sagt:

    Die SP ist schlimmer als jeder Investment Banker. Wie gierig kann man sein? CH ist eines der reichsten Länder der Welt, hat eine der tiefsten Arbeitslosigkeiten und Kriminalität, sehr gutes (fast kostenloses) Schulsystem usw. kaum jemand hat so einen hohen Lebenstandard wie CH. In der Schweiz gehört jeder zum weltweiten 1% (ab ca. USD 27k Einkommen pro Jahr, also sogar Sozialhilfeempfänger). Trotzdem hat die SP das ständige Bedürfnis anderen Leuten etwas wegnehmen zu müssen, noch mehr zu besteuern nur damit irgendwelche Leute und DInge, welche der SP gefallen, davon profitieren können…

    • Soso, aber dass in der Schweiz 8% rund 90% des BIP besitzen, hat für Sie keine Bedeutung? Damit liegt die Schweiz etwa auf Höhe von Burkina Faso, Argentinien, Ghana und Paraguay… Haben Sie schon mal die Worte Ethik, Moral und Anstand gehört? Können Sie diese Worte auch fehlerfrei schreiben und verstehen Sie deren Sinn? Sind Sie Mitglied einer Kirche? Wenn ja, dann sollten Sie wirklich mal intensiv die Bibel lesen. Es ist das revolutionärste Sozialwerk der Menschheitsgeschichte. Da kommen Ihnen vielleicht neue Ideen?!

      • Nico Meier sagt:

        Ist es besser in einem Land zu leben, in dem alle nichts haben oder in dem einige wenige viel haben aber die die wenig haben immer noch ein sehr angenehmes Leben leben können?

      • Roberto sagt:

        Vollkommener Nonsens (basierend auf Studien, die die Pensionskassenvermögen ausser acht lassen), dieser Vergleich. Zudem: Solange das daran liegt, dass wir einige dutzend Multimilliardäre in unserem kleinen Land haben, ist das doch gut. Diese rücken zwar das Verhältnis so zurecht, aber konkurrenzieren den Normalbürger keineswegs bei den normalen Jobs und Wohnungen. Im Gegenteil, so ist auch Geld da für Luxus, der viele Arbeitsplätze schafft (Gastronomie, Hotellerie, CH-Luxusuhrenbranche usw.) Übrigens: In der Ukraine ist der Wohlstand „gerechter“ verteilt – weil fast keiner was hat.

    • Marco Fischer sagt:

      @ Thomas Meier: der grosse Unterschied zwischen den Investment Banker und der SP ist derjenige der „Opfer“!!! Während die Banker mit dem Geld durchschnittlicher Leute spielen, versucht die SP den Miliardären höhere Steuern aufzubrummen – und jetzt sagen Sie mir bitte, was daran schlecht sein soll?
      Sie profitieren ja auch davon wenn mehr Geld in der Steuerkasse ist, aber nein es ist Ihnen lieber, wenn die Reichen reicher sind und die Bedürftigen da bleiben wo sie sind (mit 2000.- im Monat kann man vielleicht in andern Ländern eine Familie ernähren, hier aber nicht!)

      • Roberto sagt:

        Ein weit verbreiteter Irrtum, dass höhere Steuern gleichbedeutend sind mit mehr Geld in der Steuerkasse. Der Kanton Zug beweist das Gegenteil. Wenn die guten Steuerzahler nämlich das Gefühl haben, man erhöhe ihnen aus Neid/Missgunst die Steuerlast, so umgehen sie diese einfach, denn sie haben die Möglichkeiten dazu. In der Schweiz besteht zudem absolut keine Notwendigkeit für Steuererhöhungen, denn selbst in den letzten „Krisenjahren“ und mit der „UBS-Rettung“ hat der Bund noch Milliarden-Überschüsse erzielt.

    • Meinrad Schmid sagt:

      Seltsam Herr Meier was Sie schreiben – es geht einzig um Steuergerechtigkeit. Oder finden Sie es richtig, wenn eine Firma von einem Kanton in den anderen zügelt – Steuerfreiheit über fünf oder zehn Jahre geniesst? Ohne neue Arbeitsplätze zu schaffen, mit den gleichen Leuten? Das hat gar nichts mit der SP zu tun, sondern mit mir, ein ehrlicher Steuerzahler – ich bekomme auch keine Steuererleichterungen, wenn ich 10 Jahre in einer Gemeinde wohne oder zügle.

      • rast stefan sagt:

        halt!! jeder kanton kann selber auch so handeln.keiner hindert ihn daran.nur die linken versuchen das.straffe bürokratie,geschicktes haushalten,können steuerbegünstigungen wett machen.aber beziehen und gute(reiche)steuerzahler vergraueln,den bezug im vornherein verplanen und den eigenen beamten apparat hochhalten,führen in die miesere.

    • Urs sagt:

      Nun ja, die SP hat vieleicht das Bedürfniss u.a der Progression zu dem zu verhelfen als was sie mal gedacht war, aber andere machen das tatsächlich und leben die Selbstbedienung voll aus. Auch wenn die Schweiz statisch gesehen in den oberen Rängen der übliche Indikatoren zu finden ist, immer mehr Menschen auch hier haben davon nicht sehr viel. Gerade von Progressivne Steuer- und Abgabesystemen haben am Ende alle was davon, nur die heutigen Profiteure eben nicht mehr.

    • Ueli Leutwyler sagt:

      Herr Thomas Meier, wir recht sie haben vor allem mit ihrem letzen Satz..Die Steuern und Abgaben steigen uner-müdlich. Nun wieder die Abstimmung über die unfaire Erbschaftssteuer vor der Tür steht ..es scheint mir es gibt kein Ende mit der SP immer mehr wegnehmen wollen… abzocken will…da muss man sich überlegen einen Wohnort mit bessern Steuerkonditionen zu suchen.. ein Ort wo man überleben kann. Übrigens ist die Holding von Nestlé in Cham /ZG.

      • Helveticus sagt:

        Nestlé hat einen zweiten Unternehmenssitz mit Holding und dem Aktienregister seit altersher in Cham, weil eine Vorgängerfirma der Nestlé, die Anglo-Swiss Condensed Milk Co. in Cham sass und Kondensmilch der Marke „Milchmädchen“ plus Kindernahrung produzierte. Die Milchsüdi, die damals grösser als Nestlé war, fusionierte 1905 auf gleichwertiger Basis mit Nestlé. Soviel zum Thema Steuermigration. Es sollte beim ganzen Steuerwesen, inklusive den sinnvollen Erbschaftssteuern nicht ums Wegnehmen gehen, sondern darum, gemeinsam etwas aufzubauen – Strassen , Schulen, Chancen.

      • Urs Holzapfel sagt:

        Allein das Beispiel Nestlé zeigt doch,wie absurd der interkantonale Steuerwettbewerb inzwischen ist.Nestlé hat ja nun definitiv seinen physischen Hauptsitz in Vevey,meint aber wohl,dort immer noch zu viel Steuern zu zahlen und setzt noch eine Holding,in der – wie toll- vielleicht sogar einige Personen arbeiten,davor,um von der Zuger Aldi-Steuer zu profitieren (Aldi = besonders günstig)…Man fragt sich,wie lange die Bürger das noch akzeptieren…Ein Arbeitsplatz rechtfertigt nicht jede Trickserei seitens der Firmen.

    • leo schale sagt:

      «Er ist viel schweizerischer als ich.» Diese Aussage wäre für mich eine Beleidigung ;-((

      • R. Meister sagt:

        BRAVO @R.Stadelman u. @ l.schale (in anderem blog)
        „Und wieder einmal haben wir hier 19 „Experten“ die hauptsächlich ihren Hass auf die EU herausschreien und nicht über die nötige Weitsicht verfügen zu erkennen dass es auch für die Schweiz immens wichtig ist das GR gerettet wird… Über die EU an sich mag ich ohnehin gar nicht diskutieren. Grosse Teile des Volkes wollen glauben das sie schlecht ist, also lasse ich ihnen ihre irrige Meinung…“ Der einfältige Hassneid vieler CH’s gegen alles was nicht dieser verlogenen, sowie parasitären Schmarotzermentalität entspricht war schon immer peinlich

  • Die Westschweizer sind erfolgreiche Rosinenpicker.Faule Bereiche sind u.a.Arbeitslosenzahlen, -entschädigungen, Gesundheitswesen höchste Kosten, Tricksereien bei Asylanten, höchste Wiedererwägungszahlen, Pauschalbesteuerungen (Rekord Waadt).Soll ich weiterfahren oder bemüht sich die Presse auch einmal, diese Profiteure genauer anzusehen?

    • r.meir sagt:

      im welschland gibt es viele sogenannte humanne vereinigungen,die bezahlen praktisch keine steuern,aber die angestellten dieser non profit.firmen,sind aus dem linken lager und verdienen sich dumm und dämlich,clever sind sie,diese welschen,dass muss man ihnen lassen und von spenden gut leben,dass ist SP pur,übrigens,viele linke politiker sitzen in den verwaltungräten dieser humanen organisationen,man muss nur ein bischen googeln,da zeigt sich dieser filz

    • Pascal Meister sagt:

      Richtig – und wenn man sich dann noch überlegt, dass die Westschweizer Politik deutlich linker ist als jene der Deutschschweiz (siehe auch extra Mietrecht und dergleichen), dann kommt man schon ins Grübeln. Keine Vorbilder also, die Westschweizer.

  • Walter Bossert sagt:

    Dieser Zustand sollte doch in erster Linie der SP zu denken geben! Wer sich “ sozial „Gebärden will und alle, auch ohne Papiere ins Land lässt, muss sich halt früher oder später dem Diktat der Arbeitgeber unterordnen sonst stehen dann plötzlich viele Arbeitnehmer auf der Strasse.Der Kanton Waadt brüstet sich immer mit seiner Ausländerfreundlichkeit! Das hat halt auch Konsequenzen!

    • Auch ohne SP stehen wir schon seit langem unter dem Diktat der multinatinalen Unternehmen. Die amerikanischen Kapitalisten- und Globalisierungsturbos haben schon längstens die Menschen auf der ganzen Welt zu Leibeigenenknechten degradiert und ein weltweites Feudalsystem etabliert; die Chinesen helfen ihnen dabei noch fleissig. Die Knechte merken das vorläufig noch nicht einmal. Glück hat, wer sich davor noch irgendwo hinter einer subventionierten Hillbilly-Nische verschanzen kann.

  • Hoelz sagt:

    Besonders schokierend ist, dass idiese Firmen und deren Kader bedeutend weniger steuern, als lokale Unternehmen und Personen.Zudem muss ganz klar gesagt sein, dass sie kaum Arbeitplätze geschaffen haben : sie haben massif ihre eigenen Leute „importiert“; dem Schweizer Arbeitsmarkt kommt da kaum etwas zu Gute. Diese Firmen tragen auch eine erhebliche Verantwortung in der Wohnungs-Not, erheblicher Mehrverkehr auf den Strassen, und vieles mehr. Wir müssen erwarten, dass diese Unternehmen in naher Zukunft ein Problem werden, wie damals die Judenfonds, und weitere Finanz / Steuer Hinterziehungen.

    • Walter Bossert sagt:

      Nicht ganz gelungener Versuch, die Tatsachen ins Gegenteil zu verdrehen. Haben Sie Novartis schon vergessen??

    • Peter Riedel sagt:

      Herr Hoelz aus Ihnen spricht wie bei vielen hier das kleinkarierte Neidbuergertum. Wenigstens koennen die „importierten“ Arbeitskraefte einfache Begriffe wie „massiv“ richtig schreiben…

      • Thomas Glanz sagt:

        Wohl kaum, denn die meisten der Multi -Angestellten sprechen eh nur Englisch und futieren sich in den drei Jahren die sie hier verbringen um unsere Kultur. Solange sie keine Steuern zahlen und der Arbeitgeber jeden Preis für eine Wohnung hinblättert…

  • Nico Meier sagt:

    Warum dieses grosse Erstaunen über den „Import“ der ausländischen Arbeitnehmer?
    War ja klar, dass viele dieser Firmen Leute aus dem auslanf mitbringen, denen kann man tiefere Löhne zahlen als den Schweizern ein weiteres direktes Problem der PFZ.
    Es darf bei steigenden Arbeitslosenzahlen nicht sein, dass wir Ausländer holen die bei uns arbeiten!

  • Helveticus sagt:

    Frau Amarelle hat recht. Diese Steuerabkommen sind ein Unding. Undemokratisch, ungerecht, unsolidarisch, ruinös. Man sollte sie alle verbieten. In erster Priorität gehört der Bonny-Beschluss weiter eingeschränkt. Wünschen Kantone für Unternehmen steuerlich attraktiver zu sein, können sie den Steuersatz senken und ihr Steuerrecht verändern. Aber es solle für alle in einem Kanton dasselbe Recht gelten. Und national sorgt der Neue Finanzausgleich für ähnlich lange Spiesse. Der bittet nämlich die Reichen ordentlich zur Kasse. Viele Grüsse aus Zug.

  • Oliver Meier sagt:

    @Hoelz: das sind meine worte, wenn es darum geht, dass uns die personenfreizügigkeit ja so tolle wirtschaftliche zahlen bringt. es ist einfach aufgeblasen. man lockt firmen in das land und auch arbeitskräfte, die den lohn drücken. und dann will die sp natürlich noch steuern erhöhen, wovon dann aber auch andere betroffen sind, die schon vorher da waren. fakt ist, dass die reichen absolut ja viel mehr steuern bezahlen. ist progression überhaupt gerecht?

    • Helveticus sagt:

      Ja Progression ist gerecht, weil jeder nach Massgabe seiner wirtschaftlicher Leisuntgsfähigkeit zum Gemeinwesen beitragen soll. Wer 200’000 netto verdient, könnte theoretisch 80’0000 Franken abliefern und hätte mit 120’000 immer noch mehr als genug. Wer netto 50’000 verdient kann nicht 20’000 Franken abdrücken, da er mit 30’000 Franken nicht leben kann. Alles klar?

      • Walter Bossert sagt:

        Helvetikus, was sozial richtig ist,muss noch lange nicht gerecht sein. Das sind aus meiner Sicht zwei verschiedene Dinge! Ich werde die Stimmen nie vergessen welche mir während Ausbildung und Berufsleben immer wieder gesagt haben, was nimmst du alles auf dich,um hinterher noch mehr Steuern zu bezahlen? Blosse Neider stossen mich ab.Wenn Sie 200`000 Fr Einkommen mit 80 `000 Fr besteuern möchten ist das eine blosse Gier nach dem was andere erarbeitet haben und hat mit Gerechtigkeit nichts mehr zu tun!

        • Helveticus sagt:

          Ich habe geschrieben, Progression sei gerecht und das ist auch so. Ich nehme aber nicht an, dass jemand mit 200’000 netto 80’000 Steuern bezahlt, obwohl er das locker könnte. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hat nichts mit Neid oder Gier zu tun, das brüllen höchstens die Erkenntnisresistenten an den Stammtischen. Wer nichts an ein Gemeinschaftswerk abgeben will, soll sich ne eigene Insel kaufen – weit weg von der Zivilisation.

          • Walter Bossert sagt:

            Und wenn es Helveticus gerecht findet ist es auch für alle Gültig!!Das beweisen doch schon die jahrzentelang eingeübten Soziredewendungen.

  • Helveticus sagt:

    Ich bin damit einverstanden, dass die Pauschalbesteuerung von natürlichen Personen subito abgeschafft werden muss. Auch die Steuerprivilegien für Briefkastenfirmen und Holdinggesellschaften sind alles in allem schädlich. Aber die Vorstellung, man könne die Haupt- und Regionalsitze von internationalen Unternehmen per Ausgleichsystem auf alle Landesgegenden und Kantone verteilen, ist himmelschreiend hanebüchen und blauäugig. Wer muss dann ins Glarner Sernftal, wer ins obere Bleniotal und wer ins Hochtal von La Brévine?

  • MarcMarc sagt:

    Pour faire une proposition tout aussi stupide que celle de Mme Amarelle, je préconise de supprimer le parti socialiste… Quel bonheur cela serait, n’est-il pas ?

  • Bill sagt:

    De quoi je m’occupe, la LHID est claire en la matière la fixation des taux est de la compétence exclusive des cantons et non pas de la confédération en plus de cela, je ne vois pas le problème la socialiste pensait notamment de distribuer égalitairement les sucreries entres le cantons, on voit bien qu’elle a typiquement le raisonnement d’une socialiste romande keynésienne, dont le groupe socialiste ont ruiné toute l’Europe qui s’est engouffrée dans la voie du Keynésianisme. En plus de cela, la concurrence fiscale est saine et nécessaire et permet aux cantons d’attirer des entreprises.

  • Bill sagt:

    Cette dame toute respectable qu’elle soit est très gauche, voire maladroite, la prospérité d’un pays se mesure à sa capacité à attirer les entreprises non pas à les rebutter, mais c’est vrai que les socialistes n’ont jamais compris cela. En plus, la concurrence fiscale entre canton est très saine, elle permet de séparer le mauvais grain, en effet, les cantons riches qui ont trop de fonctionnaires sont punies car les entreprises vont voir ailleurs, elle fait tout de qui faut faire pour les faire fuir. Il est vrai que les socialistes ont toujours bien compris comment ruiner les pays !

  • Bill sagt:

    Il serait bien d’avoir des politblog qui promeuvent des gens qui ont des commentaires intelligents, des gens qui promeuvent la prospérité, pas ceux qui veulent appauvrir que cela soit les gens ou un état, car les socialistes n’ont jamais compris une économie et comment faire prospérer, les mots comme capital, concurrence, entreprise les font vomir voire leur donnent la diarrhée, ils préfèrent égalitarisation, fonctionnaires, impôt, état, planification, centralisation, harmonisation, c’est regrettable mais ce sont des gens d’un autre temps celui de 1917, les pauvres, ils ont du retard !

  • Von Mises sagt:

    C’est la différence fiscale entre les cantons qui assure à la suisse un niveau d’imposition bas (30% du PIB tous impôts confondus contre 50 à 60% en moyenne chez nos voisins européens). C’est bien une idée socialiste de vouloir l’harmonisation: à terme c’est l’assurance d’une fiscalité qui doublera pour atteindre les niveaux européens. Notre bien être ne dépend pas que des services publiques financés par l’impôt, il dépend aussi de ce qui nous reste une fois les impôts payés.

  • Von Mises sagt:

    Quand les entreprises seront parties ça nous fera une belle jambe que les rares qui restent payent plus en proportion: d’une part le montant de la perception fiscale en absolu sera plus bas donc il y aura moins de services publics (ou plus de dettes si on emprunte), d’autre part il y aura moins d’emplois et donc plus de misère. Si on veut la prospérité, ce qu’il faut éliminer ce n’est pas la concurrence fiscale, c’est le socialisme.

  • guido bitter sagt:

    Dem eskalierenden, gegenseitigen Unterbieten von kantonalen und gemeindlichen Steuerfuessen gehoert endlich ein Ende gesetzt durch gezielte Intervention des Bundes. In Extremis fehlt am Schluss allen Kantonen eine genuegende Steuersubstanz, was zur vernachlaessigung vopn Bildung, Gesundheit und wichtigen Investitionen fuehren duerfte.(siehe USA). Zudem ist die ganze Angelegenheit ein Dorn im Auge der EU. Je schneller Gegenmassnahmen ergriffen werden desto besser.

  • l. meisner sagt:

    Heute BRAVO @Joost Eppendorf, 10:08 Uhr
    „Wenn der Kuchen redet, hat halt der Krümel Pause. Die hier im Forum angeregten Retorsionen gegen D würden sich im Zweifel immer gegen CH wenden. Im Endeffekt beruht die Pseudo-Unabhängigkeit der ges. CH doch lediglich auf dem Goodwill der EU/D. Aufgrund von CH-Minderwertigkeitskomplexen wird halt die Wahrheit ausgeblendet: Die EU, v.a. D, garantiert doch die Stabilität und den Wohlstand der CH!“
    Ihrem Kommentar können wir uns nur vollumfänglich anschliessen. Paranoides, ewig einfältiges anti-DE Gekeife komplexbehafteter Neid- und Schmarotz-CH’s!

  • lauper sagt:

    Que Blocher paie le salaire de M. Hildebrand. Qui commande paye !!
    La politique les banquiers et la justice sont pour la plus part la pire espèce pour le contribuable au net, ont nous vide la bourse pour enrichir ces incompétents. Chaque année il y 4 % plus de pauvres que la classe moyenne doit et devra financer. Ce ne sont pas les tricheurs les incapables ni les 2% de super riche qui paieront, eux ils ont de arrangements fiscaux.
    Bravo à ces politiciens insuffisants et incompétents, bourrés de lobbys. (voire la gestion de ; Caisse maladie, Militaire, et tout le reste.)

  • benoit genecand sagt:

    Mme Amarelle veut „assécher le maquis fiscal“ : je lui conseille
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Maquis_%28botanique%29
    elle verra que le maquis est naturellement sec. Enlever l’eau d’un endroit asséché : est-ce cela la politique fiscale socialiste ?

  • dan meier sagt:

    Es erstaunt nicht dass die Linke diese steuerliche Ungleichbehandlung anprangert, soll sie auch. Was mehr erstaunt, ist, dass dort, wo sie Gleichheit schaffen will (z.B. Schulsystem) mit ihrem einseitigen, starren Begriffsverständnis versagt. Die Menschen sind nicht gleich, weder im Wahrnehmen, noch im Denken oder Handeln. Mit einander für eine gemeinsame Zukunft, das ist sozial, alles andere ist Klientelpolitik wie bei den restlichen Parteien. Dieses „wir gegen…“ ist genau das, was unsere Welt zu Grunde richtet. Vernunft kennt zwar kein politisches Lager, wär aber gratis…

  • kgbss sagt:

    Madame Amarelle, digne représentante du PSS (Parti du Suicide Suisse).

    Le PSS, les rois pour trouver de nouvelles façons de dépenser l’argent que nous gagnons et le donner aux réfugiés économiques qui nous prennent nos places dans les HLMs avec leur nombreuses familles que nous entretenons gratuitement dans nos écoles et avec nos allocations.

    A-t-on jamais vu les socialistes créer des entreprises privées profitables?

    Alors, maintenant, voilà qu’ils veulent détruire le système économique qui nous permet de fonctionner.

    Non, merci.

  • Heinrich Müller sagt:

    Bravo Frau Amarelle. Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Der schweizerische Steuersumpf muss endlich ausgetrocknet werden. Ihr Vorschlag bezüglich einer eidgenössischen Lösung gegen den verheerenden Steuerwettbewerb ist ein wichtiger Beitrag für die Demokratieentwicklung in unserem Land. Hoffentlich wird Ihre Stimme so wahrgenommen, wie sie es verdient. Alles Gute. Ihr Heinrich Müller

  • R. Meister sagt:

    Heute, 28.02.12 ist wieder mal ein Artikel zur CH Steueroase mit entspr. Kommentar von Peer Steinbrück. Und schon heulen die Mimosen-Steuerhinterziereprofiteure, bzw. -Schmarotzer in der Alpenrepublik CH wieder auf und keifen was das Zeug hält. Was für eine einfältige, lächerliche CH Mentalität. Der Mann hat einfach nur Recht und nennt das Kind beim Namen was natürlich den „getroffenen Hund“, bzw. CH Biedermann massiv in seiner Parasitenseele trifft. Selber austeilen aber nix ertragen (völlig kritikresistente CH) BRAVO Steinbrück! Die CH zittert schon, sollte er (hoffentl.) Präsi werden ;-)))

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