Unser «digitaler» Lebensstil schreit nach E-Voting

Die elektronische Stimmabgabe könnte unsere Demokratie bereichern: «Hey, schon gevotet?» (Foto: iStock)

Wissen Sie schon, wem Sie im Herbst Ihre Stimme geben? Ich auch noch nicht. Dabei war es noch nie so einfach wie heute, die Kandidatinnen und Kandidaten zu finden, die meine politischen Ansichten teilen. Per Mausklick kann ich auf Smartvote.ch vergleichen, welche Politiker und Parteien gleich ticken wie ich. Unsere Demokratie war nie digitaler als jetzt. Nur meine politischen Rechte sind immer noch analog. Meinen Stimmzettel muss ich nach wie vor per Post ans Stadtbüro schicken oder persönlich an der Urne einwerfen. Und das dürfte wohl noch längere Zeit so bleiben.

E-Voting hat in der Schweiz gerade einen schweren Stand. Bei einem Test fanden Hacker Mitte März gravierende Sicherheitslücken, das von vier Kantonen bereits benutzte System der Post liegt auf Eis. Eine von Genf entwickelte Lösung, die auch sechs weitere Kantone verwenden, wird Ende 2020 aus Kostengründen eingestellt. Die Gegner der elektronischen Stimmabgabe haben Aufwind: «Wenn die @postschweiz schon Mühe hat, eine Drohne erfolgreich über den #Zürichsee zu befördern, wie soll man etwas derart Komplexes (in Soft-/Hardware- & Netzwerktechnik) wie spanisches E-Voting (von @scytl) beherrschen?», twitterte der Chaos-Computer-Club. Eine von Jusos, Grünen, Jungfreisinnigen und SVPlern lancierte Initiative will ein fünfjähriges E-Voting-Moratorium durchsetzen. Die derzeitigen Systeme seien anfällig für Manipulationen, und das Auszählen der Stimmen sei nicht nachvollziehbar. Das schade dem Ansehen der Demokratie.

Bessere Demokratie dank E-Voting?

Wirklich? Ich stelle mir vor, wie E-Voting unsere Demokratie besser macht. Endlich nutzen die Jungen ihre politischen Rechte. Während sie das neueste Video ihres Lieblings-Youtubers schauen, kommt eine Whatsapp-Nachricht «Hey, schon gevotet?» mit Link auf die Abstimmungs-Website. Soziale Bewegungen jenseits von bestehenden Organisationen und Parteien machen die Demokratie vielfältiger. Abstimmungen und Wahlen gewinnen nicht mehr diejenigen, die am meisten Geld in ihre Kampagne stecken, sondern jene, die am besten vernetzt sind. Noch am Wahlsonntag mobilisieren sie mit einem Post auf Social Media Unterstützer. Ohne Telefonmarketing à la SP und ohne durch alle Gemeinden des Kantons Zürich zu tingeln wie der Ständeratskandidat der Zürcher SVP. Die Wahlbeteiligung erreicht erdogansche Sphären von 84 Prozent und unsere Volksentscheide sind so legitimiert wie noch nie.

Schöne digitale Demokratie? Nicht unbedingt. Politologen haben ausgerechnet, welches Potenzial in der elektronischen Stimmabgabe steckt. Das Resultat ist ernüchternd. Sie kommen auf eine um gerade mal 1,7 Prozent höhere Partizipation am Beispiel der Nationalratswahlen von 1999. Ob jemand abstimmt oder nicht, hat wenig mit dem Kanal zu tun. Wer sich nicht für Politik interessiert oder glaubt, nichts davon zu verstehen, nutzt seine politischen Rechte nicht. Rund ein Drittel der Bürger nimmt laut Untersuchungen an allen Abstimmungen teil, weitere 40 Prozent beteiligen sich je nach Vorlage, und ein Viertel geht fast nie oder gar nie zu Urne.

Bleiben die Jungen. Deren Potenzial lässt sich noch nicht abschätzen. Die elektronische Stimmabgabe passe zu ihrem «digitalen» Lebensstil, hat eine Umfrage des Zentrums für Demokratie in Aarau ergeben. Es sei an der Zeit, dass man über das Internet stimmen und wählen könne. Der Bevölkerungsanteil dieser «Digital Natives» wächst. Und damit die Hoffnung auf eine vielfältigere Demokratie, die neue Technologien zu ihrem Vorteil nutzt.

64 Kommentare zu «Unser «digitaler» Lebensstil schreit nach E-Voting»

  • Alex sagt:

    Seltsamer Artikel, der die Gefahren des E-Voting total ignoriert. Beispiel? „Während sie das neueste Video ihres Lieblings-Youtubers schauen, kommt eine Whatsapp-Nachricht «Hey, schon gevotet?» mit Link auf die Abstimmungs-Website. “ –> Und der Link führt auf eine Phishing-Site, auf der der unbedarfte Wähler seine Daten eingibt und Peng! Hat er seine Stimme einem Betrüger verschenkt.
    Die Nachteile überwiegen eindeutig und ohne Zweifel: Papier ist sicher und geduldig. Darum: NEIN zum unsicheren E-Voting, das nur die Demokratie untergräbt!

  • Ruedi Ballmer sagt:

    Gegen das E-Voting spricht Vieles, allem voran die Sicherheit, die aus prinzipiellen Gründen nie gewährleistet sein kann. Weitere Gegenargumente sind genau die, welche Sie hier als Pro-Argument aufführen. Beim Wählen und Abstimmen geht es eben gerade nicht darum, kurzfristig zu reagieren und dem den Vorteil zu geben, der/die besser „vernetzt“ ist. Wählen und Abstimmen soll eben gerade nicht zum von InternetmanipulatorInnen gesteuerten Shitstorm verkommen. Demokratie ist ein unglaublich wertvolles Gut, für das Menschen jahrhundertelang gekämpft haben und gestorben sind – z.B. im 2. Weltkrieg….Es geht hier ausnahmsweise mal nicht um Fun. Wer es mit 20 nicht bis zum nächsten Briefkasten schafft, weil sie gerade noch auf Youtube ist, wählt besser nicht.

    • Tom Schneider sagt:

      Hervorragender Kommentar, der einen zentralen Punkt trifft: Demokratie ist keine „Meinungsumfrage“, viel wichtiger ist der Prozess der Meinungsbildung: Die Stimmabgabe ist so gesehen bloss der Schlusspunkt des Weges, auf dem zuvor verschiedene Meinungen angehört, ausgetauscht und diskutiert worden sind.

      Echte Demokratie ist anstrengend. Aber genau das ist der Schlüssel zu mündigen Entscheidungen, und nicht das momentane Befinden, Bauchentscheide oder gar Skandalisierungen. Entscheidungen aus einer „Filterblase“ heraus, in die der digitale Lebenstil einen leider drängt, schaden dagegen der Demokratie. Insofern ist der Gang zum nächsten Briefkasten oder dem Abstimmungsbüro tatsächlich nichts Schlechtes: Spätestens auf dem Weg dorthin kann man nochmal über seine Wahl nachdenken.

    • A Caviezel sagt:

      Gut gesagt!

  • Tom Schneider sagt:

    Eine Demokratie ist nur dann eine Demokratie, wenn ihre Wahlen legitim sind. Wahlmanipulationen sind pures Gift für das Staatswesen und untergraben die Legitimität der gewählten Führung. Das sah man in all den Staaten, wo die USA sich eingemischt hat. Russlands Wirken in den (vor allem online-)Diskussionen vergiften seit Trumps Wahl das politische Klima in den USA. In früheren Jahren haben dort auch manipulierbare Wahlcomputer für politischen Sprengstoff gesorgt. Der Ruf nach einem Papierausdruck von elektronisch abgegebenen Stimmen hallt heute noch nach.

    Wahlen über das Internet sind schlicht und einfach unsicher. Dies wird immer und immer und immer wieder von Sicherheitsforschern bewiesen! Wer dies ignoriert, der spielt mit einem Feuer, das auch unsere Demokratie zerstören kann.

  • Stefan sagt:

    Wer stoppt endlich diese digitalisierung. Macht die Leute nur psychisch krank, rationalisiert Arbetsplätze weg und die jungen Leute bewegen sich noch weniger zum Haus heraus. Psychische und gesundheitliche Probleme wie fettleibig usw. Sind die negativen Folge. Wann stoppt endlich die Politik diesen digitalen Irrsinn.

  • Peter Meier sagt:

    Unser digitaler Lebensstil schreit nach E-Voting – ja und die Vernunft und die Realität dagegen – das gilt übrigens auch für einige andere Bereiche des „modernen“ Lebensstils.

  • Andreas Weibel sagt:

    Mir scheint es so, dass die Fans von eVoting weder begriffen haben, was die Risiken von eVoting sind, noch können sie benennen was genau die Vorteile sein sollen.

    Am stossendsten finde ich jedoch, dass der Journalistin scheinbar nicht bekannt ist, dass man heutzutage Posts mit hoher Reichweite nur noch dann erzeugen kann, wenn man sie mit viel Geld bewirbt. (Im Gegensatz zum Beispiel zu Telefonkampagnen, wo tatsächlich die Vernetzung und das Engagement zählen.)

  • Thomas Berger sagt:

    Ja es ist viel besser wen eine Abstimmung gewonnen wird, weil ein Influencer bezahlt wird für eine bestimme Vorlage abzustimmen und die Leute das schnell erledigen können, als wenn man sich Gedanken machen muss und sogar etwas Aufwand in die Abstimmung stecken muss.
    E-Voting ist eine Gefahr, es muss nicht immer als hip und modern sein.

  • Reinhard Fuchs sagt:

    Digitalisierung hat ihre Grenzen. Wenn man es nicht schafft das Wahlcouvert zu öffnen, die Stimmzettel auszufüllen und zurückzuschicken hat man bei einer Volksabstimmung nichts verloren. Swipe left, swipe right, das kannst du auf Tinder bringen aber nicht bei nationaler Politik. Hier jetzt die Transparenz von Abstimmungen aufs Spiel zu setzten nur um noch eine App mehr auf dem Handy zu haben ist reichlich kurzsichtig, Stimmzettel kann man auch von Hand nachzählen, digital gefälschte Stimmen nicht.

  • Matthias Thalmann sagt:

    Völlig unnötiger Artikel, die Autorin scheint keine Ahnung von der Materie zu haben. Es ist technisch NICHT möglich, ein System zu bauen, welches die Nachvollziehbarkeit/Überprüfbarkeit der Resultate UND die Anonymität der Stimmabgabe sicherstellen kann. Es gibt keine Stimmzettel mehr, die Nachgezählt und mit der Anzahl der abgegebenen Stimmausweise verglichen werden können. Es gibt nur noch Zahlen in einem Computer, von denen man nie sicher sein kann, ob sie manipuliert wurden. Briefwahlen lassen sich nur mit grossem Aufwand und nicht flächendeckend fälschen, bei Digitalwahlen gibt es tausende Möglichkeiten, jemanden übers Ohr zu hauen. Zum Beispiel mit WhatsApp-Nachrichten, die auf eine gefälschte Seite führen.

    • Marco Dähler sagt:

      Als Informatiker der scho mit dem Thema e-Voting zu tun hatte kann ich ihnen sagen, dass es technisch sehr wohl möglich (und recht einfach) die Stimmabgabe und die Authentisierung zu trennen. Die Ergebnisse können in diesen beiden Systemen unabhängig voneinander nachvollzogen werden. Das ist wirklich das geringste Problem. Die Ängste beim e-voting gehen eher dahin, dass die Ergebnisse manipuliert werden, entweder bei der Stimmabgabe oder dann auf der Datenbank.

      • Marco Dähler sagt:

        Übrigens, mit kryptographischen Mitteln kann man sehr wohl Daten vor Manipulationen sichern, z.B. mit einer Blockchain.
        Dass der Benutzer ist seine Abgabe nicht auf einer gefälschten Webseite abgibt ist in der Tat ein Problem aber viel geringer als sie denken. Erstens kann der Benutzer in jedem (!) erkennen, dass er sich nicht auf der richtigen Webseite befindet. Zweitens gibt es die Möglichkeit, dass der User seine Stimmabgabe verifiziert (wie z.B. beim Postsystem.) Gäbe noch weitere Varianten. In der Praxis würde übrigens so eine gefälschte Webseite sehr schnell entdeckt, wobei dann die Gefahr besteht, dass die Wahl für ungültig erklärt wird. (was meimer Meinung nach die grösste Herausforderung ist, Verhindern dass eine Wahl ungültig erklärt wird. Manipuöationen kann man detektieren)

      • Fritz sagt:

        Kann jeder ohne Informatik- und Programmierkenntnisse die Ergebnisse nachvollziehen? Auch meine 75-jährige Grossmutter? Wenn nicht, hat dieses System keine Legitimation, da das Vertrauen nicht mehr vorhanden sein wird.

  • Werner Graf sagt:

    Smartvote, jung und Whatsapp als Argumente. Super.
    Smartvote ist kein repräsentatives Instrument. Was verglichen wird, sind die Propagandaversprechen des Politikers mit meiner Selbstdeklaration. Das reelle Abstimmungsverhalten des Politikers ist nicht erfasst. Also nicht Tatbeweis-, sondern Luftvergleiche.
    Wie wir heute sehen, sind die relevanten jungen vor allem diejenigen, die noch nicht abstimmen dürfen. Solange nicht das Prinzip ein Mensch – eine Stimme gilt, ist eine Generation von Zukunftsentscheiden ausgeschlossen.
    Um die Demokratie nicht via e-Voting aushebeln zu können, ist ein Sicherheitslevel wie bei nicht verpfuschter Software für AKWs oder Flugzeuge notwendig. Ein solches System ist unbequem und kann definitiv nicht wie Facebookprodukte realisiert werden.

  • Seppi Zihlmann sagt:

    Digital ist ok, so lange es um Infos geht. Smartvote zum Prüfen der Kandidatenprofile ist super und ein Aufruf „schon gevotet?“ auch. Solches kann der Demokratie dienen.
    Hingegen ist eVoting nur äusserst restriktiv zuzulassen, konkret für Auslandschweizer (wie heute schon möglich). Alles weitere ist abzulehnen. Frau Jurinak kann ich nicht verstehen und weiss nicht, was sie umtreibt. Als dipl. Informatiker und vormals während über 10 Jahren Urnenbüromitglied kämpfe ich auf Dauer gegen ein allgemeines eVoting. Wie die Vorschreiber richtig erwähnen, ist kein System gefeit gegen Hacking. Und Software, die anfänglich sicher ist, kann getimet ein sich öffnendes Hintertürchen enthalten. Im Urnenbüro gab es stets das nachvollziehbare Vieraugenprinzip und die Möglichkeit von Nachzählungen.

  • Jürg Kuhn sagt:

    Wozu brauchen wor e-voting mit all seinen Risiken?? Wem es zu viel Aufwand ist, brieflich oder vor Ort die Stimme abzugeben, geht besser nicht wählen.

  • Jan Holler sagt:

    Ein Artikel ohne jeglichen wirklichen Informationsgehalt. Lesenswert? Nein, denken auch zur Zeit fast 80%.

  • Elisabeth sagt:

    Es schreit nicht nach E-Voting, sondern es schreit nach SICHERHEIT! Besonders in der Schweiz mit den vielen Abstimmungen wegen der direkten Demokratie. Digital heisst nicht automatisch Sicherheit. Man hat es gesehen, als Hacker das Voting-System wie ein Spielzeug benützten und hackten, was das Zeug hielt. Nur wegen der Jungen darf die Sicherheit nicht leiden.

  • Jessas Neiau sagt:

    Solche Artikel sind der beste Beweis, dass nur die sogenannten DAU Befürworter des E-Voting sein können. Ausser dem Bequemlichkeitsargument habe noch nichts gehört, was für E-Voting sprechen würde. Wem Stimm- und Wahlrecht derart gleichgültig ist, der kann sein Bürgerrecht doch auch sistieren. Wir lassen die Stimm- und Wahlzettel doch auch nicht von Leuten ausfüllen, welche weder lesen noch schreiben können. Darum Finger weg von „E-Voting“.

  • Roman Günter sagt:

    Voting so einfach wie „Likes“? Vielleicht sollte man erst mit all seinen Likes der Vergangenheit konfrontiert werden, um das Problem von E-Voting zu verstehen.

  • Marc Deschamps sagt:

    Sie vergessen in diesen Kommentaren und in dieser Diskussion die sogenannte ‚Fünfte Schweiz‘. Das sind ca 700‘000 stimm- und wahlberechtigte Schweizer Bürger im Ausland, die, wie ich, regelmässig die analogen Papierunterlagen zu spät per Post erhalten. Es kostet mich und meine Frau jeweils 30 Franken, um unsere Stimme noch rechtzeitig per Kurier an unsere Heimatgemeinde zu senden. Sonst werden wir nicht gehört. Der Prozess der Vorbereitung ist problemlos und online aus dem Ausland zu bewältigen, die Stimmabgabe jedoch nicht. Weshalb nicht einfach mal im nahen Ausland (F) etwas Know-how einkaufen, anstatt immer alles selber und zu spät entwickeln zu wollen. Dort gibt es sicheres eVoting seit mehr als 10 Jahren.
    Danke. Wir warten schon lange darauf. Gruss aus Thailand.

    • Urs Engler sagt:

      Es ist m. E. fragwürdig, dass im fernen Ausland lebende Schweizerinnen und Schweizer obwohl sie hier keine Steuern bezahlen und von den Abstimmungsergebnissen meist nicht betroffen sind an allen Abstimmungen teilnehmen können. Dies, während ausländische Einwohner kein Stimmrecht haben. Solange e-Voting in der Schweiz abgelehnt wird, muss dies auch für Stimmberechtigte im Ausland gelten, auch wenn sie u. U. Fr. 30.– Transportkosten bezahlen müssen. Soviel sollte ihnen ihr Wahl- und Abstimmungsrecht noch wert sein.

    • Stefan Müller sagt:

      Auf diese 700000 „Schweizer“ verzichte ich gerne als Wähler, und wenn es Sie jedesmal 30 Fränkli kostet, ist das super!
      Und auch in Frankreich gibt’s kein sicheres E-Voting!

    • Anton Paschke sagt:

      Das die Papier-Unterlagen zu spät ankommen zeigt ein organisatorisches Problem in der Verwaltung. Die hätten den Brief ein paar Tage früher abschicken können, so plötzlich passieren die Abstimmungen ja nicht.

    • Ruedi Ballmer sagt:

      Von den Auslandschweizern ist in dem Artikel nicht die Rede. Lasse ich als einziges Argument pro E-Voting aber gelten. Dieses Problem wäre aber auch anders lösbar. Angefangen bei elektronischer Zustellung der Unterlagen, was das Zeitfenster schon mal erhöhen würde. Personen im EU-Raum schaffens dann schon mal spielend. Für den Rest hätte ich auch noch paar einfachere Ideen. Der Kurier wäre z.B. gar nicht schlecht. Wäre sogar günstiger, wenn der Staat das übernimmt, als das horrend teure E-Voting. Bleibt kreativ Leute, digital ist nicht immer genial, sondern kann auch ziemlich bescheuert sein.

      • Ruedi Ballmer sagt:

        naja, der Kurier ist vielleicht nicht so eine gute Idee :-). Bin aber überzeugt, dass man für die wenigen postalisch wirklich unzugänglichen AuslandschweizerInnen dezentrale, kluge und kostengünstigere Lösungen finden kann, wenn man will.

    • Fred Niederer sagt:

      Mind. 3/4 dieser 700‘000 sind 2. und 3. Generation oder angeheiratete Auslandschweizer die keinen Bezug mehr zur Schweiz haben, ja vielleicht nicht mal die Abstimmungsunterlagen lesen können. Dazu kommen noch Erstauswanderer die definitiv nicht mehr zurück wollen. Aus 700‘000 wird dann vielleicht noch 70‘000 die noch genug Bezug hätten um mitbestimmen zu können und davon wohnt dann auch noch ein Teil in Ländern mit funktionierender. Post. Also hören sie auf von 700‘000 zu reden!

    • Fred Niederer sagt:

      In anderen Ländern stehen die Leute stundenlang an oder nehmen mehrtägige Reisen auf sich um ihre Stimme abgeben zu können.
      Man könnte auch von Auslandschweizern erwarten, dass die halt einen etwas teureren Versandweg wählen, wenn ihnen Wählen wichtig ist. Ausgewandert sind sie ja freiwillig.

    • Maike sagt:

      Na das hätten Sie sich dann aber einen Tick früher überlegen sollen, ob Thailand das richtige Land für sie ist, wenn ihnen die Schweiz doch so am Herzen liegt, das sie bei jeder anstehenden Wahl mit wählen wollen.

    • Claudio Luck (CCC Schweiz) sagt:

      E-Voting ist in Frankreich (F) seit 2017 ausgesetzt, da gibt es kein Know-How wovon wir profitieren könnten. Es gilt für Auslandschweizer übrigens genau die gleiche ethische Pflicht wie für alle anderen Bürger auch, nämlich selbstständig zu beobachten und nachzuvollziehen, ob Wahlen fair und korrekt ablaufen. Mit Computer vor der Nase kann das NIEMAND. – Verspätete Couverts sind auch unfair und das *muss* korrigiert werden, aber E-Voting ist *dafür* keine zumutbare und verhältnismässige Lösung.

    • Frtiz sagt:

      Auslandschweizer sollten gar nicht abstimmen und wählen können. Es sollten nur Leute wählen können, die hier Steuern bezahlen und den Pass haben.

      • Rudolf Schultes sagt:

        Lieber Frtiz, ich bin Auslandschweizer, der in der Schweiz Steuern bezahlt – u.a. Quellensteuer auf der Rente aus der Pensionkasse – und ich besitze den roten Pass wie jeder andere Auslandschweizer auch! Sie wollen uns das Recht nehmen, uns an (eidgenössischen) Wahlen und Abstimmungen beteiligen zu können, wobei es doch gerade bei der nächsten Abstimmung um unsere AHV geht und ein Grossteil der Auslandschweizer AHV – Bezüger ist! Weshalb sollen wir Auslandschweizer uns nicht zum Rahmenabkommen äussern dürfen etc?
        Überdenken Sie bitte nochmals Ihr Gesagtes!

  • B. Jacobs sagt:

    „Wer sich nicht für Politik interessiert oder glaubt, nichts davon zu verstehen, nutzt seine politischen Rechte nicht. “
    Ich denke, das ist der Kernsatz. E-Voting wird die Wahlbeteiligung nur marginal erhöhen, macht aber die Wahl an sich für alle weniger vertrauenswürdig – was dann einen weiteren Rückgang der Wahlbeteiligung zur Folge hat. Mir sind beim E-voting nicht nur die Hackbarkeit, sondern auch die weiteren digitalen Profilingmöglichkeiten ausserordentlich unsympatisch. Das Wahlgeheimnis, so wie auch meine digitale Privatsphäre sind für mich ein hohes Gut, was ich nicht eintauschen werde, für modische Accessoires.

  • Heidi Capaul sagt:

    E-Voting ist ein absolutes NoGo !! – Bei der bewährten physischen Wahl- und Stimmabgabe können theorethisch einige wenige Stimmen manipuliert werden. Die Möglichenkeiten eines Wahlbetrugs sind minimal. – Beim E-Voting genügt ein Klick und das Wahlergebnis kann ins Gegenteil umgekehrt werden. – Das Allerwichtigste bei demokratischen Wahlen, ist das Vertrauen der Bürger. Beim E-Voting wird dieses Vertrauen zerstört, egal, ob es funktioniert oder nicht. Ergo ist E-Voting der Demokratiekiller. Wir haben leider jetzt bereits eine sehr tiefe Wahlbeteiligung. Wer geht noch wählen, wenn man dem System nicht vertrauen kann ? – Die Befürworter von E-Voting wollen genau das erreichen: Den lästigen Wähler und Stimmbürger ausschalten.

  • Rolf Rothacher sagt:

    Man könnte womöglich ein sicheres e-Voting einführen. Doch der Aufwand wäre immens, weil bei jedem neuen Release (und davon gibt es in der Regel ein Dutzend in einem einzigen Jahr, weil Betriebssytem, Datenbanksoftware und die e-Voting-Software selbst ständig angepasst werden!) erneut auf Herz und Nieren durch ein Dutzend Hacker-Firmen geprüft werden müssten.
    Ausserdem ist ein gewisser Aufwand bei Abstimmungen sinnvoll, um keine Plausch-Abstimmer ohne jede Kenntnis und ohne Aufwand teilnehmen zu lassen. Beispielsweise müsste mittels Augen-Iris-Abtastung sichergestellt sein, dass jeder, der e-Voting nutzt, auch zumindest das Abstimmungsbüchlein durchgelesen hat. Das würde vor allem eines verhindern, nämlich den Verkauf seiner Stimme übers Darknetz!

  • seebueb sagt:

    In der digitalen Welt sind die potentiellen Folgen vom gehackt-werden um ein Vielfaches grösser als ein Betrug in der analogen Welt, wo es kaum einen entscheidenden Unterschied machen düfte wenn ein paar Wahlzettel gefälscht werden.

    Alles was online ist, kann auch gehackt werden. Darum ist e-Voting, wie auch die SwissID, schlicht ein zu grosses Risiko und gehört per sofort abgestellt.

  • Dominique Kim sagt:

    „Die elektronische Stimmabgabe könnte unsere Demokratie bereichern“. Ja aber nur, wenn derjenige der stimmt, weiss um was es geht, und nicht einfach „rumklickt“.

  • Martin Frey sagt:

    Ich frage mich ernsthaft, wer weshalb ein solches Interesse daran hat, unser über Jahrzehnte gewachsenes, bürgerfreundliches, völlig wasserdichtes demokratische System für ein derartiges digitales Himmelfahrtskommando mutwillig aufs Spiel zu setzen? Es gibt nüchtern betrachtet nicht einen handfesten Vorteil des e-Voting, wohingegen die Risiken gigantisch sind. Jeder IT Experte kann Ihnen bestätigen dass es keine absolute Sicherheit gegen Einflussnahme und Manipulation gibt, und auch nie geben wird. Und wer zu faul ist, einen Zettel in ein Couvert zu stecken, wird sich auch nicht zur e-voting Prozedur bequemen.
    Ich sehe nicht einen Vorteil sondern nur Nachteile. Aber am schlimmsten, man spielt auch mit dem Vertrauen der Bevölkerung ins System. Und das lohnt sich keinesfalls.

  • Boris Zoller sagt:

    Sehr naive muss ich sagen. Es geht doch nicht darum ob es ‘einfach’ oder ‘lässig’ ist oder in Ihren Kram passt. Es geht um den Missbrauch. Und der wird stattfinden! Wenn das iPhone gehackt worden ist, dann wird auch die CH E-Voting gehackt werden. Und dann ist’s mit der Demokratie wirklich vorbei. Hop, aufstehen, Papier ausfüllen und ab ins Wahllokal. Sie können ja das e-Bike oder einen Uber. Ich kann das einfach nicht nachvollziehen wie man so was schreiben kann….

  • Marco Dähler sagt:

    Wenn man die korrupten Wahlen vieler Länder ansieht, scheint das händische Wahlsystem auch ziemlich anfällig. Wer die Urne kontrolliert, kontrolliert die Wahl. Ich glaube übrigens es wäre billiger eine Briefwahl zu fälschen indem man elektronisch unterschriften fälschen lassen würde als dass man einen Angriff auf ein ausgereiftes e-voting fährt.

    • Fred Niederer sagt:

      Die Urne werden bei uns von tausenden lokal gewählten gewöhnlichen Bürgern kontrolliert und nicht von Beamten der Regierung.

    • wasp sagt:

      Nein, im Gegenteil! Es reicht das e-voting an einer Stelle anzugreifen, dass ist viel billiger als Tausende Papierstimmen zu fälschen.

      Ausserdem „ausgereiftes e-voting“ haben sie schon jemals etwas ausgereiftes gesehen im Zusammenhang mit Computern? Software ist nie fehlerfrei.

      • Marco Dähler sagt:

        Um heutige Computersysteme zu knacken braucht man immens Rechenpower. Starke Verschlüsselungen lassen sich mit der gesamten Rechenpower der Welt in 20 Jahren nicht (!) knacken. Daher wäre der Aufwand viel geringer eine Wahl via stimmzelltel drucken zu manipulieren etc.

        • Fred Niederer sagt:

          Sie haben wenig Ahnung von unserem aktuellen System.

          • Marco Dähler sagt:

            Ich gebe zu, wie die Prozesse im Detail sind weiss ich wirklich nicht, und ich hätte mich auch vorsichtig äussern sollen. Von Informatik habe ich hingegen eine Ahnung. Was sicher ist, e-voting ist nicht so einfach zu realisieren, aber die Vorstellung, dass einfach mal so ein einzelner Hacker ein gut gemachtes e-voting System angreift ist hanebüchen. Dazu braucht es enorme Ressourcen.

    • gerhard sagt:

      Sie haben anscheinend keine Ahnung. Bitte melden Sie sich doch als Wahlbeobachter (kann jeder) und sehen Sie vor Ort, wie das so läuft.

  • Peter sagt:

    Die digital Natives sind leider auch political Naives. Politik sollte bestimmen, wie unsere Zukunft gestaltet wird. Unsere Zukunft darf niemals via Likes und Modeströmung bestimmt werden, denn die ändern sich wie der Wind. Soziale Bewegungen jenseits von Parteien machen die Demokratie nicht vielfältiger, denn sie sind jenseits der Politik, welche unsere Zukunft bestimmt. Wer mitbestimmen will, der muss den gültigen Prozessen folgen. Und dazu gehört eben, dass e-Voting niemals sicher sein wird, denn wenn man Banken und staatliche Departemente gehackt werden können, dann kann auch e-Voting gehackt werden. Zu argumentieren, es würden mehr Leute wählen, zeigt, dass es nur um Convenience, sprich die eigene Faulheit, auch nur kleinste Dinge von Hand zu erledigen, geht.

  • Gabriela sagt:

    Die Autorin in diesem Tagi-Blog zeigt sich leider etwas naiv. Sie hätte differenzieren und die Faktenlage checken müssen. Es ist doch so: IT-Fachleute (InformatikerInnen) finden Digitalisierung logischerweise sehr gut. Smartvote: finde auch ich super, nutze ich auch. E-Steuererklärung: ist tipptopp. E-Banking, kein Problem.
    Aber gerade als Laie sollte man seine Digitalisierungsbegeisterung etwas zügeln und hinterfragen, wenn aussergewöhnlich viele *erwiesene* IT-Fachleute finden, E-Voting sei gefährlich. Denn die sagen selbst, es sei nicht sicher. Ich will zudem nicht in einem Land leben, in dem jedes Abstimmungs- oder Wahlergebnis reflexartig angezweifelt wird, weil durchaus Missbrauchsmöglichkeiten vorliegen. Papierformulare sind zudem weitaus weniger kompliziert. E-Voting: ein No-Go.

  • Martin Roth sagt:

    Da wird von so vielen Leuten mit ungenügendem oder sogar inexistentem Fachwissen Panik gegen e-Voting geschürt. Das heutige Wahlsystem ist in keinster Weise betrugssicher. Niemand kann mit Sicherheit sagen, ob die eigene Stimme korrekt gezählt wurde. Massenmanipulationen in grossem Stil sind zugegebenermassen schwierig. Das muss auch beim e-Voting erreicht werden, was technisch machbar ist. Damit ist e-Voting bloss eine Frage der Zeit, allen Ewiggestrigen zum Trotz.

    • Marco Dähler sagt:

      Das habe ich mir auch gedacht. Es ist sehr einfach gegen erwas zu sein dass man nicht versteht. Ich denke sogar e-voting ist – wenn richtig gemacht – eine Riesenchance für die Demokratie.

      • Hans Meier sagt:

        Wow, diese geballte Inkompetenz macht mir Sorgen. Und Sie wollen Informatiker sein? Massenmanipulationen sind bei einem elektronischem System *NIE* mit vernuenfitgen Mitteln auszuschliessen. Und bevor Sie mir jetzt mit Blockchain kommen: Nein, Blockchain hilft nicht, solange ich alle Bloecke im gleiche Data Center rechnen kann, und die Rechner nicht *physisch* ueberall hin verteilen muss.

        • Marco Dähler sagt:

          Sehr geehrter Herr Meier, ich wage jetzt mal zu behaupten, dass ich auf technischer Ebene mehr Ahnung habe als die meisten hier. Als studierter Informatiker habe ich mich bei meiner Abschlussarbeit mit e-Voting befasst und auch Proof of Concept Komponenten hierzu entwickelt.
          Übrigens, was sie da über Blockchain schreiben macht für mich nur bedingt Sinn. Natürlich ist eine Blockchain verteilt, sonst wäre es ja keine Blockchain. Hier hätte übrigens e-voting einen wirklich Sicherheitsvorteil auch gegenüber dem traditionellen Voting mit Stimmabgabe. Bisher galt, wer die Urne kontrolliert, kontrolliert die Wahl. Sie die Wahlergebnisse in einer Blockchain gespeichert, liessen sich diese nicht mehr nachträglich ändern. Ein Betrüger müsste die Daten also bevor sie in der Blockchain sind ändern.

        • Marco Dähler sagt:

          Für ein besseres Verständnis einer Blockchain empfehle ich – Informatikerkenntnise vorausgesetzt – das Bitcoin Whitepaper oder auch konkrete Programmierbeispiele (Googlen nach Blockchain und „Programmiersprache“).

          Übrigens, all die Lücken über die bei bekannten e-voting Systemen berichtet wurde, betraffen jeweils nie eine potentiellen Massenmanipulationen. Bei einer Attacke ging es darum, den User zu einer falschen Stimmabgabe zu verführen. Diese Attacke hätte aber a) nicht skaliert und b) der User hätte in jedem Fall bemerken können, das etwas nicht stimmt.

          Ich sage nicht, dass die aktuellen System sicher genug sind, vielleicht auch nie werden (wobei ich eigentlich schon davon ausgehe) Ich verwehre mich aber der irrationalen Panikmache.

  • Franz Marke sagt:

    Ich kann mir, ehrlich gesagt, kein e-voting-System vorstellen, dass so bequem wie die Briefwahl sein kann. Da es eben ganz bestimmt nicht mit „einem link auf die e-Voting-Seite“ getan sein wird, da ja die Authentifizierung sehr sorgfältig geschehen muss, ist absehbar, dass e-Voting wieder mit Extrapasswörtern und Zweitautorisierung per Händie-App o.ä. geschehen wird, ähnlich online-Überweisungen, also: mühsam. Wenn man den Wahlvorgang per se, also nicht die politische Willensbildung, betrachtet: Was geht schneller, als dieses Couvert zu öffnen, anzukreuzen, zu unterschreiben, zuzukleben? Wo ist das Problem?

  • wasp sagt:

    Was Computer-Experten von E-Voting halten:
    https://www.youtube.com/watch?v=w3_0x6oaDmI

  • Tim Reutemann sagt:

    Wenn e-Voting dann in einer Sandbox und mit einer dicken Firewall aus Papier.

    Das heisst seperates Budget, seperate Kompetenzen und immer ein Veto-Recht bei dem Papiersystem. e-Voting ist nicht interessant um Papier zu ersetzen, sondern den Datendurchsatz von Wähler zur Politik von ein paar Byte pro Jahr auf ein paar Kilobyte pro Tag zu erhöhen.

  • Henri Brunner sagt:

    Die Dame hat offoensichtlich null Ahnung von IT, von Security, von den Risiken bei eVoting – davon aber jede Menge

  • Christian Bolliger sagt:

    Lesen Sie die Mueller-Report! Ein Internet-Voting System muss Angriffen von Geheimdiensten statthalten.
    Deshalb stellt sich der älteste Computer-Fachverband (ACM) nach wie vor gegen das Internet-Voting.

  • Marco Dähler sagt:

    Sehr geehrter Herr Meier, ich wage jetzt mal zu behaupten, dass ich auf technischer Ebene mehr Ahnung habe als die meisten hier. Als studierter Informatiker habe ich mich bei meiner Abschlussarbeit mit e-Voting befasst und auch Proof of Concept Komponenten hierzu entwickelt.
    Übrigens, was sie da über Blockchain schreiben macht für mich nur bedingt Sinn. Natürlich ist eine Blockchain verteilt, sonst wäre es ja keine Blockchain. Hier hätte übrigens e-voting einen wirklich Sicherheitsvorteil auch gegenüber dem traditionellen Voting mit Stimmabgabe. Bisher galt, wer die Urne kontrolliert, kontrolliert die Wahl. Sie die Wahlergebnisse in einer Blockchain gespeichert, liessen sich diese nicht mehr nachträglich ändern. Ein Betrüger müsste die Daten also bevor sie in der Blockchain sind ändern.

  • Sandra sagt:

    Ich persönlich begrüsse die Möglichkeit von E-Voting, verlange aber, dass über einen langen Zeitraum die gemachten Erfahrungen gesammelt werden und das System weiter iterativ gepflegt und weiterentwickelt wird. Nur weil wir zu müde sind, Wege und Möglichkeiten zu suchen um unsere eigenen hohen Anforderungen umzusetzen, dürfen wir nicht auf die ersten Erfahrungen im Umgang verzichten. Stillstand ist Rückschritt.

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