Trois menaces sur la Suisse

Le chômage est bas, les syndicats revendiquent déjà des augmentations massives de salaires, la crise économique semble oubliée. Pourtant, les apparences sont trompeuses, car trois menaces pèsent sur la Suisse: un franc fort, une énergie chère et une augmentation du prix de la main-d’œuvre. Le réveil risque d’être douloureux.

La première menace est le franc fort. Il va rester fort encore longtemps, car la Suisse, grâce à l’ancien ministre des Finances Hans-Rudolf Merz, a remboursé ses dettes, alors que dans l’Union européenne et aux Etats-Unis, il y a un laisser-aller financier. L’économie commence déjà à transférer des postes à l’étranger.

La deuxième menace vient de la sortie précipitée du nucléaire voulue par le centre-gauche. Le président du PDC a annoncé au Parlement: «L’avenir commence aujourd’hui!» Il a sonné le départ des secteurs industriels à l’étranger. A cause des augmentations ded prix du gaz, du mazout ou de l’électricité imposées par la conseillère fédérale Doris Leuthard, ils ne produisent plus à 100% en Suisse.

La troisième menace est l’attaque de l’UDC contre la libre circulation des personnes. On est prêt à risquer une dénonciation des bilatérales, qui permettent pourtant à des travailleurs européens qualifiés et désireux de s’intégrer de venir dans notre pays. Au lieu de cela, l’UDC veut à nouveau instaurer une loterie bureaucratique avec des contingents de travailleurs étrangers. Produire en Suisse coûtera encore plus cher. Que peut faire notre pays pour faire face à ces trois menaces?

Le subventionnisme pour l’assainissement des bâtiments ou pour l’installation de panneaux solaires n’est pas la bonne voie, car elle est trop chère

La cherté croissante des coûts de l'énergie menace la Suisse; ici, un site de production à Langenthal (BE).

Le franc: une cure de fitness pour la place économique suisse! L’activisme et le subventionnisme ne servent à rien. A la place, faisons de nécessité vertu et attaquons-nous de manière radicale aux coûts, afin de soulager les entreprises suisses à long terme et de manière efficace. Pas de sanction contre les pendulaires – nous avons besoin d’un marché du travail mobile. Une TVA unique et une réforme de l’imposition des entreprises, afin de les soulager. Une table ronde entre la Confédération et les cantons pour mettre fin à la bureaucratie, afin que les PME produisent au lieu de remplir des formulaires. De nouveaux accords de libre-échange, par exemple avec la Chine, afin d’ouvrir des marchés pour les produits suisses.

L’énergie: plus de marché et de technologie et moins de taxes et de subventions! La Suisse doit rester à l’avenir l’un des  pays les moins chers de l’OCDE en matière de prix de l’électricité. Le subventionnisme pour l’assainissement des bâtiments ou pour l’installation de panneaux solaires n’est pas la bonne voie, car elle est trop chère.  Des règlementations sévères sur les produits et les bâtiments sont préférables, ainsi qu’une libéralisation du marché de l’électricité et des investissements dans un meilleur réseau électrique, afin que les consommateurs aient vraiment accès aux énergies renouvelables. Les citoyens ont entendu assez de belles paroles ces dernières semaines: ils sont maintenant en droit d’exiger des actes.

Les bilatérales: s’intéresser aux vrais problèmes! Si l’on veut renégocier la libre circulation des personnes, il faut être prêt à faire des concessions douloureuses au sujet du secret bancaire ou de la transposition du droit de l’UE.  Pour le PLR, le prix à payer est trop cher. A la place, les conseillères fédérales compétentes doivent enfin s’attaquer résolument au problème des réfugiés économiques et limiter le regroupement familial des pays tiers. Car des abus dans ces domaines mettent en danger la libre circulation des personnes.

Notre pays va bien. Mais la politique joue avec le feu et met en danger l’emploi, la prospérité et la stabilité. Nous ne devons pas l’accepter – par amour pour la Suisse.

84 Comments sur «Trois menaces sur la Suisse»

  • oli z hirsi says:

    leuthart hat doch einen knall in der schuessel. pelli blickt durch……………………………

    • Koller says:

      Es ist im Prinzip ganz einfach und genau so wie es immer war: Wenn man vom kleinen Mann, von der kleinen Frau mehr Geld haben will, so muss sie/er subtil, langfristig und permanent darauf vorbereitet werden. Und ich sage euch, die werden Erfolg haben damit. Die werden es auf die Reihe kriegen, dass wir die von uns in den letzten 40 Jahren bezahlten Transportsysteme für die Energielieferungen noch einmal bezahlen werden. Wetten!!!

      • Hans Lehner says:

        Die Stromversorger sollten in naher Zukunft nicht nur in die Erneuerung der Stromnetze investieren, sondern auch in die Erforschung und Entwicklung der neuen, sauberen und nachhaltigen Supernova-Energie Technologie, die mit neuen und dezentral einsetzbaren Dauerstrom-Aggregaten die Stromnetze entlasten können, sowie den Strom zu Tiefstpreisen liefern werden. Strom mit Supernova-Energie wird nur CHF 0.06 bis 0.010 pro kWh kosten, so viel wie der heutige Strom aus Wasserkraft. Das Institut für Raum Quanten Physik & Forschung in Rapperswil/SG IRQP/IRQF liefert dazu die physikalischen Grundlagen.

  • Eron Thiersen says:

    Wenigen Schweizern geht es besser, viele stagnieren und zweifeln an ihrer Zukunft. Das ist die Realität des Arbeitnehmers. Man macht Weiterbildungen, die zum Schluss niemand braucht und will. Energiekosten sind im Vergleich zum Ausland günstig, wohl auch deshalb weil man mit einem starken CHF auch Energie so günstig wie nie einkaufen kann, dasselbe gilt für Rohstoffe. Die Schweiz hat nicht gewonnen, sie hat in den letzten Jahren an Kaufkraft verloren, die importierten Güter sind mehr und günstiger geworden, gleichzeitig sind auch die Löhne real gesunken. Ohne Verantwortung – kein Liberalismus!

    • Urs says:

      Eben, nicht so wie heute und in den vergangenen Jahren Liberalisieren ohne Verantwortung und wenn dann nur für Unternehmen, Finanzmärkte und Aktionäre denen der Bürger zudienen darf. Bei Profiten wird eine kleine Gruppe beschenkt, bei Verlusten wird eine grosse Gruppe beklaut. Liberalisierung a la FDP und mit Neoliberalen Vorzeichen, nicht nur in der Schweiz, bedeutet den Weg frei machen für zahllose Privatisierungen und steuersenkungen die allesamt auf kurze und/oder lange Sicht zu lasten der Bürger gehen. Verkauft wird das ganze dann mit Freiheit wobei die immer mehr reduziert wird.

  • Martin Schneider says:

    Ja was denn jetzt, FDP? Zuerst wollt Ihr Euch von den ‘Miesmachern’ abgrenzen und (zurecht) darauf hinweisen, wie gut es uns eigentlich geht ( ‘Zufriedene Schweizer wählen FDP’ – leider stimmt das aber nicht, zufriedene Schweizer gehen nämlich gar nicht wählen), und jetzt droht von allen Seiten plötzlich ganz Schlimmes?
    Der einzige ‘Hammer’, vor dem sich die Schweiz fürchten sollte, ist das kurzsichtige ‘Gegeneinander um jeden Preis’ der Parteien im Wahlkampf – statt Probleme pragmatisch zu lösen, hauen alle wild um sich. Dabei wissen alle, dass in dem ‘Spiel’ die SVP nicht zu schlagen ist 🙁

    • cristiano safado says:

      Es ist jetzt tatsächlich keine Partei mehr wählbar. Leider führt dies jedoch auch dazu, dass dadurch die von den übrig gebliebenen wenigen Wählern gewählten Politiker immer mehr tun und lassen können was sie wollen.

      • Genau, aus diesem Grund sollten wir eben erst recht wählen! Tönt irgendwie paradox, aber dieses Problem kann man nach dem Streichprinzip lösen! 1. Es darf keine Partei zu gross werden, das hatte schon immer ungute Nebenwirkungen.2.Diejenige welche trotz viel Lärm nichts wichtiges fürs Volk leistet scheidet aus usw.Dieser Weg ist zwar nicht ideal,ermöglicht aber wenigstens Veränderungen.Aus diesem Grund wehre ich mich energisch, wenn mich jemand einer Partei zuordnen will,denn damit wird man als nachplapperi.Also nicht einfach wählen, sondern auswählen!

      • Heini Müller says:

        word..

        • Hanspeter says:

          Parteien übernehmen eine wichtige staatspolitische Funktion. Mir wäre keine Alternative bekannt, auch wenn hier und dort bestimmt optimiert werden kann. Parteien werden einzig in Diktaturen überflüssig.
          Es ist wichtig, dass wir im Herbst alle wählen.

      • Eric Cerf says:

        Doch, es ist eine Partei wählbar, die GLP, wer denn sonst? Die FDP mit Fulvio Pelli am Haspel, kriegt vom Wähler diesen Herbst eins vor die Gurke geknallt, dass in Bellinzona nur noch Gazosa gesoffen wird, anstelle des Merlots- vor Schrecken! Rezept, wie der sackstarke Fr. runterkommen kann, hat niemand, es gibt gar keines. Die Parität 1:1 ist in Sichtweite, wenn der Sinkflug so weitergeht. Hilfe! KMUS die in den EURO-Raum exportieren, bedroht der Pleitegeier, Arbeitsplätze futsch..Schöne Sommeraussichten 2011..

  • Die argumentation dieses Herrn wundern mich eigentlich nicht, zeigen doch alle Argumente in Richtung Erhalt der Oberklasse.Der zu starke Franken ist Fakt, aber warum haben denn die Finanzexperten der FDP bis jetzt nichts unternommen? Mehr Staatsschulden machen welche der kleine zurückzahlen soll? Wie in Griechenland? Freizügigkeit; Mehr Leute einstellen damit weniger entlassen werden müssen? Das Zussammentreffen dieser” Hämmer” hat auch damit zu tun, dass unsere Wirtschaft aufgebläht ist.Daran ist die FDP aber nicht ganz unschuldig, siehe Bauwesen und Bodenspekulation,so wie Bankwesen.

    • Tom says:

      Das ist genau der Punkt. Lamento und Aktionismus statt nachhaltiger Politik zu Gunsten der Mittelklasse. Es brauchte Fukushima, dass die FDP plötzlich Liberalisierungen im Baurecht und eine zielgerichtete Strom-Vernetzung den Mund redet. Vorher waren immer nur Sozialabbau, Steuersenkungen und Pfründeerhalt wichtig für diese vom kalten Krieg verwöhnte Rechthaberpartei. Herr Pelli, Sie und Ihre Freunde müssen uns nicht erklären, dass das Wasser nass ist, sondern etwas tun fürs Volk. Sonst braucht es Euch definitiv nicht mehr, denn es gibt jetzt modernere, aufgeschlossenere bürgerliche Parteien.

      • Yves Namel says:

        Mein lieber Tom: Woher hast Du denn Deine Infos? Sicher nicht aus FDP-Unterlagen, denn die bezeugen genau das Gegenteil dessen, was Du behauptest. Die FDP hat sich schon immer gegen Bürokratie in den Bauvorschriften ausgesprochen. Sie hat sich schon immer für ein leistungsfähiges Stromnetz ausgesprochen. Und von Sozialabbau kann man wohl kaum sprechen in einem Land, das jedes Jahr mehr dafür ausgibt, als die Wirtschaft wächst. Es ist ganz einfach: Der heutige Erfolg der Schweiz gründet in unzähligen richtigen Polit-Entscheiden von vor 20 und 30 Jahren – verantwortet von der FDP.

  • Cornelis Bockemühl says:

    Pelli hat recht mit allen drei “Hämmern”, nur dass Hammer #2 heute ein gemeinsamer ist für die ganze Welt und nichts zu tun hat mit “überstürztem Atomausstieg” (was ist “überstürzt” an einem Zeithorizont bis >2030??).

    Egal was “Economiesuisse” (=erzkonservativer Lobbyverein) sagt: Die energieintensiven Industrien haben längst begriffen, dass billige Energie zwar kurzfristig ein Konkurrenzvorteil ist, dass aber langfristiger Erfolg davon abhängt, wie die Hausaufgaben in Bezug auf Energiesparen gemacht wurden – weltweit! (Nur die Privathaushalte haben das noch nicht begriffen…)

  • sepp z. says:

    Der vierte Hammer ist der Auktionshammer: Der Ausverkauf von Schweizer Land und Immobilien an ausländische Investoren, Millionäre und (pauschalsteuerbeschenkte) Milliardäre. Dankbare Profiteure sind die Schweizer Bauern, die Mitglieder des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes HEV, Landbesitzer und viele andere, allesamt vertreten durch SVP und FDP.
    Selbstverständlich sagt Pelli da nichts: Der eigenen Klientel verschont man.

  • Reto Nauser says:

    Die Politik spielt mit dem Feuer…. wie recht Herr Pelli hat! Insbesondere der Angriff auf die Bilateralen durch die SVP ist eine wahlkampftechnische Sonderleistung ohne Rücksicht auf Arbeitsplätze, Wohlstand und Stabilität. Himmeltraurig!

    • Andreas Suter says:

      Pelli und Nauser, beide denken kurzfristig: Mit der Einführung der Personenfreizügigkeit ist das Feuer längst gelegt worden! Früher: Das Bewilligungsverfahren war – auch für KMU – einfach. Es war aber eine kleine Bremse, um verantwortungsvolles Verhalten zu fördern. Das verantwortungsvollere Unternehmen rekrutierte damals zuerst Ausgebildete im Inland (z.B. Secondos), der weniger verantwortungsvolle Konkurrent holte billigere Unausgebildete im Ausland, welche er dann bei Umsatzproblemen dem RAV, d.h. der Allgemeinheit, überliess – unvermittelbar und der hiesigen Sprache nicht mächtig. Letzteres wollen wir nicht mehr

  • Heinz says:

    Probleme hervorragend erkannt. Lösungsansätze bringen leider nichts.
    Wie soll das Beibehalten des Pendlerabzuges die Stromlücke füllen??
    Wie soll das Vereinfachen der MWST das erstarken des Frankens verhindern??
    “Oh, folget meinem wahren Glauben und es werde euch Erfolg beschieden sein” – Das hier ist mehr Religion als Fakten.

  • Hans Käslin says:

    Das Herr Pelli sagt dass “die Politik” mit dem Feuer spielt ist lächerlich wenn es denn nun überhaupt noch zum Lachen wäre.
    Hier spricht der Chef der Partei, welche an führender Position der UBS 68’000 Millionen Schweizer Franken als “Belohnung” hinterhergeworfewn hat. Hinterhergeworfen weil keine Rückzahlung eingefordert wurde. Die Rezepte sind die üblichen Sanierung der Situation nicht auf Kosten der Verursachern, sondern auf Kosten der Allgemeinheit. Es ist nur zu hoffen das der Wähler dies nicht vergisst.

    • R.Strickenberg says:

      Es tut mir Leid, Herr Käslin aber ihre Aussage bezüglich der UBS-Rettung ist so falsch.
      1. Die Eidgenossenschaft hat “nur” 6 Mia. CHF in die UBS eingeschossen, dieses Kapital wurde mittels Wandelanleihen angelegt, die die Schweiz jederzeit in Aktien umwandeln kann und danach verkaufen.
      2. Die Restlichen 62 Mia CHF wurden von der SNB eingeschossen, indem sie der UBS Subprime-Papiere abgenommen hat, die inzwischen (Juni 2011) wieder einen Gewinn abwerfen.
      3. Auch wenn ein zweiter Fall UBS nicht wünschenswert ist, hat der gemeine Bürger kein Geld in dieser Rettungsaktion verloren.

      • Auguste says:

        hmm…, r. strickenberg, wenn diese subprime-papiere so toll im gewinn wären, könnte man sich ja jetzt von diesem schrott trennen oder der ubs wieder auf die bücher buchen. dumm nur, das die aufsichtsbehörden die ubs noch nicht wieder für so stabil halten, solche risiken wieder in den büchern zu halten. verloren mag der gemeine bürger bis jetzt tatsächlich nichts haben, aber solange diese position nicht glatt gestellt ist, besteht weiterhin ein völlig unnötiges risiko für die allgemeinheit. und dass man der ubs nicht zutraut, dieses risiko selbst zu übernehmen, spricht bände.

  • Thomas Steffen says:

    Für einmal muss ich Herr Pelli recht geben. Der CH Franken sollte man nicht als Problem sondern als Chance betrachten. In den 70ern war der CHF zum USD bei 4.00 und seither hat sich die Situation von CH Exporteuren nicht verschlechtert – im Gegenteil der immer stärker werdende CHF hat die Firmen zu neuen Innovationen gezwungen. Die Politik spielt mit dem Feuer wenn gewisse Parteien das Gefühl haben mit Blitzaktionen wie den CHF an den EUR zu binden Wahlpropagande zu betreiben. Es ist mir schleierhaft wie man eine so unbedachte Idee einfach unters Volk bringen kann…….

  • Maximilian says:

    Andere Länder haben auch steigende Energiekosten.
    Und mal überlegen: Was passiert bei einem GAU in der Schweiz? Dann haben wir keine Wirtschaft mehr. Auch keine Landwirtschaft und Spitäler usw. Keine Versicherung bezahlt. Keine Schweiz, ausser Tessin.
    Herr Pelli will 50 Mia-Aufträge (jedes neue KKW kostet ca. 10 Mia) ins Ausland vergeben, anstatt im Innland für erneuerbare Energieprojekte. So ruiniert Hr. Pelli unsere Wirtschaft! Es lebe Frau Leuthard, die sich für die Schweizer Wirtschaft einsetzt. Danke!

  • Hans Müller says:

    Herr Pelli, warum haben Sie ein Problem mit der Subventionierung von Solaranlagen? Die massive Subventionierung der Atomenergie stört Sie ja auch nicht. AKW sind völlig unterversichert und ein Teil der Versicherung wird mit Steuergeldern bezaht. Stillegungs- und Entsorgungsfonds für die Schweizer AKW sind finanziell völlig unterdotiert und die Endlagerung der atomaren Abfälle wird von den AKW-Betreibern nur für die ersten 50 Jahre finanziert. Den Rest bezahlen unsere Nachkommen. Ich glaube, Sie bekämpfen nur jene Subventionen, welche nicht in die Taschen Ihrer eigenen Klientel fliessen.

    • R. Quindega says:

      Stimme Hans Müller voll und ganz zu!!!!!!!

    • Andreas Suter says:

      Subventionen, egal an welche Klientel, gehören abgeschafft. Subventionen schaffen Abhängigkeiten und Fehlallokationen: Solarthermik ist sinnvoll, wenn sie zur Warmwassergewinnung gebraucht wird: da rechnet sie sich – auch ohne Subventionen. Photovoltaik dagegen ist energetisch und ökonomisch wenig sinnvoll: sie ist bei uns um Faktoren zu teuer und produziert gerade dann nicht, wenn Strom gebraucht wird (bei schlechtem Wetter, nachts).

      • Hans Müller says:

        Photovoltaik ist nur darum ökonomisch nicht konkurrenzfähig, weil Atomstrom massiv subventioniert wird, indem die enormen Kosten zur Beseitigung der Werke und der Lagerung der Abfälle den nächsten Generationen in Rechnung gestellt werden.

        • Stefan Burri says:

          @A. Suter: Ich empfehle einen Blick auf den Preiszerfall von PV der letzten zwei Jahre zu riskieren und auf die Innovationspipeline der Industrie (z.B. Oerlikon Solar). Komischer Zufall, dass dies verzögert zur massiven Subventionierung durch D eingetreten ist, finden Sie nicht?
          Übrigens setzt PV auch diffuse Strahlung um, liefert also auch bei Schlechtwetter Strom, weniger zwar, aber nicht um Grössenordnungen weniger. Dann noch was: Ihr letzer Satz liest sich so, als würde nachts mehr Strom gebraucht. Das ist doch nicht ihr Ernst? PV liefert tagsüber, produziert also Spitzenstrom.

  • hoffman says:

    Der Mann will uns verarmen, atomar verseuchen und aussperren, in der Reihenfolge.

    • Thomas Steffen says:

      @ hoffmann – die Atomenergie gibt es jetzt schon seit mehr als 40 Jahren – wie verseucht sind Sie in der Zwischenzeit ? Aufhören Panik zu verbreiten und nüchtern agieren ist angesagt. Apros-pos Wirtschaftsflüchtlinge: Sie könnten natürlich Ihren Job einem Tunesier zur Verfügung stellen, wie wäre das ?

      • Urs says:

        Na, die paar verseuchten anderen die es bereits getroffen hat scheinen da wohl keine Rolle zu spielen. Besser man wartet bis es direkt vor der Haustüre “fetzt” und dann wundert sich so mancher und so mancher weiss dann alles besser.

      • hoffman says:

        Fühlen wir uns angesprochen, Herr Steffen. Freut mich, dass überhaupt jemand den Grips hat meine Zeilen nicht als Witz zu verstehen sondern traurige Wahrheit.

      • Realist says:

        @Steffen: Tschernobyl war weit weg. Trotzdem gab es Restriktionen in der CH: Gemüse aus dem Tessin, Fische aus dem Luganersee. Fordern wir das Schicksal nicht heraus. Wir sollten keine Panik verbreiten und den Ausstieg zielbewusst anpacken.

        • Thomas Steffen says:

          @ Realist – ich war letzte Woche in Tokyo – Strahlenbelasung dort zip-zap Zero ! Soviel zur Panikmache !

          • Realist says:

            Kennen Sie den Unterschied zwischen Tschernobyl und Fukushima? Wenigstens geografisch. Wie gross ist der Umkreis der Evakuierung um Fukushima? Wieviele 1000 Personen sind betroffen?

          • Hans Müller says:

            @ Steffen: Gehen Sie mal im Meer vor dem AKW Fukushima schnorcheln, da macht’s dann auch zip-zap Zero!

  • cristiano safado says:

    Gemäss NGOs befanden sich vor vier Jahren 20% der Bevölkerung in Armut oder am Rande des Existenzminimums. Durch eine Verdoppelung des Strompreises werden weitere 30% in Armut oder an den Rande des Existenzminimums gedrängt. Bereits mit der “verunfallten” Energiepolitik von BR Leuenberger gerieten viele ärmere Haushalte in Not. Die EWs stellten in vielen Haushalten Geldautomaten oder gar den Strom ab. Die Mieter können nun mal nur diejenigen “Stromfresser” verwenden, die ihnen die Vermieter in die Wohnung/Haus gestellt haben. Die Dummen wird einmal mehr nur das abgezockte Volk sein.

    • sepp z. says:

      ach was.
      die energiepreise steigen 0.5% pro Jahr, 10 fränkli im jahr.
      die krankenkassenprämien hingegen 7-10% pro Jahr oder ein paar hundert franken
      wohnungskosten in der agglomeration zürich 10% pro jahr
      studiengebühren sollen verdoppelt werden
      etc.
      wenn leute verarmen, dann bestimmt nicht wegen dem akw-ausstieg.

    • Free Info says:

      Auch Herr Pelli hat anscheinend den Puls der “Neuen Zeit” immer noch nicht erkannt und versucht verzweifelt an einem System festzuhalten das längst ausgedient hat. Ich kann Herrn Pelli nur zurufen: Aufwachen!
      Wie Gorbatchev schon sagre: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!
      Dabei eröffnen sich so viele neue Möglichkeiten, warum sind wir in der Schweiz nicht die Ersten die diese wahrnehmen?
      Dazu habe ich in einem anderen Forum ein Beitrag geschrieben:
      http://gletscherpilot.forumieren.com/t77-die-freie-energie

      Ihr Free Info

  • AntonKeller says:

    Selbstverständlich können Schweizer Firmen nach Deutschland ziehen wenn sie denn wollen. Nur weshalb kommen trotz knallhartem Schweizerfranken immer noch Firmen von Deutschland in die Schweiz? Würden beim Abbau von 100000 Arbeitsplätze der Migrationsdruck in die Schweiz nicht abnehmen und so unsere Infrastruktur entlasten?

  • F. Bringer says:

    Herr Pelli,

    1. Wurde bis jetzt kein einziges AKW abgestellt.

    2. Sind neue, teure, ausländische AKWs zu teuer und erhöhen unsere Abhängigkeit: alturl.com/bbfeo

    3. Sind die Grosshandelsstrompreise in Österreich tiefer und das obwohl Österreich im Gegensatz zur Schweiz nicht mit enormen ungedeckten Rückbaukosten konfrontiert ist. alturl.com/599tm

    4. Wenn Ihnen die Kosten tatsächlich am Herz liegen, warum setzen Sie sich nicht ausnahmsweise für Parallelimporte ein?
    Die CH-Wirtschaft hat absolut nichts davon, dass sie für ein US-Medikament zehnmal so viel bezahlen muss, wie z.B. die Deutsche.

  • Der starke Franken ist doch nicht nur ein Problem, sondern bringt auch grosse Chancen: Jetzt hängen quasi überall in der Welt “-20%” an allem was man kaufen kann, das ist insbesondere für Unternehmen eine Chance für 20% günsigere Expansion im Ausland. Und irgendwann nimmt die Frankenstärke wieder ab, dann gibt es wieder andere Chancen, aber man muss die Chancen halt nutzen wie sie kommen.

  • battistini says:

    herr pelli erklären sie mir doch bitte, wesshalb den strom markt liberalisieren und dann noch ins netz investieren wenn sie soeben den gewinn privatisiert haben? oder soll das volk noch versicherung für energieinvestoren werden (UBS)? soll doch das privatunternehmen welches das ‘netz’ übernimmt zahlen macht schliesslich auch die gewinne. seien sie präziser. dies ist grosszügige nichts ausagende politik.

  • Toni Gysin says:

    Lieber Herr Pelli, das tönt alles sehr vernünftig, nur, was nie erwähnt wird, ist das Spiel mit dem Feuer betr. Endlagerung des Atommülls. Dieses Problem ist nicht gelöst und der Standort ist nach wie vor nicht bestimmt. Sind Sie der Meinung, dass die Lagerung dieser Abfälle bis zu 1 Mio Jahre beherrschbar ist? Die Politik hat den Zug nach der Katastrophe von Tschernobyl verpasst und einfach 25 Jahre nichts getan. Aus Verantwortung gegenüber den Nachkommen müssen wir endgültig weg von dieser unseligen Energiegewinnung. Währungspolitik macht die SNB. Die Einwanderung ist ein ungelöstes Problem.

  • witschi says:

    Sie wollen doch immer das Beste für uns, das Volk, unsere FDP. Der Mittelstand soll gestärkt werden, Eigenartig, die Schere wird immer grösser. Finanzvorlagen werden durchgeboxt, im Eilzugstempo, Atomausstieg soll “wohl überlegt sein”, Minder Abzockerinitiative auf die lange Bank. Usw.
    Und irgendwie konnte ich im Mittelstand noch nie von all den Versprechen prifitieren. Trifft irgendwie immer die selben. Heute sind es nur noch 5% am oberen Ende.
    Finanzplatz oder Wirtschaftsstandort, beides wird nicht gehen.
    Aussteig aus Atomkraft, das stärkt das Gewerbe, nicht die Konzerne.

  • Realist says:

    Pelli will bezüglich mehr Markt und Technologie. Dann bitte keine Dumpingpreise beim Atomstrom sondern Vollkostendeckung, das heisst inklusive volle Versicherung, volle Kostendeckung der Endlagerung, volle Reservestellung für den Rückbau.

    • Andreas Suter says:

      Auch bei Vollkostenrechnung sind AKW günstig! Je nach Schätzung sind die ausgewiesenen Kosten von rund 6 Rp. pro kWh Atomstrom um 50%-100% zu erhöhen, d.h. betragen total 9-12 Rp. pro kWh. Beim heutigen CH-Strommix würde dies einer Verteuerung der Stromrechnung um 2 Rp. pro kWh oder etwa 10% für den Haushaltkunden entsprechen. Alternativen sind heute deutlich teurer, insbesondere wenn man die Speicher- resp. Ersatzkapazitäten noch berücksichtigt.

      • F. Bringer says:

        Tatsächlich sind Alternativen mit CH-Arbeitsplätzen günstiger als neue, teure, ausländische AKWs. bit.ly/awxsok
        Weil neuer Atomstrom trotz massiven Subventionen zu teuer ist, wurde 2009 in einem einzigen Jahr 80 GW (200 mal AKW Mühleberg) erneuerbare Leistung installiert, während die weltweit installierte AKW-Leistung sogar abgenommen hat: bit.ly/cF5ezk

        Wir haben genügend Wasserkraftspeicherkapazität.
        Das AKW Leibstadt, welches 15% des CH-Strombedarfes liefert, hat während knapp 6 Mt keine einzige kWh produziert. bit.ly/9QTygB
        Es gibt keine Nächte oder Windflauten die so lange andauern.

        • Andreas Suter says:

          Bringer: Alternativen müssen für Schweizer Verhältnisse gerechnet werden. Die Sonne scheint einmal bei uns nicht so intensiv wie in Südkalifornien, pazifischer Wind fehlt bei uns. Speichermedien braucht es (übrigens auch in USA), z.B. Pumpspeicherwerke. In der Vollkostenrechnung müssen diese berücksichtigt werden.
          Apropos Arbeitsplätze: auch Alternativ-Energie-Installationen werden arbeitsteilig in einer globalisierten Welt hergestellt.

  • Tom Aebersold says:

    Erschreckend, wie ein CH Parteipräsident solch komplexe und wichtige Fragestellungen derart vereinfacht und populistisch abhandeln kann. Natürlich muss etwas gegen den Pendlerwahnsinn getan werden, deswegen schaffen wir den mobilen Arbeitsmarkt noch lange nicht ab. Natürlich weiss Herr Pelli genau, dass es die Atom-Lüge gibt – ignoriert das aber tapfer weiter. «Die Politik spielt mit dem Feuer» … und Herr Pelli gehört selber zu den Brandstiftern. Ich glaube eher, die CH Politik braucht dringend eine Fitnesskur…

  • Markus Gross says:

    Hm. Schluss mit der Subvenionitis…aber nix gegen hochsubventionierten Atomstrom, Staatgarantien für Banken und eine Erhöngung der Zahlungen an die Bauern. Konsequent wie eh und je, der liebe Herr Pelli…

  • Lidija Jametti says:

    Herr Pelli ist aus einer anderen Welt im Tessin gelandet, wo so viele verarmte Einheimische gibt. Pelli denkt, wie ein Fantast, der bei 300000.– CHF Einkommen oder mehr nicht der Realität in die Augen sehen kann. Am Lago Maggiore – Schweiz oder Lugano wohnen praktisch nur Superreiche aus der ganzen Welt. Ein Tessiner kann sich bald keine Wohnung mehr leisten. Die niedrigsten Löhne im Vergleich mit der ganzen Schweiz und die teuersten Immobilienpreise. Solarenergie gerade im Tessin muss subventioniert werden um Atom abzuschaffen. FDP ist Bürgerfremd, nicht bürgerlich. Würde nicht mehr wählen.

    • hoffman says:

      Sie gehören halt nicht zu den Bürgern, die mit “bürgerlich” gemeint sind. Das ist nicht der Fehler von Pelli wenn Sie nicht verstehen, dass Bürger aus Arbeitern und Investoren bestehen und dass bürgerliche Politik immer Politik für Investoren bedeutet.

  • Andres Müller says:

    Da hätte ich ein ganz anderes Programm. Die Schweiz soll seine Devise durch massive Kreditaufnahmen am Markt drücken. Mit den Krediten sollte man endlich die veraltete Schweizer Infrastruktur wie Kanalisation sanieren. Die öffentlichen Gebäude könnte man mit Wärmepumpen (Erdwärme) umrüsten. Atomkraft ist zu riskant Herr Pelli. Noch nie wäre Sanierung so Günstig wie heute zu haben, doch die Politik schläft. Was die SVP und die Ausländerpolitik anbetrifft gehe ich mit Pelli einig

  • Albert Camus hat einst vom “Zeitalter der Angst” gesprochen. Heute ist die Angst(macherei) zu einem gewichtigen Machtinstrument geworden, das bei jeder sich bietenden politischen Gelegenheit wie eine steinzeitliche Keule hervor geholt wird. Damit stumpft auch dieses Instrument ab und verfehlt seine Wirkung bei der Bevölkerung zunehmend. Herr Pelli würde sich besser einmal Gedanken darüber machen, was aus dem Liberalismus heute geworden ist und wie er wieder positiv im öffentlichen Bewusstsein verankert werden kann: Eine Revision des klassischen Liberalismus würde sich auf jeden Fall lohnen!

  • H. Ueli Ramseier says:

    Hört doch endlich auf mit eurem engstirnigen Wachstumswahn der Wirtschaft.
    Dank solcher freisinnigen Politik prostituiert sich die Schweiz, Skrupellos des Geldes wegen werden Boden, Häuser, Firmen ins Ausland verkauft, die Migration mit grosem Familiennachzug ist ungebremst und alarmierend. Die Bodenpreise und Mieten steigen. Die Umwelt wird geschunden, Schönheiten des Landes werden ruiniert. Durch ungerechte Steuergeschenke an ausländische Firmen kommen sie in Schaaren, überbauen unseren besten, knappen Boden und brauchen sehr viel Strom. Wohlstand hat nicht viel mit Lebensqualität zu tun!

  • Alex says:

    Der Atomausstieg ist das beste, was der Wirtschaft passieren konnte. Egal was schief geht – der Atomausstieg ist jetzt an allem schuld, und dadurch die hohen Energiepreise! (Auch wenn die grossen KKW noch bis >2030 weiterlaufen). Kein Wort davon, dass die Kosten der Energie so oder so massiv steigen werden. Man schaue nur, was Swissgrid zum Investitionsaufwand der heutigen Netze sagt. Abgesehen davon sind wir mittlerweile eine Dienstleistungsgesellschaft geworden, wo der Energiepreis kaum noch ein Kostenfaktor ist.

  • Urni says:

    Es ist Demagogie, je nach Sicht kann der Leadsatz auch so lauten:
    Investitionen in Gebäudesanierungen oder Solaranlagen ist der richtige, weil billigere Weg. … eine Regulierung des Strommarkts und Suventionistis in ein besseres bereits bezahltes Stromnetz.
    und dies ist genau so einleuchtend.

  • M. Bättiger says:

    Herr Pelli vergisst leider bei seiner Aversion gegen die SVP die weiteren Hämmer, wenn wir einfach an der Personenfreizügigkeit festhalten. Dieser Hammer heisst eine 10-12 Mio Schweiz in einigen Jahren. Dieser Hammer heisst 25% Mehrenergieaufwand. Was heisst eine solche Zuwanderung für die Identität des Landes, die Selbstversorgung, die Schulen? Was für das Bauwesen, den Landverschleis, die Mietpreise? Der Bundesrat hat schon Mehrkosten für den Infrastrukturausbau aufgrund des Bevölkerungswachstums auf 200 Milliarden Franken geschätzt (in 20 Jahren). Es ist ja so simpel, gegen die SVP zu sein.

  • m.simon says:

    Es steht”Die Kündigung der Bilateralen, dank denen gut qualifizierte und integrationswillige Mitarbeiter aus der EU zu uns kommen..” Herr Pelli, das ist in meinen Augen ein rechter, wie wir Schweizer sagen, Seich! Wiedereinmal mit der Angst die Bürger verschrecken. Nun ja, die PFZ hat sich nicht, für den Bürger, als Erfolgskonzept erwiesen. Zuwanderung ja, falls nötig. Aber der Inländervorrang soll realisiert werden. So werden einge viele einfach Entsorgt, Grund Alter, oder keine Akademische Ausbildung. Echte Intelligenz aus übersee hat auch keine Changse mehr in die CH zu kommen nur noch DE!

  • Buser Martin says:

    Leider hat Herr Pelli die Studie von der ETH nicht gelesen oder nicht verstanden, sonst würde er die Strategie der Partei anders ausrichten. Leider ist er ein ewig gestriger, mit Ihm ist der Untergang der Partei garantiert. Irgendwie bin ich der Überzeugung, dass die FDP seit seiner Presidenz dem Untergang geweiht is, weil sie die Herztöne der Wähler nicht mehr hören …

  • Chris says:

    Seit wann ist den die FDP wieder echt liberal? Der starke Franken ist langfristig GUT, da er auslädische Investitionen in die Schweiz bring, bzw. schweizer Kapital zurück in die Schweiz. Energiefrage ist tatsächlich (wie überall) mehr Markt gefragt, die Firmen sollen Ihre Risiken selber tragen und sie nicht auf den Staat sozialisieren, so werden die sichersten und effizientesten Produktionsformen überleben.
    Personenfreizügigkeit ist das (längerfristige) Problem, dass unsere Sozialwerke besser sind als die der EU.
    Dazu Milton Friedman: “Freie Grenzen oder Sozialstaat, beides zusammen geht nicht

  • Philippe says:

    Ce que dit M. Pelli n’est pas faux, mais c’est un peu court et un peu simpliste. Si son parti veut survivre, il lui faut bouger fort et tout de suite. Assez de bonnes idées émises depuis un fauteuil. De l’action, les radicaux, de l’action, diable ! Vous voulez lutter contre les formulaires, alors luttez; vous voulez lutter contre le franc cher, alors prônez l’Euro; vous voulez lutter contre l’énergie chère, alors cessez d’investir dans la bricole solaire et éolienne, vous voulez la libre circulation des cerveaux et des talents, rejoignez donc l’Europe unie. N’ayez plus peur de votre courage !

  • Urs Dietschi says:

    Die beiden ersten Hämmer Herrn Pelli’s zeigen sein nicht aktuelles Wirtschaftbild – allenfalls das, an welchem er und seine Economiesuisse-Freunde hängen. Um ihre lukrativen Pfründe zu verteidigen. Die eben veröffentlichte Studie des Konjunkturforschungsinstituts der ETH Zürich (KOF) zeigt bez. Franken ein sehr differenziertes Bild. Dass puncto Energie die Kosten für Atomstrom zu tief sind zeigt auch das Gejaule der Atomlobby, dass das Ausstiegskap. noch nicht zusammen sei. Es fehlt auch das Risikokap. bei einem GAU und auch das langfristige Endlagerkap. Fazit: Energie ist zu heute billig!

  • Piette Brigitte says:

    Comment pouvez-vous dire que les syndicats revendiquent déjà des augmentations massives de salaires, c’est vraiment l’église qui se fout de la charité et je suis polie. En Suisse c’est le peuple qui gagne moins de 3000.- fr par mois, et vous osez appeler ça des augmentations massives de salaires, vivriez-vous avec si peu, je ne le pense pas, la politique mondiale que vous pratiquer en Suisse vous rattrapera un jour, car toute votre politique ne sert qu’à protéger votre milieu, et non a en faire bénéficier tous le peuple Suisse. Il est clair que l’on ne peut tout donner mais là vous abusez.

  • Yves Lentzy says:

    Désolé M.Pelli, cessez de mentir aux suisses.
    -Le chomâge,: les chiffres sont biaisés, en comptant que les chômeurs inscrits aux ORP, qui ont exclu des milliers de chômeurs dernièrement.
    Electricité: la Suisse produit plus d’électricité que nécessaire, avec ses barrages, elle exporte. Le nucléaire c’était tout bénef’.
    -L’immigration est le cheval de bataille de la droite d’ Economie Suisse. Elle sert le dumping. Je suis qualifié, et suis capable d’exercer des métiers plus “humbles” accessibles il y a 10ans et reservés maintenant aux immigrés payés au rabais. Que du vent M.Pelli

  • Yves Lentzy says:

    Re…
    Dans le domaine de la restauration, des bars, à Lausanne, les plus en vue ont été phagocytés par des “gérants” français. Ils ont viré tout le personnel original, petit à petit, et les ont remplacé par des potes français.
    Certains viennent direct du fin fond de l’héxagone, et travaillent ici du jour au lendemain, sans problême.
    A Genève des frontaliers ont pris des postes clé, virent des suisses et font venir des frontaliers à leur place.
    C’est une réalité, il n’y a aucune xénophobie. Comment des frontaliers osent et peuvent-ils licencier des Suisses. Impensable il y 10-20 ans

  • Yves Lentzy says:

    Re: 2X place oblige.
    Cette situation sus-nommée se traduit par une baisse de qualité des prestations et surtout un non respect flagrant et impuni des rêgles. Aucune n’est respectée, surtout les lois sur l’alcool. Quand aux lois sur le travail, on en parle même pas.Ces “gérants” se comportent en terrain conquis, méprisent les rêgles, se moquent de leur essence “suisse”et ont instauré un climat malsain et glauque de beuveries et excès, au nom du “On fait la fête”.
    Merci M.Pelli si j’étais patron, proprio de bar, je fait de gros bénéfices grâce à tous ces abus. PLR= Economie Suisse.

  • stanval says:

    Bonjour,

    C’est encore un discours à la Couchepin, qui a bloqué l’avancée des énergies renouvelables pendant tous ses mandats au niveau national et fédéral. Que M. Pelli fasse comme M. Couchepin, qu’il démissionne.

    L’économie oublie sans cesse que sans les ressources naturelles, elle est morte. Donc tous les partis devraient prendre conscience de l’importance de l’environnement afin d’avoir enfin une vraie vision à long terme (> 100 ans).

  • Rene Meier says:

    Populäres Geschwätz – sollte der Bund die Finanz- und Warenmärkte regulieren und Wechselkurse und Energiepreise festlegen, oder ? Und ein Bürokrat ist er schon selber.

  • Chappuis Jean-François says:

    Les trois menaces dont fait mention Fluvio Pelli, sont réelles et peuvent avoir des graves conséquences pour la Suisse.. D’une part, avec un franc fort cela ne facilite nullement nos exportations, mais favorise la délocalisation à outrance et pénalise le tourisme! L’augmentation du coût de l’énergie va avoir des répercutions durables sur notre économie et le panier de la ménagère. Cerise sur le gâteau, les syndicats revendiquent de fortes augmentations salariales.
    Ces 3 éléments peuvent causer la ruine de notre pays!

    • Zen says:

      La ruine de notre pays ne vient-elle pas de ce besoin de faire de la Suisse un pays de luxe avec ses produits et ses dérivés, créant ainsi le fossé des riches… Tout est luxe et le respect de la solidarité entre nous est parti à diable… Seul compte les besoins des actionnaires et des directeurs… Il n’y a plus de respect dans la hiérarchie seul compte les besoins de notre individualité… Alors bonjour dialogues stériles ! Boujour licenciement ! Bonjour Français et Allemands ! Bonjour RI et non chômage ! Bonjour divorce ! Bonjour trahison, haine et colère !

  • Georges says:

    Visiblement, Monsieur Pelli l’avoue: La politique migratoire actuelle fait pression sur les salaires, on appelle cela du dumping salarial.
    Il est le bon laquais de ses maîtres.

    Sans parler de l’explosion des coûts dans l’immobilier, on ne trouve plus rien! A Lausanne on vire les locataires d’immeubles entiers, des familles, des vieux pour faire de la place aux expats de PM et compagnie! Des gens qui ne sont pas fichus de commander un café en français après 2 ans ici!

    Non, Monsieur Pelli, nous ne voulons pas de votre “Suisse SA” qui est vendue au plus offrant!

  • SP says:

    Il faut arrêter de jouer à se faire peur! Ruiner le pays… et quoi encore?
    L’électricité plus chère si on sort du nucléaire, c’est vite dit: le nucléaire n’est pas si bon marché, surtout si on tient compte du coût de démantèlement des centrales et du stockage des déchêts, pour lesquels on n’a toujours pas de solution d’ailleurs. De plus, l’uranium existe en quantité limitée et il faudra tôt ou tard s’en passer. Alors prenons l’initiative et créons des emplois avec les énergies renouvelables.
    Quant à dire que des augmentation salariales vont ruiner le pays: à croire qu’au PLR pays = patrons!

  • Walter Stüdeli says:

    Hilflosigkeit pur beim FDP-Präsidenten. Statt Lösungen zu präsentieren, die echtem liberalem Gedankengut entsprechen, rennt er den anderen Parteien hinterher. Statt die KMUs zu fördern, schützt er das Grosskapital. Ob das die Wähler goutieren?

  • AntonKeller says:

    Bei einer Vollbremsung der Volkswirtschaft werden wir das nächste Märchen aufdecken: trotz steigenden Arbeitslosenzahlen werden weiterhin junge Migranten bevorzugt. Ältere und Junge werden das Nachsehen haben, egal ob sie Schweizer oder Ausländer sind. Und dann werden wir auch sehen, ob Langzeitarbeitslose die Kassen der Sozialwerke füllen werden.

    Die FDP hat mit Schneider-Amann eine Niete im BR. Sonst müsste er nicht via Presse die Arbeit seines Bunderats machen.

  • Karin Meier says:

    Wenn etwas die Schweiz kaputt macht, ist das die Bevorzugung des Grosskapitals, der sich daraus entwickelnde Neofaudalismus, sowie der Willen gewisser Kreise zukunftsgerichtete, inovative Lösungen zu finden und stattdessen lieber die Schweiz in das vorletzte Jahrhundert zu führen.

  • Piette Brigitte says:

    Dans 20 minutes il y a 1 article sur les salaires des managers.760 se partageront, les directeurs et administrateurs des 48 plus grandes sociétés cotées à la Bourse suisse ont vu leurs salaires légèrement progresser en 2010. Au total, ils ont gagné 1,29 milliard de francs, soit une hausse de 2% par rapport à 2009, a déclaré Vinzenz Mathys. Et de rappeler que le groupe pétrolier a inscrit une perte de 100 millions de dollars en 2010 tout en versant un salaire de 16 millions à son directeur et des indemnités de départ de 125 millions au prédécesseur de ce dernier. Tout est dit

  • Dirk Lowitzki says:

    Herr NR Pelli, ich bewundere Sie, wie Sie aus Liebe zur Schweiz und mit Mut (der Verzweiflung) und Verstand, die sich anbahnende Herbst-Niederlage, durch sich dauernd wiederholende Warnungen abzuwenden versuchen.

  • Ronald Fries says:

    Et toujours la même histoire, les mêmes lamentations!
    Et lorsqu’il y a une proposition de solution, personne ne veut plus rien savoir! Mais que se passe-t-il donc dans mon pays? N’y a-t-il plus que des abonnés absents?
    Quelqu’un pourrait m’expliquer pourquoi, quand un projet sérieux voit le jour, permet de générer de l’électricité sans aucune pollution, bien meilleur marché que n’importe quelle source actuellement utilisée (serait-ce cela le problème???), tout le monde s’efface et crie que c’est impossible avant même de comprendre?!
    Voir ce blog: http://lesautresenergies.blog.tdg.ch/

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