Il est impératif de ralentir la cadence au lieu de l’accélérer

Que l’on soit partisan ou détracteur de la croissance économique, une chose est sûre: l’économie, sous sa forme actuelle, ainsi que nos systèmes sociaux reposent sur la croissance. Dans tous les cas, il est irresponsable de ne pas se demander comment l’on pourrait vivre correctement sans croissance. Car il serait idiot d’exclure catégoriquement la possibilité que celle-ci s’arrête un jour.

Mais que se passerait-il si elle ne s’arrêtait jamais? Aujourd’hui à 2%, elle serait multipliée par 2 en 36 ans, par 7 en 100 ans, par 50 en 200 ans, par 2500 en 400 ans, et ainsi de suite. L’économie telle que nous la concevons aujourd’hui ne doit pas simplement croître: elle doit croître de façon exponentielle. A plus ou moins long terme, nous aboutirions à des chiffres totalement absurdes. Le problème, c’est que la Terre ne peut déjà plus supporter le niveau de production et de consommation actuel. Certaines branches économiques devraient par ailleurs arrêter totalement leur activité si nous voulons éviter la catastrophe environnementale. C’est le cas avant tout du secteur de l’énergie fossile. Problème: loin d’être une simple branche parmi d’autres, ce domaine constitue la colonne vertébrale de l’économie mondiale.

Ce type de croissance immatérielle n’a jamais existé.

Face à cet argument, les petits malins arguent que croissance ne signifie pas produire plus, mais produire mieux: croissance qualitative et non quantitative! En faisant abstraction du fait que ce type de croissance immatérielle n’a jamais existé, j’ai du mal à me représenter comment une laitue, par exemple, pourrait être 2500 fois meilleure dans 400 ans qu’aujourd’hui. Parfois, les bonnes choses n’ont pas besoin d’être améliorées. L’idée qu’une amélioration constante et omniprésente serait bénéfique est profondément névrosée.

Dans de nombreux domaines, il est impératif de ralentir la cadence, au lieu de l’accélérer. C’est ici que le débat s’arrête pourtant la plupart du temps, face à l’argument que personne n’est prêt à faire de sacrifices. Cette objection ne tient pas debout. La question de savoir si «nous» «voulons faire des sacrifices» ne se pose pas, car chaque changement est inéluctablement synonyme de sacrifices pour les uns et de bénéfices pour les autres. Si nous renversions la tendance dans le domaine le plus pollueur et affichant la plus forte croissance à l’heure actuelle – le trafic automobile –, certains percevraient bien entendu cela comme un sacrifice. Cependant, dans le cas inverse, nos enfants devraient continuer à renoncer à se comporter comme des enfants dans l’espace public, sous peine d’être renversés. Quel sacrifice est le plus important? Pour moi, la réponse ne fait aucun doute.

Si nous partons du principe que le monde va continuer de fonctionner de la même façon – comme le disait Margaret Thatcher «There is no alternative» –, alors nous ne faisons qu’assumer le sacrifice que l’économie de croissance nous impose. Et nous passons à côté de ce qui devrait constituer le cœur de la politique: un débat consacré à ce que nous voulons et à ce que nous refusons, au monde dans lequel nous voulons vivre et à celui que nous rejetons. Aussi, un appel à un débat de fond au sujet de la croissance est un appel à lutter contre les sacrifices: celui de la politique, celui de la liberté de nos enfants.

Pour terminer, quelques mots au sujet de l’actualité politique: si la croissance est mauvaise, alors la stimulation de la croissance basée sur l’immigration l’est aussi. L’initiative Ecopop est-elle pour autant fondée? Je ne le crois pas: Ecopop entend supprimer (plus exactement: tenir à l’écart de la Suisse) l’un des moteurs de la croissance et suggère de ce fait qu’il serait suffisant de réduire la croissance au lieu de mettre fin à cet impératif. C’est pour cette raison qu’Ecopop en appelle à la peur du manque auprès des nos compatriotes les plus conservateurs, c’est-à-dire, ceux qui sont le moins à même d’alimenter un débat constructif au sujet du renouveau économique.

147 Comments sur «Il est impératif de ralentir la cadence au lieu de l’accélérer»

  • T. Orm says:

    Qualitatives Wachstum als besseres Wachstum. Wer beurteilt, was besser ist?
    Japan hatte in den letzten 20 Jahren kein oder nur ein minimales Wachstum (Rezession). Sind die Japaner reihenweise gestorben? Ist Japan verwildert oder sind Japans Firmen geschlossen worden?
    Die gebetsmühlenartige Wiederholung, die Wirtschaft brauche Wachstum, das verzweifelte Klammern am Dogma, diese pawlowschen Reflexe verhindern Nachdenken. Und fordern schon heute Verzicht. Verzicht auf Leben. Statt umzudenken, lassen wir uns jeden Tag verheizen und werden mit 40+ abgeschoben, ausgetauscht gegen “Qualifiziertere”.

    • Martin says:

      Ich hoffe die Politiker und sogenannten Wirtschaftsgroessen lesen ihre Worte, aber ob sie diese auch verstehen (wollen)?

      • Wehrli says:

        … nun es sind nicht die Politiker und Wirtschaftsleute die dei Menschen verheizen, das sind die Menschen selbst. Jeder hat die Wahl, nur schaffen es die wenigsten aus der Herde auszubrechen. Da schiebt man dann lieber die Schuld auf “Die da Oben” und strampelt brav nach unten weiter. Schwach.

        • Rudi Buchmann says:

          Immer wird über die Politiker geschimpft. Der Witz ist, dass dies nur ein Alibi ist, damit sich bestimmte Politiker hinter andern Politiker verstecken können. Das Problem ist der Alltag. Gerade heute steht in der Zeitung, dass es billiger ist, neue Leute einzustellen, als Angestellte auszubilden. Ein weiteres Problem ist die Verlockung, günstige Arbeitskräfte aus dem Ausland anzustellen. Z.B. Praktikanten aus Polen oder der Slowakei arbeiten für Fr., 1’000.00. Wenn sie nur schon die Hälfte schaffen, was ein 40 jähriger für Fr. 5’000.00 oder mehr macht, ist der Gewinn beträchtlich.

        • Martin says:

          Es wird uns eingeredet ja gedroeht , dasse wenn wir nicht xyz% Wachstum haben, werden wir in Armut versinken. Darum sage ich ja zur Ecopop.

    • Rene Wetter says:

      Japan versucht seit Jahren verzweifelt die Wirtschaft anzukurbeln, es wurden Riesensummen ausgegeben der Schuldenstand liegt bei 240% des BIPs. Das Land überaltert. Die Firmen investieren nur noch wenig in Japan sie lagern die Produktion aus, die Jobs gehen mit. Ich glaube nicht dass es eine gute Idee wäre Japan nachzueifern

      • Anne-Marie Rey says:

        Japans Bevölkerung altert nicht, weil die Wirtschaft nicht mehr wächst, sondern weil die Menschen immer älter werden. 🙂

    • Nico Meier says:

      Wer mitten in der Stadt wohnt und sich dort eine schöne Wohnung leisten kann, der kann gut vom Verzicht auf s Autofahren sprechen, er hat ja jederzeit den ÖV zur Verfügung. Aber dafür lebt er im Dichtestress und sine Kinder sind dem Lärm und der schlechten Luft in der City ausgesetzt ist das Freiheit?
      Ich wohne lieber im Grünen geniesse den Platz, die saubere Luft und die Nachbarn die meine Sprache verstehen.

      • Aldo Lurati says:

        Muss ein schönes Gefühl sein, wenn man in der Nachbarschaft Schwizertütsch hören kann.

    • Caduff says:

      Wenn Sie für Ihre Firma 10 Leute angestellt haben und nun – dank Forschung und Entwicklung – eine neue Maschine oder eine neue Software installieren, so dass sie nur noch 9 Leute brauchen, um die selbe Leistung zu erbringen, was soll dann mit dem nicht mehr benötigten Arbeiter passieren?

      • @Caduff: Er soll sich weiterbilden und dann einen der übriggebliebenen 9 konkurrenzieren. Dieser bildet sich dann selber auch weiter und steigt ebenfalls in den Wettbewerb ein. Und so weiter. So bleiben die Arbeitnehmer schön aktiv und fit. Wohlstand pur.

        • Geert Bernaerts says:

          Man könnte auch die Arbeitszeit um 10% reduzieren und schon haben wir 10 glückliche Menschen.

    • Rolf Hefti says:

      Mein “Ja” ist schon lange eingetütet und abgeschickt. Interessant wird es leider erst am 30.11.2014 wieder. Aber die Reichen sollen gerne massig von ihrem geliebten Geld für ihre Antiecopoppropaganda ausgeben und die Journalisten sich die Finger dagegen wund schreiben. Gott sah, dass es so, zumindest bis jetzt und bis zum Abstimmungswochenende, sehr gut ist und das alles kann erst noch, im Minimum bis dann, gratis, genossen werden.

  • Ralf Schrader says:

    Wir brauchen nicht weniger Wachstum. Wir brauchen Wachstumsrückgang, bis der ökologische Fussabdruck <100% ist. Und dies für alle, nicht nur im Durchschnitt.
    Alles andere rächt sich früher oder später. Wir, hier und heute haben nur das Glück, das nicht miterleben zu müssen. Gerade deshalb aber ist weiteres Wachstum noch sehr viel unverantwortlicher.

    • Wehrli says:

      Immer schön zu hören was “Wir” brauchen von Anderen. Und dann noch ein Schuss, “Gaia, Mutter Natur, wird sich rächen, das Ende ist Nah!!!” Und fertig ist der Ökö-Volksterror. Carbon Footprint war ein nettes Märchen des Teufels um uns selbst ins Elend zu reiten. Erstens geisseln wir unsere Mitmenschen da wir nun einen moralischen Hebel dazu haben, zweites ist uns “Vergebung” gewiss, mittels Carbon Compensation, und drittens halten wir die Illusion aufrecht, wir könnten “Schrumpfen” anstatt die Herausforderungen zukunftsgerichet zu Meistern. Ein wahres Glanzstück des Teufels …

      • Roman says:

        Lieber Wehrli,! Schade, dass es so viele Leute gibt, die logische Gedankenfolgen wie bspw. diejenige von Herrn Hänggi einfach nicht lesen oder verstehen können (wollen?) unddann gleich wieder die alte Leier von den bösen, Ökologen die alle knechten wollen, iabspielen In ihrem Kopf ist das vermutlich nun mal einfach so einbetoniert. Neue Gedanken aufnehmen — Nein danke.!Da lohnt es sich nicht mehr zu diskutieren!

        • Wehrli says:

          Nichts verstanden, lieber Roman. Der Böse ist nicht der Ökologe, der hat ja sogar Recht. Böse macht uns nur die Moralische Instanz in uns drin, die uns dann zum “urteilen über Andere” verleitet, ohne das Problem zu lösen. Zu kompliziert? Muss ich mehr Rechtschreibfehler einweben um auf Ihr Niveau zu kommen?

    • Richtig: Wir brauchen nicht «weniger Wachstum». Meine Worte. Nur der Titel ist falsch, der ist aber nicht von mir…

  • Gerd Fehlbaum says:

    Gute Analyse des Grundproblems der Neuzeit. Hängt aber direkt mit den Zinsen und Zinseszinsen zusammen, die wohl eher unmoralisch sind. Das haben diverse Religionen schon lange erkannt, inklusive dem Christentum. Nur, was jetzt, wo man Moral zu einer (Wirtschafts)ethik verwandelt hat, die nur in der Theorie zu funktionieren scheint? Kapitalismus ist ohne Wachstum undenkbar. Etwas das ewig nur wachsen kann ist mit einem Organismus zu vergleichen. Jeder Organismus hat nur eine begrenzte Lebensspanne. Vieles deutet darauf hin, dass diese bald erreicht sein wird. Was dann? Vielleicht doch Moral..?

  • Roger Walser says:

    Herr Hänggi hat recht, Ecopop ist keine tolle Alternative. Unsere Regierung und politische Elite hat sich aber bis heute standhaft geweigert über allfällige Beschränkungen / Regulungen unseres krankhaften Wachstumswahn zu sprechen. Folglich liegt es am Souverän den Herren und Damen in der Verantwortung die Daumenschrauben anzusetzen und sie entlich zu zwingen den Job zu machen für den sie gewählt wurden. Die Selbstbeschränkung der Wirtschaft hat nicht funktioniert, jeder ist für Einschränkungen solange sie nicht ihn selber betreffen.

    • Kurt Dellenbach says:

      Wenn Sie Regierung und politischer Elite eins auswischen wollen, gibts dazu Wahlen. Abstimmungen über Sachthemen dafür zu missbrauchen, ist der falsche weil gefährliche Weg.

      • Roman Meier says:

        Wahlen? Den Politiker eins auswischen machen ja schon viele, indem sie diese Typen gar nicht mehr wählen gehen!

      • Roger Walser says:

        Es geht nicht darum den Politikern eins auszuwischen. Es geht darum ihnen wieder auf den richtigen Weg zu helfen, wie es scheint haben sie die Orientierung verloren. Ihr Vorschlag mit den Wahlen ist wohl ein schlechter Witz. Wie oft mussten wir schon beobachten, dass Politiker alles versprochen haben nur um gewählt zu werden, wenn es dann aber drauf ankommt von ihren Versprechen nichts mehr wissen wollten. Egal ob links oder rechts, da sind alle Politiker gleich.

      • Henri Steinlin says:

        Sie haben Recht Herr Dellenbach. Die meisten Stimmbürger die Initiativen zustimmen wissen leider überhaupt nicht was nach einen JA passiert und sind dann frustriert und werden “Wutbürger”. Auch wenn das Volk eine Verfassungsintiative annimmt kommt dann der normale Gesetzgebungsprozess durch das Parlament und dann noch die Möglichkeit des Referendums.
        Besser wäre es bei den Wahlen im Herbst 2015 auf den Parteilisten die ersten 4 Namen zu streichen. So käme “neues Blut” in den Nationalrat. Gleichzeit müsste entlich finanzielle Transparenz in der Politik (Räte und Initiativen) geschaffen werden.

    • Wehrli says:

      “Wachstum” ist krankhaft? Die Politiker wurden gewählt um Regulierungen einzubringen? “Daumenschrauben”? ich empfehle Ihnen etwas Wachstum vor dem nächsten Kommentar.

      • Roger Walser says:

        Herr Wehrli, kennen Sie etwas das permanent wachsen kann? Ich nicht. Deshalb ist permanentes Wachstum krankhaft. Werden Politiker nicht dazu gewählt das Zusammenleben der Menschen in der Schweiz zu regeln? Wenn nein, für was werden sie dann gewählt? Politiker arbeiten im Auftrag des Wählers, wenn die Politik aber nicht mach was der Wähler will, haben wir in der Schweiz die Möglichkeiten des Referendum und der Initiative.

  • Iris Müller says:

    Ein Paradigmawechsel von einem quantitativen zu qualitativen Wachstum (d.h. weg vom BIP hin zu Lebensqualität als Zielgrösse) macht Sinn. Jeder der einmal an einem Ort wie Peking war, kann nachvollziehen, dass ein BIP-getriebenes Wachstum nicht das Ziel der Menscheit sein kann. Diese Debatte müssen wir führen. Ecopop zielt darauf ab, diesen Paradigmawechsel herbeizuführen und zwar indem sie da ansetzt, wo der Markt versagt: beim Preis von knappen Ressourcen. Die aktuelle Politik trägt leider eher zur Marktverzerrung bei, indem sie Arbeitskräfte zu Lasten der Allgemeinheit subventioniert.

  • Rolf Rothacher says:

    Im Grundsatz hat er ja Recht, doch der Beitrag bietet kein einziges Rezept für eine bessere Welt, ausser, endlos mit allen Parteien zu diskutieren. Manchmal ist ein glatter Schnitt, wie die Ecopop-Initiative ihn vorschlägt, der bessere Weg, besser jedenfalls, als endloses Gerede, bei dem sich am Ende höchstens ein fauler Kompromis ergibt, wahrscheinlich jedoch bloss im bisherigen Fahrwasser weitergewurstelt wird.
    Energiewende, CO2-Senkung, Dichtestress, Kulturland-Verlust, Ausrangieren von Arbeitnehmern über 55 Jahren. Das sind Themen, auf die Ecopop zielt und einen möglichen Weg aufzeigt.

    • M. Pfisterer says:

      80 % der Neuzuzüger sind Europäer und ich verstehe nicht, wo Ecopop ökologisch einen grossen Effekt haben soll. Denn ob diese potentiellen Neuzuzüger in der Schweiz oder in Europa mit ihrem Auto rumkamen und wohnen, macht für die Umwelt kaum etwas aus. Eher im Gegenteil denn bei dieser starken Zuwanderungsbeschränkung müssen wir dann Grenzgänger rekrutieren, die dann in der Regel mit dem Auto in die CH kommen. Und Entschuldigung wir reden über die kleine CH – Umweltprobleme können nicht alleine hier gelöst werden – das braucht globale Anstrengungen – alles andere ist absolut absurd!

      • Roger Walser says:

        Diese Eruopäer hinterlassen in ihrem Heimatland eine Wohnung oder Haus und eine Infrastruktur die für sie gebaut wurden. Wenn Sie in die Schweiz kommen müssen wir für diese Leute die Infrastruktur und Wohnungen hier noch einmal bauen.

  • Wunderschöne Theorien, Palaver an allen Ecken, Drohungen und Verheissungen, ich bin es müde. Die Gier und der Egoismus domminieren und die Menschheit wächst sich zu Tode. Welches Wachstum spielt dabei keine Rolle. Wir sind schlimmer als die Ratten und unsere Kinder oder Kindeskinder werden dafür deftig büssen müssen.

    • Hans Früh says:

      Woher wissen Sie überhaupt, wie egoistisch Ratten sind? Ratten sind wesentlich erfolgreicher als der Mensch und das schon viel länger, als wir auf zwei Beinen stehen. Dazu kommt, dass nicht die Ratten Luft, Gewässer und Böden übernutzen und vergiften. Diesbezüglich fehlen uns leider jegliche Vergleichsmöglichkeiten in der Natur. Bleiben wir doch dabei, dass wir Menschen Fehler machen, für die unsere Nachkommen büssen müssen, wenn es uns nicht gelingt diese zu korrigieren ohne aus lauter Eifer erneut Fehler zu begehen. Ecopop ist ein abschreckendes Beispiel dafür.

  • Pius Tschirky says:

    Man kann eben auch Wirtschaftswachstum auf Pump oder Wirtschaftswachstum durch Bevölkerungszuahme erzeugen, so wie es eben die Japaner, die Amerikaner und nun auch Europa praktiziert. Aber es ist der sichere Weg in die Apokalypse!

    • Wehrli says:

      Japan schrumpft, sowhol in Zahlen, Einwohnern und Wirschaftlich. In 100 Jahren wird Japan 1/3 der Bevölkerung verlieren, die Wirtschaft und die Lebensgrundlage wird vernichtet sein, ins Ausland abgewandert. Japan öffnet sich für die Immgration damit es nicht stirbt.

  • John Peer says:

    Ich frage mich, ob im 19. Jahrhundert auch jemand öffentlich gefragt hat, ob “wir” wirklich eine Pferdekutsche brauchen, die 2500 mal besser ist. Falls ja – zum Glück hat niemand auf ihn gehört.

    • Nadja Rashad says:

      Der Erde würde es jedenfalls besser gehen, wenn wir bei den Pferdekutschen geblieben wären…

  • Ja, jetzt wirds kompliziert. Immer mehr, immer schneller, immer voller, das geht rein mathematisch nicht. Die Medizin und Agrarindustrie ermöglicht den Wachstum der Menschheit, plus, dass wir länger leben. Unter dem Strich wird “die” Menschenliebe zur schönen Theorie. Wer kann noch “den Menschen” lieben, wenn man sieht, was “er” an Zerstörung mit sich gebracht hat? DAS halte ich für das grösste Problem, dass uns die, bis zu einem gewissen Grad auferlegte Menschenliebe (via Christentum/Menschenrechte), abhanden kommt. Also zurück zum Denken in “begrenzter Menschenliebe”, oder -achtung? Achtung!

    • Wehrli says:

      Wenn die Menschliebe “auferlegt” ist, ist sie keine Liebe mehr, sondern Pflicht. Ecopop hält sich ein grünes Feigenblatt vor die menschenverachtende Scham, vor die “Bootsgier”, eine moderne ökologisch verbrämte “Blut und Erde” Philosophie. Ja herr Fehlbaum, die Nächstenliebe ist uns abhanden gekommen, das liegt aber nicht am Nächsten.

  • s.frei says:

    vorallem kein “geld wechseln” , leerlaufwachstum mit branchen und dessen migration welche keinen umsatz und vorallem mehr unsicherheit wie stabilität produziert. so ist die aktuelle klagemauer der wirtschaft begrenzt wahr ! es ist schon klar , dass bei stopp gewisse branchen und aktivitäten zurückgehen. aber brauchen wir einen überservice …in allem? dannach wird’s weniger pizzas und dedienstete, angelernte und handlager geben. auch diese firmen müssen verschwinden, welche nur auf lohndumping und verdrängung aus sind. wir haben auch bis 2007 gelebt, besser

  • David Bienz says:

    Bei Eccopop geht es doch nicht um Wachstum der Wirtschaft und auch nicht um Ökologie. Es geht nur darum wie die Menschen in Europa verteilt sind. Etwas mehr hier oder etwas mehr dort. Etwas mehr Grenzverkehr hier etwas mehr dort. Und um soziale Aspekte, Arbeiter mit oder ohne Familien. Und es geht um den Ausgleich der auf den Kopf gestellten Alterspyramide (Sozialwerke!). Welches Land schaft es die ins Gleichgewiht zu bringen! Das wäre schlau! Ecopop ist dumm. Wenn es um Wirtschaftswachstum und Ökologie ginge, brauchen wir ganz andere Instrumente. Aber da kuschen immer die meisten.

    • Iris Müller says:

      Endliche Ressourcen werden verschleudert, weil sie gegenwärtig zu günstig sind. Firmen brauchen direkt oder indirekt (auch über ihre Angestellten) Ressourcen, für welche sie nur einen geringen Teil der Kosten tragen. Diese Problem nennt sich Tragik der Allmende, jeder bedient sich, bis die Quellen erschöpft sind. Nur wenn die Preise in etwa die effektiven Kosten für die Gesellschaft und die Umwelt reflektiert, setzt ein Umdenken ein. Daraus ergeben sich sehr positive Effekte wie Innovationen zur höheren Ressourceneffizienz. Genau da setzt die Ecopop Initiative an.

      • M. Pfisterer says:

        Nein Frau Müller, da würde eine ökologische Steuerreform ansetzen, die Energie statt Arbeit besteuert. Ecopop hat definitiv nichts mit Umweltschutz zu tun – die initiative ist gut gemeint aber naiv.

  • Markus Christen says:

    Jeder hat das Recht zu verzichten, aber woher nehmen Verzichter das Recht anderen Menschen Verzicht aufzuzwingen? Ich brauche kein neues Smartphoneber, aber niemand hat das Recht mir zu verbieten ein iPhone 6 zu kaufen. Wenn ich eine Idee für eine effizientere Krebstherapie habe, wer hat das Recht mir zu verbieten, diese Idee zu entwickeln und auf den Markt zu bringen? Wirtschaftswachstum hat zwischen 1981 und 2004 600 Millionen Menschen in China aus der Armut geholfen. Woher nehmen Verzichter in der reichen Welt das Recht, anderen Menschen zu verbieten aus der Armut zu wachsen?

    • Roman Meier says:

      @ Christen: Ach, sehen Sie! Diejenigen, die nicht aufs Autofahren verzichten, fragen die anderen heute auch nicht, ob sie sich vielleicht an den Abgasen stören, die sie als Autoverzichter trotzdem einatmen müssen. Mit dem gleichen Recht könnte man also auch Menschen zu einem Verzicht zwingen.

      • Markus Christen says:

        Klar verursachen wir durch unser Verhalten Externalitäten. Rauchen wäre noch besser gewesen wie Autofahren. Schädliche Aktivitäten können und werden limitiert. Das Argument hier ist das Wachstum der Ursprung allen Übels ist. Tönt gut, ist aber falsch. Ein Verbot von Wachstum mag Ängste, die die Veränderungen in der Welt und Um-Welt verursachen, oberflächlich beruhigen. Es bedeutet aber auch ein Verbot oder die Zentralisierung von Innovation. Weder Verbote von individuellen Freiheiten noch zentrale Lenksysteme haben die Schweiz stark gemacht oder bessere Luft gebracht.

  • Daniel Heierli says:

    Sehr guter Beitrag! Bloss der obligate Tritt ans Schienbein der Ecopop-Initiative überzeugt nicht so ganz. Man schaue doch mal im gleichen Blog kurz bei Urs P. Gasche rein. Es gibt eben auch Ecopop-Befürworter, die schon seit längerem und in allen Bereichen gegen den Wachstumswahn schreiben. Und die ganz klar auch von den Schweizern Verhaltensänderungen verlangen.

  • G. May says:

    Es braucht eine Systemdebatte, das Wirtschaftssystem baut auf dem Geldsystem und dieses ist falsch. Anderes Geldsystem = anderes Wirtschaftssystem.

  • Ursula Badertscher says:

    Wenn Herr Hänggi jetzt noch die systemische Ursache hinter unserem selbstmörderischen Wachstumswahn beleuchtet hätte, wäre dies einer der besten Artikel seit Jahren geworden.
    Mit dieser Auslassung outet sich der Autor leider auch nur als einer von unzähligen reinen Symptombewirtschaftern (wie die Ecopop-Initianten auch…), hinter deren punktuellen Ansätzen zwar viel rührige Absichten stehen, die jedoch im Gesamtsystem Null Realeffekt erzielen, weil dieses nicht in seiner ganzen Tragweite durchschaut u. hinterfragt wurde.
    Der Tumor wird dadurch weder radikal entfernt, noch der Patient geheilt.

    • Wehrli says:

      Genau! Dafür brauchts nämliche eine warme Umarmung eine Handvoll Räucherstäbli. Wir müssen wieder Naturverbunden und im Einklang mit uns selbst schwingen um Mutter Erde von diesem pösen Tumor zu befreien. Vielleicht kann Uriella helfen?

  • Josef Marti says:

    Das exponentielle Wachstum liegt hauptsächlich im Schuldgeld- und Zinssystem sowie der systematischen Geldmengenausweitung der Zentralbanken begründet; ein wesentlicher Aspekt ist dabei die verheerende Wirkung des Hebeleffekts (höhere Gesamtkapitalrendite als Fremdkapitalzins) in diesem Zusammenspiel. Eine Abdämpfung würde die Vollgeldinitiative bringen. Prof. Binswanger hat dargelegt, dass trotz aller Beschränkungen auf den Märkten für “reale Faktoren” (Arbeit, Bodenschätze, Produktionsmittel) das Wachstum bis heute nur durch die Begrenzung des “irrealen Faktors” Geld gedämpft wird.

  • Ph. Dutkiewicz says:

    Zwischen 1991 und 2012 ist das BIP pro Kopf in der Schweiz um 43% gestiegen. Im gleichen Zeitraum sind die CO2 Emissionen pro Kopf in der Schweiz um 21% gefallen. Es scheint also durchaus so etwas wie “qualitatives” Wachstum zu geben. Dies ist kein Quatsch wie Herr Hänggi behauptet, sondern Realität.

    Qualitatives Wachstum kann auch heissen, dass man mit weniger Arbeit mehr Wohlstand generiert. Tatsächlich ist die Produktivität in diesem Zeitraum um 26% gestiegen. D.h. ich kann etwa einen Tag in der Woche weniger arbeiten um auf den gleichen Wohlstand zu kommen.

    • Christian Weber says:

      Ach, können Sie das? Können Sie einen Tag in der Woche weniger arbeiten? Das ist aber schön für Sie.

      • Wehrli says:

        … das können Sie auch Herr Weber. Nur haben Sie dann weniger als Ihr Nachbar, der noch schneller im Hamsterrad rennt, und das ist für Sie dann unerträglich, und drumm, können Sie eben doch nicht. Schade.

        • Christian Weber says:

          Stimmt, ich könnte ja meinen Ferrari verkaufen und auf einen Mercedes umsteigen, wenn ich nur wollte.

          • Ph. Dutkiewicz says:

            Tatsache ist, dass Schweizer heute viel weniger arbeiten müssten um sich den Lebensstandard von 1991 zu sichern. Sollten Sie keinen Ferrari haben gibt es immer noch dutzende von Möglichkeiten um Geld zu sparen:
            Verzichten Sie auf Smartphone, Tablet, PC, Flugreisen. Alles Luxusgüter, die es entweder nicht gab oder die sich nur wenige Leisten konnten 1991. Ziehen Sie in eine kleinere Wohnung ausserhalb der Stadt. Verkaufen Sie Ihr Auto. Fahren Sie zweite Klasse. Kaufen Sie Ihre Lebensmittel bei Aldi.

      • Josef Marti says:

        Natürlich kann man dass. Wenn ich ein Mehrfamilienhaus und ein Aktienpakekt geerbt habe zähle ich die Mieten und Divdenden während ich die Füsse hochlagere.

    • simonburk says:

      Ihre Argumentation ist nicht logisch. Die hiesige Wirtschaft wächst ja vor allem im Dienstleistungssektor, die schmutzige Produktion haben wir ja bekanntlich ins Ausland verbannt. Es gibt kein stabiles, gleichbleibendes Verhältnis zwischen BIP und CO2-Ausstoss.

      • Ph. Dutkiewicz says:

        Ihre Aussage ist schlicht falsch:
        Weltweit ist der CO2 Ausstoss um 1 USD BIP zu erwirtschaften zwischen 1990 und 2010 um 20% gefallen!
        (Von 0.5 kg CO2 / 1 USD BIP 1990 zu 0.4 kg CO2 /1 USD BIP 2010), World Bank.

        D.h. wir sind tatäschlich effizienter darin geworden unsere fossilen Rohstoffe zu nutzen. Ich stimme Ihnen allerdings zu, dass dies viel zu langsam vonstatten geht.

  • Christian Weber says:

    Weitgehend einverstanden. Etwas Schade, dass Sie die Kind-Totkarren-Keule benutzt haben, immer ein Anzeichen, dass es ohne Tränendrückerei nicht ganz ausreicht mit den Argumenten.
    Aber es ist so, vom Wirtschaftswachstum profitieren die Teppichetage und die Aktionäre, der Normalbürger darf die Zeche bezahlen (Ausbau der Infrastruktur, Prämienerhöhungen, hohe Mieten etc).
    Aber die Zuwanderung ist nur ein Symptom und Ecopop nur eine Symptombekämpfung. Tja, dumm, dass wohl niemand die heilige Kuh Wirtschaft kritisieren würde. Sonst droht man mit Wegzug, Massenentlassungen, Lohnkürzungen, Krieg…

    • Roland K. Moser says:

      Ecopop ist nicht nur Symptombekämpfung: Weniger Einwanderung bedeutet auch weniger Wachstum.
      Allerdings müsste die Einwanderung ganz gestoppt werden, um die akutelle Überbevölkerung zu plafonieren.

  • Wehrli says:

    Das Pferd wird wieder mal vom Schwanz her aufgezäumt. Wachstum ist nur ein relativer Parameter, ohne Inhalt. Essen wir einmal pro Woch ein Bio-Rind anstatt dreimal Mastschwein, schon haben wir Wachstum. Fahren wir in der Bahn einmal erste anstatt zweite, schwups, schon haben wir Wachstum. Kaufst Du Dir eine Rolex anstelle zweier Seikos, eben, Wachstum. Und das ewige “wir müssen weniger Konsumieren” – Moralin, diese “ich weiss was gut ist für Dich”, dieser Ökopsychologische Kirchenersatz! Definiert die verfügbaren Güter, preist Lärm, Abgase usw. ein und dann verkaufts an den Meistbietenden.Amen

  • Thomas Bergen says:

    Wachstum ja? Wachstum nein? Was ich mir jedoch sicher bin, ist dass es Veränderung braucht. Der Ausstoss von Fossilen Brennstoffen muss reduziert werden. Die Basis unserer Energieversorgung daher verändert. Dieser Veränderungsprozess geht nicht von alleine von statten. Häuser müssen energieeffizienter werden, Autos von Verbrennungsmotoren umgestellt auf Elektromotoren, eine Rohstoff intensive Wirtschaft auf eine Rohstoff nachhaltige. Dieser Veränderungsprozess wird sehr wahrscheinlich auch ein Wachstumstreiber sein. Daher Wachstum einfach zu verteufeln scheint mir der falsche Ansatz.

  • Ryter says:

    Wer die Vermehrung des rein materiellen Wohlstands über wirklich alles Andere stellt (selbst wenn es ihm schon ganz gut geht), hat den Sinn des Lebens überhaupt nicht erfasst.

  • Henrik Silberstein says:

    Schon beeindruckend wie grün die Befürworter der Initiative argumentieren. Ob das allerdings nachhaltig sein wird, bezweifle ich. Die wirklich Grünen haben in der CH einen eher schweren Stand. Es kommt mir vor, als würden die Ecopopisten kurz mal aus dem Fenster schauen und entdecken das Paradies, danach Rückzug zur Tages-ordnung, denn Verzicht ist keine Tugend der Schweiz – viele CHer träumen ja nach wie vor vom eigenen Hüsli auf der grünen Wiese und auszonen hat ja seinen Preis. Zudem hier eine Wiederholung: Gerne kauft der CHer auch nach dem 30. 11. im Aus-land ein und die Ferien verbringt er weiterhin weltweit so günstig wie nur möglich. Auf Bequemlichkeit zu Dumpingpreisen hat auch der CHer selbst beigetragen.

    • Markus says:

      Wie wollen den die “echten” Grünen das Energieproblem von 100000 Einwanderern jährlich lösen? Etwa in dem Solarzellen und Windräder auf die Grüne wiesen gestellt werden? Mit dem Modeunwort Hüsli verraten sie sich dann vollends als Nachplapperer der auf jede dämliche Polemik reinfällt. Minergie P EFH sind wesentlich grüner als Stadtwöhnigli.

      • Nicole says:

        Übrigens: Minergie P Stadtwöhnigli sind nochmals um einiges grüner als Miniergie P Hüsli auf der grünen Wiese (inkl. neuen Strassen und Infrastruktur..)

  • Hans Früh says:

    Natürlich kann die Wirtschaft immer weiter wachsen, nämlich, indem sie immer mehr Bereiche des Lebens abdeckt. Erst wenn von der künstlichen Befruchtung bis zum Dauerkoma an der Lebenserhaltungsmaschine im Greisenalter jede Lebensäusserung wirtschaftlich genutzt ist, findet das Wachstum der Wirtschaft ein Ende.
    Diese Art von Wirtschaftsmodell bringt uns nicht wirklich weiter. Dabei hält die Natur längst die Antwort auf die Frage des Wachstums bereit: Wachstum kann nur freie Entfaltung in Richtung Vielfalt bedeuten. Ecopop bedeutet aber lediglich tragische Einfalt.

  • Max Oppliger says:

    Wachstum begrenzen kling gut, besonders jetzt wo gerade für mehr Lohn gestreikt wird und wo die Gewerkschaften sich doch jeden Herbst für Lohnwachstum stark machen. Der Energie- und Resourcenverbrauch nimmt allenthalben zu. Dies geschieht nicht wegen den Regierungen noch wegen der verteifelten Teppichetage, sondern weil die ganz normalen Leute das so wollen.
    Warum verteilt denn Kiener Nellen ihre Millionen nicht an die Armen?

  • Roland K. Moser says:

    “Wir brauchen weniger Wachstum, nicht mehr!”
    Ich stimme zu.
    Verlange aber ein Schrumpfen der Wirtschaft.
    Denn gemäss internationalen Standards ist die Schweiz um 3,2 Millionen Menschen überbevölkert.

    • Wehrli says:

      Es gibt einen internationalen “Überbevölkerungsstandard”? Das nenn ich mal kreativ. Ich wäre dafür wir schmeissen dei 3.2 Mio unproduktivsten raus, werden wohl auch 2 Mio “Urschweizer” dabei sein. Oder haben wir ein “Recht auf Glück im schweizer Acker weil unser Blut aus dieser Erde stammt?” So, ich muss meine braungeworderen Hände kurz in Ökopop Unschuld waschen gehen …

      • Roland K. Moser says:

        Ja es gibt einen internationalen Standard, wie Überbevölkerung gemessen wird: Das Verhältnis zwischen Bevölkerungszahl und der hergestellten Lebensmittel einer Volkswirtschaft.
        Naturgemäss sind nicht die Einheimischen überzählig. Oder wollen Sie z.B. behaupten, der Völkermord an den Einheimischen der beiden amerikanischen sei gerechtfertigt gewesen?
        Wieviele Einwohner erträgt gemäss Ihrer Ideologie die Schweiz?

      • Roland K. Moser says:

        Ich habe mir noch überlegt, wie man es noch besser formulieren könnte, als der internationale Standard es tut, denn der internationale Standard berücksichtigt nicht den naturgemäss normalen Lebensmittel-Handel in Grenznähe.
        “Überbevölkerung besteht dann, wenn eine Volkswirtschaft wertmässig mehr Lebensmittel exportiert, als sie preisbereinigt importiert. Ausgenommen davon werden in kalten Ländern beispielsweise im Winter der Import von Südfrüchten, Salaten, Gemüsen usw.”
        Ist diese Definion wasserdicht?

        • Wehrli says:

          Nein. Denn es ist total wurscht wer die Lebensmittel herstellt. In einem fiktiven Staat könnten z.B. nur Uhren hergestellt werden, mit dem Verkauf wird 100% Lebensmittel importiert, das heisst noch nichts zur Überbevölkerung.

          • Roland K. Moser says:

            Es ist internationaler Standard, die Überbevölkerung an diesem Verhältnis zu messen
            Ich habe diese Definition nun noch verbessert, damit der naturgemäss normale Handel über die Landesgrenze in Grenznähe auch noch berücksichtigt wird.

        • Ernst Gabathuler says:

          Haben Sie in Ihrer Definition nicht “importieren” und “exportieren” verwechselt?

        • Roland K. Moser says:

          Korrektur:
          “Überbevölkerung besteht dann, wenn eine Volkswirtschaft wertmässig und preisbereinigt mehr Lebensmittel importiert, als sie exportiert…

          • Wehrli says:

            Diese Definition entbehrt nicht nur jeglicher Logik sonder auch jeglicher geschichtlicher Basis. Am ehsten noch zu finden bei der Roten Khmer, ein echter Agrarkomunnismus mit dem Kerngedanke der totalen Selbsversorgung bei gleichzeitiger Vernichtung jeglicher Kultur. “Wertmässig” Lebensmittel importiert? Wenn meine Reisproduktion auf Kaviar und Pharmaschinken umstelle, bin ich plötzlich von Überbevölkert zu Unterbevölkert gerutscht? Jesus, bitte wenigstens ein kleinstes Bisschen Stringenz.

  • M. Pfisterer says:

    Das Paradigma des ständigen (Wirtschafte)wachstums muss überwunden werden. Die Wirtschaft hat sowieso immer mehr die Tendenz für den kurzfristigen Verbrauch zu produzieren und so entfernen wir uns von Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Das können sich nur Gesellschaften leisten, denen es (zu) gut geht. Wir haben andere Probleme auf dieser Welt. Ich finde auch, wir sollten uns die Frage stellen, was für eine Schweiz/ Welt wollen wir eigentlich und haben wir einen Plan, damit die nach uns kommenden Generationen auch noch in einer lebenswerten Welt aufwachsen können.

  • Alex Schneider says:

    Jedes Land ist für seine Umweltbilanz selbst verantwortlich (UNO-Umweltpolitik). Da wir die Einkommenshöhe und damit den Ressourcenverbrauch/Kopf nicht steuern können, bleibt nur noch die Steuerung der Zuwanderung. Die Wachstumsideologie von Bundesrat und Parlament fährt uns an die Wand.

    • Und die Wirtschaftsideologie fährt uns ebenfalls “an die Wand”. Bloss glauben wir noch, dass wir so tun müssen…, als sei alles Bestens mit ihr – solange sie wächst. Ist die sogenannte “freie Marktwirtschaft” nicht schon eine Weile zum bösartigen Tumor mutiert? Was absurd ist, das ist die Beschäftigungszeit der Arbeienden, versus dem (auferlegten) Müssiggang der NICHT Arbeitenden. Kann man DAS nicht etwas ausgleichen…? Vollbeschäftigung, aber weniger hart?
      Ein echtes Zulassen der “freien Marktwirtschaft” würde viele Probleme lösen. Was wir haben, ist eine bürokratiegesteuerte Dystop.i

  • r. hess says:

    Die Frage ist, wie kann es niedrige Arbeitslosenquote geben, ohne Wachstum. Die Produktivität steigt. Aber statt daraus abzuleiten, wir brauchen Wachstum um jeden Preis, müsste man überlegen, welches System es ermöglicht, ohne Wachstum und trotz Produktivitätssteigerung ein funktionnierendes Wirtschaftssystem mit wenig Arbeitslosen zu haben (die Gewinnmaximierung gehört sicher nicht dazu). Denn unbegrenztes Wachstum ist nicht möglich.

  • Neben dem organischen, natürlichen und nötigen Wachstum gibt es auch den Riesenwuchs, die Hypertrophie, die Völlerei.
    Die Schweiz ist kein Lebewesen. Daher sind der vorhandene Raum, die Einrichtungen, Verkehrsmittel, Wohnungen,
    Schulen und so weiter die begrenzenden Faktoren. Die Bevölkerung muss an sich nicht wachsen, sie muss es nur deshalb
    tun, weil die Wirtschaft es so will. Für die ist dieses immer grösser Werden ein ausschlaggebender Faktor, nicht
    einfach deshalb, weil sie immer mehr zu tun hat, sondern weil ihre Führer daran gemessen und auch entsprechend
    besoldet (oder vergoldet) …

  • … werden. Kein Wachstum aufweisen zu können, ist für einen dieser CEOs wahrscheinlich eine
    Schande. Deshalb wird auch auf Teufel komm raus und rücksichtslos darauf hingearbeitet. Man holt sich Leute, wo
    immer man sie finden kann und kümmert sich keinen Deut darum, ob sie auch unterkommen, ob das Land sie verdauen kann.
    Unsere Bundesbehörden machen an dieser Fresserei mit, weil sie sich erstens die Mühen, mit der EU zu verhandeln, sparen
    und selbst diesem Staatenkoloss beitreten wollen, also lieb Kind spielen.

  • Felix Stern says:

    “…qualitatives statt quantitatives Wachstum! Mal abgesehen davon, dass es solch immaterielles Wachstum noch nie gegeben hat…” Das ist ein typisches Statement der hirntoten Altachtundsechziger. Vor vierzig Jahren haben die sich ihre Hirn zu einem faulen Schwamm verkifft und seither nichts mehr dazugelernt. Den Blödsinn, den uns ein Hänggi hier erzählt hat uns ein Club of Rome vor 40 Jahren schon erzählt. Und genauso wie Hänggi heute haben uns diese Idioten damals gesagt: die Welt geht unter. Laut Club of Rome dürfte heute keiner mehr dasein.

    • Felix Stern says:

      Und was ist passiert? Sind die Prognosen des Club of Rome eingetreten? Nein. Der Club of Rome lag in jeder Hinsicht falsch. Warum lagen sie falsch? Weil die Leute nichts von der Volkswirtschaft verstanden und auch nichts von Wirtschaftswachstum. Haben diese Idioten aus ihren Fehlern gelernt? Weit gefehlt! Ein Hänggi predigt den längst widerlegten Unsinn dieser Dogmatiker weiterhin herunter als sei nichts geschehen, als seien die Fehlprognosen nie da gewesen. Egal. Wer vernunftbeseelt ist und sich mit den Fakten auseinandersetzt, sieht den Irrtum von Hänggi & Co. Zum Glück ist das die Mehrheit.

    • Linus Huber says:

      Die Differenzierung zwischen qualitativem und quantitativem Wachstum lässt sich wohl wie folgt erklären.

      Wachstum, welches hauptsächlich auf der Ausweitung des Kreditvolumens weit über dem Wirtschaftswachstums beruht (beinhaltet meist auch Kredite in unproduktive Bereiche), kann man als quantitatives Wachstum bezeichnen.

      Wachstum, welches darauf ausgerichtet ist, die von den Menschen nachgefragten Produkte und Dienstleistungen von höherer Qualität und tieferem Aufwand zu erzeugen, kann man als qualitatives Wachstum bezeichnen, was zu tieferen Preisen und mehr Wohlstand führen würde.

  • andersen says:

    Also Schuldgefühle zu haben, ist ein gelernter Reaktion.

    Wenn man der Text liesst, sind es die gleiche Mechanismen, die man auch beim Sekten beobachten kann.
    (Ihr muss auf alles verzichten, was Euch Freude macht und Leiden ist gut).
    Nein, so ist das Leben nicht gedacht, alle, sogar alle Leben von der Konsum des Menschen, sie Leben sogar auch von die Menschen, die das Leben feiern wollen.
    Somit ist der Meister sein Lebensziel immer das Wachstum und wer nur verzichtet im Leben, (auf Erfahrungen, Erlebnisse) und nur das Leben als ein Drangsal und Leiden betrachtet, beraubt jeglicher Möglichkeit.

  • Kym says:

    Die Folge einer schrumpfenden Wirtschaft ist ebenfalls Wachstum und zwar ein Wachstum an Arbeitslosen. Und dieses Wachstum ist zudem tatsächlich nachhaltig.Schon den Versuch zu starten, ob man auch ohen wirtschaftliches Wachstum gut leben kann, ist nicht durchführbar, es sei denn, man schafft den Kapitalismus ab. Wobei auch das Writschaftsmodell des vergangenen Kommunismus immer eine Produktionssteigerung als Zielvorgabe definierte. Will man eine nachhaltige Wirtschaft ohne Wachstum und trotzdem keine Arbeitslosen muss man sich eine neues Wirtschaftsmodell ausdenken.

    • @Kym 10:24: Wenn die Wirtschaft nicht mehr wächst, heisst das vermutlich, dass es auch weniger Arbeit gibt. In diesem Punkt stimme ich Ihnen teilweise zu. Na und? Wenn wir trotzdem alles haben, was wir benötigen und noch viel mehr? Angenommen es fehlt uns etwas dringend, dann produzieren wir es halt trotzdem. Es fällt nur die Arbeit weg, die überflüssig ist. Daran ist nichts schlechtes, im Gegenteil. Seit Jahrtausenden strebt der Mensch danach, sein Leben einfacher und weniger mühevoll zu gestalten. Weniger Arbeitsanfall – mehr Musse und Freizeit, das ist die neue Lebensqualität.

      • Kym says:

        @Binsberger Und wer soll entscheiden, welche Arbeit überflüssig ist ? Wohl doch der Markt. Nun könnte es vielleicht sein, dass wir trotzdem alles haben, was wir benötigen. Aber das System sieht nicht vor, dass die “Überflüssigen” trotzdem angemessen leben können sondern diese vegetieren als Ausgesteuerte und Sozialfälle (oder auch als Entwicklungsländer) dahin. Ihr System ist zum Mindesten im Kapitalismus nicht vorgesehen. Und das ausgerechnet die alles Fremde und Neue ablehnenden Schweizer mit einem neuen Wirtschaftssystem rumexperimentieren würden, ist wohl mehr als unwahrscheinlich.

        • Nadine Binsberger says:

          @Kym 11:59: Mit Verlaub, der Markt ist nicht fähig, effiziente und optimale Entcheidungen zu fällen. Das ist ein Mythos. Übrigens genausowenig hilfreich ist eine zentrale Planwirtschaft. Deshalb bin ich der Meinung, dass ökonomische Entscheidungen genauso gefällt werden sollten, wie Entscheidungen bzgl. einer Schule im Dorf oder der Kehrichtverbrennung oder einer neuen Buslinie, etc. (was übrigens alles bereits auch schon ökonomische Entscheidungen sind). Also demokratisch, und zwar möglichst direktdemokratisch.

  • andersen says:

    Sogar die Landeskirchen warnen für der Ecopop, weil solche Abstimmungen bietet eine Plattform und Bühne für Menschen, die die Opferrolle, Retterrolle und Verfolgerrolle ausgiebig ausleben kann.
    Eine gute Methode ist einfach, Oh zu Sagen.

  • Stadelman Reto says:

    “…also an die Kräfte, mit denen eine Debatte über eine andere Wirtschaft am allerwenigsten zu führen ist.”
    Überhaupt nicht. Ich bin absolut einverstanden, obwohl tendenziell von der Logik her ein Befürworter von Ecopop.
    Aber populär ist diese Meinung unter den Hüslischweizern wirklich nicht. Daher stellt sich für mich eher die Frage: Wie können wir das Wachstum bremsen, so das auch die Hüslischweizer dem zustimmen? So absurd es klingen mag, aber Ecopop ist da die einzige Lösung.
    Zumal sie mit unseren Freunden in der EU auch lieber nicht über “die andere “Wirtschaft” zu sprechen versuchen…

    • Stadelman Reto says:

      Denn gerade die EU will nichts von einem Ende des Wachstums wissen. Ich mag die EU eigentlich ebenfalls. Aber auch hier stellt sich mir die Frage: Wie können wir uns positiv entwickeln wenn uns die globale Wirtschaft (in der die EU eine entscheidende Rolle spielt) das Wachstum auf Biegen und Brechen aufzwingt?
      Und darauf zu hoffen das in der EU die soziale Revolution kommt ist ein Traum. Im Gegenteil wird die soziale Kälte eher noch zunehmen. Und wieder zeigt sich: Ecopop, so absurd sich dass auch lesen mag, bietet eine Lösung an. Eine unpopuläre, aber sie könnte funktionieren…

  • Hans Müller says:

    Ein sehr guter und weiser Beitrag, mit Ausnahme des letzten Abschnitts. ECOPOP einfach nur auf die Verlustängste der “Hüslichschweizer” zu reduzieren, ist doch absurd! Es sind ja bezweichnenderweise gerade die Besitzer von Villen mit viel Umschwung (Sommaruga, Hartmeier, Karrer, etc.), also typische “Hüslischweizer”, welche für Verdichtung plädieren. Frei nach dem Motto: Habenichtse wohnt gefälligst verdichtet, damit auch in einer 12-Mio-Schweiz noch genügend Platz für mein grosszügiges Stadthüsli bleibt…

    • @Hans Müller 10:39: Das ist ein anderes Problem, das Sie hier ansprechen, nämlich unser trotz allem immer noch kapitalabhängiges politisches System. Oder erklären Sie mir mal, wie die Kellnerin in Ihrer Nachbarschaft Bundesrätin werden soll? Es ist positiv, dass es noch Leute gibt, die etwas vermögend sind und sich trotzdem für eine soziale Politik einsetzen. Andere Vermögende könnten da etwas Empathie und Offenheit lernen.

    • Max Bader says:

      Da haben Sie vollkommen recht Herr Müller. Gerade die Eigentümer von Grund und Boden sind ja die grössten Profiteure der PFZ. Durch sie steigen aufgrund der Verknappung von Land zum einen die Immobilienpreise und zum anderen die Mieten.

    • Stadelman Reto says:

      Mit Hüslischweizer ist nicht der Einkommensstarke Teil der Schweiz gemeint. Es ist der eher konservative Mittelstand gemeint der sich mit Sparsamkeit über die letzten Jahre hinweg nun auch ein Häuschen leisten kann. Hüslischweizer ist also eine abwertende Bezeichnung für bürgerliche Wähler aus der Mittelschicht. Nicht für die Führung dieser Parteien. Das zeigt sich auch daran dass die Führung geschlossen gegen Ecopop mobil macht.

      • Josef Marti says:

        Im Gegensatz zu den Hüslischwizern müssen die ja auch nicht davor Angst haben, dass for ihrer Haustüre oder ihrem Grundstück ein 20 stöckiger Glaspalast der IBM oder der UBS vor die Nase gesetzt wird.

  • Max Bader says:

    Wir brauchen sicher Wachstum. Nur brauchen wir qualitatives Wachstum (höhere Produktivität) und nicht quantitatives (durch mehr Personen). Höhere Produktivität erreichen wir nur, wenn auch der Faktor Arbeit knapp ist, weil sonst ist es einfacher, billige Arbeitskräfte einzusetzen, die erst noch in ausreichendem Masse vorhanden sind. Eine Streckung der Wirtschaft bringt nichts. Es ist wie beim Umweltschutz. Neue Technologien kommen erst hervor, wenn Umweltverschmutzung genug teuer ist, denn sonst gibt es kein Umdenken.

    • Iris Müller says:

      Durch die Verknappung des Produktionsfaktors Arbeit erhöhen sich die Investitionen in produktivitätsfördernde Technologien, welche wiederum die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz steigern – diese These ist keineswegs abwegig. Durch die Annahme der Ecopop Initiative würde folglich die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz längerfristig gestärkt. Erwartungsgemäss sind die Auswirkungen auf die Wirtschaft und Bevölkerung tendentiell positiv.

  • andersen says:

    Aufeinander zuzubewegen, ist die wesentliche Dynamik alles Lebendigen.
    Und somit entwickeln die Kinder ein kollektiven Einstellung zum Leben und ganz allgemein als eine Erfahrung, die sie ertragen kann.
    Weil genau den Akt, der Leben erschafft und das Gefühl der Anziehung, sollte nicht mit Schande belegt werden, sondern die Kinder als der höchsten Geschenk bezeichnen.
    Sie ist Leben!

  • Hans-Jürgen Lorenz says:

    Das Ende der ganzen Diskussion und folgenden Abstimmungen wird wahrscheinlich eine massive Abwanderung sein.
    Und die Fehlenden Mitarbeiter, ca. 100.000 Pensionäre pro Jahr werden infolge mangelnder Attraktivität nicht mehr kommen wollen.Um die verfehlte Politik der letzten 20 Jahre zu reformieren fehlt es letztlich an Fachwissen.
    wobei eine Maturandenquote von 18%, bei denen 30% Ausländer sind, nicht hilfreich sein wird, die fehlenden Ressourcen auszubilden. Der Niedergang ist Quasi vorprogrammiert.

  • Patrick says:

    Sie mögen auf Wachstum verzichten können, der durchschnittliche Inder nicht.

    Der Mensch lebt nicht um es gemütlich zu haben. Die Meisten wollen etwas schaffen in ihrem Leben, also fortschreiten, weshalb es Wachstum braucht.

    Der Kopfsalat wird vl. Nicht besser, Medikamente jedoch schon.

    Wachstum ist menschlich.

  • Nathanos says:

    “Würden wir den Bereich reduzieren, der derzeit am schnellsten umweltschädlich wächst – den Autoverkehr –, würden das einige natürlich als Verzicht empfinden.”
    Es ist immer das selbe. Die einen denken, die Einwanderer seien Schuld an allem, die anderen wiederum (der Autor des Artikels) sind der Ansicht, das Auto und das verdammte Erdöl seien die Wurzel allen Übels. Keiner von beiden ist besser als der andere…

  • J. Egloff says:

    Doch, Herr Hänggi, es braucht qualitatves Wachstum. Ohne qualitatives Wachstum müssten Sie Ihren Kommentar auf dem Dorfplatz auf eine Plakatwand kleben statt vom PC auf auf einen Webserver zu posten.
    Wer qualitativ (=Innovation) nicht wächst, hat nichts zu tauschen, das heisst dann für eine Volkswirtschaft schnell zurück zur Plakatwand statt Onlinemedium.

    • Roman Meier says:

      Da stellt sich natürlich die Frage, ob die Entwicklung des PC’s auch möglich gewesen wäre ohne die umweltschädigenden Auswirkungen unserer Wachstumswirtschaft, bzw.ob wir vielleicht eines Tages wieder Plakate anschlagen werden, wenn sich die Umwelt zu unserem Nachteil verändert hat. Und wenn ich unsere Wissenschaftler richtig verstanden habe, würde heutzutage auch ein koronaler Massenauswurf der Sonne, der – wie vor 150 Jahren – die Erde frontal träfe, dazu führen, dass wir uns irgendwo in der frühindustriellen Zeit wiederfänden und computern nur noch den wenigsten möglich wäre, wenn überhaupt

  • andersen says:

    Es wird keine Revolution in EU geben, höchstens werfen sie die Engländer raus, weil sie immer die Aussenseiterrolle spielen will.
    Der EU wurde aus ein einfachen Grund gegründet, dass der Nationalismus, die andere Länder als minderwertig sieht, kein Plattform mehr bietet.

  • Jeanclaude says:

    Danke Herr Hänggi. Hüslischweizer habe ich zum Wort des Tages erkürt. Passt nicht nur zu Ecoflop.

  • Ulrich Pessara says:

    Es ist eine trügerische Hoffnung, dass mit der Steigerung des BIP die Gesellschaften vorankommen oder sich deren Probleme lösen lassen. Solange Wachstum allein auf einer rein monetären Basis definiert wird, sind wir auf einem gefährlichen Holzweg – die momentane Krise der Finanzmärkte, von deren Bewältigung wir noch immer weit entfernt sind, ist ein Indiz dafür!
    Eine Lösung kann es nur geben, wenn weitere Werte (=Zufriedenheit, Ausbildung/Medizin. Versorgung) mit in das Wachstum integriert werden – Bhutan führt gerade ein spannendes Projekt zur Steigerung des “Bruttonationalglücks” durch…

    • Wehrli says:

      Für die Zufriedenheit ist jeder selber zuständig, der Staat hat nur den Rhamen bereitzustellen damit ich die Freiheit habe mein Glück zu suchen. Ausbildung ist sicherer Wert für die Zukunft, in der Schweiz haben wir die höchste Ausbidlunsgrate des Planeten. Medizinische Versorgung ist Privatsache, eine Notfallversicherung soll uns vor ungemacht schützen aber nicht eine all-inclusive-wisch-my-ass Wohlfühlpaket.

  • Ralph Sommerer says:

    Weniger zu haben bedeutet nicht nur Verzicht. Wieso weniger Herzinfarkte, weniger Abfall, weniger Verkehrstote, weniger Tierversuche, weniger Fettleibigkeit, usw usw usw schlecht sein sollen, ist mir schleierhaft.

    Im übrigen wächst unter dem heutigen Wirtschafts-Liberalismus vor allem die Ungleichheit. In der Sozialen Marktwirtschaft, die wir vor den 1990er Jahren hatten, war das Wirtschafts-Wachstum deutlich höher als jetzt, und das trotz (wegen?) höherer Steuern, mehr Regulierungen, mehr Staat statt Markt. Haben wir da einen schlechten Tausch gemacht?

  • chris müller says:

    Das qulitative Wachstum hat einen eindeutig quantitativen Aspekt, den Prof. Geiger in seinem Blog von gestern so definiert hat, dass das BIP pro Kopf steigt. So einfach ist das, wird aber trotzdem nicht begriffen, wie dieser Blog und viele Reaktionen darauf zeigen. Zur Steigerung des BIP pro Kopf brauchen wir nicht eine unproduktive Aufblähung der Wirtschaft, sondern im Gegenteil eine Gesundschrumpfung und Konzentration aufs Wesentliche, d.h. Steigerung der Produktivität.

  • Bruno Holzschuh says:

    Die ganze Diskussion um Beschränkung des Wachstums ist lächerlich und wirklich vollkommen scheinheilig. Wer vor einer schwierigen Operation steht: entscheiden Sie sich für die Operation die heute als die beste gilt, oder diejenige, die 1980 als die beste galt? Für Ihre Kleinkinder: wollen Sie den Kindersitz von 1980, oder den nach neuesten internationalen Standards ergonomisch-sicherheitstechnisch perfektionierten? Wachstumsstilland heisst in der Konsequenz, sich abhängen zu lassen und mit dem zweit-, dritt- und viertbesten zufrieden zu sein. Das würden die Schweizer niemals akzeptieren.

    • Peter meier says:

      Ein wunderbarer Kommentar! Das würde nämlich bedeuten, dass wir hier in der Schweiz wie damals in der DDR leben müssten. Wir würden uns abkoppeln von der Weltwirtschaft und unser eigenes Ding drehen. Allerdings wäre das aber gar nicht so einfach ohne dem sozialistischen Staatsgebilde, welches uns “beschützen” würde. Denn wo sollen wir denn in 5 Jahren den Kindersitz von 2014 kaufen? Die werden ja im Ausland produziert! Und da baut man ja im Jahre 2019 nur den Sitz von 2019! Tja, es wird schon ganz schön kompliziert werden….

      • Armin Schlumpf says:

        Ueberhaupt zurueck blickend war die DDR gar nicht schlecht, heute ist im Westen alles mit Geld verwaschen.
        Seit dem ersten Weltkrieg wurde Europa nie im Frieden gelassen, Deutschland hat immernoch keinen
        Friedensvertrag, wir leben in einem Propaganda Krieg der den durchbruch der Wahrheit verhindert.
        Wachstum ist identisch mit Zerstoerung.

    • Roger Walser says:

      Herr Holzschuh sie verwechseln Fortschritt mit Wachstum. Nicht jede technische Innovation oder Verbesserung generiert auch mehr Wachstum. Bestes Beispiel der von Ihnen erwähnte Kindersitz. Auch wenn Kindersitze optimiert werden, werden nur so viel verkauft wie es Kinder gibt. Obschon es also nur ein beschränkter Markt ist, wurde die Kindersitze dennoch verbessert.

  • andersen says:

    Holzschuh

    Ich sehe auch das ganze als ein scheinheilige “Kampf” der Befürworter.
    Als ob die Menschen in der Schweiz, die letzte Aborigines von Europa wäre.
    Und sie werden von die “weissen überfallen”, darum sollte alles unternommen werde, damit der eigene Entwicklung gestoppt werden kann.
    Aber, so bleibt die Macht in den Händen weniger konzentriert, statt durch die Hände vieler erfahren zu werden.
    Und somit wählen sie die winzige Vorstellung von sich selbst.

  • Sandrus says:

    Dass der Blick über den Tellerrand hinaus nicht jedemanns Sache ist, zeigen einige Komentare deutlich. Es fehlt der Antrieb, was bedeutet es geht uns noch zu gut um wirklich etwas verändern zu müssen. Solange natürliche Ressourcen so unterbewertet sind und Transportwege nicht real im Preis enthalten sind, ist Wachstum eine manipulierbare statistische Grösse.
    No Pricetag no Value.

  • von Allmen Artur says:

    Mit “die Wirtschaft braucht Wachstum + das schadet der Wirtschaft“ wird jeder Versuch die Zuwanderung zu beschränken, umgehend versenkt! Dabei hat uns die Personenfreizügigkeit gerechnet pro Kopf der Bevölkerung null Wirtschaftswachstum gebracht! Davon profitiert hat nur die Wirtschaftselite mit fetten Gewinnen. All die Kosten die diese rund 100‘000 Zuwanderer pro Jahr verursachten, wurden sozialisiert, heisst die bezahlten wir, das Volk! Jetzt reicht es uns! Jetzt wird gehandelt mit: ECOPOP!

  • Roger Planzer says:

    Es würde mich schon sehr interessieren, wie der Autor, Herr Hänggi, dazu kommt, die folgende Aussage zu machen bzw. auf welcher Ueberlegung er dabei basiert: “Denn es wäre dumm, kategorisch auszuschliessen, dass die Wirtschaft eines Tages zu wachsen aufhören könnte.”

  • Alex Wetter says:

    daher, Qualität nich Quantität, besser nicht mehr

  • R. Haller says:

    Herr Hänggi benutzt ein Argument gegen Ecopop, welches ich aus meinem Umfeld auch oft höre: Man müsse das Wachstum dämpfen, aber das müsse über die Wirtschaft laufen und Ecopop sei der falsche Weg. Das mag sein… aber irgendwo müssen wir beginnen und es liegt im Moment keine Alternative auf dem Tisch. Daher bin ich der Meinung: Um das richtige Ziel zu erreichen, muss man manchmal halt auch unorthodoxe Wege gehen. Persönlich finde ich: Alle unsere Probleme beginnen mit dem Mensch und hören mit ihm auf. Darum muss man auch genau da ansetzen und nicht weiter Symptombekämpfung betreiben. Daher JA

  • Bruno Pfeuti says:

    Die Argumentationskette überzeugt nicht. Selbstverständlich stellt sich die Frage, ob wir bereit sind, uns einzuschränken. Und gerade den Hüslischweizern beschert die Zuwanderung fette Buchgewinne in Form von überhöhter Nachfrage. Ecopop zwingt mit der Verknappung der Arbeitskräfte zum Umdenken, weg vom Wachstums- und hin zum gelebten Nachhaltigkeitsmodell. Was soll daran falsch sein?

  • andersen says:

    Haller sagt: es liegt im Moment keine Alternative auf dem Tisch……………

    Ahja? Der Ecopop sehen die Menschen als ein Problem, dass ist für die Befürworter der Masterplan?
    In den Text sehe ich nicht von die Umwelt schonen.

    Es gibt Länder, wie zum Beispiel Dänemark, die ein Ausländerzahl von 2% haben, aber die Arbeitsvermittlungen(wie hier der RAV) zwingen die Leute, die Arbeitslos sind, auch geringere Arbeit anzunehmen, sonst wird die Taggelder gekürzt.
    Wie zum Beispiel, in der Gastronomie abwaschen, Strasse putzen, in die Spitäler putzen, in der Fabrik arbeiten u.s.w, u.s.f.

    Also Hopp

  • andersen says:

    Wenn man eine Initiative lanciert muss man alle Zahlen auf dem Tisch bringen.
    Bei der Ecopop wir nur die Bruttozahlen erwähnt, aber nicht die Menschen, die jährlich aus der Schweiz reisen.

    Somit hört die Welt nicht an der Schweizer Grenze auf zu existieren und alle Menschen gehören zur dieser Welt.
    Wenn aber, die Welt würde die Schweizer vorschreiben würden, wie viele Kinder sie haben dürfen, denn wäre sie empört und das zu Recht!

  • Karl Meier says:

    Guter Artikel, nur falsche Schlussfolgerung.
    Ecopop ja. Weil wir nicht oft Gelegenheit haben zu entscheiden in welche Richtung sich das Land entwickel soll.

  • rascha kocher says:

    Wollen dazulande wirklich noch ein paar wenige Letzte notfallmässig das Steuer rumreissen versuchen? Da quäkt man ausdauernd die Parole vom dreimaligen Ja runter und nun dies:
    Volle Panik; sogar das rechtssteuerliche Umfeld warnt salopp vor der Situation. Dabei steht bei vielen das 4. JA für die Kündigung der Menschenrechtskonvention tatsächlich bereits – ebenso fest.
    Aber HALT eben, der EU-Markt scheint sicheres Geld zu beherbergen (mit Gruss an J-C Juncker). Da darf man sich doch nicht das beste Stück vorenthalten lassen?!

  • Anne-Marie Rey says:

    Das wäre ein ausgezeichneter Artikel, wenn da nicht der unsinnige Schluss wäre: “Wachstumsankurbelung qua Zuwanderung” ist schlecht, aber Ecopop baue bloss auf die Verlustängste der “Hüslischweizer”.
    1997 hat Ecopop eine Tagung durchgeführt: Wirtschaft ohne Wachstum?”. Das Ergebnis war klar: ein sehr schwieriger, langer Weg. Und mit Bevölkerungswachstum nicht zu vereinbaren.
    Mit der Bremsung des Bevölkerungswachstums würde der Übergang zumindest leichter. Ein Ankurbelungsfaktor würde wegfallen. Daher Ja zu Ecopop!
    Im Übrigen lieben auch Hochhausbewohner eine Schweiz, die nicht zubetoniert ist.

    • Ursula Schüpbach says:

      Es sind Hüslischweizer, die es vermasseln. Jetzt wollen sie das dem Bevölkerungswachstum u. den Ausländern zuschieben. Dass solche Schweizer Platzhirsche auch noch von Frauen unterstützt werden, ist mir ein Rätsel. Selbst in Saus u. Braus leben, aber anderen vorschreiben gehen, sie sollten doch was machen… “Im Übrigen lieben auch Hochhausbewohner eine Schweiz, die nicht zubetoniert ist.” Was heisst schon zubetoniert? In vielen Städten gibt es viel Grünes u. viel Wasser u. viel Ufer, wenn man bereit ist, sich etwas dahin zu bewegen. Das ist ÖFFENTLICH. Nicht so eine Privatwiese von Hüsli-CHs.

    • Nadine Binsberger says:

      @Rey: Selbstverständlich lieben auch Hochhausbewohner eine nicht zubetonierte Schweiz. Wer die Zersiedelung aktiv aufhalten will, lebt in der Stadt in einem Hochhaus und plant kein EFH. Und wenn wir Wachstum verhindern wollen, dann sollten wir uns ein Vorbild nehmen an den Lebensweisen unzähliger Menschen in anderen Ländern, die extrem viel weniger Ressourcen verschleissen, als wir.

  • andersen says:

    Mit der Ecopop wird zum Beispiel kein Gramm CO2 eingespart.
    Sie löst keine Umweltprobleme.
    Sondern sie machen die
    nicht Schweizer zum Sündenböcke.
    Die Schweiz wäre kein Schweiz, wenn es nur Schweizer gibt.
    Und die grüne Mäntelchen hat einen Braunstrich.
    Und blockiert die Weiterentwicklung der Schweiz, sie wird nur von die Zubetoniert, die kein offene Haltung hat.
    Denn zur dieser Welt gehören wir alle.
    Und die sind mit Herz und Verstand im Einsatz.

    Sie alle Sagen NEIN:
    Bundesrat, Parlament, Kantone, Städteverband und und.

  • Hasler says:

    Ich als Wirtschaftslinker (nicht Grüner) verstehe einfach nicht, wie die Gewerkschaften wie auch sonstige linke Kreise dermassen gegen Ecopop sein können?! Wollen wir den ArbeitnehmerInnen wieder mehr Gewicht und “Wert” verleihen und dem unmenschlichen neoliberalen Wirtschaftsmotor das Benzin entziehen, müsste aus solchen Kreisen ein klares JA kommen….

    • @Hasler: Verstehe ich Sie richtig: Unser neoliberaler Wirtschaftsmotor ist derart unmenschlich, dass wir die Ausländer davor schützen sollten, sich soetwas anzutun. Göttlich! Ich sehe in der Zuwanderung aus anderen Kulturen eher die Chance, dass in der Schweiz mehr Lebenslust und Phantasie einkehren. Das unterwandert den unmenschlichen Kapitalismus.

      • André says:

        Vermutlich ist die Wirtschaft nicht gezwungener Massen unmenschlich. Doch hat sie massiv davon profitiert dass auf dem internationalen Arbeitsmarkt ein ziemliches Gerangel vorherrscht. Intelligente gibt es wohl überall und wer es sich leisten kann, schafft sich das Team an welches zu einem passt. Also, es wurde aus den Vollen geschöpft.

        Genau dieses Überangebot machte gewissen Gruppierungen einen Weg auf, welchen sie auch zu nützen verstanden.

        Ethik? Diese ist eine Frage der Sichtweise. Solange es einen nicht selber betrifft, hatte der Nutzen Vorrang

      • Hasler says:

        @Binsberger: Nein. Sie haben meine Argumentation nicht verstanden und kommen mit irgendwelchem Idealismus. Mein Standpunkt ist, dass das neoliberale (Gross-)Unternehmertum heute keinerlei soziales Gewissen mehr hat. Wer nicht pariert wird entlassen, wer fordert wird ersetzt. Solange die Wirtschaft aus einem unerschöpflichen Pott von (billigen) Arbeitskräften rekrutieren kann, hat sie kein Interesse daran etwas zu ändern. Werden aber die sogenannten “Humanressourcen” knapp, muss diesbezüglich ein Umdenken stattfinden…kurz: Power to the People.

  • André says:

    Grundsätzlich bin ich der typische “Nein-Sager” zu dieser ECOPOP-Initiative. Dies nicht als Trotzreaktion, weil ich die Motive dazu nur zu gut verstehen gelernt habe.

    Irgend einmal setzte die Vernunft dort aus, als die Frage wegen Konkurrenzdruck und Bequemlichkeit sich mit Wohlstand/Macht und Profitdenken zusammentat. Und dort gibt es natürliche Limiten, an welchen sich der Mensch wiederum nicht gerne zu halten gewillt ist.

    Jeder machte praktisch mit diese Vorgaben zu umgehen. Die Grenzen sind immer naturgemäss gegeben gewesen.

    Werde ich ein Ja einlegen, so wegen eigennütziger Absichten.

  • andersen says:

    Gestern wurde in ein Klage von eine Rumänerin in Brüssel abgewiesen.
    Sie hat in Deutschland Hartz 4 beantragt, obwohl sie nie zuvor gearbeitet hat.

    Somit zeigt es deutlich, dass der Personenfreizügigkeit auch Beschränkungen hat.
    Und somit hat die Rechtspopurlisten kein Thema mehr und sie können die Menschen nicht weiter munter ins Gesicht lügen.
    Die Bedürfnisse der Wirtschaft werde somit berücksichtigt und ein gut ausgebaute Infrastruktur wird gepflegt, bildet somit ein Rückgrat.

  • Vittorio De Vito says:

    Kein einziges Wort darüber, dass Wachstum auch ein schönes Projekt sein kann. Also ehrlich, wenn ich ein Wort höre wie die von Beppe Grillo in Italien propagierte “glückliche Schrumpfung” (decrescita felice) läuft’s mir kalt den Rücken hinunter. Gesundschrumpfen mag auf persönlicher Ebene ein gewinnbringendes Projekt sein, aber doch nicht für eine Volkswirtschaft. Wollen wir, dass all die unternehmerischen Efforts, Innovationen und Problemlösungen durch Forschung sterben? All die neuen Ideen? Der Vintage Boom und die ganze Nostalgie werden uns nicht glücklich machen…

  • andersen says:

    Herr Hassler sagt Power to the People, ja ja,, dann werde sehen wer am längere Hebel sitzt.

    Mit dieser Einstellung werde Sie nicht in ein Firma eingestellt.
    Und das ist gut so.
    Ein Unternehmen braucht loyale Mitarbeiter, dass führt zur Erfolg,, dass auch der Arbeitsplatz langfristig bestehen kann.
    Der Grounding von der Swissair hat gezeigt, was es heisst wenn aus ein Unternehmen, ein Selbstbedienungsladen von die Mitarbeiter wird.
    Und mit Hetzereien hat der Speisewagen beim SBB fast der Boden verloren, aber mit Kontrollen und auf der Minibar elektronische Kasse konnte sie es stoppen.

  • Hasler says:

    @Andersen: Kann Ihnen leider nicht folgen….danke trotzdem.

  • Armando says:

    Ich wurde (als Folge der PFZ) mit 58 auf dem Schweizer Arbeitsmarkt entsorgt, weggeworfen von profitgierigen Unternehmern. 2 Jahre stempeln, dann ausgesteuert. Folge: viel weniger Einkommen, weniger Konsum. Wir wohnen verdichtet. Damit es reicht, verbringen wir mehrere Monate im viel billigeren Ausland, dorthin müssen wir jedoch Auto fahren oder fliegen. Machen wir etwas falsch, ich finde nicht. Wenn es einen Schuldigen gibt, dann die PFZ. Für MEI und ECOPOP habe ich natürlich Ja gestimmt, aus Rache. Die herrschende Classe politique hat einen massiven Denkzettel verdient.

    • Hasler says:

      Das ist genau die falsche Schlussfolgerung und acu der falsche Ansatz! Es erinnert an einen kleinen “Töipeli-Bueb”…Wenn es einen Schuldigen gibt, dann die Unternehmen, denen jegliches soziales Gewissen abhanden gekommen ist! So geht das!

  • Sven Meier says:

    Aha, Herr Hänggi, die Masseneinwanderung ist also ein Wachstumstreiber. Fragt sich nur für wen und wie lange!

    Vielleicht könnte mir mal einer erklären, warum trotz hoher Einwanderung immer mehr Leute in der Armut landen. Steigende Zahl von Sozialgeldbezüger haben. Höhere Steuern, Gebühren und Abgaben zahlen. Nach wie vor ein angeblicher Fachkräftemangel vorhanden ist. Wirklich ein sehr guter Wachstumstreiber. Ein Ja zur Initiative ist für mich klar.

    • Hasler says:

      @Meier: Sie stellen die falschen Fragen und machen die falschen Schlussfolgerungen. Die Frage, die sie sich stellen sollten lautet: Wer profitiert vom Wachstum und zockt für sich den Mehrwert ab….bestimmt nicht der “Gemeine Pöbel”.

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