L’immigration nous mène à la crise

Selon le Seco, la Suisse enregistre une croissance zéro au deuxième trimestre 2014, voire même une réduction du PIB si l’on regarde les chiffres plus en détail. Mais si l’on fait les bons calculs, on se retrouve face à un recul massif du PIB. En effet, si l’on divise le PIB par le nombre d’habitants, la Suisse affiche depuis plusieurs années une croissance zéro en termes réels et désormais même un recul de la croissance au deuxième trimestre.

L’introduction de la libre circulation des personnes a entraîné une augmentation massive du nombre d’habitants de notre pays. L’année dernière, 80 000 personnes ont ainsi immigré en Suisse, et la même évolution s’observe également cette année. Sur 8 millions d’habitants, l’immigration représente près de 1% par an, ce qui signifie que le PIB devrait lui aussi augmenter de 1% si l’on veut faire profiter toute la population de la croissance économique. Cela n’est pas le cas: dans les faits, nous nous appauvrissons tous.

 L'aide sociale ne devrait pas être donnée aux saisonniers. Image/Keystone

L’aide sociale ne devrait pas être donnée aux saisonniers.Image/Keystone”

Nous aimerions pouvoir décider si une personne qui ne travaille ici que pour une durée limitée peut ou non accéder aux aides sociales

Avec la libéralisation de l’immigration, c’est surtout la main d’œuvre locale (de nationalité suisse et domiciliée en Suisse) qui est évincée du marché du travail et remplacée par une main d’œuvre européenne moins chère. Ces personnes se retrouvent alors au chômage et finissent tôt ou tard par être dépendants de l’aide sociale. Le taux de chômage chez les nouveaux immigrés est néanmoins supérieur à la moyenne, ce qui est également effrayant.

Il est clair que certaines entreprises suisses profitent de la politique des frontières ouvertes, dans la mesure où celle-ci leur permet d’accéder à une main d’œuvre bon marché. Mais une telle politique ne reflète pas les intérêts de l’ensemble de l’économie suisse. Une croissance économique négative, un pays trop urbanisé et des infrastructures hors de prix pour la route, le rail, les écoles et les hôpitaux ne peuvent pas être une perspective d’avenir; pas plus qu’un Etat social voué à l’échec du fait d’une politique d’immigration ratée.

Oui, la Suisse reste dépendante de la main d’œuvre étrangère. Mais nous aimerions pouvoir décider qui vient chez nous et pour quelle branche les immigrés viennent travailler. Nous aimerions pouvoir décider si une personne qui ne travaille ici que pour une durée limitée peut ou non accéder aux aides sociales au même titre que la main d’œuvre établie depuis longtemps dans notre pays, ce qui est malheureusement le cas aujourd’hui.

Les citoyens suisses se sont prononcés à ce sujet le 9 février dernier et ont dit «oui» à l’initiative UDC contre l’immigration de masse.

C’est à se demander combien de mauvaises nouvelles le Seco, l’aide sociale des communes suisses et les offices régionaux de placement doivent encore nous faire parvenir pour que le Conseil fédéral et le Parlement abandonnent enfin leur politique d’obstruction face à la volonté populaire.

Il ne s’agit pas de faire plaisir à l’UDC, mais d’empêcher une Suisse déjà trop urbanisée de se retrouver dans la moyenne européenne.

72 Comments sur «L’immigration nous mène à la crise»

  • Karl Gross says:

    Herr Heer, die “bald zubetonierte Schweiz” würde sich nur mit einem Ja zur Ecopop-Initiative verhindern lassen.

    2012 betrug die Einwanderung in die Schweiz 149’000 Personen.
    Wäre 2012 schon die ECOPOP-Regelung gültig gewesen, so wäre die Zuwanderung auf 121’000 begrenzt gewesen, damit die Zuwanderung maximal 0.2% grösser gewesen wäre als die Auswanderung.
    Auch mit ECOPOP können genug Ausländer einwandern, auf die wir angewiesen sind.

    • Andreas Stocker says:

      Die Masseneinwanderung bringt der Schweiz pro Saldo viel mehr Nachteile als Wertzuwachs!
      Nur die wuchernde Sozialindustrie profitiert zulasten der Steuerzahler!

      • Kurt says:

        die Sozialindustrie ist der “Besenwagen” der Gesellschaft, wir die Gesellschaft müssen den Ausgesteuerten, Arbeitslosen, Kranken und Invaliden ein würdiges Dasein bieten, nachdem sie von SVP-nahen Unternehmer entlassen oder in die IV abgeschoben wurden. Ich kann ihnen versichern, viele wenn nicht die meisten dieser Menschen, wählen SVP, weil sie die Schuld bei den noch schwächeren Asylanten und Ausländer suchen. Aber die Debatte ist wichtig, vorallem um diesem Wählersegment mal wirklich die Augen zu öffnen

        • Merten says:

          F. Heer hat Recht. Jetzt müssen die weit verbreiteten Missbräuche radikal reduziert werden. So kann es nicht weitergehen. Bald jeden Tag kann man von kapitalen Missbräuchen hören und lesen. Der Kuschelpolitik der Genossen muss Paroli geboten werden !

    • Patrick Tanner says:

      Die Situation bezüglich BIP-pro-Einwohner-Entwicklung, die der volkswirtschaftlich beste Gradmesser für die durchschnittliche Wohlstandsentwicklung ist, ist tatsächlich noch viel schlimmer, als von Herrn Heer dargestellt, denn er macht einen entscheidenden Fehler bei der Berechnung. Nebst der durchschnittlichen Nettozuwanderung von 80000 ständigen Einwohnern müssen bei der Berechnung v.a. noch der durchschnittliche Geburtenüberschuss von 17000 Einwohner, die Kurzaufenthalter und auch Grenzgänger dazu gezählt werden. Macht man dies, stellt man fest, dass das BIP-pro-Einwohner seit 2007 abnahm.

    • Philipp Rittermann says:

      sie haben recht, herr gross. in diesem fall wollte die svp schlicht und einfach ihr “kern-thema” nicht aus der hand geben. allen parteien zum trotz. der vernünftige stimmbürger nimmt ecopop an.

      • Patrick Tanner says:

        Die Gründe, weshalb die SVP-Spitze (bei der Basis sieht es ganz anders aus) gegen die zweckmässige ECOPOP-Initiative ist, sind einfach zu durchschauen: die SVP will gar keine Lösung des Migrationsproblems, damit sie einerseits die Problematik mit nicht zielführenden Symbolinitiativen weiter bewirtschaften kann, um der Basis Sand in die Augen zu streuen, und andererseits weil sie ihren finanzkräftigen, neoliberalen Wirtschaftsflügel, der nur eine Politik zugunsten der Unternehmen, der Arbeitgeber und der Kapitalbesitzer macht, nicht verärgern will. Es gibt nur noch eine letzte Lösung: ECOPOP JA

        • Patrick Tanner says:

          Die offizielle Ablehnung der ECOPOP-Initiative wird der SVP zurecht grossen Schaden zufügen. Ich weiss von verschiedenen SVP-Mitgliedern, dass es bei der SVP-Basis rumort und viele zutiefst verärgert sind, ob der neoliberalen Wirtschaftspolitik der Parteispitze. Diese muss aufpassen, dass es nicht zu Abspaltungstendenzen kommt, denn die Basis (wie auch die Mehrheit des Volkes) wünscht sich endlich eine zweckmässige und nachhaltige Reduktion der Massenzuwanderung. Mit ECOPOP würde die Bruttozuwanderung von aktuell 170000 um 33% zu ca.110000 Einwanderer reduziert. Was will die SVP 5% Reduktion?

          • Philipp Rittermann says:

            es geht nicht um “schaden zufügen”. aber wie sie richtigerweise schreiben, herr tanner, ist die basis der svp geschlossen für ecopop. und das ist auch richtig so.

  • Gautier Irgendwo says:

    Das scheint doch alles so gewollt zu sein, sonst hätten unsere Volksvertreter im Bundeshaus doch schon längst etwas wirkungsvolles dagegen unternommen, noch viel besser unternehmen müssen:

  • P Schumacher says:

    Der Artikel trifft ins Schwarze. Mit der momentanten Zuwanderung müsste zudem auch die öffentliche Hand florieren. Das Gegenteil ist der Fall, fast überall sind Kantone und Gemeinden in den roten Zahlen. Die Konsequenz ist: JA zu Ecopop. Ich bin überzeugt davon, dass auch die SVP-Basis dieser Meinung ist. Leider – und aus meiner Sicht unbegreiflich – ziert sich die SVP-Spitze.

  • Markus Petersen says:

    Seit der Nein-Parole der SVP zur Ecopop-Initiative, welche exakt die angesprochenen Probleme angeht, sollte auch dem allerletzten klar sein dass diese Partei null Interesse daran hat, das Problem zu lösen. Sie wollen es nur bewirtschaften – wie Herr Heer in seinem Beitrag hier. Heuchlerischer geht nicht.

    • Karl Gross says:

      Zwischen der SVP-Masseneinwanderungs-Initiative und Ecopop-Initiative gibt es eben einen entscheidenden Unterschied:
      Die Masseneinwanderungs-Initative hält das Zuwanderungs-Hintertürchen für die Wirtschaft weit offen.
      Die parteipolitisch unabhängige ECOPOP-Initiative hingegen begrenzt das Bevölkerungswachstum konsequent und ohne Klientel-Hintertürchen.

  • Gelangweilter says:

    Christoph Blocher hat auch schon bessere Artikel geschrieben. Voller Allgemeinplätze und wie üblich kommt dann noch das Sozialamtthema hinten nach.
    Aber zum Thema: Etwa 1% Wachstum (was denn überhaupt? Nehmen wir mal das BSP) müssen wir auch ohne Zuwanderung erreichen, damit alle was davon haben und nicht nur die SVP-Milliardäre, aber Rechnen war ja noch nie die Stärke der SVP. Zuwanderung produziert an sich schon mehr BSP.
    Herr Heer sollte wirklich noch mal ein einfaches Buch über Volkswirtschaft lesen.

  • Toeflinger says:

    Die alte Leier von ganz weit rechts außen, eine brave Zusammenstellung der SVP-Parolen. Damit es auch jeder Tiefflieger merkt, wird dort, wo es wichtig wird, fett gesetzt. Eine gut belegte Analyse gibt es nicht, dafür Milchmädchenlogik über und über. Schon das Sprachniveau ist schwer erträglich, aber wer Heer schon mal bei Tele Züri gesehen hat, der wundert sich nicht mehr. Warum hat man nicht einfach einen Link zur SVP Zürich gesetzt, anstatt diese Carte blanche derart zu verlochen?

    • Han Hube says:

      OK, wir mögen ihn nicht besonders, den Herrn Heer, aber jetzt doch noch eine sachliche Frage: Was ist daran falsch, dass 1% Wachstum BIP durch 1% mehr Bevölkerung egalisiert wird und bei 0% Wachstum und 1% Bevölkerungswachstum pro Kopf weniger übrig bleibt. Man kann’s auch einfacher haben, indem man das BIP/Kopf nimmt und dessen Veränderung analysiert.
      Und dass dabei auch die Belastung der Umwelt durch Bereitstellen von Infrastruktur (Verkehr, Wohnen ..) noch nicht berücksichtigt ist, darf, will man sachlich bleiben, durchaus mal thematisiert werden …

    • Peter Richter says:

      @Toeflinger
      Linke Exponenten haben hier allzu oft die Gelegnheit ihre Parteipolitik darzulegen, selbst der Jusovorsitzende darf hier mit seinen unrealistischen Ansichten für seine zukünftige und lukrative Politkarriere werben.
      Zurück zu Ihrem Kommentar:
      Die SVP ist die wählerstärkste Partei in der Schweiz, der Partei muss daher auch Gelegeheit gegeben werden, sich hier zu äussern.
      Ganz ehrlich Herr Toeflinger: Was war falsch an den Ausführungen von Alfred Heer?

      • Patrick Tanner says:

        Die Situation bzgl. Wohlstandsentwicklung ist tatsächlich noch schlimmer als von Herrn Heer dargestellt, denn bei der BIP-pro-Einwohner Berechnung müssen alle Personen, die einen Einfluss auf das reale BIP haben, berücksichtigt werden. Bei der Berechnung berücksichtigt Herr Heer den durchschnittlichen Geburtenüberschuss pro Jahr seit 2007 von 17000, die zunehmende Anzahl von Kurzaufenthalter und Grenzgänger nicht. Macht man dies, stellt man fest, dass das BIP-pro-Einwohner seit 2007 abgenommen hat, was für einen Zeitraum von 7 Jahren seit dem 2. Weltkrieg in der CH nie der Fall war.

  • Christoph Stamm says:

    Der Beitrag ist sehr polemisch. Zudem hat der gute Mann hat wieder einmal Zuwanderung mit Bevölkerungswachstum verwechselt. Ob mit der Zuwanderung die Bevölkerung wächst, hängt von der Geburten- und Sterbequote ab. Dass mit einem Bevölkerungswachstum von 1% und einem PIB-Wachstum von 1% das Pro-Kopf-Einkommen gleich bleibt, ist eine Binsenwahrheit. Die Hauptfrage ist diejenige nach der Verteilung der Einkommen. Wenn vom Wirtschaftswachstum nur die Reichsten profitieren und die Ungleichgewichte zunehmen, wird die Schweiz tatsächlich den Bach runtergehen, wenn ich das einmal so formulieren darf.

    • Han Hube says:

      Geburtenüberschuss aktuell ca. 18000; der Rest ist Zuwanderung. Und wenn das BIP/Kopf sinkt, werden garantiert nicht die ‘Reichen’ die Einbussen in Kauf nehmen …

  • swissness says:

    Lieber ECOPOP als eine MEI die nicht umgesetzt wird. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach; Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach.

    • Hans-Jürgen Lorenz says:

      Sie meinen lieber die Krähe als den Bartgeier?
      Es ist doch letztlich egal ob ECOPOP oder MEI ja oder nein ausgehen.Ohne Rahmenverträge und fremde Richter sind die Bilateralen tot.Zur Zeit kann der Souverän nur noch bestimmen, wie groß der Schaden sein soll und wie schnell er ihn haben will.
      zudem auch die Vorzüge der Bilateralen Verträge zur Zeit generell dezimiert werden, von Seiten der EU wird es volle Teilnahme am Binnenmarkt nur noch geben,, wenn man in der EU ist.Wird teures Lehrgeld für die Schweiz.

  • Aka Keller says:

    Zuwanderung, Asylwesen , Sozialhilfe und Verhältnis zur EU: Die SVP hat die Themen für die Nationalratswahlen 2015 gesetzt. Diese lassen sich nicht wie 2011 durch die anderen Parteien und der Presse unter dem Deckel halten. Es wird spannend und bei einigen Damen und Herren liegen die Nerven schon jetzt blank.

    • sepp z. says:

      Ich glaube, die wichtigeren Themen wären Steuergerechtigkeit, Steuergeschenke an globale Firmen und Steuersubvention der Superreichen und Multimillionäre. Überhaupt die Tatsache, dass globale Firmen und Reiche über dem Recht stehen. Täglich gibt es neue Milliardäre in der CH und auf der Welt, deren Vermögen steigt mit 2-stelligen Prozentraten. Und den Bürgern geht es immer schlechter. Dass da niemand ein Zusammenhang sehen will…

      • Sportpapi says:

        Danke Sepp. Gerade die SVP kümmert sich viel intensiver um die Interessen der “Wirtschaft”, als um die der einfachen Arbeiter und Konsumenten. Aktuelles Beispiel Kartellgesetzrevision.

      • Peter Schmid says:

        @Sepp. Z. Das Eine tun, das Andere nicht lassen. Es braucht meiner Meinung nach sowohl eine (massive) Einschränkung der Einwanderung, wie auch eine Kürzung der unsinningen Steuergeschenke an Firmen die für 10 Jahre mitsamt Ihrem Personal in die Schweiz kommen, hohe Infrastrukturkosten verursachen, von tiefen Anlock-Steuern profitieren, um dann bei der erstbesten Gelegenheit weiterziehen.

  • Dani says:

    Schaut man sich dann noch die Zusammensetzung des Beschäftigungswachstum an, sollte jedem klar sein, dass wir in den letzten Jahren nur quantitatives und kein qualitatives Wachstum hatten. Neu geschaffene Stellen bei Staat und Gesundheit/Soziales sind volkwsirtschaftlich definitiv nur Kostenblöcke. Nebst tieferem BIP pro Kopf haben wir auch noch höhere Ausgaben zu tragen.
    Der Bund verschliesst sich dieser Tatsachen, mein JA für Ecopop ist sicher.

    • Hans-Jürgen Lorenz says:

      Um das ganze Dilemma noch zu vertiefen und die Schweiz noch schneller in die EU zu bringen.Ich bin gespannt, wie schnell ihr Mäntelchen im Wind gedreht wird.

  • Meier John says:

    Diese Rosinenpickerei und Wanderschaft in ganz Europa ist leider hausgemacht! Hätte die Politik und Wirtschaft ein Interesse daran, würden die schon lange Wege einleiten um den Inländer vor Ort bessere Perspektiven zu bieten. Billig – austauschbar , der Mensch wird zur Wegwerfware und zum Gebrauchsartikel solange ein Nutzen zu holen ist.

  • Ruedi Meier says:

    Die Wirtschaftsstrategie des Kantons Bern fordert eine Betrachtung des BIP pro Kopf. Das kann nun mal nicht so falsch sein.

    • Ben Zibble says:

      Das Problem mit solchen pro Kopf Daten ist, das regelmässig die ärmsten und die reichsten aus den Datensätzen gefiltert werden weil sonst die Statsitken dermassen krass ausfallen würden das der fälschlicherweise weit verbreitete Glaube an das System zu nichts zerbröseln würde. Der Reichtumsreport einer CH Grossbank vor ein paar Jahren hatte diese Filter nicht, musste aber auf Grund von Reklamationen der reichen Klienten revidiert werden um das ganze Gerechter präsentieren zu können. Die Obszönen Vermögen und Einkommen der Reichen will man nicht breit bekannt machen.

  • J. Wernli says:

    die Erosion des Mittelstandes und die immer schnellere Umverteilung von unten nach oben stoppen und wieder auf Werte wie vor 1980 bringen würde helfen. Die Politik hat es in der Hand, ansonsten wird irgendwann, wenn wir in einer Neofeudalherrschaft stehen und 10% 90% des Volksvermögens besitzen soziale Unrast ein Problem werden. Die Wanderbewegungen sind nicht das Problem sondern die Konsequenz einer wirtschaftlich globalisierten Welt, wo Menschen ihre Möglichkeiten für ein besseres Leben ausschöpfen müssen. Sei es der Junge Mann von Afrika, oder der Dr. med. von Deutschland.

    • Heinrich Vogelsang says:

      Genau, aber diese Entwicklung wird fast vom ganzen politischen Spektrum befeuert. Die Linken sind traditionell liberal und somit Steigbügelhalter für die Globalisierung und ihre Auswüchse und die Bürgerlichen mitsamt den Nationalkonservativen sind zumindest marktliberal, Puurezmorge und Alphornblasen sind genau so lange interessant, wie es die internationalen Geschäfte nicht behindert und die Finanzaristokratie nicht stört.
      Daraus folgt: Unser System ist krank, eine Gesundung nicht in Sicht. Schade für die direkte Demokratie. Man wird Alternativen sehen, aber nicht unbedingt sympathische.

  • Erika Hasler says:

    Neue Ideen kursieren, das mickrige und total unter dem Existenzminimum liegende Sozialgeld zu kürzen. Ein Hohn allen gegenüber, die wie ich seit Jahren erfolglos eine Stelle suchen und einzig Absagen kassiere – en masse. Schon mit den heutigen 2000 Fr. ist nur noch Siechtum und Warten auf den Tod möglich. Ein ü45 hat sich im Leben etwas erarbeitet, das muss nach Arbeitslosigkeit aufgebraucht werden (Lebensversicherungen, Haus, Vermögen bis 4’000 Fr.). Es ist unfasslich, dass man so jung, mit noch so vielen Arbeitsjahren vor sich, heute im eigenen Land auf dem totalen Abstellgleis landet.

  • loulou55 says:

    2 Dinge kann ich nicht nachvollziehen.
    1. Als der BR ankündigte, die MEI “konsequent umzusetzten” brach die SVP lautes Gezeter aus, warum…..???
    2. Was ist dann an Ecopop falsch, aus Sicht der SVP….???

    Warum habe ich das Gefühl, dass die SVP mit der MEI die Wähler nur verarscht?

  • sepp z. says:

    Die SVP ist doch zuvorderst an der Front, wenns darum geht, Schweizer Boden an ausländische Spekulanten zu verhökern. Oder Billigarbeiter für den Bau, die Landwirtschaft oder als Haushaltshilfen für ihre Politiker in die Schweiz zu holen. Von den ‘guten Steuerzahlern’ und den globalen Firmen dank Steuerwettbewerb ganz zu schweigen. Wie kann man bloss so scheinheilig tun.
    Einzig in einem stimme ich dem Vertreter der grössten Schweizer Partei zu: In den letzten Jahren hat der Normalbürger rückwärts gemacht.

    • Peter Schmid says:

      Das sind alles nur unbewiesene Allgemeinplätze Sepp. Es gibt sowohl Bauern wie auch Wirte welche in der SP oder GP sind. Und gerade die Besitzer der Baufirmen sind meistens in der FDP oder CVP zu suchen. Auch diese profitieren von der ungeschränkten Einwanderung und unterstützen den Schweizer Arbeitnehmer (eigentlich ja die Ursprüngliche Klientel der SP?) überhaupt nicht. Dass auch die SVP nicht wirklich an einer Verbesserung für die Schweizer interessiert ist hat sie mit der MEI klar gezeigt. Das ist ja gerade das Problem, der Grossteil der CH’s wird nicht mehr von den Parteien vertreten!

  • Heinz Butz says:

    Danke Herr Heer, dass jetzt sogar die SVP erkennt, dass es ein griffiges Werkzeug gegen die überbordende Zuwanderung geben soll, die ECOPOP-Initiative. Die vorgebrachten Argumente sprechen 100%ig für die Annahme der bevorstehenden ECOPOP-Initiative, sonst werden wir wie im Artikel richtig erkannt immer ärmer, finanziell und menschlich!
    Sie sollten jetzt nicht aufgeben und auch ihre Parteigenossen von dieser Notwendigkeit überzeugen!

    • Hans-Jürgen Lorenz says:

      Von den Notwendigkeiten? Oder wollen sie nur ihr Nichtwissen teilen?In einem Punkt haben sie recht, es ist eigentlich notwendig, Ja zu ECOPOP zu sagen, wenn man ein EU Befürworter ist, das beschleunigt den Beitritt vehement.
      Wie viele Leute aus diesem Grund ja zu MEI gesagt haben, wissen sie auch nicht, oder?
      In Kreisen der Intelligenz kursieren schon lange Aufrufe, die obskuren Initiativen der SVP oder ECOPOP zu bejahen, um die Sache endlich zu beschleunigen und das Trauerspiel zu beenden.

  • Toni Dubs says:

    Naja, es werden sicher nicht alle aermer. Ganz im Gegenteil, seit Blocher und Ebner die Bonus-Absahnerei in der Schweiz salonfaehig machten, gibt es ein Bevoelkerungssegment, das sich in unverschaemtem Ausmass am Geld anderer bereichert (und das dann auch noch euphemistisch als “Leistung” deklariert). Es waere schoen, wenn die aktive Rolle des SVP-Granden an all diesen Fehlentwicklungen nicht immer unter den Teppich gekehrt wuerde. Des gleichen waere schoen, wenn mal die Parteiaffinitaet der Chefs der grossen Baukonzerne aufgelistet wuerde, die ja am meisten von der Zuwanderung profitieren.

  • Sportpapi says:

    Und ich dachte, der Bundesrat wollte doch die MEI gerade dem Wortlauf entsprechend umsetzen. Und erntete dafür Proteste der SVP. Was denn nun? Und was, wenn das BIP aufgrund einer Kündigung der bilateralen Verträge tatsächlich (vielleicht massiv) kleiner wird: Müsste man sich dann nicht für das kleinere Übel entscheiden? Weshalb blendet Heer diese zentrale Frage einfach aus? Er weiss es doch…

  • Wolfisberg Alex says:

    Das sage ich schon lange: Der Kuchen wird seit 2007 grösser, die Kuchenstücke für jeden Einzelnen bleiben aber gleich gross. Dafür dürfen wir mehr für das Wohnen bezahlen, mehr Stau erleiden, die Züge sind voll und wenn man raus schaut, sieht man immer mehr Beton. Was hat der alteingesessene Einwohner der Schweiz davon: Mehr Kosten und Einschränkungen, sonst nichts! Ich glaube nicht, dass die Schweiz so mithelfen muss, die Arbeitslosenprobleme von Europa zu lösen. Nur wenige profitieren davon.

    • Ben Zibble says:

      Die SVP spielt in alle dem durch ihre politischen Mehrheiten eine zentrale Rolle. Etwa beim Profite maximieren mit Land, Zonenplänen, Bauvorhaben und möglichst teurem Wohnraum der die armen raushalten soll. Bei der privatisierung von Altersresidenzen, die in Konkurrenz zum Staatlichen gesetzt werden. Die Beiträge an das Regionaspital werden entzogen, Mietrecht und Wohnungsmangel ausgenutzt, das lokale Gewebre wird geschützt und gehätschelt, die lokale Bevölkerung und Arbeiter aber nicht was eben der berüchtigte Sozialabbau ist. Die PK Renten werden durch Gesetze legal geplündert etc. pp.

    • Katja Winkler says:

      Herr Wolfisberg: immer wieder das nich durchdachte Argument mit den vollen Zügen. Schicken Sie alle Ausländer heim, haben wir nur noch halb so viel Zugfahrer, aber auch nur noch halb so viel Zahler. Was wird also die SBB tun? Genau: den Ticketpreis verdoppeln oder den Takt auf 1 Stunde zw. den Hauptdestinationen setzen. Ergo: ihre Züge sind genauso voll und es ist teuerer oder seltener. Schonmal nachgedacht??
      Und was der “alteingesessene Einwohner” sonst noch hat? Einen Arzt, wenn er einen braucht!

      • Peter Schmid says:

        Den Arzt hatte der alteingesessene Schweizer schon lange bevor der PFZ. DerProzentuelle Anteil der Spitalärzte ist nicht umsonst ungefähr gleich hoch wie der Anteil der Ausländer.
        Tatsache ist: unsere Lebensqualität ist seit der PFZ massiv gesunken, ohne dass der Wohlstand gestiegen ist!
        Ich kann es einfach nicht fassen dass es Leute gibt die auch noch erwarten dass wir Schweizer uns darüber freuen sollen, oder es zumindest einfach als Gottgegeben hinnehmen sollen. Sonst noch etwas?

  • Hagnauer H.P. says:

    Hoffentlich merkt es jetzt jeder. Die Globalisierung dient nur dem Kapital und die ganze Welt profitiert nichts. Ist ja der Sinn der Sache die Ausrottung der Mittelschicht, Migration, PFZ, Fluechtlinge produzieren, den Wegfalll der Grenzen, Mobilitaet usw.
    Und wenn die Globalisierung, billig einkaufen usw. wenig beim keinen Mann angekommen ist, wollen unsere Geldsaecke sie ploetzlich nicht mehr haben, aber selber machen sie dasselbe. Noch nie lagerte in der CH so viel Geld in den Banken.
    Je mehr Geld nicht im Wirtschaftskreislauf ist desto mehr Arbeitslose, Soz.Bezueger, Migration, usw.

    • Ben Zibble says:

      Aber sicher nur dem Kapital, den nichts kann so einfach quer über den Globus transferiert werden wie Kapital und Profite. Das an die Profite der Investoren niemand, auch keine Demokratische gewählte Regierung mehr rankommt, hat man Steueroasen geschaffen und erst kürzlich durch die OECD legalisieren lassen. So wurde auch das Schweizer Bankgeheimnis globalisiert.
      .
      Bis heute haben die 99% keine freie Wahl zwischen Wohnort, Arbeitsort und Steuerdomizil (wo bleibt hier die Globalsierung?) und werden so gewzungen die gesammte Infrastruktur inkl. Sozialsysteme und korrupter Politik zu bezahlen.

  • Ben Zibble says:

    Ich fühle mich durch die hiesige Poltik schon lange nicht mehr vertreten. Mein Eindruck von dem ganzen Gezeter ist , das auch hier die Nationale Politik der Globalisierung hinterherhinkt, dabei die lokalen Strukturen vernachlässigt, ausbeutet, dafür aber besorgt ist das sich global agierende Investoren möglichst wohl fühlen. Hier beisst sich die Neoliberale Theorie des Trickle Down und hinterlässt immer mehr Kapitalistisch Benachteiligte. Ein paar davon leben hier und erscheinen in Statistiken, ein paar werden wieder exportiert und erscheinen in den Statistiken ihrer Heimatnationen.

  • Michel says:

    Alle reden davon, dass ewiges Wachstum nicht möglich sei, was wäre notwendig, damit die Schweiz 0% Wachstum oder sogar Minus Wachstum ertragen könnte?

    • Heinrich Vogelsang says:

      Es ist idiotisch zu glauben, bei einer stagnierenden oder rückläufigen Bevölkerung, also im Fall, dass keine Einwanderer mehr kommen könnten, würde die Wirtschaftsleistung ebenfalls stagnieren oder pro Kopf sogar wachsen – sie wird pro Kopf und absolut schrumpfen, wegen der negativen Dynamik einer vergreisenden Schweiz. Ohne Einwanderung können die Sozialwerke nicht finanziert werden.

    • Hermann says:

      Sehr gute Frage, die nicht nur für die Schweiz zu stellen ist. Ich frage mich in unserem Betrieb, der bei Nullwachstum immr noch jedem Angestellten ein Einkommen erwirtschaftet, warum er in Gefahr sein soll, wenn er nicht wächst. Offensichtlich ein Problem für Investoren, aber nicht für die Angestellten. Es geht nicht nur darum, Zuwanderung in Grenzen zu halten, sonder darum, dass globales Wachstum ein Systemparameter ist, der letzen Endes dafür verantwortlich ist, dass unsere Gesellschaftsform zerfällt.

  • Roenzito says:

    Warum wohl ist die CH im Zuge der Financial Crisis nicht voll abgestürzt? Wegen der konsumstützenden Zuwanderung! Man betrachte nur mal die Konsumstatistiken aller anderen europ. Länder um zu sehen, dass wir dank der Zuwanderung extrem glimpflich davongekommen sind. Hr. Heer argumentiert – wie immer – zu trivial. Dass das BIP pro Kopf bei Zuwanderung abnimmt, ist eine Binsenwahrheit. Nur – was wäre gewesen ohne Zuwanderung? Wäre dieser Rückgang nicht sogar noch grösser ausgefallen? Warten wir mal ab, was im Zuge der MEI mit dem BIP passiert! Guet Nacht, CH-Wirtschaftsstandort!!!!

    • Peter Schmid says:

      Da mittlwerweile sowohl Wohlstand wie auch Lebensqualtität sinken, kann ich mit einem Wohlstandsverlust unter Beibehaltung der Lebensqualität gut leben. Dieses konsumgestützte Wirtschaftswachstum ist in keinster Weise Nachhaltig und ich möchte für meine Kinder lieber eine Lebenswerte Schweiz als eine zerstörte Konsum-Wüste.

    • Hermann says:

      Dass die Schweiz nicht abstürzte, hat wenig mit Zuwanderung zu tun, sonder mehr damit, dass die sozialen Strukturen es jedem ermöglichten, weiter viel Geld auszugeben, auch in einer wirtschaftlich schwierigen Situation. Ironischerweise hätte ein Absturz gut getan, denn dann wären viele Strukturen, die den Gemeinden heute Probleme machen, von selbst korrigiert worden. Nur so erkläre ich mir, dass die Schweiz ein Negativ Wachstum hat, während die USA ein positives Wachstum hat. Irgendwann muss die Schweiz abspecken. Dann wird sich das Problem der Hochpreisinsel von selbst lösen.

  • Martin Schwizer says:

    Dem ist schlicht nichts mehr hinzuzufügen. Danke Herr Heer.

  • Theodor Rickli says:

    NR und Präsi der SVP Zürich, A. Heer, ist für mich keine “Referenz”. Wer nur auf seinen Profit schaut, wie die SVP und seit Jahren nichts anderes als den Teufel an die Wand malt, anstatt mal etwas positives zu leisten, hat bei mir keine Chance. Und wenn ich dann noch erfahre (Blick), dass Herr Heer ein Minimum an Steuern bezahlte (wenige als eine Serviertochter), obwohl er Unternehmer und Nationalrat ist, löscht es mir endgültig ab. Es sind oft die SVP-Oberen (z.B. Walter Frey) die CH-Mitarbeiter in hohem Alter wegen Bagatellen (Knieverletzung) entlassen. Diese entlasten die Reichen SVPler und belasten die Sozialwerke.

    • Hermann says:

      Das erstaunliche, aber wohl typisch Schweizerische ist wohl, dass es sehr viele ältere Leute gibt in der Schweiz, die vom Arbeitsmarkt in ungerechter Weise verdrängt wurden. Politisch sind sie ohne Stimme und nehmen ihr Schicksal weinend hin. Da ist offensichtlich kein Wille, sich so zu organisieren, dass es den Unternehmern schwer gemacht wird, klare Altersdiskriminierung vorzunehmen.

  • Anh Toan says:

    Das kaufkraftbereinigte BIP pro Kopf ist in der Schweiz gestiegen Herr Heer. Woher haben Sie Ihre Zahlen? Ich die meinen vom Bundesamt für Statistik.

    Erst seit 1-2 Quartalen steigt das BIP pro Kopf nicht mehr.

    (Fraglich ist, wieviel davon auf die stockende Konjjuktur Europas, auch wegen Ukrainekrise, und wieviel auf durch MEI und Ecopop zurückführende Unsicherheit über den weiteren Kurs der Schweiz zurück zu führen ist. Das Unsicherheit oder Unkalkulierbarkeit schlecht ist für Investitionen, weiss jeder KV Absolvent.

    • Anh Toan says:

      “Teilt man nämlich das BIP durch Anzahl Köpfe, haben wir seit Jahren ein reales Nullwachstum ….”

      Nein, das ist eine Lüge: Seit Einführung der Bilateralen hat die Schweiz ein reales Wachstums des BIP pro Kopf.

      “Carte Blanche” bedeutet nicht, dass man einfach falsche Behauptungen in die Welt setzt. Da haben Sie etwas falsch verstanden, sehr geehrter Herr Heer.

  • Helmut Melzer says:

    “…,sodass wir alle faktisch ärmer werden.” Das scheint aber nicht für die SVP zu gelten. Die kann immer noch Millionen in ihre Ausländerfeindlichen Wahlkampagnen stecken und diffamierende Wahlplakate zu tausende drucken und an jeder Strassenecke aufhängen. Und das alles dank Herrn Bolcher und einigen anderen “Superreichen” in der SVP. Zum anderen vertritt die SVP auch kaum die Armen in diesem Land, sondern eher die Reichen.

  • Manfred Grieshaber says:

    Das sind alles untaugliche Vorschläge weil sie nicht gegen die Ursache gerichtet sind. Erst wenn sich genügend betroffene Staaten zu gemeinsamen Handeln zusammenfinden kann eine verbesserte Version der WTO-Verträge und neuer, zusätzlicher internationaler Regelwerke aufgestellt werden, z.B. Importabgaben zum Ausgleich der unterschiedlichen Sozial- und Umweltstandards bei exportierenden und importierenden Ländern, Steuerpflicht für Unternehmen an dem Standort wo produziert wird und ähnliches. Sonst geht die Clusterbildung in der Globalwirtschaft immer weiter.

  • Dorothée Meier says:

    Firmen die via PFZ ArbeitnehmerInnen anstellen, müssten verpflichtet werden allfällige Kosten, die heute der Steuerzahler trägt, zu übernehmen. In den ersten z,B. 5 Jahren dürften Personen aus der PFZ dem Steuer- und KK Prämienzahler nichts kosten, im Gegenteil, es sollte ein finanzielles Plus für die CH erwirtschaftet werden müssen. Auch in Bezug auf die den Fam.Nachzug (zB Schulkosten, Infrastruktur) Die Wirtschaft darf nicht nur profitieren sondern muss auch die Negativauswirkungen tragen. Med. Leistungen und/oder ALV, Soz. etc. sollten an die Beitrags- resp. Steuerjahre gekoppelt werden

    • Margot says:

      Dem kann ich nur beipflichten Frau Meier. Leider kriecht der Souverän der Wirtschaft immer wieder auf den Leim, z.B. Mindestlohn. Dem Zuwanderer kann die Lohnhöhe ziemlich egal sein, der Rest zum Existenzminimum bezahlt der Steuerzahler. Über die Hälfte der S’empfänger sind “working poor”.
      Wahrscheinlich wird es auch dieses Jahr einen neuen Rekord der Zuwanderung geben, die meisten aus den Süd- und Ostländern der EU. Man hätte das mit Annahme der ML Initiative zum Teil unterbinden können.

  • Heinrich Vogelsang says:

    Es ist nicht alles falsch, was Herr Heer schreibt, aber dennoch wirkt die Kolumne so, als ob uns ein Strassenfeger die allgemeine Relativitätstheorie erklären wollte – mit einem Chrüsimüsi aus Halbverstandenem und Angelesenem. Das entwertet seine Argumente erheblich. Das Bruttoinlandprodukt misst die Wirtschaftsleistung und nicht den Reichtum der Schweiz. Im übrigen tendieren Länder ganz ohne Bevölkerungswachstum zur Rezession. Meines Erachtens. sollten die Politiker die Attraktivität der älteren Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt steigern, mit gesetzlichen Änderungen, beispielsweise beim BVG.

  • Josef Marti says:

    Ob langfristig die bürgerliche Steuerdumpingpolitik und damit Abhängigkeit/Geiselhaft von den nomadisierenden Multis, insbes. Rohstoffmultis ein Erfolgsrezept bleiben, wird sich noch zeigen müssen, nämlich spätestens dann, wenn Abstriche im Bildungswesen zu einer Erosion von Humankapital und volkswirtschaftlichem Kapitalstock führen; gegenwärtig schiebt man dieses Problem vor sich her mittels Massenimport von im Ausland generiertem Humankapital. Resultat: BIP/Kopf sinkt, das BIP Wachstum verteilt sich dafür zugunsten der leistungslosen Besitzeinkkommen (Zins, Bodenrente, Profite).

  • Was mich in diesem Gespräch stört, ist, dass alle die negativen Auswirkungen von der Einwanderung sehr klar aufzeigen können, aber niemand überlegt sich, wie es hätte besser sein können – auf jeden Fall ist es besser, als in den Nachbarländern.
    Ok, nicht alles perfekt, aber was wäre OHNE Zuwanderung gewesen?
    Sonst bn ich mit der Analyse der Produktivitätsminderung einverstanden. MIt billigeren Arbeitsplätzen kommt man nicht LANGFRISTIG zur Produktivitätssteigerung.Da ich das BIP der CH berechnet habe, ist es eine fachliche Meinung.

  • Alex B. says:

    Seit über zwölf Jahren lebe und arbeite ich in der Schweiz, habe in der Zeit zwei Firmen gegründet, Schweizer und Ausländer angestellt und die alarmierenden gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre innerhalb der Schweiz ebenfalls hautnah mit verfolgen müssen und können. Egal ob die Ecopop-Volksinitiative angenommen oder abgelehnt wird, sieht es für hiesige Ausländer nicht sonderlich rosig aus. Auch ich frage mich, was als nächstes kommen wird. Volksinitiativen welche die Enteignung und/oder Deportation von Ausländern gutheißen sowie sie ihre Stelle verlieren?

  • Hans-Jürgen Lorenz says:

    Wie immer, wenn jemand von der SVP das Wort ergreift, bleibt die Hälfte der Fakten nicht gesagt, es wird vernebelt und dem
    geneigten Leser die falsche Wahrheit demonstrativ um die Ohren geschlagen, bis er alles begriffen zu haben glaubt.
    Hier sind die Fakten:Die Zuwanderer aus der EU haben als einzige Gruppe Erhebliche Einzahlungen in die Sozialsysteme der Schweiz bewirkt, so ist eine Deckungslücke der AHV um Jahre aufgeschoben worden.Nicht eine einzige Schreckensmeldung aus den Sozialämtern, den Arbeitsvermittlungszentren und der RAV betrifft Einzelfälle von Europäern,

  • sepp naef says:

    Wenn 40% der National- und Ständerräte in den Verwaltungsräten der Krankenkasse sin, wird sich nichts ändern. Die
    Krankenkassenbeiträge sollten nach dem Einkommen berechnet werden. Es kann nicht sein das eine 4 köpfige Büezerfamilie
    den gleichen Betrag bezahlt wie der Millionär. Mehr Solidarität währe angebracht.

  • Christian Merz says:

    Und mit dem Verlust der qualifizierten gelehrten Schweizer Arbeitskräften geht auch das über Jahrhunderte erarbeitete Qualitätsniveau der Schweizer Industrie und des Handwerks verloren – unwiederbringlich. Damit einige Industriebosse noch reicher werden.

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