Le protectionnisme n’est pas une solution

Mercredi dernier, le Conseil fédéral a publié un rapport analysant l’ouverture du marché avec l’Union européenne pour tous les produits laitiers. Le rapport énumère les défis auxquels le secteur sera confronté dans les prochaines années et met en lumière les avantages qu’il peut en tirer.

L’ouverture des marchés simplifierait l’accès à l’espace économique de l’UE, notre principal marché d’exportation. Le volume d’échanges avec le principal partenaire commercial de la Suisse se chiffre à non moins d’un milliard de francs suisses! En outre, la libéralisation renforcerait la compétitivité de l’ensemble de la chaîne de valeur dans ce secteur.

L’ouverture du marché du lait est indispensable tant en raison de la conclusion de l’accord de libre-échange entre l’Union européenne et les États-Unis.

L’agriculture suisse face à de nouveaux défis (Image: Keystone/Andrée-Noëlle Pot)

Le protectionnisme n’est une solution durable dans aucune branche. Il convient plutôt d’avoir une vision à long terme pour préserver l’agriculture suisse. L’ouverture du marché du lait est indispensable tant en raison de la conclusion de l’accord de libre-échange entre l’Union européenne et les États-Unis qu’en cas de modifications d’accords de libre-échange déjà existants avec différents pays.

Le secteur agricole doit suivre l’évolution des marchés et le progrès international. Il n’est pas normal que les aliments pour le bétail soient importés sans droits de douane alors que les denrées alimentaires pour les consommateurs suisses sont produites au prix fort dans un marché fermé.

Sans vision à long terme, l’économie exportatrice ne pourra bientôt plus soutenir notre agriculture. Voilà pourquoi une libéralisation progressive du marché du lait, assortie du soutien requis pour nos agriculteurs, est nécessaire.

13 Comments sur «Le protectionnisme n’est pas une solution»

  • markus schellenberg says:

    Im Sinne einer gesunden Volkswirtschaft soll unsere Landwirtschaft primär für den Binnenmarkt und nur am Rande für den Export produzieren. Damit wird die Krisenanfälligkeit reduziert und ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet. Ich setze meine Steuern gerne dafür ein. Abgesehen davon sehe ich nicht, was an Protektionismus so schlecht sein soll: Geschichtlich gesehen hat der Protetionismus Nationen zu Wohlstand verholfen, wogegen die Globalisierung kleinen Eliten zu Wohlstand verhilft.

    • Javier López says:

      ” was an Protektionismus so schlecht sein soll”
      Für den Schutz der eigenen Produkte im Inland mag das toll sein. Wie ist es, wenn andere Länder das Gleiche tun und Schweizer Produkte durch Zölle deren Import wirtschaftlich verunmöglichen, weil sie dann zu teuer sind?
      Wo Protektionismus hinführt zeigt die Bierbranche. Dank geschützte Kartelle verschwunden.
      Abgesehen von der Pharmaindustrie exportiert die Schweiz nichts Lebensnotwendiges. Luxusuhren, Maschinen, Bankgeheimnis sind nicht lebensnotwendig. Ein Land kann ohne Gefahr auf solche Schweizer Luxus- bzw. Qualitätsprodukte verzichten.

  • Martin Cesna says:

    Ein Hauptproblem der Schweiz ist die Spekulations-Geldwirtschaft, die die Bodenpreise, die Mieten und Güterpreise in die Höhe drückt. Das braucht dann auch die hohen Löhne.
    Mit Preisen wie nebenan und entsprechenden Löhnen wäre auch die hieisge Landwisrtschaft (und Industrie) wettbewerbsfähiger.
    Aktuell vegetiert die Schweizer Landwirtschaft im Zustand von “scheintot”, da sie sich eigentlich nicht rechnet.
    Millionenvillen auf den Kuhweiden sind aktuell rentabler. Dann wären die Kühe nur “Verzierung”.
    Ein Land kann nur einem Ziel dienen: Geld oder Arbeit. Beides zugleich geht nicht.

  • Roland K. Moser says:

    Sofort einverstanden Herr Noser, unter der Bedingung, dass die vom Ausland importierten Lebensmittel unter den gleich strengen Bedingungen wie in der Schweiz produziert werden, und dies regelmässig und unangemeldet kontrolliert wird 🙂
    Ein Auto, dass hier in Umlauf gebracht wird, muss auch den hiesigen Vorschriften entsprechen – Dasselbe muss für Lebensmittel auch gelten.
    Dann haben alle gleich lange Spiesse – Vom Währungs- und Lohngefälle mal abgesehen.

    • Henri Steinlin says:

      Herr Moser das Problem ist doch dass unsere Nahrungsmittelproduzenten in grossen Mengen ausländische Rohstoffe wie Fleisch aus der EU, Geflügel aus Brasilien etc. zu tiefen Weltmarktpreisen importieren und die Gewinne abschöpfen. Hier kümmert sich niemand um die Produktionsbedingen.
      Wenn man den Kosumenten die Herkunft des Rohmaterials offenlegen muss sprechen diese Kreise von “Deklarationswahnsinn” — warum wohl

      • Roland K. Moser says:

        Logisch!
        Man will abzocken. Deshalb auch dieselben Produktionsbedingungen.
        Es ist sowieso seltsam, dass Lebensmittel in Umlauf gebracht werden, welche nicht den hiesigen Vorschriften genügen.

  • Jürg Oberli says:

    Es gibt drei Dinge die die Schweizer Landwirtschaft erfolgreich produzieren kann: 1. Qualitätsware, 2. Qualitätsware, 3. Qualitätsware. Wie das geht und wie man trotz Freihandel im Heimmarkt erfolgreich bleibt zeigt das Beispiel Österreich sehr schön. Dort haben die Bauern 1995 realisiert, dass Freihandel eine Chance ist und ihre Produkte erfolgreich in Marken verwandelt.

  • Peter Glauser says:

    Denken wir einfach mal darüber nach, wie’s damals beim Käse war und ob uns das was gebracht hat…

  • Hans Hugentobler says:

    Liberalisierung per se ist kein nachhaltige Lösung, genauso wenig wie Protektionismus. Noser hat keine Ahnung von Wirtschaft, jedenfalls nicht von Protektionismus als Strategie, die viele Länder erfolgreich angewendet haben und anwenden. Nichts gegen Innovationsdruck, aber die Auswirkungen liberalisierter Märkte kennen wir zur Genüge: entweder höhere Preise, oder Eliminierung lokaler Anbieter, usw. Eine Strategie ist kontextabhängig. Das Problem mit Noser´s Argumenten ist, dass sie nur Phrasen ohne Inhalt sind.

  • Alex CH says:

    Tierschutz ist ein wichtiges Anliegen der Schweizer. Die Marktöffnung ist auf jeden Fall zu begrüssen. Flankierende Massnahmen sind allerdings zwingend. Der freie Handel kann nur dann dem Volkswillen (und übrigens auch unseren humanistisch geprägten, liberalen Werten) entsprechen, wenn importierte Produkte den hierzulande geltenden Anforderungen i.S. Tierschutz genügen. Es bedarf einer diesbezüglichen Beweislastumkehr über die ganze Wertschöpfungskette, empfindlicher Strafen und hoher tarifärer Barrieren bei Produkten, die unseren Normen nicht entsprechen. So erst wird der Markt wirklich FREI.

  • W. Wobmann says:

    Selbstverständlich ist Protektionismus in jedem Sektor anders zu betrachten. Man kann doch nicht alles über einen Leist scheren!
    Insbesondere in der Landwirtschaft ist Protektionismus durchaus angebracht, eben gerade wegen der Nachhaltigkeit!
    Denn die Landwirtschaft hat in erster Linie die Aufgabe, die inländische Bevölkerung zu ernähren. Und nicht Monokultur- Massenprodukte für den Export herzustellen. Denn mit dem grösseren und topografisch anders gestalteten Ausland könnten wir in einem sog. liberaliserten Markt gar nicht mithalten!
    Deshalb macht hier Liberalisierung überhaupt keinen Sinn

  • Roland Steiner says:

    Worauf basiert der grosse Erfolg der Schweiz? Richtig, wir produzieren Qualitätsprodukte. Dafür gibt es weltweit Kunden die auch bereit sind, mehr zu bezahlen. In der Lebensmittelproduktion gibt es immer mehr Missbrauch. Dies wäre die Chance der Schweizer Bauern. Sie müssen sich zusammenrauffen und endlich einen allgemein gültigen Qualitätsstandard definieren. Swiss Quality. Dabei würde ich den Hauptaspekt auf Bio und auf Gentechfrei setzen. Ein Produkt, dass es sonst nirgends mehr zu kaufen gibt. Dann gibt es weltweit genug Kunden für die Schweizer Bauern und die Grenzen könnten geöffnet werd

  • Pedro says:

    Wenn es statt Landwirtschaft oder Milch geheissen hätte, Herr Noser möchte bei den Medkiamentenpreisen mehr Marktwirtschaft….. dann, ja dann würde ich einen Teil seiner Argumente evtl. verstehen wollen. Aber warum der Markt nur bei der Milch spielen soll und bei der Pharma nicht, ist nicht nachvollziehbar. Deshalb muss ich Noser und diesen Artikel unter ‘nicht glaubwürdig’ ad acta legen. Die Medikamentenpreise sind in der CH überrissen hoch. Steigende Gesundheitskosten quälen mich mehr als der Milchpreis. Dagegen tut natürlich die FDP gar nichts!

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.