«Mission Impossible» für die neue Nationalhymne

Die Schweiz kennt nur wenige nationale Symbole. Das Bundeshaus, das Matterhorn, die 1.-August-Feier, das Fondue… Es ist nicht einfach, die teilweise sehr unterschiedlichen Sprachregionen, Religionen und Lebensweisen unter einer Flagge zu versammeln.

Da ist es logisch, dass Pläne für eine neue Nationalhymne hohe Wellen schlagen. Was ist wohl in die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) gefahren? Der «Schweizerpsalm» sei zu schwierig zu singen, findet sie, und macht es sich zur Aufgabe, die Melodie zu vereinfachen und den Text zu modernisieren. Nicht mal Frankreich, das sonst immer gerne auf die Multikulturalität setzt und sich seinen Minderheiten anpasst, hat es gewagt, die «Marseillaise» anzutasten.

Politischer Mut oder Nivellierung nach unten? Aber wir wollen die SGG nicht vorschnell verurteilen. Um möglichst viele Schweizer mit der neuen Hymne zu erreichen, hat sie mit Sorgfalt eine Jury ernannt, die durchmischter nicht sein könnte. Ausserdem verspricht die SGG, dass die Melodie erkennbar bleiben wird.

Wenn also die Rahmenbedingungen schon so sehr von der typisch schweizerischen Kompromissbereitschaft geprägt sind, gibt es dann noch Gründe, mit der Reform zu zögern? Die Schweiz macht das ja nicht zum ersten Mal. Der «Schweizerpsalm» ist zwar einer der wichtigsten Schweizer Identitätsträger, aber so althergebracht ist er gar nicht: Er wurde erst 1961 zur offiziellen Nationalhymne. Bis zu diesem Jahr wurde das kriegslustige «Rufst Du, mein Vaterland» nach der Melodie von «God save the Queen», der britischen Nationalhymne, gesungen.

In der Vielfalt wurzeln die Erfolge der Schweiz.

Die Saengerin Noemi Nadelmann singt die Nationalhymne beim Beginn der neuen Legislatur am ersten Sessionstag, am Montag, 5. Dezember 2011 im Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Schweizerpsalm ist anspruchsvoll: Die Sängerin Noemi Nadelmann singt die Nationalhymne beim Beginn der neuen Legislatur am ersten Sessionstag, 5. Dezember 2011 im Bundeshaus in Bern. (Keystone/Peter Klaunzer)

Die Anforderungen an den neuen Text der Nationalhymne haben es aber in sich. Zugunsten der Vereinigung des Schweizer Volks soll er um jeden Preis die gegenwärtige politische und kulturelle Vielfalt des Landes widerspiegeln. Dieser Wunsch ist zwar legitim, aber macht das Ganze ziemlich kompliziert. Es wird nicht einfach sein, das Volk für einen Text zu begeistern, der besonders die Unterschiede hervorhebt.

Um diese Schwierigkeit zu umgehen konzentrierte man sich bei den früheren Hymnen auf das Heraufbeschwören von Landschaftsbildern oder vage Erwähnungen der Verteidigung des Vaterlandes und der Freiheit – dies alles stets fest untermauert durch den gemeinsamen Nenner des Christentums.

Was macht den Zusammenhalt der Schweizer zu Beginn des 21. Jahrhunderts und das Wesen der Schweiz aus? Werte wie Innovation und Arbeitsmoral? Überlastete Autobahnen und vollgestopfte öffentliche Verkehrsmittel? Die Tradition der humanitären Aufnahme und der Steueroptimierung? Die Vorliebe für Käsegerichte und Kebabs?

Es ist fest damit zu rechnen, dass in der Nationalhymne 2014 erneut ganz unverfänglich die Schweizer Landschaften beschreiben sein werden. Und die Freiheit, auch wenn unsere Politiker uns Tag für Tag aufzeigen, wie schlecht sich die Unabhängigkeit der Schweiz mit der globalisierten Welt verträgt, in der die Grossen die Kleinen in die Knie zwingen.

Bleibt also noch der verbindende Charakter der kulturellen Vielfalt, denkt sich die SGG. Die Schweiz von heute ist multikulturell, und das ist gut so. Denn die Erfolge der Schweiz wurzeln in ihrer Vielfalt. Aber verliert man die ganzheitliche Sicht der Dinge, kann sich die ständige Verherrlichung der Unterschiede auch kontraproduktiv auswirken.

Der französische Philosoph Alain Finkielkraut besagt in seinem jüngsten Werk (L’identité malheureuse, 2013), dass der politische Diskurs über die kulturelle Durchmischung nicht mehr funktioniert, weil diese schon zu oft in den Himmel gelobt und über die nationalen Identitäten gestellt wurde. Er hat sogar den gegenteiligen Effekt: Die Einheimischen ziehen sich in ihre eigenen Kreise zurück und lehnen die Neuankömmlinge ab, weil diese vom System bevorzugt werden.

Die Jury, die die neue Nationalhymne auswählen wird, hat die schwierige Aufgabe, nicht in diese Falle zu tappen und zu verhindern, dass der Individualismus stärker gefördert wird als die Einheit.

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144 Kommentare zu ««Mission Impossible» für die neue Nationalhymne»

  • s.frei sagt:

    wass ist denn nicht gut mit dem alten psalm ? sicherlich aus anderer zeit und wortgebrauch, aber das sind ja unsere wurzeln. eben nicht die der linken eingeschwemmten, welche die eg-melodie erträumen. nach träumen kommt übrigens irgeneinmal die umsetzung dessen: die realität .
    weder beim euro noch links/eg wird dies je eintreffen , weil‘ eben diametral entgegen mensch- . seit marx wollte keiner mehr per intellekt ideologien aufzwingen. aber links hat ja auch den selbsterhalt durch verteilen und zerstören existenten , funktionierendem geplant. aufbau und erhalt sollen dann andere..

    • Alex Steiner sagt:

      Tut ja richtig weh beim lesen. Nicht nur wegen dem inhalt…

      http://de.wikipedia.org/wiki/Plenk

    • Rudolph Stucki sagt:

      was ist auch das schon wieder fuer eine Schnapsidee, jedem Land ist seine Nationalhymne heilig, die Kinder lernen es in der Schule…Tritts im Morgenrot daher ist schon die zweite Landeshymne weil wir Rufst du mein Vaterland Melodie den Briten ueberlassen mussten. Was verstehen die unter zeitgemaess… Balkandeutsch Gejammer, Gestikulier-Rappergesang oder etwas aus dem I Phone, darf dann nichts mehr schweizerisch bleiben. Heil dir Helvetia.. hast noch der Soehne JAAA.die Initianten dieser Idee sollen ihre Energie fuer etwas wichtigeres einsetzen

      • Franz Mueller sagt:

        @Rudolpf Stucki: Die Natihymne ist derart langweilig langsam, dass man beim Zuhören mit dem Schlaf kämpfen muss! Dann die Worte: Tritts im Strahlenmeer daher (AKW-Supergau?) Hast noch der Söhne ja- (aus allen Herren Länder?). Nein, es wird höchste Eisenbahn, den alten, untauglichen Krempel über Bord zu werfen. Irgend ein Komponist kann doch noch sicher eine gute, ohrwurmmässige Melodie basten? Wenn ich an Italien denke, mit der schmissigen Melodie von Giuseppe Verdi, die ist doch über 120 Jahre alt?

        • Fritz Weber sagt:

          Bin ich auch dafür, so etwas poppiges oder vielleicht HipHop, Rap wäre aber besser zum mitsingen oder gar ein Skihütten Song mit 8 wörtern, da können alle mitsingen.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Aha. Linke gehören also nicht zu „unsere“. Mit Verlaub, unsere Wurzeln beinhalten die Demokratie – und davon scheinen Sie gar nichts zu halten. Gehen Sie bitte über die Bücher! Derart antidemokratische Vorurteile haben bei uns nichts verloren.

    • M.Thommen sagt:

      Ich als Jugendlicher finde, Sie haben genau den Punkt getroffen. Ich finde, dass ist ein nationales Identitätszeichen..Wenn ich mit meinen Kollegen rede, finden es alle sehr dumm und schade, dass eine neue Nationalhymne eingeführt werden soll.

    • Alde Manuce sagt:

      Ach was würden sie nur tun wenn es keine „Linken“ gäbe gegen die sie wettern könnten.

      PS: Unsere Wurzeln 1961? Ist das ihr Ernst?

    • Johann Baumann sagt:

      Der Schweizer Psalm ist tatsächlich „phasenweise“ schwerfällig und schwierig zu singen. Eine „schmissigere“ Melodie und einfacherer Text ist wünschenswert.

    • R. Merten sagt:

      der Gemeinnützigen Gesellschaft ist es anscheinend langweilig und sie haben nichts zu tun. Den Sozis sind Nationalhymnen schon immer auf den Wecker gegangen, weil das dem multikulti-Gehabe widerspricht. Sie können ja die sozialistische Internationale vorschlagen. Lasst doch diese Gesellschaft noch jahrelang über ein nichtexistierendes Problem brüten. Die vielen wahren Probleme und Herausforderungen für die CH sind an einem anderen Ort zu suchen !

    • P. Meier sagt:

      Frei: ich kann nicht folgen. Was hat denn das schon wieder mit LINKS zu tun. Warum verwenden Leute wie Sie LINKS stets mit Diffamierung mit Marx, mit Ideologien usw.?
      Darf ich nicht die SP wählen, ohne von Ihnen und Ihresgleichen angegriffen zu werden? Ist es nicht möglich die Idee einer neuen Nationalhymne zu diskutieren ohne, dass Befürworter in eine linke und Ablehner in eine konservative Kiste verdonnert werden.
      Mir gefällt die jetzige Nationalhymne im Übrigen. Wenn es gelänge sie melodiös so zu überarbeiten, dass auch unbedarfte Sänger mitsingen könnten, wäre das sehr angenehm.

  • Peter Eckert sagt:

    Eine Bitte an das Komitee, macht die neue Nationalhymne so einfach, dass auch die Fußballer der Nati in Zukunft mitsingen können.

    • Markant sagt:

      Das würde dann in etwa so tönen:
      Olé Olé Olé Olé ……

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      …schwierig…da würde wohl nur eine hymne ohne text helfen…..oder eine fremdsprachige…

    • M.Petrovic sagt:

      Peter Eckert
      Sie meinen mindestens eine Strophe in Serbo – Kroatisch und eine in Albanisch?

    • rolf zeller sagt:

      Dies hat nicht mit einem komplizierten Text zu tun, sondern es zeigt unsere Grenzen auf, die man nicht sehen will, weil sie sehr unangenehme Wahrheiten bestätigen. Was ein Fussballspieler, der dank unserem Land es zu Ruhm und Geld gebracht hat, nicht über seine Lippen bringt, ist das selbe Wort, welches heute ein Lehrer nie von Schülern mit der gleichen Herrkunft, beim singen oder sprechen, verlangen darf. Das Wort GOTT. Zum Glück weiss die grosse Mehrheit im Volk nicht,was in dieser Richtung, um den inneren Frieden zu wahren, still und leise überall noch alles „Angepasst“ wurde und wird!

    • Burgherr sagt:

      In welcher Sprache solls denn sein?

  • Anh Toan sagt:

    Der Schweizerpsalm hat Null Bezug zur Schweiz, Morgen- und Abendrot auch Nebel gibt es fast überall auf der Welt. Ein Psalm ist es ein poetisch religiöser Text. Nur eine laufend kleinere Minderheit in der Schweiz ist Mitglied einer christlichen Kirche. Der Schwezerpsalm ist eine Hymne auf Gott, nicht auf eine Nation.

    Ich schlage als neue Nationalhymne „Ewigi Liebi“ oder „Du machsch mi giggerig“ vor, das singen „die Schweizer“, darin können sie sich erkennen.

    • Cavelti sagt:

      Warum nicht? Könnte als Zulassungstest für Möchtegerne-Schweizer dienen. Man könnte ja Begriffe wie „Chaasgüeggli im Chuchichasche“ etc einbauen. Wer die Hymne einwandfrei beherrscht, wird als Deutschschweizer eingebürgert , die übrigen über die Restschweiz verteilt.

    • Alex Schmid sagt:

      Herr Anh Toan: Wollte nur schnell mitteilen, dass ich mich nicht in „Du machsch mi giggerig“ und auch nicht in „Ewigi Liebi“ erkenne. Danke für Ihre Kenntnisnahme.

    • Jakob Plüss sagt:

      Sie haben nicht ganz Recht, allein die Landeskirchen machen 2/3 der Bevölkerung aus, dazu kommen andere Christen und andere Religionen. Nur gerade 20% der Schweizer Bevölkerung sind konfessionslos.

    • Andrej Mauster sagt:

      Der Schweizerpsalm ist ein Psalm. Die Schweizerflagge trägt ein Kreuz. Der sogenannte Rütli Schwur wurde im Namen Gottes gemacht. Es liegt „noch“ ein Segen auf der CH. Zu glauben, dass das Gute nicht von oben kommt ist schlicht arrogant und selbstgerecht. Den wir leben nicht aus uns selbst heraus. Wir können kein Haar auf unserem Kopf weiss oder schwarz machen. Und darum .. was interessiert es mich, ob der Psalm der heutigen Gesellschaft gerecht wird? Ich als Christ werde dem humanistisch-atheistischen Zeitgeist die Stirn bieten, da können sie sich darauf verlassen. Eine Schande ist das.

      • Anh Toan sagt:

        Andrej Mauster: Wenn Sie die Schweiz als von Gott gesegnet betrachten, fragen Sie sich nicht, warum sich Gott die Schweiz und nicht Äthiopien oder Afghanistan ausgesucht hat, da gibt es auch Berge. Gott könnte doch auch machen, dass die Ungläubigen dort an ihn glauben. (Sie galuben ja auch an ihn, nennen ihn halt „Allah“ oder „Jah“).

        Hat Gott die Schweiz ausgesucht, weil die Schweizer bessere Menschen sind? Sind wir dann nicht bei der Blut und Boden Ideologie, der Selbstgerechtigkeit, bei Rassismus, beim „guets Bluet“ aus „mir Senne heis luschtig“?

        • Andrej Mauster sagt:

          Der Gott der Bibel ist nicht der Gott des Korans. Soviel mal dazu. Alle Menschen sind vor Gott gleich und gleich geliebt. Der Punkt ist, ob der Mensch auch ihn liebt und seinen Satzungen folgt. Aber der Mensch hat sich seit Anbeginn der Zeit gegen Ihn gewendet. Er wollte selber entscheiden, statt sich auf ihn verlassen. Seine eigene Wege gehen. Heute ist es nicht anderst. Die CH hat den Weg verlassen und wird die Kosequenzen dafür tragen mit seinem humanistisch-atheistischen Zeitgeist. Johannes der Täufer hatte recht. Es müssen sich zuerst Königreiche ändern, bevor sich die Menschen ändern.

          • Anh Toan sagt:

            @Andrej Mauster: “ Die CH hat den Weg verlassen und wird die Kosequenzen dafür tragen mit seinem humanistisch-atheistischen Zeitgeist. “

            Ja, dem kann ich zustimmen, ob das Tragen der Konsequenzen schwer oder leicht wird, werden wir sehen, aber die Schweiz hat Ihren Weg, Herr Mauster, schon lange verlassen, und darum braucht die Schweiz, nicht Sie, eine neue Hymne.

            Anderer Gott? Habe gemeint, beim Streit (Juden Moslems Christen) ging es um den richtigen / wichtigsten Propheten oder Messias, aber nicht um welchen Gott (Moses, Abraham, 10 Gebote und so)????

          • Andrej Mauster sagt:

            @ AnH Toan
            Ich antworte hier. Die Konsquenzen werden schwer sein. Es hat bereits angefangen. Die CH soll die Hymne so lassen wie sie ist.Ich habe die Hoffnung noch nicht gekippt, dass sie den breiten Pfad wieder verlässt. Zum anderen .. klar ist Jesus der Stein des Anstosses. An ihm scheiden sich die Geister. Wortwörtlich. Sein Vater aber ist Jahwe und nicht Allah. Das Gottesbild im Islam ist ein komplett anderer als im jüdisch-christlichen. Ich habe nie einen Moslem seinen Gott „Vater, Abba“ nennen hören. Sie haben eine Herr/Sklav Beziehung. Jesus hatte eine Vater/Sohn. Geistig wie physisch.

  • Roland k. Moser sagt:

    Ich galube nicht daran, dass irgendein Gremium berechtigt ist, die Nationalhymne durch einen Lobgesang auf die überbevölkerte Multi-Kulti-Müllhalde zu erersetzen.

    • Hartmann E. sagt:

      Herr Moser, ich pflichte Ihnen bei, auch wenn die Landeshymne nicht mehr so modern ist. Diese aber der Multikulti-Gesellschaft anzupassen ist falsch, denn sie soll ja die Eigenheit der Schweizer aufzeigen und nicht die der Afrikaner, Inder, Ostländer, Mexico etc.. Die haben alle ihre eigenen und würden sie nie uns aus dem Westen anpassen!

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Und wer, glauben Sie, hat den Schweizerpsalm festgelegt, wenn nicht „irgendein Gremium“?
      Und weshalb sollte ich als atheistischer Patriot an einer Hymne festhalten wollen, die nichts mit der Schweiz, aber viel mit einem Aberglauben zu tun hat, der für mich völlig ohne Belang ist?
      Bitte erklären Sie.

      • Roland K. Moser sagt:

        Es ist auch mein Wille, die Religionen zu verbieten. Mit dem Islam könnten wir anfangen, da die Muslime meinen, der Koran und Allah stünden über unseren Gesetzen.

  • Erich Meier sagt:

    Neue Landeshymme ? Nein danke ! Die gegenwärtige mag vielleicht etwas antiquiert oder auch zu religiös wirken. Aber schön ist sie trotzdem. Was würde denn eine neue besingen ? Sie würde aus purer politischer Korrektheit den Feminismus, Schengen, die PFZ, die spezielle Aufmerksamkeit für fremde Religionen, Nationalitäten, Arme, Alte, Kranke, Drogensüchtige, Homosexuelle usw. usf. lobhudeln und die grosse Mehrheit derer, die dafür arbeitet und Steuern zahlt gar nicht erwähnen. Oder wenn es nach den Linken und Grünen ginge, könnte man doch viel einfacher die EU-Hymme übernehmen ?

    • Roland K. Moser sagt:

      Ganz genau!

    • Leonie Schwarz sagt:

      Ähm, nur so am Rande: Die grosse Mehrheit der Frauen, Linken, Ausländer hierzulande, Angehörigen anderer Religionen und Ungläubiger hierzulande, Armen, Kranken und Homosexuellen arbeitet auch und zahlt Steuern. Diese Menschen haben genauso ein Recht, sich als Schweizer/Innen zu fühlen, wie Sie! Im Übrigen singen wir im Schweizerpsalm ja auch nicht über Arbeit und Steuern, sondern bloss über gottesfürchtige Schweizer Männer in kitschig verklärter Natur (die dank den Rechten heute zubetoniert, verbaut und ausgebeutet wird).

  • michael thomas sagt:

    Eine Nationalhymne macht nur Sinn, wenn es ein Land noch gibt. Die Schweiz ist ein „failed State“. „Schweiz“ ist nur noch ein Name, der beliebig ausgetauscht werden kann. Die heutige Nationalhymne ist rassistisch gegenüber den Masseneinwanderern und eine Provokation. Die neuen „Schweizer“ sollen sich doch wohlfühlen und ihre Kultur voll ausleben dürfen. Die neue Nationalhymne sollte von einem Muezzin „gesungen“ werden. Das würde passsen, wie der Deckel auf die Pfanne.

    • Mike Glarner sagt:

      Ich hoffe, ihr Beitrag ist ironisch gemeint. Sie wissen schon, was ein „failed state“ ist? Ein Staat, der seine grundlegenden Funktionen nicht mehr erfüllen kann: Sicherheit, Wohlfahrt und Legitimität/Rechtsstaatlichkeit. Staaten wie Somailia, Haiti oder Pakistan. Die Schweiz indes ist ein Paradebeispiel eines funktionierenden Staates. Das GEGENTEIL eines „failed state“.

    • lora kamm sagt:

      schliesse mich Ihnen inhaltlich und ebenso zum Vorschag voll an

    • Mäse sagt:

      Kommt auf die Grösse der Pfanne an….

  • Edi Steinlin sagt:

    Wir haben eine schöne Nationalhymne gehabt, „Heil dir Helvetia“ doch diese wurde angeblich auf drängen der Briten abgeschafft.
    Wie immer hat unser Bundesrat nachgegeben, was anderes können die in Bern ja nicht. Ich bin für die alte neue Nationalhymne.

    • Markant sagt:

      Das ist heikel, denn erstens hatte diese Nationalhymmne die Melodie der Englischen und zweitens erinnern die Eingangsworte an Heil dir im Siegerkranz, das man im Grossen Kanton seinerzeit als Hymne hatte.

    • Gerhard Engler sagt:

      So ein Unsinn. Den Briten war es völlig egal, was die CH für eine Hymne hat. Die Schweizer wollten aber bei Siegerehrungen nicht mehr verwechselt werden und haben sich deshalb von sich aus für eine neue Hymne entschieden.

    • Mike Meier sagt:

      Das Lied hiess „Rufst du, mein Vaterland“, wie übrigens auch hier im Blog steht. Das wüsste man also, wenn man, äh, wenn man ihn gelesen hätte, bevor man ihn kommentiert.
      Übrigens ein schrecklich gewaltverherrlichender Text, aber der Schweizerpsalm ist auch nicht besser – ausser der beiläufigen Erwähnung der „freien Schweizer“, die beten sollen, kommt die Schweiz darin gar nicht vor und liesse sich problemlos auch auf Deutschland oder Österreich übertragen.

  • Ralph Sommerer sagt:

    Ich hätte einen Text, der die Schweiz darstellt, wie sie seit 30 Jahren zu sein scheint, und der trotzdem die Aktualität leuchtend darstellt:

    Tiefe Unternehmenssteuern!
    Der Mittelstand soll zahlen!
    Danke, Liberale!

    Spitzfindige werden bemerken, dass der Text nicht reimt und weder zum Rhythmus noch zur Melodie der Nationalhymne passt, aber da das Konzept tiefer Unternehmenssteuern ja auch nicht funktioniert, wie der Kanton Luzern gerade eindrücklich zeigt, lässt sich auf diese Weise im Text eine tiefere Wahrheit einbetten.

  • SrdjanM sagt:

    Oj oj, das endet nicht gut.
    Am besten sollte man gar nicht darüber schreiben und reden… einfach per Shuffle-Funktion in iTunes ein Lied aus der Schweizer Top 100 der letzten 50 Jahre wählen lassen, und diese dann ab 01.01.2014 ganz unauffällig bei offiziellen Anlässen spielen.
    Irgendwann hat sich auch „Das Volk“ so daran gewohnt, dass man es auch offiziell umsetzen kann.

  • Dominik sagt:

    Auch wenn die Medien Politsch Korrekt agieren. Ich finde die Vielfalt nicht gut! Globalisierte Welt hin oder her. Es macht unfrei! Ständig muss ich darauf achten niemandem auf den Schlips zu treten weil der andere Werte hat. Nein, ich bin kein Fan von Multikulti. Ich Respektiere jedes Volk das ich besuche bei sich zu Hause…

    • Roland K. Moser sagt:

      Ich mache es auch so. Und vor allem nehme ich keine Rücksicht mehr auf die „religiösen Gefühle“ von Muslimen. Die sollen sich damit abfinden, dass wir eine Bundesverfassung und Gesetze haben, die über dem Islam und Allah stehen.

    • Blanche Wu sagt:

      Der Witz ist ja, dass viele von anderen Ländern unter dem Multikulti ebenso leiden wie die Einheimischen. Niemand wandert gerne einfach so in ein anderes Land aus. Niemand wird gerne seinen Wurzeln (ausser einigen Weltverbesserer) entrissen auch wenn es in der Wüste unfruchtbar ist. Dort wurde man geboren, dort würde man gerne sterben, nur verhungert man leider. Das ganze Multikulti ist ein riesen Experiment an der Menschheit. Entwurzelung, Vermischung von Werten, Vermischung von Kultur. Am Schluss weiss niemand mehr wer er ist, woher er kam und wohin er überhaupt will. Zusammenhalt ade.

  • Ratthon sagt:

    Die Hymne als Relikt einfach sein lassen, wie sie ist.

  • Fredi Gurtner sagt:

    Die National Hymne muss wirklich NEU geschrieben werden. Aber ganz wichtig wäre wenn Gott nicht mehr darin vorkommt,da wir ein Multkulturelles Land sind. Und so pathetisch darf es auch nicht sein. Die Melodie ist jedoch ganz schön.

    • Dilbert sagt:

      Wieso Gott daraus streichen weil wir Multikulturell sind? Da müssten wir eher dem christlichen Gott noch Allah, Buddha, Vishnu, Jaweh und einige andere hizufügen. Aber vielleicht meinen sie dass man „Gott“ mit „Geld“ ersetzen sollte, das würde eher Sinn machen und entspricht mehr das einzige ’spirituelle‘ Wert nach dem man sich heute in der Schweiz richtet…

  • Für mich hat diese selbstherrliche SGG keine Legitimation an der Nationalhymne zu schrauben.
    Diese SGG will meiner Ansicht nach die heutige Schweiz abschaffen.
    Wie ist es zu erklären dass genau dieselbe SGG auf dem Rütli mit linker Propaganda (Linke Redner an der Rütlifeier/Verbot von politischen Parteien auf dem Rütli, usw) so lange provoziert hat bis die ganzen Rechtsradikalen auch auf dem Rütli sein wollten.
    Für mich hat dieser linke Gutmenschen Verein kein Recht an der Schweier Hymne zu schrauben!!!

    • Gerhard Engler sagt:

      Laut Bundesverfassung hat jeder Schweizer das Petitionsrecht, er darf also beim Bundesrat Wünsche anbringen, z.B. für eine neue Nationalhymne. Dieses Recht gilt auch für Vereine und Stiftungen. Der Bundesrat und Hr. Eidenbenz können der SGG dies also nicht verbieten.

    • Stefan Gisler sagt:

      Die Schweier Hymne kann man ja beibehalten 🙂
      Die Schweizer würde ich schon eher weg von Nebel und Gott hin zur Schweiz führen wollen. Selbst als stolzer Urschweizer Bürger kann und will ich mich mit dem wage glühenden Alpentext einfach nicht identifizieren. Gerne würde ich etwas von Willensnation, den vier Landessprachen, den vitalen Städten, dem sonnigen Tessin, der lebensfrohen Romandie hören – oder auch von Einheit in der Vielfalt und von der echten Liebe zur Schweiz und seinen Menschen. Alles ist besser als das Morgenrot.

  • Rüdiger Kraus sagt:

    Wer sich über so etwas unbedeutendes den Kopf zerbricht wie dei Nationalhymne, der verkennt, dass im Gegensatz zu all denen die da eine super-trendige Hymne haben, wir mitbestimmen dürfen und nicht unter dem Joch der parlamentarischen Demokratie (oder noch schlimmer) leiden müssen. Schawinski würde wohl sagen „hu kers“

  • Charles Neuer sagt:

    Rückkehr zum „Rufst du, mein Vaterland“. Punkt.

    • Alde Manuce sagt:

      Mit der Melodie von „God save the queen“? Gehts noch? das ist eine ausländische Melodie, die hat nichts verloren in der Schweiz! Zum Glück wurde sie 1961 ausgeschafft… Verzeihung, abgeschafft

  • Gerhard Schaufelberger sagt:

    Ich beineide die Franzosen um ihre wunderbar blutrünstige Marseillaise, immerhin hat diese ein Programm: „Die Waffen erheben gegen die Tyrannei, … , verhindern, dass je wieder das Joch niederträchtiger Despoten unsere Geschicke lenke …“. Daneben der S.P.: leeres Poetengelaber: „Morgenrot – Abendglühn – Nebelflor – wilder Sturm“ – viermal „fromme Seele“, sechsmal „Gott“! Warum besingt man nicht auch den Sturz des Ancien Régime? *Damit* wurde die Schweiz begründet, und nicht durch ein Gespenst aus dem Strahlenmeer, Sternenheer, Wolkenmeer, dem man „kindlich vertrauen“ soll …

    • Ratthon sagt:

      Alles nur inhaltsloser Sang und Klang.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      wenns nach mir ginge – würden wir den text der alten hymne wieder einführen.

    • Heinz Oswald sagt:

      Gespenst? Sie tun ja so, als wüssten Sie, dass es Gott nicht gebe – wissenschaftlich ausgedrückt: äusserst fahrlässig, grobfahrlässig!

    • Ralph Sommerer sagt:

      Guter Punkt! Jene Art der Last-von-den-Schultern-nehmen, die die Marseillaise im Originalkontext letztlich besingt, ist die einzige Entlastung, die die Reichen und die ihnen zudienenden Umverteiler-nach-oben meiner Ansicht verdienen!

    • Dieter Bachmann sagt:

      Die moderne Schweiz wurde nicht mit dem Sturz des Ancien Régime begründet, sondern mit dem Sturz der Helvetischen Republik, und der darauffolgenden „Restauration“ des Ancien Régime gefolgt von einer freisinnig-radikalen „Regenerationsbewegung“. D.h. es wurden eben nicht irgendwelche Tyrannen guilloutiniert bis man knietief im Blut stand, sondern es wurde solange gestritten und ausgekäst, bis ein für alle Parteien gangbarer Kompromiss da war. Das ganze im 19. Jh., d.h. die Naturmystik des Textes ist völlig zeitgemäss und wohlplaziert.

    • Alde Manuce sagt:

      Ich finde ihre Idee toll, nur war halt eben auch ein fremder „Diktator“ für den Sturz des Ancien Régime in der Schweiz verantwortlich…

  • Angelo Piraino sagt:

    Wichtig ist, dass im Psalm Mutter Helvetia, die Eidgenossinnen und Eidgenossen, unser Land als das Schönste überhaupt und vorallem unsere nichtverhandellbare Eigenständigkeit besungen werden. Ntürlich sollte eine Strophe auch von unserer schönen Fahne mit dem grossen Plus darin handeln. Danke. Bitte aber ja kein Multikulti Gesäusel.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Gehe ja sonst nie einig mit Ihnen, aber das mit dem „grossen Plus“ ist schön, das merke ich mir.

  • maja sagt:

    Betet, freie Schweizer, betet! Diese Strophe war schon lange nicht mehr so aktuell wie heute!

  • Beat Müller sagt:

    Die alte DDR Hymne „Auferstanden aus Ruinen“ wäre ja wieder zu haben – da könnte man einen Swiss Remix draus machen:

    Auferstanden aus Steueroasen
    Und der Zukunft zugewandt,
    Laß uns dir zum Guten dienen,
    Helvetien, einig Vaterland.
    Alte Not gilt es zu zwingen,
    Und wir zwingen sie vereint,
    Denn es muß uns doch gelingen,
    Daß die Sonne schön wie nie
    |: Über Helvetien scheint. 😐

  • ralph kocher sagt:

    Bizarr diese Verideologisierung des Wappenkreuzes. Eine nicht definierbare Zurschaustellung eines rein subjektiven Zustandes.

  • Gautier Irgendwo sagt:

    Für was denn eigentlich? Kriegen unsere Regierungsbestrebungen noch mehr Oberwasser erkling auch bei uns schon bald einmal die EU Hymne.

  • Hans Peter Frey sagt:

    Eine neue Nationalhymne ist überflüssig! Ich wäre dafür, den Text zu streichen und ein „Instrumentalstück“ (gegern die Melodie ist ja nichts einzuwenden) daraus zu machen. Dann haben wir erstens keine Probleme mit Textpassagen, von denen ja immer irgendeine irgendjemandem nicht passt, und zweitens dürfen dann alle ungeniert nur mitsummen oder lalala singen, die den Text nicht behalten können…

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Wartet doch einfach noch ein paar Jahre, ersetzt Gott durch Allah und die Sache ist perfekt.

  • Christian Weber sagt:

    Darf ich Vorschlagen: Die Schweiz hat offiziell KEINE Nationalhymne mehr. Ich glaube, so würde tatsächlich sowas wie Nationalstolz in mir aufkommen. Dieses nervige Gedüdel vor und nach Sportveranstaltungen, bei dem sowieso kaum noch einer mitsingt, ist doch längst überflüssig.

  • Hans Meier sagt:

    Gibt es denn nicht Wichtigeres zu tun?

  • Walter Schneider sagt:

    Es stören die Begriffe „Gott“, „Freiheit“, „betet, FREIE Schweizer, betet“. Das muss weg.

    Darum muss die alte Hymne weg.

  • Martin Cesna sagt:

    Wie wäre es mit Peach Weber’s Nationalhymne: „Schweizer, lasst euch nicht verdriessen…“ mit der wunderbaren Ode an den Föhn!
    Von Tom Astor gibt es ein Liedchen, das man gut auf die Schweiz umscheiben könnte: „Hallo guten Morgen Deutschland…“
    Einfach frisch und ohne patriotische Bleiklötze, einfach eine Liebeserklärung, sonst nichts.
    Das genügt doch.

  • Ich hoffe, dass für diesen sch… keine Steuergelder verwendet werden.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    die linken „menschenfreunde…“, welche eine „zeitgemässe…“ nationalhymne wünschen, sind die selben, die unbedingt in die eu wollen. unter dem aspekt, denke ich leider, brauchen wir mittelfristig gar keine eigene nationalhymne mehr, da die identität des schweizers ausgelöscht wird. multi-kulti-globalisierungs-trara sei dank…mutter helvetia gehen die söhne aus.

  • Marlis sagt:

    eine Landeshymne darf patriotisch sein- politisch Korrekt, wenn mans genau nimmt ist keine einzige. Weshalb muss die Schweiz immer fortschrittlicher, besser, gescheiter und korrekter sein als alle Länder auf der Welt?
    Wenn ein Einwanderer Anstoss nimmt am Text soll er sich ein anderes Land aussuchen.
    Wenn wir schon dam Aendern sind: warum nicht das Schweizerkreuz ersetzen? Das ist ja auch nicht neutral, politisch korrekt vom anderen religionen aus gesehen.
    Die Schweizer haben ganz einfach zu wenig Probleme, deshalb kommen solche Banalitäteten alle paar Jahre wieder aufs Tapet.

  • Hans Ulrich Suter sagt:

    Ich finde den Text der alten hochaktuell: Zum Beispiel: „wenn der abendfirm sich rötet,betet freie Schweizer betet!“ Damit ist gemeint, dass die EU (abendfirm) sich in eine rote=linke Diktatur verwandelt und dann muss der „noch“ freie Schweizer beten, damit er davon verschont wird.

    oder die 2. Strophe:

    Kommst im Abendglühn daher,
    Find’ ich dich im Sternenheer,
    Dich, du Menschenfreundlicher, Liebender!
    In des Himmels lichten Räumen
    Kann ich froh und selig träumen!

    Eben das Alpenglühn=rot im Sternenmeer (EU-Flagge) findet man Dich den Gutmenschen=Menschenfreundlicher….

  • Christoph sagt:

    Oje, Esther Girsberger sitzt aucht in der Jury… Das wars dann wohl mit unserer schönen Nationalhymne. Die Symbolik dieser Aktion passt aber sehr gut in die aktuelle politische Stossrichtung. Wir zerknüllen unser Land uns werfen es in die Mülltonne. Aus dem recyclierten Material…. Ach was, machs gut liebe Schweiz. Du warst nie ganz perfekt aber ich habe Dich trotzdem sehr gemocht.

  • Achim Frill sagt:

    Das Ziel ist leicht zu durchschauen: hinter dem Gerede von Modernität und Auffrischung geht es den Linken zentral nur um eins: Gott muss raus aus dem Psalm. Aber vielleicht täten wir gut daran, es so bleiben zu lassen und Gott ein bisschen Dankbarkeit zu zeigen, in einem der reichsten Länder der Welt leben zu dürfen.

  • Gautier Irgendwo sagt:

    Noch einmal, für was denn eigentlich. Denn Kriegen unsere Regierungsbestrebungen
    noch mehr Oberwasser, erkling auch bei uns schon bald einmal die EU Hymne.

  • Heinz Oswald sagt:

    Für diejenigen, welche an den verborgenen Gott als Schöpfer der Welt und allen Lebens glauben, gibt es keine Veranlassung, die Nationalhymne auszuwechseln. Ich denke, der brennende Wunsch dies zu tun, entspringt hauptsächlich dem brennenden Wunsch, die Ode an diesen Schöpfer zu entfernen. Ach, wie schnell ist der Mensch entfernt – und dann?!

  • Patrick Fröhlich sagt:

    Wie wäre es mit dem ABBA Titel „Money Money Money, is the rich men’s world. Das kann jedes Kind singen und den Text behalten. lol

  • Andreas Ungricht sagt:

    Wir könnten ja die Internationale übernehmen. Mit in den Text einbauen könnten wir die Überwindung des Kapitalismus, die Abschaffung der Armee, sowie den EU-Beitritt und die damit verbundene Abschaffung der direkten Demokratie, des Föderalismus und der Neutralität. Das wäre zeitgemäss. Nein, um Gottes Willen nicht, da bleiben wir lieber bei der altgedienten Hymne !

  • Christoph Lieberherr sagt:

    Das Absingen und Spielen der Nationalhymne gehört zu den wenigen Dingen, die in der Schweiz noch einigermassen richtig funktionieren, (ja, neben den Tankstellenshops, natürlich, und den AHV-Abrechnungen für Babysitter). Sehe keinen Grund, hier auch noch eine unnötige Baustelle aufzumachen. Es gibt wirklich echte Probleme in diesem Land, die unseren Einsatz und Energie verdienen.

  • Matthias Meier sagt:

    Schweizer Nationalhymne? Die interessiert höchstens noch Leute der älteren Generation (wogegen ich auch nichts habe), aber auch da nicht alle. Aber die meisten der Jüngeren interessieren sich doch nicht mehr gross dafür. Die Zeiten sind langsam vorbei, wo man sich über eine Nationalhymne als Schweizer identifiziert.

  • beat lauper sagt:

    BRAVO Herr Koch, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. So ein Projekt kann nur schief gehen aus dem einfachen Grund, dass neue Nationalhymnen immer nur überlebt haben wenn sie mit einer veränderten politischen Realität einher gingen, wie zum Beispiel bei Unabhängigkeit oder Revolution.Wir müssen das Ding sofort stoppen um Steuergelder zu sparen.

  • Muss eine nationale Erkennungsmelodie gesungene Texte haben? Besser wäre wohl eine gesummte Melodie mit hohem Erkennungswert. Z.B. Rossinis Wilhelm Tell Ouvertüre in konzentrierter Kurzform..

    • El Grufty sagt:

      Es braucht keine Worte, die Tschütteler und das Fussballpublikum schaffen die Texte eh nie. Die SVP will sicher keine nationale Hymne aus Italien, immerhin, der Tell wäre dabei. Pepe Lienhard sollte das Arrangement schreiben, so dass es auch von Ueli Maurer’s Mannen gespielt werden kann. Gute Idee Strahm.

  • Rudolf Stucki sagt:

    ich finde es ueberhaupt nicht noetig, dass an der Landeshymne herumgebastelt wird, so schwierig ist das Lied nun auch wieder nicht, man soll es den Kindern halt schon frueh beibringen. Leider ist der Trend, alles Schweizerische zu verleugnen und sich womoeglich jeder andern Kultur zu unterwerfen… In Canada wird die Landeshymne zweisprachig gesungen und man ist stolz darauf, koennte man sich vorstellen, dass jemand in Frankreich auf die Idee kommen koennte die Marsailaise abzuschaffen, das waere ein Grund fuer “ aux armes citoyens !….“

  • Beck Chr. sagt:

    Wieso soll unser Psalm geändert werden? Wegen der Migranten bestimmt nicht. Die haben alle ihre eigene Hymne. Ist sie sprachlich auch nicht mehr so modern, was macht das? Sie stammt ja nicht von heute, und alles Alte ist deswegen nicht schlecht. Also behalten wir sie, wie sie ist. Uebrigens: Hat das Parlament keine anderen Sorgen? Armes Bern!

  • Marianne sagt:

    Dann kann man auch noch gleich die Schweizerfahne mitkübeln. Rot-weiss: hui, wie antiquiert und langweilig das doch ist und dann noch dieses Kreuz, um Himmels Willen. Kreuze sind für Religionsfanatiker und weiss deutet auf Unschuld hin. Lieber etwas weiches, fluffiges in Malven-, Nude-, Babyblau- oder Pinktönen. Ev. noch etwas in Eierschale, aber sicher nicht schwarz, das ist dann schon wieder rassistisch. Als Symbol am besten ein Fragezeichen. Wer sind wir überhaupt? Wissen wir das eigentlich? Ja, wollen wir es denn überhaupt wissen?

  • Heinrich Surber sagt:

    Der Schweizer Psalm ist ein unwürdiges Gesäusel von Gemeinplätzen, das überhaupt nichts mit der Schweiz zu tun hat. Weshalb nicht über alle Medien Vorschläge in der Zeitspanne von etwa einem Jahr oder wenn nötig auch etwas mehr einholen, diese wenn nötig sichten, in Radio und TV publizieren und darauf zur Volksabstimmung bringen.

  • Hans Christian Müller sagt:

    Man kann es „Kompromissbereitschaft“ nennen. Im Falle einer Nationalhymne sollte man von „Charakterlosigkeit“ sprechen. Zu meiner Schulzeit gab es in den Schulen noch einen Adventkranz und Feiern mit Weihnachtsliedern. Auch die Landeshymne war es den Schulprogrammen, Bildungsbehörden und Lehrern wert, als Schulstoff behandelt zu werden. Wäre dem heute noch so, gäbe es mit der aktuellen, in allen Teilen würdigen Hymne keine Schwierigkeiten. Wir sind aber inzwischen eben multikulturell, kompromissbereit, anpasserisch und charakterlos geworden. That’s it.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Ich bin Atheist. Dass Sie mich deshalb als charakterlos bezeichnen, ist höchstgradig beleidigend.

  • magerius sagt:

    Nur noch die Melodie von der bisherigen -ohne Worte -einfach nur zum mitsummen – oder auch mit la la la la la la gesungen. Für alle Landessprachen und Sprachen – so für alle verständlich.

    • El Grufty sagt:

      Da finde ich Strahm’s Idee mit der Wilhelm Tell Ouvertüre von Rossine besser.

      • magerius sagt:

        Wilhelm Tell als reiner Mythos mit mehr als fraglicher Existenz? Na ja. Da wäre aber eine reale Existenz eher plaziert. Zum Beispiel die Lieblingsouvertüre -oder Lied- eines gewissen Dr. Christoph Blocher – somit verewigt und eingebunden in der Nationalhymne der Schweiz.

  • Heinrich Surber sagt:

    Der Schweizer Psalm ist nach meiner Meinung ein Gesäusel von Gemeinplätzen, das direkt nichts mit der Schweiz zu tun hat. Weshalb nicht über alle Medien Vorschläge für eine neue Nationalhymne in der Zeitspanne von etwa einem Jahr oder wenn nötig etwas mehr einholen, diese wenn nötig sichten, in Radio und TV publizieren und darauf zur Volksabstimmung bringen

  • Yvette Bonny sagt:

    Que reproche-t-on au Cantique Suisse ? Il est d’un autre temps ? Et alors, la construction de la Suisse est ausi d’un autre temps.
    Personne ne sait plus le chanter ? Tout simplment parce qu’on a cessé de l’enseigner à l’école. Personnellement j’imagine qu’on pourrait peut-être en accélérer le rythme. Je me souviens que j’avais été surptise, lors des jeux de Calgary, de l’entendre sur un rythme plus rapide, et je l’avais beaucoup apprécié. Je suis d’une époque, où on chantait beaucoup à l’école, des chants populaires et beaucoup de chants patriotiques que seuls les aînés connaissent. Dommage !

  • will williamson sagt:

    Bitte nicht das Vaterland besingen. Es könnte ja auch das Mutterland sein. Oder es könnte einem gehen wie dem jungen Mann, der in die RS einrücken sollte. Auf seine Frage an den Bundesrat, wieso er Militärdienst leisten soll, erhielt er zur Antwort, weil er sein Vaterland verteidigen müsse. Darauf schrieb er zurück: „Wieso soll ich mein Vaterland verteidigen, wenn mein Vater kein Land hat?“

  • Gautier Irgenwo sagt:

    Wohl eines der Grössten Probleme welche unser Land gegenwärtig hat..?

  • Niklaus Hubacher sagt:

    Ich bin überzeugt, dass wir vor dem Islam einen Kniefall machen werden! Eigentlich ist ja das mit Mulitikulti gemeint!
    Auch die Atheisten können sich damit eher identifizieren, weil rassistisch geschützt.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Ich bin Atheist. Erklären Sie mir, weshalb ich „rrassistisch geschützt“ werden soll. Sind wir eine Rasse?
      Selten so etwas Unschweizerisches gelesen!

  • Alex Wolfisberg sagt:

    Der Schweizerpsalm sei zu schwer zu singen? So ein Käse, wenn ICH ihn singen kann, können es auch alle anderen. Oder ist er zu schwer für die ausländischen Mitbürger? Sorry, die singen ihn eh nicht und müssens auch nicht. Ich bin für die Tradition, für die jetzige Hymne und für Gott!

  • Edith Stache sagt:

    Unsere Melodie der Nationalhymne ist feierlich und schön, doch den Text neu bearbeiten wäre angebracht-wir leben im 21. Jahrhundert!

  • Werne Fricker sagt:

    Dann brauchen wir wohl an den 1.-August-Feiern, sofern solche ab etwa 2020 überhaupt noch stattfinden dürfen, und den Fussball-Länderspielen wohl einen Muezzin als Vorsänger!

  • Ernst Zellweger sagt:

    Ich habe einen Vorschlag: „Es gibt kein Bier auf Hawai, es gibt kein Bier, drum fahr ich nicht nach Hawai, drum bleib ich hier.“ Das ist doch ein Loblied auf unsere geliebte Heimat, und die Fussballer der Nationalmannschaft könnten endlich auch mitsingen.

  • anne wehrli sagt:

    Offenbar ist die Schweiz gespalten: hier die Menschen, die Angst vor der multikulturellen Gesellschaft (die wir nun mal sind) haben und da diejenigen, die sie als Bereicherung erfahren. Idealerweise sollte die neue Hymne diesen Zwiespalt – diskret – ansprechen. Wie das die alte ja auch – allerdings in reichlich antiquierter Form – tut: Morgenrot etc. gibt es überall und Gott im Vaterland wird wohl auch überall erlebt. Dies ist doch eine geschickte Anspielung auf unsere Offenheit für andere Religionen und Kulturen, ohne unsere vaterländischen Gefühle zu verletzen.

  • Esther sagt:

    Wenn schon etwas anderes her muss: dann „Rufst du mein Vaterland“, zurück zu den Wurzen, Briten hin oder her. Die haben uns doch nicht vorzuschreiben, wie unsere Nationalhymne zu sein hat. Wer sind wir denn eigentlich? die SCHWEIZ, eine glückliche Insel mitten in Europa, um die wir von vielen unserer Nachbarn beneidet werden …

  • Peter Müller sagt:

    Die Melodie finde ich eigentlich Ordnung und sie ist auch nicht sonderlich kompliziert. Der Text war für mich aber irgendwie immer schon ein grosser Unsinn, weshalb ich die Hymne nie wirklich gesungen habe als man das sollte.
    Zugegeben ist das Finden eines neuen Textes quasi unmöglich. Religiös soll er nicht mehr sein, ein Heidilied soll es auch nicht werden und eine pragmatische Auflistung schweizerischer Besonderheiten will auch keiner.
    Vielleicht sollten wir in Zukunft nur noch „La LaLa“ als Text singen. Das kann jeder Problemlos singen. Nur Summlaute wären auch interessant und „magisch“.

  • Mättu Wenger sagt:

    Der Text ist in Ordnung, aber die Melodie eher ein Schlaflied. Eine Hymne muss eine epische Melodie haben, etwas, das das Herz bewegt. Es wäre schon hilfreiche, wenn nur das Tempo verdoppelt würde.

  • Hans Koller sagt:

    „Er hat sogar den gegenteiligen Effekt: Die Einheimischen ziehen sich in ihre eigenen Kreise zurück und lehnen die Neuankömmlinge ab, weil diese vom System bevorzugt werden.“ Wahre Worte, mit der Schweiz habe ich nichts mehr gemein und meine Kinder auch nicht. Wir bescheissen den Staat wo es nur geht, die Staatsangestellten schnallen es gar nicht.

  • Peter Colberg sagt:

    „Es ist fest damit zu rechnen, dass in der Nationalhymne 2014 erneut ganz unverfänglich die Schweizer Landschaften beschreiben sein werden.“ Sinnlos, der Beton gewinnt zur Zeit. Hier eine passende Hymne:

    „Viel Gedränge und und die Pfz,
    Stau und Stress machen das Leben Schwer,
    Kein grün, allerseits, nur Beton!
    Wenn die Luft vom Abgas befreit,
    Stimmt ab, freie Schweizer, stimmt ab!
    Euer tiefer Instinkt ahnt
    Euer tiefer Instinkt ahnt
    So kann es nicht weitergehen,
    Die Obrigkeit in Bern schert sich nicht…“

    Traurig, aber leider doch wahr. Die Schweiz zerstört sich selbst, nur das Geld zählt.

  • elisabeth chaproniere sagt:

    Neuheit ist kein Vorteil und das Alte kein Verstoss! Nichts ist minderwertig weil es alt ist und nichts ist wertvoll weil es modern ist! (nach J.Piper)

  • EMIL tELLENBACH sagt:

    Wenn es noch Eidgenossen gibt in der Schweiz wäre das Lied „Schyzerbode Schwyzerland“ eine Bodenständige Landeshymne
    Basta!

  • Stolu sagt:

    Ich war schon immer für das Beresinalied : ist auch ohne Text beeindruckend

  • Marco Bless sagt:

    Schaut man sich die Zusammensetzung dieses privaten Vereins an, graut einem ab der heimatfeindlichen Gesinnung dieser aus dem aktiven Berufsleben bereits ausgeschiedenen und offenbar bis ins Mark frustrierten Leute.
    Trittst als EU-Fan daher,
    veracht‘ ich Dich sogleich noch mehr.
    Dich, Du Hochverrä-äter
    grausliger.
    Der Rest des Texts kann bei mir angefordert werden.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Wir sind eine freiheitliche, pluralistische Demokratie. Das ist einer der wichtigsten Schweizer Werte. Die infame Titulierung „grausliger Hochverräter“ fällt voll auf Sie zurück: Sie verraten unsere wesentlichsten Werte. Suchen Sie sich doch irgendwo eine hübsche rechte Diktatur – in unserer freiheitlichen Schweiz haben intolerante Menschen wie Sie nichts verloren.

  • Adrian heid sagt:

    Anscheinend wir sind ein gottloses Land geworden, wenn wir Gott ins Exil schicken, was hat die SGG für Interessen? Ich bin Komponist und würde ALLES geben, eine fette Hymne zu komponieren. Aber unter den Bedingungen? Nöö. Wie soll ich eine Hymne auf die Schweiz schreiben, wenn ich gleichzeitig auch die Nichtschweizer besinge, die nur wegen dem Geld kommen? Und die politische Lage ist genau genommen so desolat, wie vor dem Angriff Napoleons und finanziell gesehen um 1929! (Es ist so) Eine Hymne muss zwingend Zeitlos und eingängig sein. Sie muss den Nationalitätsstolz dieses Landes präsentieren.

  • Also Schluss mit Gesang! Eine kurze sanfte Melodie ohne Worte und am Schluss ein Paukenschlag. Bumms!

    • El Grufty sagt:

      Auch hier der Vorschlag von Strahm, die Wilhelm Tell Ouvertüre von Rossini. Die geht in Fleisch und Knochen. Der Paukenschlag gleich zu Beginn!

  • ewan sagt:

    macht sie ein wenig kroatisch,ein wenig türkisch, ein wenig serbisch, ein wenig marokanisch, nehmt von jedem land ein wenig das in der schweiz vertretten ist.
    jämmerlich wie der stolze schweizer bürger hintergangen wird,verkauft doch die schweiz,teilt sie auf und schenkt jedem ausländischen staat der hier vertreten ist, ein wenig davon.
    sorry aber ich schäme mich für die ganze nation, darum hat das bundeshaus bern eine kuppel,hab noch nie einen zirkus mit flachdach gesehen. traurige verlogene politik

  • „Wir sind die jungen Schweizer“ war doch auch ein schönes Lied.

  • Peter Waldner sagt:

    Psalme gehören in die Kirche; dort sollen sie auch bleiben. Mag ja sein, dass das gute.alte „Heil Dir Helvetia“ damals schon überholt war, als man dieses unsägliche Lied zur „provisorischen“ Nationalhymne erklärte. Ich hab‘ sie nie auswendig gelernt. Erstens, weil ich damals noch an die Fähigkeiten von Regierungen glaubte und wusste, was „provisorisch“ bedeutet; und zweitens weil ich mit dem Text (und der Melodie) nichts anfangen, mich – ja mein Bild von der Schweiz – damit nicht identifizieren kann.

  • M. Dreher sagt:

    Die linken “Menschenfreunde…”, welche eine “zeitgemässe…” Nationalhymne wünschen, sind meist die selben, die bei Ihren Veranstaltungen ohne irgendwelche Hemmungen aus voller Kehle die „Internationale“ absingen; eine „Hymne“ des Klassenkampfes, die von 1922 – 1943 sogar die Landeshymne der Sowjetkommunisten war.
    Da ist der jetzige „Schweizerpsalm“ mit dem Text des Liberalen Leonhard Widmer und der Melodie des konservativen P. Alberik Zwyssig ein Beitrag von Autoren, die in den damaligen Wirren über alle Parteigrenzen hinweg einen Beitrag zum Zusammenhalt des Landes leisten wollten.

    • M. Lobso sagt:

      Grundsätzlich bin ich nicht gegen eine änderung der Nationalhymne. Aber dann bitte zur alten rst du mein vaterland, welches nach stolz nur so trieft!

  • Olivier Grosjean sagt:

    Soll uns doch DJ Tatana etwas schönes komponieren.

  • michael sagt:

    Lustige Idee ! Wann war es gleich nochmal, alles alle schweizer Bürger etwas gemeinsam, kantonübergreifend einstimmig beschlossen haben ?

  • Hannes Müller sagt:

    Lächerlich finde ich, dass man eine Hymne über Bord werfen will, die nur denen weh tut, die sich von den Schweizern absetzen wollen.

  • Markus sagt:

    Ich habe noch nie einen Schweizer getroffen, der die derzeitige Hymne singen konnte, geschweige denn gerne und mit Freude. Diese Hymne ist ein schwülstiges und lahmes Pseudogebet, vielleicht gut für den besinnlichen Männerchor vom Sonntag morgen, aber für alle anderen Lebensbereiche ungeeignet! Warum nicht etwas energisches und freudiges für die nächsten 40 Jahre??

  • Smee Afshin sagt:

    Ihr, die ihr jeden, aber wirklich jeden Beitrag in irgendeiner Zeitung dazu nutzen müsst, eure Fremdenfeindlichkeit in Spitzen gegen den, von euch zum Schimpfwort pejorisierten, Begriff „Multikulti“ oder gegen einzelne Ethnien loszuwerden, verschiebt eure Wortmeldungen doch auf eine der allgegenwärtigen, einschlägigen Webseiten, auf denen ihr ganz offen eure Ablehnung von Rechtsstaat, Gleichbehandlung, Menschenrechten, Andersartigkeit und anderen Völkern kundtun könnt, und dafür auch noch den Applaus der anderen krankhaft verängstigten und einseitig informierten Kombattanten erntet.

  • petzer brunner sagt:

    Vreni Schneider könnte doch die neue Hymne komponieren und gleich auf einer CD herausgeben. Super Idee oder???

  • Es wäre sooo einfach: BRD, F und I haben schöne, rassige Hymnen. Etwas Geschichte darf sein. Wir hätten in der Schweiz ein erfolgreiches Zusammenstehen ohne Blutvergiessen: „Roulez Tambours!“ Ein fetziges Lied, das Optimnismus und Entschlossenheit sowie Zusammenhalt ausstrahlt. Merkt’s die Gemeinnützioge Gesaellschaft? Wohl kaum.

  • uebersax sagt:

    Madame
    Ce que l’on reproche au cantique Suisse est de ressembler plus à un psaume à l’éloge de dieu dans un cadre bucolique (qui pourrait s’apparenter à quasi n’importe quel pays d’Europe) donc pas assez représentatif de l’image de la Suisse elle même et de ses valeurs. En outre, vous aurez remarqué que le mot suisse n’apparait que dans la quatrième strophe!…
    Je suis persuadé que c’est une mission tout à fait possible que de refondre un Cantique Suisse nouveau et porteur des valeurs de la Suisse contemporaine tout en restant fidèle aux idéaux de nos ancêtres hélvètes! je relève le défi. 🙂

  • W.Grämer sagt:

    Melodie könnte man behalten.Aber den religiösen Text könnte man rauchen.Aber das mit Vreni Schneider gebe eine weitere Lachnummer mein lieber Brunner.

  • Dani sagt:

    Ich hoffe der DJ Bobo macht eine Eingabe, dann hätten wir eine sehr zeitgemässe Hymne, mit einem schnellen billigen Euro-Pop Beat und ‚of course‘ mit Englischem Text ! „From the morning sky we dance, money is all we care..free, free yourself to the beat…..“

  • markus sagt:

    Die Schweiz scheint tatsächlich keine Probleme zu kennen. Wie sonst lässt sich erklären, dass man Zeit und Energie in ein solch unnötiges Projekt investiert?! Man könne sich mit der heutigen Hymne nicht mehr identifizieren. Na und?? Identifizieren tut man sich mit dem Land, nicht mit der Hymne. Und wenn man sich mit dem Land identifiziert, sollte eine Identifikation mit der Hymne doch möglich sein. Abgesehen davon, eine absolute Identifikation wird es eh nie geben, nur eine Verschiebung der sich Identifizierenden – ist das nötig? Wohl kaum; drum: Investiert eure Energie in etwas Nützliches!

  • Sägesser Barbara sagt:

    Eine Nationalhymne sollte nicht geändert/neu erfunden werden. Diese sollte die Geschichte des Landes, die Kultur und Mentalität der Bevölkerung wiedergeben. Denn daraus ergibt sich die Identifikation der Wurzeln der Schweizer und das weltweite Erkannt werden….

  • Marianne Wright sagt:

    Als Auslandschweizer finde diese Version gut, wichtig ist dass man die Melodie behalten hat – man kann sie auch gut etwas schneller singen. Ausserdem gibt es in der Schweiz immer viele verschiedene Meinungen (siehe oben) , sodass jemand einfach entscheiden muss, die “ Morgenrot“- version war ja schon wirklichkeitsfremd und veraltet, bin Jahrgang 1944 und habe auch noch die „britische“ in Erinnerung. Und positiv, man kann ja den Text in verschiedenen Sprachen singen. Bravo, ich hoffe wirklich auf ein Schnellverfahren ohne weitere Abstimmungen……….

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