Donnez donc des motifs clairs, si vous refusez une baisse de loyer!

Des familles peinent aujourd’hui à se loger. Trop de ménages consacrent plus d’un cinquième de leur revenu au simple droit d’habiter. La pénurie – et l’appât du gain de plusieurs – frappent des gens de milieux modestes et moyens qui croyaient jusqu’ici à la prospérité helvétique. Face à une crise du logement qui s’aiguise encore avec la libre circulation, les bailleurs doivent être rappelés à leurs responsabilités. Il faut baisser les loyers.

Les taux n’ont jamais été si bas. Quand les loyers devraient descendre depuis longtemps, ils continuent de grimper. Beaucoup de locataires demandent désormais une baisse de leur loyer, pour profiter aussi des taux plancher. Que répondent les bailleurs?  Trop souvent, aiguillonnés encore par les organisations immobilières, ils refusent ces réductions légitimes par des platitudes. Le rendement ne suffirait pas, disent-ils, ou le loyer resterait inférieur à ceux du lieu ou du quartier. C’est inacceptable: ces propos ne sont pas fondés dans la règle et obligent les locataires à recourir aux commissions de conciliation ou aux juges.

Sur quatre ans, la baisse de loyer peut atteindre 17,5%, si elle n’a pas encore été demandée dans l’intervalle.

Beaucoup de locataires demandent désormais une baisse de leur loyer, pour profiter aussi des taux plancher. (Image: Keystone)

Les refus doivent rester l’exception. Le cas échéant, l’Association suisse des locataires (ASLOCA) demande aux représentants immobiliers d’appeler leurs membres à justifier clairement les raisons de refuser une baisse de loyer. «Des motivations générales ne suffisent pas», a écrit l’ASLOCA dans une lettre ouverte.

Divers exemples sont parvenus encore dernièrement à la connaissance de l’ASLOCA par ses permanences de consultation. Si les calculs de rendement ou les immeubles comparables ne sont pas dûment indiqués, les locataires seront contraints de saisir les commissions de conciliation et de charger les tribunaux. Qui donnent le plus souvent raison aux locataires, quand les bailleurs n’arrivent pas à justifier un rendement insuffisant ou préciser quels immeubles vraiment comparables ont des loyers si élevés.

Le taux hypothécaire a diminué à 2% début septembre. Les locataires sont en droit de demander une baisse de près de 3% de leur loyer pour une réduction d’un quart du taux de référence. Sur quatre ans, la baisse de loyer peut atteindre 17,5%, si elle n’a pas encore été demandée dans l’intervalle (une économie annuelle de 2’100 francs sur un loyer de 1’000 francs par mois).

Ces dernières années, les milieux immobiliers ont remis des acquis en cause sans succès (Vaud) ou combattu des propositions des locataires pour la gratuité du tribunal des baux par exemple (Bâle-Campagne, Zurich), en prétendant vouloir éviter les conflits de procédure. Ils peuvent aujourd’hui faire la preuve de leur volonté réelle de pacifier les relations entre bailleurs et locataires, en justifiant loyalement les raisons de refuser une baisse de loyer.

143 Comments sur «Donnez donc des motifs clairs, si vous refusez une baisse de loyer!»

  • Walter Bossert says:

    Denn sie wissen nicht was sie tun. So könnte man die linke Politik am einfachsten umschreiben. Die Linken tun nun wirklich alles, damit die Vermieter für immer und ewig am längeren Hebel sitzen und davon ganz rücksichtslos Gebrauch machen! Die hohe Nachfrage nach Wohnungen ergibt sich aus der hohen Einwanderung, der Meinung das heute jede Person autonom Leben können müsse und der indoktrinierten Unfähigkeit Fehler anderer als natürlich zu akzeptieren. Nicht zu vergessen ist aber auch, dass unsere Pensionskassen -Gelder in Mietwohnungen investiert sind.

    • Felix Rothenbühler says:

      Es ist unsinnig zu behaupten, die hohen Mieten wären eine Folge der Zuwanderung: Abzockende Vermieter sind fast ausnahmslos Schweizer. Niemand schreibt ihnen vor, die Mieten nicht senken oder erhöhen zu müssen – die tun das freiwillig und ohne Zwang. Schweizer Vermieter sind Schuld an den hohen Mieten – und niemand sonst.

      • Peter Salisberg says:

        Es steht ihnen frei Herr Rothernburger, wenn sie alle die Wohnungen ihrer Liegenschaften zu günstigen Preisen (nur kostendeckend) zu vermieten.

      • Walter Bossert says:

        Rothenbühler, wenn Sie richtig lesen könnten, ich habe auch noch andere Gründe als die Einwanderung genannt. Zudem habe ich nirgens geschrieben dass die Vermieter die Mieten hochhalten müssten,aber wer von Angebot und Nachfrage keine Ahnung hat, kann das natürlich nicht verstehen! Und Vogelsang, ist das Ihr ganzes Wissen?

      • Peter Schmid says:

        Schweizer Vermieter können die Mieten aber nur hochtreiben solange die Nachfrage das Angebot übersteigt, sonst wäre das gar nicht möglich. Auch macht heutzutage der Kaufpreis für das immer seltenere Bauland den Hauptanteil eines Grundstückes aus, und nicht unbedingt das Gebäude darauf, was die Mieten für neu-gebaute Wohnungen in die Höhe treibt. Da die Mieten seit 2007 besonders stark angestiegen sind, ist es wohl auch klar dass die verstärkte Einwanderung einen Einfluss darauf hat. Was übrigens auch von verschiedenen Studien bestätigt wurde.

      • Klaus Wieler says:

        @Rothenbühler: Soso. Wir sind also selbst schuld. Warum aber genau ist es dem Schweizer Vermieter möglich, eine Wohnung zu Ihrer Meinung nach überhöhten Mieten überhaupt vermieten zu können? Richtig, weil die Nachfrage da ist. Sie, Herr Rothenbühler, würden Ihre Immobilien natürlich zum Selbstkostenpreis dem Markt überlassen, nicht wahr. Auf keinen Fall würden Sie aus der Situation Gewinn schlagen. Sehen Sie, ohne Leute, welche die Wohnungen auch Mieten, wären diese Mietpreise gar nicht möglich. Leider aber sind viel zu viele Personen bereit, die abgerufenen Mieten zu bezahlen.

        • Felix Rothenbühler says:

          @Wieler/Salisberg/Bossert: Ja, sicher, ich würde nicht nur sondern tue auch: Vermieten kostendeckend, ohne Abzocke, fair und Zinssenkungen werden weitergegeben. Diese Abzockerspiele haben wir nicht nötig. Und auch das Schwarz-Peter-Verteilen an die Ausländer nicht.

      • Marco Furter says:

        Grundsätzlich ist es schon so, dass durch die Einwanderung die Mietzinse steigen (Nachfrage – Angebot). Ob das wirklich die Schuld der Linken ist bezweifle ich. Der grösste Teil der Einwanderung kommt durch den Arbeitsmarkt. Die Familieninitiative (die Familien mit erwerbslosen Frauen unterstützt und dadurch deren Anteil steigen lässt) führt auch zu einer verstärkten Einwanderung.

      • Roland K. Moser says:

        Es ist der Markt, der den Preis macht. Durch die absichtlich exorbitante Zuwanderung und das damit zusammenhängende Bevölkerungswachstum ist der Markt für Mietwohnungen total aus dem Gleichgewicht.

        Auf dem Arbeitsmarkt läuft es genau so.

        Wieso will FDP NR Noser alle “Flüchtlinge” dieser Welt aufnehmen?

      • R. Merten says:

        Sie haben keine Kenntnisse von Volkswirtschaft und Angebot und Nachfrage, Hr. Rothenbühler. Wieso müssen sich eigentlich Sozis immer zu Themen äussern, von denen sie nichts verstehen ? Eigentlich weiss jeder Schüler, dass eine Masseneinwanderung mehr Wohnraum benötigt. Da dieser fehlt, schlägt das auf höhere Mieten durch. Weil der Mieter bereit ist, mehr für eine Wohnung zu bezahlen, da er sie unbedingt benötigt. Haben Sie, Hr. Rothenbühler, schon mal davon gehört, dass linke Häuserbesitzer freiwillig den Mietpreis gesenkt haben ? Sozis sind wie alle anderen Leute genauso Kapitalisten !!

        • Sandra Pirelli says:

          Wenn die Vermieter wenigstens ehrlich wären und sagen würden: ja klar, ich schlag alles raus, was ich kann. Aber nein, sie machen die andern dafür verantwortlich, dass sie gierig sind! Bezahlen kaum einen Hypozins, können alles von den Steuern absetzen, lassen die MIeten steigen und schuld sind die Einwanderer, die Wohnungsnot! Besitzen denn nur dumme Leute Häuser? Man kann auch menschlich bleiben, wenn eine Nachfrage steigt – so sie denn tatsächlich steigt.

    • Heinrich Vogelsang says:

      Wenn Ihnen gleich Ihr Mittagessen nicht schmeckt, sind daran gewiss auch die Linken und die Einwanderer schuld.

    • Ernst Hafner says:

      Ich frage mich, ob die Linken wirklich so naiv sind, oder einfach nur zynisch. Da wird seit Jahrzehnten Multi-Kulti gefördert, mit den Folgen, dass der Wohnungsmarkt austrocknet. Die Frage warum die Mietzinsen nicht gesenkt werden, beantwortet sich eigentlich von selbst.

  • Bühler says:

    Haben sie sich schon einmal überlegt, was unser Energiewahn für Kosten auslöst? Von den Energie-Abgaben schon gar nicht zu sprechen. Wer bezahlt das wenn nicht die Mieter die ein solch schön saniertes Haus bewohnen? Von wegen einem Fünftel des Einkommens. Das war vor 40 Jahren mal so, gilt aber schon seit mindestens 15 Jahren nicht mehr. Ich kenne einige Familien, welche nach solchen Sanierungen ausziehen mussten, da sie sich die neue Miete nicht mehr leisten konnten.
    Der Hypothekarzins ist sicher auch ein Kriterium aber eben nicht das Einzige was zu moderaten Zinsen den Ausschlag gibt.

  • Roland K. Moser says:

    Guten Tag Frau Carobbio

    Die Miete ist der Preis für das Wohnen. Und dieser Preis unterliegt der Preisbildung von Angebot und Nachfrage.

    Weil der Wohnungsmarkt durch die exorbitante Zuwanderung aus dem Gleichgewicht, zu Gunsten der Vermieter natürlich, ist, sinken auch die Mieten nicht, sondern sie steigen. Schuld daran ist die Zuwanderung, welche trotz der jetzigen Überbevölkerung nicht gestoppt, sondern noch angeheizt wird. Ffür den Arbeitsmarkt gilt dasselbe.

    Sind Sie bereit, die Zuwanderung zu stoppen und rückgängig zu machen? Stichwort: 5 Millionen-Schweiz.

    • R. Merten says:

      nein, Hr. Moser, Die Sozialisten Carobbi, Glättli und andere haben kein Interesse an einem Rückgang der Zuwanderung. Stellen Sie sich den Aufschrei der Hilfsindustrie vor !!!

  • Dan says:

    Ich bin einfach in die Agglo in eine günstigere Wohnung gezogen, bin jetzt sogar schneller in der Stadt und spare auch noch Steuern. Die ÖV Kosten sind nur wenig teurer – alles wurde besser. Warum empfiehlt Marina Carobbio so etwas nicht? Immerhin gehört sie ja zu den Befürwortern der ungebremsten Zuwanderung, die – oh Wunder – diesen Preisschub ausgelöst hat..

    • Peter Schmid says:

      Man empfielt das nicht weil Sie so zu einem ganz bösen Pendler werden der die Umwelt verschmutz, und weil man sich darauf eingeschossen hat dass der derzeitige Bauwahn, bei gleichzeitigem Wohnungsmangel ausschliesslich auf die Schweizer Bevölkerung zurückzuführen ist, welche ja just seit der PFZ in viel grössere Wohnungen umgezogen ist……. 😉

      • Marcel Zufferey says:

        “(…) welche ja just seit der PFZ in viel grössere Wohnungen umgezogen ist…” You made my day, Herr Schmid: Musste laut heraus lachen, als ich Ihre Zeilen las! Und ja, in den Augen der SP pendeln alle Menschen total freiwillig. Weil die Arbeitsplätze alle auf dem Land sind- und nicht etwa in den urbanen Zentren, wie zu vermuten wäre…

    • Albert Schwarzenbacher says:

      Begründen Sie den mit “den Befürwortern der ungebremsten Zuwanderung” und messen Sie den dummen Slogan an den tatsächlichen Forderungen und Vorstössen der SP. Aber bitte ausführlich und sauber – nur weil die SVP meint, man dürfe in der Politik lügen und alles auf simple Slogans runterbrechen, müssen wir das ja nicht auch übernehmen, oder?
      Und dann erklären Sie bitte, weshalb Sie jeden Zusammenhang zwischen unserem eigenen dauernd wachsenden Raumbedarf und der Wohnungsknappheit ingorieren.

      • M. Peter says:

        @ Schwarzenbach: Auf der einen Seite geht es in Ihren Kommentaren oft nur darum Andersdenkende zu diskreditieren, die SVP und ihre Exponenten sind sowiso des Teufels und nur ihre (ultra) Linke Meinung zählt. Auf der anderen Seite erwarten Sie aber genau von diesen Leuten eine Zitat “ausführliche und saubere” Argumentation. Privat habe ich schon viele solcher Mitmenschen wie Sie aus allen Politischen Lagern kennen gelernt und keiner war mir besonders sympathisch.

        • Albert Schwarzenbacher says:

          Peter, Sie werden diesen Anwurf sicher erklären – oder haben Sie tatsächlich nichts beizutragen auf der Sachebene?
          Fakt 1: Dans Slogan ist tatsächlich dumm, und er hat nichts mit der SP-Politik zu tun.
          Fakt 2: Die SVP zeichnet sich seit 20 Jahren dadurch aus, nur noch simpelste Slogans zu verwenden, und dass sie es mit der Wahrheit nicht sehr genau nimmt, merkt man bei jeder Kampagne – und Blocher selbst hat postuliert, dass Politiker lügen dürfen.
          Fakt 3: Natürlich erwarte ich, dass solche Anwürfe begründet werden – und das erwarte ich jetzt auch von Ihnen. Falls Sie dazu in der Lage sind.

      • Peter Schibli says:

        Seit knapp 10 Jahren hätte JEDES Jahr eine Stadt von der Grösse St. Gallens neu aus dem Boden gestampft werden müssen, um die Zuwanderungssaldi absorbieren zu können. Das fand natürlich nicht statt. Ergo klafft eine immer grössere Lücke zwischen Angebot und Nachfrage. Natürlich spielen mehrere Faktoren hinein, aber dass die PFZ ein ganz gewichtiger Faktor ist (der wichtigste?), das schleckt auch keine SP-Geiss weg. Und eine wachsende Zahl von “Rentiers” will ihre Rente via PK auch verdient haben, also nimmt man es sich gleich zweimal von der jüngeren, aktiven, AHV-zahlenden Mietbevölkerung!

      • R. Merten says:

        Hr. Peter hat Recht, Hr. Schwarzenbacher. Aber wie schon gesagt, Sie kennen die Zusammenhänge von Politik und Wirtschaft und deren Auswirkungen nicht, Hr. Schwarzenbacher. Ich kann Ihnen keinen Rat geben, wie dieses Manko zu beheben ist. Auf alle Fälle ist eine Diskreditierung der SVP kein Weg !!

    • Itamar Bergfreund says:

      Dass Sie heute günstig reisen können liegt daran, dass Sie nicht für alle Kosten selber aufkommen. Zusätzlich führt eine Zersiedelung der Schweiz langfristig zu viel höheren Infrastrukturkosten. Sie bedenken auch nicht den Energieverbrauch des ewigen Pendeln und die Emissionen, die es in der Stadt verursacht.
      Das Problem ist, dass wir viel zu viel Platz verbrauchen. Wir müssen nur ein bisschen näher zusammenrücken! Vielleich würde eine Festlegung von minimalen Belegungsdichten etwas nützen…

      • Hans Neukomm says:

        Au ja, gerne! Der Staat könnte uns doch auch noch sagen, wie dicht wir aufeinander gepfercht wohnen sollen – und wie warm es in der Stube sein soll, und womit geheizt werden soll, und…. Vielleicht machen Sie mal einen Stage in Nordkorea? Spass beiseite: Wir nähern uns zielstrebig einer Planwirtschaft zunehmend internationaler Prägung. Zuerst rufen wir “Offenheit”, dann brauchen wir einen Wust an Regulationen, um die Nachteile unseres Offenheitswahns zu kompensieren. Am Schluss geht es uns allen schlechter als vorher.

  • Thomas Steffen says:

    Der Vermieter muss dies, der Vermieter muss das, die Mieten müssen sinken, Gerichtsverfahren. Hallo, liebe Sozialisten, kauft doch eine Wohnung ! Dann seit ihr all eure Probleme los. Zuallererst gehört die Wohung mal dem Eigentümer. Als zweites sollte der Markt spielen. Und der Markt spielt gut. Man kann unter normal Umständen keine willkürlichen Mieten ansetzen. Die Mieter sind nicht dumm und jeder Monat, bei welchem einen Wohnung unvermietet ist kostet den Vermieter Geld. Mieten sind teuer – aber wir wollten ja den unkontrollierten Personenverkehr – voila.

    • A.Meier says:

      Herr Steffen Sie sagen; Zuallererst gehört die Wohnung mal dem Eigentümer. Na klar stimmt doch! Vergessen Sie jedoch nicht, dass viele Eigentümer ihr Eigentum durch Mieten finanziert bekommen. Oder etwa nicht? Bitte berichtigen Sie wenn dass nicht zutrifft.

  • Hans Kägi says:

    Bei einer Netto-Immigration von jährlich 85’000 können die Mieten gar nicht sinken. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.

    • Thomas Steffen says:

      Herr Kägi, jetzt noch auf Deutsch für unserer lieben Genossen. Die haben das gerade nicht verstanden was Sie das geschrieben haben. Sie haben das Wort “Markt” erwähnt…. 🙂

      • Manuel Fricker says:

        Lieber Herr Steffen,
        Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Wenn Sie schon einen unqualifizierten Witz über das semantische Unverständnis “der Sozialisten” machen, dann sollte das besagte unverstandene Wort (“Markt”) dann auch wenigstens tatsächlich erwähnt worden sein. Ansonsten wird es etwas peindlich…
        Naja, hauptsache gelacht.

        • Hans Müller says:

          Ja, Herr Fricker, mir wär’s auch peindlich. Äusserst peindlich sogar…

        • Hans Kägi says:

          @Manuel Fricker
          “Angebot und Nachfrage” implizieren das Wort “Markt”
          (implizieren = einschliessen, ohne ausdrücklich zu erwähnen)
          Siehe Google: “Angebot und Nachfrage – Vimentis”

        • Thomas Steffen says:

          Danke -Herr Fricker. Auf jemanden, der meine Aussage bestätigt habe ich noch gewartet. Einen Schreibfehler haben Se nicht gefunden ? Wir von linker Seite auch ziemlich oft erwähnt. Eine weitere Bestätigung. …und wie ich gelacht habe… 🙂

      • itamar Bergfreund says:

        Ein ausgewogener freier Markt bedingt vollkommene Transparenz.
        Aber es sind meistens die Leute, die den freien Markt als einzige Lösung des Problems hochstilisieren, welche sich gegen eine Offenlegung der Mieten und Renditen stellen.

    • Roland K. Moser says:

      Die Roten und Grünen meinen halt, dass mit jeder zusätzlichen Nase in der Schweiz der Ressourcenverbrauch und die Umweltverschmutzung abnehmen.

      Die Erwachsenen wissen, dass es genau umgekehrt ist.

  • Robert Herz says:

    Ich glaube nicht, dass die Situation überall gleich ist. Tatsache ist aber, dass an “Immobilien” die diversesten Interessengruppen kräftig mitverdienen. Angefangen bei astronimischen Bodenpreisen über enorm gewachsene Baukosten bis hin zu teuren Verwaltungen. Ich als Besitzer eines Hauses mit einigermassen günstigen Mietwohnungen werde dieses wohl verkaufen – weil ich dafür sehr viel Geld bekomme anstatt noch weniger Miete… es ist ganz einfach interessanter. Das Haus wird dann abgerissen oder ausgehöhlt und so vermietet, dass das viele Geld wieder rein kommt.

    • Rainer Gut says:

      Es ist ein Trugbild zu denken, man können den Markt mit Regeln ausschalten.
      Man kann ihn nur verändern. Und häufig ist das kontraproduktiv.

  • G.Schneider says:

    Das ist ausnahmsweise mal eine Forderung einer linken Politikerin, welche ich sofort unterschreiben würde!
    Die Mieten haben in der Schweiz ein Niveau jenseits von Gut und Böse erreicht!

    • Alain Michel says:

      …dann sollten sie die Frage stellen WARUM die Mietpreise derart gestiegen sind. Hier ist als Hauptursache ganz klar die ZUWANDERUNG zu sehen. Unsere Bevölkerung wächst jeden Tag um 200 PERSONEN. Die Schweiz ist ein kleines Land. Es ist nicht einfach immer mehr Wohnraum bereitzustellen. Als logische Folge steigen die Mietpreise. – Wenn sie glauben diesen Trend mit staatlichem Wohnungsbau, neuen Mietgesetzen oder gerichtlich, bzw. fixierten Maximalmieten beheben zu können sind Sie auf dem Holzweg. Das reine Symptombekämpfung. Massnahmen die wir letztlich über höhere Steuern selbst bezahlen!

      • Albert Schwarzenbacher says:

        Da ist gar nichts klar, Michel. Die Ursachen sind nur auf den schwarz-weiss-roten Plakaten so simpel … Vielleicht informieren Sie sich auch über die Auswirkungen des stetig steigenden Raumbedarfs, der neuen Familiensituationen und der aufgeheizten Bodenspekulation.
        Derart simplistische Erklärungen gibt es nur auf SVP-Plakaten – und sie genügen auch nur deren Anhängerschaft.

  • robert schelbert says:

    ich vermiete seit ca. 10 jahren eine 3 1/2 wohnung mit 110 qm wohnraum 16 qm balkon sonnige süd-west lage mit hobyraum und grossem keller und 2 tiefgaragen plätze eigenem wäscheturm im eigentumswohnungsstandard für 2400.- fr. und das seit 10 jahren unverändert………..und das bleibt auch so nicht rau und nicht runter

    • Jolina says:

      Da haben Sie sich aber eine schön goldige Nase verdient! Und sind offensichtlich noch stolz drauf. Bäh!

      • robert schelbert says:

        verehrte jolina, nur zu ihrer info. die wohnung ist in baar ( kt. zug ). und wenn sie zeit haben googeln sie mal im net doch mal etwas herum und schauen sie mal nach was für den gleichen standard so verlangt wird. da bezahlen sie schon für die 2 garagenplatze schon locker mal 4oo .- und der hobyraum ist auch nochmal ein paar hundert wert und so sind wir schon bald mal bei 1600 bis 1700 franken für die wohnung und das ist im kanton zug günstig……auch BÄ ! ! !

      • walter.schneider says:

        Werte Frau Jolina. Und im Gegensatz zu Ihnen hat Herr Schelbert mal viel Geld in die Finger genommen und eine Investition getätigt.

        • Jolina says:

          Sie wissen ja nicht in was ich investiert bin. Ausserdem, die Mieten in der Schweiz sind reine Abzocker-Mieten! Es geht nur darum seine “Investition” möglichst zu vergolden. Und man findet ja immer einen Dummen, der bereit ist irgend einen Preis zu bezahlen.

      • Robert Herz says:

        So ist das: Die, die über die Mietpreise jammern, haben nicht die geringste Ahnung, was es kostet, diese Wohnungen hinzustellen.

        • Jolina says:

          Auf die Erklärung warum eine Wohnung z.B. 850’000 kosten soll bin ich mehr als gespannt!

      • Hans Seiler says:

        Jolina’s Antwort zeigt, was das eigentliche Problem ist: es gibt zu viele Leute die Glauben, in einem Palast für 1000 CHF pro Monat zu wohnen sei ein Menschenrecht; es gibt nicht zu viele Einwanderer, es gibt aber viel zu hohe Ansprüche…

        • Peter Schmid says:

          @H. Seiler. Ach was. Gerade die einfachen Wohnungen, welche auch noch einigermassen bezahlbar, und nicht allzuweit von den Ballungszentren sind, haben heutzutage jeweils bis zu über 100 Bewerber. Die kommen bestimmt nicht wegen ihren hohen Ansprüchen. Und wenn Herr Schelbert bei diesem Mietpreis nichts verdient hätte, wäre er wohl mit der Miete rauf (was sein Recht ist).

  • Roland Steiner says:

    Das übermässige Bevölkerungswachstum in der Schweiz ist die Ursache der hohen Mieten. Der Bedarf an Wohnraum steigt schneller als die Wirtschaft bauen kann. Zusätzlich wird der Boden immer knapper.
    Wieder einmal mehr bezahlt der Bürger für die unglückliche Zuwanderungspolitik der Schweiz. Wann realisieren die Leute endlich, dass die Nachteile der von der Wirtschaft geforderten PFZ wieder auf die Allgemeinheit abgeschoben wird. Die Firmen profitieren von einem europäischen Arbeitsmarkt und wir bezahlen dafür.

  • Max Meister says:

    Schon die Tatsache, dass man einen schriftlichen Mietzinssenkungsantrag beim Verwalter einreichen muss, finde ich nicht in Ordnung. Wer sich nicht wehrt, wird einfach abgezockt. Wenn der Mietzins steigt, werde ich auch nicht gefragt, ob ich freundlicherweise gewillt wäre, mehr Miete zu bezahlen. Hier wird damit spekuliert, dass sich viele schlicht und einfach nicht wehren. Die Mietzinse sind eh viel zu hoch in den Aglomerationen. Ein Normalverdiener kann sich ja kaum mehr eine anständige Wohnung mehr leisten, sofern er überhaupt eine findet. Die Entwicklun ist ungesund.

    • Walter Bossert says:

      Wer sich nicht wehrt, wird abgezockt. Das ist nicht schön, aber wo kommt das im übrigen Markt nicht vor? Wenn ich im Einkaufscenter nicht darauf achte, korrekt die Ware zu erhalten, welche mir zu einem bekannten Preis versprochen wurde, wird es nicht lange gehen bis ich auch dort ” abgezockt ” werde. Siehe Kassensturz vom 29 . 10. 13 !

  • B. Feller says:

    Warum wir nicht die Mieten senken? Weil alles in der Schweiz massiv teurer wird und ich will das bezahlt wissen, ganz einfach. Wenn die Vignette oder Mineralölsteuer hoch geht, dann gehe ich mit meinen Mieten ganz sicher nicht runter, im Gegenteil. Je teurer das Leben für mich in der Schweiz wird, desto stärker erhöhe ich die Mieten meiner Mieter. So einfach ist das und niemand kann etwa dagegen tun. Genau wegen SP-Leuten sind die Mieten so hoch. Sie wollen immer weniger bezahlen, mehr verdienen aber die anderen sollen das finanzieren. Wegen der SP u.a. erhöhe ich meine Mieten.

    • Reto Gächter says:

      Blödsinn, Sie sind einfach ein Abzocker. Die Vigniette ist ja wohl kein kostentreibender Faktor bei Immobilien. Wegen Menschen wie Ihnen, werden wir unser liebrales Sstem eines Tages ändern.

      • walter.schneider says:

        Werter Herr Gächter. Wer, meinen Sie, bezahlt die steigenden Kosten?

        Wer?

        Und wer wählt jene, die ohne mit der Wimper zu zucken, Ihnen, mir und anderen dauernd höhere Kosten zumuten?

      • B. Feller says:

        Kein Blödsinn. Ich setze nur mit meinen Möglichkeiten ein Zeichen und das sind meine Wohnungen die ich vermiete. Wenn die Politik und im Speziellen die Linken immer mehr fordern, dann tue ich das auch. Die Linken schiessen sich nur selber ins Bein. Bei mir wohnt übrigens kein Linker, da ich sowas nie unterstützen würde. Ob Ihnen Herr Gächter das passt, ist mir vollkommen egal. Solange die Linken in Zürich am Ruder sind und uns Unternehmer torpedieren, verdiene ich viel Geld und es wird immer mehr. Wenn die Linken zur Vernunft kommen, lasse ich mich auch erweichen.

        • Reto Gächter says:

          Ist mir egal, ob Ihnen das egal ist, Herr Feller. Ich sage nur eins, versuchen Sie es doch mal mit arbeiten, damit kann man auch Geld verdienen und leben Sie nicht weiter auf Kosten anderer.

        • michael says:

          der gute herr feller ist das beste beispiel eines vermieters, wie man sich ihn wünscht ! er vermietet nur an personen, die ihm genehm sind und erhöht munter die miete, wenn er mal wieder kein auskommen mit dem einkommen hat. wenn die vignette zu 100chf kommt, gibt er das wahrscheinlich 1:1 an alle seine mieter weiter… und recht hat er in dem er sagt – niemand kann etwas dagegen tun. leider stimmt es so. nicht die ganzen zuzüger sind an dem dilemma schuld, sondern raffgierige vermieter, die den markt bis zum letzten auspressen. hier nehmen schweizer ihre landsleute aus !

    • Raffaele says:

      Schande.

  • Pedro Rodriguez says:

    Angebot/Nachfrage bestimmt schlussendlich den Marktpreis einer Mietwohnung. Dank der Personenfreizügigkeit ist die Nachfrage in gewissen Gegenden nun mal um einiges grösser als das Angebot. Wäre dies nicht der Fall, müsste der Vermieter sein Objekt automatisch zu einem tieferen Preis anbieten.

    Gerade die SP macht sich ja stark für die Beibehaltung der Personenfreizügigkeit und trägt somit eine grosse Mitschuld der hohen Mietpreise.

    Der Mietverband argumentiert in dieser Sache ziemlich verlogen..

    • Felix Rothenbühler says:

      Niemand schreibt Schweizer Vermietern vor, die Mieten erhöhen zu müssen – die tun das freiwillig und zocken so ihre Miteidgenossen ab. Die Schuld den Einwanderern zu geben ist billig und falsch. Niemand zwingt die Vermieter, bei grosser Nachfrage die Preise anzupassen – was so gesetzlich auch gar nicht zulässig ist (aber was kümmert das echte Eidgenossen, wenn sie Gewinne einfahren können?).

      • Fiona Berger says:

        Genau Herr Rothenbühler, Sie würden Ihre Wohnungen natürlich gratis vermieten – nicht wahr?

      • Peter Schmid says:

        Ich hoffe doch sehr Herr Rothenbühler dass Sie Ihre Arbeitsleistung oder Ihre Produkte der Öffentlichkeit gratis oder zumindest zum Selbstkostenpreis zur Verfügung stellen, denn Sie interessieren Gewinne sicher nicht….? Und wenn jemand kommt und sagt dass er 200 Fr. zusätzlich pro Monat für die Miete zahlen will (was anscheinend inzwischen häufig vorkommt) würden Sie es natürlich ablehen. Und überhaupt soll ein beschränktes, langsam ausgehendes Gut (hier das Bauland) immer günstiger werden! (Sakrasmus) PS. Besitze selbst kein Mietobjekt.

      • Alain Michel says:

        Herr Rothenbühler – Wenn die Mietpreise bei erhöhter Nachfrage nicht nach oben gehen, entsteht auch kein zusätzlicher Anreiz weiteren Wohnraum zu erstellen, bzw. zu bauen. Dann verlottert die bestehende Infrastruktur und wird nicht erweitert. – Eine Nettozuwanderung von über 80’000 Personen im Jahr (was dem Äquivalent der STADT LUZERN entspricht!) ist ganz klar die Ursache für die steigenden Mieten. Einige wenige profitieren davon, aber die meisten Menschen in der Schweiz zählen klar zu den VERLIERERN der ZUWANDERUNG! – Meine Stimme geht daher an ECOPOP.

        • Felix Rothenbühler says:

          @Michel: Das ist Quatsch. Die Mietpreise müssen nicht der Nachfrage folgen. Investiert wird, solange es rentiert. Wie hoch diese Rendite sein muss, DAS ist die Frage. Und zur Zeit ist sie an gewissen Lagen definitiv zu hoch.
          @Schmid: Ja, ich würde ablehnen.
          @Berger: Nein, gratis nicht. Aber kostendeckend. Und das predige ich nicht nur, sondern tue es auch.
          Die Herren: Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es auch Leute gibt, die Geld nicht mit Glück gleichsetzen und denen Profit nicht über alles geht. Und ja: Ich nehme mir die Freiheit, damit zu missionieren.

          • Peter Schmid says:

            Wenn Sie als Privatvermieter in Ihrem Wohnhaus ein gutes Zusammenleben mit einem passenden Mieter dem Profit vorziehen dann spricht das für Ihren gesunden Menschenverstand Herr Rothenbühler, aber macht Sie noch lange nicht zu einem Pestalozzi, denn auch Sie profitieren massiv von der Verknappung des Bodens durch einen stark steigenden Wert Ihres Grundstückes. Was Sie nicht zu begreifen scheinen ist dass die meisten Mietwohnungen nicht Privaten sondern z.B. Pensionskassen und anderen Investoren gehören welche nun mal Gewinn machen müssen.

          • Roland K. Moser says:

            Natürlich ist es so, wie Alain Michel sagt.

  • Paul Keller says:

    Günstigere Mieten werden zum Beispiel durch absurde behördliche Vorschriften verhindert, die das Potenzial nachhaltigen Bauens unausgeschöpft lassen, wie die Architekten MaierHess.ch unter der Rubrik “for inspiration use only” nachvollziehbar darlegen. Natürlich hören das die Linken nicht gerne, denn dann müssten sie ja bei sich anfangen, etwas zu ändern. Sie haben schliesslich die Städte fest im politischen Griff.
    Falls erlaubt, hier der Link: http://maierhess.ch/?show=for_inspiration_use_only

    • Vielleicht geht es der Stadt Zürich einfach darum, dass später eine Mehrwertabschöpfung realisiert werden kann, sie aber mit der bestehenden BZO99 noch nicht dazu legitimiert ist.

  • Christian Hafner says:

    Viele Vermieter in der Schweiz verhalten sich mittlerweile wie kleine Kaiser. Als Mieter hat man wenig Möglichkeiten sich den Vermietern entegegenzusetzen. Man muss daher extrem vorsichtig sein beim unterzeichnen von Mietverträgen. Eigentlich ist man als Mieter doch Kunde, oder nicht? Guter Artikel!

  • Steinlin Edi says:

    Ganz einfach, die Mieten sinken nicht, weil sehr viele Vermieter gierig sind.

  • Leo Schmidli says:

    Warum es Rekordmieten gibt? Ganz einfach, weil bei einem Mieterwechsel einfach 10%-20% auf die bisherige Miete aufgeschlagen werden.

  • Norbert Neuweg says:

    Und wer hat uns die Personenfreuzügigkeit – der Kern des Problems – gebracht?
    Wer fördert die unkontrollierte Vermehrung der Weltbevölkerung, die noch zum Kollaps der menschlichen Zivilisation führen wird und die Natur zerstört?
    Bitte setzen Sie mal bei sich selber und ihren Kolleginnen und Kollegen im Nationalrat an, Frau Carobbio!

    • Roland K. Moser says:

      Das Problem gehört offenbar nicht zur sozialistischen Ideologie, weshalb es von denen auch nicht verstanden wird.

  • Reto Gächter says:

    Ausgerechnet in der links regierten Stadt Zürich rechnet die Schlichtungsstelle, schweizweit einzigartig, mit einer Kostensteigerunspauschale von 1%/J. Kein Wuder erhält kaum einer Mietzinsreduktion.

  • Thomas Beeringer says:

    Einen Fünftel ihres Einkommens – ich wäre froh es wäre nur so wenig. Ich weiss ja nicht was der Durchschnittsverdienst ist, aber einen Fünftel des Einkommens in der Stadt Zürich für eine mehr oder weniger angenehme Wohnung ist ja wohl Standard. Im Tessin mag dies ja wohl so sein, in Zürich und Umgebung wäre man froh die Mietkosten würden “nur” einen Fünftel verschlingen. Und schon klar, mit der freien Personenfreizügigkeit hat dies nichts zu tun. Wie auch der tägliche Stau auf der Strasse nicht oder das Gedränge in den öffentlichen Verkehrsmittel – von einem Sitzplatz ganz zu schweigen.

  • Rudi Buchmann says:

    Es gibt kaum noch Mieter, die sich selbst nicht melden und eine Mietzinsreduktion verlangen. Dass die Mietzinse über alles gesehen vielleicht steigen, hat wohl vor allem mit den Neubauten zu tun. Bauen ist nicht billig. Teilweise sind es Vorschriften, teilweise ist es auch der Bauherr selbst, der an seine Immobilie höhere Massstäbe in Sachen Energieeffizienz oder Komfort stellt.Viele Liegenschaften aus den 50er, 60er oder 70er – Jahren haben einen hohen Sanierungsbedarf. Wertvermehrende Investitionen dürfen dem Mieter weiter belastet werden. Die Einwände des MV sind teilweise nicht haltbar.

  • langmair says:

    die Aussage: “Es gibt zu viele Haushalte, die mehr als einen Fünftel ihres Einkommens für das simple Recht aufwenden, wohnen zu können.”
    ich würde ergänzend beifügen in Zürich müssen viele die Stadt verlassen, da sie mittlerweile mehr als 1/3 des Einkommens für Miete aufbringen müssen. Die alten Wohnungen werden abgerissen und es entsteht Wohnraum für Besserverdienende. Wo bleibt die gesunde Durmischung und wer kann sich in Zukunft Wohnraum in der Stadt leisten?

  • Harald Rieder says:

    Ich besitze ein Grundstück in einer Kernzone auf dem ich mal Mietwohnungen bauen wollte. Die Baukosten sind derart hoch aufgrund der ausufernenden Regulierungen und der überrissenen Preise in der Schweiz. Das ganze kann nicht mehr venünftig kalkuliert werden. Warum millionen Risiko auf mich nehmen für Nichts und Aerger. Da investiere ich lieber wo anders.
    Aber will ja niemand so hören. Eigentümer sind immer “profitgieriege Abzocker”. Dann eben nicht.

  • Hansli says:

    Ihre Kollegen in Zürich haben gerade beschlossen Zürich ist gebaut. Da aber viele in der Stadt leben wollen, setzt sich einfach der finanzkräftigere Mieter durch. Zudem sind Neubauten immer teuer. Wer da als Vermieter kein Geld verlieren will, muss gut kalkulieren.

  • steve weber says:

    Das der in der Schweiz geltende Mietgesetz geht von völlig falschen Vorraussetzungen aus. Die Kosten im Bestand werden weitgehend von den Unterhaltsarbeiten bestimmt, nicht von den Zinsen. Und die Unterhaltskosten sind unaufhörlich gestiegen. Ich kenne keinen Immobilienbesitzer, der wirklich schwarze Zahlen schreibt.

  • Pascal Meister says:

    Stimmt, ein Viertel des Einkommens für die Miete ist vernünftig, so im Allgemeinen. ABER wer den Luxus in Anspruch nehmen will und zentral in einer grösseren Stadt leben möchte und dafür auf ein Auto verzichten kann und womöglich auch ein teures ÖV-Abo, der soll doch korrekterweise mehr bezahlen. Alles andere wäre unfair! Oder will man die zentralen Wohnungen irgendwie nach einem kommunistischen System zuteilen oder wie?

  • zurbruegg peter says:

    Genau dieselben linken Kreise, welche über die hohen Mieten jammern, sind für die unbegrenzte Einwanderung. Verlogener geht’s wirklich kaum noch. Und wie es zu dieser Ideologie gehört, solls mal wieder der Staat richten. Von Eigeninitiative und Selbstverantwortung des Einzelnen keine Rede, dazu passt auch die Eins zu Zwölf Initiative.

  • Gottfried Widmer says:

    Und von der Steuer Schatzung hat noch niemand etwas gehört. Alle Jahre automatisch eine Anpassung des Steuerwertes an die Teuerung. Das beteutet Steuererhöhung vom Wert (Vermögen) und Steuererhöhung vom Einkommen. Logisch bleibt der Mietzins gleich, nur die Bruttorentite wird kleiner.

    • Frutig says:

      Ich weiss nicht, wo Sie Hausbesitzer sind, bei uns in Bern wird nur neu geschätzt, wenn das Gebäude verändert wurde und ein Mehrwert geprüft werden muss. Zudem wird die Steuer auf dem amtl. Wert erhoben und der liegt immer weit unter dem tatsächlichen Wert der Liegenschaft

    • Martin Muheim says:

      Bei vermieteten Wohnungen wird der Ertrag der Liegenschaft versteuert und nicht irgend ein festgesetzter Wert. Die Vermögenssteuer ist gering und der Vermögenswert der Liegenschaften meistens deutlich unter dem Marktwert. Also wo ist ihr Problem?

  • Sacha Meier says:

    So tragisch es auch tönen mag, aber die einzige Lösung des Dilemmas mit den hohen Mieten und stets zu knappem Wohnraum besteht in der Kopie der einzigen Einrichtung der DDR, die wirklich gut funktioniert hat: Das nationale Amt für Wohnungsbau. Der Bundesrat könnte zwecks Bau und Bewirtschaftung günstiger Volkswohnungen durchaus in eigener Kompetenz ein solches Amt gründen und die (derzeit) jährlich rund 100’000 RPG-konformen Wohneineinheiten in Form von Grossüberbauungen erstellen. Bei rund 2.5% p.a. Bevölkerungswachstum verschärft sich dieses Problem sonst immer mehr.

    • Alain Michel says:

      …dann finanzieren wir die neuen Wohnungen für die Zuwanderer über unsere Steuern, oder wie? – Ein fragwürdiger Einwand, Herr Meier, und Ihnen ist hoffentlich bewusst in welchem Zustand die Bausubstanz der ehem. DDR ist, oder? Staatlicher Wohnungsbau kann keine Lösung sein. – Wir müssen die Ursache des Problems angehen: Eine Zuwanderung von 80’000 Personen im Jahr, die für ein kleines Land wie die Schweiz einfach NICHT VERKRAFTBAR ist. Nur schon deshalb nicht, weil ein Siedlungsbau dieser Grössenordnung (100’000 Wohneinheiten im Jahr, wie Sie es vorschlagen) ökologisch ein Desaster wäre!

    • Hans Kernhaus says:

      Ja, das hat wirklich wunderbar funktioniert in der DDR mit den Wohnungen und dem Wohnungsbau. Nach der Wende musste man einfach ein paar hundert Milliarden in die Kernsanierungen und die Asbest-Beseitigung stecken, und zahlreiche feuchtelnde und unzumutbare Plattenbauten abreissen, und ganze Innenstädte Totalsanieren. Die dazugehörenden Vorher-/Nachher-Photo-Bildbände, die von namhaften Künstlern erstellt wurden, sind geradezu dramatisch.

    • Heinrich Vogelsang says:

      Haha, das passt. Plattenbausiedlungen kennen wir ja in der Schweiz auch schon zur Genüge ….

  • karl manz says:

    Liebe Politiker und Politikerinnen in Bern,

    Mietzinse runter! Pensionierung ab 70 anstatt 65 uns so weiter. Was denkt ihr alle samt in Bern wenn ihre so etwas sagt? Solange di Zuwanderung anhaelt und die Nachfrage vorhanden ist dann gehen die Mietzinsen auch nicht runter, im Gegenteil sie steigen. Weenn ihr Politker in Bern ein Problem ernsthaft loesen moechtet, dann bitte eine gesamtheitliche Loesung und nicht einfach Symptom bekaempfung. Ihr plappert von etwas das ihr nur teilweise versteht oder nicht verstehen wollt.

  • Incondi says:

    Für Vermieter kann es immer einen Grund geben, verpflichtende Mietzinssenkungen zu verweigern. Die meisten dieser Gründe sind fadenscheinig. Die dooste Argumentation aber ist, die Einwanderung als Verweigerungsgrund zu deklarieren. Dieser geistige Unsinn führt dann wohl in Extremis einmal dazu, dass meine Heizkostenrechnung steigt, weil sich eine asiatische Fliege auf einem Sonnenkollektorenpanell in Hinterfultigen unberechtigterweise niedergelassen hat….! Nein, so nicht werte Vermieter. Alle Mieter sind aufgefordert, für ihre Rechte zu kämpfen bis zum letzten Rappen. Erwarten dürfen wir nix

  • urs m. widmer says:

    WER zieht in die Renditeberechnung die Wertsteigerung mit ein, die ein Mietobjekt über eine Besitzdauer von z.B. 20 Jahre erzielt? – In den wirtschaftlichen Ballungszentren (ZH) gab es in den letzten 10 Jahren Wertsteigerung von 50% – bei gleichzeitig rekordtiefem Zins. Die Rendite ist offenbar, ein MFH mit Neuwert 10Mio sind dann 15Mio wert – allemal Rendite genug ODER?

    • Sportpapi says:

      Das würde für mich eher heissen, dass auch die Mieten um 50% hätten steigen müssen. Schliesslich wohnt man jetzt in einem deutlich teureren Haus.

    • Pascal Meister says:

      Die allerwenigsten Eigentümer handeln mit Mietobjekten. Wer es 30 Jahre behält, hat von der Wertsteigerung erst einmal gar nichts – ausser einer höheren Rechnung für die Vermögenssteuer. Und die Mieten können nur erhöht werden, wenn einzelne Mieter kündigen. Im Extremfall hat ein Vermieter null Mehreinnahmen, eben wenn niemand kündigt…

  • Kurt Blaser says:

    Warum die Mieten nicht sinken? Sonst müssten ja Immobilienbesitzer auch noch arbeiten gehen. Immobilien machen auf diese weise deren Besitzer am schnellsten zu Millionären und das ist ja wohl das wichtigste, ein Vorzeigebursche dieser Zunft ist z.B. Walter Bellermit seiner Frau, deren Eskapaden mussen ja irgend welche Mieter zahlen, Private oder Geschäfte.

  • Beat Schweizer says:

    Als man vor der Abstimmung zur Personenfreizügigkeit vor solchen Entwicklungen warnte, wurden diese von linker Seite lächerlich gemacht. Nun haben wir den Salat; durch die enorme Zuwanderung werden die Mietzinsen noch weiter steigen (Angebot/Nachfrage)! Aber das ist natürlich alles nicht wahr…Hauptsache, die Sozis habe wieder ein Betätigungsfeld, sich für “den kleinen Mann” einzusetzen.

  • Peter Scheidegger says:

    Diese Diskussion läuft in eine falsche Richtung. Nämlich SVP gegen SP.
    Vor 5 Jahren wurde meine Miete 50.- angehoben wegen steigendem Referenzzinssatz und jetzt da der Zinssatz gefallen ist wird die Miete nicht gesenkt. Ich spreche da von einem Betrag von 104.- pro Monat den ich weniger bezahlen müsste. Die Senkungen auf die ich in den letzten Jahren freiwillig verzichtet habe, die werden von meinem Vermieter nicht berücksichtigt, ist ja selbstverständlich.Plötzlich werden alte Renovationsarbeiten,Teuerung usw vorgeschoben um ja nicht auf mein begehren einzugehen.

  • Thomas Meier says:

    Die Sache ist relativ einfach: Mehr Leute suchen eine Wohnung (Nachfrage), als Wohungen angeboten werden (Angebot) und daher steigen die Mieten (Preis). Für jedes andere Produkt, bedeutet ein hoher Preis und Nachfrage, dass sich Firmen darauf stürzen mehr von dem Produkt anzubieten. Bei Wohnungen ist das nicht der Fall, was eigentlich nur den Schluss zulässt, dass es wirtschaftlich nicht attraktiv ist Wohnungen zu bauen. Mit Massnahmen “gegen steigende Mieten”, welche es unattraktiv für Vermieter machen zu bauen, steigt die Knappheit und somit die Mieten nur noch mehr. Die Linken sind Schuld!

    • Martin Muheim says:

      Irgendwie komisch, denn wo ich hinsehe, werden Wohnhäuser bis zum Abwinken gebaut. Wahrscheinlich lohnt es sich doch.

  • Silly says:

    Es gibt in den allermeisten Randbezirken der vier grössten Städte sehr viel freien Wohnraum.
    Die überproprtionale Verteuerung der Mieten kann daher generell auch nicht mit den Zuzug von Ausländern begründet werden,allenfalls mit dem Umstand,dass eben solche sich primär in den Ballungszentren niederlassen wodurch es dort zu Engpässen kommen kann.
    Im allergrössten Teil des Landes ist die Situation aber entspannt

  • Andreas Ungricht says:

    Wartet einmal ab, bis die Nebenkosten steigen in Folge dieser unsinnige KEV, dann gehts erst richtig los ! In paar Jahren werden viele Wasser- und Abwasserleitungen erneuert, dann kommt noch mal ein grosser Anschub. Dann sind die Mieten plötzlich nebensächlich. Die Kaufkraft wird massiv sinken, aber wirklch massiv. Und die Löhne stagnieren durch die hoch gelobte PFZ.

  • Lori Berger says:

    Es wird langsam zur Qual, immer wieder betonen zu müssen, dass der Hauprgrund dieser Miet-Zockerei bei der völlig abnormalen Zuwanderung liegt. Wenn jährlich 50000 oder mehr Migranten hier aufkreuzen, dann mag die Bauwirtschaft nicht mehr nach mit dem zupflastern des Mittellandes mit neuen Wohnungen. Die Vermieter freuts, sie finden 100 Ausreden, um Mieten hoch zu halten. Die Mieter aber stehen in endlosen Schlangen für bezahlbare Wohnungen, müssen unötig viel Zeit verschwenden, um überhaupt ein Dach über dem Kopf zu finden. Zustände bald wie in Monaco, wo nur noch Reiche erwünscht sind.

  • Hans Gruber says:

    Mir tun nur die armen Vermieter leid, die durch die PFZ und die Linken ständig und jedes Jahr dazu gezwungen werden, die Mieten in immer astronomischer Höhen zu treiben. So ein armer Vermieter hat ja überhaupt nicht mehr die Wahl beim nächsten Mieter den gleichen Preis zu verlangen. Er muss ja wegen der PFZ ständig höhere Mietzinse verlangen, oder? Ach nein, das war ja wegen dem Markt. Der zwingt ihn ja dazu.
    Tragisch, wie wenig Spielraum so ein Vermieter hat heutzutags

    • Fiona Berger says:

      Was ist daran falsch, wenn ich Geld verdiene mit meinen Wohnungen.
      Jeder holt das Maximum raus. Von der Cervelat im Coop über das neue Auto bis halt hin zu den Mieten: Überall wird so viel wie möglich abkassiert.

      • Hans Kernhaus says:

        ihre bvg-einrichtung ist auch ein gewichtiger vermieter. rufen sie doch einmal dort an und sagen sie, sie sollen die wohnungen günstiger vermieten, sie verzichteten dafür auf einen teil der rente.

      • Pascal Meister says:

        Wenn sich trotz der Anpassung an die Mieten im Quartier noch 50 Leute um eine gut gelegene Wohnung reissen, wieso ganz genau soll ein Vermieter dann noch den gleichen Mietzins verlangen wie vom Vormieter? Um eine Rekordschlange von 300 Interessenten zu sehen?!?

  • Walter Boshalter says:

    Wie üblich wurde das Problem nicht erkannt. In städtischen Lagen und speziell Zürich/Genf spielt es keine Rolle, ob die Miete für die Dreizimmerwohnung 4000 oder 400 CHF ist. Bei der ersten stellen sich 5 Interessenten an, bei der zweiten 500. Schlicht die Menge an Nachfragenden bringt den Mietmarkt zum erliegen.

  • L. Wegmann says:

    Einen fünftel wird da geschrieben? Als wäre das problematisch… ich zahle einen drittel für eine Wohnung in der Agglo im Gewerbegebiet und hätte keine Chance irgendwo eine subventionierte Wohnung zu finden. Weil ich keine Familie habe und mittelmässig verdiene. Die ganzen subventionierten Wohnungen für Familien und Arme sind doch ein Witz. Als alleinstehender Zahlt man weit mehr fürs Wohnen. Kinder sind (mehr oder weniger) freiwillig. Wohnen nicht. Lasst mal mehr Wohnungen bauen anstatt jedes EFH-quartier in der Stadt erhalten zu wollen. Oder erstellt für alle subventionierten Wohnraum.

  • Thomas Moser says:

    Es ist schon interessant, wie Linke einfache Marktmechanismen nicht verstehen. Ein Ökonomie Studium würde hier helfen (die Assessment Phase reicht).
    Interessant ist, dass die JUSO Marktmechanismen verstehen. Sie produzieren im Ausland ihre tollen Fahnen, weil es dort günstiger ist. Der CH-Arbeitsmarkt ist ihnen offenbar egal, wenn es ums eigene Portemonnaie geht. Sobald es aber andere sind, i.e. Vermieter, dann verstehen sie Marktmechanismen nicht mehr. Sie sprechen dann von Abzocker.
    Übrigens: Es gibt günstige Wohnungen in der Agglo. Nicht jeder muss an der Bahnhofstrasse wohnen!!!!!!!!!!!!

  • Wale says:

    All das gesagte auf einen einzigen Satz reduziert:
    JA zur Zuwanderungs-Stop Initiative !

  • Martin Vollenweider says:

    Einfach bei den nächsten Abstimmungen was die Personenfreizügigkeit betrifft dementsprechend abstimmen. Dann gibt es wieder freie bezahlbare Wohnungen.

    • Rene Wetter says:

      Sie glauben wohl an den Storch. Wenn wir die PFZ abschaffen wird sich nichts ändern auch wenn das viele ständig wiederholen. Ein Anhaltspunkt für Leute die das nicht glauben: Die Zuwanderung aus nicht EU Ländern (keine PFZ) ist ungebrochen. Wir hatten Ende 80er auch eine Explosion von Miet und Hauspreisen. Gleicher Grund wie damals: Tiefe Zinsen. Tiefe Zinsen – höhere Verschuldung – höhere Preise – höhere Mieten. Wenn die Zinsen dann hochgehen steigen Mieten und Schuldzinsen bis den Leuten die Luft ausgeht. Dann kommt es zum beliebten Immobiliencrash. Das PFZ Geschwätz ist nur eine Nebelgranat

      • Peter Schmid says:

        @R.Wetter. Die “Explosion” der Miet- und Hauspreise Ende der 80er hatte eine völlig andere Ursache (unter anderem auch eine viel geringere Bautätigkeit vor allem auch weil die Hypothekarzinse Ende der 80er rasant stiegen) und war bei weitem nicht flächendeckend wie heute. Tiefe Hypothekarzinse wie wir sie heute haben fördern die Bautätigkeit eher als dass sie sie Behindern. Zu sehen an den unzähligen Baukränen überall. Und die Zuwanderung aus nicht EU-Ländern wird dann mal hoffentlich Ecopop regeln.

  • Peter Richter says:

    Warum die hohen Mieten?
    Sicher spielt der Markt und damit die Einwanderung die Hauptrolle.
    Im weiteren die sehr hohe Steuerbelastung bei lukrativen Wohnobjekten, Überschüsse müssen investiert werden sonst geht alles an das Steueramt, diese Investitionen führen zu höheren Mieten.

    • Mehti Nejad says:

      Ich bin Hauseigentümer und habe über die Jahre mit Mietrückstände zu tun gehabt, einen Rohrbruch sowie einen defekten Boiler und eine Öltanksarnierung. Dazu gibt es noch Hypothekarzinsen die mich konstant belasten. Diese Kosten sind zum Teil enorm und ich habe auch schon erlebt das ich Geld verloren habe durch unvorhersehbare Kosten dieser Art. Handwerker und Boiler sind leider nicht günstiger geworden über die Jahre. Diese Kosten werden vom Mieterverband nie erwähnt oder berücksichtigt. Es wird nur immer über Profitgier gesprochen. Die Hauseigentümer werden immer als Sündenbock dargestellt aber die Mieter können nichts falsch machen ausser die Miete nicht bezahlen und eine bis zu dreijährige Erstreckung durch den Mieterverband erzwingen. Gute Arbeit, lieber Mieterverband ihr macht leider keine Freunde mit uns auf diese art.

      • Peter Richter says:

        @ M. Nejad
        Vermieter sind in den linkslastigen CH-Medien nicht vertreten
        und daher einem permanenten Medien-Shitstorm ausgesetzt.
        Soeben bezahlte ich Fr. 500.- für eine Holztreppensanierung,
        pro Treppentritt wohlverstanden, ich mag’s dem Handwerker gönnen.
        Den ganzen grossen Reibach mit Immobilien machen die Steuerämter in den Rot-Grünen Städten.

  • Hans Ulrich Suter says:

    Beim Mieterverband handelt es sich um eine Interessengruppe die mit massiven Drohungen und Falschaussagen operiert. Vergleichbar am ehesten mit der Mafia. In diesem Falle zum Beispiel ist die Mietanpassung auf den ersten Kündigungstermin zu erteilen, das ist der 1. April, da bekanntlich man über Weihnachten niemanden kündigen kann. Die Bruttorenditerechnung ist immer extrem trivial und würde zeigen, dass die meisten Mietobjekte (ausser in Ballungsgebieten) eher bescheidene Renditen haben.

  • Meinrad Lacher says:

    Ja, ja, die Linken wissen immer, was die andern zu zahlen haben, was die andern verdienen dürfen, was die andern verlangen dürfen und wo sie selber Anrecht für etwas haben, das sie nichts kostet. Es ist verwunderlich, dass eine solche Organisation (sprich Partei) mit einer solchen Ideologie bestehen kann. Sind denn wirklich alle, die da mitmachen, vom Neid zerfressen? Nein, ich weiss, nicht alle, aber die meisten!

  • Jonas W. Frey says:

    Die von der SP gewollte Zuwanderung (Stichwort: Personenfreizügigkeit) führt zu einer hohen Nachfrage nach Wohnraum. Weil wegen der knappen Platzverhältnisse (Stichwort: Landschaftsschutz) das Angebot zu knapp ist, steigen die Preise. Manchmal mache ich mir echt Sorgen, welch einfache Zusammenhänge gewisse Poltiker nicht verstehen (wollen).

  • Martin Burgi says:

    20% des Einkommens für die Miete. Erstaunlich wie sich dieser Fausformel in den letzten paar Jahren beim MV veränderte….
    Vor Jahren galt die Faustformel ca. 1/3 des Einkommens kann für die Miete angenommen werden. Was darüber liegt überschreitet die finanzielle Möglichkeiten desjenigen. Woher kommt dieser Reduktion im Denke des MV?
    Bauen kosten viel Geld und viele Verm, werden nicht die wirkliche Rendite haben, die sinnvoll wäre. Daneben darf der Verm. alles mögliche an Kosten tragen. Die Zinsen sind zwar relevant, aber nicht nur. Andere Faktoren sind genauso wichtig. Unrealistisches vom MV.

  • Klaus Fleisch says:

    Als kleinst Vermieter (1 Whg) ärgert mich, das die Diskussion immer nur an den Hypozinsen fest gemacht wird. – Beim Renovieren werden Auflagen von der Stadt gemacht die sonst nicht anfallen (Zusatzkosten) – Bei einem selbstbew. Haus ist ein Mieter wechsel nicht ganz so einfach, will doch nicht irgendein Mitbewohner (Leerstand ) – vermietet man die Wohnung zu einem normalen Preis, kommt die Bank wegen der Tragbarkeit. (Amortisation) – Mieter die nicht bezahlen oder der Whg nicht sorg geben kosten auch. Diese Punkte fallen meines Erachtens weit mehr ins Gewicht als ein 1.00% Zins

  • Werner Meyer says:

    Was bringt es, eine Frage zu stellen, wenn man die Antwort nicht hören will? Natürlich führen mehr Scheidungen, mehr Singles auch zu einer erhöhten Nachfrage nach Wohnungen. Aber der Hauptgrund, die riesige Zunahme von ausländischen Wohnungssuchenden wird ja von den Linken völlig ignoriert. Also, spart euch die Zeit, die ihr mit dem Fragenstellen verschwendet, und wartet die Kündigung der PFZ ab.

  • Müller REto says:

    Meine Verwaltung ist in Winterthur und meine Wohnung ist in Effretikon nicht gerade günstig.
    Meine Verwaltung will nicht senken die Miete sei utner dem Orts und Quartierüblichken Niveau war
    der freche Antwortbrief der Verwaltung. Was kann ich tun ?

  • Dinu says:

    Boden: Knappes Gut, Arbeitnehmer: Dank PFZ in grosser Menge verfübar. Was steigt wohl? Lohn oder Miete? Den Vermietern die Schuld zu geben ist grotesk. Nationale Politiker wollten das “Erfolgsmodell” à la Monaco bei uns einführen und sie verteidigen es immer noch. “Besitz soll sich lohnen” ist das Credo. Wer nur seine Arbeit zu verkaufen hat, verliert. Auch nicht weiter verwunderlich: Als Menschen mit bombensicheren Jobs (Lobbyist), Wohneigentum (mind. 2/3 von ihnen) und Investments in Immobilien und Aktien gehören sie zu jener kleinen Gruppe, die im riesigen Ausmass von der PFZ profitiert.

  • Andreas Dietrich says:

    Kostentreiber sind, neben den vielen gierigen privaten Vermietern, auch unsere Pensionskassen. Sie stürzen sich auf den Mietwohnungsmarkt, weil dort Toprenditen zu erwirtschaften sind. Das heisst die aktive Generation zahlt die Renten der Pensionierten zweifach, durch die (verbotene) Umlagerung der 2. Säule und durch höhere Mieten. Unter den erwähnten gierigen privaten Vermietern hat es überproportional viel Rentner, wie man jeder Hausbesitzerstatistik entnehmen kann.

  • dan meier says:

    Ich habe an sich kein Problem, für eine anständige Wohnung einen angemessenen Preis zu bezahlen. Was mich aber richtig nervt ist die Tatsache, dass man i.d.R. zwar ordentlich blechen darf, aber immer noch dem Nachbarn beim TV schauen zuhören darf. Wenn schon massive Preise, dann auch entsprechende Bausubstanz.

  • Roland Steiner says:

    Die Schweiz wird vor der Haustür immer unatraktiver. Alles ist überbaut und verbaut. Kein Wunder, dass die Ansprüche an die eigenen 4 Wände immer grösser werden. Jeder will sich seine eigene Wohlfühloase verwirklichen. Dadurch möchte jeder einzelne auch mehr Wohnraum. Dies fürt zu einer weiteren Verknappung des Wohnraums. Somit steigen auch die Preise.

  • Hermann says:

    Es gibt in der Schweiz ganz einfach zu viele Mieter, also zu wenig Wohneigentum. Schuld daran ist der blöde Eigenmietwert, der Wohneigentum teuer macht. Und der existiert nur deshalb, weil mehr als 50% Mieter sind, wenn darüber abgestimmt wird, ob dieser abgeschafft werden soll und nein stimmen. Also ein Eigengoal der Mieter. Die Schweiz hat die tiefsten Hypothekarzinsen, da sollte Wohneigentum die Norm sein.

  • Anna Meier says:

    1/5tel? In welchem Jahrhundert lebt die denn…. ? Schon bei meiner aller ersten Wohnung, und das ist schon ein Weilchen her war dir Rechnung: mit Auto max. 1/4, ohne Auto max. 1/3….

  • Hans Weder says:

    Die Hypothekarzinsen sind nur die Kostenseite der Preisbildung: Können Zinsen kaum mehr sinken, muss erwartet werden, dass diese eher steigen. Damit reduziert sich der künftige erwartete Ertragswert – auch ohne Änderungen der Nachfrage. Dieser Effekt lässt Mietpreise auf Tiefzinsniveaus rigider werden. Zusätzlich hat der Substanzwert der Liegenschaft einen Einfluss: Steigt der Wert aufgrund einer erhöhten Nachfrage (die durch günstige Hypotheken angetrieben wird), kann der Vermieter profitabler verkaufen. Der Käufer wiederum müsste mehr bezahlen, was die Mietzinseinnahmen steigen lässt.

  • Hans Weder says:

    Der preistreibende Einfluss des Substanzwertes ist umso grösser, je stärker der Gewinn aus dem Liegenschaftenverkauf besteuert wird – was typischerweise gerade bei kürzeren Haltefristen erheblich ins Gewicht fällt. Damit orientieren sich Vermieter eher längerfristig, was wiederum den negativen Einfluss (erwarteter) steigender Zinsen auf den Ertragswert verstärkt. Kommt eine künstliche Verknappung des Angebots hinzu, wie es etwa die Stadt Zürich mit den Genossenschaften sehr intensiv betreibt, profitieren Vermieter natürlich von der relativen Zunahme der Nachfrage und höheren Mietpreisen!

  • Hans Weder says:

    Streng genommen, auch wenn es poltisch nicht opportun wäre, sollten sich Mieterverbände gegen Genossenschaften, gegen Grundstückgewinnsteuern und gegen die Tiefzinspolitik der SNB (also auch gegen die EUR-Untergrenze) einsetzen. Sich aber (offensichtlich politisch motiviert) gegen die Vermieter zu wenden, ist fadenscheinig und ganz eindeutig nicht im Sinn der Mieter!

  • Kurt Morf says:

    Ich bin Besitzer eines Mehrfamilienhauses und vermiete Wohnungen. Meine Situation ist so, dass die Festhypothek im Jahre 2009 zu einem höheren Zins abgeschlossen wurde als heute möglich ist. Die Festhypothek ist erst 2017 zur Erneuerung fällig. Als Vermieter kann ich von den niedereren Zinsen erst nach 2017 profitieren (falls sie dann noch erhaltbar sind). Die momentanen Zinsreduktionen auf dem Markt reduzieren meine Kosten nicht und kreieren auch keinen zusätzlichen Gewinn. Unter den gegebenen Umständen kann ich keine Mitzinsreduktionen geben.

  • Hansruedi says:

    Was soll das Gejammer?
    Regelmässig kann man in Umfragen lesen, das über 80% der Mieter mit ihrer Situation zufrieden sind..

  • Kägi says:

    Dafür bezahlen in zürich alle Steuerzahler jene, die privilegiert wohnen: Es geht um zwei Gruppen. a) Genossenschafter: es gilt zwar die gleiche Steuergesetzgebung wie bei einer AG. Aber weil die SP es so will, wird weder das Verrechnungssteuergesetzt noch das StHG angewendet. Die Gesetze verlangen nämlich, dass Mietzinse an Genossenschafter auf der einen Seite der Verrechnungssteuer, auf Stufe Genossenschaft der Gewinnsteuer und auf Stufe Genossenschafter der Einkommenssteuer unterliegen. Aber eben: Die SP ist sehr einflussreich und für die GEnossen gelten eben diverse Privilegien.

  • Kägi says:

    Hinzu kommt b) dass alle Genossenschaften und in der Stadt Zürich die Privllegierten, die der der städtischen Liegenschaftenverwaltung nahe stehen, sich vom Steuerzahler die Mieten subventionieren lassen. Denn jede Miete unter dem Marktpreis einer Wohnung, die den Bürger = Steuerzahler gehören, wird zu Lasten der andern Steuerzahler subventioniert. Diese Form von GEorge Orwells Animal Farm setzen die Genossen eben praktisch um, zum eigenen Vorteil der Genossen. Sie nennen das sozial.

  • Kägi says:

    Nachtrag bei 23.18, es heisst natürlich: …” und auf Stufe Genossenschafter der Einkommensteuer unterliegen würden, soweit sie unter dem Marktwert sind. Diieser Zusatz ist wichtig und fehlt oben.

  • Joerg Hanspeter says:

    Unser Vater hat durch Konsumverzicht etwas Geld gespart und mit diesem Geld ein kleines Mehrfamilienhaus gekauft. Das wäre vielen Leuten auch möglich (allenfalls durch Gründung einer Genossenschaft), aber Ferien, Auto, neuestes TV-Gerät und Handy sind wichtiger. Aber die bösen Vermieter sollen gefälligst ihre Wohnungen so billig wie möglich abgeben und die Genossenschaften sollten sowieso viel durchlässiger sein. Leute, nehmt endlich Euer Schicksal selbt in die Hand. Tut etwas, die nächste Generation wird Euch dankbar sein.

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