La Suisse du débat Minder mérite les louanges

Elle est très très sympa l’image de la Suisse que donne la presse étrangère quand elle parle de l’initiative Minder (lisez notre article sur le même sujet sur 24 heures et Tribune de Genève). Elle y décrit un citoyen suisse qui aime le travail, l’épargne et l’humilité. Une espèce de surhomme responsable, qui bien qu’étant le plus riche de la planète en moyenne statistique, reste conscient de la valeur de l’argent. Dimanche 3 mars, il s’apprête d’ailleurs à sanctionner par le vote les rémunérations abusives des grands patrons des sociétés cotées en Bourse.

Le Suisse est en quelque sorte le dépositaire de la méritocratie, explique ainsi Time à ses lecteurs américains. Ce principe clé du rêve US parle évidemment avec force au pays des «succès story». Pour la population suisse, l’argent doit être le fruit d’un travail acharné et non pas de primes dues aux circonstances des marchés, dit en substance le média américain.

Entrepreneur plutôt que financier. Car, si le Suisse n’a pas de problème avec l’argent, il aime donner un sens aux salaires perçus. Dans le cas contraire, selon Reuters US, la population suisse exprime son mécontentement dans les urnes – mystères et grandeurs de la démocratie directe – qui n’est pas l’expression d’une jalousie ou d’une bataille idéologique mais une volonté de recadrage.

Voilà une vision positive de la Suisse dans le monde qui ne doit pas déplaire à Nicolas Bideau, le directeur de Présence Suisse.

Thomas Minder durant la session parlementaire d'automne, le 27 septembre 2012. (Image: Keystone/Peter Klaunzer)

On peut poursuivre cette revue de presse internationale à l’envi. L’image de la Suisse que renvoie le miroir de la presse étrangère est flatteuse. Le génie de la démocratie directe réussit là où même de puissants chefs d’Etat ont échoué. «Il faut moraliser le capitalisme!» soufflait le Français Nicolas Sarkozy à grands coups de trompettes. Thomas Minder serait, lui, en train d’y parvenir par le biais du renforcement de la démocratie actionnariale.

La Suisse bientôt championne de la bonne gouvernance, présagent le Monde et les Echos, deux grands titres de la presse économique française. Voilà une vision positive de la Suisse dans le monde qui ne doit pas déplaire à Nicolas Bideau, le directeur de Présence Suisse. L’organe de la Confédération responsable de l’image de la Suisse à l’étranger.

Un Schaffhousois, Thomas Minder, a ainsi offert à un Genevois, Nicolas Bideau, une opération en relations publiques gratuite et de grande envergure. Deux hommes issus de cantons qui partagent plus de kilomètres de frontières avec nos grands voisins qu’avec le reste de la Suisse. Deux territoires suisses péninsules dans cette Europe où trop souvent le Suisse est réduit à sa caricature.

Ne boudons pas notre plaisir. Cette image résolument positive est forcément en partie trompeuse. Comme l’était aussi celle du Suisse raciste et obtus lorsqu’il a interdit la construction de minarets par le biais d’une autre initiative populaire.

Une chose est sûre, et les analystes de la presse internationale l’ont parfaitement saisi, les institutions politiques suisses fonctionnent. Et tous de souligner que même le refus du texte de Minder est encore une victoire pour la justice économique, car le contre-projet indirect élaboré par le parlement est aussi un instrument utilisable contre les grands patrons qui ont démérité leurs salaires. On prend! La Suisse mérite bien ces louanges.

68 Comments sur «La Suisse du débat Minder mérite les louanges»

  • Auch die EU will den Abzocker in nächster Zeit einen Riegel schieben.

    • Eric Cerf says:

      Machen wir uns doch nichts vor: die Lobhudeleien der EU und der übrigen Welt, bewirkten für die kommende Abstimmung rein gar nichts. Die Meinungen sind gemacht, praktisch alle stimmten schon brieflich ab. Es muss von einer klaren Annahme der Minder-Initiative ausgegangen werden. Die echte Nagelprobe kommt dann im Parlament. Wetten, dass die FDP/SVP/ und Teile der CVP alle Hebel in Bewegung setzen, damit das Volksbegehren im Rat kräftig verdünnt wird? Die Abzocker können auf eine sehr starke, bisher immer erfolgreiche Lobby in BE zählen.

  • Roland K. Moser hat ein Ja in die Urne gelegt und says:

    “…Genauso verwirrend war auch die Wahrnehmung der Schweiz als rassistisches und borniertes Land, als per Volksinitiative der Bau von Minaratten verboten wurde….” Die Schweiz wurde eher als fortschrittlich wahrgenommen.

    Dem Rest des Artikels stimme ich zu.

    Und die StimmbürgerInnen wissen jetzt, dass das Inititiatv-Recht renoviert werden muss 🙂
    Mein Vorschlag: 50’000 Unterschriften in 9 Monaten, spätestens 7 Monate nach der Einreichung der Unterschriften muss (!) abgestimmt werden, und spätestens 6 Monate nach der Annahme an der Urne müssen die Gesetze und Verordnungen gemacht sein.

    • Hans Müller says:

      Gute Idee! Dann wäre nämlich auch die Ausschaffungsinitiative endlich umgesetzt.

    • Simon says:

      Ja klar, die Schweiz wurde als fortschrittlichen wahgenommen? Ich denke, sie waren zu dieser Zeit nicht im Ausland, deshalb hier eine kleine Aufrischung: Hämisch gelacht wurde in den Medien über uns, da wir versuchten mit solch lächerlichen Mittel das “Ausländerproblem” zu lösen. Gelacht, Herr Moser, nicht bewundert, gelacht wurde! (klar, abgesehen von den rechten Flügeln der jeweiligen Ländern)

    • Levin says:

      Ihre erste Aussage stimmt überhaupt nicht!
      Ich erinnere mich noch sehr gut, was für ein Echo durch die Internationale Presse ging, als die Minarett Initiative angenommen wurde. Einziger Zuspruch kam von den rechten Parteien im Ausland, aber im Grossen und Ganzen war die Reaktion äusserst negativ. Und ich verstehe die Entrüstung nur zu gut, das war einer der dümmsten Entscheide des Schweizer Volkes seit langem.

    • Roland K. Moser says:

      Die Reaktionen der Bevölkerung im Ausland auf das Minarett-Verbot haben bis zu 80 % oder noch mehr Unterstützung erhalten. So die Umfragen in meiner Erinnerung. Dass demokratie-phobe Kreise Mühe mit dem Entscheid hatten, ist nachvollziehbar und äusserst verständlich 🙂

      • Richard Nuesch says:

        Sie meinen Fox-News?. Ich habe keine andere possitiven news hier in North Amerika ueber die Minearette Abstimmung gesehen

        • Ralph Schehle says:

          Es waren allein in den USA einige mehr. Ausser Fox News waren The Blaze, Rush Limbaugh, Mark Levin,Michelle Malkin und Ann Coulter mit ihren Radio/Kabel-TV Staionen Feuer und Flamme wegen unserem Minarett-Entscheid!

    • Hannah Ehrlich says:

      Ich weilte zu der Zeit der Minarettinitiative in Argentinien und habe dort in einer Tageszeitung mit beschämen einen Kommentar über die Überreaktion in meinem Heimatland gelesen. Freunde von mir waren in den USA und berichteten von ähnlichen “Entdeckungen” in der Presse. Dass die Schweiz als “fortschrittlich” wahrgenommen wurde deckt sich also nicht mit meinen eigenen Erfahrungen.

    • Roland K. Moser hat auch bei der Minraett-Verbots-Initiative Ja gestimmt und says:

      Die Politiker-Kaste war gegen das Verbot – Die Menschen dafür.

  • Lukas Christen says:

    Jeder, der einen Lohn bezieht, den er nicht verdient, ist per se ein Abzocker.
    Es ist wichtig und richtig, dass Topmanager endlich in die Schranken gewiesen werden. Doch wenn es dabei bleibt, verkäme die Initiative zur Neidkampagne. Deshalb muss etwas auf den Tisch, dass jedem, der seinen Lohn nicht wert ist, das Handwerk legt. So mancher, der jetzt Manager angreift, würde sich bald die Augen reiben, denn sein Lohn würde gekürzt.
    Und endlich kämen wir dem nächer, was es schon lange braucht: Lohngerechtigkeit!
    Dann könnte man auch denen mehr geben, die eigentlich mehr verdienen würden!

    • Walter Bossert says:

      Herr Christen,würden Sie sich dann auch gleich als Experten melden, um die Leistung des/ der einzelnen mit absoluter Sicherheit beurteilen zu können ? Meine Erfahrung ist, wie könnte es anders sein; Ich bin der Beste, alle anderen verdienen zu viel!

    • Martin Maletinsky says:

      Ihr Beitrag unterstellt, dass so etwas wie “absolute Gerechtigkeit” existiert, bzw. dass es ein objektives Mass für einen “gerechten Lohn” gibt – ein solches Mass existiert aber nicht und die Wahrnehmung, was ein “verdienter” Lohn ist hängt völlig von der Perspektive ab. Auch Ihr und mein Lohn würde vermutlich grossen Teilen der Weltbevölkerung als vollkommen überrissen und unverhältnimässig erscheinen.
      Da scheint mir der freie Markt der vernünftigere Zuteilungsmechanismus, und im historischen Vergleich auch jener, der der Allgemeinheit den höchsten Wohlstand beschert.

    • R. Merten says:

      Und jeder der arbeiten könnte, aber in der wohligen sozialen Hängematte liegt, ist ein Abzocker, Hr.Christen. Und deren gibt es viele. Auch kriminelle Asylanten z.B. sind Abzocker- sie bereichern sich auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung. Aber das ist den Cüplisozialisten komplett egal. Die Rechnung für die ausufernden Auswüchse und Missbräuche im Asyl- und Sozialwesen wird die Bürger noch teuer zu stehen kommen. Dann sind aber die Hauptverantwortlichen Politiker aus SP, GRUENEN und CVP hochstwahrscheinlich verschwunden und nicht mehr auffindbar!!

    • iskra says:

      Und wer ist das ? Und wer entscheidet das ? Und wie macht man das ? Fragen über Fragen……………………….

  • Ueli Hoch says:

    Zitat: “Die Schweiz erhält im Ausland für die Abzocker-Initiative viel Lob. Auch wenn die Gründe dafür manchmal etwas verwirrend sind”. Auch die Gründe all derjenigen die am Sonntag ein Ja in die Urne legen sind manchmal etwas verwirrend und basieren auf falschen Vorstellungen was die Initative bewirken kann.. Viele werden in ein paar Jahren enttäuscht sein, wenn sie merken, dass die Lohn- und Boni-Excesse weitergehen. Das Beste an der Minder-Iniative ist der Titel. Dieser verspicht aber etwas das der Inhalt dann nicht halten kann.

    • Schneider Heinz says:

      Ich sehe das genau so. Es ist aber wieder so ein Thema, wo jeder mitreden kann und höchstens 99,9% Fussvolk gar nicht betrifft. Es ist leider so wie Lukas Christen schreibt, das ist aber nicht mach- noch konntrollierbar. Wenn nähmlich Christens Vorschlag zur Abstimmung käme würe das sowenig bringen, wie die Minder-Initiative bringen wird. Nun, wir werden das vielleicht schon im 2014 sehen, wenn die ersten Gagen an die Oeffentlichkeit kommen.

    • chris müller says:

      Diese Art von Pessimismus ist ganz schädlich. Wenn die Menschen immer so gedacht hätten, würden wir heute noch in den Höhen hocken.

  • Urs Hecht says:

    Nach einem recht gut geschriebenen Artikel konnte sich Herr Alonso nicht verkneifen, einer von linker ideologischer Borniertheit nicht zu uebertreffenden Art einen Satz einzufuegen, welcher mit diesem Thema schlicht nichts zu tun hat.

    • Th.Klopfenstein says:

      Richtig Herr Hecht, alles was Herr Alonso zitieren konnte war positiv, weil dies aber nicht sein darf, musste der eigene
      Erguss negativ ausfallen. Ideologische Borniertheit – ein weitverbreitetes Phänomen bei Schweizer Journalisten!

  • Romeo Study says:

    Die Minder-Initiative tut der Schweiz nicht nur gut, sondern die Schweiz braucht dringend ein Ventil, um sich von egoistischen Kräften befreien zu können. Die Wertbemessung der Arbeit von Managern ist völlig aus dem Ruder gelaufen und bedarf schnell einer gründlichen Korrektur. Das subtil gespannte Netz von Economiesuisse wird hoffentlich abgebaut.

  • Werner Amsler says:

    @Lukas Christen. Das bezahlen von ungerechten Löhnen müsste als Offizialdelikt gelten. Damit schüzten wir auch jene Arbeitnehmer, welche gar nicht merken, dass sie einen ungerechten Lohn erhalten. Dazu braucht es zwingend einen neuen Gerichtshof und ein neues Sozialamt, welches die Betriebe überprüft ob sie gerechte Löhne bezahlen. Ueberhaupt wäre es das Gerechteste, wenn alle den gleichen Lohn erhalten. Inteligente Menschen können ja nicht’s für ihre Inteligenz und fleissige nichts für ihren Fless. (Vorsicht Ironie)

  • Luigi Radaelli says:

    Anstand und gesunder Menschenverstand sollte eigentlich immer Anerkennung finden. Leider gehe diese Eigenschaften insb. in der Politik immer mehr verloren. Manchmal kommen aber solche Beweggründe beim Volk an. Trotz viel Geld und Intrigen der Gegner. Liebe Politiker unterschätzt uns nicht!!!

  • Martin says:

    Die Meinung des Auslands ist völlig irrelevant. Journalisten, hört doch endlich einmal auf der Meinung aus dem Ausland auf das Maul zu schauen (in Tat und Wahrheit wird dort ausserdem wohl kaum von Interesse sein, was in der Schweiz mit ihren 8 Mio. Einwohnern geschieht).

    • R. Merten says:

      Sie verkennen die Taktik der linken Journalisten, Martin. Die wollen einen anderen Staat, wo jeder gleich ist und alles jedem gehört- früher haben dem die Sozis Gurkensalat gesagt. Heute hoffen diese Journis und Politker, dass die dummen Schweizer nicht merken, dass sie manipuliert werden.

  • Meier Pirmin says:

    Ein bedeutender politischer Vorstoss! Dass Initiative wohl angenommen wird, obwohl im Ständerat alle ausser Minder dagegen waren und der Nationalrat sogar einstimmig den Gegenvorschlag annahm, zeigt, dass im Parlamentsbetrieb, wie Massenpsychologe le Bon schon vor 120 Jahren feststellte, oft rein gruppendynamisch und nicht rational abgestimmt wird. Aus diesem Grund ist die direkte Demokratie, wenigstens in überschaubaren Staatswesen, durch nichts zu ersetzen. Minarettinitiative steht in der radikalen Tradition des Jesuitenverbotes. Protztürme v. Scientology kriegten auch keine Baubewilligung!

  • Gurtner Fredi says:

    Das EU Parlament hat gestern ja auch grünes Licht gegeben für eine Plafonierung der Bonis der Baker. Gutes Vorzeichen. Also damit ist ganz Klar dass die Abzocker Initiative nur mit JA zu beantworten ist. Das gibt wohl überall Schub um Bonis abzuspecken

  • Peter Schmeider says:

    “Genauso verwirrend war auch die Wahrnehmung der Schweiz als rassistisches und borniertes Land, als per Volksinitiative der Bau von Minaratten verboten wurde.” Da könnten Sie sich aber gewaltig täuschen. Medienbezogen mögen Sie Recht haben, aber was die Menschen betrifft, sieht es ganz anders aus: meist wurde dieser Entscheid als extrem mutig betrachtet, religiösem Eindringen in aufgeklärte Kulturen ebenso (wie den radikalen) Abzockern) Grenzen zu setzen – mit dem Risiko dafür als rassistisch abgekanzelt zu werden. Aber eben, Medien-Journies sind eine Kaste für sich, nicht das Volk

  • makan says:

    Es ist an der Zeit, das der gesunde Menschenverstand wieder gefördert wird und Löhne und Prämien sich in einem “normalen”, nachvollziehbaren Rahmen bewegen, ansonsten droht unserer Gesellschaft eine Spaltung.

  • Martin Maletinsky says:

    Beeindruckend, wie es die Initianten geschafft haben, offensichtliche Unwahrheiten in der allgemeinen Wahrnehmung als Fakten zu verankern.
    “Stärkung der Aktionärsrechte”: Meine Rechte als Kleinaktionär werden durch die Initiative eingeschränkt, nicht gestärkt. Ich kann mich an der GV nicht mehr wie bisher per Depotstimmrecht von meiner Bank vertreten lassen.
    “[…] den exzessiven Löhnen […] eine Absage erteilen.”: Es werden keine Löhne beschränkt. Abgangsentschädigungen werden verboten und das Prozedere wie das Aktionariat das Vergütungsreglement beschliessen muss wird etwas verkompliziert.

    • sepp z. says:

      Als Kleinaktionär haben Sie eh nichts zu sagen an einer GV. Ihre 0.0002% der Stimmen bei grösseren Firmen sind so ziemlich irrelevant. Aber das nennt man wohl Aktionärs’demokratie’…

    • Martin Maletinsky says:

      @Sepp Z.: Dann gehen Sie am kommenden Wochenende sicher auch nicht abstimmen – Ihre ca. 0.0001% der Stimmen ist nämlich auch da ziemlich irrelevant. Ja, das nennt man Demokratie.

    • Martin Maletinsky says:

      @sepp z.: Dann werden Sie am kommenden Wochenende sicher auch nicht an die Urne gehen. Ihre 0.0001% der Stimmen ist nämlich auch da ziemlich irrelevant. Ja, das ist Demokratie (ohne Anführungszeichen).

  • OMAR says:

    Gemäss Publikation des Bundes von 2008 sind von den KMU 41,4 % Aktiengesellschaften. Das Gross sind Einzelfirmen, gefolgt von GmbH’s. Also kann man sagen, wenn die Minder-Initiative die KMU wirklich “bedrohen” würde, wie Economy-Swiss uns das glaubend machen will, wären 41,4% der Unternehmen betroffen und 58,6% nicht. Kommt dazu, dass Minder selbst die Auswirkungen seiner Initiative beurteilen kann, da er selbst ein KMU leitet. Die Annahme der Initiative wird das soziale Klima entspannen und etwas für das Gerechtigkeitsempfinden tun – im Inland und im Ausland. Das Zeichen wollen wir setzen.

    • Yves Namel says:

      Tja, OMAR, da täuschst Du Dich leider gewaltig. Abgesehen davon, dass Deine Analyse der Dinge falsch ist und Du auch nicht zuhörst, wenn gesagt wird, dass in der Schweiz (bis jetzt) die KMU von den Grossen profitiert haben. Die Minder-Initiative richtet sich gegen die etwa 300 börsenkotierten Unternehmen in der Schweiz. Auch wenn diese somit noch weniger sind, als Du selber fälschlicherweise annimmst, schadet ihre Schwächung der Schweizer Wirtschaft insgesamt. Wenn Du das nicht verstehst, solltest Du wenigstens die Güte haben, Deine Irrmeinung nicht als die Wahrheit anzunehmen.

      • Trachsel says:

        Tja Yves Namel der Grossteil dieser 300 börsenkotierten Unternehmen in der Schweiz gehören ausländischen Aktionären,dh Financier. Blocher/Ebner, Tettamenti, usw. haben mit ihren Spekulationen dafür gesorgt, dass sie enorme Aktiengewinne mit ihren Verkäufen an ausländische Spekulanten erzielt haben. Depotstimmen sorgen dafür, dass die Generalversammlungen, wie in den kommunistischen Staaten, zur Farce geworden sind, da die Zustimmungen im Sinne der Verwaltung mit 80 bis 95% erfolgen. Das ist Tatsache. Spekulanten treiben dort ihre Geschäft, wo sie unbeheligt durch die Gesetze wirken können.

      • André Dünner says:

        Was soll ich da noch sagen Herr Namel … was nun noch fehlt ist eine wirkliche Handbremse und da gäbe es noch die 12 :1-Initiative. Wenn dies dann auch noch durch ist, kann man wieder von geregelten Verhältnissen sprechen. Fairplay eben.

        Soviel kann nicht mal ein Top AAA-Manager arbeiten um gewisse Löhne zu rechtfertigen.

  • Max P. Schweizer says:

    Wir kritisieren gewisse Manager für verantwortungsloses Handeln und Raffgier. Gut so! Was die Schweiz betrifft, haben wir aber einerseits lange zugeschaut und teilweise noch applaudiert, was heute viele vergessen nur um jetzt umso härter zu urteilen. Parallel dazu haben wir fast noch länger träge zugeschaut wie ‘die Institutionen’ der staatlichen Ebene schlechter arbeiten, sich immer mehr herausnehmen und an Hochmut die kritisierten Wirtschaftsleute längst übertreffen. An den GV sollen wir es in Zukunft richten – und hoffentlich unter anderem bald auch wieder an den Urnen.

  • Rüdiger Kraus says:

    Die vielbejubelten Hayeks, müssen sich auch anpassen, sobald die AI angenommen worden ist. Wann werden die zum Abschuss freigegeben von Ihnen Herr Alonso?

  • hp graenicher says:

    Ironischerweise wäre eine Ablehnung der Initiative ein Zeichen für funktionierende politische Institutionen der Schweiz: Ein durchdachtes und funktionierendes Gesetz mit dem indirekten Gegenvorschlag.
    Die Annahme der Initiative ist ähnlich wie die Wahlen in Italien das Resultat einer “Wutabstimmung”.

    • Ralph Schehle says:

      Trotz Ihren rührigen, gutbezahlten Posts wird eine grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung die Initiative annehmen. Dies hat nichts mit “Wutabstimmung” zu tun, sondern mit der Unbelehrbarkeit der Abzocker in den letzten fünf Jahren und der Kampagne der Economiesuisse, welcher die Argument schon lange ausgegangen sind und die sich auf gutbezahlte Schreiberlinge abstützten, welche die Leute so lange mit den ewig gleichen unsinnigen Gemeinplätzen bombardierten, stets koordiniert und wellenweise, dass es den Normalos “ablöschte”. Soviel Geld um etwas schlechtes zu bekämpfen?

  • Lidija Jametti says:

    Ich habe vor genau 4.5 Jahren die Minder Initiative an der Bahnhofstrasse in Zürich unterschrieben und heute freue ich mich sehr über die positive Wahrnehmung im Ausland.
    Auch ich habe so viele Jahre mitgefiebert und heute ist es doch noch besser geworden.

  • Roman Meier says:

    Die Annahme der Abzockerinitiative wird das Image der Schweiz in der Welt sicher verbessern. Und das ist auch bitter nötig wegen der imageschädigenden Machenschaften unserer Finanzindustrie.

  • Yves Namel says:

    “Am kommenden Sonntag wird die Schweiz den exzessiven Löhnen der Firmenchefs von börsenkotierten Unternehmen nun eine Absage erteilen.” Sowas kann auch nur schreiben, wer offensichtlich weder die Minder-Initiative noch den Gegenvorschlag studiert hat. Aber was soll’s: Etwas tatsächlich zu studieren um zu verstehen, braucht Zeit und Aufwand. Da haut man doch lieber in die Tasten – dann ist die Arbeit gemacht. Zu welcher Qualität, ist ja nicht wichtig. Zuviele Journalisten haben seit Längerem vergessen, dass sie eigentlich eine Mit-Verantwortung tragen in unserer halbdirekten Demokratie.

  • ZEIT says:

    Diesen Artikel kann der ZEIT-Leser aber nicht ernst nehmen.
    Eine der rennomiertesten deutschsprachigen Zeitungen steht Initiative sowie Gegenvorschlag kritisch gegenueber.

    • arno wahl says:

      oh mon dieu ! DIE ZEIT hat schon bessere Tage (redaktionell) gesehen, nicht ALLES was dort an uns herangetragen wird
      sollte man allzu ernst nehmen, leider ist das so !

  • Georg Stamm says:

    Nur schade, dass das Berner Parlament die Abstimmung über die Minder-Initiative um ganze 5 Jahre verzögerte wegen seinem Gegenvorschlag. Das kann so nicht weitergehen. Wenn das Parlament nicht innert ca. 2 Jahren fähig ist einen Gegenvorschlag zu formulieren, so hat es ausformuliert: Es wird nur über die Initiative abgestimmt, ohne Gegenvorschlag.

  • Rolf Raess says:

    Wenn diese positiven Kommentatoren wüssten, wie es wirklich um die Schweiz bestellt ist… Dann würden sie merken, dass hier die Hochfinanz in Bezug auf Preise (im europäischen Vergleich die Höchsten) und die Löhne (im europäischen Vergleich nicht einmal ein Mindestlohn…) im Verhältnis schlechter ist als in vielen Industrienationen. Ein Volk von Mietern – ohne Eigentum an Grund und Boden – das ist noch schlechter als in einigen Entwicklungsländern. Eine Korruption auf höchstem Niveau lässt sich nur noch mit der Mafia vergleichen – aber 75% des Volkes so verzogen, dass sie es nicht merken.

  • Jürg Wehrlin says:

    Ist doch logisch – wenn sich die Konkurenz selbst demontiert!

  • Es gibt nichts Gutes ausser man tut es alle guten Dinge sind drei
    darum 3xJa gg Abzockerei Pro Familie-Pro Natura-Pro Patria Helvetia..
    Drum turne an die Urne.der Weg ist das Ziel. keime zuviel… selbstbestimmt eigenverantworlicht gesund sozial gerecht, zum Gemeinwohl von Land & allen Leuten..Füür & Flamme für Freizeit – Freiwilligkeit – Freiheit – Frieden. Lebenstraum.?
    träume nicht . lebe deinen Traum heute.. lebenslange 5 Sterne-Traumschule für ALLE! Neugierig und GEISTREICH..Spass muss sein..glücklich ist ver nie vergisst..unparteiisch frei und eigensinniger Souverän ist.

  • Herr Thomas Minder ist ein grosser Kämpfer und hat eine hervorragende Arbeit geleistet, mit viel Power und Engagement. Es bräuchte viele mehr von dieser Art in unserer Politik. Mit diesem Beispiel, hätten wir bessere Gesetze und eine fairere Justiz!

  • arno wahl says:

    es muss etwas getan werden gegen die Bankster und Pharmaabzocker ! wann enbdlich wird ein gesamter Aufsichtsrat haftbar gemacht, schliesslich hat dieser AUFSICHT ueber das Geld der Aktionaere auszuueben.

  • Hans Maag says:

    Sie tut der Schweiz gut, wenn sie bachab geht. Der sogenannte Gegenvorschlag würde mehr bringen, zudem ist er weniger bürokratisch. Bei einer Annahme werden eventuell 3 – 4 Firmen ins Ausland verschwinden, weiss nicht wie der Friburger Oberschnorrer dann die verlorenen Arbeitsplätze und die nicht eingehenden Steuergelder ersetzen kann..

  • W.Grämer says:

    Habe mein JA schon lange abgestimmt .

  • W.Grämer says:

    In den Chefetagen wird abgezockt und unten entlassen sie wieder Leute .Hauptsache oben werden Millionen garniert.

  • Thomas Hauser says:

    Immer wieder wird über die extrem hohen Saläre der Firmenchefs hinweggezogen aber niemand reklamiert über die extrem hohen Släre der Spotler, die wir indirekt über den Kauf von Produkten mitfinanzieren. Warum reklamiert eigentlich niemand darüber, das wurde noch nie diskutiert, ich ehrlicherweise sagen dass mich das mehr stört als zu höhen manager Löhne schliesslich zahle ich für eine bestimmte Kaffeemaschine mehr, weil der Roger federer Werbung dafür macht. Wenn ein Firmenchef ein zu hoher Lohn hat bezhale ich für das Kil,o brot immer nochd en gleichen preis. Schliesslich kommt es darauf an,

    • Peter Richter says:

      Extrem hohe Salaere?
      z.B auch der nervig moralisierende Bono von U2,
      da ist doch Vasella ein Bettler dagegen …..

  • Reto Stadelman says:

    “sieht die Schweiz gar als baldige Weltmeisterin der guten Regierungsführung.”
    Das ist die Schweiz schon lange. Die beste Demokratie der Welt! Ich wüsste kein anderes Land das so gut funktioniert auf Regierungs- und Politebene wie die Schweiz. Soll mich ruhig einer korrigieren wenn er will.

  • Angela Nussbaumer says:

    Rassistisch und borniert wegen des Minarettverbots…? Also meine Bekannten in GB, Australien, Kanada und Neuseeland fanden ausnahmslos, wir hätten absolut richtig abgestimmt, und sie würden froh sein, könnten sie in ihrem Land mitbestimmen, wie der Schweizer dies kann.

  • arno wahl says:

    ich beneide die schweizer, hier kann das volk mitreden, in der zeit in der Bankster und Pharmaabzocker schamlos dominieren sind uns in deutschland durch unfaehige politiker die haender gebuden, leider ! viel erfolg fuer Sie.

  • arno wahl says:

    man haette ja Herrn Vasella ein paar millioenschen gegoent, aber geheimkonto seit 2010 bei WEGELIN und dann 72 Millionen
    damit ER nichts ausplaudert, das grenzt an eine krilinelle Vereinigung

  • Thomas-A. Weber says:

    Der Einfluss des Top-Management auf das Unternehmensergebnis ist deutlich geringer als allgemein angenommen wird. Hierzu gibt es bereits seit längerem wiss. Studien im Fachbereich Wirtschaftspsychologie und der Betriebswirtschaftslehre. Infolge ist es nur konsequent hier gewisse Grenzen zu definieren.
    Zwei Punkte die mir noch wichtig sind:
    1. Ich gratuliere der Schweiz zu diesem dirketen Demokratiemodell
    2. Ich wünsche mir ein solches auch für Deutschland
    Vielleicht würden dann auch unsere deutschen Politiker eines Tages einsehen, dass nicht die Banken systemrelevant sind sonder die Menschen

  • Peter Richter says:

    Herr Alonso scheint immer noch der kritiklosen Multikulti-Lobhudelei zu froenen,
    scheinbar hat er auslaendische Foren nach der Ausschaffungsinitiative nicht gelesen

  • Andreas Herren says:

    Der Applaus der europäischen LINKEN vorab der SED Nachfolgeparte Die Linke sollte uns Schweizer hellhörig machen! Minder wird wohl als der in die Geschichte eingehen, der das Ende eines einst liberalen Standortes Schweiz eingeläutet hat! Der Egalitätswahn der Schweizer und die Zelebrierung des tiefen Mittelmasses, sprich KMU’s sind gut Multis sind die Bösen, spricht Bände! Die Schweizer haben Globalisierung und globalen Wettbewerb nie begriffen. Sowenig wie die enorme Bedeutung von Weltfirmen für die CH. Bald werden wir nicht mehr in der Championsleague spielen aber in der 3. Liga!!

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