Kampfzone Kabine

Zuerst in der Gondel, dann auf der Abfahrt: Freerider in den Alpen. (Bild: davos.ch)

Zuerst in der Gondel, dann auf der Abfahrt: Freerider in den Alpen. (Bild: davos.ch)

Kürzlich ereignete sich in den Bündner Alpen folgendes: Zwei Typen schoben ihre Bikes durch die Schranke zur Gondelbahn, freudig erregt vom neuen Trail, den sie eben runtergefahren waren. Die Sonne schien, die beiden lächelten und waren froh, dass es Montag war und von Wochenend-Stress weit und breit nichts zu sehen.

Als sie in die Gondel traten, baten sie zwei Passagiere um etwas Platz. Obwohl die Gondel nur etwa zu einem Viertel besetzt war, bewegten sich die beiden Damen höchstens zwei Zentimeter zur Seite. Ein erneutes «Entschuldigung» hatte zur Folge, dass eine der Frauen murrte, Biker hätten hier nichts zu suchen.

Als einer der Biker sie auf den vorhandenen Platz hinter ihr aufmerksam machte, erwiderte die Dame, sie bleibe stehen, schliesslich müsse sie sich am Griff festhalten, der von der Decke hängt, und überhaupt verstehe sie nicht, wieso jetzt auch noch Biker in der Gondel sind, wo sie dort doch gar nichts verloren hätten.

«Das ist doch gar kein Sport»

Die beiden Biker lächelten nicht mehr. Da waren sie eineinhalb Stunden lang von der Stadt in die Berge gefahren, um ausgerechnet auf zwei Wanderinnen zu treffen, die sich gleich beim Eingang wie Affen an die Griffe klammerten – genau wie jene Zeitgenossen, die die Eingänge in Trams und Busse blockieren, kaum sind sie drin.

Einer der beiden Biker erklärte, dass sie hier seien, um Sport zu treiben. «Das ist doch gar kein Sport, den Berg runterfahren», sagte die Frau, die offenbar aus Süddeutschland hergekommen war. Ihre Begleiterin nickte und fragte, weshalb man denn nicht rauffahre, schliesslich habe man ja Bikes. Offenbar bemerkten sie nicht, wie den Bikern der Schweiss über die Stirn lief.

So friedlich könnte es sein: In der Parsenn-Bahn.

So friedlich könnte es sein: In der Parsenn-Bahn. (Bild: Davos.ch)

Der zweite Biker erwiderte, es gebe unterschiedliche Arten des Bikens, Downhill sei eine Disziplin für sich und sehr anstrengend. Zudem würden sie hier auf einer eigenen Strecke fahren, keinen Wanderer stressen und ausserdem gebe es im Leben auch so etwas wie Toleranz – sein Kollege unterbrach ihn und fragte die Frau, weshalb sie denn nicht hinaufgehe, schliesslich habe sie ja Wanderschuhe an. Die Frauen klammerten weiter und schwiegen den Rest der Fahrt.

Dafür ging die Diskussion unter den anderen Passagieren los. Ein Mann in einer Gruppe sagte, die Bergler würden jetzt immer mehr für Biker tun, um im Sommer mehr Geld zu verdienen. Und ein Wanderer Mitte Fünfzig sagte: die Deutschen, die wollen wir hier nicht. Seiner Frau war das peinlich und sie rief hastig, er solle mal aus dem Fenster schauen, da unten sei der neue Bikeweg.

Das Bahnpersonal reagierte umgehend. Bereits bei der nächsten Fahrt führten sie ein neues Regime ein. Seither öffnet sich an der Talstation zuerst die Türe auf der Seite der Biker. Erst wenn diese ihre Bergvelos in der Gondel abgestellt haben, dürfen die Wanderer in die Kabine. Seither können alle in Ruhe bergauf fahren.

Wie erleben Sie das Aufeinandertreffen von Bikern und anderen Touristen in den Bergen? Sind solche Konflikte ein Einzelfall oder gelten Biker auch 20 Jahren nach Verbreitung des Sports für viele noch als Exoten?

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109 Kommentare zu «Kampfzone Kabine»

  • Eni sagt:

    Wo wohnt Ihr eigentlich alle, dass Ihr ständig Probleme habt mit Menschen, die ihre Freizeit anders verbringen als Ihr selber. Da wird gemotzt über Hündeler, Wanderer, Schneeschuhläufer, Reiter, Biker, Dicke………… Vielleicht solltet Ihr alle zu Hause bleiben, dann müsst Ihr Euch nicht rumärgern und erspart anderen Menschen Euer ewiges gestänkere.

  • hjo sagt:

    Liebe frau gut,
    ich gehöre auch zur 50+ generation und gehe immer wieder gerne nach flims zum …………….biken und nehme das essen nicht im rucksack mit, zudem werden, zu ihrer information, die bike meistens seitlich angehängt, da haben auf dem sessel immer noch zwei platz und da es bei den roten socken (wanderer) sehr viele anständige und tolerante leute hat, fahr ich gerne mit diesen hoch.

    • algren sagt:

      Lieber hjo, rote Socken gibt’s schon seit mindestens 30 Jahren nicht mehr, die Generation 50+ bedient sich nicht der Kleinschreibung… Ihr Kommentar ist ein Fake.

  • Karin Gut sagt:

    Ich verstehe nicht, wieso sich die Biker anmassen, den Ferienorten die anderen Gäste zu vergraulen, eigentlich müssten die Biker für die grosszügigen Geschenke dankbar sein. Ein Wanderer zahlt z.B. für die Bergfahrt Flims – Naraus 21 Fr. Und Biker+Bike? 2 belegte Plätze = 42 Fr.? Nein, Tageskarte 37 Fr.! Für gerade einmal 14 Fr. Aufschlag auf eine Einzelfahrt können Biker das Bike mitnehmen und 3, 5 oder 10 Mal hochfahren.

    Es kommt noch besser: Für die Biker wurde eine 8km Bikeabfahrt eingerichtet. Haben dafür die Wanderer und beim Wandern nun ihre Ruhe? Nein, denn Flims wirbt mit 330km Biketrails. Wo haben sie denn die gebaut? Nicht gebaut, einfach die Biker auf die Wanderwege losgelassen (Wanderwege die teilweise unentgeltlich vom Verein Wanderwege gepflegt werden). Flims und andere Orte dürfen sich dann einfach nicht wundern, wenn nach und nach die Generation 50+ immer mehr fernbleibt.

    • Fredi sagt:

      Für exzessives Gondelbiking gibt es spezielle Bikeparks. Lokale Bahnbetreiber sägen sich den eigenen Ast ab, wenn sie durch solche Angebote illegale Bikeparks schaffen und dadurch die bisherigen Stammgäste vergraulen.

    • Stephan sagt:

      Nicht nur die Generation 50+ sondern auch Familien mit Kindern getrauen sich aus Angst nicht mehr solche Wege zu behegen.

      • Vera K sagt:

        Es gibt viele Radfahrer die getrauen sich nicht mehr mit dem Rad auf die Strasse wegen den Autorasern. Warum wird das nicht mal thematisiert?

    • Wothan sagt:

      sie können übrigens die gleiche tageskarte auch kaufen… es handelt sich im falle flims einfach um eine tageskarte. das bike fährt gratis mit. übrigens wird es an die snowboardhalterung des sessels geklemmt. ergo nimmt es keinen sitzplatz ein.
      kein grund also, sich deswegen künstlich aufzuregen. übrigens gibt es im falle flims auch keinen stau vor dem sessel. platz hat es immer genügend. auch hier wieder ein fall von toleranz…

  • diva sagt:

    nicht exoten, sondern naturverächter! seit es diesen angeblichen sport gibt, frage ich mich was das soll. wie idioten halsbrecherisch durch die natur rotzen und alles was kreucht und fleucht niederwalzen. käfer, kleinst-tiere, pflanzen haben keine chance. was soll das ganze? man wandert oder spaziert friedlich in gedanken versunken vor sich hin, sucht ruhe von der hektik und plötzlich kommt so ein keuchender, verschwitzer mensch aus seinem bike den hang herunter geschossen und fährt einem noch beinahe über den haufen.
    ich kann die beiden damen in der gondel verstehen.
    es geht diesen leuten nicht um das erleben von berg und natur, sondern nur um sinnloses herumrotzen, wie im winter beim skifahren.

    • drama queen sagt:

      ALoha Diva

      Einfach mal selbst ausprobieren und dann können Sie gerne nochmals einen Kommentar schreiben.
      Aber schön, dass Sie alles wissen und dies uns mitteilen.

    • Vera K sagt:

      Hallo Diva

      Fahren Sie mal wieder mit dem Fahrrad auf einer stark befahrenen Strasse. Dann werden Sie sehen dass die Autofahrer das grössere Problem sind als die Biker. Autofahrer verursachen auch viel mehr Todesfälle und Verletzte, so um die 5000 pro Jahr. Es ist geradezu absurd den Bikern Naturschäden und Gefährlichkeit vorzuwerfen solange es Autofahrer und, noch schlimmer, Töffahrer gibt. Man müsste das mal genau berechnen, aber der durchschnittliche Schaden einer Autofahrt ist leicht 1000 mal grösser als der Schaden einer Bikefahrt. Was natürlich nicht bedeutet dass die Biker sich rücksichtslos verhalten dürfen.

  • Gregorio Glück sagt:

    Zurück zur Natur, aber nur mit dem Auto! So hiess es früher. Ich bin ausschliesslich mit dem Bike unterwegs. Arbeit, Einkaufen, Freizeit, Sport: Alles nur mit dem Bike. Ich finde jedoch auch, dass Bikes in öffentlichen Verkehrsmitteln nichts zu suchen haben. Wer nicht fähig ist, eine gewisse Strecke (oder Steigung) mit dem Bike aus eigener Kraft zurückzulegen, muss sich auf den für ihn möglichen Radius beschränken.

  • Roli sagt:

    Freeriden mit Klingel geht definitiv gar nicht!

  • Stephan sagt:

    Wir sind oft mit dem Kinderwagen unterwegs. Dann fahren wir halt immer wieder mal vom Weg ab in die Wiese, damit die Biker vorbeibrausen können. Die meisten bedanken sich, aber gemütlich ist das für uns nicht. Zudem getrauen wir uns auch nicht die Kleine alleine laufen zu lassen, es sei denn wir würden sie anbinden. Ich gönne den Bikern ihren Spass und wir suchen uns Wege, wo nur selten Biker anzutreffen sind, oder das Biken untersagt ist.

  • algren sagt:

    Um auf Ihre Frage zu antworten: Biker erlebe ich auf Wanderwegen und Bergpfade mit wenigen Ausnahmen als auffallend rücksichtslose, betont aggressiv bis gehässig auftretende „Weggenossen“. Im Gegensatz zu anderen Freizeit(hyper)aktivisten werden sie wegen ihrer Anonymisierung durch Helm, Visier, Brille usw. eher als feindliche Kampfroboter denn als Mitmenschen wahrgenommen. Das Beste wäre, sie hätten ihre eigenen Trails und blieben unter ihresgleichen.

    • Vera K sagt:

      Um auf Ihre Frage zu antworten: Töffahrer und Autofahrer erlebe ich auf Strassen und Wegen mit wenigen Ausnahmen als auffallend rücksichtslose, betont aggressiv bis gehässig auftretende “Weggenossen”. Im Gegensatz zu anderen Freizeit(hyper)aktivisten werden sie wegen ihrer Anonymisierung durch Helm, Visier, Brille usw. eher als feindliche Kampfroboter denn als Mitmenschen wahrgenommen. Das Beste wäre, sie hätten ihre eigenen Trails und blieben unter ihresgleichen.

  • Bruno Kienast sagt:

    Also mal grundsätzlich, laut Strassenverkehrsgestz Art.41 / Abs.3. Baiker haben auf Wanderwegen nichts zu suchen, Es gibt genügend gut ausgeschilderte Baikerstrecken, im Flachland sowie in den Alpen….man muss sich nur mit Disziplin daran halten.
    jeder auf seinen für ihn bestimmten Wegen. Doch diese Disziplin wird vorallem durch die einschlägige Werbung für Baiker ausgehebelt.

    • Marcel sagt:

      Die Organisation „Schweizer Wanderwege“ bekennt sich in einem Positionspapier für ein friedliches Nebeneinander von Wandern und Bikern auf unseren Wanderwegen:
      http://www.ride.ch/site/images/stories/dokumente/Position_SWW-MTB_de.pdf

      Ich nutze das Wanderweg- und Bergwanderwegnetz sehr häufig mit dem Bike und gelegentlich auch mal zu Fuss. Dabei verhalte ich mich bei durch Wanderer etwas stärker frequentierten Abschnitten bewusst sehr defensiv (=langsam fahren und freundliches Auftreten). Ich kann ja dann ruhig wieder etwas mehr „Gas geben“ wenn keine Wanderer unterwegs sind. Probleme mit Wandern hatte ich dabei noch niemals.

      Übrigens, Herr Bruno Kienast:
      Da ich die Arbeit der Organisation „Schweizer Wanderwege“ sehr schätze (egal ob zu Fuss oder auf dem Bike), erhält diese von mir auch jährlich eine grosszügige Spende. Wie sieht es da bei Ihnen aus?

      • Bruno sagt:

        Lieber Marcel, als Ortsmitarbeiter der Zürcher Wanderwege bin ichfür div.Wanderwege verantwortlich,vielleicht klärt das Ihre Frage…..

    • Werner sagt:

      Genau die bösen „Baiker“, Grammatik ist wohl Glückssache schlechthin und Sie verlangen das man Sie Ernst nimmt……..aber eben Hauptsach „Baiker“ gälled sie^^

  • Engelmann sagt:

    Es fällt mir auf, dass das Thema Erosion nie angesprochen wird. Nach meiner Erfahrung leiden die Wege, je nach dem wie sie aufgebaut sind, unter der Beanspruchung durch die stark profilierten Reifen der Biker. Das kann in manchen Gebieten nur ein finanzielles Problem sein (der Kurverein kann sich regelmässige Repararturen leisten); in manchen Gebieten wird es aber für Fussgänger dadurch immer gefährlicher (ob es für Biker auch gefährlicher wird, kann ich nicht beurteilen). Ein Bespiel ist die Strecke Alp Stretta – Livigno.

    Wie sehen Sie das Herr Eppenberger?

    • Fredi sagt:

      Das stimmt leider, aber eigentlich auch nur wieder teilweise. Schauen Sie sich doch einmal bei Ihrer nächsten Bergwanderung die Wege und Almwiesen genauer an. Da gibt es Skihänge, die im Sommer aussehen wie Geröllhalden, durch landwirtschaftliche Überbewirtschaftung entstandene Erosion en masse und Wanderwege (ohne Biker!) die eher leeren Bachbetten gleichen. Aber vor allem die Ski-„Industrie“ hat da ihre seit Jahrzehnten etablierte Lobby, gegen die aber keiner etwas sagen will.

    • Sabine sagt:

      Wenn alle in die Natur wollen, bleibt davon nicht mehr viel übrig.

    • Vera K sagt:

      Die schlimmsten Naturerrosionen heissen Autobahnen.

  • Peter sagt:

    Als Wanderer bin ich ganz klar der Meinung dass Biker nicht auf Wanderwege gehören. Es gibt durch die ganze Schweiz genug Velowege. Die Biker sollen sich damit begnügen. Diese Meinung rührt auf Grund von schlechten Erfahrungen mit Bikern. Rücksichtslos und egoistisch erwarten sie ganz selbstverständlich, dass Wanderer auf engen Wegen zur Seite gehen oder stehen bleiben. Ich stelle auch fest, das Biker auch da rücksichtslos fahren, wo ausdrücklich ein allgemeines Fahrverbot ist. Zu dem leidet die Qualität der Wanderwege.

    • Vera K sagt:

      Als Radler bin ich ganz klar der Meinung dass Autofahrer nicht auf Strassen gehören. Es gibt durch die ganze Schweiz genug Autobahnen. Die Autofahrer sollen sich damit begnügen. Diese Meinung rührt auf Grund von schlechten Erfahrungen mit Autofahrern. Rücksichtslos und egoistisch erwarten sie ganz selbstverständlich, dass Radler auf engen Wegen zur Seite gehen oder stehen bleiben. Ich stelle auch fest, das Autofahrer auch da rücksichtslos fahren, wo ausdrücklich ein allgemeines Fahrverbot ist. Zu dem leidet die Qualität der Strassen.

  • Salvador sagt:

    Blöde Meinungsmache!

  • H.P. Walter sagt:

    Ich möchte einen klaren Unterschied zwischen Biker und Freerider machen. Wobei bei den Freerider leider eine grössere Anzahl als bei den Biker nicht an die Regeln halten. Es mag sein, dass sie sich durch ihre Helms anonimisiert fühlen. Ich habe schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass die Freerider sich überhaupt nicht um andere Benutzer unserer Bergwelt kümmern. Leider hat mann bei uns in Flims noch dazu einer der romantischsten Wanderweg entlang des Connbächlein zu einem Freeride Trail ausgebaut. Kein Wunder ärgert das die Wanderer. Es sind auch diejenigen, die auf dem Trottoir durchs Dorf brausen.

  • Raphi sagt:

    Sowas würde ich mir nie bieten lassen, schon gar nicht von Deutschen ! Biken ist ein Sport der sich zu Recht völlig etabliert hat. Einige Kantone wie z.B. Graubünden haben dies schon längst begriffen und fördern diesen Sport aktiv. 99% der Biker sind rücksichtsvoll, freundlich, kaufkräftig und umweltfreundlich. Viele Wanderer sind auch Biker und haben die Realität längst erfasst und akzeptiert. Wer mit Respekt und Toleranz unterwegs ist hat keine Probleme ! Ewiggestrige und unzufriedene Nörgeler wie diese beiden Damen brauchen wir in unseren Bergen nicht !

  • Mia sagt:

    Gehen Sie mal an einem schönen Sonntagnachmittag auf dem Uetliberg spazieren, dann wissen sie, was Krieg bedeutet.
    Ich finde, es gibt von jeder Gattung diese und jene. Freundlich lächelnde und grüssende Wanderer und sture Böcke, die ihre Füsse in den Boden rammen und alles, was sich bewegt böse angucken. Velofahrer, die hallo rufen oder klingeln, und in moderatem Tempo an einem vorbeifahren oder eben die, die 2 Meter hinter einem ohne Vorwarnung eine Vollbremsung hinlegen und dann 0.3 cm an einem vorbeidonnern. Läufer, die halt auch mal etwas langsamer laufen oder aufs Gras ausweichen, oder zu dritt nebeneinander laufend das Gefühl haben, die Welt müsse ihnen zu Füssen liegen. Die Liste wäre noch endlos zu erweitern. Reiter, Hundebesitzer, Kleinkinder auf Laufrädern…..
    Entweder man beschliesst, dass man zur Erholung und zum Spass draussen ist, und andere das auch gerne tun würden, oder man nervt sich halt. Jeder so wie er es kann.

    • Dani Meier sagt:

      Kurz, es hat wohl einfach zu viele Leute, Biker, Hündeler, Freizeitsportler in der Schweiz. Besser wird es in Zukunft definitiv nicht werden.

      • Vera K sagt:

        Man könnte am Wochenende die Autofahrer von den Strassen verbannen, dann könnte man die Biker von den Wanderwegen zurück auf die Strassen und bike trails verbannen. Dann hätten alle genug Platz.

  • Fredi sagt:

    Solche Menschen, die selber genügend Komplexe mit sich herumtragen und deswegen so intolerant auftreten „müssen“, wird es leider immer geben. Dieses Mal leiden die Biker darunter, nächstes Mal die Inliner auf dem Gehweg, kleine Kinder beim lautstarken Spielen, der Sitznachbar im Restaurant mit ausländischem Akzent… Ist doch immer wieder interessant, dass manche meinen die Welt dreht sich nur um sie.

  • Andri sagt:

    Und wo bleibt die hochgepriesene Toleranz? Als Biker und Wanderer verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Ich denke alle von uns könnten ebenso negativ über Wanderer schreiben die auf biegen und brechen den anderen Wanderern keinen Platz machen oder Kinder bei gefährlichen Passagen auf der Talseite passieren lassen. Die Bergwelt ist weder den Wanderern noch den Bikern vorbehalten. Die schöne Bergwelt soll von aktiven Menschen genutzt und mit Respekt behandelt werden. Respekt aber auch gegenüber unseren Mitmenschen. Ich für meinen Teil weiche mit dem Bike immer aus und warte bis die Wanderer oder Jogger an mir vorbeigehen wenn ich mich talwärts bewege. Dafür erwarte ich auch dass die Wanderer mir ausweichen wenn ich den Berg hochkraxle! Eigentlich eine einfache Regel die selbst im Strassenverkehrsgesetz verankert ist. Also liebe Mitmenschen da draussen in den Bergen, begegne den Menschen mit Respekt und Anstand und dir wird das gleiche widerfahren. Nur untolerante Menschen haben Probleme mit Wanderer, Biker oder Jogger!

  • manfred zürcher sagt:

    ja, es gibt bei allen gruppen intolerante und rücksichtslose menschen – bei fussgängern/wanderern, bikern/radfahrern, hündelern, autofahrer, …
    grund genug, es anders zu machen und zu zeigen wie es eigentlich geht!

  • Philipp sagt:

    Ach ja, und wenn sich die Biker dann endlich resigniert wieder ins Tal auf die Strasse zurückgezogen haben, werden sie von rücksichtslosen AutofahrerInnen abgedrängt, angehupt und ihres Vortritts beraubt… endlose Geschichte!

  • Jonny sagt:

    In der Stadt besteht dieses Problem auch. Gewisse Personen meinen Ihnen gehört die Welt.Vor kurzem wollte ich in den Wald joggen gehen und fuhr daher mit meinem bike gemütlich bis zum Vitaparcours. 100 meter davor standen zwei Frauen mit Ihren Hunden und versperrten einen 3.5 meter breiten Weg. Ich konnte sicher 5 sek warten bis die einte dann zur Seite ging, beim Vorbeifahren murmelte dieses arrogante Huhn noch ich hätte ja Danke sagen können. HALLO, spinnt ihr jetzt völlig. p.s. die beiden haben mich schon beim heranfahren gesehen und nichts dergleichen getan. (Für alle Nörgeler die meinen Sie hätten mich ev. nicht gesehen und ja 5sek ist nicht lange, aber es geht ums Prinzip).

    • manfred zürcher sagt:

      hündeler auf velowegen sind leider oft ziemlich rücksichtslos. auf einer strasse würden sie ihre vierbeiner ja auch nicht frei rumlaufen lassen – weshalb dann auf einem veloweg? — ganz einfach, weil es einem velofahrer mehr wehtut, wenn er einen hund überfährt, als einem autofahrer…

  • andi sagt:

    hallo zusammen, erst mal möchte ich festhalten, dass ich ein leidenschalftlicher Biker bin. Cross country wie auch Downhill und das schon seit über 15 Jahren. Ab und zu bin ich aber auch zu Fuss in den Bergen unterwegs und muss sagen, viele Biker haben es a) nicht im Griff bzw. b) auch wenn die Biker noch so höflich und nett und mitt klingel ausgerüstet sind, es einfach mühsam ist, wenn ich alle 30 Sekunden als Wanderer/Spazierer an den Rand stehen muss und warten, bis die Biker durch sind. Das ist schlicht nicht gemütlich. Das Problem ist also nicht die (mangelnde) Rücksichtnahme, sondern die grundsätzlich verschiedenen Tempi, die sich auf ein und demselben (Wander-)Weg sehr schlecht kombinieren lassen.
    Mein Ratschlag: Als Biker meide ich an Wochenenden Wege unter 2m Breite oder gehe dann absichtlich auf sehr abgelegenen Trails ‚auf die Jagd‘, wo praktisch keine Wanderer zu finden sind. Gepaart mit der schon viel beschriebenen Rücksichtnahme klappt’s dann auch mit den Nachbarn. Ich hatte noch nie ernsthafte Probleme mit den Zweibeinern > Ich freu mich jedenfalls auf den nächsten Ride :-D

  • Peter sagt:

    Bike, Bike überall. Genau, so ist es, was Wanderer in diesem Artikel aussagen: das Biken wird von den Fremden-Vereinen propagiert und gefördert, obwohl diese die Wander an den unmöglichen Orten gefährden. Warum eigentlich? Ausser bei den Transportanlagen bringen Biker praktisch keinen Verdienst in die Gegend, und wenn doch, sehr wenig. Ich weiss das aus eigener Anschauung. Im Gegensatz bringen Wanderer viel mehr Umsätze in der örtlichen Gastronomie. In eigener Sache: Im Rahmen einer Wanderung (zehn mal im Jahr) findet man mich und meine Wandergruppe immer zum Startkaffee und zum Schlusstrunk und einem Häppchen in einem Gastrobetrieb. So ist’s und nicht anders.

    • manfred zürcher sagt:

      statistisch sicherlich total relevant: nur weil SIE mit ihren wanderkollegen einen kaffee in der beiz konsumieren, schliessen sie daraus, dass das die meisten wanderer und die wenigsten biker tun?

    • Thomas sagt:

      Tja, scheint ja demfall als würden sich die nicht allzu knappen, von diversen Alpendestinationen getätigten Investitionen für die Bikestrecken gar nicht lohnen! Viel rentabler wäre es, wenn man die florierenden Bikehotels als Startkaffee-Spunten umnutzen würde, da kommt auch mal die eine oder andere Wandergruppe vorbei.
      Fakt ist: Biker sind (genau wie die damals verteufelten Snowboarder auch) eine zahlungskräftige Kundschaft – erfolgreiche Alpendestinationen wie Davos, Flims/Laax, Lenzerheide, Crans Montana etc haben dies zum Glück bereits gemerkt und stellen die benötigte Infrastruktur und Attitüde für die Biker bereit.

    • Dominik sagt:

      Ihr Artikel ringt mir doch ein grosses Lächeln ab. Das Highlight: „Ich weiss das aus eigener Anschauung.“

      Das mit der Gastronomie würde ich nochmals überdenken. Bin ich per pedes unterwegs, habe ich meist einen Rucksack mit Picknick etc. dabei. Bin ich auf dem Bike unterwegs, bevorzuge ich es, ohne Gepäck, dafür mit einem grösseren Portemonnaie unterwegs zu sein. Auch als Biker weiss ich eine Bergbeiz sehr zu schätzen.
      Da es wirklich nicht hierherpasst, verkneife ich mir den Kommentar bezüglich Wandergrüppli und Rücksichtnahme auf dem 6-Uhr-Zug…
      So seh‘ ich’s und nicht anders, lasse mich jedoch gern auf andere Anschauungen ein.

  • Daniel sagt:

    Die ganze Diskussion gab es doch schonmal, als die frechen Snowboarder auf die Skipisten wollten….

  • Peter Zimmermann sagt:

    Ja, auf WANDERWegen (der Name sagt schon um was es sich handelt) können die Biker nicht überall wie die gesengten Säue runterfahren, weil es die WANDERWegstruktur nicht überall erlaubt. Dort sieht es so aus als wären sie freundlich. Aber wehe dort wo die Wegstruktur es erlaubt. Da drehen sie in der bekannten Weise auf und nähern sich auch von hinten mit unheimlichen Tempo, um dann völlig überraschend an einer Gruppe Spazierer/Wanderer vorbeizuschiessen, die mit herumrennenden Kindern unterwegs ist. Hier im Blog wird ständig beschönigt und von Rücksicht gesprochen. In der Realität sieht es ganz anders aus. Wenn man schon diese verbissenen starren Blicke dieser Dumbos sieht weiss man was es geläutet hat. Übrigens, wer war denn der Trottel der als Erster auf die Idee kam (das wohl mehr in den Städten), die Biker runter von der Strasse zu holen und mit den Fussgängern auf dem Trottoir zusammenzubringen. Denn dort, auf dem kombinierten Trottoir/Fahrweg, geschieht nun genau das gleiche. Die Fussgänger sind andauernd von den Bikern bedroht. Die gehören auch dort nicht zusammen. Das Velo ist ein Fahrzeug! Runter mit den Bikern vom Trottoir! Die gehören auf die Fahrradspur der Strasse. Und in den Bergen gehören sie auf separate Pisten. Befreit uns endlich von diesen Halbintelligenzlern.

    • manfred zürcher sagt:

      naja, bei kombinierten rad/fusswegen gibts ja meistens noch eine gestrichelte trennlinie – daran halten sich meiner erfahrung nach die radfahrer besser als die fussgänger!

    • Stefan sagt:

      Sie moechte ich nicht als Nachbarn haben.

      • Peter Zimmermann sagt:

        Hallo Stefan. Zu Hause bin ich ganz friedlich. Da fühle ich mich nicht bedroht. Aber beim Spazieren und bei Wanderungen, da wachsen mir mittlerweile Werwolfhaare aus dem Gesicht, wenn sich so ein Bikertrottel nur schon annähert.

        • Stefan sagt:

          Wie gesagt, ich moechte sie noch immer nicht als Nachbarn haben. Zuhause sind sie vielleicht so lange friedlich wie sie keinen Mountainbiker als Nachbarn haben. Aber falls der Nachbar dann mal in Lycrahosen und Trikot mit einem Helm auf dem Kopf und Handschuhen an den Haenden sein Mountainbike aus der Garage holt dann kriegen sie (wie sie selber geschrieben haben) schon Werwolfhaare und wuerden ihm am liebsten mit dem Baseballknueppel eins rueberhauen und das noch bevor ihr Nachbar ueberhaupt abgefahren und sie wissen ob er im Wald rumfaehrt wie eine Wildsau oder sich benehmen kann, absteigt wenn Fussgaenger kommen und sie gruesst.

    • Wothan sagt:

      Nach Ihrer Logik dürfte sich auch kein Wanderer mehr auf den vielen SCHMUGGLERPFADEN – welche im nachhinein WANDERWEGE benannt wurde – bewegen. Einfach nur Egoistisch, voreingenommen und unsachlich… hier bekommt der ausdruck „Bünzlischweizer“ die nächste Stufe der Rakete…

      • Mike sagt:

        Trottoirs? Wanderwege, wo Kinder rumrennen können? Was hat das mit dem Thema zu tun? Offensichtlich gibt’s auch Viertelintelligenzler…

      • Peter Zimmermann sagt:

        Das ist ein ganz intelligenter Logik-Aufbau, der mit den Schmugglerpfaden. Egoistisch sind nur die dummen Biker, welche nur ihren Fahrspass in der Birne haben. Ich habe schon so viele krasse Situationen mit diesen Halbintelligenzlern erlebt, dass ich am liebsten nur noch mit dem Baseball-Knüppeln auf Wanderung gehen würde. Ich bin mehr als nur ein Bünzli. Ich bin jemand der mit diesen Velofahrtrotteln am äussersten Zacken bin. Ich habe euch einfach so satt!

        • Wothan sagt:

          … ihr kommentar bestätigt meine aussage. lustig sind immer die leute, welchen anderen mangelnde intelligenz nachrufen, aber dann solche kommentare in die welt setzen.
          übrigens: falls sie das gefühl haben, die wanderwege für sich gepachtet zu haben, da sind sie leider schon wieder auf dem holzpfad. gewöhnen sie sich lieber daran, wie es ist. sie schaden nur ihrer eigenen gesundheit, wenn sie sich darüber so aufregen….
          es handlet sich auch nicht um einen logikaufbau. informieren sie sich lieber mal, wie der grösste teil des alpinen wanderwegnetzes entstanden ist. militär und schmuggel…. oder glauben sie im ernst, das etwelche fröhlichen wandersgesellen so mir nichts dir nichts vor 100 oder 50 jahren drauflosspaziert sind? meine güte….

    • Raphi sagt:

      Genau wegen Typen wie Sie es sind gibt es Probleme. Hoffe diese Spezies stirbt bald mal aus.

    • Armin sagt:

      Bin ja auch viel mit als Wanderer wie auch mit dem Bike unterwegs und zähle auch zu denen, die die 99 % freundlichen und toleranten Begegnungen im Gedächtnis behalten. Habe noch kaum mal schlechte Erfahrungen gemacht weder wandernd noch bikend. Klar, ein bisschen gegenseitige Toleranz braucht es. Und diese scheint Ihnen völlig abzugehen. Zum Glück begegne ich nie solchen Wandertrotteln wie sie. Aber ich denke mir mal, dass sie in ihrem Leben ohnehin nicht viel Schönes erleben werden. Wenn überall Trottel warten, welche sie bedrohen. Da habe ich nur Mitleid mit ihrer armseligen Existenz.

  • Tom sagt:

    Und immer geht es um das gleiche. Toleranz und rücksichtsvolles Verhalten auf beiden Seiten hilft, dass verschiedene Interessengruppen (die ja notabene die gleichen Ziele haben) ihre Bedürfnisse befriedigen können. Da wir leider immer mehr Menschen auf dieser Welt sind (und das gilt auch für die Schweiz), muss das rücksichtsvolle Verhalten halt auch immer grösser werden, was zugegebenermassen nicht immer leicht ist. Aber zum Glück gibts immer noch Gebiete, wo die Konzentration von Wanderern und Bikern gering ist, welche dies sind, sage ich hier jetzt nicht…

  • Peter Fuhrimann sagt:

    Fritzli’s Schulaufsatz um der Lehrerin zu imponieren: „Das Märchen von den zwei lieben, jungen, freundlich lächelnden, sportlichen und immer toleranten Bikern und den bösen, wandernden, murrenden, „Klammeraffen eins und zwei“ (die eine Böse stammt natürlich aus Süddeutschland; die wollen wir hier schon gar nicht…. – um auch ein weiteres Cliché zu bedienen….) sowie von weiteren Statisten“.
    Sehr geehrter Herr Eppenberg,
    auch ich bin Biker, sportlich, Ski- und Wasserskifahrer, Schwimmer, Taucher (ja sogar Rettungstaucher) usw. und habe ebenfalls einige Male in seriösen Zeitungen Artikel verfasst. Wenn Sie Journalist sind, bin ich ein Bestsellerautor schlechthin! Ich rate Ihnen – in Ihrem eigenen Interessen – zu mehr Weiterbildung und weniger Einbildung. Albert Einstein sagte einst: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher“.
    Als Vater würde ich für meine Kinder augenblicklich einen andern Bike-Lehrer suchen.

  • Bergvelofahrer sagt:

    Ich versteh den ganzen Stress nicht. Die letzten zwei Wochenende waren wir unterwegs mit den Bikes und haben nur freundliche Wanderer (und auch freundliche andere Biker getroffen). Ja, zweimal wurden wir sogar einige Meter bergauf geschoben von Wandererinnen. An alle Menschen da draussen: Lasst Euch doch von dem einen Prozent engstirnigen, anstandslosen und unfreundlichen Mitmenschen (egal ob Biker, Wanderer, Jogger, etc.) nicht den Tag verderben und freut Euch über die 99% toleranten und geselligen Mitmenschen!!!

  • erich meier sagt:

    Zuweilen sind es ältere Leute oder Nur-Wanderer, die zu Neid-Reaktionen neigen. Vor einigen Jahren rüttelte ein solcher in einer Bahnkabine frech an meinem Eispickel, obwohl dieser einwandfrei verstöpselt war. Manche Leute sind auch allergisch auf Gleitschirmrucksäcke, selbst in der SBB oder im Postauto. Vielleicht sind das solche, die selbst den Kinderwagen schieben müssen und sich daher solches nicht leisten können. Zum Glück sind das seltene Ausnahmen. Auf jeden Fall ist es gut, dass die Seilbahnen die Interessen der Biker u.a. verteidigen.

  • Laurence Sunita sagt:

    Gehen sie doch mal nach Pontresina. Dort können Sie haufenweise Stoff für ihren Blog finden, schliesslich konzentriert sich wohl nirgends so viel Intolleranz an einem Ort.

  • Ursula Erne sagt:

    ich verstehe nicht, dass Biker die Fusswege benutzen muessen, wenn es gezeichnete Fahrradwege fast parallel dazu gibt, z.B. im Oberengadin.

    • Vera K sagt:

      Ich verstehe auch nicht warum Autofahrer und Töffahrer Strassen benutzen müssen wenn es ausgezeichnete Autobahnen gibt fast parallel dazu.

  • Marc Freyburger sagt:

    Was soll diese Diskussion? Ich mache schon längstens Heli-Biking um den ewigen Nörglern (Trekkern und Bikern) aus dem Weg zu gehen.

  • McWide sagt:

    Na, das neue Regime wird bald umgeschrieben. Am Tag, wo es soviele Biker hat, dass keine Wanderer mehr zusteigen können.
    Oder gibt es eine Biker beschränkung pro Gondel?

  • Joakim sagt:

    Als Biker UND manchmal Familienwanderer bin ich nie auf grosse Schwierigkeiten gestossen. Idioten in der Stadt bleiben aber in die Berge auch Idioten. Auf Rads oder zu Fuss.

  • Maja sagt:

    Bei uns im Wald hatte es letzten Sonntag sehr viele Biker. Langsam finde ich es schon mühsam. Ich nehme Rücksicht auf die Velofahrer beim Autofahren und beim Nordic Walking erwarten die Biker , dass ich warte und sie ja nicht absteigen müssen wenns eng wird. Dachte der Stärkere nimmt rücksicht auf den Schwächeren.

    • Vera K sagt:

      Leider sind es sehr oft Autofahrer die nicht Rücksicht nehmen auf Schwächere. Und sehr oft merken sie es nicht mal.

  • Dani Meier sagt:

    Ich verstehe nicht, warum man in schönster Natur solche Downhill-Strecken verbauen muss. Den Bikern geht es ja nur darum, möglichst schnell hinunterzufahren. Die Natur ist denen wurscht, sonst würden sie wandern oder Tiere beobachten. Legt doch diese Strecken vor der Stadt an. Braucht nicht weit zu fahren für euren Spass! Muss man eigentlich die Rest-Natur, welche es noch gibt, bis zum letzten m2 für irgendwelche Trendsportarten benutzen? Hört denn dieser Wahn nie auf? Irgendwann wollen sie die Berge mit Motorrädern rauf und runter fahren. Beim E-Bike sind sie ja mittlerweile schon. Oder vielleicht mit E-Quads?

    • Heiko sagt:

      und weshalb muss mann denn in schönster winterlicher natur fast die komplette bergwelt mit skipisten zupflastern?
      verglichen mit den abgerhodeten wäldern, plattgefahrenen hängen, dem exorbitanten energieaufwand welche zur künstlichen beschneiung der skipisten betrieben wird etc. sind die extra angelegten bikestrecken und die errosion welche die biker (aber auch wanderer) verursachen, wohl lediglich ein kindergeburtstag.
      und der mensch der anstatt biken geht und sport treibt, lieber den ganzen tag zuhause hockt und pausenlos frisst, produziert mehr müll und belastet somit auch die umwelt. wohl noch etwas mehr, als wenn er etwas erde aufwühlt

    • Matthias sagt:

      Ich hoffe nur das sie das nicht sagen während sie auf dem Land wohnen, täglich in die Stadt pendeln und einen SUV fahren…

      • Heiko sagt:

        Und einer der Gegner von den städtischen DH Strecken ist, welche z.B in zürich bestehen, aber vehement bekämpft werden :)

        • Raphi sagt:

          Alles sehr treffende Antworten auf ! SVP-Wähler fehlt noch …

        • Dani Meier sagt:

          Skipisten und der ganze Zirkus finde ich auch nicht so toll, war aber nicht das Thema hier! Ich fahre keinen SUV sondern ein einfaches, zweckmässiges Auto, war ja wohl auch nicht das Thema. Von Zürich bin ich auch nicht, stelle aber fest, dass viele dieser Biker von Zürich kommen. Ich betreibe auch Sport, gehe regelmässig in den Wald joggen und an den Vita-Parcour. Demzufolge ist mein BMI auch top und Dicke schreiben hier im Outdoorblog wohl kaum etwas ;-) Was war da noch? Ah, dass man als Wanderer grosse Errosion verursacht ist ja wohl völlig übertrieben. Allerdings kann dieser Vorwurf nur von einem Biker kommen, welcher mit seiner Bremserei Landschaden verübt. Ist wohl alles gesagt. Hätte da eigentlich schon einige konstruktivere Reaktionen erwartet?

          • Maria sagt:

            So cool. Einen Mann mit top BMI wollte ich schon immer treffen. Da koennen sie ja stolz auf sich sein. Dick werden sie allerdings dann noch im Alter. Dann sind sie vielleicht auch froh, wenn man sie nicht deswegen beleidigt. Aber eben. Hochmut kommt vor dem Fall.

          • Vera K sagt:

            Herr Meier, eigentlich haben Sie ja teilweise recht, aber als Autofahrer sind Sie 100 mal schlimmer als die von Ihnen gescholtenen Biker. Autobahnen verbrauchen sicher mehr Natur als Bike Trails. Dazu kommen dann noch Abgase, Lärm, Gefahr, Terror. Die Natur ist nicht nur in den Bergen schützenswert.

  • Emanuel Schillig sagt:

    Leider muss man immer wieder feststellen, dass es sehr rücksichtslose Biker gibt. Weshalb wird ein rechtzeitiges Klingelzeichen nicht verbindlich? Oder wird dies einfach ignoriert? Tatsächlich muss man sich je länger desto mehr über eine gewisse Sorte von Leuten ignorieren, ist dies ein Zeichen der Zeit: Egoismus?

    • Radolf sagt:

      Leider muss man immer wieder feststellen, dass es sehr rücksichtslose Wanderer gibt. Weshalb können sie nicht rechtzeitiges Platz machen und zur Seite stehen? Oder wird dies einfach ignoriert? Tatsächlich muss man sich je länger desto weniger über eine gewisse Sorte von Wanderern fragen, ist dies ein Zeichen der Zeit: Individualismus?

      Was ist genau Ihre Message Herr Schilling?

  • Andreas Keller sagt:

    Ich will jetzt nicht persönlich auf Herrn Eggenberger einhauen, da war ich ja auch nicht dabei, aber aus eigenen Erfahrungen mit Bikern sehe ich folgendes Hauptproblem: Übermässig Adrenalin und Testosteron scheinen den Realitätssinn derart zu verschieben, dass in der Biker-Selbstwahrnehmung arrogantes Verhalten so erscheint, als wäre es ein angemessen rücksichtsvolles und faires Verhalten.

  • Walter Bossert sagt:

    Bis jetzt bin ich als Wanderer nie auf Schwierigkeiten gestossen, nicht alle, aber die meisten Beiker sind freundliche Leute und steigen auch mal ab wenns eng wird.Was mir immer mehr zu Denken giebt, ist die extrem zunehmende Ausnutzung der Natur zu komerziellen Zwecken.Dabei geht es nicht wie viele ganz oberflächlich behaupten, darum in kurzer Zeit viel Geld zu verdienen, sondern ums finanziellen überleben der Einrichtungen und damit der einheimischen Bevölkerung.Früher gab es im Vergleich zu heute in den Bergtälern viel mehr Kleingewerbe wo die Einheimischen in der Nähe ein wenig dazu verdienen konnten, diese,zumTeil kleine Fabriken, sind fast vollständig aus den Bergregionen verschwunden,obwohl alles viel besser erschlossen ist.Das einzige was neben der darbenden Landwirtschaft geblieben ist,nennt sich Tourismus.

  • Wilfried Bueschy sagt:

    Klammeraffen. Warum so despektierlich? Sind Sie, Eppenberger, in dem Fall ein Schreiberlingaffe?

    • Matthias sagt:

      Ich denke mit dem Benehmen das die Damen an den Tag gelegt haben, können sie wohl keinen Respekt mehr einfordern. Wären die Frauen höfflich gewesen wäre es natürlich eine andere Sache, aber dann kämen die Damen wohl auch nicht in diesem Text vor bzw. der Text wäre nie entstanden.

  • jack bouchon sagt:

    Leider kenne ich einen Fall, wo eine Dame von einem Biker angefahren und zu Boden geworfen wahr und der Typ fuhr weiter und nie wieder gesehen. Dieser Einzel-Sport sollte nur auf speziellen Wegen gestatttet werden. Er ist ein Zeichen der Zeit. (sehr egoistisch)
    Wie sollen sich die vielen Wanderer, welche die Ruhe in den Bergen geniessen wollen durch einige Velofahrer den Tag verderben lassen. Zudem verursachen diese Fahrer eine enorm grosse Abnützung der Fusswege,

    • Hans Eichhorn sagt:

      Nach ihrer Logik ist also auch Wandern ein egoistischer Sport. Man geht schliesslich alleine, ohne fremde Hilfe. Das Gruppenerlebnis steht für mich beim Biken im Mittelpunkt und wir fahren zugegebenermassen hin und wieder über Wege, wo wir nicht sollten. Mit viel Rücksichtsnahme unsererseits hatten wir damit aber noch nie Probleme. Wir wissen dass wir da vielleicht nicht fahren sollten und halten, weichen aus, fahren langsam, etc. Zusammen mit unserem gewinnenden Lächeln und einem freundlichen Gruss kann uns dann kein Wanderer/Spaziergänger wirklich böse sein.

    • Daniel sagt:

      Herr Bouchon, das ist ein tragischer Fall. Aber wie Sie im Unterton schon mitklingen lassen mögen Sie Biker überhaupt nicht. Der Sport ist auch nicht egoistisch. Meistens sind Biker in Gruppen unterwegs, wie Wanderer auch. Dass ein Biker einen Wanderer umfährt und liegen lässt ist sicher nicht ok. Hätte Sie aber ein anderer Wanderer angerempelt und wäre einfach davon gelaufen, dann hätten Sie sicher nicht geschrieben, dass alle Wanderer ihren egoistischen Sport auf speziellen Wegen praktizieren sollen. Zudem kommt, dass man auch auf dem Velo die Ruhe der Natur geniessen kann. Ich für meinen Teil freue mich auf die nächste Begegnung mit Wanderern, wenn ich am Biken bin und werde wie gewohnt freundlich, im angepassten Tempo und zudem grüssend an ihnen vorbeikommen.

    • Anna sagt:

      Leider kenne ich einen Fall, wo eine Person von einem Autofahrer (wahrscheinlich ein Wanderer auf dem Weg in die schöne Natur die er mit der Wahl seines Anfahrtsmittels zerstört) angefahren wurde. Die Verletzungen waren – wie es in der Natur der Sache liegt – schwerwiegender als bei dem oben beschriebenen Fall. Mener Ansicht nach sollten die egoistischen Autofaher nur auf speziellen Strassen fahren dürfen, und keinesfalls da, wo Fussgänger, Fahrradfahrer oder andere nicht mit einer dicken Schutzschicht ausgerüsteten Leute sind.
      Wie sollen sich die vielen Leute, welche die Umwelt nicht mit der egoistischen Wahl des Fortbewegungsmittels Auto zerstören wollen durch einige Autofahrer die Luft, die Gesundheit verderben lassen. Zudem benötigen Autofahrer verhältnismässig unnötig viel Platz. Und die geteerten Strassen sind für mein ästhetisches Bewusstsein eine Beleidigung.

      Ich freue mich auf die autofreien Städte! Danke.

    • swoop sagt:

      Das ist ein absolut unakzeptables verhalten und gehört in meinen – Biker – Augen bestraft. Idioten gibt es überall, da haben Sie absolut recht, ABER deswegen gleich ganze Bevölkerungsschichten verteufeln!? nanana!!!

      Sie sprechen die Abnützung der Fusswegen an. Bremslöcher entstehen in den meisten Fällen nur an steilen Wegstellen, sehen Sie es positiv und nutzen Sie diese als Steighilfen. Die Wegen werden schmaler und die Rinnen tiefer? Freuen Sie sich darüber und springen Sie von einem Grasbüschel zum anderen. So fördern Sie gleichzeitig Ihre Koordination und bringt den Spass am Wandern zurück. Wenn Sie nähmlich glatte Fusswege wollen, dann machen Sie doch einen Spaziergang auf einem Trottoir! Passen Sie aber auf, es könnten auf Kinder mit Scootern oder Skateboards treffen!

      Die sicherste Variante wäre daher ein Mail an Nintendo zu schreiben mit der Bitte ein Wandergame für Wii zu entwerfen!

  • Kappa Blu sagt:

    Nein, nicht für Exoten. Aber häufig als rücksichtslos. Das ist allerdings keine ausschliessliche Bikereigenschaft, sondern die von Joggern, Familien, Hündelerinnen (zu dieser Gattung gehöre ich) etc. Es scheint immer schwieriger zu werden, den öffentlichen Raum in Anstand zu teilen. Aber das ist ja auch nichts Neues. Und hat zu tun mit dem Verhältnis von Fläche zu Anzahl Menschen. Dazu fällt mir etwas ein, was ich kürzlich so ähnlich am Radio gehört habe: „Je enger der Raum ist, desto weiter muss der Geist sein“. Da möchte ich gerne noch „und anständiger“ zufügen.

  • Roland Meyfarth sagt:

    Zurück von 1 Woche Wanderferien im Engadin letzte Woche. Wir sind auf gewissen Wegen vielen Bikern begegnet und mit der gegenseitigen Rücksicht hat es Platz für beide und wir grüssten uns freundlich. Die einzige Problematik bestand darin, dass wenn die Bikers von hinten kamen, keiner eine Klingel hatte oder betätigte. Mein schwerhöriger Vater aber auch wir anderen hörten sie meistens nicht oder nur im letzten Moment (haben keine Augen im Hinterkopf;-). Mit Rufen und Begrüssen ist es aber immer gegangen, klingeln oder zurufen wäre aber schon sehr gut. Es hat Platz für alle um die Schönheiten der Natur zu geniessen, im gegenseitigen Respekt.

    • Stefan Jost sagt:

      Die fehlenden Augen am Hinterkopf sind auch bei uns ein Problem, man muss sich zum Ausschau halten dauernd nach hinten drehen, aber es lohnt sich, wenn man die Biker frühzeitig entdeckt, hat man meist noch genug Zeit um sich den Hang hinauf oder hinunter zu stellen, damit die Durchfahrt nicht gestört ist, wir haben so eigentlich nie Konflikte mit den Bikern und manchmal bedankt sich sogar einer.

    • Heiko sagt:

      Sehr gut geschrieben. mit einer kritik zur verbesserung, aber gleich mit nachruf dass es trotz allem platz für alle hat.
      anstatt einer klingel hab ich ne laute hinterradnabe und eine stimme zum zurufen, und auch gleich daraufhin zum grüssen. wenn dann noch mit vorsicht an den wanderern vorbeigefahren wird, wird das konfliktpotential auf ein absolutes minimum reduziert. aber wo wären wir denn bloss, wenn wir uns nicht ständig gründe suchten um zu motzen und streiten. aber auch das hat seine positiven seiten. wenn wir uns derart über solch kleinigkeiten aufregen können, geht’s uns in der Schweiz doch bestens :)

    • Yvonne sagt:

      Kampfzone – das tönt doch schon nach Ärger. Wir sind fast jedes Wochenende in den Bergen. Bis anhin gingen wir mit Neugier auf die anderen zu, sprachen mit ihnen und konnten so einiges erfahren. Mit Respekt andere zu behandeln und ihnen ein Lächeln zu schenken wird meist belohnt.
      Von den grumligen Wanderer, den rasenden Biker, den kopflosen Kletterer und den ignoranten Hündeler lese ich nur hier. Ist das nur Glück oder scheint es sich nur um Einzelfälle zu handeln?

      • Melanie sagt:

        das geht mir ähnlich. manchmal hege ich auch etwas den eindruck, dass das ganze „überdramatisiert“ wird. ich bin oft unterwegs, sowohl zu fuss wie auf rädern, und hatte auf beide weise noch nie probleme :-)

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