Warum ist der Kanton Schwyz so reich?

Der Aufschwung im Kanton Schwyz fand völlig unerwartet statt. Am Anfang standen keine Steuersenkungen, sondern wachsende Pendlerströme zwischen Ausserschwyz und Zürich. Blick auf die Gemeinden Wollerau, Freienbach und Feusisberg. (Bild: Keystone)

Im Rahmen der neuen Schwyzer Kantonsgeschichte, die eben erschienen ist, durfte ich die Wirtschaftsentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert untersuchen. Die zentrale Frage lautete: Wie war es möglich, dass ein traditionell armer Kanton so schnell reich wurde? Zur Erinnerung: Noch in den 1950er-Jahren war der Kanton Schwyz ein Subventionsempfänger, und das Pro-Kopf-Einkommen lag unter dem Schweizer Durchschnitt. Heute ist er einer der wenigen Nettozahler im Rahmen des Finanzausgleichs.

Die historische Untersuchung brachte auch in diesem Fall Resultate, die man nicht erwartet hätte. Bevor ich mit dem Studium der Quellen begann, ging ich davon aus, dass der Kanton Schwyz das Zuger Modell imitiert hatte: Steuersenkungen für Holding- und gemischte Gesellschaften, zahlreiche Firmengründungen, dann Steuersenkungen für vermögende natürliche Personen.

Völlig falsch. Am Anfang standen keine Steuersenkungen, sondern wachsende Pendlerströme zwischen Ausserschwyz und Zürich. Der Aufschwung fand völlig ungeplant statt. Mehrere Gründe waren für die Ansiedlung von Pendlern wichtig:

  1. Nähe zu Zürich (dank der Eröffnung der Autobahn A3 1968 verkürzte sich die Fahrzeit auf etwa dreissig Minuten)
  2. grosse Landreserven
  3. traditionell niedrige Steuersätze wegen der konservativen Einstellung der Bevölkerung (u. a. keine Erbschaftssteuern)

Dank der starken Zunahme von mittelständischen Familien verbesserten sich die Kantonsfinanzen. Dadurch gab es allmählich Spielraum für Steuersenkungen. Diese kamen aber erst 1988, also zu einem Zeitpunkt, als der Aufschwung längst in Gang gekommen war. Erst jetzt begann der Kanton Schwyz, vermögende natürliche Personen und juristische Personen mit Seuersenkungen anzuziehen. Das feuerte den Aufschwung zusätzlich an.

Interessant ist ferner der Grund für die grossen Landreserven, denn auch dieser Teil der Geschichte war nicht geplant. Im Gegenteil. Man hätte die Landreserven gerne bereits im 19. Jahrhundert genutzt, aber die Industrialisierung scheiterte nach einem vielversprechenden Start. In den frühen 1840er-Jahren hatte nämlich Caspar Honegger, einer der grössten Schweizer Wirtschaftspioniere, in seiner Weberei in Siebnen den berühmten «Honegger-Stuhl» entwickelt, der sich überall in Europa gut verkaufte. Wegen des Sonderbundskriegs von 1847 verlagerte er aber die Maschinenproduktion in einer Nacht- und Nebelaktion über den Zürichsee in seine Heimatgemeinde Rüti. Wäre Honegger in der March geblieben, hätte die Region durchaus ein Zentrum der schweizerischen Maschinenindustrie werden können. So aber blieb sie ein Randgebiet des Zürcher Wirtschaftsraums, und das Land blieb unverbaut.

Wer also glaubt, die Schwyzer hätten aufgrund eines langfristigen Masterplans darauf hingearbeitet, dem Kanton Zürich das Steuersubstrat wegzunehmen, irrt vollständig. Die Zürcher sind zuerst aus der Stadt und dem Kanton nach Ausserschwyz geflohen, weil sie mehr Platz brauchten und schöner wohnen wollten. Am neuen Wohnsitz zahlten sie ihre Steuern und ermöglichten dadurch den Kantonsbehörden, die Steuern zu senken.

Keine Kommentare zu «Warum ist der Kanton Schwyz so reich?»

  • Annemarie Richard sagt:

    Reich desshalb – vermutlich – im Kleinen wie im Grossen – wer viel gibt bekommt das Doppelte zurück. ….. Doch wenigstens einen Versuch wert. (Gebe ihnen gerne meine Kontonummer bekannt – bei Spenden über 50000 SFR. Danke.)

  • Annemarie Richard sagt:

    Ob und warum reich – kann ich nicht fundamental beurteilen. Dass dieser Kanton reich an netten Menschen ist aber schon. Bünzligeschichten (Parkplätze) aus Kanton und Stadt Luzern lassen Hausfrauen und Singles immer mehr in Schwyz – Zug und Zürich einkaufen. Eine Studie nur könnte es zeigen – besteht zwischen Reich – Intelligenz und Tolleranz etwas Verbindendes.

  • Guido Pescio sagt:

    In diesem Forum hat irgendjemand geschrieben, dass Geld schlussendlich nicht glücklich macht.
    Grundsätzlich richtig.
    Aber….Geld macht nicht glücklich, aber es erlaubt einem, auf angenehme Weise unglücklich zu sein!

  • Thomas Kuner sagt:

    Nicht zu vergessen: Unter den aus steuerlichen Gründen zugezogenen juristischen Personen befinden sich auch Firmen, welche zweifelhaften Geschäften nachgehen. Der Kanton Schwyz mit seinen ca 30-40 Polizisten hat kaum die Ressourcen/Skills um gegen Anlagebetrüger, Geldwäscher und Müllhändler auf seinem Gebiet wirkungsvoll vorzugehen. Die Justizbehörden des Kantons sind wohl mit komplexen Fällen im Bereich Wirtschaftskriminalität hoffnungslos überfordert. Ähnlich wie andere Klein-Kantone (GL, UW, ZG, TI) ist der Kanton Schwyz für die Organisierte Kriminalität ein kleines El Dorado geworden….

  • Andreas sagt:

    – Ist der Kanton Schwyz wirklich so reich wie es zumindest den Anschein hat? Oder ist es vielleicht nicht so dass sich hinter diesem Wohlstand eine grosse Anzahl von Problemen für die Bevölkerung verstecken, die nun immer mehr aufbrechen und sichtbar werden?

    Zumindest das doch sehr grosse Defizit des Kantonsbudget im vergangenen Jahres sowie die ganze Diskussion darüber legen nahe, dass hier mehr im Argen liegt als es zuerst den Anschein hat. Auch sind beispielsweise die Wohnungsmieten so deutlich am steigen, dass sehr viele Schwyzerinnen und Schwyzer als Einheimische sich zunehmend in den noch günstigeren Nachbarkantonen nach bezahlbaren Mietwohnungen für sich und Ihre Familien umsehen müssen.
    Ein Hauptgrund davon dürfte sein dass in den letzten Jahre und auch heute noch schlicht zu Teuer bebaut wurde und nun zumindest jene die im eigenen Kanton arbeiten echte Probleme haben diese Mietpreise zu bezahlen.
    Auch wurden und wird noch immer viel zu oft die Raumplanung in unserem Kanton sträflich missachtet. Es wird gebaut und gebaut während es an einer langfristigen Planung dazu sehr oft fehlt. Dies führt bereits absehbar zu massiven Problemen in der Verkehrs und Mobilität und Verkehrsplanung unseres Kantons.
    Diese Planung ist meist die eines ländlichen Kantons während die einzelnen Bezirke selbst in einem rasanten Tempo verstädtern. Und dieser Gegensatz führt zu wieder weiteren Problemen, die jedoch vorzugsweise von den Politischen Behörden auf die lange Bank geschoben werden.

    Es warten also mit Gewissheit noch sehr viel unerledigte Fragen und Probleme in unserem scheinbar so reichen Kanton
    Andreas

  • Michael Schwarz sagt:

    Der Kanton Schwyz wird in kommenden Jahren Problem mit ausländischen Steuerbehörden bekommen, die müssen sich warm anziehen.

  • Seltsamerweise gibt es diese elenden Debatten weder in den USA, noch Deutschland noch allen anderen Ländern, in denen die Einkommenssteuer national erhoben und dann in die Teilstaaten rückverteilt wird. Sogar in den USA, in welchen die Unterschiede zwischen gewissen Staaten grösser sind als zwischen den unterschiedlichsten Schweizer Kantonen, hört man solch idiotisches Gelaber höchstens, wenn jemand aus einem liberalen Staat (Nettozahler) jemandem aus einem konservativen Staat (Nettoempfänger) anrät, die Klappe zu halten, wenn er idiotisches Tea Party Geschwafel über zu hohe Steuern von sich gibt.

    Steuerwettbewerb in Grenzen ist in Ordnung, aber dass er vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist, kann wohl niemand bestreiten (regressive Steuer in Obwalden, anyone?). Solange wir eine Nation sind (die Schweiz, für die, die es offenbar vergessen haben) und solange sich die kommentierenden Hyperventilierer im Ausland als „Schweizer“ statt als „Obwaldner“ zu erkennen geben, solange haben alle Kantone gefälligst füreinander einzustehen. Es gibt strukturelle Kosten (Berggebiet, verzweigte Talschaften, Randregion, etc), für die ein Kanton „nichts kann“, und die man daher nicht als Defizite anrechen darf. Wer das nicht einsieht und sogar meint, wer in einem solchen Müllhaufen leben wolle, solle gefälligst selber dafür bezahlen, der soll das entweder öffentlich auf einem Dorfplatz im Wallis sagen oder seine feige dämliche Klappe halten.

    Aber das schlimme ist, dass diejenigen, die so total für den Steuerwettbewerb sind, nicht merken, dass die Reichen auch aus ihren Taschen stehlen, sogar wenn sie glauben, ein paar Rappen auf ihrer Steuerrechnung zu sparen. Jeder Hirnträger muss doch einsehen, dass die Reichen weniger Steuern bezahlen (sowohl in Prozenten, als auch in Franken und Rappen), wenn sie in einen Tiefsteuerkanton zügeln. Diese Franken und Rappen fehlen dann irgendwo (Schule? Infrastruktur? Polizei? Feuerwehr? …), und jemand anderer muss dafür bezahlen (via Steuererhöhungen oder reduziertem Service Public), und da im trickle-down Neoliberalismus immer der Mittelstand bezahlt, sind dies indirekt (und daher unsichtbar via höherer Strompreise, Schulgebühren, …) auch die Steuerwettbewerb-Hyperventilierer.

    Das letzte, was die Steuerwettbewerb-Hyperventilierer wollen, ist, dass die anderen Kantone in Sachen Steuerwettbewerb mit ihnen gleichziehen. Wenn Schwyzer/Nid-/Obwaldner nur schon kostendeckende Studiengebühren für die Universitäten in Zürich/Basel/Bern zahlen müssten, dann wäre die Party vorüber. Endgültig.

    Der Bogen ist längst überspannt, und wenn ich einen konstruktiven Vorschlag im Sinne miteidgenössischer Freundschaft machen darf, dann würde ich die Spannung lösen, statt sie noch zu steigern.

    • hans nötig sagt:

      Kann man diesen Beitrag zuoberst darstellen bitte (Triple A von mir)?

    • Urs sagt:

      Äh, die Standort- und Steuerwettbewerbsfanatiker, Selbstregulierenden Eigenverantwortlichen sind Hirnträger?

    • Martin sagt:

      Tolles Plädoyer für die soziale und politische Mitverantwortung jeden Bürgers am ganzen Bund und nicht nur am eigenen Kanton!
      Allerdings stimmt Ihr erster Satz nicht ganz, zumindest was Deutschland betrifft. Da geht der Streit um den Länderfinanzausgleich seit Jahrzehnten durch die Länder-Regierungen und Medien. Gerade jetzt tobt er so heftig wie noch nie, weil der bayerische MP Seehofer vors Bundesverfassungsgericht gehen will, um den „Freistaat Bayern“ vom Ausgleich zu „erlösen“. Das ist besonders arrogant und zynisch, weil seit 1949 der bayerische Landwirtschafts-„Freistaat“ jahrzentelang Nehmerland war und erst seit rel. kurzer Zeit wegen seiner starken Wirtschaft zum Geberland werden musste! Ist reine Wahlkampftaktik, aber doch signifikant für die Entsolidarisierung vom gemeinsamen Ganzen.
      Als geborener Zürcher, der schon seit 30 Jahren weit „ennet der Grenze“ lebt, bin ich wirklich erschüttert, was mir meine Verwandten so ähnlich über die Folgen des Schwyzer Ausverkaufs an Boden und Immobilien berichten, wie Barbara Beeler es hier weiter oben (16:36) schildert. Ich frag mich nur, warum die Schwyzer Einheimischen so gar nichts tun, das zu stoppen? Oder ist es für eine Intervention schon zu spät?

      • Urs sagt:

        Zu spät…. Dort wo ich zu Hause bin sind die Einwohner von ca. 2800 vor 10 Jahren auf nun 4300 Gewachsen… Explodiert. Die Grünflächen rund um und im Dorf sind zu asphaltiert und überbaut… Die Autos, der Verkehr, der Lärm, die Restaurnts, die Badi, die Piknikplätze, die Läden überfüllt… Der einstige Lebens und Erholungsraum an die Peripherie gedrängt, durchgangsverkehr hat massiv zugenommen… Kurz, die einstige Lebensqualität ist weg, fort, verkauft…

  • Linus Huber sagt:

    Vielleicht funktioniert die Schweiz als Staat auf der internationalen Ebene vergleichbar wie die Kantone Schwyz und Zug innerhalb der Schweiz. Sollte man zu diesem Schluss kommen, müsste man sich fragen, inwiefern dieses Modell in einer Umgebung von zunehmender Instabilität und zunehmender staatlicher Verfolgung von Steuerfluechtlingen in den nächsten Jahren erfolgreich sein wird.

  • Thomas Herrmann sagt:

    Durch das Bankgeheimnis, Pauschalbesteuerung und andere krumme Geschäfte wurde in der Schweiz flächendeckend Geld gewaschen. Siehe Kanton Zug, übersäät von Scheinfirmen Stiftungen usw.. Die zusätzliche Immobilienspekulation hat den einen oder anderen Kanton regelrecht explodieren lassen. Warten wir es ab, es kommen langsam andere Zeiten und die Schweiz wird wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgezogen, davon bin ich überzeugt. Nicht das dann der vermeindliche „Mittelstand“ die grossen Tränen in die Augen bekommt.

  • Barbara Beeler sagt:

    Der Kanton Schwyz ist zwar reich, wie ein geiziger Drache, der auf seinem Gold hockt. Er ist reich, wie ein ehemals sehr Armer, der grosse Angst hat, dass sein Reichtum verfliessen wird und darum alles hortet und nichts ausgibt. Wir haben hier in der March: schlechte Infrastruktur (öffentliche Gebäude, Strassen, ÖV) oder Infrastruktur in schlechtem Zustand, gehässiges Klima in der Politik, unattraktive Stellen für Lehrpersonen (nicht überall, aber an sehr vielen Orten), praktisch kein Kulturleben, wenige bis keine öffentlichen Plätze, wo sich auch (anständige!) Jugendliche treffen können, keine Bio-Bauern (kenne keinen..), keine Bio-Gemüsebauern
    wir haben: grosse Verkehrsprobleme, eine Kantonsschule mit zweifelhaftem Ruf – was schlussendlich an der fehlenden Wertschätzung durch die Regierung liegt, ein stinkendes Gewässer namens Wägitaler-Aa (weil die Kraftwerkbetreiber die Restwassermenge nicht einhalten, sterben die Fische)
    Nun sagt: wenn ihr reich wärt, wollt ihr SO leben?

  • Alex Jakob sagt:

    Jetzt muss ich den vielkritisierten Kt. Bern in Schutz nehmen. Bern soll seine Strukturen anpassen: Sollen etwa die Menschen ab Interlaken und Spiez zwangsumgesiedelt werden? Damit könnte man eine Menge Geld sparen: Kein Strassenunterhalt + kein Öv mehr, keine teuren Lawinenverbauungen, keine Schulen für Kleinstgemeinden, usw! Dazu muss man beachten, dass jährlich ca. 15% aller Uniabgänger von Bern allein im Grossraum Zürich (GZA) einen Job annehmen und ca. 30’000 Berner in der Stadt Zürich leben! Jeder 8. Einwohner in der CH ein Berner ist – somit auch ein Konsument für Unternehmen aus der GZA! Ja und wie ist es mit den landwirtschaftlichen Produkten aus dem Kt. Bern? Liebe Zuger und Schwyzer: Geld kann man nicht essen! Euer frisches Biogemüse aus dem Seeland – gibts ohne den Kt. Bern nicht! Im weiteren könnte man Bern locker in 4 bis 5 Teile spalten – allein ein neuer Kanton Emmenthal / Oberaargau oder neuer Kanton Oberland wäre grösser und bevölkerungsstärker als Zug und Schwyz – aber sicher nicht reicher! Ein neuer Kanton Stadt Bern und Umgebung würde aber Zug und Schwyz den Platz als grösster Netozahler wohl streitig machen! Sie sehen liebe Miteidgenossen – Bern ist die Schweiz im kleinen und ohne den Kanton Bern gäbe es weder historisch noch politisch eine Schweiz wie wir sie kennen!

  • Gabriela sagt:

    An alle Schreiber

    Ich kann nur noch den Kopf schütteln über so viel Unsinn der hier geschrieben wurde. Für die Zahlenreiter unter ihnen – hier die Vollversion der Staatsrechnung http://www.sz.ch/documents/Staatsrechnung2011_Vollversion.pdf da können sie nochmals nachlesen was der Kanton wem alles bezahlt!!!!!! Gerade für Bildung und Kultur in anderen Kantonen.

    Dann für die gut Informierten betreffend Justizskandal, Korruption etc in unserem Kanton der Berich – ganz vergessen Wahlbetrug – hier der Link zum bericht Marty
    http://www.sz.ch/documents/Bericht_Dick_Marty.pdf

    Also ich wünsche viel Vergnügen bei der Lektür und gutes lernen!

  • Erik Schellenberg sagt:

    Wieso soll ein Kanton nicht zahlen, wenn er vorher lange unterstützt wurde?

    Das wäre ja wie wenn ich ein Stipendium bekomme und es, nach dem ich erfolgreich wurde, nicht mehr zurück zahle!

  • Annemarie Richard sagt:

    @ Robert Franz Reichmuth – Korrektur – gedacht nicht Geberkantone sondern Empfängerkantone z.B. Luzern und und.

  • Gregor Müller sagt:

    Diese ganze Steuergeschichte ist und macht ein ganzes Land krank….

    => die Lösung dafür wäre eine einheitliche Bundessteuerhoheit auf Vermögen und Einkommen über (ZB. 3Mio / 200 000Fr.)

    dazu gehört eine BUNDES – Bodenplanung, welche die Zersiedelung und den Landverschleiss stoppt.

    So gäbe es den unseeligen Konkurrenzkampf der Steuergemeinde und Kanton nicht mehr auf REICHSTE… da letztlich 99% dadurch verliert. 1% für „reichste“ bedeuten eben einige Tausend, wofür 100te ärmste nie im Leben erarbeiten könnten….

    • Thomas ernst sagt:

      Und Sie Glauben allen Ernstes, dass die korrupte Bundesbuerokratie (Insieme lässt Grüssen) irgendetwas besser machen würde, als die lokalen Behörden ?

      Wandern Sie doch einfach ins Euroland aus. Dort fallen Dumpfbacken nicht weiter auf und haben auch nichts zu berichten.

      • Gregor Müller sagt:

        Sehr geehrter Hr. ernst! Vielleicht treffe ich Sie mal in der EU im Urlaub …..

        – > Libor lässt grüssen …

        einfache Geister – einfache Lösungen, wenn überhaupt…

        vielleicht fällt Ihnen ja noch etwas konstruktives, problemlösendes ein….

  • Annemarie Richard sagt:

    @ Robert Franz Reichmuth – warum ist der Kanton Schwyz so arm an Geist. Meine Vermutung. Weil Bürger aus Geberkantonen (Finanzausgleich) (Erbschaftssteuer) zu Scharen in den noch „rechten“ wunderschön ländlichen Kanton gezogen sind.

  • Gianni Rossi sagt:

    wenn die Leute wirklich so reich wären, würden nicht soviele Bewohner IPV beanspruchen….nur Wenige haben sehr viel Kohle…und dank Subventionen (Bauern) und IPV (Normalos) glaubt jeder SZler er sei reich…und stimmt entsprechend

  • Marcel-R. Zenhäusern sagt:

    Der Kanton Schwyz ist so reich weil er u.a. im Vergleich zum Kanton Zürich sehr wenig in das öffentliche Strassennetz investiert und seine sozialen Probleme exportiert.

  • Robert Franz Reichmuth sagt:

    „Warum ist der Kanton Schwyz so REICH?“ – an GELD
    .
    G E G E N F R A G E
    Warum ist der Kanton Schwyz so ARM? – an GEIST
    .
    Alte A N T W O R T EN –
    finden sich im Werke eines gewissen Jeremias GOTTHELF (alias Albert Bitzius) unter dem Titel – GELD und GEIST
    .
    Aktuelle ANTWORTEN – liefert ein gründliches STUDIUM
    der abgesegneten BENEdiktinischen KONFÖDERATION
    mit ihrem EINsiedlerischen KLOSTER-(DE)REGULARIUM

    • Anh Toan sagt:

      Gerade Ihre Schlussfolgerung viel Geld = wenig Geist macht Gotthelf nicht. Der mit edlem Geist gefüllte Hof blüht auch finanziell, gemäss Gotthelf gerade weil viel Geist vorhanden ist, die Reichen sind bei Gotthelf gut, der Reichtum stammt aus ehrlicher Arbeit und Sparsamkeit in bester protestantischer Tradition. Geld ohne Geist geht unter im Feuer, nur auf einem gesunden Geist kann Reichtum entstehen und überdauern. Romantik halt, mystische Realitätsverkklärung.

      Blankfeins Spruch vom Werk Gottes tun ist eine Kurzfassung von Geld und Geist Gotthelfs.

      • Gregor Müller sagt:

        Damals „glaubte“ man noch daran, dass Geld ein Wert an sich ist. Heute weiss man, dass sich dafür jemand verschulden muss.

        Des einen Reichtum = des Anderen Schulden…

        Insofern ist ein schelmisches „Gesetz“ wie die Abschaffung der Erbschaftssteuer ein „unsolidarischer Akt“…. letztlich verliert die Schweiz (99%) an Steuersubstrat und zwingt ihn neue Einnahmen zu generieren, was wiederum vor allem die 99% trifft.

        Heute verwendet man auch den in diesem Zusammenhang nicht besonders beliebten Begriff des STEUERDUMPINGS. Unlauterer Wettbewerb…. unbeliebt, ts ts ts ….

        • Linus Huber sagt:

          Ja, Gregor und zwischen Schuldnern und Gläubigern hockt meist eine Bank, welche sich so richtig wohl fühlt, dass wir die Kreditmenge so massiv ausweiteten.

  • Ralph Knäusli sagt:

    Vor lauter Geld ist im Kanton der Rechtsstaat hops gegangen, bekanntlich gibt es ja diesen vollendeten Schwyzer Justiz-Skandal. Inzwischen hat man sich schon daran gewöhnt, dass das Recht nur mit dem nötigen Kleingeld erkauft werden kann. Auf Ebene Regierungsrat werden die Anliegen aus der Bevölkerung kategorisch torpediert und die tollsten Korruptionsgeschäfte gedeckt. Die Parteien verhalten sich wie an einer Schnur gezogen. Weil nur noch gebaut wird, gibt es auch keine Freiräume für Community. Die einzigen Treffpunkte sind hier Migros, Coop und Spaar. Wer noch Land hat, verkauft es und verflüchtigt sich woanders hin. Denn hier sind nur Landbesitzer sind Menschen. Die Bevölkerung gilt grundsätzlich als lästig. Abstimmungen werden gefälscht, und wenn das Ergebnis trotzdem ungünstig ausfällt, wird es einfach ignoriert. Sucht man nach einer Steigerung von NEOLIBERAL, so ist es vermutlich Schwyz.

    • Gabriela sagt:

      Herr Knäusli

      Wie kommen Sie auf die Idee im Kanton Schwyz werden Wahlen gefälscht? Ich glaube langsam jeder der hier Wettert würde am liebst auch hierher ziehen!

  • Philipp Rittermann sagt:

    der kanton schwyz ist so „reich“ weil man, statt eine moderaten und nachhaltigen wachstumspolitik anzustreben, vor jedem reichen ausländer den kniefall macht. folgen sind, dass a) die jungen abwandern, weil kein günstiger wohnraum mehr vorhanden ist, (siehe freienbach, pfäffikon, wilen, wollerau….ufert nun schon aus richtung galgenen, siebnen); und b) in erwähnten „dörfern“ jeder freie m2 überbaubt ist. die ganze region ist überfremdet – man hört nur noch hochdeutsch und englisch….das kleingewerbe ist den immobilienmaklern gewichen. die migrierte oberschicht hat 0-intresse sich in die gemeinden einzugliedern und kulturland ist keines mehr vorhanden. -> nachhaltiges wachstum sieht anders aus und vom tiefen steuersatz, sowie den pauschalbesteuerungen profitieren fast nur noch die ausländer.

  • Sehr geehrter Herr Tobias Straumann. ‚Warum ist der Kanton Schwyz so reich?‘ Das wissen alle. Antwort: Weil im Kt. Schwyz keine ‚Linke Regierung‘ die Bürger abzockt und auch die Wirtschaft nicht behindert wird.

    • hans nötig sagt:

      Mein Gott, wenn nur diese Linken nicht wären, wir wären schon längst alle Millionäre! Weltweit!111!einself

    • Urban Zuercher sagt:

      Wow, Herr SIngenberger, eine erstklassige Analyse… Könnten Sie dies noch ein bisschen ausführen, weil ich als Linker halt nicht so vif im Kopf bin, einfach nicht so für die Wirtschaft gemacht. Dafür kann ich ja nichts, oder? Aber eben, weil ich faul und arbeitsscheu bin, komm ich selber nicht drauf, darum an Sie die Frage: Warum floriert eigentlich die Wirtschaft in und um links regierte Orte (Basel, Zürich, Genf, Zug) und das rechts regierte Land ist abhängig vom Finanzausgleich? Ich begreifs einfach nicht, mit der unterwürfigen Bitte nach Erklärung.

  • Kurt Mäder sagt:

    Hier im Blog ist ausschliesslich von Ausserschwyz die Rede, dabei sollte man Innerschwyz (Beispiel Firma Victorinox) nicht vergessen Wenn man bedenkt, dass grosse Teile des Kantons Schwyz Berggebiet sind (nur die Höfe nicht), muss man schon sagen, dass der Kanton Schwyz seine Hausaufgaben gut gemacht hat. Sicher ist die Nähe zu Zürich vorteilhaft (für Ausserschwyz), dafür aber muss Schwyz wie erwähnt grosse Berggebiete unterhalten, beispiel Muotathal, was auch nicht günstig ist. Dafür sind diese Landschaften umso schöner, im Gegensatz zur Höfe.

  • hans nötig sagt:

    Lustiger Blog.

    Am Anfang standen nicht die Steuersenkungen, sondern die gewachsenen Pendlerströme. Weil in Schwyz „traditionell“ tiefe Steuern gezahlt werden. Die Pendlerströme wuchsen eben einfach so, die bereits tiefen Steuersätze waren da sogar eher hinderlich?

    Kenne zudem ein paar die nach Schwyz umgezogen sind, die gingen alle wegen der tollen Landschaft (sie ist bestimmt sehr schön, aber auch nicht exotischer oder toller als in Zürich oder Aarau oder sonstwo), natürlich! Man konnte günstig Land kaufen und zahlte eben weniger Steuern als „im Unterland“. Die fahren nun täglich mit dem Auto nach Zürich, auch an den Wochenenden (hey Party, man muss sich zeigen blabla) und dürfen sich von „uns“ daheimgebliebenen auch mal anhören was wir von Schmarotzern halten wenn Sie rumwedeln wieviel sie trotzdem gegenüber uns einsparen.

  • Markus sagt:

    Erstens gibt es immer noch einen grossen Unterschied zwischen dem (zürcherischen) Ausserschwyz und dem (perifer-traditionellen) Innerschwyz. Was auch vergessen wird in obiger Analyse: Die Schwyzer zahlen sehr wenig für die kantonale Infrastruktur. 1968 kam die Autobahn und damit der Aufschwung – die wurde aus nationalen Geldern gebaut. (Ausser)Schwyzer arbeiten in Zürich, gehen dort in den Ausgang, benutzen die S-Bahn, besuchen Museen und Kinos – und versteuern ihr dort hochverdientes Geld in ihrer Wohngemeinde. Trotz kantonalen Ausgleichszahlungen, Schwyz ist und bleibt ein Profiteur „fremder“ Infrastruktur. Es wird wirklich Zeit, die Kantone aufzugeben, Grossräume zu schaffen und sinnvolle Regionalpolitik zu betreiben.

    • Alex sagt:

      Kommt noch dazu dass viele Sozialhilfeempfänger oder andere Personen welche am Rand unserer Gesellschaft leben in die Städt ziehen wegen der Anonymität (hier Kanton Zürich, aber das selbe auch in Basel-Stadt).

      • Thomas ernst sagt:

        Nun, das ist ja die offensichtliche Absicht der links-grünen Zuercher Stadtregierung: Je mehr registrierte Sozialhilfempfaenger in der Stadt Wohnsitz haben, desto grosser das Linke Wählerpotential.

        Was kümmert mich das Defizit, wenn ich nur wiedergewählt werde. Zitat von Corinne Mauch in einem privaten Gespräch.

    • Ausserschwyzer sagt:

      Ist ja schön und gut, dass ich als gebürtiger Ausserschwyzer im Kanton Zürich studierte und nun mein Einkommen verdiene. Versteuern muss ich es allerdings dann in der Gemeinde Galgenen. Der springende Punkt ist nun, dass die Miete meiner 4 1/2 Zi.-Wohnung rund 1000.– Franken höher ist als wenn ich z.B. im Aargau, Thurgau oder Glarnerland wohnen würde und nach Zürich pendle! Auch wenn die Steuern an meinem Wohnort tief sind, so bleibt mir Ende Jahr womöglich weniger übrig, als wenn ich in Zürich selbst wohnen würde… So sieht das aus! Und ich verdiene nicht schlecht.

  • Werner Bolzin sagt:

    Der Kanton Schwyz hat keine Unis, kein Kulturangebot, kaum Freizeiteinrichtungen, dafür müssen andere Kantone herhalten. Das vele Geld wird aber nicht gespart, sondern in teils blödsinnige Projekte investiert, wo ganz schön viel Korruption mitläuft und sich viele Leute in den Ämtern versündigen. Der Kanton SZ ist tatsächlich zum Sinnbild für Korruption geworden. In kaum einem anderen Kanton snd die Spannungen zwischen Bevölkerung und Behörden grösser. Krumme Figuren, die in anderen Kantonen nicht mehr haltbar sind, landen immer mehr im Kanton Schwyz, und dort wiederum bei den Stehkrägeleren im Hauptort. Von den günstigen Steuern profitieren vor allem Firmen, die teils auf 10 Jahre hinaus Steuerfreiheit erhalten. Sind die 10 Jahre vorbei so müssen sie nur den Firmennamen oder den Firmenzweck ändern, dann beginnt die Begünstigung wieder von vorne. Die Schwyzer Medien sind alles andere als aufmüpfisch. Die Redaktion wird beim Regierungsrat gemacht. Als Amtsblätter wissen sie, wer das sagen hat.

    • Mike sagt:

      Da verwechseln sie wohl den Kanton Schwyz mit dem Kanton Zug. Wäre mir neu, dass im Kt. SZ Firmen 10 Jahre keine Steuern zahlen müssen! Die tiefsten Steuern für Firmen fallen übrigens im Kanton Luzern an.

      • Barbara sagt:

        … Herr Bolzin — Hand auf’s Herz — Kulturangebot –> neuer Hafenkran in der Stadt Zuerich fuer 380’000 CHF???? — ich bin heilfroh, haben wir im Kanton Schwyz noch ein wenig gesunden Menschenverstand!!

      • Theophil Wartenweiler sagt:

        Hier der Beweis: „Der Kanton Schwyz regelt die Steuererleichterung für Unternehmen in § 16 StG für Personenunternehmen und in § 62 StG für juristische Personen. Danach kann der Regierungsrat für Unternehmen, die neu eröffnet werden und die dem volkswirtschaftlichen Interesse des Kantons dienen, nach Anhörung der zuständigen Gemeinde für das Eröffnungsjahr und die neun folgenden Jahre angemessene Steuererleichterungen gewähren.“
        Der Antrag sollte möglichst über eine der grossen SZ Treuhandfirmen eingereicht werden, danach ist man steuerfrei.

  • Pascal Meister sagt:

    Bis heute ist der Kanton Schwyz extrem sparsam, pro Einwohner wird deutlich weniger für diverse Staatsausgaben geleistet, fast egal wofür. Es gibt beispielsweise kein einziges öffentliches Hallenbad im Kanton, dafür ist der Seezugang in den meisten öffentlichen Liegewieen – ohne Wasserbecken – umsonst und entsprechend auch ohne teure Überwachung usw. Dass mehr Selbstverantwortung gilt und weniger Sozialhilfe bezahlt wird, passt auch ins Konzept, faule Menschen werden also nicht noch eingeladen.

    • Urs sagt:

      …und die arbeitssamen streben alle nur dorthin wo sie dann exklusiv nur unter sich weilen können… Sozialhilfeempfänger, IV Rentner, ALV Empfänger als faul zu bezeichnen könnte wohl ein typisches Zeichen derer sein die eigentlich von der Infrastruktur anderer Profitieren dies aber ein Leben lang nicht wahrhaben wollen… das schlechte Gewissen am Ende doch nicht alles mit eigener Hände Arbeit erreicht zu haben nagt eben doch ständig im Hinterkopf…

      Wieviele Schwyzer gehen den in die umliegenden Kantone zum arbeiten?

      • Robert sagt:

        Im Kanton Schwyz hat es mehr Kleinstgewerbe als in den überindustrialisierten Ecken von ZH. Deshalb entsteht auch ein anderes soziales Auffangnetz welches auf einer „wir helfen uns“ Mentalität als dem Gang zur Gemeinde beruht. Tendenz aber abnehmend.

        Schon klar, dass jedesmal eine Kleinstadt in die umliegenden Kantone zwecks Arbeit zieht. Soll nur deshalb eine neue Infrastruktur aufgestellt und die bestehenden Produktionsstätten gezügelt werden?

      • Henry sagt:

        Gegenfrage: Wieviele Bürger mieten sich einen Briefkasten (inkl. Wohnung) im Kanton Schwyz wohnen aber weiterhin im „Heimat“-Kanton und prellen damit ihren eigenen Kanton?

        • Urs sagt:

          Gute Frage… aber das interessiert niemanden ud deshalb werden auch keine Daten bzw. Statistiken erhoben

  • lucius mayer sagt:

    Ein Sprichwort sagt: «Geld allein macht nicht glücklich, hilft aber bei der Suche». Ein weiteres (ergänzt): «Lieber reich, gesund und schön als arm, krank und hässlich». Vorsicht bei den Zahlen! Wirkliche Kaufkraft, nicht nominelle Einkünfte, und häufigste Werte, nicht Durchschnitte, sind fürs «Volk» aussagekräftig, selbst wenn die Datenbasis stimmt. Nicht nur Einkommen, sondern vor allem Vermögen sind von Bedeutung. Diese sind in der Eidgenossenschaft SEHR schief verteilt.

    • Anh Toan sagt:

      Millionäre können es sich leisten, an der Sonnenseite des Zürichsees oder in der Stadt zu wohnen, zigfach Millionäre müssen an die Schattenseite, um Steuern zu sparen.

  • René Widmer sagt:

    Wie dem widersprüchlichen Bericht zu entnehmen ist, sind die Steuern doch eines der wichtigstem Instrumente zum Erfolg. Zudem die Nähe zu Zürich. Ferner gibt der Kanton Schwyz wenig Geld für nicht zwingend notwendige Dinge aus: Wenig Museen, kein Universitätsspital, kein grosses Theater etc.etc. Also man ist in Schwyz sehr sparsam. Ich interpretiere das so: Schwyz ist ein sensationeller Profiteur der Nachbarkantone, besonders von Zürich. Schwyz sollte noch viel mehr in den Finanzausgleich bezahlen, um die Ausbildung der künftigen Schwyzer Steuerzahler zu bezahlen. Diese werden nämlich in Zürich, Bern und Basel ausgebildet auf Kosten der anderen Kantone! Abgesehen davon, sollten sich alle hoch verschuldeten Kantone Schwyz als Beispiel nehmen in Sachen Sparsamkeit und nicht überlebensnotwendige Staatsdienstleistungen streichen.

    • Herbert Mayer sagt:

      Viele Skigebiete Freizeiparks Langlaufloipen, Mountainbiking Gebiete etc.

      Bitte liebe Zürcher, ich bin es auch.. aber wir Benützen die Infrastuktur, und die ist hier als auch Natur auch in anderen Kantonen, nicht nur in Zürich, was ich sehr begrüsse.

      Weiter würden alle, welche in Zürich arbeiten in Zürich wohnen würden, will ich auch raus….

      Wir profitieren von der ganzen Schweiz, unsere Strassen Flüge Bahnen welche uns Züricher in die Welt bringt, gehen durch andere Kantone. Da sind wir die schmarotzer.

      Ich schäme mich für solche aussagen immer mehr. Genau dies bringt das Bild zum arroganten Zürcher, und diese aussagen sind absolut arrogant!!!

    • Gabriela sagt:

      Sehr geehrter Herr Widmer

      Bestellen Sie sich doch bei unserer Staatskanzlei mal eine Staatsrechnung 2011 und lesen Sie sie gut durch.Dann werden Sie sehen, wieviel der Kanton Schwyz jedes Jahr zahlt für die Ausbildungs einer Bürger an den Hochschulen in anderen Kantonen. Wieviel der Kanton Schwyz an das Gesundheitswesen der anderen Kantone bezahlt und und und. Und bei diesen Ausgaben handelt es sich nicht um den NFA!

      Aber eben – Unwissen schützt vor Torheit nicht…

  • Xavier Inderbitzin sagt:

    Der Kanton Schwyz wurde reich, weil er schmarotzt. So gibt es viele Menschen, die im Kanton Schwyz wohnen und steuern bezahlen, tagtäglich aber nach Zürich fahren und dort die Infrastruktur benutzen. Der findige Leser wird jetzt sagen: ha, das wird über den Finanzausgleich wieder kompensiert. Denkste: das ist nur ein Tröpfchen auf den heissen Stein.

    • Karin Gut sagt:

      Jeder Kanton in der Schweiz kann innerhalb der gegebenen Rahmenbedingungen seinen eigenen Weg wählen. Natürlich kann nicht jeder Kanton den selben Weg wählen, lokal gegebene Umstände machen mal dies mal das am sinnvollsten.

      Die Schweizer Bevölkerung als Gesamtheit kann aber mit demokratischer Mehrheit bestimmen, welche Rahmenbedingungen für alle Kantone gelten. Z.B. wurde ein Finanzausgleich geschaffen, welcher Überschüsse teilweise umverteilt. Die Schweiz ist eine echte verbindliche Kantons-Union (ganz anders z.B. als der Euro-Raum, wo die einen Länder für Wursteleien anderer Länder haften, aber die Wursteleien nicht beeinflussen können).

      Wer eine stärkere Umverteilung von den reichen Kantonen will, kann versuchen das auf politischem Weg zu erreichen. Von denen, die zu faul sind für den politischen Weg, kann man Stänkereien von wegen Schmarotzertum getrost überhören.

    • Urs sagt:

      Sie meinen die, die in Zürich arbeiten, die Infrastruktur zum Profite schefeln benutzen, sich die Arbeiter und Kunden aus der nähe des Flughafens holen und ihr Steuerdomizil dann im Kanton Schwyz ansiedeln in dem hier eine läppische 1 Zimmer Wohung mit den üblichen Standard Billigst Accesoires gemietet wird?

      Ja klar kommt ein Kanton dann kräfig zu einem eigentlich Leistungslosem Einkommen… Leistungslos, he hier Schyzer, ihr habt es nur gut weil die grossen und Starken euch umzingeln und ein paar Krümel für euch vom Tisch fallen…

      • Thomas ernst sagt:

        @ Urs

        Es gibt immer Blödmänner, die dumm rumlabern, aber Ihr Beitrag gehört in der Kategorie „hirnloses Gewäsch“ zur Spitzenklasse! Gratulation!

        • Urs sagt:

          Mit anderen Worten, ich bin so Hirnlos das man feststellen muss, dem Kanton und den Einwohnern würde es genauso gehen wie hier und heute wenn dieser Kanton an einem beliebigen anderen Ort der Welt wäre? Irgendwo im Afrikanischen Kontinent oder als Kleinstaat im Himalya, Schwyz schafft es immer und überall?

  • Kasimir L. sagt:

    Reichtum wird hier am Materiellen gemessen,dafür werden die Leute immer geistig ärmer !

  • sepp z. sagt:

    ist doch klar: tiefe Steuern zwingen die öffentliche Hand zu haushälterischem Wirtschaften und schaffen einen schlanken Staat, und deshalb ist Schwyz so reich. Oder so.

    • Urs sagt:

      Schwyz ist so reich oder die Menschen die dort wohnen? Wen es die Menschen sind, sind das dann alle, die meisten oder nur ein paar wenige… eine öffentliche Hand die nicht zu tode gespart wird kann auch mehr für die Bürger leisten wärend sich die besser gestellten so oder so alles leisten können… in dem flal spielt dann aber auch die Sage vom reichen Kanton Schwyz wieder eine untergeordnete Rolle…

      Wem also hilft genau die Aussage „wir leben in einem Reichen Land“ oder „wir haben das höchste pro Kopf Einkommen“ oder „wir haben das höchste BNP pro Kopf“… oder auch immer wieder gerne verwendet „die Wirtschaft wächst im nächsten Quartal…“ oder die Inflation oder die Priessteigerungen oder die Lohnerhöhungen… oder was auch immer.

      Keiner der üblichen Indikatoren aber sagt aus wie gut es uns dabei geht… Geld macht Glücklich, nehmen wir an… also macht mehr Geld mehr Glücklich… doch selbst das ist bereits wiederlegt.

      • Kurt Blaser sagt:

        Sie meinen die Menschen die dort ein Domizil haben um Steuern zu prellen/sparen, nicht wohnen/leben. “wir leben in einem Reichen Land” oder “wir haben das höchste pro Kopf Einkommen” schickt die reichten Leute der Welt mit ihrem Domizil nach z.B. Somalia und das Land erhällt das höchste pro Kopf Einkommen und trotzdem verhungern tausende.

  • Dany sagt:

    Der Kanton Schwyz beherbergt fast alle Spitzenmanager, welche zwar nicht die vollen SUmmen zahlen, welche sie eigentlich verdient haben – aber es trotzdem ausreichend.

    Man lernt bei den Reichen sparen …

    Alleine schon an den Seeufern des Kt. Schwyz lagern viele überdurchschnittliche Vermögende – die Anzahl Personen, welche das Feld räumen mussten wegen solchen Leuten; will ich erst gar nicht wissen.

  • lucius mayer sagt:

    Die seriöse Mentalität vieler SchwyzerInnen verdient Erwähnung. Der Kanton Schwyz ist bis heute dem Sirenengesang der Verschuldung nicht erlegen. Schon William Shakespeare riet uns: «Sei weder Ausleiher noch Schuldner».

    • Carmen H. sagt:

      Dafuer haben die Schwyzer ihren Kanton also verkauft, um keine Schulden zu haben? Also ich weiss ja nicht so recht, ob das ein erfogsversprechendes Konzept ist.

  • Urs sagt:

    …und doch, selbst so super daher kommende „Patentrezepte“ können nicht darüber hinweg täuschen das, wenn dies jeder amchen würde das ganze nicht mehr funktionieren würde… von daher, es braucht wohl einen Zusammenschluss von Kantonen, definierte Landesgrenzen, Solidarität… Schade nur, das sich das Wachstum auf dem nach wie vor alles aufbaut was wir als Erfolg wahrnehmen und verbuchen so viele negative Effekte wie doe total überbaute Landschaft auf dem Foto hat… Erst wenn wir mit 0 Wachstum oder sogar schrumpfenden Oekonomien umgehen können sind wir einen elementaren Schritt weiter… ansonsten, wird das trotz schwarzer Bilanzen die jeweils nur eine Teil des ganzen Abbilden, nichts…

    Es muss also ein Weg zwischen Geiz und Grosszügigkeit gefunden werden… ein Weg zwischen persönlicher Raffgier und kollektiver Grosszügigkeit. Nicht?

    • Gabriela sagt:

      ich weiss nicht wieviel Solidarität der Kanton Schwyz noch zeigen soll – als das er nun fast 10% seines gesamten Finanzhaushalts in den Finanzausgleich abgibt.

    • Arne Tvedt sagt:

      Schwyz gehört zu den Nettozahlern im interkantonalen Finanzausgleich … Das kann man durchaus als (erzwungene) Grosszügigkeit werten. Im benachbarten Kanton Zug bealufen sich diese Zahlungen auf 2499 Fr pro Einwohner und Jahr …. Da wäre es vielleicht angebracht darüber nachzudenken was einige der Nehmerkantone mit diesem Geld anstellen und warum sie trotz dieses Zustupfs auf keinen grünen Zweig kommen …. Die Schuld liegt hier gewiss nicht bei den Nettozahlern.

      • hans nötig sagt:

        Darum hat der Kanton Schwyz auch eine so brummende Wirtschaft und lebt nicht fast exklusiv von seinen Steuereinnahmen bei Gutbetuchten?

        Pflanzen Sie diese beiden Kantone einmal ins hintere Bündnerland, weit weg von Zürich und dem Mittelland, in dem die meisten arbeiten, würde mich interessieren ob dieses „Modell“ dann auch noch funktioniert.

        • Arne Tvedt sagt:

          Die Schweiz hat sich leider in eine Neidgenossenschaft verwandelt. Der grösste Nettobezüger im Finanzausgleich (der Kanton Bern) liegt mitten in der Schweiz, ist hervorragend erschlossen (Autobahnen, Bahnverbindungen), hat mit Abstand am meisten Bundesbeamte, die dort Steuern entrichten und profitiert zudem von den Nettozahlungen der Stadtkantone und der innerschweizer Steueroasen … Nur was hat der Kanton Bern aus diesen Standortvorteilen gemacht ? Ich kann nicht für den Kanton Schwyz sprechen, aber hier im Kanton Zug haben wir einen starken Industriesektor (Pharma, Elektronik, Haushaltsgeräte u.a.m.)

          • hans nötig sagt:

            Mit den Neidgenossen haben Sie absolut Recht, leider nicht nur in der Schweiz.

            Was den Kanton Bern betrifft, da gabs imho beim TA einen Artikel darüber wie gerne die ihre Beamten und den Titel Bundeshauptstadt loswerden würden. Da fallen massiv Kosten an, Botschaften wollen bewacht werden, Staatsoberhäupter beschützt, Demonstrationen abgeschirmt etc.

            Die Bewohner der Steuerparadis-Kantone benutzen zudem sehr oft die Infrastruktur anderer Kantone: Ich glaub nicht das zb Zug oder Schwyz einen Flughafen haben? Oder den Atomstrom aus Bern oder dem Aargau, das ÖV-Netz des ZVV? Darum heisst es auch Finanzausgleich, weil es ein geben und ein nehmen ist, von beiden Seiten.

            Wenn aber Kantone die nur so „erfolgreich“ sind weil es weltweit nicht viele andere Orte gibt die günstiger sind (Steuertechnsich) auf dem hohen Ross sitzen und über die armen Mäuse herabziehen und von Neidgenossen schwafeln, dabei so unglaublich tolle Weltkonzerne wie Glencore beherbergen und deren Ausbeutung armer Länder daher noch unterstützt.. sorry, das empfinde ich als ein wenig lächerlich, um nicht zu sagen naiv.
            Die Typen und Firmen die ihr da habt sind schnell wieder weg wenns woanders besser (sprich günstiger mit ähnlich guter Qualität an Sicherheit, Bildung und Verkehr) ist. Dann seid ihr genauso mausearm wie die auf die ihr nun mit dem Finger zeigt, nur, beitragen zur Schweiz tut ihr dann immer noch nicht viel.

            (Sorry tönt ein wenig aggressiv, ist nicht so gemeint, ich kanns einfach nicht anders ausdrücken)

          • Ali Ferkous sagt:

            Ein starker Industriesektor im Kanton Zug? Lassen wir die Zuger Statistik 2008 sprechen:
            Sektor I (Urproduktion) 1’258 Vollzeitäquivalente
            Sektor II (Industrie & Gewerbe) 19’456 Vollzeitäquivalente
            Sektor III (Dienstleistungen) 49’594 Vollzeitäquivalente

            Bei der „kräftigen Industrie“ handelt es sich wohl eher um Verwaltungs- und Finanzableger von Pharma, Elektronik, Haushaltsgeräte u.a.m. – der Standort Zug wird zu teuer für den materiell produzierenden Sektor… Warten wir gespannt auf die Zuger Statistik 2011.

      • Urs sagt:

        @Tvedt;

        …es fehlt hier das Verständnis das niemand ohne Umverteilung leben kann… das fängt bereits in einer Familie an, geht über das Dorf, die Stadt, den Kanton das Land… irgend jemand wird immer der Neottoempfänger sein und jemand der Bruttozahler oder was auch immer… spielt ja auch keine Rolle. Diese Begriffe sind genau so wenig Zeilführend wie Selbstregulierung und Eigenverantwortung. Für das eine braucht es Ehrlichkeit und Transparenz, für das andere nebst dem Willen auch die Möglichkeit dazu…

        Um eine völlige Gerechtigkeit zu erreichen müsste ja jeder mit genau den gleichen Bedingungen an den Start können. Das geht aber nicht. Nicht für den einzelnen, nicht für jedes Dorf, Stadt, Region, Kanton oder Land… so bleibt am Ende nur das gemeinsame Verständnis sich für eine Schweiz einzusetzen um ein ganzes am Leben zu erhalten… inkl. Netto und Brutto…

        …es können nicht alle auf einen grünen Zweig kommen nur weil Sie gerade auf einem sitzen… jeder trägt ein paar vertrocknete Zweige mit sich rum…

        • Barbara sagt:

          Vielleicht haben die Leute im Kanton Schwyz noch ein Fuenkchen mehr an soliden Grundwerten … wie Eigenverantwortung, Rechtschaffenheit, gesunden Stolz — langsam haengt mir naemlich das vermehrt auftretende soziale Gehabe –> ein anderer wird’s schon richten, langsam zum Hals heraus! Irgendwann koennen auch die starken die vermeintlich schwachen nicht mehr tragen … wir sehen’s ja im Europaraum! Wuerden sich die Leute mehr in den faulen Allerwertesten kneiffen, muessten die starken wirklich nur noch denen helfen, die es wirklich noetig haben (die aber meistens noch am wenigsten danach schreien) … und dann ginge es allen um einiges besser.

          • hans nötig sagt:

            Der Euroraum hat eben keinen Finanzausgleich, das ist einer der Gründe wieso es da so massive Leistungsbilanz-Unterschiede gibt.

            Und bitte, sie wollen den Steuerflüchtlingen im Kanton Schwyz Eigenverantwortung, Rechtschaffenheit und gesunden Stolz nachzusagen?! Die gehen dahin und prellen ihren eigenen Kanton oder Staat. Ich nenne sie Schmarotzer (und ja ich kenne welche).

          • Margot sagt:

            1989 zogen wir von der einen Seite der Kantonsgrenze ZH/SZ auf die andere. Damals war Schindellegi bäuerlich, wir
            haben immer nochd zwei aktive Höfe in nächster Nachbarschaft. Was allerdings seither in unserer näheren Umgebung passiert ist, hatte damals niemand erwartet. Zwar sind es keine grossen Fabriken; aber unzählige K MUs haben sich in Schindellegi angesiedelt oder sind vergrössert worden. Entsprechend der höheren Steuereinnahmen haben sich auch die Bildungs-, Sozial- und Infrastrukturausgaben erhöht. Ja wir zahlen
            wir zahlen relativ niedere Steuern

            relativ i

          • Margot sagt:

            Fortsetzung: Ja wir haben niedrigen Steuersatz. Dieser genügt jedoch, um die Gemeindedienste und den innterkantonalen Steuerausgleich zu bezahlen. Ich sehe nicht ein, warum wir mehr Steuern als notwendig zahlen sollen.

        • Arne Tvedt sagt:

          Neid muss man sich verdienen, Mitleid wird einem geschenkt. Die Innerschweiz war mal das (eines der) Armenhäuser der Schweiz. Das (damals) reiche Bern wurde Bundeshauptstadt und nicht Luzern in der armen (und katholischen) Innerschweiz. Der Erfolg der innerschweizer Kantone fusst teilweise auf niedrigen Steueren, aber das alleine hätte nie ausgereicht… Die innerschweizer Kantone zahlen zusammen mit den städtisch orientierten Kantonen in den interkantonalen Finanzausgleich ein, und das ist richtig so. Nur darf man dann nicht behaupten sie trügen nichts bei zum Wohle der Schweiz. Infrastruktur wird auch hier zur Verfügung gestellt (die Nord Süd Achse auf Bahn wie Strassen) und es gibt auch lokale Kultur- und Ausbildungsangebote (auch Luzern hat eine Uni deren Rechtswissenschaftliche Abteilung sogar einen guten Ruf geniesst). Die Frage ob nun höhere Staatsausgaben zwingend Gutes bewirken, ob mehr Umverteilung wirklich eine gerechtere Welt schafft und was nun „gute“ und „schlechte“ Unternehmen sind darf gestattet sein. Warum soll Glencore „unmoralischer“ sein als die Migros, mir ist dies nicht nachvollziehbar.

          • hans nötig sagt:

            http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Finanzausgleich-Welche-Kantone-2012-am-meisten-zahlen/story/27247002

            Ich meinte wenn die Steuerflüchtlinge dieser Welt wieder abhauen (Firmen wie Private) weil es woanders auf der Weklt noch günstiger ist, dann wird nicht mehr viel beigetragen (siehe „keltischer Tiger“, das „Geschäftsmodell“ ist nicht besonders nachhaltig). Die Nord-Süd-Achse verläuft hauptsächlich durch Uri (und den Lötschberg), es behauptet ja auch niemand Luzern wäre keine tolle Stadt. Aber die kassieren auch, siehe Link oben.

            Und wenn ich Ihnen erklären muss dass das ausnehmen bereits armer Länder ein bisschen schwerer wiegt (zumindest in meinem verwirrten Verstand) als das wegwerfen von Nahrungsmitteln, dann weiss ich auch nicht.

            Es ist niemand neidisch auf euch, es hat auch niemand das Gefühl ihr seid Hinterwäldler oder was weiss ich. Ich liebe Luzern und der See, oder Gleitschirmfliegen in der Innerschweiz (tausendmal besser als unser Oberland), kommt nur mal von eurem hohen Ross herunter. Sogar wir arroganten Zürcher wissen das wir alleine viel schlechter daständen als heutzutage als grösster Nettozahler, und wir stehen geografisch und Infrastrukturtechnisch um Welten besser da als die Innerschweiz.

      • Mario Monaro sagt:

        Nun, immer wenn man über irgendetwas diskutiert, das den Wettbewerb zwischen den Kantonen reduzieren würde – also Ausgleich schaffen – möchte man doch lieber am bestehenden System festhalten (Autonomie der Kantone). Und Wettbewerb heisst hier dass gewisse Kantone besser wirtschaften als andere – aus was für Gründen auch immer.

        • Hansli sagt:

          Der Finanzausgleich belohnt nur die Misswirtschaft in den meisten Kantonen. Im Prinzip wird da eine Party gefeiert und die Rechnung dem Nachbar geschickt. Wobei der Zahler nichts zu sagen hat.

          Finanzausgleiche auf immer und ewig sollten Grundsätzlich abgeschafft werden. Der Grund sind zu oft die hohen Infrastrukturausgaben für die Erschliessung von Streusiedlungen, Weilern, Einzelhöfen etc… Da müsste halt Restrukturiert werden. Beziehungsweise die Leute die dort wohnen müssen ihre Infrastruktur selbst bezahlen.

          • Gabriela sagt:

            an die herren urs und hans nötig – ich wohne und arbeite els ehemalige bernerin in und beim kanton schwyz. wir sind gerade in der budgetphase für 2013 und fipla 2014-2016. ich bin direkt involviert bei den zahlen zusammen stellen (in einem teilbereich) und wenn ichs ehe auf wieviel wir nun die nächsten jahre verzichten – inkl. inovationen etc – dann macht mir das angst. so ganz nebenbei hat das personal des kantons eine 0-runde was löhne anbelangt – hingelegt!

            und nume zum ganzen – ich habe beides gesehen – den kanton bern weil ich bernerin bin und nun hier im katon schwyz – und ganz ehrlich – die leute hier sind ehrlicher als in bern.

            aber nehmt solange ihr könnt von den kantonen die geben – einmal wirds auch hier fertig sein und dann wollen wir mal schauen wie es weiter geht….

          • Kurt Blaser sagt:

            @ Hansueli, „Der Finanzausgleich belohnt nur die Misswirtschaft“ das ist eine sehr dumme Aussage, „Finanzausgleiche auf immer und ewig sollten Grundsätzlich abgeschafft werden“ da bin ich gleicher Meinung und für alle den gleichen Steuersatz.

          • hans nötig sagt:

            @Gabriela: WTF? Sie hätten die Einnahmen (Schwyz zahlt ja ein in den Finanzausgleich) verzichten aber auf so viel das Ihnen das als Einwohnerin des Kantons Angst macht? Oder wird derart verzichtet damit man den Steuerfuss tief halten kann? Erklären Sie es mir bitte, ich versteh das grad komplett nicht.

            Btw, ich bin Zürcher, ich rechtfertige hier nicht irgendeinen Schlendrian. Aber der Finanzausgleich hat einen guten Grund in einem föderalistischen Staat.

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