Warum die schwedische Krone so stark ist

Hat die schwedische Regierung vielleicht doch nicht alles falsch gemacht? Die Krone hängt trotz Corona-Negativschlagzeilen alle Konkurrenzwährungen ab. Die Gründe.

Von wegen rätselhaft: Es gibt durchaus gute Argumente für den Erfolgskurs der schwedischen Krone. Foto: Getty Images

Die schwedische Landeswährung Krone (Kürzel: SEK) haussiert. Sie ist unter den zehn führenden Währungen jene, die sich am meisten gegenüber dem Dollar und dem Euro aufgewertet hat (vgl. Chart 1). Das passt so gar nicht in das Bild, das die Öffentlichkeit in den vergangenen Monaten von dem Land erhalten hat. Schweden sorgte vor allem für negative Schlagzeilen. In der Bekämpfung des Coronavirus tanzte das Land aus der Reihe: Es wurden keine Ausgeh- oder Ansammlungsverbote verhängt, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen nicht geschlossen. Covid breitete sich aus. Die Ansteckungszahlen schnellten in die Höhe und die Wirtschaftsleistung brach ein (vgl. Chart 2).

Quelle: Refinitiv

In den Verhandlungen der 27 EU-Mitglieder über einen Wiederaufbaufonds im Wert von 750 Milliarden Euro machte das Land keine gute Figur. Schweden zählt zu den «Frugal 4» (die später, als Finnland dazu stiess, zu den sparsamen Fünf wurden). Das Land ist im europäischen Vergleich nur wenig verschuldet. Die Regierung will schon deswegen nicht, dass sich in der Europolitik die Tore für eine Vergemeinschaftung der Schulden öffnen. Länder wie Italien und Griechenland mit riesigen Schuldenbergen profitieren, wenn künftige neue Schulden von allen EU-Mitgliedern gemeinsam getragen werden.

Schweden kann da ökonomisch nur verlieren, argumentiert die Regierung in Stockholm. In den Verhandlungen setzte sie sich aber nicht durch, Aufbauhilfe und milliardenschwere gemeinschaftliche Anleiheemissionen wurden beschlossen. Schweden erhält von den 750 Milliarden gerade mal 5 Milliarden Euro. Und das ist sogar 1 Milliarde Euro weniger, als die Europäische Kommission ursprünglich vorgeschlagen hatte. Immerhin spart es dafür künftig bei den Zahlungen in den EU-Haushalt etwas Geld ein.

Den Anlegern scheint das egal zu sein. Die schwedische Krone erfreut sich trotz allem einer regen Nachfrage und hängt alle Konkurrenzwährungen ab. Die Währungsanalysten der Bank of America sprechen gar von einem Rätsel.

Argumente, die den Sonderfall erklären

Das einfachste: Die Krone verhält sich erfahrungsgemäss ähnlich wie sogenannte Rohstoffwährungen, beispielsweise der australische oder kanadische Dollar. Sie profitieren davon, wenn sich die weltwirtschaftlichen Aussichten verbessern und das Wirtschaftswachstum anzieht. Dann nimmt auch die Risikofreude der Anleger zu, es wird mehr in Aktien und in Schwellenländer investiert. Dieses Umfeld ist gegenwärtig dominant und davon profitiert die Krone, während sich Flucht- und Safe-Haven-Währungen wie der Franken, der Yen und auch der Dollar abwerten. Aber das erklärt noch nicht die Outperformance der schwedischen Valuta.

Hier kommt die Bewertung ins Spiel. Die Voraussetzungen für Anlagen in SEK haben sich deutlich verbessert. So hat die Notenbank die jahrelange Minuszinspolitik beendet. Der Leitzins liegt nun auf 0 Prozent, während er in der Eurozone und in der Schweiz auf -0,5 respektive -0,75 Prozent verharrt (vgl. Chart 3). Schweden hat also einen Zinsvorteil aufgebaut. Die Krone eignet sich weniger als «funding currency», in der man sich verschuldet d.h. sie auf Termin «leer» verkauft, um die Mittel in einer höher verzinsten Währung anzulegen.

Andere Valuten sind als Verschuldungswährung inzwischen attraktiver geworden. Damit wurde der Abwertungsdruck von der Krone genommen, der früher charakteristisch für sie war. Das sich etwas geändert hat, war schon im März zu beobachten: Während des Corona-Schocks gab die Währung ab, wie es zu erwarten war, aber sie reagierte viel weniger als beispielsweise während der Finanzkrise 2008/09.

Quelle: Refinitiv

Gegenüber dem Dollar war die Anpassung besonders stark. Denn die US-Notenbank senkte ihrerseits die Zinsen drastisch. Der jahrelang bestandene Zinsabstand von 1,5 bis 2 Prozentpunkten für dreimonatige Schatzbriefe ist fast ganz zusammengeschmolzen. Entsprechend hat der Dollar an Wert verloren (vgl. Chart 4).

Quelle: Refinitiv

In diesem Umfeld könnten sich auch die neuesten Corona-Statistiken positiv auf die SEK auswirken. Denn diesen Monat sind die Fälle deutlich zurückgegangen. Virologen führen das u.a. darauf zurück, dass viele Schweden lange Ferien machen und im Freien sind, was das Ansteckungsrisiko verringert. Das spricht nur für eine vorübergehende Linderung. Aber inzwischen nehmen die Stimmen zu, die argumentieren, dass die Regierung vielleicht doch nicht alles falsch gemacht hat. Das betrifft auch die Wirtschaftspolitik. Produktion und Umsatz haben zwar gelitten, vor allem weil die Nachfrage aus Europa und dem Rest der Welt ausgefallen ist. Doch die Binnenkonjunktur entwickelt sich besser als bei vielen EU-Partnern. Die Detailhandelsumsätze zeigen aufwärts und die Verbraucherstimmung beginnt sich zu verbessern (vgl. Chart 5).

Quelle: Refinitiv

Die vorteilhaftere Bewertung und die wirtschaftliche Besserung bringen internationale Anleger dazu, verstärkt in schwedische Anlagen zu investieren. Sogar zusätzliche Staatsschulden, die Stockholm machen muss, um die coronabedingten Ausgaben zu finanzieren, sind da auf den ersten Blick ein Plus. Die Titel dürften unter ausländischen Investoren gefragt sein. In den vergangenen Jahren haben schwedische Regierungsanleihen relativ zu Anleihen anderer europäische Staaten stark an Bedeutung verloren. Nun bestehe die Aussicht darauf, dass mit den Emissionen neues Anlagekapital ins Land ströme, argumentieren Analysten der Bank SEB.

Momentan läuft alles richtig für die Krone. Kurzfristig scheint sie zwar bereits etwas überkauft zu sein. Aber das langfristige Gleichgewichtsniveau wird auf 9.60 SEK/Euro geschätzt. Diese Woche kostete 1 Euro immer noch 10,30 SEK, die Krone ist also sogar noch leicht unterbewertet.

94 Kommentare zu «Warum die schwedische Krone so stark ist»

  • Claire sagt:

    Ach Du alter Schwede — da gings in den letzten Tagen ja wieder mal richtig hoch zu und her auf NMTM – da habe ich direkt was verpasst bei diesem Schwedenkronenblog! (Besser als ein Schwedencoronablog wie bei Roger Köppel – seinem neuen Lieblingsthema)
    .
    Haut alle den Huber! Macht doch immer wieder Spass und in diesen düsteren Zeiten noch mehr!
    .
    Nein Hansueli Wermelinger ich bin nicht vom Tagi angestellt und plappere auch keinen Mainstream nach sondern bin Selbstdenkerin!
    Aber danke für all die Unterstellungen! Ihre selbstgerechte Analyse ist fast so einschläfernd langweilig wie das sich selbstüberhöhende Hubergedöhns!

    • Hansueli Wermelinger sagt:

      Da hat es krasse Widersprüche in Ihren Aussagen – nicht zum ersten Mal – indem Sie einerseits meine „Analyse“ als einschläfernd langweilig ansehen und andererseits zum Ausdruck bringen, dass es in diesem Forum endlich wieder mal abgeht. Also was nun? – Die vielen Kommentare sind unter anderen aufgrund meines Kommentares getriggert worden. Und nun noch zur Aussage über Huber, die ich schon krass dissozial betitle: Steve Jobs sagte mal: „The thing about smart people is that they sound crazy to dumb people“ Diesen Spruch kann die „Gang“ (A/K/C) sich hinter die Löffel schreiben.

      • Anh Toan sagt:

        Da haben Sie recht: Der Huber ist nicht dumm, nicht so dumm wie was er abschreibt zumindest, er verkauft Sie als dumm und sie fallen drauf rein.

        • Anh Toàn sagt:

          „Die gesamte Kollusion mit Russland (Crossfire Hurricane) war eine auf anerkannten Lügen (z.B. Steele Dossier) aufgebautes Konstrukt um Trump zu Fall zu bringen. Wer dies auch nach Yates‘ Anhörung noch nicht erkennen kann, ist zu bedauern.“

          Schreibt Huber weiter unten, obwohl er die sogar die Namen der mindestens zwei Verantwortlichen von Donald’s Justizministern Untersuchungen gab, er weiss, dass beide Untersuchungen zumindest bisher ergebnislos im Sand verliefen.

          Er weiss von all den Verurteilungen im Zusammenhang mit dem Einfluss Russlands auf die US Wahlen, er weiss, dass der Verdacht, dass Trump(s Wahlkampfteam) mit Russland kooperierte mit vielen Indizien zumindest erhärtet wurde, aber all dies hindert ihn nicht, weiterhin zu behaupten:

          • Anh Toàn sagt:

            Die anderen sind kriminell, das ist offensichtlich.

            Die Widersprüche darin erkennt selbst ein mittelmässig intelligenter Huber, also warum schreibt er es dennoch, hartnäckig, lässt sich nicht auf Argumente ein sondern wechselt das Thema wenn er mit Argumenten konfrontiert wird:

            Er hat ein Interesse: Entweder vertritt er ein Fremdes (er wird bezahlt) oder ein eigenes: Als eigene Interessen sehe ich eher Unwahrscheinlich die Hoffnung auf Reichtum durch einen steigenden Goldpreis wegen Chaos auf der Welt, oder ein politisches: Trump ist für die Schweiz nur gut, wer die Schweiz völkisch will: USA 1st heisst CH 2nd, wir verlieren dabei, gewinnen kann nur eine Schweiz-völkische Gesinnung, weil eine solche wieder Salon-, bzw. Kommentarspaltenfähig wird.

            Er ist ein Nazi.

          • Anh Toàn sagt:

            Huber oder Wermelinger:

            Erklären Sie mir, warum behauptet wird, da war gar nichts mit Russland, alles Lügen und kriminell!?!

            P.s. für die Halbschlauen wie Huber und Wermelinger: Das ist eine rhetorische Aufforderung, ich erwarte keine Antwort.

          • Hansueli Wermelinger sagt:

            Indem Sie hier schreiben und auf meine Kommentare antworten, sind Sie ebenfalls nur Halbschlau, auch wenn Sie verzweifelt versuchen durch Wortklauberei intellektuell zu erscheinen. Ihre latente Aggression zeigt, wie verletzlich Sie sind, weil Ihr Weltbild zu bröckeln beginnt. Und Sie haben teilweise Recht (halbschlau), z.B., dass nicht die Medien die Meinung vorgeben, sondern das auf die Spitze treiben, was das Volk hören will. Aber das Volk wurde schon lange hirngewaschen über den Bildungsweg (je länger dieser geht, umso hirngewaschener, was man bei den sogenantnen Intellektuellen sieht), die Nahrung, diverse Funkstrahlen, Geo-Enginieering, etc. etc. Es erwachen aber derzeit immer mehr – warum sinkt wohl die Auflage von den Massenmedien und steigt jene der Alternativen?

          • Anh Toàn sagt:

            „warum sinkt wohl die Auflage von den Massenmedien und steigt jene der Alternativen?“

            „Video killed the radio star“

            „Alternative Medien“ gibt es in jeder politischen Meinung, es gibt neue Wege für Meinungsäusserung, es gibt nicht mehr Rechtsnationale, es gibt sogar eher weniger (Die grossen bürgerlichen Mitte Rechts Parteien (Ganz deutlich CSU in Bayern) verlieren nur ihren rechten Rand) aber sie werden lauter und meinen vor lauter eigenem lauten Gedöns, sie seien stark und würden immer stärker.

          • Anh Toàn sagt:

            Was den alternativen Medien fehlt, ist ein korrektiv, sie haben keine Checks & Balances wie eine Zeitung, wo nicht einfach ein Journalist jeden Schwachsinn behaupten kann, sondern eine Redaktion die Artikel freigibt und dafür auch sogar strafrechtlich verantwortlich gemacht werden kann.

            meines Erachtens ist dies nicht mal so schlimm, wenn denn die Konsumenten dieser alternativen Medien wenigstens verstehen würden, dass da oft der absurdeste Schwachsinn steht:

            Nur weil der katholische Pfaffe blödes Zeugs von Heiligen erzählt, heisst des noch lange nicht, dass was der reformierte Pfaffe erzählt, mehr Wahrheit enthält.

            Massenmedien lügen, manipulieren, Wahrheit ist bei Alternativen zu finden, ist nicht halbschlau, habe Sie überschätzt, das ist volldoof.

          • Anh Toàn sagt:

            Mein Weltbild beginnt zu bröckeln.

            Mein Weltbild:

            The final truth: There is no truth.

            Unsere, gar meine Bedeutung: crawling on a planet’s face, some insects called the human race, lost in time, lost in space and meaning.

            verlieren könnte ich den Humor, der rettet mich über meine Bedeutungslosigkeit und mein Unwissen hinweg:

            Ich hab’s schon mehrmals gesagt, ich bin ein intellektueller „Schwarzer Block Chaot“, ich hab Spass daran Nazis zu verkloppen, mach’s halt mit Texten, meinen Waffen, hab‘ weniger Muckis als die Dumpfbacken.

            Und hier ists am lustigsten, hier kommt fast alles durch, – und wenn ncht, versteht man nicht warum-, wenn ich Euch hauen darf, dürft ihr hier gerne Euren Schwachsinn absondern.

            It’s only Pogo, but I like it.

        • Hansueli Wermelinger sagt:

          @unterste Antoine-Kommentare: die wahren Nazis hocken im EU-Parlament. Diese Aussage stammt nicht von mir sondern von akribisch recherchierenden ehem. Holocost-Opfern. Prüfen Sie es nach, falls Sie Einwände hegen. Ihr Feindbild die Nazis – sorry, da passe ich nicht rein. Schubladisierung läuft nicht. Was ist eigentlich mit Ihnen los, Antoine? Grumpy old man. Gehen Ihnen die hohlen C-Massnahmen auf den Sack, den Ihre Sozi-Helden auferlegt haben? Die Hand die Sie füttert würgt nun das letzte bisschen Hoffnung auf Wirtschaftserholung ab? – ich verstehe, das macht mürrisch und aggressiv. Wen will man da treten? So wie Ihnen, geht es immer mehr – der Mob braucht Feindbilder. Zu Ihrem Weltbild bedauere ich Sie, aber es passt zu jenem der Illuminaten. Den Mensch als Parasit – wo ist Ihr Gott?

          • Anh Toàn sagt:

            „die wahren Nazis hocken im EU-Parlament.“

            Aber Farage nicht mehr, der sass da sein halbes Leben.

            gell Wermelinger, den findest Du auch geil? Weil er gegen die EU ist? Und das Linke Sozis sind die EU, oder neoliberale Globalisten oder beides zusammen? Hast Du nicht irgendwo was von fütternder Hand geschrieben?

            Die wahren Nazis sind die Linke und die Glatzköpfe und KKK und die fanenden besorgten Bürger sind nur Patrioten, ich weiss das schon lange.

            Und wenn mein Gott es nötig hätte, dass ich an ihn glaubte, könnte der das machen, was für’n Gott wär’s denn sonst?

          • Linus Huber sagt:

            Die linksorientierte Ideologien empfinden Religionen im Allgemeinen als Störfaktor, welcher die Indoktrination der Bevölkerung behindert, denn es soll ja der Staat alles detailliert regeln.

          • J. Kuehni sagt:

            Ja, da treffen Sie für einmal unfreiwillig ins Schwarze, Herr Huber, zumindest bei mir: Ich werde tatsächlich lieber von einem demokratischen, nach den Errungenschaften der Aufklärung regulierten Rechtsstaat regiert, als von einer von greisen Fürzen kontrollierten, konservativ-doktrinären Kirche, (insbesondere, wenn es sich dabei um eine vorderasiatische Hirtenreligion handelt).

            Religionen sind wie Nationalstaaten: Beide sind nur erträglich, wenn man ihnen die Zähne gezogen hat …

          • Anh Toàn sagt:

            Religionen sind wie Nationalstaaten, sie basieren auf Lügen.

          • Linus Huber sagt:

            Nun, Religionen regieren heute in westlichen aufgeklärten demokratischen Staaten nicht, sondern vermitteln universelle Werte. Die Frage ist hierbei nicht, ob eine demokratische Gesellschaftsordnung vorherrscht, sondern zu welchem Ausmass die Gesellschaft reguliert sein soll.

            Für die einen soll der Staat alles möglichst detailliert regeln, während die anderen in vielen Bereichen die auf Selbstverantwortung beruhende Freiheit gegenüber der unnötigen staatlichen Bevormundung vorziehen. Die Gefahr der Demokratie liegt tatsächlich im Kollektivums, welcher sich durch Überregulierung kennzeichnet.

          • Hansueli Wermelinger sagt:

            @ahn: was weisst du schon, ob ich die EU gut finde oder nicht – du weisst gar nichts. Ich sehe das nüchtern. Für mich ist sie weder gut noch schlecht. Man muss nur sehen, wie sie sich entwickelt und daraus schliessen, was daraus wird. Mehr ist da nicht. Wir sind nicht beim Fussball wo man sich für eine Seite entscheiden muss. Das gilt auch für die Linken und Rechten. Es gibt Zyklen, wo die einen stärker werden und dann wieder schwächer. Die Linken legen noch so richtig zu in den nächsten Jahren, was dann der Peak für lange Zeit sein dürfte – wie die Börse. Geniesse es. Und was Gott betrifft, so wird er es nicht nötig haben, dass du an ihn glaubst. Schliesslich hat man wenigstens diesbezüglich einen freien Willen. Die

          • Anh Toàn sagt:

            Ich bezweifle einen freien Willen zu haben, was ich glaube, könnte ich das frei wählen, würde ich Katholik werden, an die Erlösung von meinen Sünden durch den Priester glauben: nur, was ich glaube, entscheide nicht ich, es gibt keinen freien Willen in Glaubenssachen: denken Sie mal da drüber nach zum anfangen mit Denken!

  • Hansueli Wermelinger sagt:

    @Huber: ist Ihnen auch aufgefallen, dass die Gang (Antoine, Kühni, Claire – vermutlich von TA angestellte Blogger) immer dann mutig werden, wenn die Börse und damit die allgemeine Stimmung im Hoch ist? Im März wurden sie ziemlich kleinlaut und verstummten. Na, Hochmut kommt vor dem Fall. Ich finde ihre Sicht der Dinge am Zutreffendsten, was man hier lesen kann. Ich stimme nicht überall zu, aber klar ist, dass Donald bewusst von den Massenmedien klein und dumm dargestellt wird und das muss einem schon mal verdächtig vorkommen. Dann immer dieser Sozi-Drall, der sich wie ein Pilz durch alles zieht und gleich immer die Not-Waffen ziehen, indem man braune Farbe über die Kommentare kippt. Einfah nur lächerlich. Bleiben Sie stark!

    • Linus Huber sagt:

      Das Narrativ des Mainstreams zu vertreten stellt die angenehmste anstrengungsfreie Positionierung in einer Diskussion dar. Die Infragestellung dieser Wohlfühl-Blase ist unerwünscht, da dies am zusammengeschusterten Weltbild kratzt.

      • Anh Toàn sagt:

        Das Volk, die Mehrheit, die Demokratie ist mainstream, mainstream ist doof. Ergebnis ist Trump. Demokratie Null Punkte, ausser für Entertainment der Massen, die modernen Spiele fürs Volk: Sagt Donald Trump, Putin Erdogan und die Blochers.

        Die verkaufen sich alle sowas von mainstream.

        Quintessenz aus Trump, Brexit, Erdogan: Das Volk ist doof, sagt man ihm, es sei schlau und toll, kann man es effen.

        • Anh Toàn sagt:

          Martiullo Blocher: „Viele Chefs stehen auf Seiten der EU“
          Aber nicht sie, sie ist beim Volk, sie ist nie wie andere Cheffen, sondern ganz bodenständig, und das erkennt man daran, dass sie kein Englisch kann.

          Sie ist der mainstream, sie gibt sich grosse Mühe, sich als mainstream darzustellen: Sie legt Euch rein wie ein Schwein, und Ihr fallt drauf rein!

          • Anh Toàn sagt:

            Mit dem Volk ist es wie mit Blondinen: Sagt man denen, sie seien dumme Hühner die auf billige Komplimente reinfallen, wird man keine einzige effen. Mehr Chancen hat, wer billige Komplimente macht. So wie: Gutes Volk, böse Eliten, gute Nation, böses Ausland.

          • Anh Toàn sagt:

            Das Volk ist gut und schlau, der „mainstream“ aber ist doof.

            Weil das Volk ist schlau gegen den dummen mainstream, weil der mainstream ist global, das Volk ist völkisch, die einzige Aufklärung des Widerspruchs endet in Braunem Gedankengut. Das eigene Volk ist schlau und gut, dumm ist der globale mainstream.

      • Anh Toan sagt:

        Ich bezeichne ihn als Nazi, weil (Neo-)Liberalismus eigentlich Vorrechte von Geburt ausschliesst: Der Nationalstaat, die Vorrechte der eigenen Bevölkerung sich für Wirtschaftsliberale nur völkisch begründen lässt: Schweizer haben eben anderes Blut als Deutsche, und sicher nicht nur das schlechtere!

    • J. Kuehni sagt:

      „… dass Donald bewusst von den Massenmedien klein und dumm dargestellt wird und das muss einem schon mal verdächtig vorkommen.“

      Der Mann spricht für sich selbst uns zwar auf allen Kanälen. „Massenmedien“ brauchen da nichts darzustellen.

      • Linus Huber sagt:

        Wollen Sie uns hier glaubhaft machen, dass die überwältigende Anzahl der Medien ohne Voreingenommenheit sachlich berichten und nicht jede noch so bedeutungslose Peinlichkeit und Unzulänglichkeit zu Trumps Ungunsten des langen und breiten ausschlachten?

        PS. Unsere Sicht ist eh bedeutungslos, sondern einzig die Einschätzung der amerikanischen Bevölkerung wird bald wieder darüber entscheiden.

        • J. Kuehni sagt:

          … die überwältigende Anzahl der Medien (inklusive Breitbart, Fox News, Daily Heil etc.) berichten weder ohne Voreingenommenheit noch sachlich, das war bei Obama nicht anders als beim Trumpel.

          What else is new(s)?

          • Linus Huber sagt:

            Nun, neu ist die Intensität und das Ausmass: Das ideologisierte Moralisieren der Medien hat sich in den vergangenen Jahre massiv verstärkt.

        • J. Kuehni sagt:

          Trump ist ein klassischer Mafia-Autokrat, der sich mit Yesmen umgibt und Kritik an seiner Person mit kleinlichen Racheakten an den Urhebern ahndet. Der Justizminister (ein katholischer Bibelklopfer) amtiert unter seiner protodiktatorischen „Unitary Executive Theory“ als sein persönlicher Consigliere. Trumps „Drain-The-Swamp“-Initiative in DC besteht darin, dass er korrupte Karrierebeamte duch inkompetente (und korrupte) Loyalisten ersetzt, sein Versprechen, das Finanzcasino zu zügeln resultierte im grössten Tax-Cut für Ultrareiche und ein paar Zückerchen für die Fellow Travellers. Konsumenten- Arbeiter- und Umweltrechte (samt Seuchenprävention) werden zugunsten der Fat Cats abgebaut…

        • J. Kuehni sagt:

          … und seine „Aussenpolitik“ besteht darin, bei Verbündeten, Rivalen und Kontrahenten mit einer öffentlichkeitswirksamen Konfrontationspolemik eine Reihe von Shakedowns zu organisieren, immer zugunsten der kurzfristigen Festigung seiner Macht zuhause und immer ohne Rücksicht auf längerfristige Konsequenzen.

          • Linus Huber sagt:

            Lach, die Infragestellung einer uniformen Entwicklung, welche das Wohlergehen der amerikanischen Bevölkerung negativ tangiert, muss von entsprechender Rhetorik begleitet sein um die gewünschte Wirkung zu erzeugen. Trump ist nicht gewählt um Süßholz (a la Obama) zu raspeln, sondern um eine Neuorientierung einzuleiten.

          • J. Kuehni sagt:

            Schnarch, Ja stellen Sie sich vor, das Einleiten einer „Neuorientierung“ geschieht nicht immer zum Wohle eines Volkes, auch wenn selbige Proponenten dies behaupten, überdurchschnittlich oft ist dies (historisch gesehen) bei „Neuorientierungen“ der Fall, die auf ethnischem Nationalismus basieren.

          • Linus Huber sagt:

            Nun, Trump unterscheidet nicht nach Ethnien, sondern einzig nach Nationalität.

            Das beiläufige Hinzufügung dieses kleinen Adjektive stellt den typischen Versuch der unbemerkten Unterstellung dar, wessen sich nicht nur linksorientierte Medien sondern offensichtlich auch Herr Kuehni bedienen.

          • Anh Toàn sagt:

            „Nun, Trump unterscheidet nicht nach Ethnien, sondern einzig nach Nationalität.“

            https://www.huffpost.com/entry/donald-trump-racist-examples_n_56d47177e4b03260bf777e83

            Ist doch kein Rassist, wer sagt „mexikanische Richter“ könnten kein Recht sprechen: Er meinte einen amerikanischen Richter mit mexikanischer „Ethnie“

            „The reason a lot of Klan members like Donald Trump is because a lot of what he believes, we believe in.“

            Also die Rassisten halten Donald für einen Rassisten und fanen darum für ihn. Aber da kann Donald nichts dazu, dass die ganzen white supremacists fanen für ihn, die täuschen sich, Trump mag Mexikaner und Kenianer und die Chinesen und die Muslime.

            Hitler war auch kein Rassist, er war für die eigene Bevölkerung, über Alles, 1st, Gut so!

          • Anh Toàn sagt:

            „Donald Trump has made it clear: the only ‚real Americans‘ are white and Christian“

            „So interesting to see ‘Progressive’ Democrat Congresswomen, who originally came from countries whose governments are a complete and total catastrophe … now loudly and viciously telling the people of the United States, the greatest and most powerful Nation on earth, how our government is to be run.”

            Aber der Donnie ist kein Rassist, er unterscheidet nicht nach Ethnien, er mag einfach keine Nigger, weil das keine richtigen Amerikaner sind, das Freiheit.

          • Anh Toàn sagt:

            Donald ist der am wenigstens rassistische Mensch auf der ganzen Welt, ER HAT ES SELBER GESGAT, IHM KANN MAN GLAUBEN, FGELL hUIBERE DU sCHWACHKOPOF!

          • Anh Toàn sagt:

            Aber ich glaube, der Linus Huber ist noch weniger rassistisch als der Donald, aber dann hätte der Donald ja gelogen, also vielleicht sind die zwei zusammen die am wenigsten rassistischen Menschen auf der ganzen weiten Welt.

          • J. Kuehni sagt:

            „Nun, Trump unterscheidet nicht nach Ethnien, sondern einzig nach Nationalität.“

            Ein anderer Forist hat es schon mal treffend gesagt. Es ist nicht ganz klar bei ihnen, ob Sie mit ihren Kommentaren sich selbst oder die anderen für dumm verkaufen wollen.

          • Linus Huber sagt:

            Eine auf Rassismus beruhende Orientierung und Gesinnung dürfte bei jenen vorliegen, welche in jeder Aussage Rassismus zu orten versuchen.

        • J. Kuehni sagt:

          Sie mögen darin eine „strategische Neuausrichtung“ erblicken; Trump ist m. E. zumindest ein gewiefter Taktiker, der es versteht, die Öffentlichkeit mit einem Haufen trivialer Skandale davon abzulenken, wie er den Staatsapparat sukzessive zu seinen persönlichen Machtapparat umbaut, eine „Strategie“ für die USA ist das nicht, bloss für ihn selbst und seine Cronies und Groupies.

          Stellen Sie sich auf den Standpunkt vieler seiner Anhänger, Trump sein ein pussygrabendes, „notwendiges Übel“, ein „Mittel für einen höheren Zweck“, so würde ich ihnen entgegnen, dass Sie nicht bloss jede politische (und ja: moralische) Integrität verloren haben, sondern auch in der akuten Gefahr stehen, als Kollektiv der Schleicher-Von-Papens der heutigen Zeit in die Geschichte einzugehen.

          • Linus Huber sagt:

            Es ist nicht Trump, welcher triviale Skandale hochstilisiert, sondern die Medien.

            Ihr Märchen (persönlicher Machtapparat) beruht auf Ihrer intensiven Abneigung. Die Gerichte entscheiden über ungebührliche Machtanmassungen eines Präsidenten und sichern damit das in der Verfassung festgelegte Zusammenspiel zwischen Legislative und Exekutive.

            Machtanmassung fand jedoch in Bereichen des Beamtentums (z.B. „higher loyality“-Comey) statt, indem man Trump mit illegalen Mitteln zu Fall bringen wollte.

          • Anh Toàn sagt:

            Mit welche n illegalen Mitteln wollte wer Trump zu Fall bringen?

            Meinen Sie die illegalen Mittel, welche Trump mehrmals untersuchen liess, und von denen die „unabhängigen Medien“ laufend berichteten, Sie plapperten es hier nach(!), es werde heraus kommen und dann ginge wer in den Knast? Da waren doch diese Untersuchungen, welche zeigen sollten, wie illegal das alles war gegen den lieben Donnie:

            Was wuirde nun aus diesen Untersuchungen, mit immer neuen Untersuchern, wo sind die Ergebnisse? Werden die von den Massenmedien tot geschwiegen?

            Wer hat was illegal gegen Trump?

          • J. Kuehni sagt:

            „Machtanmassung fand jedoch in Bereichen des Beamtentums (z.B. „higher loyality“-Comey) statt, indem man Trump mit illegalen Mitteln zu Fall bringen wollte.“

            Die Beamten legen in den USA ihren Eid auf die Verfassung ab, nicht auf Loyalität gegenüber dem Präsidenten. Ein zentrales Korrektiv innerhalb eines demokratisch legitimierten Rechtstaates mit einer starken Präsidentenfigur (Exekutive) und einem System von Checks and Balances.

          • Linus Huber sagt:

            Es geht nicht um Verfassungstreue sondern um Rechtswidrigkeit.

            Die gesamte Kollusion mit Russland (Crossfire Hurricane) war eine auf anerkannten Lügen (z.B. Steele Dossier) aufgebautes Konstrukt um Trump zu Fall zu bringen. Wer dies auch nach Yates‘ Anhörung noch nicht erkennen kann, ist zu bedauern.

      • Hansueli Wermelinger sagt:

        Sie haben vermutlich seine Reden in voller Länge und geballtem Inhalt noch nie gelesen sondern nur immer die aus dem Kontext geholten Schnipsel, welche die Massenmedien (gibt ja nur noch eine Handvoll Konzerne weltweit ohne Wettbewerb) verwenden, um Trump zu schwächen. Warum wohl? Gerade eben wurde öffentlich, dass die Russland-Affaire eine Lüge war und von den Sozis angezettelt wurde. Trump legt den Sumpf trocken, wie er es ankündigte. Mit Sumpf ist der schier unendliche Filz von Korruption und die Interessen gegen das Volk gemeint. Sie erkennen ihn nicht und verwenden nun das eigene Brett vor dem Kopf als Waffe. Vermutlich wären Sie damals auch bei jenen dabei gewesen, welche den Zimmermann ans Kreuz genagelt und nicht erkannt hätten, wer er war.

        • J. Kuehni sagt:

          Wermelinger: „Mit Sumpf ist der schier unendliche Filz von Korruption und die Interessen gegen das Volk gemeint. Sie erkennen ihn nicht und verwenden nun das eigene Brett vor dem Kopf als Waffe.“

          Es ist immer lustig, von Leuten belehrt zu werden, die bei absoluten Gemeinplätzen meinen, sie hätten „etwas“ herausgefunden. Aber die Implikationen von „Citizens United vs. FEC“ sind mir nicht nur klar bis zum Überdruss, sondern auch die Tatsache, dass Trumpolini an diesem von Multimilliardären und Konzernmonopolisten gekauften Staatsapparat nicht das geringste ändert. Seine Präsidentschaft ist bloss eine „feindliche Übernahme“ (und Verschlimmerung) davon.

          „Drain the Swamp“ … und die bigotten Dorftrottel aller Welt fallen drauf rein.

    • J. Kuehni sagt:

      *und

    • J. Kuehni sagt:

      „…die Gang (Antoine, Kühni, Claire – vermutlich von TA angestellte Blogger) (…) Bleiben Sie stark!“

      Verschwörungstheorien sind der Trost der verkannten Genies! Irgendwann wird man denen Gerechtigkeit widerfahren lassen und somit kann sich der Herr Huber in der ruhigen Gewissheit zu Grabe tragen lassen, dass Trumps Konterfei dereinst (in 100 Jahren) den Mount Rushmore zieren wird. Dies sei ihm zu gönnen, nicht wahr?…

      • Linus Huber sagt:

        Ich bezweifle ebenfalls, dass Sie angestellte Bloggers sind; ihr Verhalten dürfte auf freiwilliger Basis beruhen.

        Das Nachplappern der Mainstream-Stories ist schlussendlich auch keine Kunst und dient einzig dazu das eigene Weltbild zu untermauern. Es fühlt sich gut an, den vermeintlich intellektuell und moralisch überlegenen Kreisen anzugehören, welche aufgrund der stärkeren Sprachrohre glauben die Mehrheit zu spiegeln.

        • J. Kuehni sagt:

          Selbstverständlich ist das Nachplappern von „Stories“ aus den murksigen Untiefen des Webs (speziell der alt_reality Blase des ethnisch & klassenbasierten Rechtsnationalismus) eine viel höhere Kunst! Da kann man sich als „unabhängiger Denker“ fühlen, ganz unabhängig davon, wem man sonst noch so als Fellow Traveller dient.

          • Linus Huber sagt:

            Das Problem liegt weniger bei den Untiefen des Webs als bei den klassischen Massenmedien, die immer weniger genau das nicht leisten, was sie sich scheinbar auf ihre Fahnen schreiben: Einerseits sachliche Kritik der Mächtigen und zum anderen Aufklärung der Öffentlichkeit, also wirkliche Analyse, stattdessen sind sie zu Anti-Trump-Hysterie- und Angstmach-Maschinen mutiert.

            Die Frage liegt nun darin, inwiefern sie damit im Bereiche der Beeinflussung von demokratischen Wahlen erfolgreich sein werden, was ich bezweifle. Die vermeintliche Mehrheitsmeinung beruht in erster Linie auf dem größeren Sprachrohr, da die überwiegende Mehrheit der Massenmedien obiges Vorhalten an den Tag legen.

          • Anh Toàn sagt:

            Ja gell, die Massenmedien schreiben, was die Leser glauben sollen.

            Darum war die Blochersche Baz so erfolgreich: Es wurde versucht zu schreiben, was die Basler glauben sollen: Sie hat dabei 20% ihrer Leser verloren, es funktioniert nicht.

            Die Massenmedien schreiben, was die Leser glauben wollen, oder sie sind keine Massenmedien mehr. Schliesslich ist doch Marktwirtschaft und Konkurrenz zwischen Massenmedien.

            Aber Sie haben schon recht, irgendwie ist es gemein, wie alle auf dem lieben kleinen Donnie rumhauen, nur wegen seiner etwas rauen Schale! Der will doch nur spielen mit dem Rechtsstatt und der Demokratie und dem Volk. Spielen ist halt bei Typen wie ihm zerstören, Kaputt hauen, und die, welche selber alles kaputt machen wollen vor lauter Frust, fanen für ihn.

          • Anh Toàn sagt:

            „Die Frage liegt nun darin, inwiefern sie damit im Bereiche der Beeinflussung von demokratischen Wahlen erfolgreich sein werden, “

            Ist das eine Frage? Wenn man Wähler mit Meinungsäusserungen beeinflussen kann, ist dann keine Demokratie mehr?

            Wozu sind dann so Dinge wie Arena und Wahlkampfveranstaltungen, Plakate, und rote Baseballcaps gut, wenn nicht zur Beeinflussung?

            Medien beeinflussen, oh mein Gott, wo ging die Demokratie hin!!!

            Schwachmat!

          • Anh Toàn sagt:

            Als alter Punker verstehe ich das ja: Vor lauter Frust darüber, eindeutig und endgültig zu den Verlierern zu gehören, bleibt nur Zerstörung:

            „Don’t know what I want
            But I know how to get it
            I wanna destroy the passerby“

  • Hansueli Wermelinger sagt:

    Vielleicht steigt die Krone deshalb, weil dort weniger medienverblendete und obrigkeitsgläubige Menschen wohnen? Soll mir mal das einer erklären: es gibt die 4 Kochschen Postulate, die erfüllt sein müssen, dass man von einem infektiösen Krankheitserreger, wie Corona es sein soll, erfüllt sein müssen. Das Problem: keines der 4 Postulate des Koch Instituts werden durch Corona-Viren erfüllt. Wenn das so ist, warum agieren dann die Regierungen so irrational? Wenn einer vom Irrsinn abweicht, dann ist er gleich ein selbstsüchtiger Egoist und verantwortungslos. Ist es nicht genau 180 Grad umgekehrt?

    • Rolf Zach sagt:

      Hat die Covid-19 einen ausschlaggebenden Einfluss auf die Entwicklung der Devisenkurse? Direkt ist dieser Einfluss der Devisenkurse untereinander sicher nicht höher als ein Viertel des ganzen Einflusses auf das Kursgeschehen.

      • Hansueli Wermelinger sagt:

        Ihre Frage überrascht mich. Ich hätte von Ihnen erwartet, dass Sie gesehen haben, dass nur schon der Dollar-Index eine 10%-ige Reaktion am Beginn der C-Krise vollzog und die Volumen in dieser Zeit um das Vierfache anschwollen. Den Einfluss auf ein Viertes der gesammten Einflüsse zu beziffern ist komplett aus der Luft gegriffen und entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Prüfung. Covid ist viel mehr als nur ein Bruchteil eines Einflusses am Devisenmarkt sondern der Sargnagel für die verzweifelten Versuche der Notenbanken und Politiker, eine längst fällige Weltwirtschaftskrise zu vermeiden. Durch den verursachten Stau wird die nahende Krise nur noch an Ausmass annehmen. Es entbehrt jeglichem Weitblick, dies nicht kommen zu sehen.

  • Renate Blatter sagt:

    Dem Schweizer Franken würde es gleich ergehen, wenn die SNB nicht einseitig den Warenexport subventionieren würde. Für die Gesamtinteressen des Volkes tut sie seit 10 Jahren keinen Rappen. Für die Sparer bleibt nur die Hoffnung, dass Trump den SNB-Oberen den Marsch bläst!

    • Rolf Zach sagt:

      Ihre Antwort basiert auch ein wenig auf ihre persönlichen Interessen wegen ihren Beschwerden wegen den schmalbrüstigen Zinserträgen. Sie sind bestimmt nicht der einzige, aber sie müssen bedenken, es gibt nicht nur Sparer, sondern auch Arbeitnehmer und die wollen ihre Arbeit behalten. Die Exportwirtschaft ist der grösste Arbeitgeber unseres Landes, viel grösser als der Finanzsektor, der nur 6 % unseres Volkseinkommens ausmacht. Die Arbeitslosigkeit beeinflusst auch schwer unsere AHV, die sofort ein Defizit erwirtschaftet, wenn die Arbeitslosigkeit 6 oder 7 % erreicht und die ist für unsere Rentner viel wichtiger als die Zinserträge, die diese erhalten.

  • Hans Meier sagt:

    Also, die SEK schwächt sich seit mehr als 30 Jahren kontinuierlich ab gegenüber des Schweizer Franken… was interessiert das das kurze Strohfeuer seit März. Man erwartet für Schweden einen ähnlich hohen Wirtschaftseinbruch wie für die Schweiz für das laufende Jahr – trotz Verzicht auf Lockdown bei ersterem. Der Handelsbilanzüberschuss ist nicht halb so gross wie jener der Schweiz, die Arbeitslosigkeit dafür doppelt so hoch und das Fiskaldefizit ist auch deutlich höher als jenes der Schweiz.
    Warum nochmals wird Schweden nun wieder einmal in den Himmel gelobt? Konsultiert einfach die Statistiken und hört auf, diesen Feuchttraum der Progressiven (und neuerdings der Aluhüte) unkritisch zu vergöttern.

    • Rolf Zach sagt:

      Schweden hat ein Leistungsbilanzüberschuss im Verhältnis zum GDP von 3,9 % zum GDP (Die Schweiz von 10,2 %, Dänemark 7,9 %) Das GDP pro Kopf in Schweden und Dänemark gerechnet nach Kaufkraft ist für beide 56’000 US$, die Schweiz erreicht 67’000 US$. Die Staatsverschuldung in Schweden ist 39 % zum GDP, 33 % in Dänemark und 41 % in der Schweiz. Dagegen sind die privaten Schulden in Schweden zum GDP 89 %, in Dänemark 112 % und in der Schweiz 132 % (!). Beide Staaten werden sind Euro fixiert und werden es bleiben, auch ihre ganzen volkswirtschaftlichen Zahlen sprechen dafür. Mit SEK und DKK auf eine Aufwertung über den Euro hinaus zu rechnen ist lächerlich, Dänemark hat dies bereits vorgeführt.

  • Bernhard Piller sagt:

    „In den Verhandlungen der 27 EU-Mitglieder über einen Wiederaufbaufonds im Wert von 750 Milliarden Euro machte das Land keine gute Figur“
    Inwiefern keine gute Figur? Weil sich Schweden nicht durchsetzen konnte? Weil es über den Tisch gezogen wurde? Es ist fraglich, ob das Opfer oder der Täter hier keine „gute Figur“ macht.

    • J. Kuehni sagt:

      „Inwiefern keine gute Figur?“

      Vielleicht deswegen, weil die Nettozahler (in der EU genauso wie bei den Kantonen in der Schweiz) in der Regel auch die Nettoprofiteure sind?

      Von einer Gemeinschaft jahrelang zu profitieren und dann im Krisenfall nicht zur erforderlichen Solidarität bereit zu sein, ist halt einfach nur schäbig, ganz gleich ob auf zwischenmenschlicher oder zwischenstaatlicher Ebene.

      • Linus Huber sagt:

        Die Staaten, welche verantwortungsvoll wirtschaften, als Nettoprofiteure zu bezeichnen, versucht das Verhalten von Staaten, welche über ihren Verhältnissen leben, zu entschuldigen. In erster Linie muss ein Nationalstaat seine Probleme selbst lösen, was in keiner Weise Kooperation, Koordination mit anderen ausschliesst. Die gigantischen finanziellen Mittel, welche anlässlich der Corona-Krise, eingesetzt werden, sind ein Missbrauch der Situation um die zentralplanerische Funktion der EU auszubauen.

        Ohne das Damoklesschwert der Begrenzungsinitiative würde unsere von EU-Turbos beherrschte Regierung noch so gerne ebenfalls mitmischen.

        • Anh Toàn sagt:

          „würde unsere von EU-Turbos beherrschte Regierung..“

          Ja gell, wer hat die gewählt, all diese EU Turbos, wenn das Volk gar nicht in die EU will?

          Wie kam denn das? Das ist doch nicht Demokratie? Demokratie ist, wenn die Guten (Die verantwortungsvoll Wirtschaftenden) die Schle4chten unten halten (Die Verschwender, Faulpelze) und der Unterscheoid zeigt sich in nationalen Grenzen: Darum gibt es Schweden und Italien er!!!!

          Abner Du bist kein Nazi, nur besorgt, die EU Turbos würden uns dolchstossen!

        • Anh Toàn sagt:

          „…sind ein Missbrauch der Situation um die zentralplanerische Funktion der EU auszubauen.“

          Ist das schlecht, wenn Zentralen planen? Was sollten die sonst tun, die Zentralen oder wer sollte planen, wenn es keine Zentralen gibt?

          Braucht es weder Zentralen noch Pläne, das Chaos ist natürlich und natürlich ist natürlich gut und natürlich sind die Schweizer Schweizer und die Deutschen eben Deutsche und das soll man natürlich nicht mischen, weil dann ist es unnatürlich.

          Damokles: Also die Begrenzungsinitiative droht, die Glückssträhne der Schweiz zu beenden? Ja, damit haben Sie recht, aber das haben Sie nur geschrieben, aber was Sie sagen wollten, erschliesst sich mir nicht. Wessen Glücksträhne könnte die Begrenzungsinitiative beenden?

          • Anh Toàn sagt:

            „Damokles“ hat noch eine andere Aussage: Der Machthaber unterdrückt, um seine Macht zu behalten, wenn also die Begrenzungsinitiative ein Damoklesschwert über den Köpfen der EU-Turbos in unserer Regierung ist, so ist der eigentliche Machthaber seine Herrlichberglichkeit, der mit dem Schwert den EU Turbos in unserer Regierung zeigt, wer die Macht hat:

            So ist das wohl zu verstehen mit dem Damoklesschwert.

        • Anh Toàn sagt:

          “ In erster Linie muss ein Nationalstaat seine Probleme selbst lösen,“

          und wer in zweiter Linie?

          Und wenn es keine Nationalstaaten gäbe, wer muss dann deren Probleme lösen?

          Schaffen wir den National–(Staat) ab, dann hat er keine Probleme mehr, die er selber lösen muss, also in erster Linie.

        • J. Kuehni sagt:

          „Nettoprofiteure“ ist kein moralisches Urteil, Herr Moralhuber, sondern u.a. ein ökonomisches: Die betreffenden Staaten profitieren wirtschaftlich (und geopolitisch) von der Existenz des EU samt Binnenmarkt mehr, als sie netto an Mitgliedsbeiträgen aufwenden müssen.

          Die wirtschaftlichen Ballungsgebiete Europas, entlang der Süd-Nord-Achse der Alpenstrassen und Binnenschiffartswege gewachsen (Norditalien, Schweiz, Süddeutschland, Niederlande), würden ohne europäisches Einzugsgebiet schlichtweg nicht existieren, aber das können rechtsnationalistische „I’ve-got-mine-and-you-can-go-to-hell“-Schwachköpfe natürlich unmöglich verstehen.

        • J. Kuehni sagt:

          test

        • J. Kuehni sagt:

          „In erster Linie muss ein Nationalstaat seine Probleme selbst lösen, was in keiner Weise Kooperation, Koordination mit anderen ausschliesst…“

          Ja, gell, das kann man besonders bei den Vorzeigenationalisten um Trump, Xi, Bolsonaro, Johnson und Erdogan beobachten, deren innenpolitischer Status so offensichtlich von der dauernden Antagonisierung der „Anderen“ abhängig ist, das hat ja auch in den guten alten Zeiten vor den liberalen, internationalen Organisationen immer bestens geklappt.

          • Linus Huber sagt:

            „deren innenpolitischer Status so offensichtlich von der dauernden Antagonisierung der „Anderen“ abhängig ist“

            Das Wohlergehen der eigenen Bevölkerung als Leitfaden zu erkennen, hat wenig mit Ihrem Hirngespinst zu tun.

          • J. Kuehni sagt:

            Silly me, dachte ich doch, dass nationalistische Autokraten, die dauernd innere und äussere „Andere“ bekämpfen um an der Macht zu bleiben, historisch betrachtet selten bis gar nie irgendetwas mit dem „Wohlergehen der eigenen Bevölkerung“ zu tun haben …

          • J. Kuehni sagt:

            Sie wollen uns nahelegen, dass Trump, Xi, Bolsonaro, Johnson und Erdogan „das Wohlergehen der eigenen Bevölkerung als Leitfaden (an)erkennen“?

            Dada?

          • Linus Huber sagt:

            Nun, Xi entspricht eher Ihren Vorstellungen.

            Die anderen wurden demokratisch gewählt, womit ihre Ideen offensichtlich von der Bevölkerung goutiert werden. Der unbeliebte und in vielen Kreisen verhasste Trump setzt im Gegensatz zu meisten professionellen Politikern seine Wahlversprechen weitgehend um.

            In 100 Jahren dürfte er als einer der bedeutendsten Präsidenten eingestuft sein.

          • J. Kuehni sagt:

            „In 100 Jahren dürfte er als einer der bedeutendsten Präsidenten eingestuft sein.“

            Ah, gaga, statt dada.

            https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=fqVpU3bEfaE&feature=emb_logo

          • Linus Huber sagt:

            Genau darin liegt das Problem der Trump-Hasser. Sie fokussieren sich einzig auf sein Fehlverhalten, welches unter dem Strich von wenig Bedeutung ist, anstatt die historisch wichtige Neuausrichtung der US-Position unvoreingenommen zu analysieren.

            PS: Die USA macht sicherlich viele Fehler, aber historisch betrachtet, dürfte sie im Vergleich zu anderen Weltmächten recht gut abschneiden.

          • Anh Toàn sagt:

            „…anstatt die historisch wichtige Neuausrichtung der US-Position unvoreingenommen zu analysieren.“

            In welche Richtung wurde denn diese US-Position neu ausgerichtet?

            Vom globalen Hegemon zum Pleite Drittweltland mit riesigen Staatschulden, zerfallener Infrastruktur (war nicht mal zwei Wahlversprechen der komplette Schuldenabbau und die grössten je da gewesenen Investitionen in die Infrastruktur?)

            Trump erfüllte die Wahlversprechen an seine Sponsoren, Er redet nicht über die Ost-Ukraine und die Krim, er verlegt die Botschaft nach Jerusalem und macht einen „Friedensvorschlag“, welcher den Vorstellungen israelischer Hardliner entspricht. Die Wahlversprechen an seine Geldgeber hat er erfüllt, die Frackingindustrie von Umweltschutz befreit, die Banken befreit zum Zocken.

          • Anh Toàn sagt:

            Bezeichnend ist, dass Sie schreiben:

            Die USA [und nicht Trump] macht viele Fehler, Trump macht das meiste gut und seine Verfehlungen sind eigentlich Peanuts: Steigt die Börse, ist es wegen Trump, fällt sie, sind die Demokraten oder die Chinesen schuld.

            Wenn Trump sich fehl verhält, hat das keine Bedeutung, weil im Kern ist er ein strammer, aufrichtiger Kamerad, da kann man über ein paar Ecken und Kanten hinweg sehen.

            Was hat Trump denn richtig gemacht? Die Steuern gesenkt, auf dass es gigantische Defizite gibt? Mit seinen Zöllen nichts erreicht? Was hat Trump gut gemacht? Erzählen Sie mir nicht, er hätte vieles gut gemacht, nennen Sie, was er in Ihren Augen Gutes gemacht hat, welche Wahlversprechen hat er umgesetzt?

          • Anh Toàn sagt:

            Wahlversprechen von Trump:

            – kompletter Abbau der Staatschulden
            – Mauer zu Mexiko an der ganzen Grenze welche die Mexikaner zahlen
            – Hillary geht in den Knast

            Umgesetzt hat er, was ganz einfach war, nämlich was er versprochen hat, kaputt zu schlagen, Obamacare und Klimaabkommen, Atomabkommen mit Iran, das Transpazifische Abkommen als Gegengewicht zu China: Aber das war alles rein destruktiv, das war keine kreative Zerstörung, indem er etwas besseres gemacht hat, er hat einzig vieles kaputt gemacht! Welche Leistung!

            P.S: Ich kann mir nicht vorstellen, dass er einem Nachfolger zum Wahlsieg gratuliert und geht, das Schlimmste an Trump kommt erst, You ain’t seen nothing yet!

        • Claire sagt:

          Huber Wieso hacken Sie eigentlich immer nur auf der EU rum, gut wir wissen ja alle, dass sie es mit Brüssel nicht so haben.
          Aber wenn es einen Staat gibt auf der Welt, der schon seit Jahrzehnten „über seine Verhältnisse“ und zwar in fast allen Lebensbereichen lebt, dann sind das wohl definitiv die USA!
          Aber da hört man kaum je ein kritisches Wort von Ihnen! Im Gegenteil Sie lobhuddeln den miserabelsten US Präsidenten aller Zeiten auch noch regelmässig! Shame on you Huber!

          • Linus Huber sagt:

            Sie scheinen meine scharfe Kritik der FED, welche aufgrund ihres Einflusses eine der bedeutendsten Institutionen der Welt sein dürfte und Teil der amerikanischen Regierung darstellt übersehen haben. Auch heute wird gleich wie unter Obama eine rücksichtslose und ankerlose Geldpolitik betrieben, welche Trump zuvor kritisierte und von welcher er heute noch so gerne profitiert. Genau dort liegt der Grund für die weltweit massiven Ungleichgewichte, welche mitunter Trump an die Macht spülten.

          • Claire sagt:

            Ja Huber — The Central Banks are rocking!
            Mittlerweile kaufen sie wieder massig Staatsschulden auf, gut bei Nullzins ist das praktisch schon ein Nullsummenspiel.
            Sogar Argentinien bekam einmal mehr einen schönen Schuldenschnitt auf 55% und ein paar Jahre Ruhe. Gut den FMI müssen sie jetzt auch noch irgendwie „überzeugen“.
            Und was Argentinien heute macht, werden grosse Teile der Welt in einigen Jahren tun, vermutlich um 2029 wirds dann soweit sein.
            Und bis dahin werden sich die weltweiten Zentralbanken noch weiter aufblähen von aktuell 35 Bio $ sicher auch noch auf 50+ Bio $. Die FED druckt dafür einfach grüne US-$ Schein en masse – fast 2 Bio von dem Grünzeugs gibts schon.
            Wir sind schon über den Point of no return hinaus…Hasta la vista, baby!

          • Linus Huber sagt:

            „The Central Banks are rocking!“

            Ja, schon lange werden Asset-Halter und Couponschneider in einer massiven Umverteilung von „unten nach oben“ begünstigt, während die Möglichkeit des gesicherten Aufbaus einer Altersvorsorge für die Jungen zunehmend verunmöglicht wird.

    • Rolf Zach sagt:

      Es ist eine Frage, ob Schweden wie auch die anderen Frugalen (oder Geizigen!) so schlecht abgeschnitten haben, wie ein Teil der Presse schreibt. Natürlich bei uns besonders diejenigen Politiker, die den Zusammenbruch der EU und besonders des Euros bereits in den nächsten Tagen erwarten. Dies erzählen sie uns bereits seit 20 Jahren und werden es uns auch noch in weiteren 20 Jahren erzählen. Italien und auch die anderen, die von diesem Euro-Korb profitieren, haben dies nicht so ohne weiteres erhalten. Die Frugalen haben langfristig eine Verkleinerung ihrer Netto-Zahlungen durchgedrückt und die Beibehaltung gewisser Privilegien, die die großen immer noch ärgern. Bei allen EU-Mitgliedern und besonders bei den Frugalen wird die Schweiz als ein Picker von Rosinen wahrgenommen.

      • Rolf Zach sagt:

        Wie gesagt, die EU hat sich zusammengerauft, dass die europäische Konjunktur nicht den Bach runtergeht und natürlich meinen unsere strikten
        EU-Gegner, unsere Haupthandelspartner sind bekanntlich die Fischi-Inseln und Samoa, weil wir uns in der gleichen Gegend befinden. Deshalb können wir in aller Seelenruhe von der Sicherung der europäischen Konjunktur profitieren und gemütlich die daraus ergebenden Früchte pflücken. Wenn wir den Rahmenvertrag mit der EU nicht annehmen, wird die EU uns dankbar sein und nichts machen. Herr Blocher kann dann seinen polnischen Gärtner entlassen und ihn durch einen billigeren Inder ersetzen. Eine total verblödete EU, die sich von der Schweiz alles bieten lässt! Die unübertreffliche Logik der EU-Gegner.

  • Peter Schneider sagt:

    Schweden hat bislang 568 Tote pro Mio Einwohner, die Schweiz 229. Welche Stimmen mehren sich, die meinen, dass Schweden nicht alles falsch machte? Wer ist das? Die Zahlen sprechen eine klar verständliche Sprache.

  • C. F. Abel sagt:

    Mit der SEK habe ich Tonnen von Realgeld verloren. 20% mehr als beim €. Weil eben die innere Währung meines gewählten Hauptanlagegefässes die króna ist. Ich war im Irrtum, zu glauben, ein zivilisiertes Land habe keine schwache Währung. Nun ist eben eine Gegenbewegung eingetreten.

  • Rolf Rothacher sagt:

    Die schwedische Export-Wirtschaft leidet nicht nur unter Corona, sondern auch an der Aufwertung der Krone, also gleich doppelt. Eine starke Währung ist zwar schön, wenn man importieren muss. Für den Export ist sie tödlich. Schweden verzichtet seit einiger Zeit auf Interventionen gegen die Aufwertung. Doch geht sie weiter, muss die Zentralbank wieder eingreifen, so wie das die SNB tut. Alles andere wäre langfristiger Selbstmord.
    Es ist schön, eine starke Währung zu haben. In Krisenzeiten kann sie einen aber wirtschaftlich umbringen.

    • Bernhard Piller sagt:

      Der CHF hat sich auch fast 10% gegenüber dem USD aufgewertet. Und was sagen Sie da?

      • Anton german sagt:

        Dafuer aber zum € abgewertet! Das Ziel der SNB Interventionen wirkt wieder. Mal sehen, ob der SNB durch die USA bald mal das Handwerk gelegt wird? Waehrungsmanipulation mögen die
        am anderen Ufer des Atlantik nun wirklich nicht!

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