Wird Italien den Euro verlassen?

Die strukturellen Probleme stehen Italiens Gesundung im Weg: Die Fliegerstaffel zeigt eine Tricolore anlässlich des Nationalfeiertags am 2. Juni. Foto: Tony Gentile (Reuters)

Seit dem Wahlsieg von Cinque Stelle und Lega Nord in Italien sind die Anleger wieder nervöser geworden, was die Zukunft des Euro anbelangt. Untrügliches Zeichen dafür ist, dass die Rendite der italienischen Staatsanleihen gestiegen ist. Die Anleger verlangen eine Entschädigung für das gestiegene Risiko eines «Quitaly». Die Grafik zeigt die Rendite der zehnjährigen italienischen Staatsanleihe.

Wie berechtigt ist die Sorge, dass Italien bald aus dem Euro austreten wird? Kurzfristig scheint dieses Szenario sehr unwahrscheinlich zu sein. Die italienische Wirtschaft wächst (endlich), das Budgetdefizit ist unter Kontrolle, die Leistungsbilanz ist leicht positiv, und die Europäische Zentralbank (EBZ) steht Gewehr bei Fuss, um einen Absturz der italienischen Staatsanleihen zu verhindern.

Der Euro verschärft die Probleme

Darauf wetten, dass Italien ewig im Euro bleibt, sollte man dennoch nicht. Die Wirtschaft stagniert seit zwanzig Jahren, und dies hat unter anderem auch damit zu tun, dass das alte Instrument der Abwertung nicht mehr zur Verfügung steht. Wenn Italien seine strukturellen Probleme lösen würde, wäre der Euro kein Problem. Aber solange Italien dies nicht schafft, ist der Euro ein riesiges Problem. Er verschärft die strukturellen Probleme.

Manche Beobachter argumentieren, dass man einfach warten müsse, bis Italien seine strukturellen Probleme angehen wird, weil dem Land nichts anderes übrig bleibe, als seine Probleme selber zu lösen. Bisher deutet jedoch wenig darauf hin, dass das schwache Wirtschaftswachstum die Bereitschaft für strukturelle Reformen erhöht hat. Die italienische Bevölkerung, einst besonders integrationsfreundlich, ist heute besonders integrationsskeptisch und hat die Parteien, die mit Brüssel zusammenarbeiten, an der Urne abgestraft.

Natürlich wird Italien nie direkt auf einen Austritt aus dem Euro hinarbeiten. Selbst die momentane Koalition, in der die Gegner des Euro stark vertreten sind, wird sich hüten, die Mitgliedschaft in der Währungsunion offen infrage zu stellen. Wenn Länder ein Währungssystem verlassen, tun sie es immer, weil ihnen keine andere Wahl mehr bleibt. Ob es in Italien je so weit kommen wird, weiss niemand. Aber ausschliessen kann man ein solches Szenario nicht.

Das Beispiel Frankreich 1936

Ein typisches Beispiel für einen unbeabsichtigten Austritt ist Frankreich im Jahr 1936. Als der sogenannte Front populaire, ein Bündnis von Linksparteien einschliesslich der Kommunisten, im Mai 1936 eine Regierung bildete, war keine Rede davon, den Goldstandard zu verlassen. Im Gegenteil: Die Volksfront-Regierung versicherte der Bevölkerung, dass man keine währungspolitischen Experimente anstrebe.

Das finanzpolitische Programm war jedoch so expansiv, dass ein Verbleiben im Goldstandard unwahrscheinlich wurde. Als sich im Frühling 1936 abzeichnete, dass die Volksfront die Regierung übernehmen würde, begann die Banque de France, Goldreserven zu verlieren, wie die folgende Grafik zeigt (Quelle).

Nur wenige Monate später, im September 1936, verliess Frankreich schliesslich den Goldstandard und wertete den Franc um dreissig Prozent ab. Das expansive finanzpolitische Programm hatte die Abwertung erzwungen.

Ein ähnliches Szenario ist auch für Italien in der nächsten Rezession denkbar. Die italienische Regierung erhöht Defizit und Schuldenstand, gerät in Liquiditätsprobleme, verwendet neu geschaffenes Staatsgeld (sogenannte Mini-Bots) zur Deckung der laufenden Zahlungen und löst sich dadurch teilweise vom Euro.

77 Kommentare zu «Wird Italien den Euro verlassen?»

  • Jonni Murxirer sagt:

    Italien ist leider komplett über reguliert, mit Gesetzen, Richtlinien, Verortnungen zugepflastert das mans nicht glauben kann! Meine Schwester wohnt seit einem Jahr dort!
    Italienischer Pragmatismus oder Weisheit oder sagen wir mal objektiver umgang mit dem Müll den die dortigen Politiker verbrochen haben, hat sie sich teilweise schon angeeignet.

  • Beat S. Eberle sagt:

    Wen es interessiert, ein Interview mit Herrn Straumann betreffend Griechenland und Südeuropa:

    https://www.srf.ch/sendungen/tagesgespraech/tobias-straumann-ultimatum-fuer-griechenland

    So ab Minute 10 über Italien…

    • Rolf Zach sagt:

      Danke für die Empfehlung. Immerhin darf ich annehmen, dass meine damaligen Argumente für den Euro nicht ganz falsch waren. Der Befragte hat das positive Beispiel von der Türkei erwähnt und das negative von Griechenland. Wie die Türkei heute kutschiert, ist ja hinlänglich bekannt.
      Was nach meiner Ansicht eigentlich mehr Streit in der EU verursacht als der Euro, ist die Arbeitsemigration von Millionen Ungelernter und Armer aus Afrika und dem Nahen Osten. Die Italiener haben neue Parteien gewählt, weil sie subito (!) die Fremden vom Hals schaffen wollen und nicht in 5 Jahren. Der wichtigste Grund für die Zunahme an Wähler für die extremen Rechtsparteien. Sieht man bei diesem Schiff, dass schiffsbrüchige Emigranten gerettet hat. Italien weigert sich irgendetwas für diese Menschen zu tun.

  • Ed Mancini sagt:

    Ausnahmsweise sehe ich die Sache anders als Prof. Straumann: m.E. verkennt er den eigentlichen Zweck der “Mini-Bonds of Treasury”; klar erhöhen sie auch die Liquidität des Staates, aber der Vater dieser Idee (Claudio Borghi Aquillini, Ökonom, Lega-Parlamentarier, ehemals bei Deutsche Bank) sagt explizit: es ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg zum Austritt aus dem Euro. Insbesondere die Lega, zwar eher für Xenophobie und Separatismus berüchtigt, schert sich sehr um die Belange der heimischen Industrie und diese ächzt zu lange schon unter der zu grossen Differenz der Lohnstückkosten zu Deutschland.
    Italien soll zum €-Austritt gerüstet in Brüssel & Berlin vorstellig werden, Änderungen diktieren und bei Ablehnung die Reissleine ziehen, so der Plan.
    Das könnte tatsächlich hinhauen.

    • Italiener sagt:

      „Italien weigert sich irgendetwas für diese Menschen zu tun“ falsch !
      Italien möchte dass sich ALLE am Helfen beteiligen ! Im Moment schauen alle zu während dem sie mit dem Finger auf Italien zeigen ….. Europäische Union herrscht auch bei diesem Thema und nicht nur wenn es um Finanzen geht !

  • Scholl Richard sagt:

    Herrlich, dieses Werweissen, Spekulieren, Besserwissen. Nur, die italienischen Politiker und EZB Draghi kümmern sich nicht um die Kommentare von schweizerischen Zeitungslesern. Niemand bremst ihre Lust zum Weiterwursteln, Schuldenmachen und
    Demokratie-Verulken. Und dann gibt es noch immer eine beträchtliche Menge politisch einflussreicher Schweizer, die meinen, die Schweiz müsse langfristig doch der EU beitreten. Wer sie sind, ist bekannt. Benennen tun die Mainstreammedien diese nicht. Ja, es gibt Tabuzonen im politischen Diskurs.
    Ob diese Meinungsäusserung den Filter der Politischen Korrektheit übersteht?

    • Rolf Zach sagt:

      Sie können sich trösten, Sie zählen zur Mehrheit der Schweizer, denen von sogenannter berufener Seite eingebläut wurde, die EU sei eine Vereinigung der „Kindlifresser“.
      Nun, sagen Sie Ihre durch kein logisches Argument abgesicherte Weisheit, einmal einem über 50 Jährigen Familienvater mit zwei noch schulpflichtigen Kindern, der kürzlich von der Swiss Re entlassen wurde.
      Den wahrscheinlich für mehr als 50 % ist die fehlende Mitgliedschaft der Schweiz bei der EU der Grund seiner Kündigung. Wir können ja weiter so irrationale Spiele der Schweizer Volkswirtschaft zumuten, wie mit dem beliebten Schlagwort der „fremden Richter“.
      Den Schaden daraus können wir mit der Reduzierung Ihrer AHV kompensieren.

      • Corno Carlo sagt:

        die berufene Seite der Einflüsterer interessiert überhaupt nicht. Massgebend ist was in der EU abgeht, und das ist mehr als betrüblich und überhaupt nicht vertrauensbildend.
        .
        Ihr Beispiel mit dem SwissRe Mitarbeiter hinkt insofern, als dass bei einem hypothetischen EU-Beitritt eine um Grössenordnungen höhere Zahl gutbezahlter Schweizer ihren Job verlieren wird.

        • Rolf Zach sagt:

          Natürlich ist die EU eine Baustelle, dass ist Sie seit ihrer Gründung, Herr Corno, und alle Welt beklagt ihre angebliche Schwachheit. Warum hat dann Präsident Trump beim G7 Gipfel in Kanada so wütend reagiert? Hat er dies wirklich aus reinem Vergnügen getan, wie er es ja mit seinen Dienern tut. Hat sich deshalb die G7 so willfährig benommen wie seine Sklaven im Weißen Haus?
          Ja wissen Sie, nach Ihnen gibt es keine Verlagerung von Arbeitsplätzen des Finanzplatzes nach London und Frankfurt, nach der Statistik schon! Informieren Sie sich einmal über den Bankenplatz Lugano!
          Wie ist es mit Schweizer Börse und der EU, wo diese uns aus ihrem Markt ausschließen, als wären wir Turkmenistan?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Sicher doch, Rolf, niemand behauptet, dass Unabhängigkeit und Freiheit jederzeit tariffrei zu haben ist. Dieser Umstand resp. die Konsequenz von Selbstaufgabe dürfte einem derart auch historisch gut gebildeten Menschen wie Ihnen, Rolf, schwerlich unbekannt sein.

          • Maiko Laugun sagt:

            „.., niemand behauptet, dass Unabhängigkeit und Freiheit jederzeit tariffrei zu haben ist. “

            Selbst im Urwald unter Urvölkern muss sich ein jeder unterordnen.

            Du kleiner Demagoge und Vollidiot.

          • Maiko Laugun sagt:

            Gemäss seinen eigenen Aussagen – und bei NMTM nachlesbar – lebt der kleine Linus auf den Philippinen in einer Altersresidenz.

            Er ist auf die Staatsgewalt angewiesen, welche ihm als Heidilände sein Ueberleben und Sicherheit gewährleistet. Gleichzeitig faselt er von Freiheit.

            Der kleine Linus ist – zusätzlich zu den Begriffen Demagoge und Idiot – nichts anderes als ein kleiner Feigling.

          • Maiko Laugun sagt:

            Der kleine Linus will keine Freiheit. Denn genau diese fürchtet er.

            Er will, dass er beschützt wird.

            Feigling.

          • Maiko Laugun sagt:

            FKK-Menschen wollen freie Körper-Kultur, nackt im Dschungel leben aber nicht, dazu sind sie zu dekadent.

            Idiot Linus.

  • Alain Surlemur sagt:

    Herr Straumann erwähnt ein beliebtes Argument nicht dass sonst bei solchen Diskusionen immer kommt:

    „Wenn xy-Land aus dem Euro austritt wird die neue Landeswährung abwerten und die Staatsschulden in EUR werden noch schwieriger zu finanzieren“

    Warum in aller Welt glauben die Kommentatoren immer dass ein Land wie Italien nicht die Möglichkeit hätte die auf EUR lautenden Staatsschulden zwangsweise auf Neo-Lira umzustellen? Was will ein Investor tun wenn es heisst „Umtauschen oder die Papiere verfallen wertlos“? Wie will er sich gegen eine „Spekulationssteuer“ von 1000% auf Zinserträge „ausländischer Blutsauger“ auf IT-EUR-Bonds zur Wehr setzen? Nichts ist unmöglich.

    Ein kleines Land wie Zypern mag erpressbar sein aber bei einem Schwergewicht sieht das anders aus…

  • Lukas Müller sagt:

    Der undurchdachte, qualitativ schlechte, politisierte Euro hat Italien nichts als Nachteile gebracht. Er sollte so schnell wie möglich abgeschafft werden. Aber da die EU weiss, dass Italiens Austritt der Anfang vom Ende des ganzen Euros und wohl auch der EU wäre, versucht sie mit aller Macht, diesen Befreiungsschlag zu verhindern. Lieber nochmals einige Jahre irgendwie weiterwursteln.

    • Rolf Zach sagt:

      Ihre Meinung in Ehren über den Euro. Ich hätte aber gerne zur Benennung des Euro als das Letzte, was es unter den Währungen gibt, ein wenig mehr konkrete Argumente. Ich bin durchaus einverstanden, wenn Sie all diese von Ihren logischen Argumente in der Diskussion platzieren, die in Ihrem negativen Urteil über den € unbedingt zu beachten sind. Ich, als €-Befürworter benütze natürlich diese logischen Argumente, die für den € sprechen und nicht die, die negativ sind.

      • Lukas Müller sagt:

        @Zach
        wegen des Euro hat Italien keine eigene Währungspolitik mehr.
        Jetzt bringen Sie bitte Ihre Pro-Euro-Argumente.

        • Anh Toàn sagt:

          „Wie viel ist der Zinsaufwand prozentual am italienischen Volkseinkommen vor und nach der Euro-Einführung? Zu Lira-Zeiten war diese Größe bei 10 %, in Euro-Zeiten sind es heute bis zu diesen blöden Sprüchen der neuen Regierung 3 %.“

          Hat Herr Zach im ersten Kommentar hier geschrieben.

          Halten Sie dies nicht für ein Argument aus Sicht Italiens für den EUR?

          Bringen Sie die Argumente für die Krise in der Türkei>: Die haben eine eigene Währung (…aber bald ist sie wertlos, dann nehmen die EUR, USD oder Zigaretten, Huber und ein paar andere sagen Gold, aber das wurde noch nie als Zahlungsmittel genommen)

        • Hans Hödli sagt:

          Diesen Vergleich mit dem Zinsaufwand müsste man wenn schon mit realen BIP Werten und Realzins anstellen.
          Aber klar, aus Sicht von Südeuropa und F gibt es nur pro Euro Argumente. Wichtig ist dabei dass man die eigenen Notenbanken als Kassenautomaten behält. Und für F ist die frühere D Bundesbank als force de frappe im Nacken zum Glück ausgeschaltet.

    • Stefan Wiesendanger sagt:

      Das ist falsch. Der EUR ist nicht schlecht für IT. Der unterentwickelte Mezzogiorno, der ineffiziente Staat, die starren Arbeitsgesetze sind interne, uralte Probleme. Sie müssen und können mit oder ohne EUR gelöst werden. Richtig ist, dass IT dank des EUR Mittel erhalten hat, um die Lösung hinauszuzögern. IT hat vom Geld profitiert, daraus aber keinen Profit geschlagen.

      • Hans Hödli sagt:

        Selbstverständlich hat IT daraus Profit geschlagen, die privaten IT Haushalte sind reicher als die deutschen.

        • von Wartburg Arthur sagt:

          Sehr richtig was Sie sagen Herr Hödli.
          Die italienischen Bürgen haben derart viel an privatem Vermögen angespart, wie kein anderes europäisches Land.. Sie decken in etwa die ganzen italienschien Stattschulden,
          was hoffentlich nicht zu Lasten der sparsamen
          Bürger ausgenützt wird. Die Italiener würden sis da in Gegensatz von unsren Schweizer staatsgläubigen BünzlibürgernInnen auch nicht gefallen lassen. Die neue italienische Regierung wird sich dank Erpressung (die EU ist so was von erpressbar geworden), dass sie unter gewissen Bedingungen in der EU-Zone und im Euro bleibt. Der Preis: Mind. ca. 250 Mrd. Euro-Schuldenschnitt und war subito!
          später dann noch mehr. Die heutige EU ist derart schwach, die schwadornieren und drohen, ohne dass sie noch jemand ernst nimmt.

      • Lukas Müller sagt:

        @Wiesendanger
        Italien ist in der EU Nettobeitragszahler, und zwar ein ziemlicher grosser. Nix mit “Italien hat von der EU Mittel erhalten“.

  • Hans Hödli sagt:

    Auch die neue Regierung ist nicht so blöd den Euro einfach so zu verlassen. Italien hat dank seiner starken wirtschaftlichen Position gegen Brüssel eine hohe Erpressungsmacht, man kann von Brüssel praktisch alles was man will bekommen wenn man denen nur hart genug vor den Karren fährt. Dies umso mehr als nach Austritt von GB Südeuropa den ganzen EU Laden selbst befehligen kann da die nordeuropäische Sperrminorität wegfällt.

    • von Wartburg Arthur sagt:

      Werter Herr Hödli
      Sie sehen es absolut realistisch und nicht wie von den meisten, weltfremden LINKEN und sonstigen Realitätsverweigern. Merkel wird bald von der politischen Weltkarte verschwunden sein (am verbindliche Dublin-Abkommen handelt sie stetig und uneinsichtig zuwider, was auch in ihren eigenen Reihen nicht mehr goutiert wird). Trump hat die EU darauf gedrängt, die bereits seit über 10 Jahren staatlich vereinbarten Verteidigungsaus-gaben von ca. 1.2 % auf 2.0 % des BIP zu erhöhen. Merkel meinte gestern, dass die 30 Jahre dauern könnte. In der EU ist auf Niemanden Verlass, da wird getrickst und Verträge je nach eigenem Gusto nicht eingehalten. Wer diesem im sich Zerfall befindenden antidemokratischen noch beitreten möchte, den kann ich nicht mehr ernst nehmen.

  • Guido Biland sagt:

    Lieber Herr Straumann
    Sie betonen fast schon mantrisch die sog. „strukturellen Probleme“ Italiens. Diesen abgelutschten Ökonomen- und Politiker-Sprech kennen wir schon aus der Griechenland-, Spanien- und Portugal-Krise. Können Sie als Ökonom und Journalist nicht etwas präziser werden? Sind die Italiener zu faul? Machen sie zu viel Urlaub? Zahlen sie zu wenig Steuern? Sind sie nicht so ehrgeizig und sparsam wie die Deutschen und Chinesen? Bitte sagen Sie uns doch, was es mit diesen ominösen „strukturellen Defiziten“ auf sich hat. Danke.

    • Margot sagt:

      Sehe ich auch so, es ist ja nicht „nur“ Italien. Aber jetzt werden beinahe täglich in den deutschen Medien die hohe Target 2 Guthaben thematisiert, heute in der Welt: „Die Unwucht im Euro-System erreicht einen neuen Rekordwert“. Deutschland hat in dem System 956 Milliarden € Guthaben.

      • Anh Toàn sagt:

        Dafür müssen die Pizza und Gelati essen im Urlaub. Oder bei so viel auch mal Trüffel im Piemont, eine Xacht mieten an der Costa Smeralda:

        Könnte schlimmer kommen!

        • Margot sagt:

          Was ist das für eine komische Antwort?

          • Anh Toàn sagt:

            Na, wenn die Deutschen (und die reichen Italiener die ihre Euronen auf eine Bank in Deutschland brachten, ihre gesparten Euronen in Italien verputzen, gehen die Targetsalden wieder weg.

            Von den Amis bekommen die höchstens Dollas, die werden dann aber nicht mehr viel wert sein.

      • Hans Hödli sagt:

        Siehe dazu Artikel von F. Zulauf in der FUW:
        https://www.fuw.ch/article/europas-ohnmacht/
        Italien wäre wirklich dumm wenn es aussteigen würde und sich diesen unlimitierten Gratis Überziehungskredit, der nichts anderes ist als ein ewiger nicht rückzahlbarer Gratisbond, entgehen lassen würde. Köstlich dabei, dass dieser Bond nicht mal als Aussenschuld in der Statistik figuriert.

    • Hans Hödli sagt:

      An der Sparsamkeit kann es wohl kaum liegen. Die südeuropäischen privaten Haushalte sind deutlich reicher als die deutschen.

    • Leo Klaus sagt:

      Das Problem der Eurozone ist Deutschland. DE ist zu gross, und dank dem Euro hat es eine kuenstlich tiefe Waehrung (im Vergleich zu dem was eine unabhaengige deutsche Waehrung kosten wuerde) und damit verbundenen Preisvorteil.

      Natuerlich hat IT Probleme, wie FR, GR und SP auch.

      Am besten, DE verlaesst den Euroraum und das Euro wird abgewertet. Aber dann wird DE nicht mehr lange der Exportweltmeister bleiben, sondern wird sich seine eigenen strukturellen Probleme angehen muessen, z.B. zu niedriges Lohnwachstum, zu geringe Inflation, zu geringe Binnennachfrage. Es ist einfacher gegen die „Faulen“ im Sueden Europas zu poltern…

      • Rolf Zach sagt:

        Ihr Vorschlag in Güte, man kann dann das Beispiel von der Schweiz 1 : 1 auf Deutschland übertragen.
        Die deutsche Automobil-Industrie wird in Zeiten von Trump Ihren Vorschlag enthusiastisch begrüssen!

      • Ed Mancini sagt:

        @Leo Klaus:
        Ich teile ihre Einschätzung weitgehend. Allerdings: Deutschland wird NIE und NIMMER aus dem Euro austreten; ihre Wirtschaft besteht zur Hälfte aus Export-Industrie… wenn D die Deutsche Mark einführen würde, würde die DM sofort massiv aufwerten (>20% zu Rest-€) und D wäre weder im europäischen Binnenmarkt noch auf den Weltmärkten kompetitiv (ihre Produkte wären nämlich schlagartig um die Aufwertung teurer als die der Rest-Europäer). Die Folge: über Nacht ein paar Millionen Arbeitslose in Bayern und Baden-Württenberg.
        Das weiss Merkel, die CDU, die CSU und die SPD -nur die AfD und Olaf Henkel scheinen das nicht ganz begriffen zu haben.

        • Margot sagt:

          Sie haben die Zeit vor der Einführungs des Euros vergessen. Auch da war Deutschland Exportweltmeister und deren Ware wurde auch bezahlt. Und die Löhne / Kaufkraft war höher und die Infrastruktur intakt, die Renten sicher.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Genau, Margot, es geht in erster Linie darum, dass die deutsche Bevölkerung noch nicht das Ausmass und die sich entwickelte Abwicklung der entstandenen Umverteilung und die damit verbundene Ponzi-Scheme inhaltlich verstanden hat und dementsprechend reagierte, ansonsten die AfD bereits 30% Wähleranteil geniessen würde. Daher: Zeit bringt Rat und AfD.

          • Anh Toàn sagt:

            „…dass die deutsche Bevölkerung…nicht verstanden hat…“

            Was ich nicht verstehe, warum sollten die, wenn sie denn verstanden haben, so wie Sie, nur zu 30% die AfD wählen und nicht, wenn alle verstanden hätten, so wie Sie, zu 100 Prozent?

            Sie erläutern nur, fanen für niemanden, zuletzt für Parteien in denen Nazis willkommen sind.

            Also erläutern Sie mir, der Sie doch im Unterscheid zur deutschen Bevölkerung verstanden haben, wen sollen die verständigen 70% wählen, wenn nur 30 Prozent AfD wählen sollen?

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Schön, wie man falsch zitiert und daraus etwelche falschen Schlüsse ziehen will.

            1. Es heisst nicht „nicht verstanden“ sondern „inhaltlich noch nicht verstanden“.
            2. Selbstverständlich benötigt die Veränderung des gesellschaftlichen Selbstverständnisses Zeit und läuft marginal ab, respektive die Änderung des Wahlverhaltens ist sehr träge. Man sieht dies ja gut genug am Beispiel der „Flüchtlingspolitik“, welche sich schrittweise der AfD Sicht anschliesst, aber eben sehr langsam und träge. D.h. doch nicht, dass die Idee der offenen Grenzen schon komplett ausgestorben wäre, sondern dass auch Logik keine Selbstverständlichkeit darstellt, wie Sie oft genug demonstrieren.
            3. Natürlich darf die langweilige Unterstellung „Nazi“ nicht fehlen.

          • Anh Toàn sagt:

            Erläutern (sic) bitte den Unterscheid zwischen inhaltlich nicht verstanden und nicht verstanden.

            Was wählt, wer verstanden hat? AfD? oder doch nicht?

            P.s. Ich halte bei der SVP den Begriff Nazi für falsch, das ist in Bayern CSU, aber rechts davon, und da ist die AfD, ist ganz dünn bis Nazi.

          • Anh Toàn sagt:

            zwischen CSU (oder SVP) und Nazi sind keine 12%, nie und nimmer.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            1. „NOCH nicht“ impliziert, dass es sich um einen zeitlichen Ablauf handelt, worum es bei der Aussage geht.
            2. Ob und inwiefern Sie die Verwendung etwelcher Schlagwörter wie eben z.B. Nazi für falsch oder richtig betrachten, ist bedeutungslos und uninteressant.

          • Anh Toàn sagt:

            „NOCH nicht“ impliziert, dass es sich um einen zeitlichen Ablauf handelt, worum es bei der Aussage geht.“

            Ja, die Doofen brauchen lange zum Verstehen.

          • Maiko Laugun sagt:

            „..dass es sich um einen zeitlichen Ablauf handelt,“ … schreibt der Huber:

            Die grosse Masse der nicht AfD-Wähler sind also alle Idioten und werden erst dann zu klugen Menschen, wenn sie – nach einem „zeitlichen Ablauf“ – endlich die AfD wählen.

            Der kleine Linus will Idioten zu Nicht-Idioten machen.

            Idiot, brauner Idiot.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Die Frage der öffentlichen Meinungsbildung hat weniger damit zu tun, ob die Menschen „doof“ oder weniger „doof“ seien, sondern eher damit, inwiefern resp. wie regelmässig und mit welcher Intensität eine Angelegenheit von Politik und den Medien thematisiert wird.

          • Anh Toàn sagt:

            Ach so, die öffentliche Meinung (was immer das auch ist) merkt gar nichts, wenn es nicht von Politikern oder Medien thematisiert wird.

            Aber doof ist die nicht, diese öffentliche Meinung, sie versteht nur inhaltlich noch nicht, weil es zu wenig thematisiert wurde.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Die öffentliche Meinung soll im Gegensatz zur individuellen Meinung „im Bewusstsein der Allgemeinheit [vor]herrschende Auffassungen hinsichtlich bestimmter [politischer] Sachverhalte“ bezeichnen.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich glaube nicht, dass die Allgemeinheit ein Bewusstsein hat, dass sich die Allgemeinheit bewusst ist, dass sie ist. Und auch nicht, was Sie meint. oder denkt oder fühlt.

          • Anh Toàn sagt:

            Ach und da steht, die Allgemeinheit wisse, dass sie ist, aber um dies zu wissen, brauche sie ziemlich lange? Bzw. es muss thematisiert werden von der Politik,. damit die Allgemeinheit sich bewusst wird?

            Ich höhere nicht auf etwas unter Ihren Scheiss zu schreiben, bis Du aufhörst Du Arsch.

          • Anh Toàn sagt:

            Diese Allgemeinheit, Öffentlichkeit erscheint mir schizophren: Sie ist zu 60% für etwas und zu 40% gegen etwas, oder zu 30% meint die A aber zu 30% denkt die B, und zu 40% kann sie sich nicht entscheiden.

            Ein kleiner Tip: In 99% der Bücher steht dummes überflüssiges Zeugs, muss man als Schrott bezeichnen, der nicht besser wird, nur weil er von Volltrotteln abgeschrieben wird.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Sie werden dies sicherlich noch schaffen!

          • Maiko Laugun sagt:

            @Anh Toàn: Für mich ist der kleine Linus ein Demagoge.

          • Maiko Laugun sagt:

            Demagogen halte ich für Idioten.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Abfällige Bemerkungen und Schlagwörter sind keine Argumente und sagen mehr über den Verfasser als den Angesprochenen aus.

          • Maiko Laugun sagt:

            Nein, die Worte beschreiben, was Du wirklich bist.

          • Linus Josef Anton Huber sagt:

            Eben nicht, sondern einzig was SIE glauben.

    • Ed Mancini sagt:

      @Guido Biland:
      Es gibt schon echte strukturelle Probleme in Italien: organisierte Kriminalität, langsame Justiz und Bürokratie. Das alles hat nur (fast) gar nichts mit der italienischen Rezession der letzten fünf Jahre zu tun.
      Was die Ökonomen mit „Struktur-Reformen“ meinen ist ganz einfach: Lohnkürzungen und Abbau des sozialen Auffangnetzes. So tönt das aber leider nicht so toll…
      …und führt in grossen Volkswirtschaften entgegen der neo-klassichen Arbeitsmarkttheorie nicht zu Vollbeschäftigung, sondern zur Zuspitzung der Arbeitslosigkeit, weil auf dem Heim-Markt die Güter-Nachfrage stärker fällt, als der Export-Sektor neue Arbeitskräfte einstellt. Kurz: siehe Griechenland.
      Sieht ganz danach aus, als ob Keynes recht behält.

    • Beat S. Eberle sagt:

      Der Euro ist für die italienische Wirtschaft zu stark. Dadurch ist diese nicht konkurrenzfähig. Es wird nicht investiert. Vor allem die Jugend findet nur schlecht Arbeit. Die starke Währung schützt den Wohlstand der Vermögenden und die Ansprüche der Rentner.

      • Thomas Bieri sagt:

        Der Euro hat mit den Problemen in Itlaine absolut nichts zu tun. Das mit Abstand grösste Problem ist die Umgehung der Steuerzahlung. Würde der Steuerbetrug nur halb so gross sein, hätte Italien die Probleme schon längst aus der Welt geschafft. Aber es ist ein Staatssport Steuern zu vermeiden. Dadurch fehlt es dem Staat an allem, Bildung darbt, Infrastruktur kann nicht bezahlt werden usw. Und wenn kein Geld für Vorhaben da ist, kann auch die Privatwirtschaft nicht mit Aufträgen überhäuft werden. Und wenn keine Aufträge vorhanden sind, braucht es keine Mitarbeiter, was zu einer überhöhten Arbeitslosigkeit führt.

  • Gruber E. sagt:

    Ohne Kündigung der EU-Verträge kann man nicht aus dem Euro aussteigen.

    • Alain Surlemur sagt:

      Herr Gruber

      Wieviele Europäische Verträge wurden in den letzten zehn Jahren schon so verbogen dass es passt? Wieviele Verträge werden einfach ignoriert?

      Stichworte wären Defizitgrenze, Schuldengrenze, No-Bailout-Klausel…

      Darum niemanls nie sagen…

  • Werner Gerber sagt:

    Ich lebe in Spanien auf Ibiza. Zurzeit wird unser lokaler (und bereits überhitzter) Immobilienmarkt von Italienern, welche Ihre Euros noch in Sachwerten parkieren wollen, geradezu geflutet. Die Absetzbewegung in ausländische Sachwerte hat bereits begonnen, was ein untrügliches Zeichen einer – wann auch immer – bevorstehenden Aenderung im Währungssystem ist. Ob gerade Spanien dann der vermeintlich sichere Hafen ist, wage ich wiederum zu bezweifeln. Aber Fakt ist, dass die „Devisenflucht“ aus Italien bereits im Gange ist.

    • Rolf Zach sagt:

      Wie war es mit dem Platzen der spanischen Immobilien-Blase und der darauf folgenden Rezession.
      In der Top Gear Dokumentation noch vor 5 Jahren haben sich die Stars dieser Sendung noch sehr erstaunt und amüsiert gegeben, wie sie durch vollständig leere und neugebaute Wohngebiete mit ihren Sportwagen durchgerast sind.
      Heute schreien die Einwohner in Barcelona über Wohnungsmangel und zu viele Touristen, da sie sich völlig fremd in ihrer Stadt vorkommen.
      Da wurde auch sehr konkret darüber gesprochen, wie Spanien den Euro unbedingt aufgeben müsse und die Zinsen auch auf den spanischen Staatspapieren stiegen unaufhörlich. Wäre ich damals liquide gewesen, ich hätte diese Papiere gekauft und könnte mich damit ausruhen, denn in der Zwischenzeit sind die €-Zinsen massiv gesunken.

    • Alexande sagt:

      das haben die Italiener auch in Menton (Süd-F) gemacht : im Tessin und am Genfer-See auch : schon seit Jahren verschanzen wohlhabende Italiener ihr Geld ausserhalb Italiens – sollte Italien aus dem € treten, würde die Italien-Wirtschaft wieder konkurrenz fähig – andere Mittelmeer-EU Länder könnten folgen. Das wäre das Ende des € und EU : das wäre gut für alle, mit Ausnahme von Merkel-D

      • Anh Toàn sagt:

        @Alexande: „sollte Italien aus dem € treten, würde die Italien-Wirtschaft wieder konkurrenz fähig“

        Sie ignorieren @Rolf Zach, weiter unten: „Angeblich hat Italien die chinesische Export-Walze überhaupt nicht gespürt als ein Land des Konsumgüter-Exportes und mit einer Abwertung und Wiedereinführung der Lira wird diese Walze „Simsalabim“ natürlich verschwinden.“

        Da wo heute „made in china“ draufstand, stand vor 1980 etwa „made in italy“ drauf: Plastikspielzeugs, Billigware. Wie weit sollen die abwerten in Italien bis sie konkurrenzfähig werden gehen China?

        Die Welt die mal war kommt nicht zurück. Und sie war nie so gut, gerade auch für die Italiener vor dem Euro, wie die Erinnerung daran ist.

  • Hans Hödli sagt:

    Zuerst soll einer mal erklären wie sog. Strukturprobleme überhaupt existieren können wenn ein Land regelmässig eine positive Handelsbilanz hat. Dieser Unsinn wird ständig verzapft, offensichtlich ist ja wohl das Gegenteil der Fall. Und das hat nichts damit zu tun dass jeder Flächenstaat wirtschaftlich schwächere und stärkere Regionen hat, dies schafft niemand aus der Welt, auch nicht mit Strukturreformen, was diese leere Worthülse auch immer bedeuten soll.

    • Guido Biland sagt:

      @Hödli: Ich stelle mir dieselbe Frage. Jedes Land, das nicht die irren Renditeansprüche der Investoren befriedigt, muss sich angeblich „strukturellen Reformen“ unterziehen. Also Arbeitnehmer entrechten und Sozialleistungen herunterfahren. Neoliberales Geschwätz ist das, mehr nicht.

    • Michael Görlitz sagt:

      Vielleicht liegen die strukturellen Probleme in der Schattenwirtschaft, welche in Italien sicher 40% beträgt. Und die ganzen Abgaben an die Mafia nicht vergessen. In welcher Sparte ist Italien heute noch konkurrenzfähig?

      • Hans Hödli sagt:

        Die Schattenwirtschaft steht auf keiner einzigen Agenda betreffend Strukturreformen. Sonst wäre ja Italien ohne diese Schattenwirtschaft ein supereffizienter Turbo weit vor Deutschland. Viel anders als in der CH ist das ja nicht, wo wir auch die mafiöse Strukturerhaltung in VS, GR und BE noch so gerne betreiben, da das für unser Postkartenidyll im Heidiland unverzichtbar ist.

  • Rolf Zach sagt:

    Wie viel ist der Zinsaufwand prozentual am italienischen Volkseinkommen vor und nach der Euro-Einführung? Zu Lira-Zeiten war diese Größe bei 10 %, in Euro-Zeiten sind es heute bis zu diesen blöden Sprüchen der neuen Regierung 3 %.
    Angeblich hat Italien die chinesische Export-Walze überhaupt nicht gespürt als ein Land des Konsumgüter-Exportes und mit einer Abwertung und Wiedereinführung der Lira wird diese Walze „Simsalabim“ natürlich verschwinden.
    Wie war es 1936 mit dem Gold-Block von Frankreich, Belgien, der Schweiz und der Niederlande. Nach dem 1931 Großbritannien und 1933 die USA abgewertet haben und gleichzeitig den Goldstandard aufgaben, waren alle diese Gold-Block-Länder als Hengste der Deflation auf verlorenem Posten. Dies kann man nicht mit der € und der EZB vergleichen.

Kommentar

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die benötigten Felder sind mit * markiert.

800 Zeichen übrig

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.