Das wahre Scheitern des Euro

Aus der Mode gekommen

Die bisherigen Versuche, die Eurokrise zu stoppen, sind wenig überraschend gescheitert, denn die strukturellen Ursachen blieben stets unangetastet. Wie es scheint, bewegt sich auch der neuste Gipfel der Staatschefs im gleichen Fahrwasser.

Doch die Hinweise mehren sich, dass die Politiker realisiert haben: Ohne fundamentalen Umbau der Eurozone fliegt das Projekt auseinander.

Worin aber soll ein solch fundamentaler Umbau bestehen? Auch wenn am Gipfel Kanzlerin Merkel gar nichts davon wissen wollte, mehren sich die Hinweise, dass in Deutschland die Politiker immer mehr dazu bereit sind, sich mit der Rolle als Nettozahler in einer Transferunion abzufinden – unter der Voraussetzung allerdings, dass die einzelnen Länder ihre Budgetfreiheit und damit ihre unabhängige Wirtschaftspolitik weitgehend an die Union abtreten. Das hat viel mit der Geschichte Deutschlands und den durch sie geprägten politischen Prioritäten des Landes in den letzten 60 Jahren zu tun. Die folgenden Aussagen des einstigen Bundeskanzlers Helmut Schmidt aus einem Video-Interview bringen den Kern dieser Prioritäten auf den Punkt. Hier die zentralen Passagen:

Wir sind eine ganz ungewöhnlich leistungsfähige Volkswirtschaft und es ist selbstverständlich, dass die Leistungsfähigsten im Falle der Not der Nachbarn mehr helfen müssen als die ärmeren und weniger leistungsfähigen Nachbarn. Wenn das unsere Regierung klar und deutlich zum Ausdruck gebracht hätte, dann hätte sie das verkoppeln können mit Bedingungen. Zum Beispiel: Wir erwarten aber, dass die Griechen in Zukunft ihre Finanzpolitik so und so einrichten.

Man hätte damit ein Signal gesetzt: zum Beispiel für Irland, zum Beispiel für Portugal. Weiss der Kuckuck für wen sonst noch. Man hätte damit seine grundsätzliche Hilfsbereitschaft zum Ausdruck gebracht. Eine Hilfsbereitschaft zu der Deutschland nicht nur aufgrund seiner Leistungsfähigkeit, auf Grund seiner Grösse – wir sind der dickste Nachbar geworden hier in Europa – nicht nur deswegen verpflichtet ist, sondern auch weil wir in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und im ganzen 19. Jahrhundert weiss Gott ausreichend zum Unfrieden in Europa beitragen haben.

Wenn wir jetzt seit 60 Jahren Frieden haben in Europa, dann ist das nicht zuletzt eine Konsequenz dieses schrittweisen Aufbaus – ein Schritt nach dem anderen – der Europäischen Gemeinschaft und der Eurowährung, die in Maastricht beschlossen und dann beinahe zehn Jahre später in Kraft getreten ist. Die Eurowährung ist einer dieser vielen Schritte. Und wenn die Deutschen ihre eigene Geschichte der letzten Jahrzehnte einigermassen kennen würden, dann würden sie wissen, dass egal ob wir Adenauer hatten oder auch später Erhard, oder Brandt oder Schmidt oder Kohl: Alle diese Regierungen haben dieselbe Politik des langsamen, schrittweisen Aufbaus der Europäischen Union fortgesetzt. Der letzte Schritt war die Schaffung des Euro. Und infolgedessen wäre es nicht nur ein Bruch der Solidarität gegenüber den anderen Europäern, sondern auch ein Bruch mit der eigenen Geschichte, wenn wir plötzlich aufhören würden mit diesem schrittweisen Vorangehen.

Kaum ein führender deutscher Politiker würde wagen, diese Grundpositionen der deutschen Nachkriegspolitik offen in Zweifel zu ziehen (nochmals hier). Ob diese Denktradition heute allerdings  auch in der Bevölkerung noch tief verankert ist, kann man bezweifeln. Eine Umfrage hat jedenfalls ergeben, dass eine Mehrheit die alte Deutsche Mark dem Euro vorziehen würde und kein Vertrauen in die Währungsunion hat.

Die Alternative zu einer engeren politischen Integration mit der Folge eines Souveränitätsverlust der einzelnen Staaten ist auf die Dauer nur der Austritt eines Mitgliedslandes oder ganzer Ländergruppen. Das ist keine rosige Aussicht. Die unmitelbare Wirkung wäre mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Finanzkrise, die die jüngst vergangene in den Schatten stellen würde (mehr dazu hier und hier). Dauert die aktuelle Krise allerdings weiter an, wird ein solcher Ausgang immer wahrscheinlicher.

David Marsh, Autor eines ausgezeichnetes Buches über die Geschichte des Euro rechnet sogar fest mit diesem Ausgang der Geschichte, wie er in einem lesenswerten Interview mit der «Finanz und Wirtschaft» ausführt. Seiner Meinung nach wird der Euro in zwei oder drei Jahren in der heutigen Form nicht mehr fortbestehen. Auf die Frage von Journalist Dieter Heumann, was denn ein Auseinanderbrechen der Gemeinschaft verhindern würde, antwortet er:

Da sehe ich bei dem derzeitigen grossen, heterogenen Kreis der Euromitglieder nur eine Möglichkeit: Die Gläubigerländer müssten sich bereit erklären, die Schulden der anderen Staaten zu übernehmen. Dazu werden sie auch mit Blick auf die Wähler nicht bereit sein. Die Menschen dieser Länder haben das Gefühl, sie hätten bereits Opfer auf sich genommen, und sind nicht gewillt, ewig die Schulden der schwachen Staaten zu schultern.

Ja, theoretisch könnte eine Transferunion mit zentralisierter Wirtschafts- und Fiskalpolitik den Euro retten. Doch Marsh zweifelt an der Bereitschaft der Bevölkerung, eine solche Lösung  mitzutragen.

Dabei ist noch gar nicht die Rede von der Bevölkerung der schwachen Länder, die möglicherweise noch weniger eine Lösung akzeptieren wird, bei der ihr aus einer entfernten europäischen Zentrale vorgeschrieben wird, wie viel Steuern sie bezahlen muss, wie stark sie die Löhne und Sozialleistungen zu kürzen hat und wie lange sie über das erwartete Rentenalter hinaus arbeiten soll – selbst wenn Stützungsgelder aus Deutschland fliessen.

Die Währungsunion droht ausgerechnet beim wichtigsten ursprünglichen Anliegen der europäischen Idee zu scheitern: Die Menschen des Kontinents einander näher zu bringen. Sie bewirkt zunehmend genau das Gegenteil.

Keine Kommentare zu «Das wahre Scheitern des Euro»

  • Esperanto sagt:

    Sehr gut, wenn auch übergreifende Analysen zur Sprache kommen. Das Legitimationsproblem halte auch ich für entscheidend für die Weiterentwicklung und letztlich sogar den Fortbestand der EU. Hier können und müssen auch die Schweizer Erfahrungen mit einer Demokratie, die sich nicht nur als repräsentativ versteht, herangezogen werden.

    Ein „Europa von unten“ muss den Staatenbund insoweit ergänzen und korrigieren, dass sich mindestens einmal eine Art Kontrollinstanz installiert, die einen wachsenden Einfluss nehmen kann, wenn sie ein alternatives „Europa der Bürger“ [m/f, auch im Folgenden] abzubilden versteht. Konkret würde dies eine Vernetzung europäischer Nichtregierungsorganisationen und Bürgerinitiativen erfordern, aus dem Interesse heraus, die Entscheidungen nicht mehr länger nur den Einzelstaaten zu überlassen, sondern ein „Europa der Bürger“ wahrzumachen. Nur ein solches Initiativ-werden begründet erst, dass die Politik einmal anerkennen muss, dass die Bürger nicht nur träg und unwissend sind, sondern zu Recht demokratische Strukturen von unten einfordern. Das ist natürlich ein langer steiniger Weg.

    Es war absehbar, dass der schnell und voluntaristisch eingeführte Euro seine Krisen bald erleben würde, schon bei seiner Einführung. Aber Europa darf nicht in der Kleinstaaterei stecken bleiben, wenn es im Konzert der Weltgemeinschaft mitreden können will. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Politiken der Nationalstaaten stärker aufeinander abzustimmen. Dies hatte vor der Euro-Einführung gefehlt und wäre wohl auch nicht durchzusetzen gewesen. Diese Notwendigkeit kommt nun aber als Sachzwang daher, und all die so verschiedenen Länder in Euroland kommen nicht mehr umhin, den begonnenen Weg fortzusetzen und – was wohl? – weitere Souveränitätszugeständnisse an die Gemeinschaft zu machen; wollen sie nicht die größten Verwerfungen nicht nur wirtschaftlicher Art riskieren. Effizient wird wohl nur ein Europa mit mindestens zwei Geschwindigkeiten sein, leider!

    Die Logik der Globalisierung zwingt zu weiteren integrierenden Schritten, und der Prozess, den Europa heute geht, ist zu Recht Vorbild auch für Zusammenschlüsse in anderen Teilen der Welt.

    Die Probleme unserer Zeit überschreiten alle Grenzen, angefangen bei Ökologie, Emissionen, Klimaschutz, Gentechnik, Kriminalität, Kriegsgefahren, ABC-Waffen-Verbreitung, AKW-Gefahren, Bevölkerungswachstum, Banken-, Wirtschafts- und Finanzkrisen und so viele mehr. Da muss die Richtung eine stärkere Koordinierung sein und auch Wehrhaftigkeit gegen Kräfte und Mächte, die die freiheitlichen Werte im Westen und anderswo mit Terror und Gewalt bedrohen könnten.

    Es wäre ein Verlust an Freiheitlichkeit allüberall, wenn Europa nicht voranschreitet, um auch politisch mit einer Stimme zu sprechen.

    Es geht nicht nur um die Wirtschaft, sondern ganz eminent um Politik und auch Sicherheitsinteressen der westlichen Welt, die zahlenmäßig mit den bevölkerungsreichen Ländern kaum noch mithalten kann. Hier sollten sich auch kleine Länder einbringen und ihren Teil der Verantwortung übernehmen.

    Zuviele Schweizer scheinen zufrieden zu sein, wenn ihr Land sich in seiner Nische einrichtet und da verharrt – jammerschade!

    Europa könnte selbstverständlich sehr von einem Zuwachs durch solide und starke Länder wie der Schweiz profitieren, und auch diese hätten ihren Vorteil, zumal sie als von außen Kommende mit ihrem Pfunde wuchern und sich manche Vorbehalte ausbedingen könnten! Die Schweiz könnte eine Mitarbeit an der Europäischen Union von deren demokratischer Reform abhängig machen und müsste natürlich ihre Errungenschaften beibehalten dürfen. Vermittlung durch Koordinationsfähigkeit zwischen verschieden geprägten Kulturen und Sprachen wäre hier eine wertvolle Kompetenz, die von den Schweizern in den größeren Zusammenhang auch ihres Kontinentes eingebracht werden könnten.

    Es ist eben Fakt, dass nur wer mitmacht, auch mitbestimmt. Das kleine, aber politisch wichtige und stabile Luxemburg hat in Europa einen Einfluss, der seine eigentliche Größe weit übertrifft. Welche Möglichkeiten hätten die Schweizer erst, könnten sie sich überwinden, der EU nur den einen oder anderen Schritt näherzutreten, sei es auch erst probeweise…!

    Einigkeit macht stark gegen jede Bedrohung von außerhalb! Wem sage ich das?

    Ein weltbürgerlich denkender Bewunderer vieler Errungenschaft der Schweiz (aus einem nördlichen Nachbarland), der die Hoffnung nicht aufgibt

  • Eric Greney sagt:

    Medienkampagne gegen die EU und den EURO

    Die EU und damit auch der EURO-Raum befinden sich zweifelsohne in einer grossen Krise. Oder besser gesagt die EU befindet sich zurzeit mit mehreren Krisen gleichzeitig konfrontiert.
    Nur ist das Wort Krise in Zusammenhang mit der EU nichts Neues. Seit der Entstehung der EWG, via EG bis zur Gründung der EU, hat jede Krise die Gemeinschaft „Europa“ vorwärts gebracht, oft mit knirschenden Zähnen einiger Beteiligten. Die nötigen Entscheidungen zu treffen wird durch die grössere Zahl der Mitgliedsstaaten natürlich auch nicht vereinfacht.
    Das Mühsame an den Entscheidungsprozesse erklärt sich nicht ausschließlich mit den Unzulänglichkeiten des gegenwärtigen europäischen politischen Personals, selbst die älteren Politiker wie z.B. Helmut Schmidt, Valéry Giscard d’Estaing und Jacques Delors hatten es nie mit einer Krise von diesem Ausmass zu tun.
    Um die Herausforderungen der Zukünftige Weltordnung bestehen zu können, muss die EU einige tiefgreifende Strukturreformen durchführen. Ein Ziel könnten Bundesstaat ähnliche Strukturen sein (hierbei könnte die Eidgenossenschaft als Beispiel dienen); dies bedeutet aber einen „Souveränitätsverlust“ für die einzelnen Mitgliedstaaten. Zu begrüssen wäre auch, dass die Wahlen, welche in diverse EU-Staaten anstehen, Regierungen hervorbringen welche mit mehr Unabhängigkeit gegenüber den Wirtschafts- und Bankenlobbys handeln.

    Um welche Krisen geht es?

    1 – Ein Legitimationsproblem.
    Zweifelsohne der Punkt welcher die „Abneigung“ der Bürger in allen Staaten gegenüber der EU zumindest zum Teil erklärt. Das kann man auf den Punkt reduzieren: „DIE in Brüssel“ entscheiden und „WIR“ können nicht mitreden. Die kritische Stimmen, welche immer wieder das „Abgehobene“ bei den Politiker in Brüssel und in den einzelnen Staaten bemängeln haben natürlich nicht ganz Unrecht. Da besteht ein grosses Demokratiedefizit in den Entscheidungswege und die kleine Stärkung der EU-Parlamentsrechte reicht noch lange nicht. Anderseits muss man auch sagen dass, die wenigsten EU-Bürger sich jemals mit der EU befasst haben (man ist gegen etwas das man gar nicht kennt???…übrigens betrifft dies genauso, viele der, Kommentatoren in der Schweiz, z.B. auf dem Online Portal BaZ-Tagi), wobei Unkenntnis nicht mit Dummheit gleichzusetzen ist. Eine Teilschuld an dieser Misere haben aber ganz sicher auch Nationale Parteien und Politiker, lässt sich doch die EU auch sehr gut als „Blitzableiter verwenden (bei unpopuläre Entscheidungen wird ja gern auf die EU als Buhmann gezeigt), oder man stellt die Brüsseler „Bürokraten“ als Weltfremd oder von Regulierungswut befallen dar (ein gutes Beispiel dafür ist die berühmte Direktive betreffend Gurkenkrümmung, werden doch solche Normen auf Verlangen der WIRTSCHAFT (hier der HANDEL) eingeführt, und nicht wegen einem „Geltungsdrang“ von einigen „Bürokraten“. Diese Gesetzgebung im Sinne der Wirtschaft und manchmal auch zum Nachteil der Bürger ist nicht nur in der EU, sondern auch in der Schweiz weit verbreitet, auch wenn es einigen vor lauter „Patriotismus“ oder falscher „Überzeugungen“ nicht sehen wollen.

    2 – Eine Sinn- und Zukunftskrise.
    Auch mit dieser Krise ist die EU nicht alleine, sind doch alle westlichen Industriestaaten davon betroffen. Die „Weltordnung“ ist in einer Phase des Zerfalls getreten und ist dabei, einen kritischen Punkt zu überschreiten. Wie immer, wenn in komplexen Systemen kritische Punkte überschritten werden, kommt es zu sprunghaften, unvorhersehbaren Änderungen im System, die nicht mehr den bisher üblichen Gesetzmäßigkeiten gehorchen.
    Weltweit gehen in den letzten Jahren wieder junge Leute auf die Straße. Sie protestieren gegen die „Verhältnisse“ und für ihre politischen Überzeugungen. Steine fliegen und Tränengas ist die Antwort – in Griechenland, in Frankreich, in Dänemark, in China: Junge Leute protestieren wieder gegen die sogenannten Verhältnisse – und riskieren (manchmal) ihr Leben in den Kämpfen mit der Polizei. Ist diese neue Wut der Jugend politisch motiviert oder nur ein Ausdruck von „Null Bock“? Steckt dahinter mehr als nur ein Hauch vom Geist der 68er? Was sind die Gründe für ihren Widerstand? Kurz gesagt, die westliche Gesellschaft befindet sich in einer tiefen Krise.

    3 – Die Finanz- und Wirtschaftskrise, und die EURO-Krise.
    Das Grundübel des EUROs ist nicht das Supranationales Wesen der Währung, sondern das Makel der Politisch gewollten Geburt, ohne Supranationale Regierung bzw. Politische Wirtschaftsführung. Die Turbulenzen welche zurzeit den EURO durchschütteln sind nur zum Teil auf dieses Geburtsmakel zurückzuführen. Einige der Probleme können und werden gelöst werden. Andere sind wesentlich schwieriger zu lösen da die Weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, entgegen einigen zweckoptimistischen Beteuerungen sich weiter durch die schon recht lädierte Finanzwelt frisst.
    Die Ereignisse der letzten Wochen und Monaten haben gezeigt, dass im Umfeld des G 20 Gipfels, bei welchem sich die „Grossen“ der Welt sich als unfähig erwiesen haben die nötigen Entscheidungen zu treffen um die Gründe der wirtschaftlichen, finanziellen und währungspolitischen Konflikte auszuräumen, ein Bündel von Brüchen sichtbar geworden ist.
    Es könnte ohne Zweifel bald zu Ereignissen und Entwicklungen kommen, die absolut aus dem Rahmen der bisher üblichen Entwicklungen und Veränderungen fallen.
    Eine davon könnte sein, dass die USA den Wandel von einer Gesellschaft, die das Geld mit vollen Händen ausgibt, zu einer vollziehen muss, die jeden Dollar zwei Mal herumdrehen muss.
    Eine andere mögliche Überraschung der nächsten Monate könnte in der simplen Information bestehen, dass die chinesische Wirtschaft die US-Wirtschaft an Größe überholt hat, das Wall Street Journal berichtete, auf Grundlage einer Studie des Conference Boards, am 10/11/2010 darüber.

    Diverse Faktoren verschärfen die westliche Schuldenkrise mit hoher Geschwindigkeit:

    – Ausbleibenden Aufschwung in den USA.
    Der in den USA ausbleibende Aufschwung, der die Kommunen, Countys, Bundesstaaten und auch der Bundesstaat selbst, in Folge sinkender Steuereinnahmen in die Zahlungsunfähigkeit treibt.

    – Schwindende Macht der USA.
    Die Regierungen der großen Staaten und auch der G20 erweisen sich als absolut unfähig, Gegenmaßnahmen zu vereinbaren. Schwere Konflikte in den internationalen Beziehungen werden damit unvermeidlich. Einzelne Staaten versuchen nun ihre eigene Interessen durchzusetzen, wenn es sein muss auf Kosten der Anderen (Dieser Punkt spielt auch eine Rolle in der Anti-EURO Kampagne der Finanzmedien).
    Die USA sind mit etwas für sie absolut neues konfrontiert, nämlich einer mit hoher Geschwindigkeit schwindenden Einfluss in der internationalen Geldpolitik, an den globalen Finanzmärkten und in den internationalen Beziehungen, und damit eine sinkende Fähigkeit, ausländisches Kapital in die USA zu locken.
    Eine weitere Etappe der umfassenden weltweiten Krise begann bei dem Gipfel von Seoul denn er ließ die Welt erkennen, dass die USA keine globale Supermacht mehr sind.
    Die Entscheidung der US-Zentralbank, ihre Politik der quantitativen Lockerung mit dem Aufkauf von US-Staatsanleihen im Gesamtwert von 600 Milliarden Dollar bis Juni 2011 fortzusetzen (Quantitative Easing II) hat, zum ersten Mal seit 1945, eine Welle von zum Teil harsche Kritik von fast allen anderen großen Wirtschaftsmächten hervorgerufen.
    Dabei war nicht die Entscheidung der Fed der Bruch in den historischen Tendenzen, sondern die Kritik. Zum ersten Mal wurde die Fed für eine ihrer Entscheidungen vom Rest der Welt mit Kritik geradezu überhäuft, und zwar nicht hinter den Kulissen und diplomatisch verbrämt, sondern vor den Kameras der Welt und mit deutlichen Worten. Der Rest der Welt hat im November 2010 der Fed deutlich gemacht, dass die anderen Staaten die USA nicht mehr nach Gusto Dollar drucken lassen. Denn das hiesse, die Probleme der USA auf Kosten der anderen Staaten zu lösen.
    Das bemerkenswerte bei all dieser Kritik war aber, dass die traditionellen Verbündeten der USA, wie Deutschland und die Asean-Staaten sogar zu den vehementesten Kritikern zählten. Sogar die Leitartikler des Telegraph, sonst den USA immer als Großbritanniens „Grossem Bruder“ eng verbunden, hielten mit ihren Zweifel über die Sinnhaftigkeit der Fed-Entscheidung nicht mehr hinterm Berg und sahen nunmehr sogar das Ende der Dollar-Ära kommen. (Telegraph vom, 04/11/2010; und vom 05/11/2010). Im Telegraf vom 06/11/2010 beschrieb Liam Halligan die Situation mit einer exzellenten Analogie: Die USA seien dabei, ihr „wirtschaftliches Suez“ zu erleben. Er bezieht sich auf den kurzen Krieg von 1956, als die untergehenden Kolonialmächte Frankreich und England gemeinsam versuchten, mit militärischen Mitteln die Nationalisierung des Suez-Kanals durch Ägyptens Oberst Nasser zu verhindern. Aber die neuen Supermächte USA und UdSSR zwangen die ehemals Kolonialmächte zum Rückzug und machten damit klar, dass die Kolonialzeit vorbei war und neue Supermächte die alten abgelöst hatten.
    Der Dollar ist dabei, dank Medienkampagne gegen den EURO unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit, wieder eine nationale Währung wie jede andere zu werden, also eine Währung und damit das Problem des Landes, das sie herausgibt. Welch ein Gegensatz zu der Zeit als John Connally (damals Finanzmister) sagte „der Dollar ist die US-Währung und das Problem des Rest der Welt! Ab dem Herbst 2010 muss die FED bei ihren Entscheidungen wieder Rücksicht auf die Interessen der anderen Staaten nehmen (auch eine neue Erfahrung).
    Man kann davon ausgehen, dass die Zeit der quantitative Lockerungen bald vorbei ist, auch wenn viele Banker sich noch der Illusion hingeben mögen das Spiel wird noch lange so weiter gehen.
    Weitere Belege für die Schwächung der USA sind, das Scheitern der neuesten Verhandlungen zwischen Israel und Palästina im Späthebst 2010, und die Reaktionen, oder besser gesagt die fehlenden Reaktionen, im Zusammenhang mit dem Diplomatischen Schlagabtausch zwischen China und Japan während der letzten Zeit. Jeder Anlass oder auch Vorwand ist ausreichend (chinesische Schiffe in japanischen Hoheitsgewässern, China sei verantwortlich für die Yen-Aufwertung, da es japanische Aktiva kaufe, usw.) für verbale Angriffe. Die Streitereien werden auf der Bühne der Öffentlichkeit ausgetragen (man könnte auch sagen: Mediengerecht). Dabei fällt den Ländern der Region das Fehlen von Reaktionen seitens der USA auf! Die Staaten ist Asien sind sich sehr wohl bewusst, dass China anstrebt, die Hegemonialmacht in Süd- und Südost-Asien zu werden. Ebenfalls ist es jedem in der Region bewusst, dass Japan versucht sich diesem Ansinnen entgegenzustellen. Man kann davon ausgehen das diese „Spielchen“ eine Art von Test sind. China testet wie weit es gehen kann in seiner Einflussnahme auf Japan. Japan dagegen testet inwieweit die USA überhaupt noch willens sind sich in Region zu engagieren. Was aber alle wundert ist das grosse Schweigen seitens der USA.
    Diese Ereignisse zeigen, dass die US Regierung, gelähmt von der Pattsituation im Kongress und wirtschaftlich und finanziell von China abhängig, sich lieber von allem fernhält.
    Es kann damit kein Zweifel daran bestehen, dass in Asien die Einsicht sich durchsetzt, dass die regionalen Gleichgewichte sich dauerhaft verschoben haben. Die japanischen Unternehmen, durch eine endlose Rezession geschwächt, sehen es nicht ungerne, denn sie wissen, dass ihre wirtschaftliche Zukunft im Handel mit China liegt.
    (Ob die Reibereien zwischen Nord- und Südkorea in diesem Zusammenhang zu verstehen sind, kann nicht ganz ausgeschlossen werden. Allerdings wäre das eine ganz andere Qualität im Niveau der „Spielchen“.)

    Rückläufiges Angebot an billigen Krediten
    – Das weltweit rückläufige Angebot an billigen Krediten, wodurch sich die Verschuldungskrise der Eurozonen-Randländer wie Griechenland, Irland, Portugal und Spanien (sowie Grossbritannien) massiv verschärft. Diese Situation stellt aber auch Länder wie die USA, Deutschland und Japan, die alle 2011 große Anteile ihrer Schulden refinanzieren müssen, vor große Probleme. Im Jahr 2011 werden sich die Investoren weltweit der Erkenntnis stellen müssen, dass der Westen einen großen Teil der Schulden, die er in den letzten zwei Jahrzehnten angehäuft hat, nie zurückzahlen wird oder kann. Der Moment der Wahrheit könnte im Oktober 2011 erreicht werden. Denn dann werden viele amerikanische Städte, Gemeinden und Bundesstaaten, de facto oder auch de jure bankrott sein, während gleichzeitig die europäischen Staaten einen großen Teil ihrer Schulden refinanzieren müssen (EU inkl. GB. ca. 1500 Milliarden €).
    Liam Halligan schreibt im Telegraph vom 11/12/2010: „Das ansteigende Zinsniveau erschwert den US-Schuldendienst – und Neuverschuldung.“ Damit könnte was einigen schon vor über zwei Jahre vorhergesagt haben: Das das weltweite Sparguthaben bald nicht mehr ausreicht, die Kapitalnachfrage des Westens und insbes. der USA zu befriedigen.
    In einer Meldung vom 18/11/2010 schrieb Shigeki Nozawa, dass der Dollar bald die schwächste Währung sein könnte : „The dollar may fall below 75 yen next year as it becomes the world’s “weakest currency” due to the Federal Reserve’s monetary-easing program, according to JPMorgan & Chase Co“.

    – Die Wandlung der Eurozone in das quasi-staatliche Euroland, dessen Umgang mit Staatschulden immer stärker das Maß aller Dinge für die Finanzierung öffentlicher Schulden in Europa wird.

    Soweit zu einigen Faktoren die auch für die EU massgebend sind.

    Die EURO-Krise und von der EURO-Zone zu EURO-Land

    Die weltweite Krise der letzten Jahre wird auch in Europa tiefgreifend Änderungen hervorrufen, Mervyn King Governor of the Bank of England sagte dazu:“The EU’s one single success was the monetary union, and now that success has been undermined,“….“Germany and France have recognised that allowing monetary union to happen without corresponding political cohesion was a mistake and needed to be rectified.“… „the eurozone’s move to greater political cohesion could poise some disadvantages for the UK“.

    Die ersten Schritte in Richtung mehr Kohäsion der EURO-Zone wurden schon im Zusammenhang mit der „Griechenland-Krise“ unternommen. Unter dem Druck der Krise, und unbemerkt von den meisten EU-Bürger (eigentlich schon wieder ein Fehler) hat, mit einer für Europa ungewöhnliche Geschwindigkeit, einen Wandlungsprozess von der EURO-Zone zu einem quasi-staatliches Euroland begonnen. Dieser Weg wird mühsam werden ist aber vorgezeichnet und nötig. Die Veränderungen an den politischen Strukturen der EU sind immens aber notwendig (Europäischer Rettungsfonds, Regulierung der Hedge Fonds und der Rating-Agenturen, Begrenzung der Bankerboni, Haushaltskontrolle, Reform der Finanzregulierung des EU Binnenmarkts, Errichtung der ersten europäischen Rating-Agentur, eine „Regierung“ mit weitreichende wirtschaftliche, soziale und steuerrechtliche Zuständigkeiten usw. Quellen: European Voice, 26/10/2010; Deutsche Welle, 05/11/2010; Reuters, 13/07/2010; ABBL, 08/12/2010, BaFin 16/11/2010).
    Problematisch dabei ist, dass auch wenn die Entscheidungen nötig sind, den handelnden Personen dafür jegliches demokratisch legitimiertes Mandat fehlt. (da ist wieder das alte Legitimitätsproblem). Die Regierungen der EU Mitgliedstaaten befinden sich damit in einem tiefen Dilemma, auf der einen Seite leugnen, was sie auf der anderen Seite machen.
    Die Politiker in den EU Staaten können es sich scheinbar nicht vorstellen, dass eine Mehrheit der Bürger mit solche Entscheidungen einverstanden wären, und vielleicht nur möchten, dass offen und transparent darüber debattiert wird bevor Entscheidungen getroffen werden. Eben so wenig können sich viele Politiker vorstellen, dass das „NON“ zur EU Verfassung, weniger mit einer Anti-EU Stimmung sondern viel mehr mit dem Wunsch nach mehr Demokratie und Mitspracherecht zusammen hängt.

    Eine ganz andere Problematik stellt die Berichterstattung über die EURO-Krise in den Medien dar. Dazu muss man festhalten, dass die grossen Finanz- und Wirtschaftsmedien, welche die Entscheidungen der europäischen Regierungen kommentieren (manchmal auch manipulieren), so wie die Rating Agenturen allesamt im angelsächsischen Raum angesiedelt sind, in dem jede Stärkung des Euro als Katastrophe oder als Gefahr für die eigene Machtansprüche empfunden wird. Sie haben durchaus ein gesteigertes Interesse daran, die zwingende Wandlung der Eurozone zu Euroland soweit wie möglich zu behindern und hinauszuzögern.
    Dass der EURO in einer tiefe Krise steckt ist eine Tatsache, er ist aber nicht mehr angeschlagen als das Pfund oder den Dollar. Daher kann man die Medienhysterie über die Staatsschulden einiger Staaten der Eurozone (und das sich daraus zwingend ergebende Auseinanderbrechen der Eurozone!) durchaus auch als Ablenkung von den noch grösseren Gefahren in den USA und in Grossbritannien verstehen.

    Interessant in diesen Kontext ist die Tatsache, dass im November 2010 einen Mini-Krach auf dem US-Markt fast unbemerkt von der Öffentlichkeit stattgefunden hat. In wenige Tage wurden auf dem Markt für amerikanische „Munis“ die Gewinne eines ganzen Jahres eingebüsst. Diesem extremen Kurseinbruch ist auch der Anleihenversicherer Ambac zum Opfer gefallen (Reuters vom 08/11/2010). Und nur so am Rande, obwohl die Berichterstattung über die EURO-Krise schon Bücher füllt, hat weder in der „Griechenland- noch in der Irlandkrise“, bis jetzt zumindest, kein Investor Geld verloren, dafür haben bei dem Mini-Krach am Muni-Markt abertausende Anleger hohe Summen abschreiben müssen.

    Grossbritannien, das andere Epizentrum der Finanzkrise, geschwächt durch den Umfang der Verschuldung in Folge der Rettung der Banken auf Kosten der Steuerzahler und die Tatsache, dass das Land finanziell auf sich allein gestellt ist (Ja die Splendid Isolation) versucht verzweifelt sein Überleben durch eine gewaltige Amputation des Sozialstaats zu retten. Diese Politik ist nicht nur sehr unpopulär, sie ist auch gefährlich. Während den letzten Ausschreitungen wurde ja sogar die Königliche Familie, und das ist äußerst selten, zur Zielscheibe der aufgebrachten Menge.

    Die britisch-amerikanische Medienlandschaft hat es geschafft, die Aufmerksamkeit weg von der Finanzkrise und auf die „Eurokrise“ und das bevorstehende „Ende“ der EURO-Zone zu konzentrieren.
    Es wird eine Atmosphäre der Angst geschaffen, welche durchaus mit der Hysterie um die Schweinegrippe im Jahr 2009 zu vergleichen ist. Es wird verschleiert, dass sich die Finanzwelt in einer Situation befindet welche sehr wohl mit der Situation im Frühjahr 2008 vergleichen lässt, als der Konkurs von Bear Stearn dem späteren Kollaps von Lehman Brothers und der Wall Street den Weg bereitete.
    Richtig ist, dass die Kombination von Staatsschulden in der EU und das zusammenbrechen des US Marktes für Städte- und Gemeindeanleihen eine hohe Gefahr bedeutet.

    Allerdings scheint die Medienkampagne gegen den EURO an Wirkung zu verlieren. Die Kursausschläge des EUROS gegenüber dem Dollar schwächen sich ab. Welche Wirkungen die Massnahmen der EU Staaten haben werden, ist noch unklar, eine davon könnte sein, dass wenn die Anleger erst einmal verstanden haben, dass sich hinter der Debatte über die Einführung der EURO-Bonds mehr als nur Wörter stehen, die Schuldenblase der EU Staaten schnell platzen wird.
    Die Spekulanten, die zurzeit massiv griechische und irische Anleihen sowie Anleihen von anderen insolvenzverdächtigten Eurozonenländern kaufen, werden dann auch mit Schrecken feststellen, dass entgegen den jetzigen Beteuerungen der Politiker, sie sehr wohl „mit bezahlen“ werden.
    Denn der Weg zur Lösung Europas Schuldenkrise wird darin liegen, den Investoren aufzuerlegen ihre Staatsanleihen mit einem Abschlag in Euro-Bonds umzutauschen, dieser Abschlag kann man als das „bezahlen“ für die staatliche Hilfe während der Finanzkrise sehen.
    Sollte diesen Weg der Umwandlungen der EU und der EURO-Zone fortgesetzt und die EURO-Bonds eingeführt werden, würde dies bedeuten, dass die Politik wieder, zum Nachteil der Finanzjongleure, die Leitung der Union übernommen hat.

  • Taric Trent sagt:

    „Die Währungsunion droht ausgerechnet beim wichtigsten ursprünglichen Anliegen der europäischen Idee zu scheitern: Die Menschen des Kontinents einander näher zu bringen.“

    In der realen Welt werden Staatenbündnisse aus machtpolitischen Erwägungen geschlossen, um sich anderen Blöcken im Wettbewerb besser stellen zu können, dafür schafft man eine einheitliche Währung, vereinfachte Handelsprotokolle und einheitliche gesetzliche Rahmen für die Wirtschaftiche Tätigkeit, für einen Konkurrenzvorteil in der nationalen Kapitalakkumulation. Kluge Zeitgenossen mögen nun gleich auf die wirkliche Rolle Deutschlands in der EU schliessen, die finanziert ihre eigenen Absatzmärkte als „Nettozahler“. Zurück zum Thema: Laut MDM stehen die Vorsteher der Nation am Morgen auf, fragen sich wie sie mehr Nestwärme unter ihren Volksbrüdern generieren können und dann fällt ihnen dazu prompt ein einen einheitlichen Wirtschaftsraum samt dazugehöriger politischer Instanz zu schaffen, ausgerechnet! (Nahliegender wäre z.B. die Nation gleich abzuschaffen, von wegen das nehmen was trennt). Einheitliche Konkurrenzbedingungen auf dem Markt als Mittel für mehr menschliche Wärme, ja diese Gleichung geht sicher nicht auf! Ob eine Währungsunion allerdings dafür gedacht war lohnt sich ganz sicher nochmals zu überdenken.

  • Rolf Jucker sagt:

    Jedem halbwegs ökonomisch Interessierten war ja von Anfang an klar, dass das Experiment Euro früher oder später scheitern musste. Warum jetzt das Geheul?

  • Norbert Nussbaum sagt:

    Ich habe über 10 Jahre in D gelebt, ein einziger Chaos-Staat. Meine Frau kommt aus Hamburg, ist aber glücklich, jetzt in der CH zu sein. Sie hat mich rechtzeitig gewarnt, bevor es los ging: Die Deutschen werden sich noch wundern, wenn sie von der Pleite-EU so richtig zur Kasse gebeten werden. Die werden sich noch wundern, wie sie bluten werden für Generationen. Und dann, wenn auch sie völlig bankrott sind – so, wie sie es nicht nach dem WW2 waren, dann werden sie und die ganze ferngesteuerte EU-Adminstration nach Bern am Kreuze betteln kommen. Und was wird unser EU-gläubiger BR und die SP machen? Unseren Staatssäckel öffnen, damit die Wirtschaft weiterläuft. Schliesslich hängen wir ja von den ganzen Export- und Tourismuswirtschaft ab, jetzt, wo das Bankgeheimnis so löchrig ist, und wir auf all den wertlosen Eur sitzen werden. Das war alles ein heimtürckischer Plan, vmtl. von Luxemburg, London und der wall Street aus gesteuert, um einen lästigen Konkurrenten unter den top Finanzplätzen auszuschalten. Ob wirs wollen oder nicht, wir hängen mit drin in dem ganzen schlamassel. Und keiner von uns hat es durchschaut, und schon gar nicht BR Merz. Aber der schriebt jetzt Theatrsrtücke. Das wäre doch ein theaterstück, Herr Merz? Keiner hat uns gefragt. Schicken sie uns wenigsten freikarten zur uraufführung. n.n.

  • Xorxe Straub sagt:

    Je zentralistischer Europa regiert wird, desto logischer ist sein Scheitern. Am Schluss landen wir wieder bei den alemannischen Wehrdörfern, eine Welt, die für den Einzelnen noch überblickbar ist. Übrigens: die Schweiz ist auch aus 3000 Gemeinden aufgebaut, wobei von unten nach oben weitergegeben wird, was unten nicht allein bewältigt werden kann, das scheint mir auch vernünftig so. Europas grosse Länder haben aber eine Politikerkaste aufgebaut und gemästet, die inzwischen ein Eigenleben fern von der Basis führt und ständig ihre Privilegien ausbaut, ähnlich dem französischen Adel vor der Revolution, kein Wunder dass dabei 50 – 60 % des BSP ohne grossen Nutzen verheizt werden und dass es immer mehr wird. Kein Wunder auch, dass in der Schweiz nur die Politiker in die EU eintreten wollen, das Volk aber nicht. Dass nun die Deutschen, die mit 65 in Pension gehen den Griechen finanziell unter die Arme greifen, damit die mit 55 pensioniert werden, dann muss ein Ross lachen!! Es werden immer die bestraft, die hart arbeiten, deshalb werden Politiker nie bestraft! Ausländische Politiker schimpfen uns Schweizer Rosinenpicker, weil wir nicht jeden Unsinn finanzieren wollen, den sie ausgebrütet haben, und den ihre Völker verpflichtet sind zu berappen, ohne je gefragt zu werden.

  • Hans Saurenmann sagt:

    Der Euro und EU sind am absacken, lesen und schreiben kann ich in mehreren Sprachen, lebe in Florida und habe keine Zeit meine Schreibfehler zu korrigieren und mein KeyBoard spinnt manchmal auch, das zur Entschuldigung. Selbstverstaendlich kann mann geteilter Meinung sein und dies auch mitteilen in einem Blog, die Akademiker haben es halt bis Heute nicht begriffen (die meisten haben bis Heute ihre Ausbildungskosten der Allgemeinheit nicht zurueckbezahlt), zuerst kommt das Ueberleben in jeder Form und dann das Vergnuegen, habe keine Zeit um ein persoenliches Gespraech zu fuehren hier in Cape Canaveral, ausser unter drei monatigen Vorwarnung und Bestaetigung. Alle Blogs sind gut und mann/frau muss nur zwieschen den Zeilen lesen. Jetzt, wohin die Reise geht, Renten Alter mindestens 70, Rente moeglicherweise am aussterben, arbeiten solange das Leben weiter geht und dann aufhoeren da einfach die eingezogenen Steuern und Pensionen Veruntreut wurden durch unsere Politiker und Buerokraten. Bin ich unzufrieden, nein, habe es geschafft und kann nur lachen ueber ueberhebliche Bloger wie Maike, habe uebrigen die leidtragenden nach dem Kieg life erlebt und bin mit einer Badenserin gut verheiratet. Die Schweiz hat Vorbild Funktionen fuer ganz Europa und die EU wird sich eher in Zukunft nach dem helvetischen Regimen ausrichten. Es ist bezeichnend dass der Elssaesser jetzt ploetzlich Morgenluft in Paris wittert. Wir muessen unbedingt ein Freihandel Abkommen mit Russland unterzeichen, dann ploetzlich wachen die EU und USA ueber Nacht erschreckt auf!! Es Gruessli us em Cape

  • Michael Lahn sagt:

    Ok, zurück zur EU, die sich auch an der 8-Tage Regel stört. Ich finde diese wichtig und richtig, denn Lohndumping führt zur Verringerung der Lebensqualiät. Andererseits könnte die Schweiz mit andern Nicht-EU Ländern ebenfalls eine Positionspapier ausarbeiten, dass die Missstände und die Wettbewerbsverzerrung innerhalb der EU auflistet. Es beginnt doch schon mit den jüngst vergebenen SBB-Auftrag. Ein grossteil dieser Wagen wird in Ostdeutschland hergestellt. Die Offerte ist dadurch viel günstiger, da in Ostdeutschland die Arbeit wesentlich geringer entlöhnt wird. Die Arbeiter werden auch nicht wirklich davon profitieren. Bei Leistungsspitzen werden Zeitarbeiter eingesetzt, die sich glücklich schätzen dürfen, wenn sie mit 8 Euro die Stunde rechnen dürfen.

    Warum nehmen sich die EU-Politiker solche Rechte heraus?

  • Bernd Rickert sagt:

    Der Euro wird doch nur von den Mastschweinen gefressen, die die Politik selbst jahrzehntelang produziert hat und immer noch
    ver-hedg-tschelt. Geber- und Nehmerländer hat es bereits seit Gründung der EG gegeben. Daran ist nichts neues. Neu ist nur, dass das Geld offensichtlich nur theoretisch Verbesserungen in den Nehmerländern bewirkt hat. So wurde Kaufkraftverlust in Portugal und Spanien durch Nettozahlungen der Geberländer ausgeglichen ohne dass sich die Wirtschaftsleitung real verbessert hätte. Profitiert von den Buchgewinnen haben letztendlich nur die Banken.
    Als wären die Menschen in den letzten Dekaden einem guten Geist gefolgt, der nun keine Lust mehr hat weiter zu träumen, platzt mit dem Verfall des Euro auch der verklärte Traum einer EU.

  • Pffiiffikus Pippifax sagt:

    @Rolf Schumacher: Die Bilderberger; habe schon lange nicht mehr von denen gehört (Treffen mächtiger Leute, die sich abstimmen), Oberhaupt sei angeblich Königin Beatrix, na ja. Dass es Geheime Organisationen gibt, die sogar Einfluss auf den Euro haben, halte ich für sehr wahrscheinlich. Aber die Thematik gibt Paranoiden Leuten eine Plattform. Leute die anfällig sind für extreme Ideologien, gegen die diese Bilderberger wohl ein Kindergarten sind. Und so mächtig können die ja nicht sein, sonst wäre der Euro 2 Franken wert.

    @Maike: Also mit dem Tagesanzeiger hauen sie jetzt auf den falschen Sack! Ich lese diese Zeitung schon viele Jahre, zwangsläufig, was sonst, die Basler Zeitung? Das mit dem Namen hinterlegen habe ich noch nie gehört, aber wenn sie es sagen, dann vertrauen sie dieser Zeitung ja doch sehr.

  • Jürg Tanner sagt:

    @Maike sagt: 19. Dezember 2010 um 11:50: Milde bitte. 1.) Wer hier mitmacht hat immerhin das Analphbetentum überwunden. 2.) Zeigt Interesse an der Gemeinschaft. 3.) Belastet in dieser Zeit das Oekosystem (fast) nicht. 4.) Hat die Chance klüger zu werden. 5.) Nimmt auf moderne Art, ein Recht war, von denen ein paar Milliarden träumen. Usw.

  • Jürg Tanner sagt:

    @Pffiiffikus 18. 13:33 : In der Nachlese noch aufgefallen: Deutschland verlöre wohl seine Effizienz, mit Einführung der Basisdemokratie. Es wäre aber ein listiger Versuch, der europähischen Nivelierung.

  • Maike sagt:

    @Ulrich Kaiser: die „anonyme Maike“ ist nicht anonym, sondern sie hat ihre Adresse beim Tagesanzeiger hinterlegt.
    Auf meiner virtuellen Tournée durch die Blogs der Presse bin ich u.a. auch beim Tagesanzeiger gelandet, und da fiel mir doch auf, wie unterirdisch das Niveau ist.
    Die Leserschaft bzw. die Kommentare spiegeln ja auch das Niveau einer Zeitung wider. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, mich durch viele Artikel durchzukämpfen, mit dem Ergebnis, dass diese Zeitung offensichtlich einen permanenten Beißreflex gegenüber der EU im allgemeinen und Deutschland im speziellen hat.
    Das wundert mich nicht bei einer schweizer Zeitung, doch die Tendenziösität der Berichterstattung ist schon erschreckend, und das wird noch getoppt durch die Kommentare der Leserschaft, hier werden undiffenrenziert Feindbilder aufgebaut und gepflegt.
    Das ist schlichtweg Boulevardjournalismus, den muss es ja auch geben aus dialektischen Gründen, denn sonst würde man ja nicht den seriösen Journalismus erkennen und genießen können.
    Und aus therapeutischen Gründen ist solch ein naiver Stammtisch natürlich auch wertvoll, man kann sich auskotzen und sicher sein, dass sich sofort jemand provoziert fühlt und ebenfalls seine Agressionen loslassen kann.
    Alles wunderbar, nur der Unterhaltungswert ist gleich null.

    • Ulrich Kaiser sagt:

      Na ja, ich mag den TAZ auch nicht besonders, ich schreibe in diesem Blog vom Berner Bund aus. Mir wäre nie aufgefallen, dass der Bund speziell antideutsch schreibt. EU-kritisch ist die Mehrheit der Schweizer, das ist Tatsache, das sind aber die Deutschen laut Umfrage auch, sie möchten die D-Mark wieder, und ihr Armen habt überhaupt nichts zu sagen in Eurem Land, nicht mal zu so einem wichtigen Vertrag wie Lissabon (ist in Portugal, kein Vorort von Bonn). Und wenn wir mal die Süddeutsche anschauen, dann wird es mir auch übel, was das Feindbild Schweiz betrifft.
      Aber es geht hier eigentlich nicht um eine Analyse von Zeitungen, sondern um den Euro, ist das nicht klar? Unqualifizierte Bemerkungen über Zeitungen und deren Leser sollten hier eigentlich zensuriert werden, wir sind da nicht bei Wikileaks.
      Bitte auf das Thema konzentrieren, Frau Maike, und dann geht’s wieder in Ordnung.

      Der Euro wird noch viel Kopfzerbrechen bereiten. Bei einem Scheitern, das durchaus möglich ist, reisst das ganz Europa inkl. Schweiz (der Franken wäre dann vielleicht für 5 € zu kaufen) teilweise in den Abgrund, und das ist durch kluge CDU/CSU (SPD und Grüne und Die Linke können das nicht) Politiker zu vermeiden, Herr Sarkozy hilft mit.

      • Norbert Nussbaum sagt:

        Stimme zu, Herr Kaiser. Ich mag die D auch nicht, aber meiner Frau ist aus Hamburg, und sie ist froh jetzt in der CH leben zu dürfen. Die D werden den Euro retten oder runterreissen. Entweder oder. Das haben sie schon 2 mal im letzten Jahrhundert getan. Alles ins Chaos geritten, und so wird es wieder kommen. Aber die CH ist immer gut durchgekommen,. und das wird sie auch diesmal. Und wenn wir wieder alle uns von unserer ehrlich Hände Arbeit ernähren werden müssen. Dann machen wir einfach die Grenzen dicht. Das ist Jederzeit möglich. Wir sind ein souveräner Staat, wir haben eine souveräne Armee, und wir haben Devisen. Damit können wir die anderen unter Druck setzen. Wenn wir die verkaufen, fallen EU, Dollar und Pfund ins bodenlose. Die werden sich dann überlegen, ob sie uns noch drohen werden. Jetzt handeln, bevor es zu spät ist.

        • Ulrich Kaiser sagt:

          Stimme Ihnen voll und ganz zu. Wir müssen unabhängig bleiben, trotz dem stetig wachsenden Druck aus D, Brüssel, jetzt auch aus Frankreich. Es ist nur eine Frage des Geldes, der Kohäsionszahlungen, Brüssel will Geld, dann geben sie Ruhe und die bilateralen Verträge sind wieder ein Thema.
          Die Nationalbank redet von 50 Rappen für den Euro, schlecht für den Export, aber auch das würde die CH überstehen.
          Unser Bundesrat ist gefragt, der EU, D und F, die richtigen Antworten zu geben, ihnen endlich klar zu machen, dass ein Beitritt überhaupt kein Thema ist, und dass wir EU-Recht nie automatisch übernehmen werden. Ich hoffe trotzdem, dass es eine gute Lösung mit dem € geben wird.

          • Hampi sagt:

            Wäre die Messgrösse der realen Unabhängigkeit der Schweiz indirekt proportional zum Tempo, das nötig war, um das Bankgeheimnis zu ruinieren, dann steht ihnen ein steiniger Weg bevor.

          • Ulrich Kaiser sagt:

            Steine kann man aus dem Weg räumen, nur braucht es länger, den Weg zu begehen. Es ist ein Geben und Nehmen, und wer grösser ist, hat nicht ein absolutes Vorrecht, mehr nehmen zu dürfen. Vielleicht kennen sie die Bibel ein bisschen. da siegt nicht immer der Stärkere. Gute Argumente, eingepackt in kleine versteckte Drohungen seitens des Bundesrates, das kann Wunder bewirken. Natürlich geht es nicht ohne Entgegenkommen, klar, aber die Forderungen der EU sind natürlich absichtlich übertrieben, so dass sie wenigstens 10% erreichen. Natürlich ist die SVP wieder gefragt, die Linken werden in Brüssel noch als Nestbeschmutzer auftreten, ich denke da am MCR.

  • Ulrich Kaiser sagt:

    Punkto Sinn und Nutzen von Blogs: Es ist wie in der Arena von SFDRS. Kein Teilnehmer lässt sich je vom anderen überzeugen, die Meinungen sind vor und nach der Arena gleich. Prinzipiell ist es wie bei den Kommentaren zu Artikel: Man will einfach seinen Senf dazu geben, nicht weite. Und das ist doch in Ordnung, finde ich. Es ist für jeden spannend, bisschen Journalist zu spielen. Und die Zukunft des € hängt sicherlich nicht von diesen Kommentaren ab, aber ich finde es trotzdem spannend, und man muss nun wirklich nicht Superspezialist in EU-Recht und EU-Politik sein, und auch nicht Professor, und dabei mitzumachen. Dieser Kommentar richtet sich an die anonyme „Maike“.

  • Lienhard sagt:

    hallo zusammen

    Es wird hier sehr viel geschrieben und ich finde es aus sehr gut. Egal ob in welcher form. Aber das einzige was ich sagen kann, ist EU wird es nie schafen.

    Man kann verschiedene Kulturen nicht zusammen führen und das Verstehen die Schlaue Köpfe von EU/Deutschland nicht. Nur an dem wird die EU scheitern. Man kann jetzt schon sagen es ist oberflächig geschrieben aber dieser Satz versteht jeder wo schon mal länger auf reisen war oder in einen anderen Land gelebt/gearbeitet hat.

    • Ulrich Kaiser sagt:

      Richtig! Absolut richtig! Ich lebe seit 2,5 Jahren als Schweizer in einem osteuropäischen Land. Es ist die Hölle auf Erden. Ich hätte „gradsogut“ nach Marokko oder den Sudan gehen können, das wäre sicherlich besser. Und ich warte nur sehnsüchtig darauf, wieder in den Westen gehen zu können, und das ist glücklicherweise bald. Im Vergleich zur Schweiz ist das wie Tag und Nacht … Das ist es eben, verschiedenen Kulturen, das geht nicht. Und hier bspw. kann kaum einer eine Fremdsprache, nicht mal Englisch. Die Ostländer hätte man nie so schnell aufnehmen dürfen, das ist absolut fahrlässig gewesen. Den Euro so schnell und breit zu streuen ist ebenso dumm gewesen. Man redete früher immer von den Vereinigten Staaten von Europa, doch das ist überhaupt nicht mit den USA und deren Geschichte vergleichbar.

  • Herrjemine:
    Man kann doch eine Waehrung nicht einfach so einfuehren.

    Erstens braucht es dafuer eine Kontrolle, dann eine Polizei und dann die Armee.

    Ein Staat wird finanziell ‚ueberwacht‘ und zwar vom ‚Zentrum‘. Wenn die Ueberwachung nichts nuetzt, dann schreitet die Plizei ein um das Gelddrucken zu unterbinden. Wenn’s dann noch immer so weitergeht, dann trifft die Armee ein und zerschlaegt die Gelddruckmaschinen. Was da alles geschwafelt wird. Es muss eine Europ. NATO entstehen die genau diese Schritte unternehmen muss: Kontrolle, Warnung, Zerschlagung der Gelddruckereien resp. ins Loch mit den Betruegern. Und die Armeen muessen aus je einem Teil der Mitgliedstaaten zusammengestellt werden. Es soll dies endlich in die Tat umgesetzt werden. Gruss aus Kanada

    • Rolf Schumacher sagt:

      Jeder souveräne Staat sollte die Mittel dazu haben innenpolitisch für Ruhe und Ordnung zu sorgen. In Deutschland funktioniert das wie in anderen europäischen Ländern nicht schlecht. Ein Staat ist aber nur souverän wenn er eine eigene Währung hat.
      Und da haben sie Recht, auf das wird es heraus laufen. Europa wird eine europäische Armee und europäische Polizei und einheitliches europäisches Recht und eine von allen Ländern akzeptierte europäische Regierung haben müssen, wenn es den Euro halten will.
      Van Rompuy und Baroso regieren momentan Europa. Beide Herren sind Mitglieder der Bilderbergerorganisation. Ob ihre Interessen wirklich den europäischen Völkern dienen, oder ob sie alles daran setzen den Traum der Bilderberger von einer Weltregierung umzusetzen, das zeigen ihre Taten. Darüber lasse ich mich nicht aus.
      Ich frage nur, hat das europäische Volk die beiden Herren wählen können. Will man von ihnen regiert werden? Ist die Demokratie in Europa noch gegeben, mit EU-Regierungsspitzen, welche an geheime Treffen der Weltgeldoligarchen gehen? Was haben Rockefeller, Rothschild, JP-MorganChase, Bernancke, Paul Volcker, Bill Gates und die europäischen Königshäuser der EU Regierung an geheimen Treffen zu sagen.
      George Soros, Rompuy, Baroso sind Gift für den Frieden in Europa und verantwortlich dafür, dass den europäischen Nationen die Eigenbestimmung sukkzessive genommen wird.

      Man mag mir erneut akademisch-orhographische Tieffliegerei attestieren. Mir ist der Inhalt wichtiger.

      • Peter Don Kleti sagt:

        Aber Halt! Mein lieber Herr Schumacher, Sie sind wohl einfach zu ehrlich, gradlinig und unverklärt um zwischen den Zeilen zu lesen. Der einzig wahre Tiefflieger in diesem Blog, und das mit Verlaub seit Beginn, bin einzig und allein ICH selbst!
        Ich hoffte bisher lediglich, ich müsste das nicht so öffentlich Preis geben. Also lehnen Sie sich mal zurück, packen sich einen doppelten Glühwein und lesen gemütlich die neuesten Berichte im Tagi. Ihre Beiträge werden ja offentichtlich allseits geschätzt, gelesen und ‚grösstenteils‘ verstanden. M.M. nach könnten diese manchmal höchstens etwas „kürzer“ sein, aber natürlich nur wenn die Qualität nicht leidet. Auf ein Weiteres, und ich werde mich zähmen, versprochen…

      • Hampi sagt:

        @Rolf Schumacher

        Zu sagen, dass Deutschland und Frankreich zurzeit die EU regieren, ist vielleicht etwas zu viel für Sie. Aber zu sagen, dass Van Rompuy und Baroso momentan Europa regieren, das ist zuviel für mich!
        🙂

        Übrigens: was meinen Sie zur federführenden Rolle von Deutschland am entstehen der EU? Sind die Unterschriften der Stellvertreter des Deutschen Volkes etwa alle gefälscht?

        • Hampi sagt:

          oops, „am Entstehen“ sollte das heissen. Bitte um Gnade bei der „Orthographie“-Lobby.

        • Rolf Schumacher sagt:

          Ich kenne die genauen internen Strukturen (Machtorganigramme) der EU nicht im Detail. Ich weiss nicht wer, in welchen Gremien wieviel Einfluss hat. Aber für mich ist die EU ein absolut intransparenter Bürokratieapparat, welcher dank der Währungsunion die Souveränität über die Nationalstaaten hat (wie sie der FED über die USA auch hat). Im Moment sind 16 Länder in der Währungsunion. Die baltischen Staaten sollen folgen. Estland hat schienbar vor einigen Monaten die Bedingungen erfüllt. (Einschub: Ich habe die baltischen Staaten vor einem Jahr bereist, mir ist mulmig zu mute, wenn ich erfahre, dass Estland EURO-Credibel sein soll.).
          Dass Deutschland und Frankreich prozentual sicher am meisten Gewicht in der EU haben mag stimmen. Aber wie gesagt in den USA wird die Währungspolitik von einigen wenigen Privatbanken gemacht und die Politik hat gar nichts dazu zu sagen.
          Die Lust einen federal act in Europa durchzuwürgen wie es die Jekyll Iseland-Gruppe (Warburg-J.P. Morgan-Rockefeller etc) besteht sicher. Sind es überhaupt noch die nationalen Regierungen die den Fahrplan vorgeben, oder sind andere Interessensgruppen am Ziehen und Stossen. Es ist jedenfalls bekannt, dass ganze Heere von professionellen Lobbyisten dauernd in Brüssel ein und ausgehen.,
          Baroso, Sorros und van Rompuy müssten sicher ganz kritsich geröntgt werden.
          Wieviel die deutsche Regeirung in der EU wirklich zu sagen hat, wieviel Gewicht Frankreich, das wissen wir nicht und werden wir auch nie wirklich erfahren.
          Die Politik ist schon intransparent genug in der Schweiz, Aber hier kennt man einander noch. Wenn ein CH-Minister sich unglücklich verhaltet, gibt es parlamentarische Untersuchungskommissionen und eine öffentliche Diskussion. In Brüssel, da bin ich mir sicher, läuft vieles schief, was in den jeweiligen Nationalstaaten weder untersucht werden kann noch aufgearbeitet werden kann. Die Kontrolle über den brüsseler Moloch haben zu wollen ist unmöglich.

          • Hampi sagt:

            @RS

            Politiker zuständig für die Währungspolitik? Das ist vergleichbar mit einem Drogensüchtigen, der in einer Apotheke arbeitet.

            Es überrascht mich, dass sie einerseits ihr Misstrauen gegenüber Barroso und Van Rompuy ausdrücken (kritisch röntgen) und andererseits auf einmal soviel Vertrauen in die Politiker haben, dass sie ihnen sogar die Währungspolitik zutrauen. Haben uns die Politiker nicht gerade gezeigt, dass sie mit Finanzen (Defizite, Schulden) nicht besonders gut umgehen können?

            Es überrascht mich auch, dass sie seltsamerweise die Frage, wieviel die Deutsche Regierung in Brüssel zu sagen hat, nicht beantworten können. Kennen Sie das Sprichwort: „Wer zahlt, befiehlt!“ ? Wenn nicht, können sie praktisch jeden Insider fragen; und der wird Ihnen bestätigen, dass Deutschland (mehr denn je) in Brüssel den Ton angibt!

            P.S. Gibt es irgendeine versteckte Verbindung zwischen Soros und Van Rompuy/Barroso?

    • anh toan sagt:

      Was tut das FBI um des Gelddrucken des FED zu unterbinden? Kommt bald die Armee um Bernanke ins Loch zu werfen und die Druckereien zu zerschlagen? Gruss nach Kanada

      • Rolf Schumacher sagt:

        Eine Nationalbank muss der nationalen Wirtschaft dienen. Eine Nationalbank ohne jegliche Kontrolle einer einigermassen vernünftig funktionierenden Demokratie darf es nicht geben (siehe FED). Politik und Wirtschaft müssten den gemeinsamen WIllen haben der Nation zu dienen. Leider ist es aber sehr oft so, dass sie vor allem sich selber dienen und sich an der Gesellschaft bedienen.
        Sie haben recht, es ist leider sehr viel Vertrauen in politische Institutionen zerstört worden. Derart viel, dass sogar Poltitiker und Investoren welche hehre Absichten haben auf enorme Kritik stossen. Das ist aber nicht der Fehler der Wurbürger, sondern der Fehler der Yuppie-Generation ab 80ern.
        Wenn die Politik nicht gewillt ist wirklich durchzugreifen und auch drakonische Strafen gegen Fehler der Bankiers, Politiker und privaten Investoren zu unternehmen, wird der Vertrauensschwund zunehmen. Ex Katastrophen UBS-CEO Rohner arbeitet wieder in einer Bank und Peter Kurer (der grössenwahnsinnige Fusionsjurist) ebenfalls und Peter Spuhler der seine Ausichtspflicht als VR nicht wahrgenommen hat, bleibt NR und erhält weiterhin lukrative Aufträge vom Staat. Es kann einfach nicht sein, dass Wirtschaftskriminalität keine Kriminalität ist. Und ein Showprozess Madoff reicht nicht, man muss das Uebel an der Wurzel packen wollen. To big to fail CEOS müssen sich bewusst sein, was für ein Risiko sie für die Nation darstellen und auch demnach vorsichtig handeln, wenn nicht muss es massive Strafen geben. Unser Bundesrat hat in der Hinsicht keinen Willen gezeigt und das stört mich massiv.
        Entweder herrscht wieder Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die Regierung (und dann müssen halt schmerzhafte Strafen und Massnahmen getroffen werden) oder aber der Volkszorn wird sich weiter aufbauen. Und das war immer schlecht, denn eine Eskalation in unkontrollierbare Massenwut zerstört viel mehr als sie nützt. Meistens trifft die Wut sowieso die Falschen und nach dem destruktiven Rausch ist man oft viel weniger weit als vorher.
        Bref. Die Staatskontrolle hat in den letzten Jahrne massiv versagt. Und Fehler wurden nur halbherzig aufgearbeitet und die Fehlerhaften nicht gebüsst. ZB. BR Merz hat in der Lybienkrise gegen das Kollegialitätsprinzip des BR verstossen und mit seinem Alleingang die Sicherheit schweizer Bürger und den diplomatischen Frieden der Schweiz gefährdet. In der UBS-Krise hat sein lasches Verhalten dazu geführt, dass das Bankgeheimnis preisgegeben wurde (Kundendossiers sind auf Druck der USA einfach ausgehändigt worden, obwohl das gegen CH-Recht verstösst). M: E. müsste ein solcher BR mit einer Geldstraffe und sogar Freiheitsstrafe gebüsst werden, denn wer derart an der Stabilität eines Landes nagt (als Minister und sogar Bundespräsident) darf nicht unbehelligt davon kommen. Wenn man nichts tut, gibt man damit doch die Legitimation für ein munteres politisches Weiterwursteln.
        Hingegen wird ein Polanski in eine Falle gelockt und unter Hausarrest gesetzt, wenn die USA leicht mit dem Zaunpfahl winkt. Das ist katastrophales und inkorrektes Verhalten zumal Polansiki seit Jahren in der Schweiz ein und ausgeht.
        Ja sie haben recht solche Politiker sind auch nicht besonders vertrauenswürdig.
        Fehler dürfen passieren, sie geschehen jeden Tag, aber man muss dafür auch gerade stehen. Wenn es der Vater nicht tut, weshalb hat er dann das Recht den Sohn hart zu strafen. Wenn der Vater für die Familie kaum aufkommt weil er zuviel fremdgeht, ist es dann richtig, dass die Kinder einen immer grössen Anteil an dein Familienunterhalt aus ihrem Sack bezahlen müssen. (die europ. Staatsoberhäupter gehen seit zwanzig Jahren definitiv zuviel fremd und kümmern sich mehr schlecht als recht um ihr Heim und ihren Nachwchs!) Müsste es nicth so sein, dass der Vater Vorbild, Motivator und auch Unterstützer für eine gute Ausbildung des Kindes sein sollte.
        Leider hocken aber unsere Väter in Sexvillen auf Sardinien, oder in Lufschlössern mit Fumoir und Badewanne, oder in einem schottischen Schloss und geben den immer orientierungsloser werdenden jungen Bürgern weder Perspektiven noch sind sie Vorbilder.
        Es ist richtig, dass politische Versager wie Tony Blaier und G. Bush, Berlusconi, Sarkozy in der Oeffentlichkeit zerrissen werden. Man muss aber gleichzeitig auch seinen persönlichen konstruktiven Beitrag für die Gesellschaft tun. Man muss auch seine soziale Verantwortung als Bürger jeden Tag übernehmen. Man kann nicht als Arbeitsloser sieben Kinder zeugen und für alles und jedes Sarkozy die Schuld zuschieben, viele Bürger müssen sich selbstverständlcih gehörig selber an der Nase nehemn.
        Andererseits herrscht auch im Sozialwesen Angebot und Nachfrage. Je mehr der Staat gibt, umso mehr wird verprasst.
        Eigentlich wollte ich mich kurz fassen. Deshalb klemme ich meine Assiziationen ab.

  • Jürg Tanner sagt:

    @Maike 18:05: Im Umkehrschluss, könnte das bedeuten, dass intelligente Menschen, nicht Blogen, Medienprodukte konsumieren etc., sondern sich zum Politgespräch rotten. Habe ich das richtig verstanden? Zugegeben, mein Leben läuft trivialer ab. Warum aber haben Sie geblogt? Spontaner Prinzipien(ein)bruch? Oder ist das bei mir falsch an/reingekommen?

  • Jürg Tanner sagt:

    Allgemein in diesem Blog: Ich habe den Eindruck, die Sachbezogenen Beiträge, waren bisher durchaus lesenswert. Die offiziellen Expertenpredigten in den Medien, fehlten schliesslich auch schon oft. Auf Volksstufe jedenfalls akzeptabel. Die Schreiberei zeugt immerhien von gewissem Interesse. Schlussbemerkung: Andere Meinungen auszuhalten, zeugt auch von geistiger Fitnes und politischer Reife.

  • Jürg Tanner sagt:

    @Rolf Schumacher 20:22 h: Einwand. Das „Mobile“, bestehend vielen Volkswirtschaften und auch kriminellen Störeinflüssen, betrachte ich schon mit Respekt, bevor ich, wenn auch nur gedanklich, rumschnippsle. Es giebt auch weiche Faktoren für das Gleichgewicht. Grunsätzlich bin ich schon einverstanden, aber Radikalismus hat auch seinen Preis, sogar dann, wenn wenn man zutiefst glaubt im Recht zu sein. Börsenregel: Viel hinundher macht die Taschen leer. Also, den Euro jetzt zu killen, halte ich für destuktiv. Zudem würden sich die Amis totlachen, während wir uns wieder aus der Steinzeit herauswinden müssten. Die Chance für Angela & Co. sind hoffentlich noch in Takt. Zum Schluss: Jeder der es wissen wollte, hat damals gewusst, dass z.B. Griechenland die harten Kriterien nicht erfüllte (Kreative Buchführung). Die D-Banken werden wohl die Zinsdifferenzen einstreichen, nachdem die Helenen genügend Polit-Baldrian verabreicht bekamen…

  • dieter marschall sagt:

    deutschland soll die DM wieder einführen und sich abschotten so einfach ist dies dann wird es wieder zu grosdeutschland wachsen

  • Pffiiffikus Pippifax sagt:

    @JürgTanner: Die Tugenden in der Produktion wie Qualität und Termineinhaltung gehören bestimmt wie das Handwerk und die Naturwissenschaften zu den Grundpfeilern des Wohlstandes von Europa. Gerade der zweite Sektor der Planung und Produktion von Gütern ist Entscheidend. Der Vergleich Deutschland und England drängt sich da auf. Noch in den 60 iger Jahren hatte England im Automobilbau alle Chancen. In den 70 igern kam dann der Leylandschrott. Wenn es uns jetzt nicht gelingt, das Wissen und die Erfahrung auf jüngere Generationen zu übertragen, dann ist mehr gefährdet als nur der Euro. In Griechenland und Italien werden durchaus viele junge Leute ausgebildet (etwas Studienlastig), aber viele von denen kriegen allenfalls eine Praktikantenstelle. Professionelle und kreative Arbeit erfordert Disziplin, und eben die Chancen ins Metier rein zu kommen. Der Euro kann nur so gut sein, wie die Produkte, die in Europa hergestellt werden, und dazu braucht es mehr als Praktikanten. Natürlich ist das eine einfache Ideologie, aber sie ist politisch neutral. Der Wiederaufstieg Chinas, bis jetzt jedenfalls, basiert auf industrieller Tätigkeit. Europa und der Euro können bestehen in der zukünftigen Welt, wenn der Erfindergeist seiner Bewohner nicht einschläft und vergessen geht.

    //@KurtGuggisberg,@Maike: Es gehört nicht zum Thema, aber es wurde die Anonymität in Blogs angesprochen. Es gibt leider Leute, die frech (feige) werden, solange sie anonym sind, und solche die von sich eh eine hohe Meinung haben, und diese mit ihrem Namen unterstreichen. Wie dem auch sei. Beachten sie aber bitte, wie brutal vernetzt bereits alles ist. Bei der Strassenphotographiererei hatte google beispielsweise Zugang zur Verschlüsselung der PC’s an den entsprechenden Orten. Wurde natürlich als Versehen abgetan.//

  • Maike sagt:

    Kommentare in Leserforen und/oder Blogs zeichnen sich stets durch die Tatsache aus, dass die Kommentierenden nur über Halbwissen verfügen, sich aber – und das ist ein intellektuelles Defizit – anmaßen, komplexe Situation beurteilen zu wollen.
    Intelligente Menschen äußern sich nicht anonym in virtuellen Foren, sondern pflegen das Gespräch untereinander von Person zu Person, denn nur so kann man durch eine dialektische Vorgehensweise sich einem Problem nähern und es diskutieren.
    In Foren wird nie konstruktiv diskutiert, sondern jeder schlägt dem anderen seine Argumente um die Ohren mit dem Alleinvertretungsanspruch in Sachen Wahrheit, und wird er nicht erhört, dann wird eben persönlich attackiert.
    Wie auf dem Pausenplatz in der Hauptschule.
    Fazit: Früher gab es Stammtische, heute gibt es Foren, die „Qualität“ – falls das Wort in dem Zusammenhang überhaupt benutzt werden darf – hat sich nicht verändert.

    • Kurt Guggisberger sagt:

      Ich finde auch, dass diese Blogs meistens nicht viel bringen. Wobei sich in den Kommentaren halt schon das relativ tiefe Niveau der Zeitung abbildet. Blogs sind vom Niveau her meist ein oder zwei Stufen under der Zeitung, die sie lanciert, aber es waere doch eher unvorstellbar, dass sich so ein Mist, wie er hier mitunter verzapft wird, etwa bei der Financial Times finden wuerde. In diesem Blog hier ist es wirklich dunkel und der geneigte Leser sagt sich: Geht doch besser Schnee schaufeln! Nur ein Gedanke: Straumann hat das in der Sendung im SF-DRS sehr schoen ausgefuehrt, wie der Machtwechsel von Kohl/Waigel (CDU/CSU) zu Schroeder/Eichel (SPD) auch, und zwar ganz entscheidend, einen folgenreichen Generationenwechsel darstellte. Ploetzlich war eine Regierung am Ruder, die wieder staerker nationalstaatlich dachte, die sich dem europaeischen Projekt nicht in gleicher Weise verpflichtet fuehlte (ausser auf der rhetorischen Ebene vielleicht) wie ihre Vorgaenger. Es war ein Paradigmenwechsel, was das historische Bewusstsein anbelangt. Die Generation der noch unter dem Nationalsozialismus Geborenen war abgetreten. Auch Herr Diem Meier bringt dieses Argument — die Bedeutung historischer Generationen und die damit verbundene politischen und wirtschaftliche Orientierung einer ganzen Regierung, die sich auch auf die Bevoelkerung auswirkt — mit dem Helmut-Schmidt-Zitat ins Spiel. Hier hat die Politik versagt. Das kann man anerkennen, ob man nun fuer oder gegen die EU ist. Busserl nach Wien!
      p.s.: Hier noch der Link zum Programm: http://www.videoportal.sf.tv/video?id=cd2a506a-6e39-4700-b98f-d4c894175d83

    • Michael Lahn sagt:

      Wow, sie verstehen wie es läuft. Alle sind dumm nur Sie sind schlau. Wie schaffen Sie es nur in so einer Welt zu leben?

      • Peter Don Kleti sagt:

        Nein, Michael Lahn, der Mann hat natürlich völlig recht. Also ich für meinen Teil bemühe mich ja nach Kräften, hier ausschliesslich konstruktiv, lösungsorientiert und zudem plausibel zu argumentieren. Auch achte ich stets auf die Rechtschreibung. Da tummeln sich aber zeitweise wirklich „akademische Tiefflieger“ in diesem Blog (seien wir ehrlich). Eigentlich eine Schande für eine Zeitung mit einem solchen Renommé. Was soll’s? Hier gilt wohl dasselbe wie in der EU-Frage: es kann nur besser werden!

        • Rolf Schumacher sagt:

          Was ist wichtiger die Form oder der Inhalt. Es ist bekannt, dass ein ausgefeiltes, pompöses Protokoll über einen seichten oder sogar gefährlichen Inhalt hinwegtäuschen soll. Verkäufer und Stimmenfänger sind immer korrekt gekleidet und mit orthographisch einwandfreiem Werbematerial ausgestattet. DIe Untergrundbewegung hat oft weder die Zeit noch die Mittel sich in der Form immer ganz korrekt zu verhalten.
          PETER DON??Kleti es geht hier uim die Zukunft Europas und Deutschlands und ziemlich sekundäer um die neue deutsche Rechtschreibung.
          Der Inhalt zählt, die Form ist nur (oft anbiedernde) Schminke.

    • anh toan sagt:

      Ihr Beitrag trifft nicht das Thema dieses Blogs, Sie beleidigen andere Blogger (intellektuelles Defizit, Wer bloggt ist dumm) machen zwar keine Rechtsschreib- oder Interpnktionsfehler, bezeichnen dafuer Meinung als Tatsache (weder ist Halbwissen, noch das Anmassen von Beurteilungsvermoegen eine Tatsache). Bitte kommen Sie nach Saigon, ich wuerde mich gerne mit Ihnen diesem Problem in einem gepflegten Gespraech durch dialektische Vorgehensweise naehern und es diskutieren.

  • Josef Ehrsam sagt:

    Arbeitsstarke Länder werden nie mit Arbeitsschwachen Länder zusammenpassen, in Amerika nicht, in Asien nicht, im nahen Osten nicht und schon gar nicht in Europa.

  • Michael Lahn sagt:

    Nach der Wende habe ich mich, damals noch als Jugendlicher, häufig gefragt warum der Bundeskanzler H. Kohl im gleichen Tempo mit der EU weiterfahren will, wie mit der Wiedervereinigung. Ossis und Wessis waren wie Katz und Maus und die Sprüche waren teilweise hart an der Grenze. Interessiert hatte es niemand. Jedenfalls wurde beschlossen, dass eine Lohngleichheit zwischen Ost- und West nicht stattfinden darf (Ossis dürfen max. 80% verdienen, dass war das Ziel (später vielleicht mal mehr)). Heute nach 20 Jahren ist laut einer jüngsten Statistik dieses Ziel wieder in weite Ferne gerückt. Im Regelfall verdient man in Ostdeutschland wieder weniger, gesamthaft betrachtet ist der Reallohn sogar um 20% gesunken.

    Nun ist Deutschland Netto-Zahler in der EU und der Ton im Volk ist zum Teil viel aggressiver, als noch vor 10 Jahren, wenn es um das Thema EU geht. Und jetzt kommt die Transferunion, bei der die Länder belohnt werden, die teilweise betrogen und beschissen haben, um von der EU profitieren zu können und auch keine Gelegenheit auslassen, die Hand von der sie letztlich gefüttert werden, zu beissen.

    Hinzu kommen die von der Politik hausgemachten Probleme. Die ständigen Erhöhungen der Steuern sorgen in Deutschland dafür, dass Geld auf Schwarze Konten abfliesst. Auch wenn die Schweiz wegen dem Bankgeheimnis an die Kasse kommt, das Problem wird damit nicht gelöst werden, kurzfristig werden vielleicht mal 1.8 Mrd. eingenommen, mittelfristig verschwindet dafür mind. das 10 fache.. Der kleine Mann tut es in Form von Schwarzarbet gleich. Zudem steigt die Zahl derjenigen die trotz Arbeit auf Ergänzungsleistungen vom Staat angewiesen sind. Wiederum andere haben zum Teil 2 oder mehr Jobs. Das nur in Deutschland. In Spanien gibts in der Landwirtschaft fast Sklavenähnliche Zustände.

    Aber, diese Probleme werden nicht angeschaut und auch nicht gelöst, dabei wäre das die Basis für eine funktionierende EU.

    Das was die Politiker der EU jetzt betreiben, ist Kontraproduktiv, dass das die Schweizer EU-Befürworter nicht sehen wollen, kann ich überhaupt nicht verstehen.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Herzlichen Dank für das ganz klare Votum. Sie haben absolut recht und ich meine, dass viele in Deutschland genau so denken wie sie.

  • Jürg Tanner sagt:

    @Pffiiffikus: Er war halt schon Zeuge des Schlimmsten. Schicksal. Beispielhaft ist wohl sein Nachkriegsleben. Nach Christlichen Massstäben wohlgelungen (bis auf die Sucht). Sonst würde er bei Beckmann & Co. noch heilig gesprochen.
    Da die Chinesen das Volk nicht (ausserhalb der Sonderwirtschaftszonen) am Geld partizipieren lassen, wissen sie eben nicht, wohin sonst, damit. Eine jüdische Regel besagt: Kaufe nie weil es billig ist! [Wirklich übel, nehme ich der Chinesischen Führung, dass sie sinnlose Autos wie bei uns, zulassen (PS-Dinosaurier). Gerade die Diktatur hätte da Möglichkeiten. (Nein ich bin nicht grün)]. Zu den Werten gehören die sogenannten unsterblichen TUGENDEN z.B. Zuverlässigkeit (bei Auftrag, Produktion, Qualität, Termineinhaltung). So kommt man ins Geschäft. Lokal, wie global. Da giebt es aber auch, für uns, fragwürdige Kulturen. Für die ist es eine „Herausforderung“ Partner auf’s Kreuz zu legen. Für welchen lächerlichen Gewinn auch immer. In solchen Fällen werde ich gelegentlich ultrakurzfristig Papstfan, als geistiges Gegenmoment sozusagen.

  • Ulrich Kaiser sagt:

    Die Bundeskanzler Adenauer, Erhard, Brandt, Schmidt und Kohl haben Deutschland mit Hilfe der USA auf Vordermann gebracht (Schmidt ist immer noch ein grosser Staatsmann, leider in der falschen Partei). Was da geleistet wurde ist enorm, und muss nicht mit Zahlen belegt werden. Also ein detaillierte Analyse über diese Staatsmänner ist wohl fehl am Platz, da es ja um das Thema Euro geht. Der Euro ist bekanntlich nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sondern aus politischen entstanden, und daher waren Probleme zu erwarten. Die Einführung des € in verschiedenen Ländern ging viel zu schnell, und auch dies war wiederum politisch motiviert, und wurde, Beispiel Griechenland, mit falschen Zahlen ergaunert. Seit der Euro kriselt, habe diverse Länder wie z.B. Polen erkannt, dass ein Beitritt zur Zone eher negativ ist, obwohl sie bis vor kurzem noch nach der Währung geschrien haben. Viele, die nicht dabei sind, können sich jetzt den Mund lecken, wie die CH, obwohl der Export schwierig ist. Austritte aus der Eurozone, aus Schengen, oder sogar aus der EU werden in Zukunft ein Thema werden, Beitritte sind unbedingt zu vermeiden. Nettozahler werden in naher Zukunft natürlich D und F sein, deshalb darf man auch gespannt sein auf die folgenden Wahlen in diesen Ländern, wahrscheinlich ein Fiasko der bisherigen, da sich ja schon lange in West-D Opposition z.B. gegen die Zahlungen an die EX-DDR regen.

    Wer das globale Sagen in 30 oder 50 Jahren haben wird, kann niemand sagen, das sind nur Vermutungen. Es werden aber sogar in kurzer bzw. mittlerer Zukunft kaum einzelne Länder sein, sondern Achsen. Achse Washington-Paris-Berlin-London-Moskau-Tokyo (die Rolle Russland ist aber sehr unklar, und deshalb spekulativ). Die andere Achse ist Peking-Schanghai. Indien und Brasilien werden wohl noch ihre eigenen Brötchen backen wollen.

    Es kommt nichts gutes auf uns zu, das ist klar, weder wirtschaftlich noch bezüglich militärischer Ausgeglichenheit in der Welt. Wichtig ist, dass ein grosses Gegengewicht zu China aufgebaut wird, dass Staaten wie Iran und Nordkorea zerschlagen werden (ev. auch Pakistan), weil sie die A-Bombe besitzen, und für das braucht es funktionierende Allianzen. Störfaktoren wie z.B. Wikilieaks müssen ebenfalls zerschlagen werden, weil sie den Prozess zum Frieden mit allen Mitteln verhindern wollen.

    Aber zurück zum Thema: Der Euro hat kaum eine Zukunft, das ist sicher, und was danach kommt, das weiss bisher niemand. Und die sog. Globalen Players bzw. Achsen müssen sich nicht nur auf Wirtschaft konzentrieren, sondern auch auf Religion, Weltanschauung, Mentalität, und leider sehr stark auf militärische Stärke. Der kalte Krieg ist ja genau wegen diesem Gleichgewicht nie ausgebrochen.

  • Pffiiffikus Pippifax sagt:

    @JürgTanner: Ich hatte eher an einen Billigausverkauf gedacht. Es sind durchaus auch Medienaussagen, da in den Deutschen Zeitungen das Thema aktuell ist. Die Debatte über den Euro und die Zukunft Europas dünkt mich sehr wichtig. Mit den Verflechtungen gebe ich Ihnen schon recht. Gegenseitige Interessen habe bestimmt etwas sozialisierendes. Ich weiss nicht wie sie das mit den Kriegszerstörungen meinten, aber Ausschliessen können wir das Schlimmste nicht. Helmut Schmidt sprach im erwähnten Interview vom Ende der Zivilisation. Es gibt also durchaus gemeinsame Werte die wir Schweizer mit anderen Ländern und Konglomeraten teilen.

  • Jürg Tanner sagt:

    @Pffiiffikus: Wenn die Chinesen S-Europa kaufen, rechnen sie wohl mit einem Geschäft (Aufwertung). US-Dollar haben sie schon viel. Araber kaufen ja auch Deutschland etc. Die Verflechtungen verhindern vielleicht allzuleichtfertige Kriegszerstörungen (ein bisschen).

  • Adi Aerne sagt:

    Deutschland kämpft in seiner Rolle als Nettozahler an zwei Fronten: Nach aussen gegen die EU bzw. die PIGS und nach innen gegen die ungebremste Immigration schlecht qualifierter und absehbar in H4 landenden Menschen. Die dritte Front, die sich erkennbar aufbaut, ist die des Mittelstandes, der sich langsam zum Widerstand formiert. Denn diese Leute sind Deutschland. Das Deutschland, das nur wahrgenommen wird, wenn es sich irgenwo irgendwie verweigert. Lange genug konnte diese Schicht die Lasten schultern und beim kleinsten Aufmucken mit der Nazikeule zum Schweigen gebracht werden. Aber genug ist genug. Es ist zu hoffen, dass die deutschen Politiker ein Einsehen haben, bevor der Mittelstand den Rest seines Vermögens in Teer und Federn investiert.

  • Pffiiffikus Pippifax sagt:

    Besonders sollte man den Deutschen auch Meinungspluralismus zugestehen, und Ihnen nicht Honig ums Maul schmieren, wenn sie so spuren, wie man gerne hätte. Und im anderen Fall sie runterknebeln mit der Nazikeule, oder sogar der Judenkeule , respektive mit der Nazijudenkeule. Ein einzigartiges Konstrukt, so wie ich es noch nie gelesen habe. Helmut Schmidt ist historisch der wichtigste Bundeskanzler der Nachkriegszeit. Helmut Schmidt hat in seinem Zeitinterview einige interessante Zwischenbemerkungen gemacht. Er spricht von 18 Monaten, in denen in den USA Präsidentschaftswahlen sind. Angenommen, Sarah Pallin wird Präsidentin und greift den Iran an…. Nehmen wir an, nicht nur in Ungarn, sondern auch in anderen Ländern wird vom Staat die Pensionskasse gestohlen…. . Die Chinesen kaufen ganz Südeuropa auf, da deren Währungen ein Dreck wert sind. Persönlich war ich immer ein Gegner des Euro. Nur werden wir den nicht mehr los. Trotzdem sollte aus meiner Sicht Europa nach ausserhalb geschlossen auftreten. Es wird ganz einfach nicht anders gehen, da nur grosse Volkswirtschaften ihre Interessen durchsetzen können.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Es kommt die Zeit, in der man sich nach innen besinnen muss. Deutschland und auch die anderen europäischen Nationalstaaten müssen ganz klar jetzt ihre innenpolitishcne Probleme und Spannungen bereinigen. Es bringt doch nichts dahiem das Haus in Flammen stehen zu haben und Zeit zu verschwenden mit einer Feuerwehr in Brüssel, welche nicht einmal das Wasse zum löschen hat. Die EU Regierung ist weder legitimiert noch ausgerüstet die innenpolitischen Krisen zu der diversen EU Länder zu meistern. Schizophren ist aber, dass sie trotzdem die Währung der einzelnen Länder unter ihren Fittichen hat. Das kommt nicht gut.
      Wenn wir wieder gut funktionierende vertrauenswürdige Nationalstaaten in Europa haben werden, wir Europa auch wieder als ernste Polit und Wirtschaftsgrösse wahrgenommen. Im Moment ist Europa ein orientierungsloser Hühnerhaufen in den die Spekulanten zu recht kein Vertrauen mehr haben.

  • Jürg Tanner sagt:

    @Hampi: Das ist die positive Betrachtungsweise. Kaput machen kann jeder. Etwas kompliziertes zum Laufen zu bringen fordert das Genie (von vielen). Und adelt die Demokratie. ;-).

    • Rolf Schumacher sagt:

      @Tanner. Falsch, alles was zu kompliziert ist, ist störanfällig. Jedes gute System oder Produkt muss transparent und einfach sein. Alles was zu komplex ist, ist suspekt. In der Wirtschaf ist das auch so. Es braucht eine klare, einfache, transparente Buchhaltung. Die neuen Uni-Oekonomen haben aber Zaueberlehrling gespielt. Sie haben Dinge verkauft, die sie selber nicht verstanden haben. Erstellen und oder überprüfen von Buchhaltungen interessiert die Yuppie-Okonomen nicht mehr. Grotesk ist, dass genau diese EU-Oekonomen, Politologen und Juristen nun meinen der Euro würde nur zerstört weil einige Spekulanten gegen ihn wetten. Hätte man Vertrauen in die Arbeit der EU-Technokraten würde niemand gegen den Euro wetten, das ist die Warhheit.
      Europa wird sich nach dem Eurozerfall schon wieder auffangen.

  • Hampi sagt:

    Ohne Überraschung: beim EU-Gipfel ist nichts Neues rausgekommen. Man ist stark geneigt, in Negativität zu verfallen. Schon wieder konnten sich die Staatschefs nicht über “den grossen Wurf” einig werden.

    Auch die Devisenmärkte bestätigen diese wenig ermunternde Entwicklung.

    Aber entgegen meinen Befürchtungen hat der Euro (gegen Chf) zwar im Verlaufe des ganzen Tages (gestern!) neue Tiefstkurse besucht, aber am Ende waren wir wieder ganz leicht höher als das vorherige Tief. Diese Tatsache hat mich zur folgenden Überlegung geführt:

    Wäre es nicht möglich, dass man als Beobachter mit vorwiegend ökonomischen Interessen, die politische Seite unterschätzt oder vernachlässigt?

    Die Bundeskanzlerin kann nicht nur auf die einigermassen eindeutigen und rationalen Argumente der Ökonomen schauen. Die wichtigste aller Bedingungen in einer Demokratie ist nämlich die Notwendigkeit, dass das Volk mitmacht (oder dass es wenigstens nicht rebelliert).

    Zwar führt nichts an der Tatsache vorbei, dass die EU früher oder später zur Rettung drastische Massnahmen ergreifen muss. Anhand der Nervosität der Märkte nimmt man gemeinhin an, ein schnelles Handeln sei angebracht und notwendig, um noch grösseren Schaden zu verhindern. Aber damit man das Volk mit im Boot hat, muss man halt gewisse Risiken eingehen und auch Resteuropa muss dies akzeptieren.

    Merkel (oder mindestens Schäuble) hat letzthin mal gesagt, sie/er würde dafür sorgen, dass das Primat der Politik wieder über der Ökonomie steht.

    Und genau das versucht die Deutsche Regierung zurzeit in die Praxis umzusetzen, indem sie ganz klar zu verstehen gibt, dass der EURO mit allen Mitteln verteidigt wird, aber nicht null-komma-plötzlich, sondern schrittweise. Sie wird also die Forderungen der Märkte zwar erfüllen, aber das Tempo und den Takt soll die Politik bestimmen !

    Ich muss zugeben, dass diese Strategie recht mutig und kühn ist! Und obwohl ich das bisherige Vorgehen der Deutschen immer scharf kritisiert habe, ist es noch zu früh, um Angela Merkel schon abzuschreiben. Vor allem, nachdem sie im Stande war, bei diesem EU-Treffen (ohne wirklich etwas Neues zu beschliessen) vorerst mal als Siegerin hervorzugehen.

    Auch den Investoren (Hedge-Fonds, Pensionkassen etc.) wird nicht entgangen sein, dass sich die Politiker rund um Europa immer bewusster werden, was auf dem Spiel steht. Noch trauen sie den gebetsmühlenhaften Aufmunterungen von Merkel (“Scheitert der Euro, dann scheitert Europa, dann scheitert die europäische Idee”) nicht über den Weg. Aber was wäre, wenn man Schritt für Schritt allmählich spürt, dass es die EU wirklich ernst meint ?

    Sollten sich derweilen die Gezeiten tatsächlich ändern, dann wissen die Profis ganz genau, dass ihre Ausgangstüre viel zu klein ist!

    P.S. Meine Zweifel sollten sich in den nächsten Tagen auflösen: entweder der Euro fällt weiter stark und die EU bleibt in Krisenmodus oder eben nicht.

  • Jürg Tanner sagt:

    Schmidt’s Vita, seine Lunge, und Deutschlands Psüchohygiene sind das Eine, die zukünftige EURO-Stabilität, das ganz Andere. Interessant ist der Euro-Kurs in zB. 10 Jahren. Das Selbstbewusstsein einiger europähischer Nationen, möchte ich nicht unterschätzen. Die lassen dann auch noch die Deutschen für sich arbeiten (Die andere Blickrichtung). Frech und faul, oder clever? Frage: Haben die Hektiker und Sklaventreiber (Harz-IV/1-Euro) auf dieser Welt, wirklich Recht? Ist Macht Recht? Ein praktischer CH-Ansatz für solche Fragen ist doch ob ein Mensch (Angestellter) mit einem Einkommen von 3 Mio. genügend motivert sein kann, sehr viel zu Leisten. Nach einer Ausbildung auf Staatskosten natürlich. UND jetzt bitte ein ausländischer Beitrag, oder sind wir in der Provinz?

  • anh toan sagt:

    Das ganze in kurz: Eigentlich schade, dass der Jura und das Wallis dem CHF nicht genauso schwaechen, wie die PIIGS den Euro: Philippe Hildebrand wuerde viel besser schlafen!

    • Rolf Schumacher sagt:

      Nationen können sie nicht mit Kantonen oder Bundesländern verlgleichen. Aber Oekonomen und Politiker sind leider Weltmeister darin oftmals bewusst Apfel mit Birnen zu vergleichen, um dem Unwissenden eine Schindmähre als Prachtsaraber zu verhökern. Deutschland hat auch schwächere Regionen, welche unterstützt werden. Die Solisteuer (Solidaritätsstuer) für Ostdeutschland ist immer noch am laufen, trotzdem funtkoniet die deutsche Wirtschaft als insgesamt gut.

    • Peter Don Kleti sagt:

      Schon verstanden. Wobei Neuchatel noch beizufügen wäre… In „Peti’s Welt“, als Nicht-Exporteur, wäre ein starker Franken aber trotzdem sehr willkommen, je höher desto besser. Schönä gsi! 😉

  • walter schoeb sagt:

    europa ist in seiner struktur sehr komplex: viele sprachen, viele mentalitäten viele entscheidungszentren. der euro scheitert
    letztlich an den wirtschaftlichen ungleichgewichten, die aus dieser komplexen struktur folgen. die europäische integration
    muss rücksicht nehmen auf diese unterschiede, d.h. sie darf nur sehr, sehr langsam fortschreiten. nur so kann auch die
    europäische geschichte gut ‚verdaut‘ werden. es ist, wenn europa erfolg haben will, ein prozess der mind. 8-10 generationen
    dauert. mit rückschlägen ist zu rechen: der euro wird nicht zu halten sein.

  • anh toan sagt:

    Der Euro war in der Zeit seit seiner Einfuehrung staerker als USD, YEN, oder GBP, was ausser CHF und NOK war staerker als der Euro? In weniger als 10 Jahren wurde der Euro zweitwichtigstes globales Zahlungsmittel: Und nun, da Probleme sichtbar werden, wird das Scheitern dieser Erfolgsgeschichte herbeigeredet und -geschrieben. Einzig Griechenland und vielleicht noch Portugal haben massive Probleme, Irlands strukturelles Problem (ueberdimensionierte Finanzindustrie) ist bereits weitgehend geloest, Spaniens Problem (Immobiliencrash) verschlimmert sich zumindest kaum mehr und die Immobilienpreise werden langsam wieder steigen. Die Staatshaushalte der meisten europaeischen Laender sind gesuender als der Staatshaushalt der USA und der US-Teilstaaten (Kalifornien ist fuer die USA, was Deutschland fuer Europa ist, aber Kalifornien ist pleite, zahlt Lieferanten mit selber gedrucktem Geld: Verrechnung mit zukuenftigen Steuerschulden oder so was). Ein Abschaffen/Aufteilen des Euro waere rueckwaerts in der Geschichte, Geschichte geht aber immer vorwaerts. Waeren die Probleme der PIIGS morgen geloest, waere der Euro massivem Aufwertungsdruck ausgesetzt, also ist es in einem Umfeld globaler Waehrungsabwertung hilfreich, das Problem nicht zu loesen. Der Euro wird irgendwann den USD als globale Waehrung abloesen, da die EZB viel staerker von der Politik abgeschirmt ist als das FED, und einzig der Preisstabilitaet verpflichtet ist. Und von einer Waehrung erwarte ich in erster Linie Werterhalt, was mir der USD nicht bietet. In der Rezession wurden die Probleme des Euro sichtbar, aber vopn einem Absturz des Euro an den Kapitalmaerkten kann nicht die Rede sein: Der Euro korrigiert nur einen Teil seiner frueheren Gewinne. Das naechste grosse Problem fuer die Weltwirtschaft kommt nicht aus Euroland, sondern aus Asien: Immobilien kosten, bezogen auf das Erwerbseinkommen, das 3 bis 10 fache von Europa/USA.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Das sehe ich ganz anders. Die Hauptaufgabe der Nationalstaaten sollte es sein eine saubere und stabile Innenpolitik zu fahren, das hat absolute Priorität. Der schnelle Profit und das grosse internationale Geschäft lässen oft die seriöse Erfüllung der eigenen Hausaufgaben vergessen. Wer sich selber nicht im Griff hat, kann anderen nicht dienen. Das gilt auch für selbsternannte Weltpolizisten und alle Euroturbos.

  • Eric, Ralph sagt:

    Herr Schumacher hat meinen absoluten Respekt. Ich hoffe die `politische Klasse` in Deutschland erkennt das auch bald einmal. Vielleicht braucht es doch noch ein bis zwei weitere Generationen. Sonst gilt wirklich der Satz: Nach der militärischen Überdehnung Deutschlands in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, kommt nun die wirtschaftliche. Im übrigen habe ich die letzte Fernsehsendung mit Helmut Schmidt gesehen. Wie muss es im Inneren, also in der Psyche eines Menschen aussehen, der sich nach aussen derart extensiv mit Teer und Nikotin schädigt. Wenn man sich nicht einmal über etwa eine Stunde von derartigen Süchten lösen kann, dann würde ich sagen `FSK ab 35`. Hoffentlich haben so weinig Jugentliche wie möglich diese Sendung geshen.

  • Xorxe Straub sagt:

    Zur Schweiz: Wir haben zwar reiche Kantone, die für die ärmeren zahlen, aber es ist nicht so, dass in den reicheren die Leute mit 65 in Rente gehen, um den ärmeren zu gestatten, mit 55 in Rente zu gehen. (Wie Deutschland und Griechenland!).
    Zu den Global Players: in spätestens 20 Jahren heisst es 1. China und 2. der Rest der Welt, sofern sie sich ALLE, unter Anführung von Indien, überhaupt zusammenraufen können.
    Europa wird nur in enger Allianz mit Russland und Indien bestehen können. Russland hat die nötigen Rohstoffe (die China fehlen und die es sich in Afrika mit einer neuen Kolonialpolitik holt) und Indien hat die billigen und gut ausgebildeten Arbeitskräfte.
    Brasilien hat ebenfalls die nötigen Rohstoffe, und es ist noch unklar, mit wem sie sich zusammentun werden, die Japaner stellen dort das grösste Ausländerkontingent, sie besitzen riesige Ländereien, wo für den Export va. nach Japan! produziert wird, das selber auch kaum über Rohstoffe verfügt. Der gesamte Gemüsemarkt Brasiliens ist in japanischen Händen!
    Die USA werden es sich allmählich nicht mehr leisten können, mit dem Import von gut ausgebildeten Arbeitskräften ihr fehlendes eigenes Bildungssystem zu ersetzen. Sie sind bereits in die B-Liga abgestiegen, nur haben das noch nicht alle gemerkt, sie selber am wenigsten. Sike haben zwar immer noch die grösste Armee, aber moderne Waffensysteme brauchen gut ausgebildete Leute, und die fehlen immer mehr.
    Noch eine provozierende Schlussfrage: Was ist ein amerikanisches Auto? a) ein GM oder Ford, der ganz oder teilweise in Mexiko von 10 mal billigeren Arbeitern produziert und dank Handelsabkommen in die USA importiert wird, von Firmen, die ihren Steuersitz auf den Bahamas haben? oder b) ein Toyota, der von amerikanischen Arbeitern in den USA produziert und verkauft wird, von einer Firma, die den dortigen Gewinn auch in den USA versteuert.

  • Urs Brock sagt:

    Wie wäre es denn zur Abwechslung mal etwas „für’s Volk“ zu tun und zwar in einer für alle erkennbaren Art und Weise?

    Demokratie i.e. Mitspracherechte sind behandelt worden und werden es noch wie wenn das eine Nebensache wäre. Also wie gehabt, zuerst der Globalisierung, der Effizienz und dem Wettbwerb gehuldigt um nur ja alles so vorzubereiten das man sich auf den Export konzentrieren kann. Erfolgreich…

    Darüber aber, hat man die Binnenmärkte vergessen. Es sind aber diese die für das tägliche Leben weitaus wichtiger sind als irgendwelche Exportmaximierungen.

    Vieles wurde Erfolgreich, im Sinne der Finanzmärkte und des Aktionärskapitalisumus, so gestaltet das es… eben ja, Erfolgreich wurde. Blos, was haben die 500 Mio. Europäer eigentlich davon? Von den steigenden Indices, von den Milliardenprofiten, von den Dividenenden, von den Bonistrukturen, von den Hedgefonds und andere räuberischen Finanzvehikeln? Nicht viel… die meisten Menschen werden nicht von Megakorporations beschäfigt und die Hedgefonds tragen gerne mal zu Entlassungen bei…

    Zu allem wird von den 500 Mio. Euopäern auch noch erwartet das man sich mit der EU identifizieren soll, so quasi auf Kommando in’s Konzept hineinpassend… oder eben nicht. Eben, weil das ja nicht wirklich wichtig ist… die Exportmärkte sind anderswo…

    Kommt noch dazu das in vielen Taschen am Ende des Geldes immer mehr Monat übrig bleibt… Von wegen den Gürtel enger schnallen und wir haben über unsere Verhältnisse gelebt. Alles Demagogie…

    Den Deutschen wird es eventuell bald gefallen das diese nun, durch die Schuldübernahme und Kredit- und Garantievergabe Millionen von zusätzlichen Europäern für sicha rbeiten lassen können. Irgendwer muss ja für die Schuldzinsen aufkommen… also lässt man Malochen was das Zeug hält und um dem ganzen noch etwas mehr Effizienz einzuhauchen kürzt man systematisch alle sozialen EInrichtungen zu Tode…

    Aber dann, die deutschen Banken sich überaus exponiert in den nun total überschuldeten Ländern… man muss also retten was sonst zerfallen würde.

    Wie bzw. durch was sollen sich die heutigen, also modern und fortschrittliche ja frecherweise sogar Nachhaltig deklarierenden Nationen den identifizieren wenn nicht durch Wohlstand für alle durch alle… der leider als kitschig wahrgenommene Solidaritätsgedanke ist wohl eines der Fundamente um einen gewissen Zusammenhalt zu gewährleisten. Zusammenhalt der dann eben auch zu Opfern bereit ist…

    Durch die sehr polarisiernde Art und Weise Politik zu betreiben wird aber genau das Gegenteil erreicht. Zwangsmassnahmen anstatt Solidarität und Mitsprache werden künftig noch mehr um sich greifen… Akzeptanz und Respekt gibt es nicht einfach Gratis… man muss schon was dafür tun.

  • Martin Holzherr sagt:

    Eine gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik – wie sie für den Zusammenhalt der Währungsunion notwendig wäre – würde die Souveränität der europäischen Nationen massiv schwächen und die Macht der grossen und wirtschaftsstarken Mitglieder vergrössern. Helmut Schmidt bringt das zu erwartende Resultat unbewusst zum Ausdruck, wenn er sagt: „Wir erwarten aber, dass die Griechen in Zukunft ihre Finanzpolitik so und so einrichten.“ Spanien, Griechenland, am Schluss sogar Frankreich herumkommandiert von Deutschland. Das kann wohl nicht funktionieren. Schlicht und einfach darum nicht, weil die Spanier, Franzosen und Italiener sich nicht von den Deutschen herumkommandieren lassen. Europa bleibt ein Kontinent der vielen und unterschiedlichen Nationen, allles andere wäre ein Verrat an den Genen Europas.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Und noch was. Ostdeutschland wurde unter russischem Einfluss völlig heruntergewirtschaftet. Deutschland wurde genötigt der Wärhugsunion beizutreten, dafür gabs die Einwilligung zur Wiedervereinigung. Helmut Kohl versprach den Westdeutschen, dass sie nur während ZWEI Jahren einen SOLI-Beitrag (Solidaritätssteuer) zu zahlen hätten, die Westdeutschen zahlen für den Schaden den Russland im Osten angereichtet hat aber noch heute und Kohl ist selbstverständlich schon lange zurückgetreten. Zahlungen an Israel werden von Deutschland werden 60 Jahre nach dem Krieg immer noch gefordert.
    Ich finde das keine gerechte Lösung.
    Die immer exorbitanteren Ausgleichszahlungen an schwache EU Staaten, sind eine zustäzliche ungerechte Last. Wenn man die Produktivität in Deutschland betrachtet, dann ist es doch einfach krass, dass Deutschland, weil Spanien, Italien, Griechenland etc wirtschaftlich viel unproduktiver sind deswegen bestraft werden. Zudem ist es auch schwer nachvollziehbar, dass ein deutscher Arbeiter, welcher ab 2010 bis zum 67 Lebensjahr arbeiten muss, für einen seine griechischen Kollegen (Staatsdiener gehen da bereits mit 5o Jahren in Rente) welche mit 60 Jahren pensioniert werden zahlen muss. Dass in Italien, Spanien und im Ostblock sehr viel schwarz gearbeitet wird, hingegen in Deutschland die Schwarzarbeit drakonisch bestraft wird macht die Situation nicht gerechter.
    Bref:
    Entweder führt man die souveränen Nationalstaaten wieder ein, oder man schafft die nationalen Regierungen ab und macht eine einzige einheitliche Weltregierung. Aber eines ist sicher, für eine intransparente einheitliche Weltregierung würde ich mir KEIN Bein ausreisen und vielen andern Erdenbürgern ginge es auch so.

  • Kurt Keller sagt:

    Vor zehn Jahren war ich noch für die Europaidee zu begeistern. Als dann Deutschland unter Finanzminister Eichel die Neuverschuldung von mehr als 3% ungestraft überschritten hat, war dies eine kleine Notiz in den Medien. Für mich was dies der Wendepunkt. Mein Optimismus war dahin. Wenn die stärkste Wirtschaftsmacht des Kontinents, ihre unter Waigel durchgeboxten Stabilitätsregeln ohne Not und Strafe missachten kann, war mein Misstrauen geweckt. Den schwächeren Ländern der Eurozone hat das Beispiel Vorschub geleistet, mit den Regeln zur Stabilität noch erheblich grosszügiger umzugehen.

  • Jamuro sagt:

    Herr Schumacher hängt wohl einer (Gottseidank!) längst vergangenen Epoche nach, während Helmut Schmidt, trotz seines hohen Alters, noch immer imstande ist, in größeren geschichtlichen und globalen Dimensionen zu denken.
    Im Grundstz geht es um nichts anderes als um die Entscheidung, welchen Platz EU-Europa in Zukunft (in 30, 50 oder mehr Jahren) in der Welt einnehmen will. Nach Schmidt (und ich stimme ihm hier weitgehend zu) wird es folgende Global Player geben:
    1. China
    2. Indien
    3. USA
    4. Brasilien
    5. Japan
    EU-Europa kann, wenn es denn sich wirklich einigt, auf die zweite oder dritte, vielleicht auch vierte Stelle kommen. Oder es geht komplett unter, wie auch das globale Schicksal Russlands ziemlich ungewiss ist.
    Länder wie die Schweiz (oder Norwegen) sind einerseits (positiv) zu klein, um den großen Wirtschaftmächten gefährlich zu werden, andererseits braucht man sie als Hort der finanziellen Sicherheit, falls mal was schief geht.
    Und aus so einem Kontext heraus analysiert und kommentiert Helmut Schmidt. Und wenn Deutschland die D-Mark und die Nationalstaatlichkeit wieder einführen würde, wäre das das beste Mittel, um dauerhaft von der wirtschaftlichen Champions League in die Kreisklasse abzusteigen. Denn den positiven Charme eines kleinen Bergvolks in Europa, wie die Schweiz, hat Deutschland nicht nicht. Dazu ist es einfach zu groß. Und zurück zur Kleinstaaterei des Mittelalters will (hoffentlich) niemand. Denn dazu waren dort die Entbehrungen einfach zu groß, ganz abgesehen von der ständigen Abhängigkeit und Gängelei durch die Großmächte.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Dann wäre die Schweiz also in der Grümeplturnierklasse, gemäss ihren Aeusserungen? Komischerweise ist sie aber auf sehr vielen Erfolgstatistiken der absolut an der Spitze bei den besten Wirtschaftsnationen.
      Souveräne Nationalstaaten sind enorm wichtig. Es gibt sprachliche, kulturelle, historische, soziologische etc Unterschiede, welche in Brüssel nicht warhgenommen werden können. Deshalb funktioniert die EU auch so schlecht. Europa ist ein wunderschöner heterogener Fleckenteppich bestehend aus verschiedenen Nationen. Man kann wunderbar bilateral miteinander Handel betreiben und sogar miteinander Immigrationsprobleme, Sicherheitsprobleme etc lösen, aber man muss dafür sicher nicht die Staatssouverenität aufgeben.
      Und sobald man die eigene Währung aus der Hand gibt, ist die Staatssouverenität dahin. Ein Präsident oder ein Land welches die Währungspolitik abgibt, vergibt einen grossen Teil seiner Souverenität.
      Präsident Wilson sah das erst einige Jahre nachdem er den Vertrag mit dem FED (private Wallstreetbanker) bereits unterschrieben hatte ein.
      Er schrieb 1919 sechs Jahre nach Unterzeichnung des ederal reserve act.

      I am a most unhappy man. I have unwittingly ruined my country. A great industrial nation is controlled by its system of credit. Our system of credit is concentrated. The growth of the nation, therefore, and all our activities are in the hands of a few men. We have come to be one of the worst ruled, one of the most completely controlled and dominated Governments in the civilized world no longer a Government by free opinion, no longer a Government by conviction and the vote of the majority, but a Government by the opinion and duress of a small group of dominant men.

      Souverenität ist ohne eigene Währung und die Hoheit über die eigene Währungspolitkk nicht zu haben. Man mag mich Nostalgiker schimpfen. Aber wenn ich mich auf den EU KUHHANDEL einlassen müsste um modern zu sein, würde ich viel liber als alter, ewiggestriger, konservativer Sack gelten und für den unabhängigen sfr kämpfen.

    • Leopold Bloom sagt:

      Jamuro sagt:
      Im Grundstz geht es um nichts anderes als um die Entscheidung, welchen Platz EU-Europa in Zukunft (in 30, 50 oder mehr Jahren) in der Welt einnehmen will. Nach Schmidt (und ich stimme ihm hier weitgehend zu) wird es folgende Global Player geben:

      Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor.
      Wir müssen uns JETZT einschränken, damit unsere Nation, Staat irgendawann in ferner Zukunft den ihr gebührenden Platz auf der Sonnenseite einnimmt.

      Schon mal gehört?

  • Stefan sagt:

    Auch in der Schweiz haben wir Kantone, welche konstant Netto-Zahler sind und Kantone als Netto-Empfänger. In einer eng verbundenen Gemeinschaft innerhalb eines Staates funktioniert das in der Regel gut, der Solidaritätsgedanke ist da. Es ist aber zu bezweifeln, ob im Euro-Raum der Dutzend Sprachen und noch mehr Mentalitäten innert nützlicher Frist sich die leistungsfähigen Länder damit abfinden dauerhaft zum Netto-Zahler zu werden.
    Ich gehe deshalb eher davon aus, dass einzelne Länder (allen voran Portugal oder Griechenland) den Austritt geben und den Euro wieder abschaffen zugunsten einer eigenen Währung für mehr Flexibilität.

  • Peter Don Kleti sagt:

    Hmmm… Hr. Diem Meier, Sie nun wieder!
    🙂

  • stefan trümpler sagt:

    herr schumacher, sie nu wieder ! 🙂 scheint so, dass ihr kmu prächtig läuft, wenn sie sich ihrer passion als kommentarschreiber widmen können. 🙂
    kleine anmerkung : helmut schmids höchster dienstgrad war oberleutnant. keine wahnsinns-offizierskarriere 🙂

  • Markus Morgen sagt:

    Wann bekommt die CH endlich den EURO? Und jetzt müssen wir aber schon in die EU, (alle sagen das ja auch (siehe Ausland EU-Politiker etc.)) wenn wir auch an diesem Desaster teilhaben möchten. Ich erinnere mich an 1992, all die Linken… Heute sollten diese Leute uns (vernünftigen bürgerlichen) dankbar sein, doch die Linken und sozis leben noch immer in ihrer Träumerwelt.

    • Ich bin jemand, der meistens eher auf der linken Seite steht — aber was die EU angeht, muss ich 100%ig der SVP recht geben, und eine der besten eigenschaften der Schweizer Demokratie ist, dass man (im Gegensatz zu den EU-Ländern, in denen man nur eine Partei wählen kann) gleichzeitig SVP-Initiativen zur EU und linke Initiativen zu anderen Themen annehmen kann.

      Eigentlich sollten sich gerade die Linken gegen die EU stark machen — viele haben wohl nur nicht begriffen, was ein EU-Beitritt alles mit sich bringen würde. Sehen wir uns mal die linken „Aushängethemen“ an:

      Umweltschutz: Die EU-Richtlinien, was als BIO-Produkt bezeichnet werden kann, lassen sehr viel mehr Umwelt- und Tierfeindliche Massnahmen zu als die CH-Richtlinien. Nach einem EU-Beitritt würden die EU-Richtlinien zwangsweise übernommen (was jetzt schon durch die Genehmigungsprozesse anfängt – ein „Made in EU“-„BIO“-Produkt ist oft weniger umweltfreundlich hergestellt als ein CH-Nicht-„BIO“-Produkt, und kann trotzdem in der CH verkauft werden).
      Die Freihandelsregeln führen dazu, dass CH-Milch in EU-Länder exportiert wird, während gleichzeitig die CH EU-Milch importiert. Das führt zu mehr Verkehr und mehr Umweltbelastung. (Ich bin nicht generell gegen Freihandel – nur gegen unsinnige Transporte. Freihandel sollte sich auf Produkte beschränken, von denen es auf einer Seite nicht genug gibt).

      Reiche besteuern, Arme entlasten: In der EU gilt ein Mindest-Mehrwertsteuersatz von 15%, in den meisten EU-Ländern ist er deutlich höher. Die Mehrwertsteuer wird von allen bezahlt (daran, Essen zu kaufen, kommt man ja nicht vorbei) – wer einfach nur Milliarden auf seinen Konten liegen hat, bezahlt nichts.

      Demokratie: Gibt es in der EU nur eingeschränkt. Direkte Demokratie gibt es so gut wie gar nicht (in den wenigen EU-Ländern, die Volksabstimmungen überhaupt kennen, gibt es sie oft nur auf Regionalebene, oft können sie nur von Parlamentariern einberufen werden, oft ist das Ergebnis nur eine Empfehlung an die Politiker, die sie beachten oder ignorieren können). Die EU-Kommission, die die meisten Entscheidungen trifft, wird nicht vom Volk gewählt.

      Aussenpolitik: Die EU ist sehr eng mit der NATO verbunden, und eine noch stärker vereinheitlichte EU-Aussenpolitik wird darauf rauslaufen, dass sich alle EU-Länder an Bushs illegalen Angriffskriegen (und denen seiner Nachfolger) beteiligen müssen. Wenn das EU-Militär weiter ausgebaut wird, wird es auch direkt von EU-Seite zu illegalen Angriffskriegen kommen (vgl. Horst Köhlers Kommentare dazu, dass der Irakkrieg aus Wirtschaftsinteressen geführt wurde und trotzdem richtig ist – und was Deutschland sagt macht die EU…), an denen sich ein EU-Mitgliedsland CH beteiligen müsste.

      Ich glaube nicht, dass irgendein „echter“ Linker etwas davon haben will… Dazu kommt noch die unsinnige Wirtschafts- und Geldpolitik der EU – aber das ist sowieso nicht ein Aushängethema von links. Ein paar Grundideen hinter der EU sind sicher nicht schlecht, aber die EU als ganzes ist etwas ganz anderes. Die SP sollte sich darüber informieren, was ein EU-Beitritt in der Praxis bedeuten würde.

      • Markus Bucher sagt:

        Was ist ein echter Linker in der Schweiz? Ein Vertreter der Arbeiter mit tiefen Einkommen? Der typische SP Wähler arbeitet eher beim Staat und ist (zumindest kurzfristig) vom Lohndruck durch Personenfreizügigkeit verschont. Der typische SP-Politiker ist vor allem SP-Politiker, weil er sich und seinen Parteifreunden zu Geld vom Staat verhelfen will (via Stellen in der Verwaltung, Gutachten und Aufträgen). Wenn er dann einmal viel Steuern zahlen muss, weiss er auch wozu und verkraftet das (oder verdient gemäss Steuerrechnung doch fast nichts wie die neue Bundesrätin). Nach der Amtszeit unterscheidet er sich dann auch kaum mehr von einem FDP Politiker, er sitzt dann in den Verwaltungsrat einer Firma, welche besonders von den vielen Staatsausgaben unter seiner Leitung profitiert hat.

        Ist ja auch irgendwie paradox, dass sich die selbsternannte Elite wirklich für den einfachen Arbeiter interessiert. Da dämmert es manch einem Arbeiter, dass ihm (sofern er denn arbeitet) die vielen Steuern, die die SP eintreiben will, gar nicht zugute kommen und wählt die SVP. Diese lieben keine Ausländer, welche hier die Löhne drücken, und trauen dem Staat ebenfalls nicht – ausser er verteilt gerade Geld an die Bauern. Die Bauern bezahlen mit einem Teil des Geldes ihre Lobbyisten (z.B. beim Konsumentenschutz, der die Konsumenten lieber vor ausländischer Milch und Fleich als vor hohen Preisen schützt) und der Kreis schliesst sich wieder…

        • Taric Trent sagt:

          Beim Ausländer fällt immer auf, dass er die Löhne drückt. Beim Schweizer irgendwie nicht, obwohl der genau gleich auf die Löhne drückt. Aber der darf das halt, weil ist ja Inländer.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Man kann nur hoffen, dass viele Menschen in Europa diese Zusammenhänge erkennen. Leider macht sich die grosse Masse nicht die Mühe die Tragweite des EU-Konstruktes zu reflektieren.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Helmut Schmidt war Sohn eines Handelsschuhllehrers in Hamburg. Der Vater von Helmut Schmidt wurde von einer Familie adoptiert, er war Halbjude. Entstammte einer Beziehung zwischen einem Jüdischen Kaufmann und einer Kellnerin. Die Famillie Schmidt vertüschte diese Tatsache mittels Urkundenfälschung. Helmut Schmidt machte darauf in der Reichsarmee unter den national Sozialisten eine Offizierskarriere und diente sowohl an der Ost- wie auch Westfront. Es ist ganz klar, dass Helmut Schmidt voller innerer Zerrissenheit ist. Einerseits hat er seinen Grossvater verraten, andererseits unter dem faschistischen Hitlerregime als Offizier jahrelang gedient und danach eine steile Karriere als geläuterter intelektueller Politiker unter dem Lead der Alliierten gemacht.
    Helmut Schmidt kann gar nicht für einen souveränen, eigenständigen deutschen Nationalstaat pädieren. Er hat mit zuvielen grossen inneren Ressentiments zu kämpfen. Es ist aber absolut unverständlich, dass die alte Garde, welche aktiv Hitler Deutschland unterstütze deshalb der jungen deutschen Generation, welche gar nichts mit dem Nationalsozialismus am Hut hat das Recht auf einen eigenständigen Nationalstaat nimmt.
    Helmut Schmidt hat eigentlich gleich mehrmals seine Seele verraten. 1. Seine jüdisschen Wurzeln, 2. Die junge demokratie während der Weimarerrepublik 3. die Nationalsozialisten denen er seine Militärkarriere zu verdanken hatte 4. das heutige junge, dynamische postkrieg Deutschland, welches für die nationalsozialistischen Vergehen ihrer Väter immer noch Busse zahlen muss.

    Es ist an der Zeit, dass ein freies, unabhängiges Deutschland entstehen darf. Deutschland hat eine Geschichte die es immer daran erinnern wird, sozial Schwächere zu unterstützen. Deutschland hat und wird seine Rolle als verlässlichen internationalen Partner bestimmt gut wahrnehmen. Aber das allierte Korstett darf 60 Jahre nach dem Krieg nun wirklich abgezogen werden, so dass Deutschland wieder frei aufatmen kann. Deutschland hat im November die letzte Reparationstranche bezahlt.
    Wieviel Wiedergutmachung hat Italien Lybien bezahlt. Wieviel Frankreich Marokko und Algerien, Wieviel die USA Nagasaki und Hiroshima. Wieviel Japan China, Wieviel die Türkein Armenine, Wieviel die UCKA den gelynchten Ashkali und Serben. Weiviel Russland den hunderttausenden von Hinterbliebenen von Gulagopfern, Wieviel die USA den Indianern. Wieviel die Hutus den Tutsis?…..
    Ich glaube Deutschland hat für seine Taten Sühne getan und ist sich seiner geschichtlichen Verantwortung vorbildlich bewusst. Wir brauchen die moralischen Seitenhiebe eines innerlich total zerrissenen Helmut Schmidt nicht.

    Deutschland ist reif für die Eigenständigkeit.

    • Hampi sagt:

      @Rolf Schumacher
      Wenn ich den alten, weisen Mann so höre, dann kann ich leider weit und breit keine innere Zerrissenheit erkennen.
      In ihrer lächerlichen und romantischen Idealisierung der Befreiung des Deutschen Volkes jedoch schon.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Wer die Befreiung eines Volkes lächerlich nennt, darf nicht lachen, wenn er sich damit bedeutend gravierenderem als bloss der Lächerlichkeit hingibt.

        • Hampi sagt:

          Das mag ja sein. Aber was ich lächerlich finde ist die Idealisierung.

          • Rolf Schumacher sagt:

            Eine Idee ist der Ursprung aller DInge. Sture Dogmareiterei hingegen der Tod alller Entwicklung. Es ist definitiv an der Zei, dass Deutschland aus dem Schatten seiner Geschichte tritt. Jedes Land verdient das Recht auf einen Neuanfang. Deutschland hat während 60 Jahren für begannene Fehler geblutet, das mag korrekt sein. Deutschland wurde aber absolut zu unrecht derart einseitig verteufelt. Rassenhygiene wurde ab 1900 in vielen Ländern gelehrt. Und wie ich bereits gesagt habe die verzerrte Ideologie von Ubermenschen und Untermenschen zu sprechen war keine deutsche Erfindung. Zb. der Bruder von A. Huxley (Autor von brave new world) war Eugeniker. Er hat das britische Institut für Eugenik geleitet. Hitler Detuschland erhielt sehr viel ideologische Unterstützung von Seiten der Angelsachsen. Hitler und seine Kumpanen haben die Idee eine Herrenklase zu züchten, welche sich eine Arbeiterklasse von Untermenschen hält offen umgesetzt. Das war falsch, aber entsprach dem damaligen Zeitgeist der wirtschaftlichen und teilweise politischen Elite. Romaverfolgung war weit verbreitet, ethnische Säuberungen ebenfalls. Apartheit ist eine der bekanntesten Zweige dieser Ideologie. Die Schwarzen wurden von den Angelsachsen bis weit in die Neuzeit (80er) als Untermenschen bezeichnet. In einigen Staaten der USA wurden die letzten Zwangssterilisationen mitte 80er durchgeführt.
            Deutschland hat aus seiner Geschichte gelehrt. Man ist sehr sensibel was Rechtspopulismus betrifft und das ist gut so.
            Ich glaube man kann Deutschland heute als fairen Wirtschaftspartner akzeptieren. Aufrichtig Busse und Sühne wurde über Generationen konsequent gemacht. In meinen Augen gibt es kein Land der Welt, dass derart erbarmungslos offen seine schwarze Geschichte aufgearbeitet hat. Bestes Beispiel Jugoslavien. Politiker welche Genozide geschürt haben, sind heute Präsident oder finden Unterschlupf in Russland?
            Gibt es in Westeuropa ein Land, ausser Deutschland, das noch nie souveräner Nationalstaat war? Deutschland ist aus dem Preussentum (Wilhelm II) direkt über den Faschismus (finanziert mit US-Dollars) unter die Kontrollle der Siegermächte geraten. Es geht doch nicht an, dass ein 20 jähriger Arbeiter heute noch für die Vergehen seiner Grossväter zahlen muss, das ist doch unglaublicher Schwachsinn.
            Und Helmut Schmidt ist genau einer dieser „geleuterten“ Kriegsveteranen, welche heute noch dem jungen Deutschland wegen ihren Gewissensbissen einen total absurden Büsserstempel aufdrücken. Der 20 jährige Deutsche kann doch nichts dafür, dass Helmut Schidt an der Ostfrond auf Ostblocksoldaten geschossen hat und an der Westfront auf Franzosen und Engländer. Das ist Hellmut Schmidts persönliche Geschichte, mit der muss er klar kommen, aber nicht seine Enkelkinder.
            Deutschland ist für mich (nicht aus ideologische Ueberlegung) sondern ganz nüchtern und sachlich betrachtet ein Vorzeigestaat. Man hat den Rechtspopulismus im Griff, Naturschutz wird hochgehalten, verschiedene Religionen leben friedlich nebeneinander. Ich habe einen Teil meiner Ausbildung in Deutschland gemacht und mich immer über den Respekt, Toleranz und Zuverlässigkeit gefreut. Ich war auch eine Zeit in Spanien (habe gesehen wie man da mit Nordafrikanern und indigenen Südamerikannern umgeht) in Italien (Korruption und Rassimsus waren alltäglich), Polen (Rassimus gegenüber Detuschen, Ukrainern, Russen und Menschn aus dem Kaukasus wurden offen ausgetragen). In Deutschland wurde ich von den Behörden und auf den Aemtern korrekt behandelt in Italien und Spanien habe ich wirklich Katastrophales erlebt (Korruption, Schlendrian, Aggressivität).
            Ich will damit nicht sagen, dass in Polen, Spanien, Italien nicht zu leben wäre, gar nicht. Nur, dass es ein Witz ist heute noch ein Land, das bereits vorbildlich im Umgang mit Fremden ist derart abzustrafen.

            PS: Wer keine Ideen und Ideale hat ist ein entseeltes Stück organischer Zellkultur. Wer Dogmatismen und Pauschalverurteilungen verfälllt ist eine ferngesteurtes ebenfalls entseeltes Stück Zellkultur. Zum Glück ist der Mensch mit einem eigenen Gewissen und Intellekt ausgestattet, er hat also durchaus das Zeug dazu selber zu entscheiden und zu denken.
            Und wenn ich das tue, dann meine ich, dass es an der Zeit ist, dass Detuschland sich ganz normal als souveränder Nationalstaat entwickeln kann. Die Verklemmtheit der deutschen Politiker muss ein Ende haben und Kriegsveteranen gehören mit ihrer verkorsten Biographie ganz sicher nicht mehr zu den Entscheidungsträgern des aktuellen Deutschlands. Das sich ganz einfach als freier und vorbildlicher Staat in Europa entwicklen darf. Deutschland wird die enge Zusammenarbeit mit dem Ausland immer suchen, auch wenn es eine eigene Währung hat.
            Zum Schlus, NUR EINE EIGENE WAEHRUNG MACHT EIN LAND UNABHAENGIG UDN SOUVERAEN. Nur für eine eigene Währung macht es Sinn zu sparen und zu verzichten. Und nur von einer eigenen Wärhung kann ein normal denkender Bürger ohne Gewissenskonfllikte profitieren.
            Wer die EU-Länder mit den Schweizer Kantonen vergleicht hat gar nichts kapiert. Die finanzschwachen CH-Kantone sind klein und bevölkerungsmässig nicht enorm gewichtig. In Europa sieht das ganz anders aus. Wenn man die Bevölkerungszahle jener Länder die produktionsschwach sind zusammen nimt sieht man, dass sie für jene die wirtschaftlich gut dastehen eine enorme Belastung sind.
            Wenn der Kanton Uri die Schweiz ernähren müsste und auch noch für einen schönen Teil der Infrastruktur aufkommen müsste, dann würde der Kanton Uri nicht nur ächzen und stöhnen unter der Last, sondern ganz sicher daran denken aus der Eidgenossenschaft auszutreten.
            Die EU-TURBOS haben ganz einfach elementarste Hausaufgaben nicht gemacht. Sie haben sich nicht überlegt, wer die laufenden Kosten übernehmen soll. Man kannte die Regierungen Italiens, Griechenlands, Spaniens man weiss wie da Politik und Wirtschaft funktionierne. Man kannte die Infrastrukturdefizite Osteuropas und die oligarchen (fast schon mafiösen) Polit und Wirtschaftsstrukturen. Die EU-Länder hätten viel mehr Zeit gebraucht sich einander annähren zu können. Und man hätte gar nie alle in den gleichen wirtschaftspolitischen Topf werfen dürfen. Genau das hat man aber mit der unsäglichen Wärhungsunion durchgeboxt und das war ein grotesker Fehler, den man nicht künstlich auf dem Buckel jener weniger Länder die gut funktionieren aufrecht erhalten kann. Das muss schief gehen.

    • J. Term sagt:

      Deutschland hat die Reperationszahlungen für den 1. Weltkrieg bezahlt im November und nicht für den 2. Weltkrieg, für den wird immer noch geblutet.

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