Kinder aus der Tiefkühltruhe

Die Einfriererei von Menscheneiern hat Vor- und Nachteile. Hühner müssen sich darüber keine Gedanken machen. Foto: Christian Beutler (Keystone)

Kürzlich traf ich meine geliebte Freundin J., die ich schon seit Monaten nicht mehr gesehen hatte. Wir verabredeten uns vor dem Dinner in einer Pop-up-Bar in der Innenstadt und erzählten uns dort in einem Affenzahn, wie es uns geht, was wir tun – und natürlich den neuesten Gossip.

J. ist Anfang dreissig, Head of Marketing bei einem Beautykonzern und noch nicht so lange verheiratet. «Ich will meine Eier einfrieren lassen», sagte sie ziemlich bald. «Mach das unbedingt, frier alles ein», sagte ich lachend, denn ich hatte genau dieses Gespräch schon im Sommer mit einer anderen, 38-jährigen, Bekannten geführt. Diese prahlte ausführlich damit, dass sie ihre Eier hat einfrieren lassen, und sie war unendlich stolz, dass es 24 Eier waren, was wohl superviel ist. «24!», rief sie ständig, und wir stiessen darauf an.

Der zweite Kinderwunsch

J. erzählte von ihren Recherchen, die besten Eier-Freezer seien wohl in Amerika, in der Schweiz sei man noch nicht so weit. Aber dann müsste sie im Januar ihren Job kündigen, um zwei Monate in Los Angeles die Eierkur zu machen. «Wieso jetzt im Januar schon?», fragte ich nach. «Weil die Eier jeden Tag schlechter werden, und ab 35 ist aus!»

Das hatten mir meine Schwestern auch schon panisch erzählt, die sind allerdings beide auf dem Eier-Abstieg. «Du hast doch noch mindestens vier Jahre Zeit», beruhigte ich J., «mach jetzt nicht so einen Stress.» Und dann erzählte ich ihr von der mit den 24 Tiefkühl-Eiern, die inzwischen einfach so schwanger geworden ist.

Wir gingen gemeinsam die erfolgreichen und vergeblichen Schwangerschaftsbemühungen der über Vierzigjährigen in unserem Bekanntenkreis durch. Es ist nämlich eine Eigenschaft bestimmter Frauen in gewissen Kreisen, bei der neuen Partnerschaft nach der ersten, gescheiterten Ehe um alles in der Welt nochmal schwanger werden zu wollen – obwohl man schon auf die Kinder aus der ersten Ehe keine Lust und sie in Internate oder sonst wohin abgeschoben hatte.

«Dann verkaufen wir deine Eier»

Eine dieser Frauen, die ihre erste Schwangerschaft als «die schlimmste Zeit meines Lebens» bezeichnet, weil sie trotz Diät unglaublich fett wurde (wie sie sagt, ich habe damit gar nichts zu tun), wird von ihrem zehn Jahre jüngeren Lover nicht schwanger, und erzählt jedem, den sie auf den zahlreichen Cocktails und Dinnerpartys vor Weihnachten trifft, wie verzweifelt sie deswegen ist, obwohl jeder weiss, dass sie sich für ihren Sohn nie interessiert hat. Diese kinderfeindlichen Frauen gehen dem berühmtesten falschen Gedanken auf den Leim, wonach sie mit einem Kind die Beziehung festigen und den Mann anketten können bis an ihr Lebensende.

Eine andere Bekannte, die auch im reifen Alter eine neue Partnerschaft eingegangen ist, beklagt mit 52 immer noch ihren Fehler, keine Eier eingefroren zu haben. Auch sie hat sich nie um ihre erste Tochter gekümmert.

Die Einfriererei hat also Vor- und Nachteile, weil es immer Idioten gibt, die mit allem Schindluder betreiben. Ich riet J. also: «Friere deine Eier ein, das nimmt dir den Druck, und du kannst gemütlich Kinder bekommen, wenn es sonst nichts mehr zu tun gibt. Und du musst nicht deine Jugend verschwenden. Und falls du doch nie Kinder willst, dann verkaufen wir deine Eier einfach an der Goldküste.»

50 Kommentare zu «Kinder aus der Tiefkühltruhe»

  • Satasha sagt:

    Huiii…
    Mir ist vom Text irgendwie nur im Kopf hängen geblieben, dass es anscheinend Frauen gibt, die eine andere Beziehung zu ihren Kindern haben als ich. Nicht kümmern? Abschieben?
    Wie unendlich traurig.

    • fabian sagt:

      Und diese Ninas+Co sind hier in den Kommentarspalten überdurchschnittlich häufig vertreten.
      Tragisch.

      • Nina sagt:

        Seien Sie nicht traurig oder beleidigt, nur weil man auch bei der Kindererzeugung nicht unbedingt auf den Mann angewiesen ist, wenn man nicht gerade das passende Exemplar für die erfolgreiche Ehe/Familienplanung findet.

  • A. L. sagt:

    Ich bin 35 und nach einer längeren Beziehung leider nun ungewollt mann- & kinderlos. Ich will seit Jahren Kinder, mein Partner aber wollte nicht. Hätte ich vor 10 Jahren gewusst, dass ich mal in dieser Situation sein würde und hätte man damals schon einfrieren können, ich hätte es getan. Jetzt ist der Zug wohl abgefahren. Gemäss Auskunft eines Reproduktionsarztes sind in der Schweiz „Fälle“ wie ich die Regel beim Social Freezing und nicht die von Ihnen beschriebene Situation.

    • fabian sagt:

      Gut sagen die Männer heute nicht einfach ja und amen zum Kinderwunsch einer Frau. Sondern überlegen und wägen ab.

      • Nina sagt:

        Muss man wirklich den Mann fragen? In der Beziehung: ja. Ausserhalb einer Beziehung, wohl eher nicht. Die heutigen Frauen können selbst Geld verdienen und ein Kind aufziehen.

        • Wäis Kiani sagt:

          hihi, das ist doch genau der Punkt…

        • fabian sagt:

          Nina, es gibt in der Tat Frauen wie Sie, die denken, ein Vater sei für das Wohl des Kindes entbehrlich.
          Es sind genau dieselben Frauen, die sich dagegen wehren, dass der Vater gleichgestellt in der Familie und der Kindererziehung teilhaben darf.

          Aber wir können entspannt bleiben: Solche egoistische Frauen sind eine kleine laute Minderheit im linksextremen Spektrum unserer Gesellschaft.

        • Sportpapi sagt:

          Die meisten „heutigen“ Frauen, die ausserhalb einer Beziehung schwanger werden, verzichten keineswegs auf das Geld des Kindsvaters.
          Dem sagt man dann: „Selber schuld“, schliesslich hätte er nicht auf die Versicherung der Frau hören sollen, dass sie verhüte…

    • Nina sagt:

      Sie können jederzeit sich einen Mann anlachen, einige Nächte mit ihm verbringen und dann das Kind alleine aufziehen. Die andere Variante ist sich mit einer Samenbank zu befassen. Ich habe es so gemacht. Mein Kind und ich sind glücklich. Vaterersatz gibts viele. Schliesslich habe ich liebe Freunde in meinem Leben.

      • Wäis Kiani sagt:

        WOW! Respekt! Finde ich SUPER! Liebste Grüsse, WK

      • maia sagt:

        Finden Sie nicht, das Kind hat ein Recht darauf, zu wissen, wer sein Vater ist?

        • Nina sagt:

          Bei einer Samenbank sind die Spender anonym. Gegenfrage: wieviele Kuckuckskinder gibt es bzw. werden untergejubelt? Vermutlich sehr viele.

          • maia sagt:

            Ich habe gefragt, ob SIE nicht finden, dass das Kind ein Recht darauf habe, zu wissen, wer der Vater ist. – In der Schweiz haben die Kinder das Recht zu erfahren, wer der biologische Vater ist.

          • Nina sagt:

            Nein. Nicht unbedingt. Die korrekte Beantwortung dieser Frage würde zuviele entsetzliche Scheidungen nach sich ziehen. Vielleicht haben Sie auch bemerkt, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften auch Kinder haben. Wie glauben Sie wohl wie das funktioniert? Der Vater ist dort nicht immer der biologische. Vielleicht müssen Sie irgendwo im heutigen Zeitalter ankommen. Dieses klassische Mama-Papa-Kind gibts schon lange nicht mehr, ausser in den Köpfen der Ewigsgestrigen.

          • maia sagt:

            Im heutigen Zeitalter hat das Kind eben mit 18 Jahren das Recht zu erfahren wer der biologische Vater ist. Egal ob aus gleich-, hetero- oder wie auch immer Partnerschaften.
            Aber vermutlich ist es heute oft zuviel verlangt, sich einmal das ganze aus der Sicht des Kindes zu betrachten.

          • Sportpapi sagt:

            Hm. Es wird also ein Unrecht gegen ein anderes abgewogen? Kuckuckskinder sind jetzt also die Rechtfertigung?
            In der Schweiz sind Mütter auch verpflichtet anzugeben, wer der (potentielle) Vater ist. Aber wer hält sich denn mit aktuellem Recht auf, wenn er/sie doch so „modern“ ist?
            „Dieses klassische Mama-Papa-Kind gibts schon lange nicht mehr, ausser in den Köpfen der Ewiggestrigen.“ Diese Ewiggestrigen machen aber vermutlich etwa 80 Prozent der Erwachsenen aus…
            Und dann lesen wir wieder von den Problemen der Alleinerziehenden, die von der Gesellschaft im Stich gelassen würden…

    • Lorena sagt:

      Liebe A.L.
      Mir erging es genau gleich. Geben Sie nur nicht auf! Auch Sie werden Ihr Glück bestimmt noch finden!
      An meinem 40. Geburtstag war ich Single ohne Kind, nach über drei Jahren erfolglosem Daten…
      An meinem 41. Geburtstag hatte ich einen tollen Mann an meiner Seite und war schwanger (ganz natürlich). Unsere Tochter ist nun im Kindergarten und ihr Vater und ich sind noch immer ein sehr glückliches Paar.
      Was einfach nach 35 nicht mehr geht… langes Rumeiern mit Männern, die nicht wissen, was sie wollen.
      Gehen Sie noch heute online, auf nationale und internationale Dating-Sites. Irgendwo ist er!
      Good luck!!!

      • Nina sagt:

        Ich möchte den Elan der Frauen nicht gerade dämpfen, aber selten – GANZ SELTEN – klappt es für eine Frau mit dem Versuch einen Mann so an sich zu binden.

        • Lorena sagt:

          Wer jemanden an sich „binden“ will, sollte vielleicht keinen Menschen dafür suchen, sondern einen Vierbeiner mit der dazugehörenden Leine.

  • Sportpapi sagt:

    Hm. So viele Frauen, die sich gar nicht um ihre Kinder kümmern, aber doch noch einmal haben möchten?
    Und was war noch mal eigentlich das Thema?

  • Ralf Schrader sagt:

    «Weil die Eier jeden Tag schlechter werden, und ab 35 ist aus!»
    Nein, ab Geburt wird jede Zelle immer schlechter. Messbar altern Eizellen ab Ende der Menarche. Die einer 35- Jährigen sind bereits jenseits aller in der Technik üblichen Qualitätsnormen.

  • Nina sagt:

    Wunsch und Realität prallen gerade bei der Kinderwunschfrage so dermassen auseinander, dass man ganze Bücher oder Bühnenstücke schreiben könnte, ohne genau zu wissen, ob es sich nun um ein Drama oder eine Komödie handelt. Ich kann diesen Wunsch als Frau in jedem Alter absolut nachvollziehen, aber gegen 40 ist nun mal Schluss. Biologisch gesehen, egal wie fit man sich im Fitnesscenter zu halten glaubt. 60 ist nicht das neue 40 in diesem Punkt, obwohl es anderswo natürlich gilt. Fakt ist, dass wir heute älter werden, aber die menschliche Reproduktion etwas hinter her hinkt. Mir tun Frauen einfach leid, die mit über 50 noch einem unerfüllten Kind nachtrauern. Es ist besser diese Energie in soziale Kontakte zu stecken oder ein Business aufzuziehen, um die letzten Jahre noch zu geniessen.

  • Beppie Hermann sagt:

    „Sollen Frauen ihre Einzellen einfrieren?“ Wusste gar nicht, dass wir Frauen Einzeller in unseren Eierstöcken haben?! ;o)

  • Heidi Merz sagt:

    Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass Frauen jeden Alters mit klarem Kinderwunsch mit Männern zusammenbleiben, die absolut keine Kinder haben wollen. Ein klares JA! zu Kindern wat für mich mein Leben lang Killerkriterium.
    Wie viele Männer, die Frauen über 40 kinderlos sitzenlassen, werden dann mit 50 und drüber mit einer anderen, jüngeren doch noch Vater.
    Ladies, wisst, was igr wollt, was euch wichtig ist und sucht euch die Männer danach aus. Ändern kann man niemanden.

    • Wäis Kiani sagt:

      Bravo! Sehe ich ganz genauso, wenn der mann nicht zum Lebenskonzept passt udn genau das Gegenteil will, dann ist doch alles klar. Also wirklich… LG-WK

    • fabian sagt:

      „Wie viele Männer werden dann mit 50 und drüber mit einer anderen, jüngeren doch noch Vater.“
      Because we can. Moderne emanzipierte Väter und Männer.

      • Julia sagt:

        @fabian. Die Qualität des Spermas nimmt übrigens mit dem Alter ab. In jedem Alter problemlos Vater zu werden ist (aus vielen Gründen) ein Klischee.
        Und dann erklären Sie mir bitte noch, was emanzipiert oder modern dran ist, wenn ein Ü50 Mann mit einer 25jährigen ein Kind zeugt? Machen die Männer doch schon seit Jahrhunderten?

  • Roland K. Moser sagt:

    Immer weniger wird die Natur akzeptiert.

  • Besorgter Nachbar sagt:

    Sorry, meine Damen, aber Sie können sich weder die Männer noch die Kinder noch das Leben mit medizinischer Hilfe und auf Krankenkassenkosten so designen, wie es ihnen gerade passt. Wenn Sie das nicht so sehen, muss ich Sie kritisch und, zugegeben, polemisch fragen, was Sie von Dr. Frankenstein eigentlich unterscheidet.

    • Christina sagt:

      Recht haben Sie. Für manche Frau ist offenbar das Kinderkriegen , wie früher, der einzige Weg zu einem sinnvollen und erfüllten Leben. Wie unemanzipiert! Und wehe, das Kind ist dann nicht so, wie man es gerne hätte. Und übrigens: Alte Eier und alte Spermien sind nachweislich nicht mehr so gut wie junge, was die gesundheitliche Konsequenzen für solche erzwungene Kinder haben kann. Es gibt schon Untersuchungen darüber, aber darüber liest man wenig, denn das ist ja schlecht für das Geschäft. Und schliesslich: Schade für die Kinder, die keine vertrauten und aktiven Gesprächsparner haben werden, wenn sie junge Erwachsene sein werden. Und vermutlich auch keine Geschwister.

  • Hannes H. Müller sagt:

    Mir friert keiner meine Eier ein.

  • tststs sagt:

    Kleiner, aber feiner/wichtiger Unterschied: Es sind dann eben keine Kinder, sondern lediglich Eier aus der Tiefkühltruhe… (wenn ich richtig informiert bin, sind befruchtete Eier besser/erfolgsversprechender)

  • Marcel Zufferey sagt:

    Eingefrorene Eier + eingefrorene Spermien = Kind

    Spricht nichts dagegen. Geht für beide Geschlechter.

    Mutter + Kind – Vater = Glück

    Geht mir gegen den Strich.

    Vater + Kind – Mutter = Glück

    Geht mir ebenfalls gegen den Strich.

    Vater + Vater + Kind = Glück

    Kann gut gehen.

    Mutter + Mutter + Kind = Glück

    Kann auch gut gehen.

    Glückliches Kind = Liebe + Fürsorge (+Identität)

    DAS ist wichtig!

    • Julia sagt:

      Ich glaube, hier liegt ein Verständnisfehler vor: Frau + Kind ohne Mann ist nicht glücklich, weil es keinen Vater gibt, sonder trotzdem…
      Ich frage mich, was für ein Kind „schlimmer“ ist, einen Samenspender als Vater zu haben, wo der Erzeuger halt nichts von dem Kind weiss und sich deshalb nicht darum kümmert oder wenn ein Vater eigentlich bekannt wäre und er auch von dem Kind weiss, aber sich nicht darum kümmern will, das Kind also bewusst abgelehnt wird…

      • Anh Toàn sagt:

        Man muss seine Wurzeln, seine Herkunft kennen: Nicht um darin verwurzelt zu bleiben (dann wäre ein Loch als Vater oder Mutter schlimmer) sondern um überhaupt sich – weiter – entwickeln zu können. Ohne seine Herkunft zu kennen, ist es schwierig, überhaupt eine Persönlichkeit zu entwickeln, man wird „Schauspieler“ um zu überleben.

        Wie ist das, wenn man sich bei jedem, dem man trifft, der irgendwo zwischen 18 und 30 Jahren älter ist, sich fragt, ob er wohl der Vater ist?

      • Marcel Zufferey sagt:

        Das Umgekehrte, nämlich Vater + Kind – Mutter kenne ich gleich aus zweierlei Fällen: Sobald sich ein Elternteil willentlich aus dem Staub macht, ohne jemals auch nur im Geringsten Fürsorge, Interesse oder Verantwortung zu zeigen, bleiben beim Kind zuerst Verletzungen, später Unverständnis und dann Hass ggü. ihm zurück. Am Ende folgt dann die totale Gleichgültigkeit, so zumindest meine Beobachtung. Ich halte zwei Elternteile für perfekt. Alles Andere ist meistens eine Notlösung- wenn man einmal von den wenigen Fällen absieht, in denen eine Frau ihr Kind kriegt (ihr Kind im Sinne von Besitz: meins ganz allein!). Das halte ich für verwerflich.

      • Sportpapi sagt:

        @Julia: Das eine wie das andere ist schlimm. Und nach Möglichkeit zu vermeiden.
        Es ist verwerflich, sein Kind im Stich zu lassen. Ebenso, den Vater bewusst auszuschliessen.
        Und auch nicht besser, den Vater auszuschliessen, sein Geld aber trotzdem zu verlangen.

  • Karl von Bruck sagt:

    Eine der uebelsten Sumpfblueten des Neofeudalismus. Die Medizin zwischen dem Alt- und dem Neofeudalismus behandelte Patienten alle gleich. Geduldet waren Klassen nur bei der Hotellerie. Die frueher nur im Krieg zulaessige Triage beruecksichtige nur medizinische Indikationen zur Rettung moeglichst vieler Menschenleben mit den beschraenkten Mitteln. Die Medizin der kuenstlichen Kindesbastelung ebenso wie die Schoenheitschirurgie (ausgenommen die Korrektur auffaelliger Entstellungen) ist von der finanziellen Potenz abhaengig und schraenkt die Kapazitaet der „Rest“medizin ein. Drittklasspatienten werden dafuer nun auch in Friedenszeiten in den immer selteneren Notfallabteilungen triagiert (oft mit Verzoegerung statt wie vorgeschrieben sofort) und erst nach vielen Stunden behandelt….

  • Lina sagt:

    Der Deppenclub lässt grüssen. Null Respekt vor dem Leben alles künstlich ja macht doch Roboter.

  • Hans Minder sagt:

    Als mehrfacher Vater wage zu behaupten, dass ein Kind unbedingt die Mutter UND den Vater braucht, um eine ausgewogene Erziehung zu erhalten. Da ein Kind 50% der Gene jedes Elternteils erhält weiss meine Frau oftmals besser als ich darauf zu reagieren, wenn ein Kind in „ihrem Spital“ krank ist und umgekehrt. Eltern, die bewusst einen Elternteil ausklammern, gehen ein Experiment ein, da sie oft bei dem Kind nicht ins tiefste Innere des 50%-tigen Genanteils des Partners schauen können. Genau dies ist die grösste Herausforderung bei einer Adoption: die Adoption ist jedoch nicht eine freiwillige Wahl, sondern die bestmögliche Lösung für ein Kind, welches das Licht der Welt erblickt hat und von den Eltern verlassen wurde. Wer nicht Beziehungsfähig ist, sollte unbedingt auf Kinder verzichten.

  • Hans Minder sagt:

    Als mehrfacher Vater wage zu behaupten, dass ein Kind unbedingt die Mutter UND den Vater braucht, um eine ausgewogene Erziehung zu erhalten. Da ein Kind 50% der Gene jedes Elternteils erhält weiss meine Frau oftmals besser als ich darauf zu reagieren, wenn ein Kind in „ihrem Spital“ krank ist und umgekehrt. Eltern, die bewusst einen Elternteil ausklammern, gehen ein Experiment ein, da sie oft bei dem Kind nicht ins tiefste Innere des 50%-tigen Genanteils des Partners schauen können. Genau dies ist die grösste Herausforderung bei einer Adoption: die Adoption ist jedoch nicht eine freiwillige Wahl, sondern die bestmögliche Lösung für ein Kind, welches das Licht der Welt erblickt hat und von den Eltern verlassen wurde. Wer nicht Beziehungsfähig ist, sollte unbedingt auf Kinder verzichten.

  • Senja sagt:

    Mir hat letztens eine Freundin erzählt, dass IHR Vater vorgeschlagen hat, sie solle sich doch die Eier einfrieren. Sie hätte ja derzeit keinen Freund und müsse sich nun um ihre Karriere kümmern… Sie ist 25 Jahre jung. Ich fand das total abstrus und war regelrecht schockiert, dass sie den Vorschlag nicht mal so schlecht fand. Später wurde mir klar, dass ihr Vater die eigenen Kinder nicht hat aufwachsen sehen – wegen Karriere – und sich das nun wohl bei den Enkelkindern nachholen will.

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